Bürgermeisterin eröffnete Sommerleseclub 2017

Neu in diesem Jahr: Eine spezielle App für Teilnehmer

Der Sommerleseclub 2017 wurde gestern in der Zossener Stadtbibliothek von Bürgermeisterin Michaela Schreiber offiziell eröffnet. Noch bevor sie das obligatorische Band durch schnitt, drängten sich Dutzende Kinder, die es nicht abwarten konnten, sich für die Ferienzeit ihre Lieblingsbücher auszusuchen. Wie Bibliotheksleiterin Claudia Leszczinski  betont, wurden mit finanzieller Hilfe der Stadt Zossen speziell für den Sommerleseclub 340 Bücher im Wert von rund 4000 Euro neugekauft. Diese stehen den Teilnehmern des SLC bis September exklusiv zur Verfügung. Die Bürgermeisterin ermunterte die anwesenden  Eltern, ein Auge zuzudrücken, wenn die Kinder auch mal die ganze Nacht durchlesen. 

Wie in den Vorjahren wartet auf alle Clubmitglieder ein Zertifikat, vorausgesetzt, sie können glaubhaft nachweisen, mindestens drei Bücher komplett gelesen zu haben. Im vergangenen Jahr nahm mehr als die Hälfte der 120 SLC-Teilnehmer erfolgreich teil. Insgesamt wurden 668 Bücher ausgeliehen.

Neu in diesem Jahr:  Es wurde eine spezielle App entwickelt, die im Play Store (auf allen Androidgeräten) unter My SommerLeseClub zu finden  und dort kostenlos herunterzuladen ist. Sie soll die Teilnehmer, aber auch die Bibliotheksmitarbeiter beim SLC 2017 unterstützen. Kinder und Jugendliche können für ihre gelesenen Bücher ab sofort auch über diese App den für den Erhalt des Zertifikats wichtigen Stempel erhalten, indem sie über diese Plattform erzählen, was sie gelesen haben und wie es ihnen gefallen hat. Über ein Online-Leselogbuch sammeln sie dann auf ihrem Smartphone die heißbegehrten Stempel. Eine weitere Neuerung: Die Mitarbeiter der Bibliothek stellen es ab diesem Jahr den Kindern frei, auch mit Kreativität Punkte zu sammeln und so ihr Logbuch zu füllen. Das können beispielsweise Comics, Manga oder Fotogeschichten zu besonderen Szenen des gelesenen Buches sein. Wer will, kann auch ein neues Ende erfinden, der Kreativität der Kinder ist dabei keine Grenze gesetzt. Auch diese künstlerischen Projekte können dann über hochgeladene Fotos per App, aber natürlich auch analog auf Papier in der Bibliothek abgegeben werden, um Stempel dafür einzuheimsen.

Termin für die Logbuchabgabe ist der 9. September, das Abschlussfest des Sommerleseclubs 2017 findet am 23. September 2017 in der Stadtbibliothek Zossen statt.

Tolle Ferienangebote

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Für die Kinder und Jugendlichen aus der Stadt Zossen haben die DRK-Sozialarbeiter ein tolles und actionreiches Programm vorbereitet. Eine „digitale Schnitzeljagd“ mit Startpunkt im Jugendzentrum Zossen bildet den Auftakt in die Ferien. Sportliche Höhepunkte sind dann Wasserski-Fahren, Paddeln auf dem Nottekanal, ein Sportevent in Schöneiche mit Tennis, Frisbee und Waveboard sowie ein Tischtennisturnier im Jugendclub Phoenix. Während einer Begegnungswoche in der Oberschule Wünsdorf wird ein Film gedreht und (fast) zum Abschluss der Ferien steht ein Besuch des Filmparks Babelsberg an. Für die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Neben diesen Höhepunkten sind der Jugendclub Phoenix und das Jugendzentrum Zossen wie gewohnt geöffnet: Jugendclub Phoenix -         Montag bis Freitag ab 13 Uhr, Jugendzentrum Zossen - Montag bis Sonnabend ab 14 Uhr. Hier können sich die Besucher treffen und miteinander Zeit verbringen, sich bei diversen Sportangeboten, wie z.B. Tischtennis, Billard, Fuß- oder Basketball auspowern oder Medienangebote, wie z.B. Computer oder Spielekonsolen nutzen.

 

19. Juli:  Ferienauftakt – „digitale Schnitzeljagd“, JZ Zossen
24. bis 28. Juli: Begegnungswoche (Wir drehen einen Film), Oberschule Wünsdorf 

25. Juli:  Wasserski in Horstfelde

1. August:  Paddeln auf dem Nottekanal, JZ Zossen

3. August, 9.30 Uhr: Sportevent in Schöneiche - Tennis, Frisbee, Waveboard;  im Anschluss Baden im Strandbad  Kallinchen, JZ Zentrum
17. August: Tischtennis-Turnier, JC Phoenix
23. August:  Fahrt zum Filmpark Babelsberg

 

Stand 11. Juli 2017

„Wir sind Streitschlichter“

Neun Schüler der „Erich Kästner“- Grundschule Wünsdorf sind unlängst unter Anleitung der DRK- Sozialarbeiter Christin Richter und Arne Pfaender im Jugendzentrum Zossen zu Streichtschlichtern ausgebildet worden. In spielerischer Form wurden den Kindern die fünf Phasen einer Schlichtung vermittelt. Dabei stand jeden Tag fleißiges Üben von Rollenspielen auf dem Plan. Durch die „Gewalt ist out“-Woche an der Grundschule Wünsdorf wurden die Kinder auf das Thema Streitschlichtung aufmerksam gemacht. Die ausgewählten Schüler lernten sich und ihre Streitschlichter Gruppe besser kennen und erlernten Inhalte zu den Themen

·         Aufgaben eines Streitschlichters

·         Gesprächsregeln

·         Gefühle erkennen

·         Aktives Zuhören

·         Spiegeln

·         Fragenstellen und die 5 Phasen einer Streitschlichtung.

An den Tagen wurde durch ein gemeinsames Frühstück der Teamgeist gestärkt und natürlich auch der Bauch, um zufrieden in die Übungsphasen zu gehen. Der Ort am Jugendzentrum Zossen ermöglichte eine gute Abwechslung zum Standort Schule und bot durch seine zahlreichen Freizeitmöglichkeiten ideale Voraussetzungen die Pausen ausfüllend zu gestallten.

