Neues Wandbild in der Kita "Oertelufer"

Zossen. In der ohnehin schon farbenfroh gestalteten Kita „Oertelufer“ in Zossen, die im Januar 2019 ihren fünften Geburtstag feiert, zieht ein weiterer großer Farbtupfer die Blicke der Kinder, Erzieher und Eltern an. Es handelt sich um ein 2,50 x 2,50 Meter großes Wandbild im Treppenaufgang, das in Zusammenarbeit mit dem benachbarten DRK-Jugendklub entstand. Die Ideen für die Motive stammen von den Kita-Kindern, die inzwischen allerdings schon zur Schule gehen, wie Kita-Leiterin Heike John sagt. So durften die Kalkschachtöfen, der Bahnhof mit einer dampfenden Lok  und das E-Werk ebenso wenig fehlen wie der Nottekanal mit seinen Schwänen und die grüne Stadtparkbrücke. „Das sind alles Objekte, die die Kinder bei ihren Spaziergängen in der unmittelbaren Nachbarschaft  entdeckt haben und immer wieder sehen“, so Heike John. Freilich darf es auf dem Bild auch etwas märchenhaft zu gehen. So ist ein lustiger Drache ebenso zu sehen wie eine schwebende Fee und ein lachender Froschkönig. Für alle diese schmucken Details auf dem Graffiti-Untergrund zeichnet Ania Ristau verantwortlich, die derzeit  in der Kita „Oertelufer“ zur Erzieherin ausgebildet  wird und hier ihr Maltalent voll entfalten konnte. „Die Kinder sind jedenfalls begeistert von dem Bild“, sagt Heike John,  „auch wenn es eine schwere Geburt war “. Das mit finanzieller Unterstützung der Stadt Zossen entstandene Projektbild  wurde nun am 12. November 2018 offiziell enthüllt.   

                                                                                       Pressemitteilung vom 13. November 2018

Happy Birthday, Rappelkiste

Wünsdorfer Kita feierte 20-jähriges Bestehen

Wünsdorf. Schon so ein Kindergeburtstag ist für alle Beteiligten eine aufregende Sache. Was aber, wenn eine ganze Kindereinrichtung Geburtstag feiert, einen runden noch dazu? Dann geht es noch turbulenter, noch lauter, noch  aufregender zu. Davon konnten sich die Mädchen und Jungen, ihre Eltern und Erzieher am 9. November 2018 in der  mit Luftballons, Lampions und Happy-Birthday-Girlanden geschmückten Wünsdorfer „Rappelkiste“ selbst überzeugen.  An diesem Tag feierte die Kindereinrichtung ihren 20. Geburtstag. Längst ist die Kita den sprichwörtlichen Kinderschuhen entwachsen, hat sich über Zossens Stadtgrenzen hinaus einen guten Ruf erworben. Seit 2005 ist die „Rappelkiste“ Konsultations-Kita, seit 2012 sogar Ausbildungs-Kita des Landes Brandenburg, gefördert vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport, wie Kita-Leiterin Sarah Schaub erzählt. Gearbeitet wird in der Wünsdorfer Einrichtung nach dem sogenannten Infans-Konzept der Frühpädagogik. Jedes Kind wird in seiner Entwicklung individuell unterstützt, begleitet und gefördert. Die Erzieher, von denen einige schon von Anfang an in der „Rappelkiste“ arbeiten, verstehen sich als Beobachter, Zuhörer und Forschungsassistenten der Kinder. Zu den zahlreichen Gästen gehörte auch die langjährige Leiterin der Kita „Rappelkiste“, Regina Handke.

Wie es sich für eine richtige Geburtstagsfeier gehört, gab es nicht nur viele Geschenke - darunter eine tolle große Geburtstagstorte vom Café Lötz -, sondern auch ein buntes Programm, für das als Orientierungshilfe sogar extra ein Wegweiser im Eingangsbereich aufgestellt wurde. So konnten die Steppkes im Flurbereich unter anderem Luftballontiere gestalten, im Malatelier Handabdrücke produzieren, im Kreativraum Tiermasken basteln. Auch Eierlauf und Sackhüpfen standen auf der Angebotsliste. Einer der Höhepunkte waren freilich die Tanz- und Gesangsdarbietungen der Kleinen. Gemeinsam sangen Kinder und Erwachsene schließlich den Rappelkistensong und alle rappten mit. Inzwischen hatte sich auch ein lustiger Clown unter die Geburtstagsgäste gemischt,  der die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zog. Besonders seine rote Knollennase hatte es den Kleinen angetan. Den Abschluss der Feier bildete ein Lampionumzug, der von der Feuerwehr Wünsdorf begleitet wurde.

Angebote im Familienzentrum Zossen – Monat November

5. November 2018: Familien-Yoga, 16 bis 17.30 Uhr
7. November 2018: Tanz und Theater, 15.30 bis 17.30 Uhr
9. November 2018: Krabbelgruppe, 9 bis 11 Uhr
12. November 2018: Familien-Yoga, 16 bis 17.30 Uhr
14. November 2018: Tanz und Theater, 15.30 bis 17.30 Uhr
16. November 2018: Krabbelgruppe, 9 bis 11 Uhr
19. November 2018: Familien-Yoga, 16 bis 17.30 Uhr
21. November 2018: Tanz und Theater, 15.30 bis 17.30 Uhr
Thementag „Schlafen im Kindesalter“ mit einer Mitarbeiterin der AWO-Beratungsstelle in Zossen
23. November 2018: Krabbelgruppe, 9 bis 11 Uhr
26. November 2018: Familien-Yoga, 16 bis 17.30 Uhr
28. November 2018: Tanz und Theater, 15.30 bis 17.30 Uhr
30. November 2018: Krabbelgruppe, 9 bis 11 Uhr

Das Familienzentrum Zossen (FZZ) befindet sich im Bürgerhaus Wünsdorf.

Änderungen vorbehalten

 

Fleißige Leseratten beim 7. Sommerleseclub

Zossen . Der Sommer ist zu Ende. Und so fand am Sonnabend, dem 15. September, auch der siebente Sommerleseclub der Stadtbibliothek Zossen seinen Abschluss. 174 Jugendliche nahmen in diesem Jahr in ihren Sommerferien daran teil.  „94 Kinder - das sind 55 Prozent aller Teilnehmer - schafften es, in der vorgegebenen Zeit mindestens drei Bücher zu lesen und erhielten zur Abschlussparty in Zossen ihre wohlverdienten Zertifikate“, berichtet Claudia Leczszynski, Leiterin der Bibliotkek.

Zur Erinnerung: Bevor die Kinder und Jugendlichen den Titel eines gelesenen Buches in ihr Logbuch eintragen konnten, mussten sie die Mitarbeiter überzeugen, dass sie das jeweilige Buch auch wirklich gelesen haben. Viele erzählten die Story - ganz klassisch. Claudia Leszczynski schwärmt: „ Ihr habt uns so spannend und auch witzig erzählt, dass es uns ein Vergnügen war, euch zu zuhören.“ Aber man konnte auch kreativ werden: analog und digital. Comics zeichnen, Bilder malen und dazu erzählen, Fotostories fertigen, Collagen bauen …  „Die Ergebnisse werden von Jahr zu Jahr vielfältiger und fantasievoller“,  sagt Bibliotheksmitarbeiterin Anne Schweitzer. Sie hatte im vorigen Jahr im Rahmen ihres Bachelorstudiums eine App zum Zossener Sommerleseclub entwickelt. Die Jugendlichen nutzten MySommerleseclub auch in diesem Jahr intensiv,  um Fragen zu klären und von ihren Büchern zu erzählen.

Zur Abschlussparty wurden die jungen Leseratten und Bücherwürmer dann mit Kindersekt und Knabbereien verwöhnt. Nach der feierlichen Zertifikatvergabe gab’s eine Tombola mit besonderen Preisen: Kopfhörer, Powerbank, Soundkugel, Touchleuchte u.v.m. Zum Abschluss wartete die Bibliothek noch mit einer besonderen Aktion für die Kinder auf: Sie erhielten mit Helium gefüllte Ballons. Jeder Ballon wurde mit einem Zettel versehen, auf den die Kids ihr Lieblingsbuch des diesjährigen SLC schreiben konnten. Diese Tipps wurden dann von allen Gästen gemeinsam in die Lüfte steigen gelassen.

MuNa malt - Projekt der Hortkinder Wünsdorf

Wünsdorf.   „MuNa malt…“ lautet der Titel des diesjährigen Sommerferien-Kunstprojektes des Hortes Wünsdorf. MuNa steht dabei  für Mutter Natur. Künstler Sebastian David machte sich an drei Tagen gemeinsam mit 14 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 11 Jahre auf den Weg, um herauszufinden, dass MuNa eine wahre Künstlerin ist. Im Wald und auf der Wiese entdeckten sie dabei MuNas Kunst und Musik, ihre Geschichten, man spielte Theater, klärte mysteriöse Rätsel auf und stellten sich mutig großen Herausforderungen. Projektleiter David nutzte dabei  Elemente aus der bildenden Kunst, aus Musik und Theater, Natur und  Wildnispädagogik und vermittelte auf spannende, spielerische und fantasievolle Weise viel Wissen über Mutter Natur. Aus Blüten, Zweigen und Ästen, Blättern und Moos gestalteten die Kinder individuelle Naturbilder auf dem Waldboden. Mit geschlossenen Augen hörten sie den Bäumen beim Flüstern zu, druckten die Spuren von Füchsen und Wölfen, maßen den Umfang eines Robinienstammes, begossen das winzige schwarze Samenkorn einer Robinie und, und, und.

Am 16. September 2018 konnten Besucher im Bücherstall der Bücher- und Bunkerstadt schließlich erleben, wie die beteiligten Projektkinder und Sebastian David als Ergebnis der Projekttage eine szenische Land-Art-Inszenierung präsentierten.

„Töpfern kann jeder“

Wünsdorf.   Unter dem Motto „Töpfern kann jeder“  ist in den Sommerferien mit rund einem Dutzend Kindern  des Hortes Wünsdorf ein Töpferprojekt durchgeführt worden. Ziel war es, ein Namensschild für  den Hort zu entwickeln. Gemeinsam sammelten die Kinder all ihre Ideen und brachten diese zu Papier. Jedes der Kinder konnte ein eigenes Namensschild für zu Hause töpfern, so wurden Erfahrungen im Umgang mit dem Material gesammelt. Viele der Ideen der Kinder wurden mit Hilfe verschiedenfarbiger Tonsorten verarbeitet. Die Buchstaben wurden eigens dafür kreiert und auf großen Tonplatten „angeschlickert“. Auch die verschiedenen Utensilien der Hortkinder wie Pinsel, Bälle, Klettergerüst, Schaukel etc. wurden aus Ton geformt und auf den Platten befestigt. Nun mussten die einzelnen Teile nur noch an der Luft trocknen, um später im Töpferofen gebrannt zu werden. Und dann  soll mit einer  kleinen Zeremonie die Hortbeschriftung feierlich angebracht werden.

