Neues Kletterspielgerät für Kita „Pfiffikus“

Die Kinder der Kita „Pfiffikus“ können sich mit Beginn des Monats Mai über ein neues Kletterspielgerät auf dem Gelände ihrer Kindertagesstätte freuen. Es wurde bereits  von der Fachfirma montiert, nun müssen Mitarbeiter des Stadtbetriebs die Sicherheitsbereiche noch mit sogenanntem Fallschutzmaterial befüllen, bevor die Kinder das neue Spiel- und Klettergerät ausprobieren und in Besitz nehmen können können. Es besteht aus witterungsstabilem und vandalismussicherem Recyclingkunststoff.

 

 

Anni und Enno sind die Lieblinge in der Kita „Oertelufer“

Zwei kleine Eichhörnchen erobern die Herzen der Kinder

Zwei  niedliche Eichhörnchen sind seit Kurzem die Lieblinge in der Kita „Oertelufer“ in Zossen - die  sieben Wochen alte „Anni“ und der zwei Wochen jüngere „Enno“.  Täglich haben die Kita-Kinder die Möglichkeit, das Aufwachsen der beiden Eichhörnchen hautnah zu beobachten und zu begleiten.  So erleben sie, wie  die beiden Wildtiere liebevoll von Pflegemama Virginia Birr gefüttert und umsorgt werden. Die Erzieherin, die schon einmal ein inzwischen ausgewildertes Pflegehörnchen namens Georg besaß, war es, die die beiden Tierbabys von der Eichhörnchenhilfe Berlin/Brandenburg in Teltow  in persönliche Pflege nahm. Der Verein um Chefin Tanya Lenn kümmert sich seit 17 Jahren um verletzte Eichhörnchen bzw. vernachlässigte Jungtiere. Anni beispielsweise war aus dem Nest gefallen und vom Baum gestürzt, Enno von seiner Mama verlassen worden. Hinzu kam eine schmerzliche Krähen-Attacke.

Inzwischen haben sich beide bestens erholt und entwickeln sich prächtig. Gefüttert werden sie mit einem Mix aus Katzenmilch, die aus Trockenpulver hergestellt wird,  und Zusatzstoffen wie Propolis, um ihre Knochen zu stärken. Am Anfang musste Virginia Birr die Kleinen alle anderthalb Stunden - auch nachts - füttern, inzwischen bekommen sie nur noch alle fünf bis sechs Stunden Nahrung und schlafen schon durch. Man kann täglich zuschauen, wie sich Enno und Anni, die wie alle Eichhörnchen blind und nackt auf die Welt gekommen sind, entwickeln. Längst ist das Fell da, der Schwanz wird buschiger und die für Eichhörnchen typischen Puschel an den Ohren entwickeln sich. „Erst kommen die Zähne unten, dann oben, so dass Anni als die Ältere jetzt auch schon Nüsse frisst“, erzählt Virginia Birr.  Walnüsse seien derzeit der Favorit. Aber auch Weintrauben und Honigmelone mögen die Eichhörnchen. Nicht zuletzt dank der Futterspenden – darunter übrigens auch Eierschalen  von Eltern ist für Nachschub gesorgt.  Den flauschig-warmen Beutel, in dem sie die beiden Hörnchen tagsüber um den Hals trägt, hat Kita-Leiterin Heike John genäht. Und zwar nicht nur einen, sondern jede Menge, die sie dem Verein Eichhörnchenhilfe in Teltow zur Verfügung stellt.

Auch wenn Anni und Enno keine Geschwister sind, mögen sie sich, kuscheln und putzen sich zusammen im gemütlichen Beutel. Während der Futterzeiten sind die Kinder besonders leise und beobachten fasziniert, wie ihre Lieblinge schon gekonnt nach Nüssen und Trauben greifen. Wenn die beiden größer sind, kommen sie zunächst in einen Käfig und sollen nach und nach - je nach Wetterverhältnissen – an die freie Natur gewöhnt werden. „Ziel ist es“, so Pflegemama Birr, „die beiden Eichhörnchen später einmal  auszuwildern.“ Bis dahin allerdings bleiben Anni und Enno die unbestrittenen Lieblinge der Jungen und Mädchen der Kita „Oertelufer“.

Riesenosterei im Rathaus-Foyer

Wünsdorfer Hortkinder bemalten den 1.20 Meter großen Rohling

Besucher des Bürgerbüros im Zossener Rathauses werden in diesen Tagen angesichts der bevorstehenden  Ostertage im Foyer der Stadtverwaltung nicht nur mit einem großen geschmückten Strauß Birkengrün begrüßt, sondern auch mit einem bunt bemalten Riesenosterei. Der 1.20 Meter hohe Rohling war in den vergangenen Tagen von Wünsdorfer Hortkindern liebevoll mit zahlreichen Oster- und Frühlingsmotiven gestaltetet  worden. Unter anderem ziert ein Notenband eines Frühlingsliedes das überdimensionale Osterei.  Dabei waren sie an vielen Nachmittagen mit viel Spaß und großer Konzentration bei der Sache.  

Zu Besuch im Schneiderstübchen

Glienicker Hortkinder erlebten viel Neues und Interessantes rund ums Thema Nähen

Kinder im Alter von 5 bis 9 Jahre aus dem Hort „Abenteuerland“ in Glienick besuchten kürzlich zum ersten Mal das Schneiderstübchen von Angela Wegmann in Schünow.  Schon seit mehreren Wochen hatten sich Mädchen wie Jungen sehr stark für die Nähecke unseres Hortes interessiert.  Besonders die Nähmaschine hat es ihnen - neben dem Nähen mit der Hand - angetan, vor allem deren Bedienung. Die Hortkinder haben so schon  verschiedene eigene Ideen umsetzen können, zum Beispiel nähten sie ein Kuscheltier, Kleidung für Puppen, aber auch Taschen oder Kissenbezüge.

Nun waren sie neugierig und wollten einmal schauen, welche Möglichkeiten es in einer professionellen Schneiderstube gibt und welche Ideen und Tricks ihnen Schneiderin verraten kann. Angela Wegmann gab den Kindern Einblicke in ihre Arbeit als Schneiderin, führte den Kindern ihre verschiedenen Näh- und Kettelmaschinen vor und nähte gemeinsam mit den Kindern Portemonnaies und einen Tellerrock. Außerdem wurden farbige Kugeln mit Stoffverzierungen gestaltet. „Das sah richtig cool aus, wie sie den Tellerrock mit der Nähmaschine genäht hat. Und sie hat richtig viele verschiedene Nähmaschinen. Acht oder neun“, sagte die sechsjährige Lara.  Greta gefiel besonders, dass Frau Wegmann alles so schön für die Hortkinder vorbereitet hatte. Sie konnten sich die verschiedensten Kostüme vor Ort anschauen und im Fotoalbum bestaunen, welche anderen Kleidungsstücke  die Schneiderin schon alles selbst genäht hatte  -  zum Beispiel Hochzeitskleider, Anzüge, Jugendweihegarderobe, Karnevalskostüme u.v.m. „Sie hat auch Faschingskostüme ausgestellt und wir konnten uns die angucken. Dann hat sie uns auch erklärt, wie sie die Kostüme für die Schneiderpuppe näht, zum Beispiel für den Faschingsprinz. Der probiert diese Kleidung an und wenn es nicht passt, muss sie was ändern“, erzählte die Sechsjährige.

Als Dank gab‘s für Angela Wegmann von den Kindern im Anschluss eine kleine Aufmerksamkeit. Im Namen aller Kinder möchten wir uns herzlichst dafür bei ihr bedanken, dass sie sich an diesem Tag Zeit für uns genommen hat und für uns sehr viel Neues zeigen konnte.

Claudia Hörnig und die Kinder Greta, Lara und Bruno
Kita und Hort „Abenteuerland“ Glienick

Freizeitangebote für die Osterferien

Auch in den diesjährigen Osterferien halten die Jugendeinrichtungen der Stadt Zossen wieder diverse Freizeitangebote bereit. Anmeldungen sind ab sofort möglich (Jugendzentrum Zossen: 03377/2 05 56 40 oder Jugendclub Phoenix: 033702/2 01 68).

