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Zossen, Weinberge 15

Öffnungszeiten vom 11. März 2017 bis Oktober 2017: Mi. 15 bis 18 und Sa. 14 bis 17 und nach Vereinbarung unter  03377/ 30 05 76

Neue Sonderausstellung: Die Innung der Tischler im Kreis Zossen

Die  Innung der Tischler im Kreis Zossen von 1952 bis ihrer Auflösung im Jahr 2015 steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung im Heimatmuseum „Alter Krug“ in Zossen, die am 10. September 2017 zum Tag des offenen Denkmals um 14 Uhr eröffnet wird. Die Ausstellung dokumentiert den umfangreichen Schriftverkehr  von der Gründung bis zur Fusion. Außerdem werden Werkzeuge, Fotos, Gesellenstücke und diverse in dieser Zeit entstandene Produkte präsentiert. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 31. Oktober 2017 zu den Öffnungszeiten des Museums (Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Sonnabend von 14 bis 17 Uhr).  Außerhalb der Öffnungszeiten können sich Interessierte telefonisch unter 0 33 77 / 30 05 76 melden.

Wie Karola Andrae, Vorsitzende des Heimatvereins, mitteilte, lädt dieser am Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 ab 10 Uhr außerdem zu einer Besichtigung des Museums mit seiner Schwarzen Küche sowie ab 14 Uhr zu Musik, Kaffee und Kuchen in den Garten ein.

Galerie-Café

Kirchplatz 7, 15806 Zossen

Öffnungszeiten: Vom 18. August bis 31. August hat das Galerie-Café Sommerpause.

Montag bis Mittwoch und Freitag         11.30 bis 18 Uhr

Donnerstag                                          10 bis 18 Uhr

Samstag                                               10 bis 14 Uhr

sowie nach Absprache

Telefon: 03377/2 02 94 15

Kleine Künstler wollen groß rauskommen

Ausstellungseröffnung in der städtischen Galerie im Haus Kirchplatz 7

„Klein einsteigen – groß rauskommen“ ist das Motto einer  Ausstellung von farbenfrohen  Kinderbildern und  Collagen, die in den vergangenen Wochen und Monaten in der Zossener Kita „Oertelufer“ entstanden sind. Sie wurde am Dienstag, dem 5. September 2017,  in der städtischen Galerie im Haus Kirchplatz 7  mit einer  Vernissage  und einem kleinen musikalischen  Programm  der Kita-Kinder eröffnet und wird bis zum 8. Oktober 2017 zu den Öffnungszeiten des Galerie-Cafés zu sehen sein. Wie Kita-Leiterin Heike John betonte, sei Kunst ein Stück Freiheit und mehr als ein bloßer Zeitvertreib.. Deshalb gibt es keine thematischen Vorgaben für die Mädchen und Jungen, die mit Pinsel und aufgeschnittenen Papprollen ebenso malen wie mit Händen und Füßen. Sie experimentieren mit Farben und Knöpfen, Sand und Salz, Stoffresten und  Kronkorken. Der Fantasie sind keine dabei keine Grenzen gesetzt.  Entstanden sind zum Teil bemerkenswerte  Arbeiten, die zeigen, mit welcher Begeisterung  die Kinder bei der Sache waren.

Ein Beispiel sind die vier Jahreszeitenbäume, deren kleineren Äste mit  verschieden farbigen Knöpfen - je nach Jahreszeit - bestückt und verziert wurden.  Bewusst hatten sich die Kinder dafür entschieden, dass es ein Baum ohne Blätter werden sollte.  Beim Gestalten des Baumes mit den Knöpfen wurde besonders die Fingermotorik geschult.  Wie unterschiedlich Kinder mit Farben und Motiven  umgehen, zeigen drei Bilder, die jeweils nur in einer  Farbe gemalt wurden,  weil es in erster Linie um den Inhalt gehen soll. So  entstanden auch das  Einhorn namens Enno  ganz in Blau, eine Palme am Wasser ganz in Rot und Schmetterlinge und Raupen ganz in Grün. Andere, weitaus buntere Bilder tragen den Titel „Mit purer Hand durchs Farbenland“.  

