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Zossen, Weinberge 15

Öffnungszeiten vom 11. März 2017 bis Oktober 2017: Mi. 15 bis 18 und Sa. 14 bis 17 und nach Vereinbarung unter  03377/ 30 05 76

Vom 1. November bis Anfang März ist der "Alte Krug" in der Winterpause. Einen Winterbesuch können Sie aber trotzdem vereinbaren unter: 03377 / 30 05 76

Galerie-Café

Kirchplatz 7, 15806 Zossen


Montag bis Mittwoch und Freitag         11:30 bis 16:30 Uhr

Donnerstag                                        10 bis 16:30 Uhr

Samstag                                            10 bis 14 Uhr

sowie nach Absprache

Telefon: 03377/2 02 94 15

Junge Künstler

„Junge Künstler“ - so lautet der Titel der aktuellen Ausstellung, die derzeit in der städtischen Galerie im Haus Kirchplatz 7 in Zossen zu sehen ist.  Bei den jungen Künstlern handelt es sich um Kinder der Kita „Pfiffikus“ und des  Hortes Dabendorf, die der Öffentlichkeit bis zum 12. Februar 2018 eine Auswahl ihrer in verschiedenen künstlerischen Techniken gefertigten Arbeiten vorstellen werden. Frei nach dem Picasso-Motto „Malt was ihr liebt“ entstanden diverse Bilder und  Zeichnungen, aber auch Comic-Collagen, Töpferarbeiten und kreativ Gestaltetes aus unterschiedlichen Materialien wie etwa der Eierfresser, zwei Fledermäuse oder ein sehenswerter Phantasievogel.  Besucher der Ausstellung  erhalten außerdem Informationen zu den verschiedenen Gestaltungstechniken, so zum Beispiel darüber, wie die ausgestellten,  aus Ton oder Lehm modellierten Figuren  gebrannt und gehärtet worden sind.

Die Ausstellung ist bis zum 12. Februar 2018 zu den Öffnungszeiten des Galerie-Cafés geöffnet. Jeweils donnerstags von 10 bis 11 Uhr wird ein/e Betreuer/-in vor Ort sein, um alle Fragen zu den Arbeiten der Kinder zu beantworten.

Im Schulmuseum Zossen sind  außer dem historischen Klassenzimmer und einem Klassenzimmer der DDR-Zeit auch wechselnde Ausstellungen zu sehen.

"Die Spandauer Kapitulation vor den Franzosen 1806 und die Rolle des Kommandanten Ernst-Ludwig von Benneckendorf" Karl-Heinz Bannasch , Vors. des Spandauer Geschichtsvereins wird auch Zossen streifen: Urkunden, Medaillen, Bilder und der originale Angriffsbefehl werden zu sehen sein.

Datum: 27. Januar, um 16 Uhr

"Wie die Lüde ens in die Dörpere jered hem" Gerhard Glau stellt in einem Vortrag die Teltower Mundart vor und erinnert an den Sprachforscher Dr. Lademann.

Datum: 17. Februar, 16 Uhr

"Frauengeschichten: Friederike, die Schwester der Königin Luise" Stefan Rothen wird das leben der Frau näher bringen.

Datum: 10. März, um 16 Uhr

Eintritt: 4 EUR, einschließlich 1 Getränk

Öffnungszeiten des Schulmuseums: Do und Sa von 10-12 Uhr mit Führung und nach telefonischer Absprache mit Frau Gudrun Haase 03377 / 334346

Zossen, Kirchplatz 7

Vom Stammbuch zum Poesiealbum

Sehenswerte Sonderausstellung im Zossener Schulmuseum

Die Geschichte des Poesiealbums steht im Mittelpunkt einer Sonderausstellung im Zossener Schulmuseum, die noch bis März 2018 zu sehen sein wird. Das älteste der rund 40 Poesiealben, die dem Museum von Bürgern als Leihgaben zur Verfügung gestellt worden sind,  stammt aus dem Jahr 1808 und gehörte dem Schüler Lautensack.  Er erhielt vermutlich am Tag seiner Konfirmation vom damaligen Inspektor Bauer folgenden Eintrag in sein Stammbuch: Zossen, den 12. Juni 1808. Zur Erinnerung  an den feierlichsten Tag Deines Lebens, dessen Andenken Dich leite stets auf rechter Bahn. C.F. Bauer.  Wie Museumsleiterin Gudrun Haase erzählt, ist das Poesiealbum des Schülers Lautensack die Schenkung eines Oldenburger Stammbuchsammlers.