In den kommenden Monaten gilt es, das Erlernte langsam umzusetzen und sich auf dem Schulhof bekannt zu machen. Durch regelmäßige Treffen der Streitschlichter werden weiter Schwerpunkte geübt, trainiert und erste Streitschlichtungen durchgeführt. Weitere Aufgaben der Streitschlichter bestehen darin, einen Raum für die Streitschlichtung zu gestalten und sich bei den Mitschülern bekannt machen. Ein wichtiges Merkmal wird sein, ein sichtbares Erkennungszeichen für die Streitschlichter zu entwerfen.

Spaß und gute Stimmung beim FUN-Sporttag im Jugendzentrum

7. FUN-Sport-Tag im Jugendzentrum Zossen

Am Freitag, dem 23. Juni 2017, laden die Jugendsozialarbeiter des Fachkräftenetzwerkes ZoMeRa von 12 bis 22 Uhr zum FUN-Sport-Tag in das  DRK-Jugendzentrum Zossen (Wasserstraße 6) ein. Im Netzwerk ZoMeRa arbeiten die Jugendsozialarbeiter der Gemeinden Zossen, Am Mellensee, Rangsdorf und Baruth Hand in Hand.

Wie der Name schon vermuten lässt, beim FUN-Sport-Tag geht es nicht in erster Line um sportliche Höchstleistungen sondern um Spaß an der Bewegung. Dazu gibt es wieder im und rund um das DRK-Jugendzentrum Zossen tolle Aktionen zum Mitmachen (Natürlich sind alle Stationen gesichert und betreut durch erfahrene Sozialpädagogen):

•              Wer Lust hat, sich in die Höhe zu katapultieren, ist beim Bungee-Trampolin genau richtig.

•              Das Kistenklettern erfordert Mut und Gleichgewichtssinn.

•              Beim Bubble Soccer und beim Jonglieren braucht man viel Geschicklichkeit.

•              Um Treffsicherheit geht es gleich bei mehreren Stationen: Wem gelingt es, den Pfeil mit dem Bogen ins Schwarze zu bringen, beim Biathlon die Scheiben zu treffen oder die meisten Büchsen umzuwerfen?

Traditionell findet auch in diesem Jahr wieder das Straßenfußballturnier auf dem Court am DRK-Jugendzentrum statt. Wer daran teilnehmen möchte – hier sind die Check-In-Zeiten: Schüler bis 6. Klasse: 13 bis 14 Uhr, Schüler ab  7. Klasse: 16 bis 17 Uhr. Und wer Lust hat, einfach nur eine Runde Tischtennis zu spielen oder zu Kickern, ist im Jugendzentrum auch richtig. 

Alles kann – nichts muss!  Unter diesem Motto lädt das Netzwerk ZoMeRa Kinder und Jugendliche ein, gemeinsam an diesem Tag ab 12 Uhr aktiv zu sein, Spaß zu haben und einen schönen Nachmittag zu verbringen. Und wer dann noch nicht genug hat, kann ab 20 Uhr die Hausband des JZZ  sowie eine Überraschungsband auf der hauseigenen Bühne erleben.

Schiedsrichter Stefan Lupp pfiff Fußballturnier der Kitas „Bummi“ und „Oertelufer

Vor wenigen Tagen noch stand er an der Seitenlinie im Champions-League-Finale  zwischen Real Madrid und Juventus Turin in der walisischen Hauptstadt Cardiff. Am Mittwoch, dem 14. Juni 2017,  trat er nun als Schiedsrichter auf dem „Käfig“-Bolzplatz  an den Zossener Kalkschachtöfen in Aktion -   Stefan Lupp. Hier pfiff der FIFA-Referee die sechs Spiele des seit Jahren stattfindenden Fußballturniers zwischen den Kindermannschaften aus der Zossener Kita „Bummi“  und der gastgebenden Kita „Oertelufer“. Für den in Zossen wohnenden zweifachen Vater Ehrensache, dass er sich an diesem Vormittag die Zeit nahm, um die Spiele der mit Eifer und Enthusiasmus um den Ball kämpfenden Nachwuchsfußballer – darunter auch etliche Mädchen – zu pfeifen.  Sein fünfjähriger Sohn  geht in die Kita „Oertelufer“, spielte aber selbst nicht mit.  Erfreulicherweise hatte Lupp ein leichtes Amt,  es gab keine bösen Fouls, keine Schwalben,  höchstens mal ein unbeabsichtigtes Handspiel im Eifer des Gefechts. Gleich im ersten Spiel wurde deutlich, dass die 1. Mannschaft des Pokalverteidigers Kita „Oertelufer“ auch diesmal  der Favorit ist. Mit 8:0  gewannen die Jungs und Mädchen gegen das 1. Team aus der Kita „Bummi“. Auch in den beiden anderen 2 x 5 Minuten dauernden Spielen gegen die jeweils zweiten Mannschaften der Kita  „Bummi“  und der Kita „Oertelufer“ verließen die Kinder um die Torjäger Luca und Jannik als Sieger den Platz und holten sich ungeschlagen und ohne Gegentor den Pokal.  Für die Sieger gab’s Medaillen und Urkunden, „Bummi“-Torhüter Lenny konnte sich als bester Keeper des Turniers über ein Paar Torwart-Handschuhe  freuen und Luca  als erfolgreichster Torschütze über einen Ball. Wer wollte, bekam vom prominenten Schiedsrichter Lupp noch ein Autogramm. Für alle gab’s schließlich noch ein Eis am Stiel. Schon jetzt steht fest: Im nächsten Jahr wird es in der Kita „Bummi“ eine Revanche geben.

