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Freitag, 14. September 2018

Fundtier-Versorgung bleibt gewährleistet

Zossen.  Wenig überraschend kommt für Zossens  Bürgermeisterin Michaela Schreiber  die  ihr am 13. September 2018 bekannt gewordene  Reaktion  des Vereins Tierfreunde „Schützende Hand“ auf die öffentliche Kritik der Stadtverwaltung an der einseitigen Kündigung des seit 2014 bestehenden Fundtiervertrags durch eben jenen Verein. Nach dem sprichwörtlichen Motto „Getroffene Hunde bellen“ hole der Verein jetzt zu einem verbal-polemischen Rundumschlag aus und schrecke auch nicht vor Unterstellungen zurück, um davon abzulenken, dass nicht die Stadt, sondern  der Tierfreunde-Verein den seit Jahren bestehenden Vertrag einseitig gekündigt hat. „Wir müssen die Kündigung akzeptieren, weisen aber den Vorwurf zurück, dass es sich - wie behauptet wird -  um einen ‚in vielen Punkten unzulänglichen Vertrag‘ handelt“, so Schreiber.   So sei es zudem  bezeichnend, dass in der als Pressemitteilung verbreiteten Reaktion des Vereins mit keinem Wort die seit Jahren von der Stadt als freiwillige Leistung gezahlten 5000 Euro erwähnt werden, stattdessen aber spekuliert werde, welchen Stellenwert  wohl  der Tierschutz für die Bürgermeisterin einnimmt.

 

Die Verwaltungschefin  weist in diesem Zusammenhang noch einmal auf die in der Stellungnahme der Stadt aufgezählten Zahlen und Fakten aus dem Vertrag hin, der im Übrigen identisch ist mit dem bereits seit 2010 bestehenden Vertrag mit einer Ludwigsfelder Tierpension.  Wie sie erneut betont, werde es für die Bürger keinerlei Lücke bei der Versorgung von Fundtieren geben.  Der zweite Vertragspartner der Stadt   für die Aufnahme von Fundtieren, da ist sich die Bürgermeisterin sicher,  werde  den entsprechenden Vertrag gemäß der vereinbarten Bedingungen  zuverlässig erfüllen. Deshalb sehe sie auch keinen Gesprächsbedarf  mit  dem Verein der Tierfreunde „Schützende Hand“.

 

                                                                                   Pressemitteilung vom 14. September 2018