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Osterhäsinnen kamen mit dem Rad

Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen zwangen auch die Kallinchener in diesem Jahr, das Osterfest völlig anders zu begehen als gewohnt. Die über die Ortsgrenzen hinaus beliebten Veranstaltungen wie Osterfeuer und Osterspaziergang mussten bekanntlich leider abgesagt werden. Auch der alte Brauch des Ostereierkullerns an der Eierbahn im Kallinchener Wald fiel der Krise zum Opfer. Kein Kaffee und Kuchen, kein Spiel und Spaß im Osterwald. „Trotzdem wollte der Osterhase die Kinder des Ortes nicht unbesucht lassen“, so Ortsvorsteher Reinhard Schulz. Da ja Bewegung an der frischen Luft auch in der Krise erlaubt ist und auch gut tut, engagierte der Osterhase zwei fleißige Helferinnen vom Heimatverein Kallinchen. Diese hatten natürlich vorschriftsmäßig die Pfoten gewaschen und waren mit Handschuhen und Mundschutz ausgestattet. Auf Fahrrädern mit großen Körben voller Osternestern radelten die beiden Osterhäsinnen durch den Ort, wobei sie natürlich stets den notwendigen Mindestabstand einhielten. Nicht nur die kleinen Kallinchener waren begeistert als es plötzlich an der Gartentür klingelte und ein Osternest an der Türklinke hing. Die beiden lustigen Osterhäsinnen auf ihren Fahrrädern waren ein echter Hingucker auf ihrem Weg durch den Ort. Nicht nur für die Kinder war diese Aktion eine gelungene Osterüberraschung.  Dafür ein herzliches Dankeschön! „Dem Heimatverein Kallinchen ist es dadurch jedenfalls gelungen, auch zu diesem etwas anderen Osterfest soziale Kontakte und vor allem die dörfliche Gemeinschaft zu pflegen“, betont der Ortsvorsteher.

(Zossen, 15. April 2020, 8.50 Uhr)

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