Montag, 07. August 2017

Ablehnende Haltung gegenüber geplanten Windrädern

Stadt Zossen verweist auf  Festlegungen des Regional- und Flächennutzungsplans

Zossen. Die Festlegungen des  Regionalplans Wind  sowie  den gültigen Flächennutzungsplan der Stadt Zossen ignorierend will eine Firma auf einem Acker zwischen Glienick und Werben acht Windkraftanlagen errichten.  Ein entsprechender Antrag ist nun gestellt worden. Schon seit Jahren versuchen Planer, die Flächen rechts und links der Ortsverbindungsstraße  zwischen Glienick und Werben mit  Windkraftanlagen zu bestücken - gegen den Willen der Stadt Zossen, die nicht zuletzt auf ihren gültigen Flächennutzungsplan verweist.  Inzwischen ist in der Stadtverwaltung vom Landesamt für Umwelt ein Anhörungsschreiben zu den Plänen der Firma eingegangen.  Am Montag, dem 11. September 2017, findet  um 10 Uhr in Zossen (Hotel Berlin, Bahnhofstraße 28) ein sogenannter Scoping-Termin statt, der dazu diesen soll, im Rahmen der erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfung Art und Umfang der vom Vorhabenträger beizubringenden Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens festzulegen. Dieser Termin ist öffentlich, so dass auch Bürger und Interessenvertretungen  daran teilnehmen können.  Auch Bürgermeisterin Michaela Schreiber  hat ihre Teilnahme angekündigt und wird die Interessen der Stadt Zossen gegen den geplanten Bau dieser Windkraftanlagen vertreten, wie sie sagt.

Hintergrund: Die Regionalen Planungsgemeinschaften legen in Regionalplänen geeignete Gebiete für Windkraftanlagen verbindlich fest. Zugleich wird die Windkraftnutzung außerhalb dieser Bereiche ausgeschlossen. Die Regionalpläne verhindern, dass Windenergieanlagen ohne gesamträumliche Steuerung nur dort errichtet werden, wo es für die Investoren besonders gute Voraussetzungen gibt. Diese Fehlentwicklungen könnten eintreten, wenn keine Regionalpläne oder Bauleitpläne mit Aussagen zur Windenergie vorliegen.

                                                                                            Pressemitteilung vom 7. August 2017