„Mensch ärgere dich nicht“ auf dem Zossener Marktplatz

Zossen.   Auch wenn es die meisten Ferienkinder angesichts des heißen Sommers derzeit eher in die Strandbäder der Stadt Zossen zieht, so sei dennoch daran erinnert, dass die Stadt Zossen auch 2018 wieder zum Spielen auf den Marktplatz einlädt, wo die große Eiche für die extra vor Jahren  auf der Rathausseite angelegten Spielflächen für Halma, Mensch ärgere dich nicht,  Dame und Mühle Schatten spendet. Auch Schach kann mit  entsprechenden Großfiguren  - übrigens nicht  nur  in den Sommerferien - gespielt werden. Und von der Rundbank vor der besagten Eiche aus kann den Spielern bequem zugeschaut werden.   

Die Stadtverwaltung macht darauf aufmerksam,  dass sich interessierte Familien, Kitas, Hortgruppen und alle anderen spielfreudigen Bürger die Schlüssel für die Kisten mit den Spielfiguren zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Rathaus, Marktplatz 20, holen können. „Das Angebot ist kostenlos“, betont Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Auch an den Wochenenden, wenn das Rathaus geschlossen ist,  kann gespielt werden. Voraussetzung dafür ist aber, dass man sich die Schlüssel schon am Freitag bis 12 Uhr gegen Hinterlassen eines Pfands im Bürgerbüro holt und diese dann am Montag wieder abgibt.  Wer beispielsweise einen Kindergeburtstag auszurichten hat, kann die Gästeschar  zu einer Spielrunde auf den Marktplatz einladen. Denn irgendwann geht auch die längste Hitzeperiode einmal zu Ende.

Ungebremste Lust am Lesen

Reger Andrang am Eröffnungstag des Sommerleseclubs 2018

Zossen. Noch zehn Minuten. Ungeduldig schaut das Mädchen vor dem Absperrband zu den Bücherschätzen des diesjährigen Sommerleseclubs (SLC) auf ihre Uhr. Immer mehr Kinder finden sich an diesem 4. Juli 2018 in der Zossener Stadtbibliothek ein. Alle mit dem Ziel, ab 12 Uhr zu den ersten zu gehören, um sich für die Sommerferien Bücher aus dem extra für den SLC angeschafften Fundus zu sichern. 4000 Euro hat die Stadt dafür zur Verfügung gestellt. Rund 350 Bücher stehen für die lesehungrigen „Bücherwürmer“ aus den 5. bis 8. Klassen bereit und warten darauf, in den kommenden Wochen „verschlungen“ zu werden.

Noch fünf Minuten sind’s, noch drei und schließlich der lautstark von den Kindern mitgezählte Countdown: . . . fünf, vier, drei, zwei, eins. Das symbolische Band ist durchschnitten, der SLC 2018 offiziell eröffnet, der Run auf die begehrte Ferienlektüre hat begonnen. Nachdem das Bibliotheksteam um Leiterin Claudia Leczszynski im Vorjahr mit mehr als 180 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung verzeichnen konnte, ist auch in diesem Jahr schon am ersten Tag der Andrang riesengroß. „Ich habe das Gefühl, es wird von Jahr zu Jahr voller“, sagt Claudia Leczszynski. Böse ist sie darüber nicht, ist doch dieses große Interesse und die gezeigte Lust am Lesen nicht zuletzt auch Lohn für die Arbeit, die die Vorbereitung und Durchführung des Sommerleseclubs erfordert. In Zossen und in der Bibliothek Wünsdorf findet die beliebte Ferienaktion inzwischen bereits zum siebten Mal statt. 107 Teilnehmer - das sind 58 Prozent – schafften es im vergangenen Jahr, in den Sommerferien nachweislich mindestens drei Bücher zu lesen und erhielte dafür ein Zertifikat.

Info: Die Logbücher der SLC-Teilnehmer sind bis zum 25. August 2018, 13 Uhr, abzugeben. Die große SLC-Abschlussparty findet dann am 15. September 2018 ab 14 Uhr statt. Mehr Infos unter http://Zossen.bbopac.de und www.zossen.de/Kids .

Bärenstarke „Bummi“-Kinder gewinnen erstmals Wanderpokal

Weltmeisterliche Stimmung beim Fußballturnier zwischen den Kitas „Oertelufer“ und „Bummi“

Zossen. Zum nunmehr vierten Mal haben Kinder der Zossener Kitas „Oertelufer“ und „Bummi“ in einem jährlich stattfindenden Fußballturnier  gegeneinander gespielt und zum ersten Mal gelang es am Montag, dem 25. Juni 2018, einer Mannschaft aus der Kita „Bummi“  den begehrten Wanderpokal zu gewinnen. Ihr Team I belegte dank des besseren Torverhältnisses den ersten Platz vor der ersten Mannschaft aus der Kita „Oertelufer“.  Die Stimmung unter den Zuschauern war weltmeisterlich. Lautstark wurden die fünf- bis sechsjährigen Kita-Kicker bei jedem Angriff angefeuert.  Gepfiffen wurden die Spiele diesmal nicht wie im Vorjahr von Stefan Lupp, der derzeit als Linienrichter bei der FIFA-Fußball-WM in Russland im Einsatz ist, sondern von Jörn Piesker, der beim MSV Zossen die jüngsten Fußballer trainiert.  Er registrierte in den sechs Begegnungen, die im „Käfig“ an den Kalkschachtöfen in Zossen ausgetragen wurden,  insgesamt viel umjubelte 20 Tore, wobei allein zehn auf das Konto der bärenstarken Bummi I-Mannschaft gingen. Als bester Spieler wurde Timo aus der Kita „Bummi“, als bester Torwart Benjamin  aus der Kita „Oertelufer“  geehrt.  Mit Karla und Mila aus der Kita „Bummi“ spielten auch zwei Mädchen mit, die ihre Sache gut machten  und dafür eine kleine extra Anerkennung erhielten.  Während der Wanderpokal bis zum nächsten Jahr in der Kita „Bummi“ einen passenden Platz  finden wird, konnten sich alle Spieler über eine kleine Urkunde freuen. Und natürlich gab’s für jeden auch ein Eis.

Wasser und Wohlbefinden

„Bienenenst“ in Schünow ist seit 10 Jahren Kneipp-Kita  

Schünow. Genau 10 Jahre, nachdem der Kita „Bienennest“ in Schünow per Urkunde und goldener Plakette bestätigt wurde, sich ab sofort Kneipp-Kita zu nennen,  feierten die Erzieherinnen zusammen mit Eltern, Kindern und Gästen diesen besonderen Tag. Bunte Luftballons, liebevoll bepflanzte Gummistiefel, ein mit gesunden Köstlichkeiten gespicktes Buffet und natürlich ein von den Steppkes vorgetragenes Kräuterlied  begrüßten die Jubiläumsgäste am 18. Juni 2018, darunter auch Hannelore Müller, ehemalige Kita-Leiterin im „Bienennest“. Sie hatte damals mit ihren Kolleginnen das Konzept auf den Weg gebracht, die 20 Kinder in der kleinen Kita nach den Kneippschen Grundsätzen wie Wasser, Bewegung, Heilkräuter, gesunde Ernährung und seelisches Wohlbefinden zu betreuen und zu erziehen. So säumten auch während des kleines Festes Sprüche des Naturheilforschers Sebastian Kneipp wie „Das natürlichste Abhärtungsmittel ist das Barfußgehen“ oder „Vorbeugen sollt ihr durch die Kräuter, nicht das Übel erst groß werden lassen“ das Gelände. Bei der Vor- und Zubereitung der Mahlzeiten bzw. beim Backen werden die Kinder mit einbezogen. Großen Wert wird auf die Verwendung frischer Produkte aus der Region und vieler Kräuter gelegt. Im Garten befindet sich eine Kräuterpyramide, die Kinder haben jederzeit Zugang. Aber auch Kneipps  Grundsatz „Wer bemüht ist, sein eigenes Glück zu suchen, der ist auch den anderen gern behilflich dazu“ findet in Schünow Beachtung.

Natürlich darf in einer Kneipp-Kita das Wassertreten nicht fehlen, was den Kleinen viel Spaß macht. Schnell stellte sich heraus: Die Mädchen und Jungen in der Schünower Kita sind weniger häufig krank als in anderen Kitas. Kein Wunder also, das die heutige Kita-Leiterin  Sylke Kristeleit, die zugleich auch für die Kita „Aponi“ in Nächst Neuendorf „den Hut auf hat“, auch dort  die Kneippschen Grundsätze einführen möchte. Dazu ist es allerdings erforderlich, dass die Erzieherinnen entsprechende Seminare besuchen und sich zu Gesundheitserzieherinnen qualifizieren. „Wir sind auf einem guten Weg“, so die Kita-Leiterin. Damit hätte die Stadt dann eine zweite Kneipp-Kita.

Gern erinnern sich die Schünower übrigens an das vergangene Jahr, als sie im Mai zu den 240 Kindern aus zertifizierten Kneipp-Kitas im Land Brandenburg gehörten, die sich zur 8. Kneippiade unter dem Motto „Stille – Quelle der Kraft“ in Buckow trafen.

8. Fun-Sport-Tag im Jugendzentrum

Zossen. Am Freitag, dem 29. Juni 2018, laden die Jugendsozialarbeiter des Fachkräftenetzwerkes ZoMeRa von 12 bis 19 Uhr wieder zum beliebten FUN-Sport-Tag in das DRK-Jugendzentrum Zossen an der Wasserstraße 6b ein. Mit dem Fun-Sport-Tag veranstaltet das Fachkräftenetzwerk Zossen-Mellensee-Rangsdorf (ZoMeRa) seine größte Veranstaltung im Jahr. In diesem Netzwerk arbeiten die Sozialarbeiter an den Schulen, in der mobilen wie offenen Jugendarbeit und Jugendkoordination aus Baruth/Mark, Groß Machnow, Zossen, Am Mellensee, Wünsdorf und Rangsdorf Hand in Hand. Wie der Name schon vermuten lässt: Beim FUN-Sport-Tag geht es nicht in erster Linie um sportliche Höchstleistungen, sondern in erster Linie um Sport, Spaß und Geselligkeit. Der richtige Mix aus Aktivität und Spaß steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Dazu gibt es wieder im und rund um das DRK-Jugendzentrum Zossen tolle Aktionen zum Mitmachen. Mit dabei sind das flitzende Bogenschießen, das flinke Tischtennis, die hölzerne Kegelbahn, das kämpferische Bubble Soccer / Bubble Circle, der rotierende Tischfußball-Kicker, die luftige Jonglage, das coole Pool Billard, die haushohe Hüpfburg, das risikofreudige Kisten-Stapeln sowie das rasante Straßenfußballturnier. Neu dabei ist ein klickender Fotoparcours. Auch auf die größte Attraktion haben viele Kinder und Jugendliche schon sehnsüchtig gewartet: das fliegende Bungee-Trampolin.