Anliegen  sei es,  so Kita-Leiterin Heike John, dass die Kinder Freude und Spaß am Gestalten mit verschiedenen Maltechniken haben, wobei die Jüngsten den älteren Kindern beim Malen über die Schulter geschaut und dann selbst mit Farben und Materialien experimentiert haben. Die Bedingungen  dafür sind in der Kita „Oertelufer“ bestens. Die Mädchen und Jungen finden dort ein gut ausgestattetes und anspruchsvolles Atelier vor, in dem sie all ihre Ideen und künstlerischen Bedürfnisse verwirklichen können. Frei zur Verfügung stehende Materiealien in offenen regalen laden zum Malen, Zeichnen, kreativen Gestalten und Experimentieren  ein.  Benötigen die Kinder Unterstützung oder haben Fragen, stehen ihnen die Erzieher/innen zur Seite.

Heike John wünscht sich, dass in den nächsten Tagen nicht nur die Kinder mit ihren Eltern, Omas , Opas, Freunden  und Bekannten wiederkommen, um sich die Ausstellung anzuschauen, sondern auch andere neugierige Besucher.  „Sie werden staunen, was die Kinder schon alles so können und wer weiß, vielleicht kommt ja der eine oder andere später mal als Künstler groß raus!“

Im Schulmuseum Zossen sind  außer dem historischen Klassenzimmer und einem Klassenzimmer der DDR-Zeit auch wechselnde Ausstellungen zu sehen.

Öffnungszeiten des Schulmuseums: Do und Sa von 10-12 Uhr mit Führung

Öffnungszeiten der offenen Ausstellung vom Schulmuseum:                                                                          Mo-Mi und Freitag von 11:30-16:30 Uhr; Do von 10-16:30 Uhr; Sa 10-14 Uhr

Vom 4. bis 24. August  hat das Schulmuseum Sommerpause.

Zossen, Kirchplatz 7

Vom Stammbuch zum Poesiealbum

Sehenswerte Sonderausstellung im Zossener Schulmuseum

Die Geschichte des Poesiealbums steht im Mittelpunkt einer Sonderausstellung im Zossener Schulmuseum, die noch bis März 2018 zu sehen sein wird. Das älteste der rund 40 Poesiealben, die dem Museum von Bürgern als Leihgaben zur Verfügung gestellt worden sind,  stammt aus dem Jahr 1808 und gehörte dem Schüler Lautensack.  Er erhielt vermutlich am Tag seiner Konfirmation vom damaligen Inspektor Bauer folgenden Eintrag in sein Stammbuch: Zossen, den 12. Juni 1808. Zur Erinnerung  an den feierlichsten Tag Deines Lebens, dessen Andenken Dich leite stets auf rechter Bahn. C.F. Bauer.  Wie Museumsleiterin Gudrun Haase erzählt, ist das Poesiealbum des Schülers Lautensack die Schenkung eines Oldenburger Stammbuchsammlers.

Besucher der Ausstellung im Zossener Schulmuseum erfahren sehr viel Wissenswertes über die Anfänge der Poesiealben, die bis ins 16. Jahrhundert reichen. Album amicorum – Album der Freunde wurden die Bücher genannt, in die man  - so war es unter  Studenten üblich - einer anderen Person eine Widmung mit seinem Namen, dem Wappen und einem Spruch schrieb. Je mehr Einträge ein Student in seinem Stammbuch hatte desto größer war sein Ansehen. Das Album diente  deshalb damals auch als Empfehlungsschreiben.  Der Gebrauch von Stabbüchern wurde immer beliebter, auch beim Adel. Die Einträge wurden immer bunter und aufwendiger gestaltet. Neben Wappen nutzte man auch lustige Freundschaftsstempel, Porträt-Silhouetten und Zeichnungen. In den Alben der Damen fand man nicht selten getrocknete Blüten, kleine Seidenstickereien und Haarlocken. Im 19. Jahrhundert fingen auch Menschen anderer gesellschaftlicher Schichten  an, Stammbücher zu nutzen. Weil das Album mit Sprüchen, Gedichten sowie  Lebensweisheiten  versehen wurde, also mit Poesie, wurde es nun auch Poesiealbum genannt.  Seine Blütezeit hatte es, als Mitglieder von literarischen Zirkeln sich gegenseitig mit Versen und künstlerischen Beiträgen in eigens angeschafften Heften verewigten.   