Besucher der Ausstellung im Zossener Schulmuseum erfahren sehr viel Wissenswertes über die Anfänge der Poesiealben, die bis ins 16. Jahrhundert reichen. Album amicorum – Album der Freunde wurden die Bücher genannt, in die man  - so war es unter  Studenten üblich - einer anderen Person eine Widmung mit seinem Namen, dem Wappen und einem Spruch schrieb. Je mehr Einträge ein Student in seinem Stammbuch hatte desto größer war sein Ansehen. Das Album diente  deshalb damals auch als Empfehlungsschreiben.  Der Gebrauch von Stabbüchern wurde immer beliebter, auch beim Adel. Die Einträge wurden immer bunter und aufwendiger gestaltet. Neben Wappen nutzte man auch lustige Freundschaftsstempel, Porträt-Silhouetten und Zeichnungen. In den Alben der Damen fand man nicht selten getrocknete Blüten, kleine Seidenstickereien und Haarlocken. Im 19. Jahrhundert fingen auch Menschen anderer gesellschaftlicher Schichten  an, Stammbücher zu nutzen. Weil das Album mit Sprüchen, Gedichten sowie  Lebensweisheiten  versehen wurde, also mit Poesie, wurde es nun auch Poesiealbum genannt.  Seine Blütezeit hatte es, als Mitglieder von literarischen Zirkeln sich gegenseitig mit Versen und künstlerischen Beiträgen in eigens angeschafften Heften verewigten.   

Im 20. Jahrhundert war das Poesiealbum besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Verwandte, Bekannte, Mitschüler und Lehrer  schrieben verschiedenste Zitate oder Lebensweisheiten  ein.  Manche Einträge wurden künstlerisch gestaltet. Besonders beliebt waren Glanz- und Glitzerbilder sowie Scherenschnitte.

Zu den bisherigen  Besuchern der Sonderausstellung gehörten auch schon Schulklassen,  die sich nicht zuletzt über die humorvollen Sprüche  amüsierten, die vom Team des Museums auf einer Extra-Tafel  ausgestellt wurden. Kostprobe: Wenn dich die bösen Buben locken, dann schmeiß die Pantoffeln und lauf auf Socken.  Oder:  Sei stets munter und auch froh. Lebe glücklich wie in Floh. Aber auch Luther-Sprüche, Verse von Christian Morgenstern, Immanuel Kant und Gotthold Ephraim Lessing  finden sich in den ausgestellten Seiten der Poesiealben.

Info: Das Schulmuseum hat donnerstags und sonnabends  von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

"Der Teltow-Geschichte einer Region" & "Unsere heimische Tierwelt" - ständig

"Zwischen Krieg und Frieden - Waldlager der Roten Armee in Brandenburg 1945" bis 24. Februar 2018

Wünsdorf, Schulstraße 15

Öffnungszeiten : Sa. und So. 13 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung

Im Januar 2018 ist die "Neue Galerie", wegen Renovierung geschlossen.

Waldstadt, Gutenbergstraße 1

Öffnungszeiten : Do. bis So. 10 bis 17 Uhr, auch an Feiertagen (Refortmationstag, 31. Oktober 2016)

Ständige Ausstellungen vor Ort

Wünsdorf, Adlershorststraße 8

Öffnungszeiten : Sa. und So. 10 bis 18 Uhr

Grafik, Malerei, Plastik von Kerstin Becker

Zossen, Am Kietz 28

Öffnungszeiten : täglich / nach Vereinbarungen

Atelier und Werkstatt

Waldstadt, Gutenbergstraße 3a

Öffnungszeiten : Sa. und So. 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

Privates Rundfunk- und Fernsehmuseum

In Dabendorf, An der Bahn 1 betreibt Uwe Hoffmann sein privates Rundfunk- und Fernsehmuseum . Ende 2014 erfüllte sich der Traum und das Museum konnte eröffnet werden.

Öffnungszeiten : nach telefonischer Terminvereinbarung

Infos unter: 03379-393781 und hoffmann-elektronik@t-online.de

Militärgeschichte des Standortes von 1910 bis 1945

Wünsdorf, Gutenbergstraße 9

Öffnungszeiten: ganzjährig, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
www.garnisonsmuseum-wuensdorf.de

Tel: 033702 / 960-0

Sowjetische / russische Truppen in Deutschland 1945 bis 1994 und Soldatenalltag in Wünsdorf

Wünsdorf, Gutenbergstraße 9

Öffnungszeiten:  ganzjährig, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

www.garnisonsmuseum-wuensdorf.de

Tel: 033702 / 960-0

Das Geheimnis der Betonzigarren

Wünsdorf, Gutenbergstraße 9

Öffnungszeiten: ganzjährig, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
www.garnisonsmuseum-wuensdorf.de

Tel: 033702 / 960-0