Traditionell findet auch in diesem Jahr wieder das Straßenfußballturnier auf dem Court am DRK-Jugendzentrum statt. Wer daran teilnehmen möchte – hier ist das Reglement:

·         Teilnehmer bis 14 Jahre: Anmeldung 13 bis 14 Uhr, Turnierstart 14 Uhr.

·         Teilnehmer ab 15 Jahre: Anmeldung 16 bis 17 Uhr, Turnierstart 17 Uhr.

Den Gewinnern winken wieder tolle Pokalpreise. Und wer Lust hat, einfach nur eine Runde Tischtennis zu spielen oder zu Kickern, ist im Jugendzentrum auch richtig. Hunger und Durst nach den Aktivitäten können am Imbissstand vom MTV Wünsdorf (Handball) und am  Kuchenbasar gestillt und gelöscht werden. Selbstverständlich sind Geschwisterkinder und Familien auch gerne gesehen, heißt es in einer Pressemitteilung des DRK.

 

Auf die Plätze, fertig und ran an die Bücher

Sommerleseclub (SLC) wird am 4. Juli eröffnet

Zossen. Leseratten und Bücherwürmer aufgepasst: Ab 4. Juli 2018 – unmittelbar nach der Zeugnisausgabe – öffnet in den Bibliotheken Zossen und Wünsdorf der diesjährige Sommerleseclub. Offiziell geht’s an diesem Tag um 12 Uhr los, bereits eine Stunde vorher können sich Kinder und Eltern zur sogenannten Starterparty treffen.  Neben Blankenfelde-Mahlow und Rangsdorf gehört die Stadt Zossen mit ihren zwei Bibliotheken im Landkreis Teltow-Fläming zu den einzigen Anbietern dieses bei Kindern ab der fünften Klasse beliebten Ferien-Freizeit-Angebots der besonderen Art. Anmeldung im Club und Mitgliedschaft ermöglichen den Mädchen und Jungen sechs Wochen lang den exklusiven Zugriff auf extra für den SLC gekaufte Bücher diverser altersspezifischer Genre. Wie Bibliotheksleiterin Claudia Leszczynski sagt, habe man 2018 für 4000 Euro mehr als 350 neue Bücher für den Sommerleseclub gekauft. Außerdem sei man persönlich in allen Grundschulen der Stadt  gewesen, um den Schülern die Teilnahme am Sommerleseclub ans Herz zu legen und die Werbetrommel zu rühren. Nicht zuletzt wartet auf alle, die mindestens drei Bücher in der Zeit gelesen haben und das per Nacherzählung, kreativem Comic oder einer selbstgestalteten Fotogeschichte nachweisen können, das begehrte Zertifikat und auch mit Schuljahresbeginn eine Lese-Eins im Fach Deutsch. Der Nachweis kann übrigens seit dem Vorjahr auch per App erbracht werden, die von Anne Schweitzer im Rahmen ihres Bachelorstudiums entwickelt wurde und nun auch von Nutzern eines iPhones heruntergeladen werden kann. Sie erfreue sich bei den Kids zunehmender Beliebtheit. „Auf diese Weise können auch Kinder mitmachen, die die Ferien über gar nicht zu Hause sind“, sagt die Bibliotheksmitarbeiterin. Wie sie hervorhebt sei das Projekt SLC nicht nebenbei zu bewältigen. „Das Ganze ist schon unheimlich zeit- und kostenintensiv.“

Zwar liegt das dekorative  SLC-Segelboot schon seit Tagen in der Stadtbibliothek vor Anker, doch noch ist der Zugang zur wertvollen Bücherfracht verwehrt. Das Band wird erst am 4. Juli offiziell durchschnitten, wenn es heißt: Auf die Plätze, fertig, ran an die Bücher . . .  

Mehrere wichtige Termine sollten sich die Mädchen und Jungen, die am Sommerleseclub teilnehmen wollen, außerdem vormerken:  die Logbücher sind bis zum 25. August 2018, 13 Uhr, abzugeben. Die große SLC-Abschlussparty findet dann am 15. September 2018 ab 14 Uhr statt.

Mehr Infos unter http://Zossen.bbopac.de .

Zahlen und Fakten

-          2017 nahmen in der Stadt Zossen insgesamt 183 Kinder und Jugendliche am Sommerleseclub teil, deutlich mehr als in den Vorjahren.

-          107 Teilnehmer - das sind 58 Prozent – schafften es, in den Sommerferien nachweislich mindestens drei Bücher zu lesen und erhielte dafür ein Zertifikat.

-          2018 findet der SLC in Zossen zum siebten Mal statt.

Deutschland ist Weltmeister

Spannung und Spaß bei Hort-Fußball-WM in Wünsdorf

Wünsdorf. Deutschland ist Fußball-Weltmeister.  Das Team Deutschland - vertreten durch Kinder aus der Wünsdorfer Erstaufnahmeeinrichtung  - gewann alle seine Spiele und holte souverän den WM-Pokal, um den am 8. Juni 2018 fünf Mannschaften bei der Hort-Fußball-WM 2018 gespielt haben.

Schon während des Eröffnungszeremoniells in der Paul-Schumann-Halle herrschte echte Fußballstimmung. Nacheinander marschierten die Mannschaften unter dem Beifall von rund 250 Zuschauern ein: Gastgeber Wünsdorf in Blau als Team Island, der Zossener Hort „Am Wasserturm“ in Gelb als Mannschaft Frankreich, die Dabendorfer Hortkinder in Rot als Spanien, die Glienicker in Grün als Abenteuerland und die späteren Sieger in Weiß als Team Deutschland. Einen  selbstgebastelten Pokal gab es ebenso wie eine extra komponierte Fußballhymne mit dem Titel „Move on – Come together“, was so viel heißt wie „Bewegt Euch – kommt zusammen“. Das Motto zog sich wie ein roter Faden durchs Turnier, in dem auf dem Sportplatz  jede Mannschaft 2 x 5 Minuten gegen jedes andere Team spielen musste. Endete ein Spiel Unentschieden, wurde der Sieger im 9-Meter-Schießen ermittelt. Maximal waren also acht Punkte zu erreichen. Angefeuert durch die jeweiligen Fans gab es ebenso spannende wie faire  Begegnungen mit oft knappem Ausgang, professionell geleitet von zwei Schiedsrichtern des MTV Wünsdorf. Bis zum direkten Aufeinandertreffen konnte sich sowohl das Team Deutschland und die Mannschaft Abenteuerland aus Glienick Hoffnung auf den Turniersieg machen. Beide hatten bis dato alle drei Spiele gewonnen.  Deutschland setzte sich schließlich mit 3: 1 durch und wurde so Hort-Weltmeister 2018 vor dem Abenteuerland, Island, Spanien und Frankreich.

Frank Zill, stellvertretender Hortleiter in Wünsdorf, freute sich zu Recht über die gelungene Sportveranstaltung bei hochsommerlichen Temperaturen, die aber ohne die engagierte Unterstützung zahlreicher Helfer so nicht hätte stattfinden können. Dafür gilt allen großer Respekt und ein herzliches Dankeschön

Wenn Feuer und Eis Freunde werden

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Kinder führten Maffay-Stück „Tabaluga“ im Wünsdorfer Bürgerhaus auf

Wünsdorf. Seit April wurde einmal in der Woche im Familienzentrum im Bürgerhaus Wünsdorf fleißig geprobt. Es  wurden die Kostüme teils genäht, teils aus der Kita geliehen, die Rollen verteilt, wobei jedes Kind zunächst zwei Wünsche äußern konnte. Das Lampenfieber bis zur Aufführung am 7. Juni 2018 stieg sicher nicht nur bei FZZ-Leiterin Regina Handke und Franziska Staedter, die als gelernte Tanzlehrerin das ebenso bekannte wie beliebte Maffay-Musical vom kleinen Drachen Tabaluga mit rund 20 drei- bis zehnjährigen Kindern einstudierte, sondern auch bei den Eltern und nicht zuletzt bei den kleinen Akteuren selbst. Diese präsentierten sich den erwartungsfrohen Zuschauern - überwiegend Eltern, Großeltern und Senioren des benachbarten Seniorenheims „Rosengarten“ - kreativ verkleidet unter anderem als Ameisen, Bienen, Spinnen und Delfine. Auch ein Pechvogel, ein Schweinchen und andere Figuren kamen zu ihrem Bühneneinsatz. Nicht zu vergessen die drei Hauptdarsteller. Die achtjährige Nelly spielte den kleinen Drachen Tabaluga,  die siebenjährige Sophie gab den Glückskäfer und der fünfjährige Julius war der Schneemann Arktos. Der war zunächst böser Gegenspieler  von Tabaluga und hatte allerhand Unheil angerichtet, aber als es am Ende darum ging, einen durch die Unvernunft des kleinen Drachen ausgebrochenen Vulkan zu bändigen, half er und es kam zu einem Happyend. Den Applaus und die Süßigkeiten nach der Vorstellung hatten sich die kleinen Darsteller wohlverdient. Regina Handke äußerte die Hoffnung, dass beim geplanten Weihnachtsstück in diesem Jahr, vielleicht Kinder und Eltern gemeinsam auf der Bühne stehen.

1000 Luftballons schmückten den Marktplatz

Gelungenes Kinderfest erfreute Jung und Alt

Zossen. Bunt geschmückt mit 1000 Luftballons war Zossens Marktplatz am 3. Juni 2018 zum großen Kinderfest. Der Veranstalter - der Business Club TF - bot den Familien an diesem Tag nicht nur ein buntes Bühnenprogramm mit Fräulein Ariella als charmante Moderatorin, sondern hielt zahlreiche diverse Überraschungen parat. Viele Kinder nutzten die Möglichkeit, auf Schnitzeljagd zu gehen, um einen der attraktiven Preise zu gewinnen. Auch mehrere Geschäfte der Innenstadt hatten geöffnet und luden zum Einkaufen ein. Viel Lob gab es für die Organisatoren des Kinderfestes, die sich ebenfalls zufrieden mit der Resonanz zeigten. Freuen konnte sich an diesem Tag auch die Jugendfeuerwehr der Stadt Zossen.  Stefan Martin, Vorsitzender des Business Clubs, übergab Stadtbrandmeister Stefan Kricke und der stellvertretenden  Löschmeisterin Sabine Kricke einen Scheck in Höhe von 850 Euro. Das Geld kommt der Jugendfeuerwehr zugute.