Hitzesprayen mit Handycaps

1. Zossener Graffiti-Battle im Jugendzentrum  macht Spaß  auf mehr

Boris Knop ist zufrieden. Der Leiter des Jugendzentrums Zossen (JZZ) und sein Team hatten für Ende Mai zum 1. Graffiti- Battle eingeladen, rund 13 Anmeldungen wurden schließlich gezählt. Nach einer Vorrunde standen sechs Teams fest, die dann in der K.O.-Runde gegeneinander antraten. „Das war für alle Teilnehmer eine echte Herausforderung. Egal, ob das Team rund um Enis und Ömer zum ersten Mal die Farbdosen in der Hand hielten oder Andreas als erfahrener alter Sprayhase souverän ansetzte, um sein Wunschgraffiti auf die 2 mal 2,50 Meter große Folienwand zu bringen“, resümiert Knop. Und auch das Wetter meinte es gut mit den Akteuren. Pünktlich zum Start um 15 Uhr kam die Sonne raus. Es wurde heiß und heißer auf der Wettkampffläche rund um den Bolzplatz  am JZZ.

Vier junge Künstler stachen schließlich heraus und machten die Plätze unter sich aus. Nach weiteren zwei Sprayrunden stand fest: Max ist Erster, Andreas Zweiter und Casper Dritter unter den Sprayern Zossens. Zuvor waren deren Arbeiten von einer dreiköpfigen Jury kritisch begutachtet worden. Konstruktion, Farben und Originalität der Beiträge wurden verglichen. „Später  sind den erfahrenen Sprayern bewusst Handycaps gestellt worden“, erzählt Boros Knop. Neben dem vorgegebenen Motiv wurden auch die zu verwendenden Farben und Mengen vorgeschrieben. Unter der fachlichen Anleitung der Jury entwarf man schließlich zunächst mit dem guten alten Stift und Papier die Skizze, bevor es dann mit maximal fünf Dosen Farbe in der Hand an die Folienwand ging.

Wie der JZZ-Leiter erklärt, waren die fertigen Graffitis noch einen Tag lang auf der Freifläche ausgestellt und auch nach Pfingsten in den Räumen und im Hof des JZZ zu bewundern. Besonders freut sich Knop, dass der Wettbewerb auch von der Sprayerszene zur Kenntnis genommen wurde. „Der 2. Graffiti-Battle Zossen soll noch dieses Jahr stattfinden und im JZZ sowohl wieder Sprayer und Neugierige wie auch Szenegrößen aus der Region und Berlin zusammenbringen“, kündigt er an. Außerdem wollen die Zossener Sprayer aus dem JZZ im Laufe des Sommers der legendären Magdeburger Aerosol-Arena einen Besuch abstatten. „Da gibt es viel zu sehen und alle können noch etwas dazulernen“, so Knop.

Graffiti-Workshop und Graffiti-Battle

Zossen.  Von  “Cool” bis  “Mega gut” reicht das Lob  Glienicker Sechstklässler für einen gelungenen Graffiti-Workshop an der Grundschule, der von der Stadt Zossen finanziell unterstützt worden ist. An zwei Tagen im Mai hatten sich insgesamt 17 Jungen und Mädchen der 6. Klasse im Rahmen des Kunstunterrichts  getroffen, um sich mit zwei professionellen Graffiti-Künstlern aus Berlin und Graz dem Thema zunächst theoretisch zu nähern und dann das Gelernte praktisch umzusetzen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

„Uns war wichtig, den Kindern zunächst den Unterschied zwischen echter Kunst wie in Glienick zum Beispiel an einem großen Trafohäuschen und den leider weit verbreiteten sinnlosen Wandschmierereien, den sogenannten Tags,  zu erklären“, betont Schulleiterin Denise Sommer.  Das Thema, das den Schülern in Glienick vorgegeben war, hieß Sport und Spiel. Aus mehreren zunächst gezeichneten Einzelentwürfen entstand jeweils ein Gesamtbild, dass auf die vorgesehenen Flächen -  unter anderem die Garagenrückwände des neuen Wirtschaftshofs auf dem Schulgelände – projiziert wurde. Dabei merkten die jungen Künstler, dass es gar nicht so einfach ist, richtig mit der Sprühdose umzugehen und  Linien zu ziehen. Wie Denise Sommer sagt, habe es schon einen kleinen Auflauf auf dem Schulhof gegeben, als die farbenfrohen, meterlangen Kunstwerke Gestalt annahmen. Geplant sei nun, so sagt sie, eine Wand Jahr für Jahr von der jeweiligen 6. Klasse neu gestalten zu lassen. Die farbenfrohen Wände sind sozusagen ein kleiner Vorgeschmack auf die noch ausstehende, bereits beschlossene  Neugestaltung der gemeinsamen Außenanlagen von Schule und Hort

Auch im Jugendzentrum Zossen beschäftigt man sich verstärkt mit dem Thema Graffitikunst. Nachdem die Jugendlichen vor kurzem eine bislang kahle weiße Wand mit einem großen Bild gestaltet haben, findet am Freitag, dem 26. Mai 2017  ein erstes Graffiti-Battle statt, wie der neue Leiter der DRK-Einrichtung, Boris Knop, sagt.  Diese Veranstaltung - Beginn 15 Uhr -  soll zunächst ein Testlauf sein, den die Jugendlichen zu einem Teil selbst mitorganisiert haben. Eine unabhängige Jury wählt im Verlauf des Wettsprühens aus allen Teilnehmern die Gewinner.  „Wenn das alles gut klappt“, so Knop, „dann wollen wir im Laufe des Sommers einen zweiten Graffiti- Battle  starten, den wir über die Stadt hinaus bewerben werden, um so zu versuchen, Sprayer aus anderen Kommunen im Zossener Umland zu finden, die dann gegen die Zossener Jugend antreten.“

                                                                                                Pressemitteilung vom 24. Mai 2017

„Gewalt ist out“

Projektwoche zur Gewaltprävention an der Erich-Kästner-Grundschule in Wünsdorf

„Sicherheit ist erlernbar“, so sagt es die Europäische Wing-Tsun-Organisation (EWTO) und bietet deshalb Schulen die Möglichkeit, Gewaltpräventionsprojekte durchzuführen. Auch die Erich-Kästner-Grundschule in Wünsdorf führte in diesem Schuljahr eine solche Projektwoche durch, in der alle Klassen durch gezielte Übungen und Rollenspiele lernen, Gefahrensituationen zu meistern. Durch ein intensives Training mit sich und anderen Kindern werden das Einfühlungsvermögen, die Kommunikation, die Toleranz und die soziale Akzeptanz gefördert. In Kooperation mit der Wing-Tsun-Schule beschäftigen sich die Mädchen und Jungen mit Selbstverteidigung, Fairness, Konfliktlösung und Gefahrenfrüherkennung und setzen sich im Unterricht mit Themen der Gewaltprävention auseinander. „Ziel ist es, die Kinder in ihrer sozialen Kompetenz zu fördern und unseren Schulalltag gewaltfrei zu gestalten“, so Sozialarbeiter Arne Pfaender und Projektleiterin Lucille Fischer.

