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Kompliment aus Berlin für Zossener Weihnachtsmarkt

Der 11. Zossener Weihnachtsmarkt lockte am zweiten Adventswochenende bei schönstem  Dezemberwetter hunderte Besucher ins Stadtzentrum, das sich festlich geschmückt und beleuchtet präsentierte und vor allem nach Einbruch der Dunkelheit ein stimmungsvolles Ambiente bot. Es roch nach Glühwein und Waffeln, nach Knoblauchbrot und Champipfanne, nach frischer Tanne und Grünkohl mit Knacker. Händler aus der Region und aus Berlin boten  in  rund 20 Hütten ihre Waren feil. Die Palette reichte von weihnachtlichen Geschenkartikeln, Vogelfutterglocken und Weihnachtsanhängern über Holzfiguren, geschnitzte Artikel aus Holz
und bemalte Milchkannen bis hin zu Kerzen, Honigartikeln und Wintersachen wie Handschuhe und Schals. Auch Magnetschmuck sowie Heil- und Edelsteine  waren im Angebot. Neben Deftigem wie Topfwurst mit Sauerkraut, Eintopf und Prager Schinken am Spieß  gab es auch allerhand zum Naschen für Groß und Klein. Ob Crepes oder Quarkbällchen, Christstollen oder Süßigkeiten, für jeden Geschmack war etwas dabei. Fasziniert ließ sich so manches Kind in die Kunst des Zinngießens einweisen und war stolz über das selbst hergestellte Geschenk. Dass zwischenzeitlich gleich mehrere Weihnachtsmänner auf dem Markt präsent waren, wurde staunend zur Kenntnis genommen. So manches Foto fürs Familienalbum wurde mit dem Rauschebart in seiner roten Robe geschossen, der sich beim Verteilen von Süßigkeiten spendabel zeigte und auch sonst eine gute Figur abgab. Auch MiMi, die als grüne Tanne auf Stelzen über den Markt stolzierte, und der hübsche Weihnachtsengel, der gekonnt aus Luftballons Figuren zauberte,  war ein begehrtes Fotomotiv. Der Rathausvorplatz wurde immer wieder zum Schauplatz kultureller Vorführungen. Kinder konnten sich mit ihren Eltern das Theaterstück „Eisi Eisbär“ anschauen oder Tim, dem kleinen Akkordeonspieler, zuhören, wie dieser weihnachtliche Melodien auf seinem Instrument spielte. Nach dem Auftritt der Töpchiner Hornspieler spielte der Spielmannszug Treuenbrietzen auf und setzte sich an die Spitze des Lampionumzuges, der sich durch Berliner und Marktstraße bewegte und sich schließlich wieder im Getümmel des Marktgeschehens auflöste. Schließlich präsentierte Feuerschlucker Bernd Domke eine Show, die mindestens so heiß war wie der Glühwein, der an diesem Wochenende - ob mit oder ohne Schuss – zum Lieblingsgetränk der Weihnachtsmarktbesucher avancierte. Gut angenommen - vor allem von den Jüngeren – wurde die erstmals georderte Eisstockbahn, an der immer Betrieb war. Am Sonntag schließlich konnten Besucher nicht nur über den Weihnachtsmarkt schlendern, das Programm mit Tom Tom verfolgen oder die  Feuershow mit „Firesnake“ erleben, sondern auch noch einen Abstecher zum Kirchplatz machen, wo traditionell die evangelische Kirchengemeinde um die diesmal beleuchtete Eibe ihren  kleinen Adventsmarkt aufgebaut hatte und im Gemeinderaum Musik im Kerzenschein erklang.

Allen, die an der aufwändigen Organisation, dem Aufbau und der erfolgreichen Durchführung des 11. Weihnachtsmarktes in Zossen eine Aktie hatten, gebührt ein dickes Dankeschön. Das wohl schönste Kompliment für den kleinen, aber feinen Markt kam ausgerechnet von Berliner Besuchern. Die waren von Königs Wusterhausen nach Zossen gewandert und fühlten sich hier pudelwohl. Vor allem lobten sie die gemütliche Atmosphäre, die sie auf den großen Berliner Weihnachtsmärkten längst vermissen.