Im 20. Jahrhundert war das Poesiealbum besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Verwandte, Bekannte, Mitschüler und Lehrer  schrieben verschiedenste Zitate oder Lebensweisheiten  ein.  Manche Einträge wurden künstlerisch gestaltet. Besonders beliebt waren Glanz- und Glitzerbilder sowie Scherenschnitte.

Zu den bisherigen  Besuchern der Sonderausstellung gehörten auch schon Schulklassen,  die sich nicht zuletzt über die humorvollen Sprüche  amüsierten, die vom Team des Museums auf einer Extra-Tafel  ausgestellt wurden. Kostprobe: Wenn dich die bösen Buben locken, dann schmeiß die Pantoffeln und lauf auf Socken.  Oder:  Sei stets munter und auch froh. Lebe glücklich wie in Floh. Aber auch Luther-Sprüche, Verse von Christian Morgenstern, Immanuel Kant und Gotthold Ephraim Lessing  finden sich in den ausgestellten Seiten der Poesiealben.

Info: Das Schulmuseum hat donnerstags und sonnabends  von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

"Der Teltow-Geschichte einer Region" & "Unsere heimische Tierwelt" - ständig

"Wege zwischen Preußen und Sachsen"

"Verbundenheit bleibt ungeteilt - eine Reise mit Briefmarken in die Zeit der deutschen Teilung" bis 5. November 2017

Vernissage: 16. September, 14 Uhr

Wünsdorf, Schulstraße 15

Öffnungszeiten : Sa. und So. 13 bis 16 Uhr sowie nach Vereinbarung

Geschichte steht im Vordergrund

Wünsdorf. Auf eine Zeitreise mit Briefmarken können sich Besucher ab 16. September 2017 im Museum des Teltow im Zossener Ortsteil Wünsdorf begeben. Dort präsentiert der Premnitzer Wilhelm K. H. Schmidt die von ihm erarbeitete Wanderausstellung  „Verbundenheit bleibt ungeteilt“. Auf 25 Bildtafeln zeigt die Schau etwa 150 Briefmarkenmotive aus der DDR und der Bundesrepublik zu unterschiedlichen Themen aus der Zeit der deutschen Teilung zwischen 1949 und 1989.  Mit dieser Gegenüberstellung möchte der Kurator zeigen, dass auch in jenen Jahren ein nationales Zusammengehörigkeitsgefühl existierte und dass die gemeinsamen Wurzeln beider Staaten trotz Teilung die deutsche Nation als Ganzes im Geiste zusammengehalten haben.

In vielen Fällen hatten die Postverwaltungen beider deutscher Staaten die gleichen historischen Ereignisse oder Persönlichkeiten im Blick und würdigten diese mit der Herausgabe von Briefmarken. Das betraf große deutsche Künstler, wie Goethe und Schiller, den Maler Albrecht Dürer oder die Komponisten Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach. Thematisiert wurden ebenso andere Bereiche des nationalen Kulturerbes, Architektur-,  Industrie- und Verkehrsgeschichte oder auch Märchen. Die Schau dokumentiert andererseits auch die Differenzen beider Staaten auf politischem und ideologischem Gebiet. So wird der „deutsch-deutsche“ Postkrieg thematisiert, in dem als provokativ oder staatsfeindlich empfundene Motive der jeweils anderen Seite  zurückgeschickt oder durch Lack- und Farbauftrag oder Überklebemarken unkenntlich gemacht wurden.