Die Idee, eine Projektwoche zur Gewaltprävention zu planen, entstand vor drei Jahren während der Zusammenarbeit mit einer regionalen Wing-Tsun-Schule in kleinen Tagesprojekten. Um alle Klassen integrieren zu können, wurde das Projekt auf eine ganze Woche ausgedehnt, in der für die Schüler unterschiedliche Angebote zur Verfügung stehen. Die diesjährige Projektwoche wurde mit einem kleinen Programm in der Sporthalle eröffnet, bei dem Schüler der Theater-AG mit Gesang, Tanz und Text auf die wichtigsten Themen der Woche einstimmten. Auch die Wing-Tsun-Trainer stellen sich den Schülern vor und zeigten einige Trainingseinheiten, die in der Woche erarbeitet werden sollten. Dazu nahm jede Klasse während der Projektwoche an einer Trainingseinheit teil. Themenschwerpunkte waren  Umgang mit Fremden, Kinderkonflikte und Selbstbehauptung.

Der Sozialarbeiter hat in jeder Klasse altersentsprechende Themen wie Gefühle, Konflikte kennen lernen, Teamaufgaben bewältigen angeboten. Die Klassenlehrer bearbeiteten Ganzschriften, Geschichten und andere Themen gegen Gewalt im Klassenverband. Außerdem hatte die Theater-AG der Schule das Theaterstück „Ansichtssache“ zum Thema Mobbing vorbereitet, das mehrfach in der Projektwoche für die 3. und 4. Klassen aufgeführt wurde. Den Fünftklässlern wurde die Streitschlichtung als neuer Baustein der Gewaltprävention vorgestellt. „Zahlreiche interessierte Schüler saßen in ersten Gesprächsrunden zusammen und wollen sich zukünftig zu Streitschlichtern ausbilden lassen“, so Arne Pfaender und Lucille Fischer.

Eine weitere Besonderheit in diesem Schuljahr war der Besuch des „Eukitea“-Theaterteams aus Berlin. „Die Profischauspieler stimmten uns in den Wochen vor der Projektwoche mit ihren Theaterstücken ‚Gut so‘ und ‚Raus bist du‘ auf das Thema Mobbing an Schulen ein, wo die Schüler Lösungsansätze, wie man als Mobbingopfer wieder Teil der Klassengemeinschaft werden kann, in exzellenter Art und Weise dargeboten bekamen“, erzählen die der Sozialarbeiter und die Projektleiterin. Auch die Eltern seien zu einer Abendvorführung eingeladen worden, konnten das Theaterstück sehen und sich in einer anschließenden Gesprächsrunde darüber austauschen. Diese Veranstaltungen konnte  die  Schule selbst aus dem Erlös des Sponsorenlaufes im vergangenen  Schuljahr finanzieren. Für die finanzielle Unterstützung der Projektwoche „ Gewalt ist out“ bedankt sich die Erich-Kästner-Grundschule bei der Stadt Zossen recht herzlich. „Wir hoffen, auch künftig in unserer Projektarbeit unterstützt zu werden“, so Arne Pfaender.

Hallenfußballturnier in Wünsdorf

Am Freitag, dem 21. April.2017, veranstaltet der Jugendclub Phoenix in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend in der Paul-Schumann-Halle in Wünsdorf ein Hallenfußballturnier. Es wird auf Großfeld mit  fünf Feldspielern und einem Torwart, aber dennoch nach Straßenfußballregeln gespielt. „Wie bei unserem vergangenen Turnier im Dezember 2016 erwarten wir die Teilnahme von Mannschaften aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Wünsdorf. Diesmal haben sich noch zusätzliche Mannschaften aus dem Mittenwalder-Projekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom „Grenzläufer e.V.“, aus Potsdam, vom Jugendclub in Groß Machnow und natürlich aus dem Jugendclub Phoenix in Wünsdorf angekündigt“, sagt Andreas Blömeke. Turnierbeginn ist 17.45 Uhr. Die Siegerehrung ist gegen 22 Uhr vorgesehen. „Und natürlich wird auch dieses Mal die fairste Mannschaft mit einem extra (großen) Pokal geehrt“, so Andreas Blömeke.

Lesehungrige Bücherwürmer

Pünktlich zum Ferienbeginn öffnete der Sommerleseclub 2016 wieder seine Pforten

 

Viele Kinder konnten es kaum erwarten. Gerade erst hatten sie in den Schulen ihre Zeugnisse erhalten und waren freudestrahlend in die sechswöchigen Sommerferien verabschiedet worden, nun standen sie wenig später ungeduldig in der Zossener Stadtbibliothek und warteten am Mittwoch, dem 20. Juli 2016, auf die offizielle Eröffnung des Sommerleseclubs (SLC) 2016. Wohlwissend, dass hinter dem  Absperrband wieder jede Menge neuer, spannender Lesestoff auf sie wartet. Insgesamt 350 Kinder- und Jugendbücher, so die Leiterin der Stadtbibliothek, Claudia Lesczynski, wurden wieder extra  für den Sommerleseclub in den beiden Bibliotheken in Zossen und Wünsdorf angeschafft. Darunter alle Genres – vom Kinderkrimi über Fantasy-Geschichten bis hin zu Comic-Romanen. Nachdem  das Band durchgeschnitten war, begann der Run auf die neue „Nahrung“ für  lesehungrige Bücherwürmer und wissbegierige Leseratten. Die Mitarbeiter der Bibliothek hatten zudem mit viel Liebe zum Detail ein kleines Buffet zum Thema Star Wars und auch sonst die Dekoration mit Motiven aus dem Science-Fiction-Abenteuer  gestaltet.    

