Dienstag, 05. Dezember 2017

Stadt Zossen plant Veranstaltungsreihe „2018 – Zossen erinnert“

Im kommenden Jahr wird die Stadt Zossen die 2013 ins Leben gerufene und erfolgreich durchgeführte Veranstaltungsreihe „Zossen erinnert“ weiterführen. Im Mittelpunkt sollen diesmal  neben dem 100. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkrieges, der Novemberrevolution und des Beginns der Weimarer  Republik in Deutschland vor allem Ereignisse aus der jüngeren Geschichte stehen, die sich 2018 jähren werden. So ist vorgesehen, unter anderem  an den 30. Jahrestag des Beginns der Montagsdemonstrationen in der DDR zu erinnern, die die politische Wende im Land einleiteten. Begleitet werden diese Erinnerungen von zwei Wanderausstellungen der Stasiunterlagenbehörde (BStU) Frankfurt (Oder) /Oder, die im nächsten Jahr im Zossener Galerie-Café zu sehen sein werden. „Überwachen. Verängstigen. Verfolgen. Stasi. Die Geheimpolizei der DDR“ lautet der Titel der einen, „Berliner Mauer: Fotos verboten!“ der der zweiten Ausstellung. Ein weiteres Thema der Zossener Erinnerungsreihe 2018 lautet „20 Jahre Konversionsstandort Wünsdorf“. Der Zentraldienst der Polizei des Landes Brandenburg öffnet aus diesem Anlass am 8. September 2018 seine Tore für Besucher und wird unter anderem über die Kampfmittelbeseitigung in Brandenburg informieren. Im Oktober 2018 soll zudem ein Thementag zum 15. Jahrestag der Gemeindegebietsreform stattfinden, aus der die Stadt Zossen in ihrer heutigen Struktur hervorgegangen ist. Den Abschluss der Veranstaltungsreihe bildet - so ist geplant -  ein gemeinsames Gedenken am Volkstrauertag auf dem Ehrenfriedhof Zehrensdorf, zu dem unter anderem auch Vertreter Großbritanniens und Russlands eingeladen werden sollen.

Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber stellte die Pläne zur neuen Veranstaltungsreihe auf der jüngsten Sitzung des städtischen Hauptausschusses vor, wo sie auf ungeteilte Zustimmung stießen. Zugleich warb sie um Unterstützung der Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und um weitere Ideen und Vorschläge. In diesem Zusammenhang  sind auch alle Bürger der Stadt, Schulen und Vereine aufgerufen, sich mit eigenen Projekten und Ideen in die Veranstaltungsreihe „2018 – Zossen erinnert“ einzubringen. Diese sollten bis Ende Januar 2018 benannt werden und an die Stadtverwaltung Zossen, Marktplatz 20, Stichwort: Zossen erinnert, bzw. per E-Mail an  service@SVZossen.brandenburg.de geschickt werden, damit sie auch in dem Veranstaltungsflyer berücksichtigt werden können, der noch gedruckt wird.