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Freitag, 08. Juli 2016

Stadt Zossen als Mitglied der kommunalen Arbeitsgemeinschaft WISO aufgenommen

Bürgermeisterin Schreiber: Wassertourismus in der Region gewinnt zunehmend an Bedeutung 

Die Stadt Zossen ist auf der jüngsten Sitzung der kommunalen Arbeitsgemeinschaft „Wassertourismusinitiative Brandenburg Süd-Ost“ (WISO) als 46. Mitglied aufgenommen worden. Zossens Stadtverordnete  hatten kürzlich per einstimmigen Beschluss  Bürgermeisterin Michaela Schreiber ermächtigt, mit einem Beitritt zur AG WISO die wassertouristische Entwicklung der Region östlich und südöstlich von Berlin zu unterstützen. Wie Schreiber betont, gewinnt der Wassertourismus in der Region zunehmend an Bedeutung. Er ist eines der in Deutschland am schnellsten wachsenden Marktsegmente. Das zwischen Berlin, dem Spreewald und der Oder gelegene Revier gilt mit seinen Flüssen Dahme und Spree, dem Oder-Spree Kanal, dem Spree-Dahme-Umflutkanal, dem Storkower Kanal, den Teupitzer Gewässern, den Rüdersdorfer Gewässern, dem Nottekanal, dem Scharmützelsee, dem Schwielochsee und dem Wolziger See als eine der attraktivsten Wassertourismusregionen in Brandenburg.  „Die Stadt Zossen verfügt mit dem Motzener, dem Wünsdorfer und dem Zechsee über attraktive Gewässer. Mit dem Nottekanal führt zudem eine nicht unbedeutende schiffbare Landeswasserstraße auch  durch unsere Region“, so Schreiber. Deren Potenzial für den Tourismus werde allerdings noch nicht aus in ausreichendem Maß genutzt. Die Stadt Zossen wolle im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der kommunalen Arbeitsgemeinschaft WISO künftig helfen, bestehende Infrastruktur- und Vermarktungsdefizite zu verringern. Mit dem Bau der Stadtparkbrücke, die die Durchfahrt von Booten bis zu einer gewissen Höhe ermöglicht, und die Schaffung einer Ufer-Anlegestelle habe man bereits erste Maßnahmen realisiert. Da Bund und Land als Eigentümer der Wasserstraßen in Brandenburg es bislang weitestgehend ablehnen, mit einzelnen Kommunen über die wassertouristische Entwicklung zu verhandeln, komme der Arbeitsgemeinschaft die wichtige Aufgabe zu, die Interessen der Anrainerkommunen, der Tourismusverbände und -vereine sowie der touristischen Leistungsträger zur wassertouristischen Entwicklung gegenüber den Baulastträgern dieser Wasserstraßen zu bündeln.

                                                                                                 (Presseinformation vom 4. Juli 2016)