Und so funktioniert der Sommerleseclub: Während der Sommerferien lesen die zehn- bis 16-jährigen Kinder und Jugendlichen mindestens drei Bücher. Alle Teilnehmer erhalten einen speziellen Clubausweis und ein Lese-Logbuch, in das die Titel der gelesenen Bücher eingetragen werden. Schummeln geht dabei nicht. Denn jedes Mal, wenn jemand seine Bücher abgibt, wird nach dem Inhalt gefragt. Als Belohnung gibt’s ein Zertifikat, das die Teilnahme bescheinigt. Wer alle Bedingungen erfüllt, kann sich zudem noch zu Beginn des neuen Schuljahres über eine 1 im Lesen freuen. Wie Claudia Leszcynski sagt, haben sich wieder alle Leiter der Zossener Schulen bereit erklärt, diese Aktion entsprechend zu unterstützen. Sie selbst war zuvor auch in den entsprechenden Klassen, um für den SLC die Werbetrommel zu rühren.

Der Sommer-Leseclub erweist sich seit Jahren als beliebter Anziehungspunkt für die jungen Leser. Eine Rekordbeteiligung gab es im Vorjahr. 135 Teilnehmer, davon 85 Mädchen, hatte die aus den USA stammende und zunächst vom Bundesland übernommene Sommerleseaktion  im vergangenen Jahr.  77 von ihnen schafften es wie vorgegeben, in der Zeit drei Bücher zu lesen und erhielten entsprechend auf einer SLC-Abschlussparty ein Zertifikat. Die Bibliotheken in Wünsdorf und Zossen gehören zu den bundesweit  rund 140 Bibliotheken,  die sich  an diesem  Leseförder-Projekt für Kinder und Jugendliche  beteiligen. Mit der Aktion soll auf  außerschulischem Weg die  Lese- und Schreibkompetenz  von Schülern  gestärkt und Interesse für die Begegnung mit Büchern geschaffen werden.  Wer möchte, kann nach dem Lesespaß auch einen Bewertungsbogen für jedes Buch ausfüllen und eine Quizfrage stellen, die dann der nächste Leser des Buches beantworten muss. 

Übrigens geben sich viele der SLC-Teilnehmer nicht damit zufrieden, „nur“ drei Bücher in den Ferien zu lesen. Ganz Fleißige haben es schon auf stolze 30  Bücher geschafft, sagt Claudia Lesczynski anerkennend.

Spiel, Sport und Spaß beim Fun-Sport-Tag im Jugendzentrum

Spiel, Sport und vor allem Spaß standen im Mittelpunkt des 6. Fun-Sport-Tages im Jugendzentrum Zossen, der am 14. Juli 2016 auf Einladung der Jugendsozialarbeiter wieder rund 200 Kinder und Jugendliche anlockte. Beim-Fun-Sport-Tag handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung des Fachkräftenetzwerkes ZoMeRa, in dem die Jugendsozialarbeiter der Gemeinden Zossen, Am Mellensee und Rangsdorf Hand in Hand arbeiten. An  zahlreichen Stationen konnten sich die Teilnehmer ausprobieren, ob beim Klettern oder Kegeln, beim Bogenschießen oder Büchsenwerfen, beim Bubble Soccer oder Billard. Nur das Trampolin blieb angesichts des unfreundlichen feuchten Wetters zunächst ungenutzt, konnte aber später nach Ende des Regens in Betrieb genommen werden. Im Jugendzentrum  selbst war unter anderem Mitmachen bei Drums Alive und Zuschauen bei Tanzvorführungen gefragt. Natürlich wurde im "Käfig"  auch wieder engagiert Fußball gespielt. 

„Bad Boys“ gewinnen Straßenfußballturnier

Einer der sportlichen Höhepunkte  auf dem 13. Fest der Vereine in Zossen war am 14. Mai 2016 das spannende Straßenfußballturnier im Stadtpark. Insgesamt zehn Mannschaften hatten gemeldet  und lieferten sich engagierte Spiele um den Sieg. Der ging an die „Bad Boys“. „Die Bad Boys“, so Andreas Blömeke vom Jugendclub „Phoenix“ in Wünsdorf“,  „sind eine Mannschaft von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen aus der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf.“ Den zweiten Platz belegten die „Heros“. Dieses Team  aus dem Jugendzentrum Zossen gewann zudem den Fairplay-Pokal des Turniers. Dritter wurde die Mannschaft „Pizza Planet 1“ aus dem Jugendclub „Phoenix“ Wünsdorf, in der auch zwei Spieler aus der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf spielen.  Das Jugendzentrum Zossen war außer mit dem Team „Heros“ noch mit der Mannschaft „Pfefferkörner“  am Start.  Die „Black Dragons“ und die „Dragon Fire“ sind Mannschaften mit Jugendspielern des MTV Wünsdorf und aus dem JC Phoenix, die „Zossener Elephants“ sind junge Männer aus dem Angelfachgeschäft  „Fishing Pro“ in Zossen, bei „Muffaga“ handelt es sich um Kinder der Familie Cacan vom „World of Döner“ in Zossen, die Mannschaften „Paralympics“ und „Pizza Planets 2“  wurden von Jugendlichen aus dem Jugendclub „Phoenix“ gebildet.

Die Platzierung im Überblick

1.             Bad Boys
2.             Heros
3.             Pizza Planets 1
4.             Black Dragons
5.             Zossener Elephants
6.             Paralympics
7.             Pfefferkörner
8.             Muffaga
9.             Dragon Fire
10.           Pizza Planets 2

Wenn „Die alten Zossen“ gegen „Die Füße Gottes“ spielen

Andreas Blömeke

Straßenfußball wird am 30. Oktober in Wünsdorf wieder groß geschrieben

 

Freunde des Straßenfußballs aufgepasst: Am Freitag, dem 30. Oktober, richtet der Jugendclub Phoenix in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend (BSJ) ein großes Straßenfußballturnier in der Wünsdorfer Paul-Schumann-Halle aus und knüpft damit an eine seit vielen Jahren bestehende Tradition an. Die beiden Partner organisieren alljährlich verschiedene Straßenfußballturniere und Sportfeste. „Neben einem halben Dutzend Jugendteams, die gern unter Bezeichnungen wie „Die Namenlosen“, „Die Wünsländer“, „Morjen!“, „Die Hafensänger oder „Die Füße Gottes“ antreten, haben auch wieder Zossener Lokalpolitiker, die im Team „Die alten Zossen“ spielen,  und Vertreter der Polizei ihr Kommen angekündigt und wollen auf dem Platz ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen“, sagt Mitorganisator Andreas Blömeke. Er freut sich schon auf das Turnier und betont, dass man auch noch am Spieltag selbst in der Zeit zwischen 16 und 17 Uhr einchecken kann.  