12. April 2017:  Klettern mit dem JZ Zossen im Abenteuerpark Potsdam
13. April 2017, ab 14 Uhr: Ostergeschenke selbst gestalten im Jugendzentrum (JZ)  Zossen
13. April 2017, ab 15 Uhr: Tischtennis-Turnier im Jugendzentrum Zossen
21. April 2017, ab 18 Uhr: Hallenfußballturnier in der Paul-Schumann-Halle Wünsdorf,  Jugendclub (JC) Phoenix, Wünsdorf
                                                                                                                  Änderungen vorbehalten
             

 

Termine im Familienzentrum Zossen

Das Familienzentrum Zossen hält für Eltern mit Kindern im Monat April im Bürgerhaus Wünsdorf folgende Angebote bereit:

 3. April, 16 bis 18 Uhr: Familienyoga
 5. April, 15 bis 17 Uhr: Osterbasteln (bitte eine Schere mitbringen)
 6. April, 15 bis 17 Uhr: Osterbasteln (bitte eine Schere mitbringen)
 7. April,   9 bis 10.30 Uhr: Krabbelgruppe
10. April, 16 bis 18 Uhr: Familienyoga
11. April, 15 bis 17 Uhr: Osterbasteln (bitte eine Schere mitbringen)
12. April, 15 bis 17 Uhr: Osterbasteln (bitte eine Schere mitbringen)
19. April, 15.30 bis 17.30 Uhr: Tanz-Theater
19. April, 16 bis 18 Uhr: Beratung
20. April, 10 bis 12 Uhr: Gesellschaftsspiele (Spiele können mitgebracht werden)
24. April, 16 bis 18 Uhr: Familienyoga
26. April, 15.30 bis 17.30 Uhr: Tanz-Theater
26. April, 16 bis 18 Uhr: Beratung
28. April,   9 bis 10.30 Uhr: Krabbelgruppe

 

Kita „Oertelufer“ ist nun auch „Haus der kleinen Forscher“

Spaß der Kinder am Experimentieren und Forschen mit Urkunde und Plakette belohnt

Zossen.  Die Kita „Oertelufer“ in Zossen darf sich seit Dienstag, den 14. März 2017, offiziell „Haus der kleinen Forscher“ nennen. Die entsprechende Urkunde und eine Plakette nahm Kita-Leiterin Heike John aus den Händen von Ulrike Krüger von der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ sowie IHK-Vizepräsident Uwe Kaim im Beisein Dutzender Kinder entgegen, die in den vergangenen Monaten in der Kita fleißig geforscht, experimentiert und ihr Interesse an naturwissenschaftlichen bzw. technischen Vorgängen unter Beweis gestellt hatten. Als Geschenk gab’s zudem eine Wasser-Experimentierkiste, die von den kleinen Forschern sofort neugierig in Besitz genommen wurde.

Wie Uwe Kaim sagt, ist die Industrie- und Handelskammer Potsdam seit 2010 lokaler Netzwerkpartner der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und engagiert sich gemeinsam mit der Stiftung für die Bildung von Kindern im Kita- und Grundschulalter  in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik. Im Landkreis Teltow-Fläming nutzen bereits 47 Kitas, Horte und Grundschulen das Workshop-Programm vom „Haus der kleinen Forscher“.

„Unsere Kinder haben großen Spaß am Forschen und Experimentieren“, bestätigt Leiterin Heike John. Unter Anleitung qualifizierter Erzieherinnen, die regelmäßig an Fortbildungen zu naturwissenschaftlichen, mathematischen oder thematischen Themen teilnehmen, entstanden unter anderem sogenannte Zauberknete, Salzteig, Lava-Lampen und vieles andere mehr. Es wurde mit Wasser, Schnee  und Farben experimentiert, die Ergebnisse können sich nicht nur sehen lassen, sondern wurden auch dokumentiert, nicht zuletzt für die umfangreichen Bewerbungsunterlagen. „Mehr als 100 Fragen“, so erzählt Heike John, „waren zu beantworten.“  Dabei habe man nicht einmal alle Experimente, die die Kinder durchgeführt haben, berücksichtigt.  Eines der jüngeren Projekte nennt sich „Pappstadt“. Aus recycelter Pappe werden kleine Häuser gebaut, mit Vorgärten und echter Erde, in denen selbst gesäte und später selbst geerntete Kresse wächst.

Wie Uwe Kaim betont, ist die Kita „Oertelufer“ in Zossen eine ganz besonders engagierte Einrichtung, der er weiterhin viel Spaß beim alltäglichen Forschen wünscht. „Ich bin davon überzeugt, dass mit solchem Engagement das Interesse  von Mädchen und Jungen an Naturwissenschaften geweckt, wachgehalten und gefördert wird und sich damit ihre Chance auf gute Bildung erhöhen.“ Die Plakette wurde der Einrichtung für zwei Jahre verliehen und kann dann erneut beantragt werden. Bis dahin heißt es für die Kinder: Immer schön neugierig bleiben.

Geld für ein Turn- und Klettergerät

Förderverein der Kita „Bummi“ hat sich für die  Anschaffung stark gemacht

Über einen Scheck in Höhe von 300 Euro - übergeben von Ronny Lenz von der VR-Bank Fläming eG - konnten sich am 9. Februar 2017  Jana Diederich, Vorsitzende des Fördervereins der Kita „Bummi“,  und Kita-Leiterin Liane Gäbler freuen.  Das Geld, das aus Reinerträgen des Gewinn-Sparens der VR-Bank stammt,  soll für die Finanzierung eines sogenannten Sechseck-Turn- und Klettergerätes verwendet werden. Für dessen Anschaffung hat sich der seit 16 Jahren bestehende Förderverein mit seinen 74 Mitgliedern stark gemacht. Jana Diederich, die seit 2011  Vorsitzende des Fördervereins ist, ging als Kind selbst schon  in die Kita „Bummi“, ebenso wie ihre Tochter und nun ihr fünfjähriger Sohn. Sie freut sich, dass es dem Verein gelungen ist  - nicht zuletzt mit Unterstützung der Stadt und Sponsoren -   nach einem Trampolin und einer Seilbahnrutsche mit der Turn- und Kletteranlage für die Kinder ein weiteres attraktives  Spielgerät  anzuschaffen.  Die Kita-Leiterin lobt das Engagement  des aktiven Fördervereins, der nicht zuletzt auch bei öffentlichen Veranstaltungen präsent ist. „Wir arbeiten gut zusammen , was vor allem den Kindern zu Gute kommt“, so Liane Gäbler.
So wie es die Witterung zulässt soll das  insgesamt 2500 Euro teure Teil auf dem Spielplatz aufgestellt werden. Sehr zur Freude der Kinder.

Filmteam zu Gast in der Glienicker Grundschule

Franka Braun und Caro Kadatz sind Filmemacherinnen aus Berlin. Im Frühjahr 2016 fragten sie telefonisch an, ob sie ein Filmprojekt mit Schülern der Grundschule Glienick durchführen können. Nachdem sie an mehreren Schulen vergeblich nach dem geeigneten Ort gesucht hatten, kamen sie eher zufällig auf uns. Zahlreiche organisatorische Absprachen mit vielen Beteiligten waren nötig, um das Projekt zu starten. Vom 12. bis 24. September 2016 fanden die Proben und die Filmaufnahmen mit den Klassen 4 und 5 der Grundschule Glienick statt. Diese zwei Wochen waren für das Filmteam und uns zwar anstrengend, aber auch unvergesslich. Wir bekamen hautnah einen Einblick in das Filmemachen und sind sehr beeindruckt von der Vielfalt der zu lösenden Aufgaben. Das elfköpfige Filmteam arbeitete erstmalig zusammen. Wir erlebten hautnah wie Teamarbeit zu überzeugenden Ergebnissen führt. Bevor der Film zu sehen ist, sind weitere Arbeiten nötig. Wir sind schon jetzt gespannt auf die Premiere in einem echten Kino. Caro und Franky waren am 13. Oktober  2016 bei uns, sammelten Eindrücke der Fünftklässler und beantworteten Fragen. Ein Artikel über das Projekt wird in der Schülerzeitung „Quasselstrippe“ erscheinen. Sowohl beim Filmteam als auch bei den Beteiligten an unserer Schule hat dieses Projekt tiefe Eindrücke und viel Positives hinterlassen.

Denise Sommer, Schulleiterin

Grüße von den Weihnachtsengeln

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Ann Katrin, Fiona, Lea Sophie, Leah, Zoe, Angelie, Jasmin, Emely, Sunny und Chantal gehen in die Grundschule „Erich Kästner“ (1. bis 3. Klasse) und sind Wünsdorfer Hortkinder. In der Vorweihnachtszeit haben sie diese niedlichen Weihnachtsengel angefertigt. Das Gedicht dazu schrieb Emma Banis aus der 2. Klasse.

