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Donnerstag, 20. September 2018

Finanzausschuss billigt Jahresabschluss 2013

Zossen.  Die Mitglieder des städtischen Finanzausschusses haben sich auf ihrer Sitzung am 19. September 2018 einstimmig dafür ausgesprochen, den vom Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Teltow-Fläming geprüften Jahresabschluss 2013 der Stadt Zossen zu beschließen. Die Prüfung fand im Zeitraum Mai bis Juli 2018 statt und ergab eine Bilanzsumme von rund 155,2 Millionen Euro sowie einen Überschuss in der Ergebnisrechnung von rund 5,53 Millionen Euro. Die Prüfung, so heißt es, habe insgesamt zu keinen Einwänden geführt, die eine Einschränkung der Bestätigung des Jahresabschlusses zur Folge haben könnte. Der Finanzausschuss empfahl außerdem, der Bürgermeisterin Entlastung für die Haushaltsführung des Jahres 2013 zu erteilen. Die Entlastung ist als eine abschließende Entscheidung der Gemeindevertretung   über die Art und Form der Ausführung des Haushaltsplanes und der Haushaltssatzung anzusehen. Ein vorbehaltloser Entlastungsbeschluss  bringt zum Ausdruck, dass sich die Gemeindevertretung mit der Haushaltswirtschaft, wie sie sich aus der Prüfung  des Jahresabschlusses und seiner Anlagen darstellt, einverstanden erklärt. Die endgültige Entscheidung wird von den Stadtverordneten auf der Sitzung am 26. September 2018 getroffen.

Kämmerin Andrea Hollstein informierte den Ausschuss unter anderem darüber, dass noch im Oktober mit der Prüfung des Jahresabschlusses 2014  durch unabhängige, nach einer Ausschreibung des  Rechnungsprüfungsamtes bestimmte Wirtschaftsprüfer begonnen wird.  Daran anschließend soll von ihnen der Jahresabschluss 2015 geprüft werden.  Der Jahresabschluss 2016 werde dann wieder vom Rechnungsprüfungsamt  des Kreises geprüft.  Hollstein hob hervor, dass die finanzielle Lage der Stadt derzeit alles in allem „recht entspannt“ sei und „alles im grünen Bereich“ liege. So sei man sowohl bei der Zahlung der Kreisumlage als auch bei der „Reichensteuer“ laut Finanzausgleichsgesetz auf dem Laufenden. Voraussichtlich werde man zudem weniger Geld aus der Rücklage entnehmen müssen als im aktuellen Haushalt geplant. Außerdem rechne man damit, dass durch die vom Kreistag im Nachtragshaushalt  beschlossene Änderung des Hebesatzes der Kreisumlage der Stadt rund 300 000 Euro  mehr zur Verfügung stehen. „Allerdings“, so die Kämmerin, „warten wir noch auf den neuen Kreisumlagen-Bescheid, der noch in Bearbeitung sein soll.“  

                                                                                    Pressemitteilung vom 20. September 2018