Wie er erzählt, arbeiten der JC Phoenix und die BSJ seit zehn Jahren in den Bereichen Offene Jugendarbeit, außerschulische Bildung und politische Bildung sehr erfolgreich zusammen. So beteiligten sich Teams des Jugendclubs kontinuierlich am LBS-Cup der Brandenburgischen Sportjugend. In den Folgejahren entwickelte sich Wünsdorf zu einem Standort des Straßenfußballs. Angesiedelt am Jugendclub finden regelmäßige Treffen mit jugendlichen Straßenfußballern statt. „Neben dem gemeinsamen Kicken organisieren wir eigene Straßenfußballevents und schaffen Angebote für die Jugendlichen vor Ort. Erinnert sei beispielweise an die Phoenix-Straßenfußballliga, die wir ins Leben riefen und an der sich in fünf Spielzeiten mehr als 80 Teams beteiligten“, berichtet Andreas Blömeke.

Parallel dazu nahmen die Wünsdorfer Straßenfußballer auch an Auslandsfahrten, Workshops und Schulungen der BSJ teil, bei denen demokratisches Verständnis und tolerantes Verhalten im Mittelpunkt standen. In diesem Jahr haben die BSJ und der JC Phoenix vor Ort  einen weiteren Partner gefunden und kooperieren nun auch mit der Oberschule Wünsdorf. Gemeinsam organisierten sie einen Aktionstag mit Straßenfußball und Workshops zum Thema Fairness, demokratisches Verhalten und Toleranz im Alltag und der Freizeit. Hieran nahmen nahezu 100 Schüler teil. Als Folgeprojekt wird die Ausbildung zu „Demokratielotsen“ an der Oberschule Wünsdorf und im Bildungszentrum Blossin stattfinden. Dieses Projekt wird in einem großen Praxisprojekt in Zossen/Wünsdorf seinen Abschluss finden. „Wobei Abschluss eigentlich das falsche Wort ist“, betont Blömeke. Es sei vielmehr ein Etappenziel. Denn die „Tour der Demokratie“, die Brandenburgische Sportjugend, Jugendclub Phoenix, Zossener Lokalpolitiker, Polizei und Oberschule Wünsdorf bisher gefahren sind, sucht weitere Mitmacher. „Jeder der an demokratischem, tolerantem und fairem Miteinander interessiert ist, ist herzlich willkommen.“

Am 30. Oktober, so kündigt Blömeke an, wird es in der Pause  einen kurzen Auftritt der Schülerband „Na und!“ aus der Förderschule Groß Schulzendorf geben. Gegen einen „schmalen Taler“ wird auch einen kleinen Snack - Wiener Würstchen mit Brot – gereicht, dazu gibt’s Wasser gratis.

Von der Konsum-Kita zum Pfiffikus

Dabendorfer Kindereinrichtung blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück

„Die Kita ‚Pfiffikus‘ ist wirklich das, was wir uns unter einer gut organisierten Kita vorstellen. Eine Kita, in der ganz individuell gefördert, gelehrt und ‚erzogen‘ wird. Auch ein großes Herz eines jeden Erziehers sitzt stets am richtigen Platz.“ Gibt es ein schöneres Kompliment - schriftlich formuliert von zufriedenen Eltern  -  für eine Kindereinrichtung, die inzwischen auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann? Dabei war die „Geburt“ der Kita alles andere als komplikationsfrei. Die Idee von Bürgermeisterin Michaela Schreiber, eine ehemalige Konsum-Kaufhalle  an der Triftstraße zu einer Kita um- und ausbauen zu lassen, stieß damals nicht nur auf Gegenliebe. Hieß es noch am 18. März 2004 in der lokalen Presse „Konsum-Kita auf der Kippe - Fraktion der GGZ  will Sanierung des Landambulatoriums in Dabendorf“,  titelte die Zeitung wenige Tage später „Konsum-Kita ist beschlossen – Zossens Stadtverordnete  schmettern Antrag der GGZ-Fraktion auf Beendigung  des Projekts ab“. Auch danach gab’s noch die eine oder andere Querele, ehe im August 2005  bunte Luftballons zur Eröffnung in die Luft flogen. Kita-Leiterin Simone Schober, eine Frau der ersten Stunde, erinnert sich gut daran, dass eines Tages  Glückwünsche zur neuen Kita von irgendwo  ganz weit weg kamen. „Man hatte offenbar den Luftballon mit der Nachricht gefunden“, sagt sie. Außer ihr arbeiten heute noch fünf der  acht Erzieherinnen in der Kita „Pfiffikus“,  die von Anfang an dabei sind und sich zu einem echten Team zusammenrauften. Zusammen mit derzeit drei Auszubildenden sorgen sie von montags bis freitags dafür, dass die  derzeit 75 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt in mehreren funktional eingerichteten Räumen eine optimale Betreuung und Förderung nach dem bewährten infans-Konzept der Frühpädagogik erhalten. In einem Flyer der Kita wird dazu der französische Humanist und praktizierende Arzt Francois Rebelais zitiert. „Ein Kind“, so sagte er bereits im 16. Jahrhundert, „ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern Feuer, das entzündet werden will.“  Und so sei es auch Herzenssache für Simone Schober, die zugleich den Hort leitet, und ihr Team, die Kinder ganz nach ihren Bedürfnissen einzugewöhnen. Dafür steht unter anderem ein extra Krippenbereich - „unser Nest für die Kleinen“, wie es Simone Schober liebevoll nennt – zur Verfügung. Dorthin können sich die Jüngsten jederzeit zurückziehen, wenn es ihnen bei den Größeren zu hektisch oder laut wird. 