Kinderfest auf dem Marktplatz

Zossen. Ein großes Kinderfest  findet am 3. Juni 2018 auf dem Zossener Marktplatz statt. Veranstalter ist in diesem Jahr der Business Club TF. Dessen 1. Vorsitzender, Stefan Martin, kündigt ein buntes, abwechslungsreiches Programm an, das um 10.30 Uhr mit einem Kindergottesdienst auf der Bühne eröffnet wird. Ab 11.30 Uhr wird Fräulein Ariella die Moderation des Bühnenprogramms übernehmen, zu dem Auftritte von Kindertanzgruppen und Chordarbietungen gehören. Neben diversen Hüpfburgen, Spieleangeboten und dem beliebten Kinderschminken wird eine Schnitzeljagd mit Gewinngarantie der Höhepunkt des Festes sein. So müssen die Kinder an verschiedenen Ständen bestimmte Aufgaben erfüllen, um am Ende der Veranstaltung an einer großen Tombola teilzunehmen, bei der es coole Preise zu gewinnen gibt. Hauptpreis ist zum Beispiel ein Kinderfahrrad.  Das Kinderfest ist bis 17 Uhr geplant.

Natürlich wird  es auch reichlich zu essen und zu trinken geben.  Die Versorgung mit Speis und Trank übernehmen unter anderem die Fördervereine von Schulen und Kindergärten sowie die Feuerwehr. Wie es heißt, werden auch noch Überraschungsgäste erwartet.

Infos auch unter  https://www.facebook.com/BusinessClubTF/ und  https://www.facebook.com/events/189555461770733/

 

Hort-Fußball-WM in Wünsdorf

Wünsdorf.    Ein tolles Fußballfest versprechen die Veranstalter der Hort-Fußball-WM, die am 8. Juni 2018 um 14 Uhr in Wünsdorf angepfiffen werden soll. Je nach Witterung finden die Spiele in der Paul-Schumann-Halle oder auf dem benachbarten Sportplatz statt. Gemeldet haben Mannschaften aus Dabendorf, Zossen, Glienick, Wünsdorf und Sperenberg. Alle Hortkinder der Stadt, ihre Eltern, Großeltern und sonstige Fußballfans sind herzlich eingeladen.

Arbeitseinsatz auf dem Spielplatz der Kita „Bummi“

Am 21. April 2018 trafen sich Kinder, Eltern und Mitarbeiter der Kita „Bummi“ in Zossen zum Arbeitseinsatz, um den großen Spielplatz der Einrichtung für den Frühling  fit zu machen. Es ist bereits die vierte Aktion dieser Art, an der alle großen Spaß hatten, wie Kita-Leiterin Liane Gäbler bestätigte. Nachdem der Vormittag genutzt wurde, um einen sogenannten Sinnesgarten anzulegen, den Gemüsegarten zu bepflanzen sowie die Kinderbaustelle zu erweitern, saßen alle Teilnehmer nach getaner Arbeit noch gemütlich bei einem Imbiss zusammen. „Die Kinder und Erzieher der Kita ‚Bummi’ möchten sich auf diesem Weg ganz herzlich bei allen Helfern bedanken“,  so Liane Gäbler.           

Besuch im Galerie-Café

Hortkinder aus Dabendorf besuchten während der Winterferien an einem Tag die Ausstellung „Junge Künstler“ im Zossener Galerie-Café sowie die Stadtbibliothek am Kirchplatz, die bis zum 8. Februar 2018 zu sehen war. Frei nach dem Picasso-Motto „Malt was ihr liebt“ waren diverse Bilder und  Zeichnungen, aber auch Comic-Collagen, Töpferarbeiten und kreativ Gestaltetes aus unterschiedlichen Materialien ausgestellt. Die Mädchen und Jungen fanden die meisten  der ausgestellten Arbeiten  wie etwa den Eierfresser, zwei Fledermäuse oder einen  Phantasievogel  besonders sehenswert. Nicht zuletzt erhielten sie interessante Anregungen für eigene Ideen.

Ebenso märchen- wie zauberhaft

Kinder der Kita „Bummi“ begeisterten das Publikum im E-Werk mit der musikalischen Geschichte vom Nußknacker     

Wie groß das Lampenfieber bei den kleinen Schauspielern  aus der Kita „Bummi“  vor ihrem großen Auftritt am 5. Dezember 2017 auf der Bühne des Zossener E-Werks war, ließ sich nur erahnen. Fest steht allerdings: Den rund 250 Zuschauern  - meist Eltern, Großeltern und Freunde der Familien – hat die Inszenierung des Weihnachtsmärchen „Der Nußknacker“  zur weltberühmten  Ballettmusik von Peter Tschaikowski  so gut gefallen, dass der Beifall für die insgesamt 38 mitwirkenden Mädchen und Jungen ebenso lautstark und langanhaltend ausfiel wie die Anerkennung für die „Macher“ hinter den Kulissen. Die galt vor allem Kita-Leiterin Liane Gäbler und Erzieherin Martina Wilde, aber auch den fleißigen und engagierten Muttis und Vatis, die für die prächtigen Kostüme und die stimmungsvolle Deko gesorgt hatten.  So wurden rund 43 Meter Stoff verarbeitet. Entstanden sind wunderschöne Kostüme - eins hübscher als das andere -, die den Kindern buchstäblich auf den Leib geschneidert wurden – egal ob als Nußknacker, Prinz oder Zuckerfee, als Kosaken, Spanierinnen oder Claras Familie. 

Insgesamt fünf Wochen,  25 Tage lang, wurde mit den 19 Mädchen und 19 Jungen - alle im Alter von fünf bzw. sechs Jahren -  geprobt.  Die waren sofort mit Eifer und Begeisterung bei der Sache, nachdem  sie die Musik Tschaikowskis gehört und die  zauberhafte Geschichte vom Nußknacker vorgelesen bekommen hatten.  Und wie in der Geschichte  zum gleichnamigen Ballett haben die Bummi-Kinder liebevoll alle Figuren besetzt, an die sich sicher auch viele der Erwachsenen im Publikum  noch erinnern, wenn sie an den Nußknacker  denken: Da ist der freundliche Patenonkel Drosselmeier, der alle Kinder der Familie zur Bescherung zusammenruft. Da ist Clara, sein Patenkind, das einen hölzernen Nussknacker geschenkt bekommt.  Und da sind die Mäuse mit ihrem König auf der einen, Spielzeugsoldaten auf der anderen Seite. Der Nussknacker verwandelt sich schließlich  in einen leibhaftigen Prinzen und nimmt Clara mit auf eine Traumreise  ins Reich der Zuckerfee . . .

Für Kita-Leiterin Liane Gäbler ging mit der Nußknacker-Aufführung  im E-Werk ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Vor zehn Jahren hatte sie - damals noch als Erzieherin in der Wünsdorfer Kita „Rappelkiste“  - das Stück  im Bürgerhaus aufgeführt. „Das wollte ich unbedingt irgendwann auch mit den Bummi-Kindern wiederholen“, sagt sie. Was nun eindrucksvoll geschehen ist.

Kleine Künstler wollen groß rauskommen

Ausstellungseröffnung in der städtischen Galerie im Haus Kirchplatz 7

„Klein einsteigen – groß rauskommen“ ist das Motto einer  Ausstellung von farbenfrohen  Kinderbildern und  Collagen, die in den vergangenen Wochen und Monaten in der Zossener Kita „Oertelufer“ entstanden sind. Sie wurde am Dienstag, dem 5. September 2017,  in der städtischen Galerie im Haus Kirchplatz 7  mit einer  Vernissage  und einem kleinen musikalischen  Programm  der Kita-Kinder eröffnet und wird bis zum 8. Oktober 2017 zu den Öffnungszeiten des Galerie-Cafés zu sehen sein. Wie Kita-Leiterin Heike John betonte, sei Kunst ein Stück Freiheit und mehr als ein bloßer Zeitvertreib. Deshalb gibt es keine thematischen Vorgaben für die Mädchen und Jungen, die mit Pinsel und aufgeschnittenen Papprollen ebenso malen wie mit Händen und Füßen. Sie experimentieren mit Farben und Knöpfen, Sand und Salz, Stoffresten und  Kronkorken. Der Fantasie sind keine dabei keine Grenzen gesetzt.  Entstanden sind zum Teil bemerkenswerte  Arbeiten, die zeigen, mit welcher Begeisterung  die Kinder bei der Sache waren.

Ein Beispiel sind die vier Jahreszeitenbäume, deren kleineren Äste mit  verschieden farbigen Knöpfen - je nach Jahreszeit - bestückt und verziert wurden.  Bewusst hatten sich die Kinder dafür entschieden, dass es ein Baum ohne Blätter werden sollte.  Beim Gestalten des Baumes mit den Knöpfen wurde besonders die Fingermotorik geschult.  Wie unterschiedlich Kinder mit Farben und Motiven  umgehen, zeigen drei Bilder, die jeweils nur in einer  Farbe gemalt wurden,  weil es in erster Linie um den Inhalt gehen soll. So  entstanden auch das  Einhorn namens Enno  ganz in Blau, eine Palme am Wasser ganz in Rot und Schmetterlinge und Raupen ganz in Grün. Andere, weitaus buntere Bilder tragen den Titel „Mit purer Hand durchs Farbenland“.  

Anliegen  sei es,  so Kita-Leiterin Heike John, dass die Kinder Freude und Spaß am Gestalten mit verschiedenen Maltechniken haben, wobei die Jüngsten den älteren Kindern beim Malen über die Schulter geschaut und dann selbst mit Farben und Materialien experimentiert haben. Die Bedingungen  dafür sind in der Kita „Oertelufer“ bestens. Die Mädchen und Jungen finden dort ein gut ausgestattetes und anspruchsvolles Atelier vor, in dem sie all ihre Ideen und künstlerischen Bedürfnisse verwirklichen können. Frei zur Verfügung stehende Materiealien in offenen regalen laden zum Malen, Zeichnen, kreativen Gestalten und Experimentieren  ein.  Benötigen die Kinder Unterstützung oder haben Fragen, stehen ihnen die Erzieher/innen zur Seite.