Plätzchenbacken in der Kita Schöneiche

Oh es riecht gut, oh es riecht fein . . . Das traf am 16. Dezember 2016 auch auf die Kita Schöneiche zu, wo für die Weihnachtsfeier leckere Plätzchen gebacken wurden. Am gleichen Tag brachte Jugendstaatssekratär Thomas Drescher auch den Fördermittelbescheid für die geplante Sanierung und den Umbau der Einrichtung. mehr

Von Zwergen, Betonreliefs und bunten Comics

Im Projekt „Sagenfries“ geht es für Wünsdorfer Hortkinder kreativ, handwerklich und phantasiereich zu

„Manfred hat mir geholfen, den Gips mit Hammer und Meißel rauszuschlagen.“ Collin, der diesen Satz aufgeschrieben hat, meint Manfred Sieloff, den Wünsdorfer Künstler. Zusammen mit seiner Kollegin Dorothee Mühlig ist er seit Wochen Stammgast im Hort Wünsdorf, um gemeinsam mit bis zu 30 Mädchen und Jungen der 1. bis 4. Klassen ein besonderes Projekt umzusetzen  - das Projekt „Sagenfries“.  Ziel ist es, den Inhalt der Sage „Zur goldenen Wiege“ kreativ und künstlerisch darzustellen. In Betonreliefs, auf Zeichnungen, als Comics. In der Sage geht es unter anderem um eine Magd, um Zwerge, um den Wünsdorfer Mühlberg. „Heute habe ich beim Sagenfries eine Mühle gemalt. Über der Höhle wächst Gras. In der Höhle feiern die Zwerge eine Party“, beschreibt Emma ihr Tageswerk und sie ergänzt: „Auf dem Bild seht ihr den Zwergenkönig, zwei andere Zwerge und die Magd.“  Auch Janice hatte die Magd und einen Zwerg gemalt. „Es war sehr schwer“,  so ist es in der Dokumentation zu lesen, die mit Hilfe der Erzieherinnen von den jeweiligen Projekttreffen mit Manfred Sieloff und Dorothee Mühlig angefertigt wurden. Während Sabea beschreibt, wie sie dabei half, die ausgeschnittenen Bilder für die Zwergengeschichte auf ein Plakat zu kleben,  erklärt Emil, dass er aus dem von Manfred Sieloff vorbereiteten Betonguss mit Hammer und Meißel den Gips rausgeschlagen hat. „Dann habe ich mit einem Modellierwerkzeug die Kleinteile aus den Ritzen gekratzt.“  Dass mal auch was daneben gehen kann, nehmen Kinder und Künstler locker. „Ich hab den Gips runtergeschlagen und die Feinarbeiten gemacht, so John-Jay. „Aus Versehen haben wir dabei ein Loch in den Beton geschlagen. Das haben wir dann mit Zement gefüllt.“  Stefano, Florian und Paula haben den in der Sage bedeutsamen Mühlenberg geformt. „Die Frau geht gerade in den Berg hinein.  Für drei Tage bleibt sie im Berg. In echt waren das aber 200 Jahre, denn in dem Berg herrscht eine andere Zeitzone“, so beschreiben die drei ihr Motiv aus der Sage.

Dass die Kinder so eifrig, so begeistert bei der Sache sind, liegt nicht zuletzt an Manfred Sieloff, der mit den Hortkindern bereits das Projekt „Fische und Furchen“ verwirklichte. Die Projekte wurden und werden von der Stadt Zossen finanziell unterstützt. Wer gesehen hat, mit welcher Leidenschaft die Kinder modellieren, malen oder meißeln, weiß, dass es gut investiertes Geld in die Talente und Fähigkeiten der Kinder ist. Im kommenden Jahr können sich alle Zossener vom Ergebnis des mehrere Wochen dauernden Projekts überzeugen, denn alle Arbeiten - ob Betonreliefs, Comics oder Zeichnungen – werden Anfang Februar 2017 im Galerie-Café, Haus Kirchplatz 7, ausgestellt. Eröffnet wird die Projektschau am 7. Februar 2017 um 14 Uhr. Bis dahin ist aber noch Einiges zu tun. Unter anderem müssen die sechs fertigen Betonreliefs angemalt werden.  „Schön wäre es“, so wünscht sich Manfred Sieloff, „wenn die Betonarbeiten nach der Ausstellung einen festen Platz im öffentlichen Raum erhalten würden, zum Beispiel am alten Standort der Wünsdorfer Mühle.“

Mädchentore zählen doppelt

9. Zossener Meisterschaft im Straßenfußball in Wünsdorf

Am Freitag, dem 16. Dezember 2016, entscheidet sich in der Wünsdorfer Paul-Schumann-Halle,  welches Team in diesem Jahr Zossener Straßenfußballmeister wird. Der Jugendclub Phoenix richtet in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend zum 9. Mal dieses Turnier aus. Ihre Teilnahme angekündigt haben laut Andreas Blömeke bereits „Die alten Zossen“,  Mannschaften der Polizeiwache Zossen, von Flüchtlingen aus der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf und von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen aus einer Einrichtung aus Ludwigsfelde. Des Weiteren werden Mannschaften aus dem Jugendclub Phoenix in Wünsdorf und eine Frauenmannschaft vom KSV Sperenberg erwartet. Im Rahmenprogramm wird es einen  Auftritt der Schülerband „Na und!“ aus der Förderschule Groß Schulzendorf geben. Andreas Blömeke künmdigt indes „eine große Änderung zu den bisherigen Turnieren“ an. „In diesem Jahr wird nicht wie gewohnt 4 gegen 4 in einem Straßenfußballcourt gespielt, sondern die Mannschaften werden sich mit fünf Feldspielern und einem  Torwart dem sportlichen Vergleich stellen“, so Blömeke. Gespielt werde zudem auf der gesamten Spielfeldgröße der Paul-Schumann-Halle. Also auf einem Handballfeld. Es wird aber trotzdem nach Straßenfußballregeln gespielt: ohne Schiedsrichter, Mädchentore zählen doppelt und mit selbst gewählten Sonderregeln.

 

Info: Turnierbeginn wird um 18 Uhr sein. Eine vorherige Anmeldung – spätestens bis zum 9. Dezember 2016 unter 033702/2 01 68 ist zwingend notwendig.

 

Kita-Kinder schmücken den Weihnachtsbaum im Zossener Rathaus

Kinder der Kita "Oertelufer" in Zossen haben  am 23. November 2016 - pünktlich vor dem ersten Adventswochenende - den Weihnachtsbaum im Eingangsbereich des Zossener Rathauses festlich geschmückt. Zuvor hatten sie zusammen mit ihren Erzieherinnen den Weihnachtsbaumschmuck wie Engel, Glitzersterne und bunte Deko-Kugeln selbst angefertigt. Mit Eifer waren sie dabei, ihre Arbeiten an den beleuchteten Baum zu bringen. Das Schmücken des Rathaus-Weihnachtsbaums durch Zossener Kita-Kinder ist inzwischen eine schöne Tradition in der Stadt geworden.

Tag der offenen Tür im Hort „Am Wasserturm" am 24. November 2016

Zum Tag der offenen Tür  lädt der Hort „Am Wasserturm“  in Zossen für den  24. November 2016 ein. In der Zeit von  13 bis 17 Uhr wollen Kinder, Eltern, Familienangehörige und andere Interessierte einen schönen Nachmittag in der Vorweihnachtszeit verbringen. In allen Räumen werden adventliche Aktivitäten angeboten. So können unter anderem Adventsgestecke unter fachlicher Anleitung gestaltet werden.  Tee, Kaffee und Kuchen stehen für alle Gäste bereit. Um Anmeldung im Hort bis zum 21. November 2016 wird gebeten.

Käse rollen und Kakteen gießen

Kita „Rappelkiste“  veranstaltete eine Olympiade der besonderen Art

Eine Olympiade der besonderen Art mit internationalem Flair fand am 8. Juli 2016 auf dem Sportplatz am Burgberg in Wünsdorf statt. Mehr als 100 Kinder der Kita „Rappelkiste“ meisterten an insgesamt zwölf Stationen  diverse sportliche Herausforderungen. So mussten sie am Stand Großbritannien aus leeren Schuhkartons einen möglichst hohen Tower bauen, an der Station mit der niederländischen Flagge galt es, so schnell es geht runde Käselaiber zu rollen, am mexikanischen Stand  sollten dürstende Kakteen gegossen werden. Und das unter erschwerten Bedingungen: Das Wasser musste zuvor in Behältern per Schubkarre zum Ziel transportiert werden.  Sportlich und lustig zugleich ging‘s aber auch bei den Australiern und Italienern zu.  Während das Sackhüpfen an  kleine Kängurus erinnerte, wurde an der italienischen Station mit Stiefeln auf eine Pizza-Nachbildung geworfen. Geschicklichkeit war schließlich auch beim Auseinander- und Wiederzusammenbauen der russischen Matrjoschkas gefragt. Jedes Kind bekam für jede absolvierte Station einen Stempel auf seinen Olympiade-Pass. Wer alle zwölf Stempel zusammen hatte, konnte sich zum Abschluss der Gaudi über eine Medaille freuen. Zuvor gab’s freilich auch Eis und Kuchen für die Kleinen, man konnte sich auf der Hüpfburg oder beim Toreschießen austoben,  sich beim Büchsenwerfen ausprobieren oder sich bunt schminken lassen.  Kita-Leiterin Regina Handke freute sich jedenfalls über die Resonanz, die die Länderolympiade nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Eltern fand, und über die lockere und entspannte Atmosphäre auf dem Burgberg-Areal.   