Seit dem 23. Juni 2006 trägt die ehemalige Konsum-Kita den Namen „Pfiffikus“. Er hatte von den Kindern den Vorzug vor dem Namen „Am Sandberg“ erhalten. Das große Holzschild an der Eingangstür  stammt noch von der Namensgebung, die mit einem großen Sommerfest gefeiert wurde. Überhaupt wird gern und oft in der Kita gefeiert - ob Fasching oder Zuckertütenfest, Weihnachtsfeier (in jedem Jahr führen Eltern ein anderes Märchen auf) oder wie kürzlich das große Sommerfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens. An diesem Tag konnten sich die kleinen Forscher und Entdecker über ein echtes Mikroskop mit verschiedenen Präparaten freuen, das Bürgermeisterin Michaela Schreiber in einem großen bunten Paket verpackt als Geschenk mitgebracht hatte und nun im sogenannten Forscherraum steht.

Nicht unerwähnt – darauf legt Simone Schober  Wert – darf der Förderverein ScHorKi“ bleiben. „Mit ihm haben wir eine gute Zusammenarbeit und dank ihm gab’s schon so manche Überraschung für uns und die Kinder“, sagt die Kita-Leiterin und denkt dabei unter anderem an die Spielebene mit Turm, die kurz vor Weihnachten 2010  übergeben wurde. Dazu kommen diverse Arbeitseinsätze, die Beteiligung an Festen und Projekten usw.. An ein Projekt kann sich Simone Schober noch genau erinnern. Im Februar 2006 hatte die Kita Gäste aus Sansibar. Sie wurden mit dem Lied „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum“ begrüßt. Das Besondere: Die Kinder sangen es auf Kiswahili. Aischa, Tattoo und Ohma, so hießen die Gäste, erzählten den Kindern über ihre afrikanische Heimat und zeigten ihnen, wie man rechteckige Tücher, sogenannte Kangas, zu einem Rock oder  Kleid faltet. Bilder von diesem unvergesslichen Erlebnis finden sich in der Chronik der Kita, die inzwischen zwei dicke Ordner füllt.

Eine Besonderheit der Kita „Pfiffikus“: In ihrer direkten Nachbarschaft befinden sich Grund- und Gesamtschule. Dieses „Bildungsdreieck“ ermöglicht eine enge Zusammenarbeit der Kita mit der verlässlichen Halbtagsgrundschule, dem Hort und der weiterführenden Schule und damit auch einen reibungslosen Übergang der Kita-Kinder in die Schule. Dank eigener Küche ist zudem eine ausgewogene und gesunde Ernährung der Kinder gewährleistet. Hier hatte Bürgermeisterin Schreiber vor nunmehr acht Jahren auch im kulinarischen Wettstreit von BB Radio mit einer selbstgekochten Roten Grütze für die Kita den Sieg errungen. Unter anderem gab’s für die Kinder damals eine lustige Plüschfigur, die fortan nun „Grütze“ heißt und zum beliebten Maskottchen wurde.   

Clara-Sophie und Max-Felix, die beide in die Kita „Pfiffikus gingen, ließen durch ihre Eltern schreiben: „Danke für die tolle Zeit. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Was wir bei Euch in dieser Zeit alles gelernt haben (singen, Pilze malen, ohne Windel zu leben) und erlebt haben (interessante  Waldspaziergänge, toben . . .)  kann uns keiner nehmen. Es sind super Erinnerungen.“

 

Kindermund aus der Kita „Pfiffikus“

Luis: „Die Polizei bestimmt über alles“. Bosse: „ Nein die Richter und die Politik“, Lilly: „Auch der Bürgermeister bestimmt über ganz Deutschland!“  Paul: „Oder der liebe Gott.“

Niclas: „ Meine Uroma hat ganz viele Bonbons gekaut, jetzt hat sie Ersatzzähne.“

Erzieherin: „ Wer wach ist, kann aufstehen!“ Oscar flüstert: „Vivien komm, die Luft ist rein!“

Kind schaut ein Buch an, in dem Urmenschen abgebildet sind. Lilly: „Das war‘n wir früher, ich glaube das war ich!“, Ole: „Ich war der Starke hier mit dem Speer.“

Kind nach Weihnachten: „ Unser Baum besteht nur aus Tannenbaumpiekseblättern“

 

Pudelfisch und Quallen aus Beton

Wünsdorfer Hortkinder beteiligten sich  erfolgreich am Projekt „Fische und Furchen“

Es ist vollbracht. Im Rahmen des Kunstprojekts „Fischen und Furchen“ der Künstler Annette Paul und Manfred Sieloff führten die beiden auch ein von der Stadt Zossen finanziell unterstütztes Projekt mit Schülern in den Sommerferien im Hort Wünsdorf statt. Das Ziel war vorgegeben: Entstehen sollten phantasievolle Fischreliefs – passend zum künstlerischen Motto. Und so entschieden sich Justin und Philip für  zwei Quallen,  der Urfisch hatte es Dominik, Jason, Marlene und Hanna angetan, Sophie und Lilly ließen einen Pudelfisch entstehen. „Insgesamt“, so Manfred Sieloff, „nahmen 15 Kinder im Alter von sieben zehn Jahren teil.“  Sie modellierten zunächst ein Fisch- bzw. Wassertierrelief aus Ton, das anschließend mit Gips umhüllt wurde, um eine Negativform zu erstellen. Nach Festwerden des Gipses wurde der Ton aus den Formen gelöst und die inneren Formen anschließend mit Beton ausgegossen. Nach der Trocknung konnten die Betonfische aus den Gipsformen geschlagen und farbig gestaltet werden. Für den gebürtigen Wünsdorfer Manfred Sieloff war es eine Freude zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder bei der Sache waren. „Besonders gefallen hat ihnen das Krachmachen beim Zerschlagen der verlorenen Formen und das Rühren des Betons mit Bohrmaschine und Rühraufsatz“, erzählt der seit 1980 aktive Künstler. Einen besonderen Aha-Effekt gab es für die Kinder beim Herauslösen der Betonfische. Aber auch das Anrühren von Farbe aus Pigment und Bindemittel  sei etwas ganz Neues für die kleinen Künstler gewesen. Auf diese Weise entstanden sechs verschiedene Motive, an denen jeweils immer mehrere Kinder beteiligt waren. Zu sehen sind sie derzeit noch im Kulturhof Wünsdorf, wo Anfang September auch die Finissage zum Projekt „Fischen und Furchen“ stattfand. Eine  interessante Ausstellung gibt einen optischen Überblick über die verschiedenen Etappen und Performances. Auch die Arbeit der Wünsdorfer Hortkinder ist in einem Video festgehalten worden. „Die Zusammenarbeit mit dem Hort war erfreulich fruchtbar und unkompliziert und macht Lust auf weitere gemeinsame Projekte“, resümiert der 62-Jährige, der sich freuen würde, wenn die Arbeiten der Kinder irgendwie, irgendwann, irgendwo auch öffentlich gezeigt werden könnten.   