Heike John wünscht sich, dass in den nächsten Tagen nicht nur die Kinder mit ihren Eltern, Omas, Opas, Freunden  und Bekannten wiederkommen, um sich die Ausstellung anzuschauen, sondern auch andere neugierige Besucher.  „Sie werden staunen, was die Kinder schon alles so können und wer weiß, vielleicht kommt ja der eine oder andere später mal als Künstler groß raus!“

Bürgermeisterin eröffnete Sommerleseclub 2017

Neu in diesem Jahr: Eine spezielle App für Teilnehmer

Der Sommerleseclub 2017 wurde gestern in der Zossener Stadtbibliothek von Bürgermeisterin Michaela Schreiber offiziell eröffnet. Noch bevor sie das obligatorische Band durch schnitt, drängten sich Dutzende Kinder, die es nicht abwarten konnten, sich für die Ferienzeit ihre Lieblingsbücher auszusuchen. Wie Bibliotheksleiterin Claudia Leszczinski  betont, wurden mit finanzieller Hilfe der Stadt Zossen speziell für den Sommerleseclub 340 Bücher im Wert von rund 4000 Euro neugekauft. Diese stehen den Teilnehmern des SLC bis September exklusiv zur Verfügung. Die Bürgermeisterin ermunterte die anwesenden  Eltern, ein Auge zuzudrücken, wenn die Kinder auch mal die ganze Nacht durchlesen. 

Wie in den Vorjahren wartet auf alle Clubmitglieder ein Zertifikat, vorausgesetzt, sie können glaubhaft nachweisen, mindestens drei Bücher komplett gelesen zu haben. Im vergangenen Jahr nahm mehr als die Hälfte der 120 SLC-Teilnehmer erfolgreich teil. Insgesamt wurden 668 Bücher ausgeliehen.

Neu in diesem Jahr:  Es wurde eine spezielle App entwickelt, die im Play Store (auf allen Androidgeräten) unter My SommerLeseClub zu finden  und dort kostenlos herunterzuladen ist. Sie soll die Teilnehmer, aber auch die Bibliotheksmitarbeiter beim SLC 2017 unterstützen. Kinder und Jugendliche können für ihre gelesenen Bücher ab sofort auch über diese App den für den Erhalt des Zertifikats wichtigen Stempel erhalten, indem sie über diese Plattform erzählen, was sie gelesen haben und wie es ihnen gefallen hat. Über ein Online-Leselogbuch sammeln sie dann auf ihrem Smartphone die heißbegehrten Stempel. Eine weitere Neuerung: Die Mitarbeiter der Bibliothek stellen es ab diesem Jahr den Kindern frei, auch mit Kreativität Punkte zu sammeln und so ihr Logbuch zu füllen. Das können beispielsweise Comics, Manga oder Fotogeschichten zu besonderen Szenen des gelesenen Buches sein. Wer will, kann auch ein neues Ende erfinden, der Kreativität der Kinder ist dabei keine Grenze gesetzt. Auch diese künstlerischen Projekte können dann über hochgeladene Fotos per App, aber natürlich auch analog auf Papier in der Bibliothek abgegeben werden, um Stempel dafür einzuheimsen.

Termin für die Logbuchabgabe ist der 9. September, das Abschlussfest des Sommerleseclubs 2017 findet am 23. September 2017 in der Stadtbibliothek Zossen statt.

Spaß und gute Stimmung beim FUN-Sporttag im Jugendzentrum

7. FUN-Sport-Tag im Jugendzentrum Zossen

Am Freitag, dem 23. Juni 2017, laden die Jugendsozialarbeiter des Fachkräftenetzwerkes ZoMeRa von 12 bis 22 Uhr zum FUN-Sport-Tag in das  DRK-Jugendzentrum Zossen (Wasserstraße 6) ein. Im Netzwerk ZoMeRa arbeiten die Jugendsozialarbeiter der Gemeinden Zossen, Am Mellensee, Rangsdorf und Baruth Hand in Hand.

Wie der Name schon vermuten lässt, beim FUN-Sport-Tag geht es nicht in erster Line um sportliche Höchstleistungen sondern um Spaß an der Bewegung. Dazu gibt es wieder im und rund um das DRK-Jugendzentrum Zossen tolle Aktionen zum Mitmachen (Natürlich sind alle Stationen gesichert und betreut durch erfahrene Sozialpädagogen):

•              Wer Lust hat, sich in die Höhe zu katapultieren, ist beim Bungee-Trampolin genau richtig.

•              Das Kistenklettern erfordert Mut und Gleichgewichtssinn.

•              Beim Bubble Soccer und beim Jonglieren braucht man viel Geschicklichkeit.

•              Um Treffsicherheit geht es gleich bei mehreren Stationen: Wem gelingt es, den Pfeil mit dem Bogen ins Schwarze zu bringen, beim Biathlon die Scheiben zu treffen oder die meisten Büchsen umzuwerfen?

Traditionell findet auch in diesem Jahr wieder das Straßenfußballturnier auf dem Court am DRK-Jugendzentrum statt. Wer daran teilnehmen möchte – hier sind die Check-In-Zeiten: Schüler bis 6. Klasse: 13 bis 14 Uhr, Schüler ab  7. Klasse: 16 bis 17 Uhr. Und wer Lust hat, einfach nur eine Runde Tischtennis zu spielen oder zu Kickern, ist im Jugendzentrum auch richtig. 

Alles kann – nichts muss!  Unter diesem Motto lädt das Netzwerk ZoMeRa Kinder und Jugendliche ein, gemeinsam an diesem Tag ab 12 Uhr aktiv zu sein, Spaß zu haben und einen schönen Nachmittag zu verbringen. Und wer dann noch nicht genug hat, kann ab 20 Uhr die Hausband des JZZ  sowie eine Überraschungsband auf der hauseigenen Bühne erleben.

Schiedsrichter Stefan Lupp pfiff Fußballturnier der Kitas „Bummi“ und „Oertelufer

Vor wenigen Tagen noch stand er an der Seitenlinie im Champions-League-Finale  zwischen Real Madrid und Juventus Turin in der walisischen Hauptstadt Cardiff. Am Mittwoch, dem 14. Juni 2017,  trat er nun als Schiedsrichter auf dem „Käfig“-Bolzplatz  an den Zossener Kalkschachtöfen in Aktion -   Stefan Lupp. Hier pfiff der FIFA-Referee die sechs Spiele des seit Jahren stattfindenden Fußballturniers zwischen den Kindermannschaften aus der Zossener Kita „Bummi“  und der gastgebenden Kita „Oertelufer“. Für den in Zossen wohnenden zweifachen Vater Ehrensache, dass er sich an diesem Vormittag die Zeit nahm, um die Spiele der mit Eifer und Enthusiasmus um den Ball kämpfenden Nachwuchsfußballer – darunter auch etliche Mädchen – zu pfeifen.  Sein fünfjähriger Sohn  geht in die Kita „Oertelufer“, spielte aber selbst nicht mit.  Erfreulicherweise hatte Lupp ein leichtes Amt,  es gab keine bösen Fouls, keine Schwalben,  höchstens mal ein unbeabsichtigtes Handspiel im Eifer des Gefechts. Gleich im ersten Spiel wurde deutlich, dass die 1. Mannschaft des Pokalverteidigers Kita „Oertelufer“ auch diesmal  der Favorit ist. Mit 8:0  gewannen die Jungs und Mädchen gegen das 1. Team aus der Kita „Bummi“. Auch in den beiden anderen 2 x 5 Minuten dauernden Spielen gegen die jeweils zweiten Mannschaften der Kita  „Bummi“  und der Kita „Oertelufer“ verließen die Kinder um die Torjäger Luca und Jannik als Sieger den Platz und holten sich ungeschlagen und ohne Gegentor den Pokal.  Für die Sieger gab’s Medaillen und Urkunden, „Bummi“-Torhüter Lenny konnte sich als bester Keeper des Turniers über ein Paar Torwart-Handschuhe  freuen und Luca  als erfolgreichster Torschütze über einen Ball. Wer wollte, bekam vom prominenten Schiedsrichter Lupp noch ein Autogramm. Für alle gab’s schließlich noch ein Eis am Stiel. Schon jetzt steht fest: Im nächsten Jahr wird es in der Kita „Bummi“ eine Revanche geben.

Hitzesprayen mit Handycaps

1. Zossener Graffiti-Battle im Jugendzentrum  macht Spaß  auf mehr

Boris Knop ist zufrieden. Der Leiter des Jugendzentrums Zossen (JZZ) und sein Team hatten für Ende Mai zum 1. Graffiti- Battle eingeladen, rund 13 Anmeldungen wurden schließlich gezählt. Nach einer Vorrunde standen sechs Teams fest, die dann in der K.O.-Runde gegeneinander antraten. „Das war für alle Teilnehmer eine echte Herausforderung. Egal, ob das Team rund um Enis und Ömer zum ersten Mal die Farbdosen in der Hand hielten oder Andreas als erfahrener alter Sprayhase souverän ansetzte, um sein Wunschgraffiti auf die 2 mal 2,50 Meter große Folienwand zu bringen“, resümiert Knop. Und auch das Wetter meinte es gut mit den Akteuren. Pünktlich zum Start um 15 Uhr kam die Sonne raus. Es wurde heiß und heißer auf der Wettkampffläche rund um den Bolzplatz  am JZZ.

Vier junge Künstler stachen schließlich heraus und machten die Plätze unter sich aus. Nach weiteren zwei Sprayrunden stand fest: Max ist Erster, Andreas Zweiter und Casper Dritter unter den Sprayern Zossens. Zuvor waren deren Arbeiten von einer dreiköpfigen Jury kritisch begutachtet worden. Konstruktion, Farben und Originalität der Beiträge wurden verglichen. „Später  sind den erfahrenen Sprayern bewusst Handycaps gestellt worden“, erzählt Boros Knop. Neben dem vorgegebenen Motiv wurden auch die zu verwendenden Farben und Mengen vorgeschrieben. Unter der fachlichen Anleitung der Jury entwarf man schließlich zunächst mit dem guten alten Stift und Papier die Skizze, bevor es dann mit maximal fünf Dosen Farbe in der Hand an die Folienwand ging.

Wie der JZZ-Leiter erklärt, waren die fertigen Graffitis noch einen Tag lang auf der Freifläche ausgestellt und auch nach Pfingsten in den Räumen und im Hof des JZZ zu bewundern. Besonders freut sich Knop, dass der Wettbewerb auch von der Sprayerszene zur Kenntnis genommen wurde. „Der 2. Graffiti-Battle Zossen soll noch dieses Jahr stattfinden und im JZZ sowohl wieder Sprayer und Neugierige wie auch Szenegrößen aus der Region und Berlin zusammenbringen“, kündigt er an. Außerdem wollen die Zossener Sprayer aus dem JZZ im Laufe des Sommers der legendären Magdeburger Aerosol-Arena einen Besuch abstatten. „Da gibt es viel zu sehen und alle können noch etwas dazulernen“, so Knop.