Tordifferenz entschied das Fußballturnier

Kinder der Kita „Oertelufer“ verteidigen Wanderpokal

Tooor, Tooor, Tooor! Ein Hauch Fußball-EM-Stimmung herrschte am Mittwoch, dem 29. Juni 2016, in der Kita „Bummi“. Während sich die deutsche Nationalelf in Frankreich auf ihr wichtiges Viertelfinalspiel gegen Italien vorbereitete, standen sich in Zossen auf dem vom Projekt  Straßenfußball  für Toleranz der Brandenburgischen Sportjugend zur Verfügung gestellten Spielfeld   jeweils zwei Mannschaften aus den Kitas „Bummi“ und „Oertelufer“  gegenüber.  Nachdem sich im Vorjahr die kleinen Bummi-Kicker als Gäste auf dem Bolzplatz an der Kita „Oertelufer“  den Gastgebern geschlagen geben mussten, wollten sie diesmal unbedingt den Heimvorteil nutzen und gewinnen. Auf den Sieger wartete immerhin der 2015 erstmals vergebene Wanderpokal. Aber auch Gold-, Silber- und Bronzemedaillen lagen wie bei den Großen bereit.

Gleich im ersten Spiel trafen die beiden Favoriten – Team Bummi I  und Team Oertelufer I – aufeinander,  lautstark unterstützt von ihren Fans.  Zahlreiche mitgebrachte Deutschland-Fahnen und  aufmunternde Anfeuerungsrufe vom Spielfeldrand sorgten für  gute Stimmung. Nach zwei Mal vier spannenden Minuten stand es schließlich 3:3. Ein Ergebnis, das beide Mannschaften weiter auf den Turniersieg hoffen ließ. Und tatsächlich gewannen beide Teams ihre restlichen Spiele gegen die jeweils zweiten  Mannschaften, so dass am Ende die Tordifferenz entscheiden musste. Die sprach letzten Endes für die Mannschaft Oertelufer I. Sie hatte 16 Mal das gegnerische Tor getroffen, vier Mal mehr als  Bummi I.  Traurig musste dennoch niemand sein. Für jeden Spieler gab’s eine Medaille und für alle Kinder leckeren Kuchen,  darüber hinaus wurden auch die beiden besten Torwarte bzw. Spieler/innen geehrt.

Bilanz des inzwischen dritten Aufeinandertreffens der Kindermannschaften aus den Kitas „Bummi“ und „Oertelufer“: Es fielen insgesamt 35 Tore in den sechs Spielen des Turniers.  Die beiden Kita-Leiterinnen  Liane Gäbler und Heike John sind sich einig: Auch 2017  wird es wieder ein Fußballturnier der Kinder eben. Dann wieder auf dem Bolzplatz im "Käfig" am Oertelufer.  

Haus der kleinen Füße feiert seinen 5. Geburtstag

Ihren fünften Geburtstag feiert die Kita „Haus der kleinen Füße“ am 11. Juli 2016. Wie Kita-Leiterin Petra Langner aus diesem Anlass mitteilt, sind alle Kinder, Eltern, Großeltern, auch ehemalige Kita-Kinder sowie Freunde der Einrichtung herzlich zur Geburtstagsfeier eingeladen. Diese findet an diesem Tag ab 16 Uhr in der Kita, Berliner Allee 56, in Wünsdorf-Waldstadt statt. Für jede Menge Spaß, so heißt es,  ist gesorgt.

 

Kinder, wie die Zeit vergeht. Die Kita „Haus der kleinen Füße“ feiert bereits ihren 5. Geburtstag.
Die feierliche Übergabe fand am 11. Juli 2011 statt . . .
. . . die Grundsteinlegung am 9. Oktober 2010.

Kinderfest in der Kita Schöneiche

Spiel und Spaß stehen im Mittelpunkt des Kinderfestes in der Kita Schöneiche, das am 1. Juli 2016  von 14.30 bis 18 Uhr stattfindet. Unter anderem stehen Kindertheater und die Übergabe der Schultüten für die künftigen Abc-Schützen auf dem Programm. Auch Hüpfburg und Kinderschminken dürfen nicht fehlen. Für Naschkatzen  gibt’s außer Kaffee und Kuchen unter anderem auch Zuckerwatte.

 

Die Welt ist rund und bunt

In der Kita „Rappelkiste“ lernen die Kinder  mit ihren Augen die Vielfalt unserer Erde zu erkennen

Die Welt ist nicht nur rund, sondern auch sehr bunt.  Es gibt viele völlig unterschiedliche Länder und Landschaften, Menschen  unterschiedlicher Hautfarbe, Sprache und Kultur. Und auch das Essen schmeckt in Asien und Afrika ganz anders als in Deutschland.  Das  sollen schon die Krippenkinder in der Kita „Rappelkiste“, erst recht die Älteren,  rechtzeitig wissen und erfahren. „Die Welt ist rund und bunt – Mit Kinderaugen um die Welt“ lautet deshalb auch das Motto eines Projekts, das das Kita-Team um Leiterin Regina Handke seit Oktober 2015 in der Einrichtung  umsetzt.  „Die Kinder sind begeistert und machen sehr gut mit“, erzählt Regina Handke. Sie lernen spielerisch, handwerklich oder musikalisch, dass es auf der großen Erdkugel  weitaus mehr gibt als das, was sie selbst täglich in ihrem Umfeld erleben und sehen.  Ein erster Schwerpunkt war das Thema Russland, nicht zuletzt, weil mehrere Kinder aus russischstämmigen Familien kommen und auch zwei Erzieherinnen ihre Wurzeln in dem nicht nur für Kinder unvorstellbar großen Land haben. Und so  entstanden aus Blumentöpfen lustige Matrjoschkas. Aus Recycling-Material und alten Weihnachtsbaumkugeln  wurde ein farbenfroher, mit seinen Zwiebeltürmen an den berühmten Kreml  erinnernder  Gebäudekomplex gebaut.  Daneben das Schild mit der Aufschrift „Unsere Reise nach Moskau“.  Selbst russische Lieder erklangen.

Überhaupt deutet vieles in der Kita auf die Leidenschaft hin, mit der Kinder, Erzieher, aber auch Eltern das Projekt verfolgen. Im Foyer flattern selbstgemalte kleine Flaggen zahlreicher Länder, eine Erdkugel  als Heißluftballon hängt von der Decke, in dem Korb  die Fotos  aller an diesem Objekt Beteiligten. Und überall finden sich selbstgemalte bzw. gebaute Darstellungen des Erdballs und seiner Bewohner.  Zu Weihnachten waren außerdem die Wünsche zum Fest in etlichen Sprachen zu lesen.

Regina Handke hält es für wichtig und richtig, dass angesichts der täglichen Nachrichten und Bilder in den Medien und der Gespräche im Elternhaus  über die aktuelle Weltlage - einschließlich des Themas Flüchtlinge -  den Kindern die Normalität und Toleranz vermittelt wird, mit denen man Menschen aus anderen Ländern  begegnen sollte. In einem Buch, das dem Erzieherteam in der „Rappelkiste“ zur Verfügung steht, gibt es Anregungen für mehr als 50 Spiele aus aller Welt, die meist ohne große materielle Hilfsmittel und ohne Sprachbarrieren auskommen. Zum Beispiel das aus Syrien stammende „Herumwirbeln“  - ein Gruppenspiel   für Kinder ab 4 Jahre -, wofür es nur einen Ball bedarf oder der thailändische Hahnenkampf, bei dem zwei Kinder auf einem Bein hüpfend  und mit verschränkten Armen versuchen müssen, sich gegenseitig aus einem zuvor gezogenen Kreis zu schubsen.

Noch bis zum Juni dieses Jahres soll das Projekt für die derzeit 125 Kinder dauern. Italien und Afrika, so die Vorstellungen von Regina Handke, könnten bis dahin noch thematisch mit den Kindern behandelt werden. Geplant ist auch noch eine Länderolympiade auf dem Sportplatz  sowie  eine zünftige Abschlussveranstaltung.   

Interessantes Feuer-Winterferienprojekt 2016 im Hort „Am Wasserturm“

Messer, Gabel, Schere, Licht . . . Wer kennt ihn nicht, den alten Kinderspruch, der die Kleinen vor den Gefahren des Alltags warnen soll. Natürlich gehört zu den potenziellen  Gefahrenquellen auch offenes Feuer. Streichhölzer  gehören nicht in Kinderhände, heißt es deshalb.  Dazu die Aufforderung, nicht zu kokeln! Das gilt freilich auch für den Umgang mit Feuerzeugen, Fackeln und anderem mehr. Das spannende Thema Feuer stand  im Mittelpunkt eines Projekts während der Winterferien im Hort „Am Wasserturm“. Wie Hortleiterin Heidi Hecke berichtet, ging es darum, den Jungen und Mädchen sowohl die gefährlichen wie auch die schönen Seiten des Feuers nahezubringen. Stichwörter wie Wärme, Feuerwehr, Gefahr wurden näher beleuchtet. Ziel: den sicheren Umgang mit Feuer üben, den Ton eines Rauchmelders hören, um ihn im Ernstfall als Alarmsignal im Hort erkennen zu können. „Die Kinder sollten zudem lernen“, so Heidi Hecke, „gezielt einen Streichholz anzuzünden, nicht zuletzt, um die Gefahr zu bannen, die von der  Faszination Feuer ausgeht.“

Die Hortkinder erfuhren auf verschiedene Art und Weise, dass Feuer  verschiedene  Gesichter hat. Es wärmt, kann aber auch Gegenstände verbrennen. Es lodert hell, kann aber unkontrolliert großen Schaden anrichten. Viele Fingerspitzengefühl zeigten einige Hortkinder beim kreativen Umgang  mit abgebrannten Streichhölzern und Zeichenkohle, eben so viel Spaß hatten sie beim Feuertanz. Mit Begeisterung wurde draußen Stockbrot gegrillt und Kinderpunsch im Kessel über der offenen Flamme gekocht.  Und  Streichhölzer durften unter Aufsicht  am qualmenden Docht einer Kerze wieder angezündet werden. Dazu hörten sie noch die Geschichte vom Feuervogel, dem Phönix . . .