5. Fun-Sport-Tag im Zossener Jugendzentrum wurde gut angenommen

Er hielt, was er versprach, der 5. Fun-Sport-Tag im und am DRK-Jugendzentrum Zossen an der Wasserstraße. Es konnte geklettert und gekegelt, auf die Torwand geschossen oder mit Pfeilen auf Luftballons geworfen werden. Ganz Mutige wagten sich ans Bullriding, was vor der Kulisse der Kalkschachtöfen besonders spektakulär aussah. Auch klassische Freizeitangebote  für Kinder und Jugendliche wie Straßenfußball, Tischtennis und Torwandschießen wurden gern genutzt. Insgesamt elf verschiedene Stationen standen zur Verfügung. Wer an mindestens fünf der Sportstationen aktiv mitmachte und sich dies auf einem vorgedruckten Zettel bestätigen ließ, konnte sich über eine extra für den Tag angefertigte Medaille freuen. Mehr als 120 Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen bevölkerten am Donnerstag, dem 9. Juli, gleichzeitig das Areal um das vor einem Jahr eingeweihte Jugendzentrum und dessen Innenräume. Sie hatten sichtbar Spaß und nutzten zudem gern die Angebote am Verpflegungsstand.

Schiedsrichter Stefan Lupp pfiff Pokalspiel zwischen den Mannschaften der Kita „Oertelufer“ und der Kita „Bummi“

Kein geringerer als Stefan Lupp, der zuletzt als Linienrichter im DFB-Pokalendspiel VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund und auch bei der Fußball-WM in Brasilien eingesetzt worden war, pfiff am Mittwoch, dem 24. Juni die Spiele zwischen den „Ameisen“ der Kita „Oertelufer“ und den kleinen Kickern aus der Kita „Bummi“.  Nach insgesamt drei  Spielen zu je 2 x 6 Minuten hatten beide Kita-Mannschaften je einen Sieg, eine Niederlage, ein Unentschieden und damit 4 Punkte zu Buche zu stehen, so dass das Torverhältnis entscheiden musste. Mit 7:3 hatten die „Ameisen“  die Nase vorn und konnten sich über den Wanderpokal freuen, der ihnen von Stefan Lupp höchstpersönlich während der Siegerehrung überreicht und von Kapitän Yannick stolz in die Höhe gehoben wurde. Doch auch die „Bummis“ gingen nicht leer aus. Ihr Torwart Marc wurde als bester Torhüter geehrt, bester Spieler war Dennis  aus der Kita „Oertelufer“, dazu gab’s für die Kinder noch eine von Erzieherin Hannelore Müller gebackene Torte in Form eines Fußballfeldes mit angedeuteten Toren, einer Mittellinie und Gummibärchen als Spieler. Alle Akteure erhielten zudem ein Autogramm  des bekannten Schiedsrichters vom MSV Zossen 07. Mindestens 50 habe er schreiben müssen, so Lupp, den man nicht lange überreden musste, diesen sportlichen Spaß für Kinder und Erzieher mitzumachen. Noch dazu, da sein Sohn selbst in die Kita „Oertelufer“ geht, selbst aber an diesen Tag krankheitsbedingt nicht mitspielte. Erwartungsgemäß hatte der erfahrene Schiedsrichter keine Probleme mit dem überaus fairen Spiel, obwohl die kleinen Spieler jedem Ball nachjagten und mit großem Eifer bei der Sache waren. Lediglich ein absichtliches Handspiel musste der Mann in Gelb-Schwarz ahnden, absichtliche Fouls gab’s keine. Immer wieder wurden die Spieler von kleinen wie großen Zuschauern mit Sprechchören („Bummi“ vor noch ein Tor) oder Gesängen (Kiiiitaaaa Oertelluuuufer) angefeuert. Einig waren sich alle nach dem Wettkampf: Es hat einen Riesenspaß gemacht! Prompt kam auch die Einladung zur Revanche im nächsten Jahr  in die Kita „Bummi“, die von den „Ameisen“ gern angenommen wurde. 

 

Impressionen vom Eröffnungstag des Jugendzentrums

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Neues Jugendzentrum in Zossen eröffnet

Mit dem neuen Jugendzentrum an den Zossener Kalkschachtöfen, das am 10. Juli von Bürgermeisterin Michaela Schreiber übergeben wurde, erweitern sich für die Jugend der Großgemeinde deren Freitzeitmöglichkeiten gravierend. Träger des Jugendclubs ist das DRK. Es war auch schon in der in die Jahre gekommenen Jugendeinrichtung "Efeuhaus" in Nächst Neuendorf  federführend. Leiterin Susanne Kübeler und ihre Kollegin Evelyn Bär haben sich viel vorgenommen, um mit den Clubnutzern gemeinsam einiges auf die Beine zu stellen. Die Bedingungen in der komplett um- und ausgebauten alten BHG-Baracke  sind bestens. Alles ist so geworden, wie es sich die Stadt als Auftraggeber und die Planer vorgenommen haben. 317 Quadratmeter Nutzfläche stehen den Jugendlichen künftig für ihre Freizeitgestaltung zur Verfügung.  Die größte Fläche beanspruchen der große Multifunktionsraum sowie die über eine Rampe erreichbare Bühne. Eine  türkisfarbene XXL-Sitzecke  in der Lounge gegenüber dem künftigen Bar- und Küchentrakt strahlt schon jetzt Gemütlichkeit aus. So farbenfroh präsentieren sich auch die Toiletten - darunter eine behindertengerechte -  sowie die Stühle.  Einer der beiden Kreativräume ist schallschutztechnisch so ausgerüstet, dass er sich als Probenraum für Bands eignet. Außerdem sind die Kreativräume  für  Computerplätze, Workshops und thematische Hobby-Nachmittage  gedacht.