Graffiti-Workshop und Graffiti-Battle

Zossen.  Von  “Cool” bis  “Mega gut” reicht das Lob  Glienicker Sechstklässler für einen gelungenen Graffiti-Workshop an der Grundschule, der von der Stadt Zossen finanziell unterstützt worden ist. An zwei Tagen im Mai hatten sich insgesamt 17 Jungen und Mädchen der 6. Klasse im Rahmen des Kunstunterrichts  getroffen, um sich mit zwei professionellen Graffiti-Künstlern aus Berlin und Graz dem Thema zunächst theoretisch zu nähern und dann das Gelernte praktisch umzusetzen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

„Uns war wichtig, den Kindern zunächst den Unterschied zwischen echter Kunst wie in Glienick zum Beispiel an einem großen Trafohäuschen und den leider weit verbreiteten sinnlosen Wandschmierereien, den sogenannten Tags,  zu erklären“, betont Schulleiterin Denise Sommer.  Das Thema, das den Schülern in Glienick vorgegeben war, hieß Sport und Spiel. Aus mehreren zunächst gezeichneten Einzelentwürfen entstand jeweils ein Gesamtbild, dass auf die vorgesehenen Flächen -  unter anderem die Garagenrückwände des neuen Wirtschaftshofs auf dem Schulgelände – projiziert wurde. Dabei merkten die jungen Künstler, dass es gar nicht so einfach ist, richtig mit der Sprühdose umzugehen und  Linien zu ziehen. Wie Denise Sommer sagt, habe es schon einen kleinen Auflauf auf dem Schulhof gegeben, als die farbenfrohen, meterlangen Kunstwerke Gestalt annahmen. Geplant sei nun, so sagt sie, eine Wand Jahr für Jahr von der jeweiligen 6. Klasse neu gestalten zu lassen. Die farbenfrohen Wände sind sozusagen ein kleiner Vorgeschmack auf die noch ausstehende, bereits beschlossene  Neugestaltung der gemeinsamen Außenanlagen von Schule und Hort

Auch im Jugendzentrum Zossen beschäftigt man sich verstärkt mit dem Thema Graffitikunst. Nachdem die Jugendlichen vor kurzem eine bislang kahle weiße Wand mit einem großen Bild gestaltet haben, findet am Freitag, dem 26. Mai 2017  ein erstes Graffiti-Battle statt, wie der neue Leiter der DRK-Einrichtung, Boris Knop, sagt.  Diese Veranstaltung - Beginn 15 Uhr -  soll zunächst ein Testlauf sein, den die Jugendlichen zu einem Teil selbst mitorganisiert haben. Eine unabhängige Jury wählt im Verlauf des Wettsprühens aus allen Teilnehmern die Gewinner.  „Wenn das alles gut klappt“, so Knop, „dann wollen wir im Laufe des Sommers einen zweiten Graffiti- Battle  starten, den wir über die Stadt hinaus bewerben werden, um so zu versuchen, Sprayer aus anderen Kommunen im Zossener Umland zu finden, die dann gegen die Zossener Jugend antreten.“

                                                                                                Pressemitteilung vom 24. Mai 2017

„Gewalt ist out“

Projektwoche zur Gewaltprävention an der Erich-Kästner-Grundschule in Wünsdorf

„Sicherheit ist erlernbar“, so sagt es die Europäische Wing-Tsun-Organisation (EWTO) und bietet deshalb Schulen die Möglichkeit, Gewaltpräventionsprojekte durchzuführen. Auch die Erich-Kästner-Grundschule in Wünsdorf führte in diesem Schuljahr eine solche Projektwoche durch, in der alle Klassen durch gezielte Übungen und Rollenspiele lernen, Gefahrensituationen zu meistern. Durch ein intensives Training mit sich und anderen Kindern werden das Einfühlungsvermögen, die Kommunikation, die Toleranz und die soziale Akzeptanz gefördert. In Kooperation mit der Wing-Tsun-Schule beschäftigen sich die Mädchen und Jungen mit Selbstverteidigung, Fairness, Konfliktlösung und Gefahrenfrüherkennung und setzen sich im Unterricht mit Themen der Gewaltprävention auseinander. „Ziel ist es, die Kinder in ihrer sozialen Kompetenz zu fördern und unseren Schulalltag gewaltfrei zu gestalten“, so Sozialarbeiter Arne Pfaender und Projektleiterin Lucille Fischer.

Die Idee, eine Projektwoche zur Gewaltprävention zu planen, entstand vor drei Jahren während der Zusammenarbeit mit einer regionalen Wing-Tsun-Schule in kleinen Tagesprojekten. Um alle Klassen integrieren zu können, wurde das Projekt auf eine ganze Woche ausgedehnt, in der für die Schüler unterschiedliche Angebote zur Verfügung stehen. Die diesjährige Projektwoche wurde mit einem kleinen Programm in der Sporthalle eröffnet, bei dem Schüler der Theater-AG mit Gesang, Tanz und Text auf die wichtigsten Themen der Woche einstimmten. Auch die Wing-Tsun-Trainer stellen sich den Schülern vor und zeigten einige Trainingseinheiten, die in der Woche erarbeitet werden sollten. Dazu nahm jede Klasse während der Projektwoche an einer Trainingseinheit teil. Themenschwerpunkte waren  Umgang mit Fremden, Kinderkonflikte und Selbstbehauptung.

Der Sozialarbeiter hat in jeder Klasse altersentsprechende Themen wie Gefühle, Konflikte kennen lernen, Teamaufgaben bewältigen angeboten. Die Klassenlehrer bearbeiteten Ganzschriften, Geschichten und andere Themen gegen Gewalt im Klassenverband. Außerdem hatte die Theater-AG der Schule das Theaterstück „Ansichtssache“ zum Thema Mobbing vorbereitet, das mehrfach in der Projektwoche für die 3. und 4. Klassen aufgeführt wurde. Den Fünftklässlern wurde die Streitschlichtung als neuer Baustein der Gewaltprävention vorgestellt. „Zahlreiche interessierte Schüler saßen in ersten Gesprächsrunden zusammen und wollen sich zukünftig zu Streitschlichtern ausbilden lassen“, so Arne Pfaender und Lucille Fischer.

Eine weitere Besonderheit in diesem Schuljahr war der Besuch des „Eukitea“-Theaterteams aus Berlin. „Die Profischauspieler stimmten uns in den Wochen vor der Projektwoche mit ihren Theaterstücken ‚Gut so‘ und ‚Raus bist du‘ auf das Thema Mobbing an Schulen ein, wo die Schüler Lösungsansätze, wie man als Mobbingopfer wieder Teil der Klassengemeinschaft werden kann, in exzellenter Art und Weise dargeboten bekamen“, erzählen die der Sozialarbeiter und die Projektleiterin. Auch die Eltern seien zu einer Abendvorführung eingeladen worden, konnten das Theaterstück sehen und sich in einer anschließenden Gesprächsrunde darüber austauschen. Diese Veranstaltungen konnte  die  Schule selbst aus dem Erlös des Sponsorenlaufes im vergangenen  Schuljahr finanzieren. Für die finanzielle Unterstützung der Projektwoche „ Gewalt ist out“ bedankt sich die Erich-Kästner-Grundschule bei der Stadt Zossen recht herzlich. „Wir hoffen, auch künftig in unserer Projektarbeit unterstützt zu werden“, so Arne Pfaender.

Hallenfußballturnier in Wünsdorf

Am Freitag, dem 21. April.2017, veranstaltet der Jugendclub Phoenix in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend in der Paul-Schumann-Halle in Wünsdorf ein Hallenfußballturnier. Es wird auf Großfeld mit  fünf Feldspielern und einem Torwart, aber dennoch nach Straßenfußballregeln gespielt. „Wie bei unserem vergangenen Turnier im Dezember 2016 erwarten wir die Teilnahme von Mannschaften aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Wünsdorf. Diesmal haben sich noch zusätzliche Mannschaften aus dem Mittenwalder-Projekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom „Grenzläufer e.V.“, aus Potsdam, vom Jugendclub in Groß Machnow und natürlich aus dem Jugendclub Phoenix in Wünsdorf angekündigt“, sagt Andreas Blömeke. Turnierbeginn ist 17.45 Uhr. Die Siegerehrung ist gegen 22 Uhr vorgesehen. „Und natürlich wird auch dieses Mal die fairste Mannschaft mit einem extra (großen) Pokal geehrt“, so Andreas Blömeke.

Lesehungrige Bücherwürmer

Pünktlich zum Ferienbeginn öffnete der Sommerleseclub 2016 wieder seine Pforten

 

Viele Kinder konnten es kaum erwarten. Gerade erst hatten sie in den Schulen ihre Zeugnisse erhalten und waren freudestrahlend in die sechswöchigen Sommerferien verabschiedet worden, nun standen sie wenig später ungeduldig in der Zossener Stadtbibliothek und warteten am Mittwoch, dem 20. Juli 2016, auf die offizielle Eröffnung des Sommerleseclubs (SLC) 2016. Wohlwissend, dass hinter dem  Absperrband wieder jede Menge neuer, spannender Lesestoff auf sie wartet. Insgesamt 350 Kinder- und Jugendbücher, so die Leiterin der Stadtbibliothek, Claudia Lesczynski, wurden wieder extra  für den Sommerleseclub in den beiden Bibliotheken in Zossen und Wünsdorf angeschafft. Darunter alle Genres – vom Kinderkrimi über Fantasy-Geschichten bis hin zu Comic-Romanen. Nachdem  das Band durchgeschnitten war, begann der Run auf die neue „Nahrung“ für  lesehungrige Bücherwürmer und wissbegierige Leseratten. Die Mitarbeiter der Bibliothek hatten zudem mit viel Liebe zum Detail ein kleines Buffet zum Thema Star Wars und auch sonst die Dekoration mit Motiven aus dem Science-Fiction-Abenteuer  gestaltet.    

Und so funktioniert der Sommerleseclub: Während der Sommerferien lesen die zehn- bis 16-jährigen Kinder und Jugendlichen mindestens drei Bücher. Alle Teilnehmer erhalten einen speziellen Clubausweis und ein Lese-Logbuch, in das die Titel der gelesenen Bücher eingetragen werden. Schummeln geht dabei nicht. Denn jedes Mal, wenn jemand seine Bücher abgibt, wird nach dem Inhalt gefragt. Als Belohnung gibt’s ein Zertifikat, das die Teilnahme bescheinigt. Wer alle Bedingungen erfüllt, kann sich zudem noch zu Beginn des neuen Schuljahres über eine 1 im Lesen freuen. Wie Claudia Leszcynski sagt, haben sich wieder alle Leiter der Zossener Schulen bereit erklärt, diese Aktion entsprechend zu unterstützen. Sie selbst war zuvor auch in den entsprechenden Klassen, um für den SLC die Werbetrommel zu rühren.