Wünsdorfer Hortkinder nehmen am Projekt „Klasse! Wir singen“ teil

„Klasse, wir singen, singen steckt an! Singen macht Spaß, weil jeder es kann.“ So erklang es am Freitag, dem 29. Januar 2016, im Hort Wünsdorf.  Rund 25 Grundschulkinder  trafen sich nach der Zeugnisausgabe zu einer weiteren gemeinsamen Probe in Vorbereitung des geplanten großen Auftritts mit vielen anderen singenden Kindergruppen aus dem Land Brandenburg  am 12. März 2016 in der Potsdamer Erlöserkirche. Die Hortkinder aus Wünsdorf nehmen in diesem Jahr an dem Schulprojekt „Klasse! Wir singen“ teil.  Dabei handelt es sich um eine in drei Bundesländern initiierte  Aktion, die das Singen von Kindern in Schule, Freizeit und Familie dauerhaft und nachhaltig fördern soll. „Durch die Teilnahme im Chor an einem großen Abschlussliederfest von tausenden anderen Kindern“ so heißt es, „erfahren die Schulkinder einen enormen Motivations- und Selbstvertrauensschub.“ Das Projekt „Klasse! Wir singen“ richte sich an Kinder der Klassenstufen 1-7 aller Schulformen. Gleichzeitig werde den Kindern ein gemeinsamer Liederkanon vermittelt, um auch außerhalb der Schule miteinander singen zu können.

Beteiligte Kinder und vier Erzieher sind in Wünsdorf seit November 2015 mit Eifer bei der Sache, nachdem man sich entschieden hatte, an diesem musikalischen Projekt teilzunehmen. Die Mädchen und Jungen lernen unter Anleitung der früheren Schulchorleiterin Rita Glief  fleißig  mehrere der in einem Liederbuch zur großen Singaktion zusammengestellten Lieder. Auf der jüngsten Probe, zu der auch Medienvertreter eingeladen waren, präsentierten die Kinder nicht nur stolz ihre extra angefertigten T-Shirts mit dem Logo der Aktion „Klasse! Wir singen“, sondern auch eine gelungene Kostprobe des schon Gelernten. Nach dem „Warmsingen“ mit dem schon erwähnten Lied  „Klasse! Wir singen“ ging es weiter mit dem lustigen Titel „Hab ‚ne Tante aus Marokko“, den die Kids schon gekonnt performten und der ihnen sichtlich Spaß macht. Kein Wunder, heißt es doch in dem Text unter anderem „Und dann essen wir ‚ne Torte, wenn sie kommt - schmatz, schmatz - hipp hopp - hippeldihopp - krks, krks - gluck, gluck -  schmatz,  schmatz.“ Doch auch das Erlernen eines neuen Liedes stand an diesem Tag auf dem Programm von Rita Glief und ihren musikalischen Schützlingen. Extra  dafür hatte sie einen Globus mitgebracht, um den Kindern den Titel des Liedes „Die Reise der Sonne“ anschaulich zu erklären. So heißt es darin: „Und gehst du am Abend schlafen, reist sie weiter um die Welt, klettert westwärts hinterm Walde, hinterm Berge oder Feld flugs in einen anderen Himmel, den von Kuba und Peru . . .“

Mehr Infos unter www.klasse-wir-singen.de/projekt/lieder-2016 .

Viel Spaß im Schnee

Kinder des Horts "Am Wasserturm" in Zossen nutzten das kurze winterliche Intermezzo zum Rodeln im Schnee. Dabei hatten sie, so Hortleiterin Heidi Hecke, viel Spaß und der Aufenthalt an der frischen Winterluft ist zudem noch gesund. Nun wartet man schon gespannt darauf, dass Frau Holle wieder einmal kräftig die Kissen schüttelt, sprich die Schneeluken aufmacht. Denn die Mädchen und Jungen wollen noch mehr vom Winter haben, sie sind jetzt erst richtig auf den Geschmack gekommen.

Märchenstunde in der Kita "Pfiffikus"

Auch in diesem Jahr  überraschten Eltern der Kita Pfiffikus die Kinder und Erzieher zur Weihnachtsfeier mit einem Märchen. Dieses Mal war es das Märchen vom Wolf und den sieben Geißlein. Aufgeregt und gespannt verfolgten die Kinder die Abenteuer der sieben Geißlein. Es war für alle ein unvergesslicher Vormittag.  Das Team der  Kita „Pfiffikus“ dankt den Eltern für diese Überraschung, die mit vielen fleißigen Probestunden verbunden war.

Weihnachtsfrau überraschte Kita-Kinder

Überraschenden Besuch von einer netten Weihnachtsfrau erhielten am Dienstag, dem 15. Dezember 2015, die Kinder in den Kitas „Rappelkiste“ in Wünsdorf und „Aponi“ in Nächst Neuendorf. Sie  hatten an einem Malwettbewerb des „Wochenspiegels“ teilgenommen und konnten sich nun über je ein kleines Dankeschön-Geschenkpaket freuen, das ihnen von der Weihnachtsfrau und ihren Mitstreitern zusammengestellt worden war. Gefragt waren Bilder mit weihnachtlichen Motiven, aber auch kleine Gedichte, wie Linda Barthel erzählt. Die Kinder in der „Rappelkiste“ hatten unter Anleitung von Birgit Fangradt gemeinsam nicht nur ein hübsches Bild unter dem Motto „Frohe Weihnachten auf der ganzen Welt“ erstellt, sondern auch einen Brief verfasst, „der uns in der Redaktion sehr gerührt hat“, so Linda Barthel. Sie hat in diesen Tagen einen proppenvollen Terminkalender, denn sie will sich persönlich bei insgesamt  35 Teilnehmern am Malwettbewerb Kitas und Schulen vorbeischauen, um sich für deren Teilnahme am Malwettbewerb zu bedanken. So wurde sie am Dienstagnachmittag bereits in der Kita „Aponi“ erwartet, wo sie wie in Wünsdorf den Kindern eine Tüte voll mit kleinen Geschenken überreichte.

Nikolausmarkt im Bürgerhaus

Der Nikolausmarkt  der Kita „Haus der kleinen Füße“ fand am 9. Dezember im und am Bürgerhaus in Wünsdorf statt.  Um 16 Uhr trafen sich die Familienangehörigen im Saal, wo die Kinder  in Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Luckenwalde ein Weihnachtsprogramm mit dem Titel „Das Weihnachtsflattergespenst“ aufführten.  „Dafür“, so Kita-Leiterin Petra Langner, „wurde mit den  Kinder schon seit Oktober geprobt.“ Zurzeit besuchen 65 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren die musikalische Frühförderung im Haus der kleinen Füße, die Stadt Zossen unterstützt dieses Angebot finanziell. Wie Petra Langner berichtet war der Saal voll. „Zum Glück gab’s noch ausreichend Stehplätze.“ Einige Familien nutzten die Gelegenheit zum Foto mit dem Weihnachtsmann. Zudem gab es Leckeres aus der Waffelbäckerei,  Kaffee und Kakao für die Jüngsten, Grillwürste, Glühwein und Kinderpunsch.
Unterstützt von der Feuerwehr wurde ein Lagerfeuer entzündet, wo sich alle Besucher des Nikolausmarktes  zum Abschluss trafen,  um gemeinsam - begleitet von  Gitarrenklängen  - Weihnachtslieder zu singen. Wunderkerzen diente dabei als  Weihnachtslichter.

Entspannte und kreative Atmosphäre im Hort „Am Wasserturm“

Vorweihnachtliche Stimmung herrschte am Tag der offenen Tür im Hort „Am Wasserturm“ in Zossen. Von 13 bis 17 Uhr waren  Kinder, zusammen mit ihren Familien und Freunden, eingeladen, um in allen Räumen am weihnachtlichen Gestalten und an anderen Aktivitäten teilnehmen. „Im Vorfeld hatten sich etwa 100 Kinder und 70 Erwachsene angemeldet“, so Hortleiterin Heidrun Hecke. Sehr viele Eltern, Großeltern und Geschwister waren gekommen. Trotz der vielen Menschen herrschte eine entspannte Atmosphäre. In jedem Raum gab es Kekse, die von den Kindern an den vergangenen selbst gebacken wurde, Kaffee und anderes Gebäck.

