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Samstag, 31. März 2018

Hainbuchenhecke statt Maschendrahtzaun

Gestaltungsideen der Bürger sind gefragt

Nach dem  inzwischen erfolgten kompletten Abriss der ehemaligen Kleinen Galerie sowie des maroden einstigen Toilettengebäudes an der Bahnhofsstraße in Zossen, sind auch der alte Drahtzaun und die Hecke entlang des Gehweges verschwunden. „Die Zeit  von Maschendrahtzaun und Knallerbsenstrauch  ist endlich vorbei“, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Wie sie erklärt, musste die alte Hecke bis Ende Februar weg sein,  da das Fällen von Bäumen und Hecken  nach dem Bundesnaturschutzgesetzt nur in der Zeit von Oktober bis Ende Februar erlaubt ist, um brütende Vögel und andere Tiere zu schützen. Wenn es das Wetter zulässt, soll aber bereits im Frühjahr eine neue Hecke gesetzt werden, und zwar eine Hainbuchenhecke, wie sie schon an anderen Standorten gepflanzt wurde und inzwischen stadtbildprägend ist.  „Die neue Hecke wird wie bisher eine Abgrenzung zwischen Gehweg  und Stadtpark darstellen, aber wird aber andererseits nicht so hoch sein, dass sie die Sicht  zum Stadtparkgelände versperrt“, so die Verwaltungschefin. Außerdem sei geplant, drei Bänke in diesem Bereich aufzustellen.   

Die Bürgermeisterin ruft  den Zossener Ortsbeirat sowie die Bürger zu einem Ideenwettbewerb auf, der sich mit der Neugestaltung des nun freien Areals beschäftigen soll. „Wir sind offen für alle Vorschläge und Ideen, werden diese in der Stadtverwaltung sammeln  und dem Ortsbeirat zur Beratung übergeben“, so Michaela Schreiber. Es gehe allerdings nicht um den Bau neuer Gebäude, sondern um Gestaltungsideen für diesen Teil des Stadtparks. Bis Ende März können entsprechende Vorschläge im Rathaus eingereicht werden.