Montag, 03. Juli 2017

Schünow weiter ohne Jagdvorstand

Auf der Genossenschaftsversammlung der Jagdgenossenschaft Schünow am 19. Juni 2017 sind die  die Jahresrechnung für das Geschäftsjahr 2016/2017 genehmigt  sowie der Vorstand entlastet worden. Erneut ist es allerdings nicht zur Wahl eines neuen Jagdvorstandes gekommen, heißt es in der Bekanntmachung der Jagdgenossenschaft.  Auch die weiteren Funktionsträger konnten nicht neu gewählt werden. Dies habe zur Folge, dass sich die Amtszeit des Jagdvorstandes nunmehr bis zum Ablauf der Höchstfrist von drei Monaten erstreckt und am 30. Juni 2017 endete. Solange die Jagdgenossenschaft  keinen vollständigen Jagdvorstand gewählt hat werden vom 1. Juli 2017 an  die Geschäfte des Jagdvorstandes vorliegender Gesetzeslage vom hauptamtlichen Bürgermeister wahrgenommen. Demzufolge ist ab 1. Juli 2017 Michaela Schreiber, Bürgermeisterin  der Stadt Zossen, als sogenannte Notjagdvorsteherin der Jagdgenossenschaft Schünow, zuständig.

Auf der Genossenschaftsversammlung wurde außerdem beschlossen, den Reinertrag der Jagdnutzung für das Geschäftsjahr 2016/2017 an die Jagdgenössen anteilig nach dem Verhältnis des Flächeninhaltes ihrer beteiligten Grundstücke auszuzahlen. Wie es heißt, erfolge die Auszahlung bargeldlos durch Banküberweisung, wenn der Anspruchsberechtigte dem Vorstand seine aktuelle Bankverbindung mitgeteilt oder bestätigt hat und die Eigentumsverhältnisse nachgewiesen sind. Der Anspruch ist ab 1. Juli 2017 geltend zu machen bei Bürgermeisterin Michaela Schreiber - Marktplatz 20, 15806 Zossen -  als Notjagdvorsteherin der Jagdgenossenschaft Schünow.