Newcastle-Geflügelkrankheit: Zossen liegt in erweiterter Überwachungszone

Die Sperr- und Überwachungszonen wegen der hochansteckenden Newcastle-Krankheit im Landkreis Dahme-Spreewald sind ausgeweitet worden. Hintergrund ist der bereits bestätigte Ausbruch in einer gewerblichen Geflügelhaltung in Bestensee sowie ein weiterer Nachweis bei einer Kleinsttierhaltung in Zeesen (Stadt Königs Wusterhausen).
Von dem Ausbruchsgeschehen sind nach Angaben des zuständigen Veterinäramtes inzwischen mehr als 510.000 Tiere betroffen. Aufgrund der neuen Funde wurden die Schutz- und Überwachungszonen erweitert – betroffen sind im Landkreis Teltow-Fläming Zossen und Rangsdorf.
Für Geflügelhaltungen in den betroffenen Gebieten gelten strenge Auflagen. Dazu zählen unter anderem eine Stallpflicht für Geflügel, ein Verbringungsverbot für Tiere, Eier und Geflügelfleisch sowie ein Verbot von Geflügelmärkten, Ausstellungen und ähnlichen Veranstaltungen.
Die Stadt Zossen weist darauf hin, dass alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter – auch in kleinen Hobbyhaltungen – ihre Tiere besonders aufmerksam beobachten und die geltenden Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einhalten sollten. Bei Krankheitsanzeichen oder Auffälligkeiten ist umgehend das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Dahme-Spreewald zu informieren.
Telefon: 03546 20-1613
E-Mail: veterinaeramt@dahme-spreewald.de