Im Vordergrund der Ausstellung steht also die Geschichte, nicht die Philatelie. Deshalb auch eine vergrößerte Reproduktion der ungefähr 150 Motive. Strukturierung und Themenwahl der Ausstellung ergaben sich oft aus der zeitlichen Abfolge der politischen Entwicklung Nachkriegsdeutschlands. Die Familie von Wilhelm K. H. Schmidt stammt übrigens aus Dahme/Mark. Lesern des Heimatjahrbuches für den Landkreis Teltow-Fläming mag er als mehrfacher Autor bekannt sein.
Das Museum des Teltow in Wünsdorf lädt am Sonnabend, dem 16. September 2017, um 14 Uhr, zur Eröffnung der Sonderausstellung ein. Sie wird dort bis zum 5. November 2017 im Museum zu sehen sein. Das Haus in der Wünsdorfer Schulstraße 15 hat jeweils samstags und sonntags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Nach telefonischer Anmeldung unter 033702/6 69 00 können gern auch andere Zeiten an anderen Wochentagen vereinbart werden.

 

"Malerei und Holzcollagen" bis 27. August 2017

Retospektive zum 70. Geburtstag von Bernd Stiehler

"I'm safe" bis 8. Oktober 2017

Ausstellung zum internationalen Kunstprojekt in den Bunkeranlagen von Wünsdorf präsentiert vom Kunstverein "Die Schlachten e.V."

Eröffnung: 9. September, 15 Uhr und um 17 Uhr Klangperformance im Bunker

Finissage: 7. Oktober, 15 Uhr in der Galerie und im Bunker

"Akzente 14" bis 17. Dezember

Malerei, Grafik, Plastik, Glas, Keramik, Schmuck von ca. 30 Künstlern aus TF

Eröffnung: 28. Oktober, 15 Uhr

Waldstadt, Gutenbergstraße 1

Öffnungszeiten : Do. bis So. 10 bis 17 Uhr, auch an Feiertagen (Refortmationstag, 31. Oktober 2016)

Ständige Ausstellungen vor Ort

Wünsdorf, Adlershorststraße 8

Öffnungszeiten : Sa. und So. 10 bis 18 Uhr

Grafik, Malerei, Plastik von Kerstin Becker

Zossen, Am Kietz 28

Öffnungszeiten : täglich / nach Vereinbarungen

Atelier und Werkstatt

Waldstadt, Gutenbergstraße 3a

Öffnungszeiten : Sa. und So. 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

Privates Rundfunk- und Fernsehmuseum

In Dabendorf, An der Bahn 1 betreibt Uwe Hoffmann sein privates Rundfunk- und Fernsehmuseum . Ende 2014 erfüllte sich der Traum und das Museum konnte eröffnet werden.

Öffnungszeiten : nach telefonischer Terminvereinbarung

Infos unter: 03379-393781 und hoffmann-elektronik@t-online.de

Militärgeschichte des Standortes von 1910 bis 1945

Wünsdorf, Gutenbergstraße 9

Öffnungszeiten: ganzjährig, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
www.garnisonsmuseum-wuensdorf.de

Tel: 033702 / 960-0

Sowjetische / russische Truppen in Deutschland 1945 bis 1994 und Soldatenalltag in Wünsdorf

Wünsdorf, Gutenbergstraße 9

Öffnungszeiten:  ganzjährig, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr

www.garnisonsmuseum-wuensdorf.de

Tel: 033702 / 960-0

Das Geheimnis der Betonzigarren

Wünsdorf, Gutenbergstraße 9

Öffnungszeiten: ganzjährig, Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr
www.garnisonsmuseum-wuensdorf.de

Tel: 033702 / 960-0