Im Kindercafé wurden Lebkuchenherzen verziert, im Spieleland Gesellschaftsspiele ausprobiert. Im Atelier konnte man Karten gestalten und kleine Holzengel oder Sterne verzieren. In der Schreibwerkstatt wurden Wünsche formuliert und geschriebene Geschichten der Kinder hingen aus.  Im Musik- und Tanzraum konnte man weihnachtliche Klänge an der Gitarre ausprobieren. „Es wurde in drei Gruppen ein Tanz aufgeführt, die Choreografie wurde mit den Kindern entwickelt und geprobt“, berichtet Heidrun Hecke. In der Werkstatt konnten  außerdem weihnachtliche Motive ausgesägt, aber auch Gipsfiguren angemalt werden. Im Bauraum wurden weihnachtliche Gestecke gefertigt. Im Natur- und Experimentierraum hatte es ein Sudoku in Form einen Weihnachtsbaumes in sich,  auch andere Rätsel konnten gelöst werden.

Auch der Förderverein war zugegen und informierte über seine Arbeit. Alles in allem ein gelungener Nachmittag. Herzlicher Dank gilt allen, die zum Gelingen beigetragen haben.

Kita-Kinder schmückten Rathaus-Weihnachtsbaum

Wie schon im vergangegen Jahr schmückten Kinder der Kita "Oertelufer" wieder den im Eingangsbereich des Rathauses in Zossen aufgestellten Weihnachtsbaum mit selbstgebasteltem Schmuck. Dabei hatten die Kleinen offensichtlich viel Spaß und waren nach getaner Arbeit stolz auf ihr Werk. Der Baum erfreut nun in der Vorweihnachtszeit nicht nur die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, sondern auch die Bürger, die ins Rathaus kommen, um im Bürgerbüro ihre Anliegen zu erledigen.

Kinder der Kita "Oertelufer" in Zossen erleben den Herbst 2015

Abgabetermin für SLC-Logbücher nicht vergessen

Der 6. September ist letzter Abgabetermin für alle Sommerleseclub-Logbücher . Daran hat Claudia Leszcynski,  Leiterin der Zossener Stadtbibliothek, erinnert.  Nach Auswertung aller Logbücher und dem Schreiben der Zertifikate für alle erfolgreichen Teilnehmer des SLC findet die Abschlussparty dann am 19. September in der Stadtbibliothek Zossen statt. Ab 13.30 Uhr erwartet die jungen Leser Musik, Büffet und gute Laune, ehe es um 14 Uhr  zur Übergabe der Zertifikate kommt.

Während des 11. Zossener Weinfestes hat die Bibliothek wie folgt geöffnet: Freitag, von 13 bis 18 Uhr, Sonnabend von 10 bis 13 Uhr, und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

Kita „Pfiffikus“ feiert 10. Geburtstag

Mit einem Sommerfest wollen Kinder, Erzieher und Eltern am 21. August den 10. Geburtstag der Kita „Pfiffikus“ feiern. Unter dem Motto „Ja, es ist tatsächlich wahr, die Kita „Pfiffikus“ wird schon 10 Jahr‘“ findet an diesem Tag von 14.30  bis 18 Uhr ein Jubiläumsfest mit vielen Überraschungen, Spaß und Spiel statt.  Natürlich darf auch Essen und Trinken nicht fehlen. Zudem gibt es Bilder aus vergangenen Jahren anzuschauen, wozu in Erinnerungen geschwelgt werden kann. Musik wird für den notwendigen Schwung sorgen.

Manege frei! Goetheschüler beteiligen sich am Zirkusprojekt

In diesem Jahr findet an der Goetheschule in Zossen wieder ein Zirkusprojekt statt, das von der Stadt Zossen als Schulträger finanziell unterstützt wird. Es soll vom 28. September bis zum 2. Oktober 2015 zusammen mit dem 1. Ostdeutschen Projektcircus Andre Sperlich auf der Festwiese an der Straße der Befreiung durchgeführt werden. Einbezogen werden dabei auch die Abc-Schützen. Das hat die Schulkonferenz kürzlich beschlossen. Die Kinder können sich nach einer ersten Vorstellung des Zirkus selbst aussuchen, in welcher Aktionsgruppe sie mitmachen möchten. Zur Auswahl stehen  Akrobatik, Clownerie,  Feuer & Fakir, Jongleure, Pferde- und Ziegendressur, Seiltanz, Taubendressur sowie Zauberei. Wenn alle Kinder eingeteilt sind,  beginnen die Proben. Höhepunkt sind freilich die Vorstellungen, zu denen Eltern, Großeltern, Verwandte und Lehrer eingeladen werden. Das Zirkusprojekt endet schließlich mit dem gemeinschaftlichen Abbau der Zeltanlage.

Fotos: 1. Ostdeutscher Projektcircus

„Die Bremer Stadtmusikanten“ erobern Zossener Kinderherzen

„Ia-Wau-Wau-Miau-Ki-Ki“. So erklang es am Freitag, dem 24. Juli, immer wieder lautstark im Zossener Stadtpark, wo vier tierische Senioren auf der Suche nach einem auskömmlichen Lebensabend waren. Ein abgearbeiteter Esel, ein stumpfzahniger Jagdhund, eine altersmüde Katze und ein für die Suppe vorgesehener Hahn machten sich vor den Augen von rund 250 begeisterten, mitsingenden und klatschenden  Kindern aus den Kitas in Zossen, Glienick und Wünsdorf  auf den Weg nach Bremen, um dort „etwas Besseres als den Tod“ und eine altersgerechte Anstellung als Stadtmusikanten zu finden. Unterwegs gerieten sie dabei erwartungsgemäß in ein pulstreibendes Abenteuer mit ein paar berüchtigten Rüpeln aus der Region. Bevor es aber soweit war, sang René Krawielicki zusammen mit den Kindern der Kita „Oertelufer“ das von ihm komponierte Kita-Oertelufer-Lied.

Das bekannte Grimm‘sche Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ ist mit  feschen Liedern und fesselnder Musik  von der STÜBAphilharmonie, Puppen- und Schauspielern  zu einem besonderen Live-Erlebnis kombiniert worden. Die Musik wurde extra für das Stück von Matthias Eichhorn komponiert, ist eingängig, abwechslungsreich und bestens zum Mitsingen geeignet, was die 250 Kinder, Erzieher und andere Erwachsene an diesem Vormittag eindrucksvoll unter Beweis stellten. Regie für die Aufführung führte Anja Frank, für die Puppen von Esel, Hund, Katze und Hahn  sowie die Ausstattung ist Antje Keil zuständig.

Die SATÜBAphilharmonie  ist ein junges Projektorchester, bestehend aus zirka 20 gut ausgebildeten, studierten und professionellen Musikern. Die Akteure, die aus ganz Deutschland kommen, machten den kleinen Zuschauern und-hörern  nach dem Auftritt ein Kompliment und schwärmten von der schönen Kulisse, die der Stadtpark der von der Stadt Zossen finanziell unterstützten Vorstellung bot. Zossen war  nach Bad Saarow der zweite Gastspielort der Tournee. Es folgen Berlin am 25. Juli 2015 und Potsdam am 26. Juli 2015.

Hintergrund : Der Name „STÜBA“ erzählt eine Geschichte aus dem Thüringer Wald: Junge Musikbegeisterte gründeten 1999 in der Nähe von Stützerbach ein Ensemble, um Freundschaften zu pflegen und ein „bisschen“ Musik zu machen. Die Abkürzung des Ortsnamens – STÜBA – wurde zum Namen des Orchesters und zum Synonym für das Projekt und seine Idee. Von Jahr zu Jahr wuchs dabei mit der Größe des Orchesters auch der musikalische Anspruch unter der musikalischen Leitung von Martin Lentz. Heute gestaltet das Sinfonieorchester mit verschiedenen Musikprojekten das mitteldeutsche Kulturleben und darüber hinaus mit.
Allein aus Thüringen kommen die heutigen „Stübenten“ und „Stübentinnen“ schon lange nicht mehr: Viele leben mittlerweile verstreut in Deutschland oder im Ausland und reisen für die „STÜBA“-Projekte in die heimatlichen Gefilde. Zudem kommen auch serbische und bosnische Musiker und Musikerinnen für einzelne Projekte zum Orchester.

 

Neue Nahrung für Bücherwürmer








Leonie Mux hatte ein Buch schon nach 95 Minuten ausgelesen.