Der Sommer-Leseclub erweist sich seit Jahren als beliebter Anziehungspunkt für die jungen Leser. Eine Rekordbeteiligung gab es im Vorjahr. 135 Teilnehmer, davon 85 Mädchen, hatte die aus den USA stammende und zunächst vom Bundesland übernommene Sommerleseaktion  im vergangenen Jahr.  77 von ihnen schafften es wie vorgegeben, in der Zeit drei Bücher zu lesen und erhielten entsprechend auf einer SLC-Abschlussparty ein Zertifikat. Die Bibliotheken in Wünsdorf und Zossen gehören zu den bundesweit  rund 140 Bibliotheken,  die sich  an diesem  Leseförder-Projekt für Kinder und Jugendliche  beteiligen. Mit der Aktion soll auf  außerschulischem Weg die  Lese- und Schreibkompetenz  von Schülern  gestärkt und Interesse für die Begegnung mit Büchern geschaffen werden.  Wer möchte, kann nach dem Lesespaß auch einen Bewertungsbogen für jedes Buch ausfüllen und eine Quizfrage stellen, die dann der nächste Leser des Buches beantworten muss. 

Übrigens geben sich viele der SLC-Teilnehmer nicht damit zufrieden, „nur“ drei Bücher in den Ferien zu lesen. Ganz Fleißige haben es schon auf stolze 30  Bücher geschafft, sagt Claudia Lesczynski anerkennend.

Spiel, Sport und Spaß beim Fun-Sport-Tag im Jugendzentrum

Spiel, Sport und vor allem Spaß standen im Mittelpunkt des 6. Fun-Sport-Tages im Jugendzentrum Zossen, der am 14. Juli 2016 auf Einladung der Jugendsozialarbeiter wieder rund 200 Kinder und Jugendliche anlockte. Beim-Fun-Sport-Tag handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung des Fachkräftenetzwerkes ZoMeRa, in dem die Jugendsozialarbeiter der Gemeinden Zossen, Am Mellensee und Rangsdorf Hand in Hand arbeiten. An  zahlreichen Stationen konnten sich die Teilnehmer ausprobieren, ob beim Klettern oder Kegeln, beim Bogenschießen oder Büchsenwerfen, beim Bubble Soccer oder Billard. Nur das Trampolin blieb angesichts des unfreundlichen feuchten Wetters zunächst ungenutzt, konnte aber später nach Ende des Regens in Betrieb genommen werden. Im Jugendzentrum  selbst war unter anderem Mitmachen bei Drums Alive und Zuschauen bei Tanzvorführungen gefragt. Natürlich wurde im "Käfig"  auch wieder engagiert Fußball gespielt. 

„Bad Boys“ gewinnen Straßenfußballturnier

Einer der sportlichen Höhepunkte  auf dem 13. Fest der Vereine in Zossen war am 14. Mai 2016 das spannende Straßenfußballturnier im Stadtpark. Insgesamt zehn Mannschaften hatten gemeldet  und lieferten sich engagierte Spiele um den Sieg. Der ging an die „Bad Boys“. „Die Bad Boys“, so Andreas Blömeke vom Jugendclub „Phoenix“ in Wünsdorf“,  „sind eine Mannschaft von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen aus der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf.“ Den zweiten Platz belegten die „Heros“. Dieses Team  aus dem Jugendzentrum Zossen gewann zudem den Fairplay-Pokal des Turniers. Dritter wurde die Mannschaft „Pizza Planet 1“ aus dem Jugendclub „Phoenix“ Wünsdorf, in der auch zwei Spieler aus der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf spielen.  Das Jugendzentrum Zossen war außer mit dem Team „Heros“ noch mit der Mannschaft „Pfefferkörner“  am Start.  Die „Black Dragons“ und die „Dragon Fire“ sind Mannschaften mit Jugendspielern des MTV Wünsdorf und aus dem JC Phoenix, die „Zossener Elephants“ sind junge Männer aus dem Angelfachgeschäft  „Fishing Pro“ in Zossen, bei „Muffaga“ handelt es sich um Kinder der Familie Cacan vom „World of Döner“ in Zossen, die Mannschaften „Paralympics“ und „Pizza Planets 2“  wurden von Jugendlichen aus dem Jugendclub „Phoenix“ gebildet.

Die Platzierung im Überblick

1.             Bad Boys
2.             Heros
3.             Pizza Planets 1
4.             Black Dragons
5.             Zossener Elephants
6.             Paralympics
7.             Pfefferkörner
8.             Muffaga
9.             Dragon Fire
10.           Pizza Planets 2

Wenn „Die alten Zossen“ gegen „Die Füße Gottes“ spielen

Andreas Blömeke

Straßenfußball wird am 30. Oktober in Wünsdorf wieder groß geschrieben

 

Freunde des Straßenfußballs aufgepasst: Am Freitag, dem 30. Oktober, richtet der Jugendclub Phoenix in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend (BSJ) ein großes Straßenfußballturnier in der Wünsdorfer Paul-Schumann-Halle aus und knüpft damit an eine seit vielen Jahren bestehende Tradition an. Die beiden Partner organisieren alljährlich verschiedene Straßenfußballturniere und Sportfeste. „Neben einem halben Dutzend Jugendteams, die gern unter Bezeichnungen wie „Die Namenlosen“, „Die Wünsländer“, „Morjen!“, „Die Hafensänger oder „Die Füße Gottes“ antreten, haben auch wieder Zossener Lokalpolitiker, die im Team „Die alten Zossen“ spielen,  und Vertreter der Polizei ihr Kommen angekündigt und wollen auf dem Platz ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen“, sagt Mitorganisator Andreas Blömeke. Er freut sich schon auf das Turnier und betont, dass man auch noch am Spieltag selbst in der Zeit zwischen 16 und 17 Uhr einchecken kann.  

Wie er erzählt, arbeiten der JC Phoenix und die BSJ seit zehn Jahren in den Bereichen Offene Jugendarbeit, außerschulische Bildung und politische Bildung sehr erfolgreich zusammen. So beteiligten sich Teams des Jugendclubs kontinuierlich am LBS-Cup der Brandenburgischen Sportjugend. In den Folgejahren entwickelte sich Wünsdorf zu einem Standort des Straßenfußballs. Angesiedelt am Jugendclub finden regelmäßige Treffen mit jugendlichen Straßenfußballern statt. „Neben dem gemeinsamen Kicken organisieren wir eigene Straßenfußballevents und schaffen Angebote für die Jugendlichen vor Ort. Erinnert sei beispielweise an die Phoenix-Straßenfußballliga, die wir ins Leben riefen und an der sich in fünf Spielzeiten mehr als 80 Teams beteiligten“, berichtet Andreas Blömeke.

Parallel dazu nahmen die Wünsdorfer Straßenfußballer auch an Auslandsfahrten, Workshops und Schulungen der BSJ teil, bei denen demokratisches Verständnis und tolerantes Verhalten im Mittelpunkt standen. In diesem Jahr haben die BSJ und der JC Phoenix vor Ort  einen weiteren Partner gefunden und kooperieren nun auch mit der Oberschule Wünsdorf. Gemeinsam organisierten sie einen Aktionstag mit Straßenfußball und Workshops zum Thema Fairness, demokratisches Verhalten und Toleranz im Alltag und der Freizeit. Hieran nahmen nahezu 100 Schüler teil. Als Folgeprojekt wird die Ausbildung zu „Demokratielotsen“ an der Oberschule Wünsdorf und im Bildungszentrum Blossin stattfinden. Dieses Projekt wird in einem großen Praxisprojekt in Zossen/Wünsdorf seinen Abschluss finden. „Wobei Abschluss eigentlich das falsche Wort ist“, betont Blömeke. Es sei vielmehr ein Etappenziel. Denn die „Tour der Demokratie“, die Brandenburgische Sportjugend, Jugendclub Phoenix, Zossener Lokalpolitiker, Polizei und Oberschule Wünsdorf bisher gefahren sind, sucht weitere Mitmacher. „Jeder der an demokratischem, tolerantem und fairem Miteinander interessiert ist, ist herzlich willkommen.“

Am 30. Oktober, so kündigt Blömeke an, wird es in der Pause  einen kurzen Auftritt der Schülerband „Na und!“ aus der Förderschule Groß Schulzendorf geben. Gegen einen „schmalen Taler“ wird auch einen kleinen Snack - Wiener Würstchen mit Brot – gereicht, dazu gibt’s Wasser gratis.

Von der Konsum-Kita zum Pfiffikus

Dabendorfer Kindereinrichtung blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück

„Die Kita ‚Pfiffikus‘ ist wirklich das, was wir uns unter einer gut organisierten Kita vorstellen. Eine Kita, in der ganz individuell gefördert, gelehrt und ‚erzogen‘ wird. Auch ein großes Herz eines jeden Erziehers sitzt stets am richtigen Platz.“ Gibt es ein schöneres Kompliment - schriftlich formuliert von zufriedenen Eltern  -  für eine Kindereinrichtung, die inzwischen auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann? Dabei war die „Geburt“ der Kita alles andere als komplikationsfrei. Die Idee von Bürgermeisterin Michaela Schreiber, eine ehemalige Konsum-Kaufhalle  an der Triftstraße zu einer Kita um- und ausbauen zu lassen, stieß damals nicht nur auf Gegenliebe. Hieß es noch am 18. März 2004 in der lokalen Presse „Konsum-Kita auf der Kippe - Fraktion der GGZ  will Sanierung des Landambulatoriums in Dabendorf“,  titelte die Zeitung wenige Tage später „Konsum-Kita ist beschlossen – Zossens Stadtverordnete  schmettern Antrag der GGZ-Fraktion auf Beendigung  des Projekts ab“. Auch danach gab’s noch die eine oder andere Querele, ehe im August 2005  bunte Luftballons zur Eröffnung in die Luft flogen. Kita-Leiterin Simone Schober, eine Frau der ersten Stunde, erinnert sich gut daran, dass eines Tages  Glückwünsche zur neuen Kita von irgendwo  ganz weit weg kamen. „Man hatte offenbar den Luftballon mit der Nachricht gefunden“, sagt sie. Außer ihr arbeiten heute noch fünf der  acht Erzieherinnen in der Kita „Pfiffikus“,  die von Anfang an dabei sind und sich zu einem echten Team zusammenrauften. Zusammen mit derzeit drei Auszubildenden sorgen sie von montags bis freitags dafür, dass die  derzeit 75 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt in mehreren funktional eingerichteten Räumen eine optimale Betreuung und Förderung nach dem bewährten infans-Konzept der Frühpädagogik erhalten. In einem Flyer der Kita wird dazu der französische Humanist und praktizierende Arzt Francois Rebelais zitiert. „Ein Kind“, so sagte er bereits im 16. Jahrhundert, „ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern Feuer, das entzündet werden will.“  Und so sei es auch Herzenssache für Simone Schober, die zugleich den Hort leitet, und ihr Team, die Kinder ganz nach ihren Bedürfnissen einzugewöhnen. Dafür steht unter anderem ein extra Krippenbereich - „unser Nest für die Kleinen“, wie es Simone Schober liebevoll nennt – zur Verfügung. Dorthin können sich die Jüngsten jederzeit zurückziehen, wenn es ihnen bei den Größeren zu hektisch oder laut wird. 

