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Ausstellung zum Thema „Windenergie im Lebensraum Wald“

Eine Wanderausstellung zum Thema „Windenergie im Lebensraum Wald“ ist vom 17. September 2020 an zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Empfangsbereich des Zossener Rathauses zu sehen. Dabei handelt es sich um mehrere von der Deutschen Wildtier Stiftung zusammengestellte Infotafeln, die unter anderem einen Überblick über den derzeitigen Ausbauzustand der Windkraft im Wald geben. Sie klärt nach Angaben der Stiftung auch über betroffene Tierarten auf und zeigt, warum diese Anlagen im Wald und in empfindlichen Naturgebieten problematisch sind. Zusätzlich wird über das Konfliktfeld Rotmilan und Windkraft aufgeklärt. Für diesen Greifvogel trage Deutschland eine ganz besondere Verantwortung, da mehr als 60 Prozent aller Brutpaare in Deutschland nisten. Wie es heißt wolle die Ausstellung die Problematik aus naturschutzfachlicher Sicht darstellen ohne sich energiepolitisch zu positionieren.

Hintergrund: Seit 2010 hat sich der Bau von Windenergieanlagen (WEA) im Wald innerhalb Deutschlands versiebenfacht. Der rasante Bau der WEA ist zur Gefahr für zahlreiche Wildtiere geworden. Die Deutsche Wildtier Stiftung vertritt den Standpunkt, dass der Ausbau erneuerbarer Energien nur dort zu vertreten ist, wo wertvolle Naturräume und deren Arten nicht gefährdet werden. Deshalb thematisiert die Stiftung zusätzlich das Thema Windkraft und Greifvögel im Offenland am Beispiel des Rotmilans. Damit erhebt die Deutsche Wildtier Stiftung ihre Stimme gegen die Errichtung von Windkraftanlagen im Wald sowie an anderen konfliktträchtigen Standorten, die zur Gefahr für die Wildtiere werden.

Info: Die Ausstellung ist bis zum 15. Dezember 2020 zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Rathaus Zossen, Marktplatz 20, zu sehen.

 

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