Mit Beginn der Ferien öffnete der Sommerleseclub 2015  seine Pforten

Anne Schweitzer konnte es kaum erwarten. „Noch acht Minuten“, so die Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste. Punkt 12 Uhr sollte er an diesem 15. Juli 2015 öffnen, der diesjährige Sommerleseclub, an dem die beiden Bibliotheken der Stadt Zossen zum vierten Mal teilnehmen. Tatsächlich standen schon etliche Kinder ungeduldig in den Startlöchern, um das mit Büchern beladene Segelschiff „Arielle“ zu entern und einige der ersten, extra für den SLC gekauften neuen Kinder- und Jugendbücher, zu ergattern. Nachdem Bürgermeisterin Michaela Schreiber das Band durchgeschnitten und die Kinder ermuntert hatte, sich in den Ferien ruhig mal ganz ins Lesen zu vertiefen und dabei womöglich mal das Zimmeraufräumen zu vergessen, begann der Run auf die neue Nahrung für  lesehungrige Bücherwürmer und wissbegierige Leseratten. Allein in der Zossener Stadtbibliothek stehen rund 350 neue Bücher zur Verfügung. Mehr als drei Bücher auf einmal dürfen allerdings nicht ausgeliehen werden, auch eine Verlängerung bzw. Reservierung ist in dieser Zeit nicht möglich, um möglichst vielen Kindern den Zugriff zu den Büchern zu ermöglichen. 

Und so funktioniert der Sommer-Leseclub: Während der Sommerferien lesen die Kinder und Jugendlichen mindestens drei Bücher. Alle Teilnehmer erhalten einen speziellen Clubausweis und ein Lese-Logbuch, in das die Titel der gelesenen Bücher eingetragen werden. Schummeln geht dabei nicht. Denn jedes Mal, wenn jemand seine Bücher abgibt, wird nach dem Inhalt gefragt. Als Belohnung gibt’s ein Zertifikat, das die Teilnahme bescheinigt. Wer alle Bedingungen erfüllt, kann sich zudem noch über eine 1 im Lesen freuen. Wie die Leiterin der Zossener Bibliothek, Claudia Leszcynski, sagt, haben sich alle Leiter der Zossener Schulen bereit erklärt, diese Aktion entsprechend zu unterstützen. Sie selbst und ihre Kolleginnen waren zuvor auch in allen Klassen, um für den SLC die Werbetrommel zu rühren. Der Sommer-Leseclub erweist sich auch in diesem Jahr  als beliebter Anziehungspunkt für Leser im Alter  zwischen 9 und 14. Die Bibliotheken in Wünsdorf und Zossen gehören zu den bundesweit  rund 140 Bibliotheken,  die sich  2015  an diesem  Leseförder-Projekt für Kinder und Jugendliche  ab der 5. Klasse beteiligen. Mit der Aktion soll auf  außerschulischem Weg die  Lese- und Schreibkompetenz  von Schülern  gestärkt und Interesse für die Begegnung mit Büchern geschaffen werden. In diesem Jahr  steht der SLC unter dem Motto  „Läuft bei Dir", dem Jugendwort 2014. Wer möchte, kann nach dem Lesespaß auch einen Bewertungsbogen für jedes Buch ausfüllen und eine Quizfrage stellen, die dann der nächste Leser des Buches beantworten muss. 
Zum Abschluss des Sommer-Leseclubs wird gefeiert. Die Abschlussparty  ist für den  19. September in der Stadtbibliothek Zossen  geplant. Ab 13.30 Uhr  erwartet die jungen Leser dann Musik, Büffet und gute Laune. Die Übergabe der Zertifikate an alle erfolgreichen Teilnehmer  findet um 14 Uhr statt. Letzte Abgabe der Lese-Log-Bücher ist am Sonnabend, dem 6. September 2015 (Weinfest).

Übrigens: Nur 95 Minuten nach der Eröffnung des Sommerleseclubs hatte Leonie Mux ihr erstes Buch -  "Das magische Baumhaus -  Abenteuer im Tal der Könige" von Mary Pope Osborne - ausgelesen. "Das ist Rekord", sagt Claudia Leszcynski. "Wir haben sie zum Inhalt befragt und konnten ihr dann den Stempel dafür ins Logbuch eintragen."



Stadtbibliothek Zossen
Kirchplatz 2
15806 Zossen
03377/3 04 04 77
BibliothekZs@SVZossen.Brandenburg.de
zossen.bbopac.de
Ansprechpartnerin: Anne Schweitzer

Bibliothek Wünsdorf
Am Bürgerhaus 1
15806 Zossen/Wünsdorf
033702/6 08 15
BibliothekWd.@SVZossen.Brandenburg.de
Ansprechpartnerin  in Wünsdorf: Heike Köppen


Ein tierisch gutes Fest

Das alljährliche Sommerfest in der Kita „Bummi“ stand diesmal unter dem Motto „Zirkus in der Kita“.  Viele große und kleine Gäste strömten kürzlich in den „Bummi“-Kindergarten, um zu spielen, zu staunen und sich auch mal wieder zu unterhalten. Petrus meinte es sehr gut mit den Organisatoren und Gästen der Veranstaltung, die mit einem gelungenen Programm der Kinder begann. Die kleinen Stars zeigten, was sie alles gelernt haben. „Die Showeinlagen mit den liebevoll ausgewählten Kostümen waren wieder ein echter Hingucker“, so Anja Blaschke, Mitglied des Kita-Ausschusses. „An den vielen Stationen konnten sich Groß und Klein ausprobieren. Dafür danken wir den Erziehern, die wieder schöne Ideen in die Tat umsetzten.“ Als besonderen  Höhepunkt bezeichnet Anja Blaschke den kleinen Mitmach-Kindergartenzirkus „Holiday“, der extra in die Kita gereist war. „Alle Kinder und Eltern wurden in die Show einbezogen. Einigen blieb teilweise der Atem fast stocken, als die großen Schlangen zum Vorschein kamen. Die Kleinen staunten sehr, was Hühner, Tauben und andere Tiere so konnten.“ Zum Abschluss des Sommerfestes stiegen schließlich noch echte Brieftauben in den Himmel. Insgesamt, so Anja Blaschke, war das Sommerfest in der Kita „Bummi“ wieder ein großer Erfolg. „Vielen Dank an alle fleißigen Helfer.“

Schiedsrichter Stefan Lupp pfiff Pokalspiel zwischen den Mannschaften der Kita „Oertelufer“ und der Kita „Bummi“

Kein geringerer als Stefan Lupp, der zuletzt als Linienrichter im DFB-Pokalendspiel VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund und auch bei der Fußball-WM in Brasilien eingesetzt worden war, pfiff am Mittwoch, dem 24. Juni die Spiele zwischen den „Ameisen“ der Kita „Oertelufer“ und den kleinen Kickern aus der Kita „Bummi“.  Nach insgesamt drei  Spielen zu je 2 x 6 Minuten hatten beide Kita-Mannschaften je einen Sieg, eine Niederlage, ein Unentschieden und damit 4 Punkte zu Buche zu stehen, so dass das Torverhältnis entscheiden musste. Mit 7:3 hatten die „Ameisen“  die Nase vorn und konnten sich über den Wanderpokal freuen, der ihnen von Stefan Lupp höchstpersönlich während der Siegerehrung überreicht und von Kapitän Yannick stolz in die Höhe gehoben wurde. Doch auch die „Bummis“ gingen nicht leer aus. Ihr Torwart Marc wurde als bester Torhüter geehrt, bester Spieler war Dennis  aus der Kita „Oertelufer“, dazu gab’s für die Kinder noch eine von Erzieherin Hannelore Müller gebackene Torte in Form eines Fußballfeldes mit angedeuteten Toren, einer Mittellinie und Gummibärchen als Spieler. Alle Akteure erhielten zudem ein Autogramm  des bekannten Schiedsrichters vom MSV Zossen 07. Mindestens 50 habe er schreiben müssen, so Lupp, den man nicht lange überreden musste, diesen sportlichen Spaß für Kinder und Erzieher mitzumachen. Noch dazu, da sein Sohn selbst in die Kita „Oertelufer“ geht, selbst aber an diesen Tag krankheitsbedingt nicht mitspielte. Erwartungsgemäß hatte der erfahrene Schiedsrichter keine Probleme mit dem überaus fairen Spiel, obwohl die kleinen Spieler jedem Ball nachjagten und mit großem Eifer bei der Sache waren. Lediglich ein absichtliches Handspiel musste der Mann in Gelb-Schwarz ahnden, absichtliche Fouls gab’s keine. Immer wieder wurden die Spieler von kleinen wie großen Zuschauern mit Sprechchören („Bummi“ vor noch ein Tor) oder Gesängen (Kiiiitaaaa Oertelluuuufer) angefeuert. Einig waren sich alle nach dem Wettkampf: Es hat einen Riesenspaß gemacht! Prompt kam auch die Einladung zur Revanche im nächsten Jahr  in die Kita „Bummi“, die von den „Ameisen“ gern angenommen wurde. 

