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Bilder von William F. Brennan sind ab 22. September 2020 zu sehen

Ausstellungswechsel im Galerie-Café Zossen: Vom 22. September 2020 an werden Bilder von William Francis Brennan im Haus Kirchplatz 7 zu sehen sein. Brennan ist ein 1949 in Massachusetts (USA) geborener Künstler und Kunsthandwerker. Er verlebte seine Kindheit auf der familieneigenen Farm und begann nach eigenen Angaben im Alter von zehn  Jahren zu malen. Von 1970 bis 1980 lebte William F. Brennan in Toronto (Kanada) und verdiente dort seinen  Lebensunterhalt als Handwerker, als Landvermesser und als malender Künstler. „Mein Atelier in einem großen 'warehouse' im High Park Distrikt diente auch als Ausstellungsort für meine Gemälde“, schreibt er auf seiner Internetseite. Viele seiner Gemälde wurden in Kanada, aber auch nach Europa, Japan und in den USA verkauft. 1980 zog es Brennan zurück in die USA, nach San Francisco in Kalifornien. Dort folgten diverse Kunstausstellungen in Cafés und  Restaurants, vorwiegend im noblen Potrero Hill und im Castro Distrikt in San Francisco. „In den 1990-er Jahren hatte ich für ein paar Jahre ein Atelier in der Bryant Street - im mexikanisch geprägten Mission Distrikt - mit öffentlichen 'studio walks' und Ausstellungen. Selbstständiges Handwerk, Malern und Möbelrestaurationen sicherten meinen Lebensunterhalt“, so Brennan. Von 2001 bis 2008 erweiterte er sein künstlerisches Tätigkeitsfeld, stellte unikate Gartenmöbel aus Treibholz her, gesammelt an den kalifornischen Stränden des pazifischen Ozeans, baute die Bühnenbilder des theaterpädagogischen Projektes  „Behind closed doors“ und malte mehrere Wandmalereien für Kunden in San Francisco.
Vor zwölf Jahren siedelte der Nordamerikaner nach Deutschland um, wo er sich zunächst wieder der Malerei in seinem Ladenatelier im Berlin-Neuköllner „Schillerkiez“. Seit Anfang 2017 lebt und arbeitet William F. Brennan in seinem Wohnatelier in Dabendorf.

Einige seiner künstlerischen Arbeiten haben soziale und/oder politische Themen und Titel. Auch umweltbezogene Aussagen werden in Gemälden mit Landschaften durch den Gebrauch von unnatürlichen Farben im Himmel oder im Wasser gemacht. „Generell ist meine künstlerische Arbeit ein Hybrid von Expressionismus und Impressionismus. Ich bin aber am ehesten als Expressionist einzuordnen. Viele abstrakte Kompositionen wurden aus Experimenten und Impulsen entwickelt.  Komposition entsteht durch Kontrast und/oder Balance der Farben. Form und ein Gefühl von Veränderung und Bewegung in figurativen Arbeiten sind Schlüsselelemente in vielen meiner Gemälde. Oft überlappe ich zwei Themen; entweder befinden sie sich im Konflikt oder in Harmonie miteinander. Kompositionen sind oftmals das Ergebnis einer experimentellen Exploration“, erklärt der Künstler seine farbenfrohen Arbeiten. Von Gemälde zu Gemälde und Arbeitsgruppen könne sich sein Stil ändern. Wie Brennan betont, bevorzugt er es vielfach, seinen Bildern keine Titel zu geben. Damit wolle er der betrachtenden Person die Möglichkeit geben,  mit der eigenen Fantasie zu spielen. In den Arbeiten gebe es eine Menge zu sehen, zu erforschen und zu finden. „Ich mache gerne Vorschläge, assistiere bei den gedanklichen Schritten in das Gemälde hinein und überlasse dann das Ergebnis der betrachtenden Person“, meint der Autodidakt Brennan, der es nach eigenen Worten genießt, kreativ zu sein und das Gefühl des Abschlusses, wenn ein Gemälde fertig ist. „Künstlerische Arbeit macht Spaß!"

Info:Die Ausstellung von Bildern des nordamerikanischen Künstlers William Francis Brennan ist ab 22. September 2020 zu den Öffnungszeiten des Galerie-Cafés im Haus Kirchplatz 7 in Zossen zu sehen.

Zossen, den 3. August 2020, 11.35 Uhr

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