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Eine „Spitzen-Ausstellung“ im Heimatmuseum

Noch bis zum 31. Oktober 2019 ist im Heimatmuseum „Alter Krug“ in Zossen die Ausstellung „Handgemachte Spitzen“ zu sehen. Wie schon der Name verrät, geht es um ein Thema, mit dem sich früher vor allem Frauen gern und intensiv beschäftigt haben - die Handarbeit. Es wurde viel gehäkelt, geklöppelt und gestickt. Besonders beliebt waren einst mit farbigem Garn umhäkelte Taschentücher. „Bei einer gewissen Geschicklichkeit“, so erfahren die Besucher, „dauerte die Anfertigung um die fünf Stunden. Bis zur Wende waren sie ein beliebtes Geschenk Richtung Westen.“  Aber auch zu besonderen Anlässen wie Jugendweihe, Taufe oder Konfirmation wurden die umhäkelten Taschentücher gern verschenkt. Die Ausstellung zeigt außerdem zahlreiche Beispiele  von sogenannten Häkelborten. Sie wurden unter anderem für Bettwäsche, aber auch für Küchenregale benutzt. Beliebt waren sie aber auch, um Blusen und Decken zu verzieren. Das hervorragende Baumwollmaterial war - bei guter Pflege - ein Leben lang haltbar. Solche Häkelborten fanden sich nicht zuletzt in den Aussteuerkisten vieler Bräute in früheren Zeiten.  Einige Exponate erinnern zudem an die mit Kreuzstich-Technik gestickten Wandbilder und geknüpfte Wandteppiche. Komplettiert wird das Ganze mit alten Vorlageblättern zum Wäsche-Zeichnen, Fachzeitschriften mit Tipps fürs Häkeln, diversen Garnen und anderen für Handarbeiten benötigte Materialien.

Info:Das Heimatmuseum „Alter Krug“ ist mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Interessierte Gruppen sind nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten gern gesehen.

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