Kinderolympiade in Zossen

Ballzielwurf, Schlängelllauf, einbeiniges Springen und seitliches Überspringen eines am Boden liegtenden Seils - das sind die vier Diszilpinen, die zur Kinderolympiade gehören. An der nahmen am 5. Mai fast 20 Kinder der Zossener Kitas "Bummi" und "Oertelufer" in der Turnhalle über der Feuerwehr in Zossen teil. Mit großem Eifer und Ehrgeiz absolvierten die kleinen Sportrler die Aufgaben und freuten sich über ihr Abschneiden und über Medaille und Urkunde, die jedes Kind erhielt. "Bei uns waren alle Kinder Sieger"", stellte Heike John, Leiterin der Kita "Oertelufer" nach dem Wettkampf fest.

Hintergrund : „Immer in Bewegung mit Fritzi“ ist der landesweite Kita-Wettbewerb, organisiert und unterstützt von der Brandenburgischen Sportjugend, um Sport und Bewegung im Alltag der Kinder zu fördern und die Öffentlichkeit auf das Thema Bewegung aufmerksam machen und für die Bedeutung von Bewegung zu sensibilisieren. Dabei werden in eine Veranstaltung (z.B. Sportfest, Sommerfest, Sommerolympiade etc. der Kitas) einfach vier bestimmte Übungen integriert. Durch eine einheitliche Dokumentation der Ergebnisse ist zum einen ein Vergleich der Kitas untereinander, zum anderen auch ein Vergleich einer Kita über mehrere Jahre hinweg möglich. Die Ergebnisse werden der BSJ zugesandt, die diese Ergebnisse aufbereitet und vergleicht. Die besten Kita-Ergebnisse werden dann am Jahresende veröffentlicht. 2009 wird die engagierteste Kita ausgezeichnet. Das ist also diejenige Kita, die den meisten ihrer Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren ermöglicht, an der Veranstaltung teilzunehmen. In zweiter Linie zählt dann die Leistung, die die Kinder erbracht haben für den Vergleich. Alle teilnehmenden Kitas erhalten nach der letzten Veranstaltung am Jahresende eine Zusammenstellung der Ergebnisse und können anhand von Normwertdiagrammen den Stand ihrer Kinder ausmachen und ggf. Handlungsbedarf erkennen oder sich in ihrem Wirken bestätigt sehen. Quelle: Brandenburgische Sportjugend

Die Spielecke im Rathaus.

Kinderecke im Rathaus

Damit es den Kindern nicht langweilig wird, wenn Vati oder Mutti im Bürgerbüro des Zossener Rathauses  etwas zu erledigen haben - zum Beispiel einen neuen Pass oder Ausweis beantragen müssen oder ein Zossen-Souvenir kaufen - gibt es im Konferenzraum  eine Spielecke. Hier können die Kleinen die Wartezeit überbrücken, bis die Erwachsenen  ihr Anliegen erledigt haben.

Ein Paradies für Kinder

Der Burgenspielplatz im Stadtpark.
Vor der Eröffnung.
Der Spielplatz wird gestürmt.
Ein idealer Ort zum Spielen.
Ritter und Burgfräulein.
Auch an die Senioren wurde gedacht.
Ein Spielplatz im Grünen.
Auf dem Spielplatz der Kita in Wünsdorf.
Hier macht Spielen Spaß.
Piratenschiff im Strandbad Wünsdorf
Spielplatz Horstfelde.
Neues Karussell in Nunsdorf.
Spielplatz der Kita Oertelufer.
Hier toben die Kinder gern.

Kinder wie die Zeit vergeht: Nahezu unbemerkt wurde der am 30. April 2009 feierlich eingeweihte Burgen- und Generationenspielplatz  im Stadtpark Zossen fünf Jahre alt. Auch fünf Jahre nach seiner Fertigstellung ist er vor allem ein beliebter Ausflungpunkt für Familien mit Kindern und Kita-Gruppen. Der Spielplatz war damals am Vortag des Festes der Vereine übergeben worden. Unvergessen die Bilder, als die Kinder  ihren neuen Abenteuerspielplatz, der kindgerecht einer alten Burg nachgebaut wurde, zu erobern. Lange hatten sie auf diesen Moment gewartet und bei Spaziergängen durch den Park die Fortschritte beim Bau begutachtet. Inzwischen sind längst weitere tolle Spielplätze in Zossen entstanden, zum Beispiel der Piratenspielplatz im Strandbad Wünsdorf sowie die Spielplätze in Horstfelde und Schünow. Auf der Nundsdorfer Dorfaue wurde der kleine Spielplatz  kürzlich durch ein Karussell ergänzt. Und auch die nichtöffentlichen Spielplätze der Kita "Haus der kleinen Füße" und "Oertelufer" lassen Kinderherzen - und die von so manchem Erwachsenen - höher schlagen.

Ein Hauch von Fußball-WM

Während in Brasilien die Fußballprofis um die begehrte Goldtrophäe spielten, fand  auf dem neuen Fußballcourt am Jugendklub Kalkschachtöfen ein  Kinder-Fußballturnier statt.  Teilnehmer waren jeweils  zwei Mannschaften aus der Kita Oertelufer und aus der Kita Bummi. Die Idee zu diesem  sportlichen Aufeinandertreffen kam aus den Reihen der Kinder, als ein Steppke den Wunsch äußerte, einmal gegen die Kinder aus einer anderen Kita Fußball  zu spielen. Gesagt, getan. Die vier Mannschaften   spielten in zwei Spielrunden zu je  zehn Minuten.  Zahlreiche Fans, die die Spiel verfolgten, jubelten den kleinen Müllers, Ronaldos und Messis zu. Die strengten sich an wie die Großen und wollten einen der drei Pokale ergattern. Der Turniersieg ging schließlich an die Kita Oertelufer mit einem Torverhältnis von 11:5  Toren. Als bester Torwart wurde Riccardo B. aus der Kita  Oertelufer geehrt, bester  Spieler war Jamie M. aus der Kita Bummi. Die Schiedsrichterin  zauberte zum Schluss für alle Spieler Medaillen hervor, dazu gab’s für alle  Kinder ein Eis.  

 

Ein Hauch von Fußball-WM war auf dem neuen Fußballcourt an den Kalkschachtöfen zu spüren.
Stolz präsentieren die kleinen Gewinner die Pokale.

Radiolino Zossen

 

Hallo, Kinder! Hier ist Euer Grütze für Radiolino Zossen. Gibt es natürlich (noch?) nicht, aber könnt’ ja sein, es gäb eins, oder? Radiolino Zossen ist ein bisschen geschmumelt, denn eigentlich müsste es Radiolino Jerewan heißen. Radio Jerewan war ein ausgedachtes Radio, an das früher Erwachsene das als Frage richteten, was man nicht laut sagen durfte, weil man dann ins Gefängnis kommen konnte. Deshalb gab es Radio Jerewan in fast allen Ländern, in denen es keine Demokratie gab. Oder umgekehrt: deshalb gab es das Radio eben nur geschrieben als augenzwinkernde Kritik und nicht als echtes Radio. Bei uns kommt keiner ins Gefängnis dafür, dass er was kritisiert. Manchmal wird man dann allerdings frech gefunden. Das gibt sich - oder auch nicht.

Damit ihr nicht selber fragen müsst und keinen Ärger bekommt, haben wir ein paar Fragen woanders gesammelt. Aber vielleicht passen sie ja auch für Euch*.

(*Und für alle Erwachsenen, die jetzt „heimlich“ mitgelesen haben:

Alle Fragen sind erfunden und alle Antworten furchtbar übertrieben. Das nennt man Satire…

Heimliche Fragen an Radiolino Zossen und die ziemlich unheimlich ausgedachten Antworten:

Können Lehrer Kritik vertragen?

Im Prinzip ja, aber nicht so gerne von Montag bis Freitag.

Muss man immer tun, was Papa sagt?

Im Prinzip ja, aber manchmal ist es schlauer, Mama zu fragen.

Muss ich Spinat essen, um gesund zu bleiben?

Im Prinzip ja, aber vielleicht ist es erstmal wichtiger, dass Mama und Papa gesund bleiben?

Sagen Erwachsene immer die Wahrheit?

Bis auf gaaaaaaaanz wenige Ausnahmen: ja! Aber sie entscheiden am liebsten selbst, ob jetzt gerade eine Ausnahme ist.

Verdirbt man sich durch zuviel Fernsehen die Augen?

Im Prinzip, ja. Gegenfrage: Warum meinst Du, tragen so viele Erwachsene eine Brille?

Müssen Jungs so oft angeberisch und Mädchen so häufig zickig sein?

Im Prinzip nein. Aber es hilft, sie zu unterscheiden,weil gerade lange Haare für beide modern sind.

Wenn Euch auch Fragen einfallen, schickt sie gerne an Grütze, ob mit oder ohne Antworten ist egal.

Ob Radiolino Zossen auf jeden Fall antwortet?

Im Prinzip ja…!