Das Landwirtschaftsministerium (MLEUV) informiert: Mähroboter und Co. – unterschätzte Gefahr für Igel und andere Wildtiere

Bei der Dritten Tierschutzkonferenz des Ministerpräsidenten am 30. April 2026 hat das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MLEUV) seine Informationsoffensive zum tier- und artenschutzgerechten Einsatz von Mährobotern vorgestellt.
Die wichtigste Botschaft lautet: Mähroboter nur tagsüber und unter Aufsicht einzusetzen.
So können Igel und andere Wildtiere mit wenig Aufwand wirksam geschützt und trotzdem ein gepflegter Rasen realisiert werden.
Denn zweifelsfrei sind Mähroboter zur Gartenpflege praktisch und erleichtern die Gartenarbeit. Für Igel und andere Wildtiere können sie jedoch zu einer großen Gefahr werden. Jedes Jahr werden insbesondere Igel durch tiefe Schnittwunden und Amputationen insbesondere durch Mähroboter schwer verletzt. Viele Tiere versterben daran oder müssen eingeschläfert werden. Igel sind keine Fluchttiere, sondern rollen sich bei Gefahr zusammen oder drehen sich direkt zum Mähroboter statt zu flüchten. Da Igel und viele andere Wildtiere dämmerungs- und nachtaktiv sind und Mähroboter trotz heutiger Sensortechnik Hindernisse nicht zuverlässig erkennen, ist der Einsatz von Mährobotern vor allem in der Dämmerung und nachts besonders gefährlich für Wildtiere.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der webseite des Ministeriums: https://mleuv.brandenburg.de/mleuv/de/ueber-uns/landestierschutzbeauftragte/themen/maehroboter-und-co/#