Seit dem 23. Juni 2006 trägt die ehemalige Konsum-Kita den Namen „Pfiffikus“. Er hatte von den Kindern den Vorzug vor dem Namen „Am Sandberg“ erhalten. Das große Holzschild an der Eingangstür  stammt noch von der Namensgebung, die mit einem großen Sommerfest gefeiert wurde. Überhaupt wird gern und oft in der Kita gefeiert - ob Fasching oder Zuckertütenfest, Weihnachtsfeier (in jedem Jahr führen Eltern ein anderes Märchen auf) oder wie kürzlich das große Sommerfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens. An diesem Tag konnten sich die kleinen Forscher und Entdecker über ein echtes Mikroskop mit verschiedenen Präparaten freuen, das Bürgermeisterin Michaela Schreiber in einem großen bunten Paket verpackt als Geschenk mitgebracht hatte und nun im sogenannten Forscherraum steht.

Nicht unerwähnt – darauf legt Simone Schober  Wert – darf der Förderverein ScHorKi“ bleiben. „Mit ihm haben wir eine gute Zusammenarbeit und dank ihm gab’s schon so manche Überraschung für uns und die Kinder“, sagt die Kita-Leiterin und denkt dabei unter anderem an die Spielebene mit Turm, die kurz vor Weihnachten 2010  übergeben wurde. Dazu kommen diverse Arbeitseinsätze, die Beteiligung an Festen und Projekten usw.. An ein Projekt kann sich Simone Schober noch genau erinnern. Im Februar 2006 hatte die Kita Gäste aus Sansibar. Sie wurden mit dem Lied „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum“ begrüßt. Das Besondere: Die Kinder sangen es auf Kiswahili. Aischa, Tattoo und Ohma, so hießen die Gäste, erzählten den Kindern über ihre afrikanische Heimat und zeigten ihnen, wie man rechteckige Tücher, sogenannte Kangas, zu einem Rock oder  Kleid faltet. Bilder von diesem unvergesslichen Erlebnis finden sich in der Chronik der Kita, die inzwischen zwei dicke Ordner füllt.

Eine Besonderheit der Kita „Pfiffikus“: In ihrer direkten Nachbarschaft befinden sich Grund- und Gesamtschule. Dieses „Bildungsdreieck“ ermöglicht eine enge Zusammenarbeit der Kita mit der verlässlichen Halbtagsgrundschule, dem Hort und der weiterführenden Schule und damit auch einen reibungslosen Übergang der Kita-Kinder in die Schule. Dank eigener Küche ist zudem eine ausgewogene und gesunde Ernährung der Kinder gewährleistet. Hier hatte Bürgermeisterin Schreiber vor nunmehr acht Jahren auch im kulinarischen Wettstreit von BB Radio mit einer selbstgekochten Roten Grütze für die Kita den Sieg errungen. Unter anderem gab’s für die Kinder damals eine lustige Plüschfigur, die fortan nun „Grütze“ heißt und zum beliebten Maskottchen wurde.   

Clara-Sophie und Max-Felix, die beide in die Kita „Pfiffikus gingen, ließen durch ihre Eltern schreiben: „Danke für die tolle Zeit. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Was wir bei Euch in dieser Zeit alles gelernt haben (singen, Pilze malen, ohne Windel zu leben) und erlebt haben (interessante  Waldspaziergänge, toben . . .)  kann uns keiner nehmen. Es sind super Erinnerungen.“

 

Kindermund aus der Kita „Pfiffikus“

Luis: „Die Polizei bestimmt über alles“. Bosse: „ Nein die Richter und die Politik“, Lilly: „Auch der Bürgermeister bestimmt über ganz Deutschland!“  Paul: „Oder der liebe Gott.“

Niclas: „ Meine Uroma hat ganz viele Bonbons gekaut, jetzt hat sie Ersatzzähne.“

Erzieherin: „ Wer wach ist, kann aufstehen!“ Oscar flüstert: „Vivien komm, die Luft ist rein!“

Kind schaut ein Buch an, in dem Urmenschen abgebildet sind. Lilly: „Das war‘n wir früher, ich glaube das war ich!“, Ole: „Ich war der Starke hier mit dem Speer.“

Kind nach Weihnachten: „ Unser Baum besteht nur aus Tannenbaumpiekseblättern“

 

Pudelfisch und Quallen aus Beton

Wünsdorfer Hortkinder beteiligten sich  erfolgreich am Projekt „Fische und Furchen“

Es ist vollbracht. Im Rahmen des Kunstprojekts „Fischen und Furchen“ der Künstler Annette Paul und Manfred Sieloff führten die beiden auch ein von der Stadt Zossen finanziell unterstütztes Projekt mit Schülern in den Sommerferien im Hort Wünsdorf statt. Das Ziel war vorgegeben: Entstehen sollten phantasievolle Fischreliefs – passend zum künstlerischen Motto. Und so entschieden sich Justin und Philip für  zwei Quallen,  der Urfisch hatte es Dominik, Jason, Marlene und Hanna angetan, Sophie und Lilly ließen einen Pudelfisch entstehen. „Insgesamt“, so Manfred Sieloff, „nahmen 15 Kinder im Alter von sieben zehn Jahren teil.“  Sie modellierten zunächst ein Fisch- bzw. Wassertierrelief aus Ton, das anschließend mit Gips umhüllt wurde, um eine Negativform zu erstellen. Nach Festwerden des Gipses wurde der Ton aus den Formen gelöst und die inneren Formen anschließend mit Beton ausgegossen. Nach der Trocknung konnten die Betonfische aus den Gipsformen geschlagen und farbig gestaltet werden. Für den gebürtigen Wünsdorfer Manfred Sieloff war es eine Freude zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder bei der Sache waren. „Besonders gefallen hat ihnen das Krachmachen beim Zerschlagen der verlorenen Formen und das Rühren des Betons mit Bohrmaschine und Rühraufsatz“, erzählt der seit 1980 aktive Künstler. Einen besonderen Aha-Effekt gab es für die Kinder beim Herauslösen der Betonfische. Aber auch das Anrühren von Farbe aus Pigment und Bindemittel  sei etwas ganz Neues für die kleinen Künstler gewesen. Auf diese Weise entstanden sechs verschiedene Motive, an denen jeweils immer mehrere Kinder beteiligt waren. Zu sehen sind sie derzeit noch im Kulturhof Wünsdorf, wo Anfang September auch die Finissage zum Projekt „Fischen und Furchen“ stattfand. Eine  interessante Ausstellung gibt einen optischen Überblick über die verschiedenen Etappen und Performances. Auch die Arbeit der Wünsdorfer Hortkinder ist in einem Video festgehalten worden. „Die Zusammenarbeit mit dem Hort war erfreulich fruchtbar und unkompliziert und macht Lust auf weitere gemeinsame Projekte“, resümiert der 62-Jährige, der sich freuen würde, wenn die Arbeiten der Kinder irgendwie, irgendwann, irgendwo auch öffentlich gezeigt werden könnten.   

5. Fun-Sport-Tag im Zossener Jugendzentrum wurde gut angenommen

Er hielt, was er versprach, der 5. Fun-Sport-Tag im und am DRK-Jugendzentrum Zossen an der Wasserstraße. Es konnte geklettert und gekegelt, auf die Torwand geschossen oder mit Pfeilen auf Luftballons geworfen werden. Ganz Mutige wagten sich ans Bullriding, was vor der Kulisse der Kalkschachtöfen besonders spektakulär aussah. Auch klassische Freizeitangebote  für Kinder und Jugendliche wie Straßenfußball, Tischtennis und Torwandschießen wurden gern genutzt. Insgesamt elf verschiedene Stationen standen zur Verfügung. Wer an mindestens fünf der Sportstationen aktiv mitmachte und sich dies auf einem vorgedruckten Zettel bestätigen ließ, konnte sich über eine extra für den Tag angefertigte Medaille freuen. Mehr als 120 Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen bevölkerten am Donnerstag, dem 9. Juli, gleichzeitig das Areal um das vor einem Jahr eingeweihte Jugendzentrum und dessen Innenräume. Sie hatten sichtbar Spaß und nutzten zudem gern die Angebote am Verpflegungsstand.

Schiedsrichter Stefan Lupp pfiff Pokalspiel zwischen den Mannschaften der Kita „Oertelufer“ und der Kita „Bummi“

Kein geringerer als Stefan Lupp, der zuletzt als Linienrichter im DFB-Pokalendspiel VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund und auch bei der Fußball-WM in Brasilien eingesetzt worden war, pfiff am Mittwoch, dem 24. Juni die Spiele zwischen den „Ameisen“ der Kita „Oertelufer“ und den kleinen Kickern aus der Kita „Bummi“.  Nach insgesamt drei  Spielen zu je 2 x 6 Minuten hatten beide Kita-Mannschaften je einen Sieg, eine Niederlage, ein Unentschieden und damit 4 Punkte zu Buche zu stehen, so dass das Torverhältnis entscheiden musste. Mit 7:3 hatten die „Ameisen“  die Nase vorn und konnten sich über den Wanderpokal freuen, der ihnen von Stefan Lupp höchstpersönlich während der Siegerehrung überreicht und von Kapitän Yannick stolz in die Höhe gehoben wurde. Doch auch die „Bummis“ gingen nicht leer aus. Ihr Torwart Marc wurde als bester Torhüter geehrt, bester Spieler war Dennis  aus der Kita „Oertelufer“, dazu gab’s für die Kinder noch eine von Erzieherin Hannelore Müller gebackene Torte in Form eines Fußballfeldes mit angedeuteten Toren, einer Mittellinie und Gummibärchen als Spieler. Alle Akteure erhielten zudem ein Autogramm  des bekannten Schiedsrichters vom MSV Zossen 07. Mindestens 50 habe er schreiben müssen, so Lupp, den man nicht lange überreden musste, diesen sportlichen Spaß für Kinder und Erzieher mitzumachen. Noch dazu, da sein Sohn selbst in die Kita „Oertelufer“ geht, selbst aber an diesen Tag krankheitsbedingt nicht mitspielte. Erwartungsgemäß hatte der erfahrene Schiedsrichter keine Probleme mit dem überaus fairen Spiel, obwohl die kleinen Spieler jedem Ball nachjagten und mit großem Eifer bei der Sache waren. Lediglich ein absichtliches Handspiel musste der Mann in Gelb-Schwarz ahnden, absichtliche Fouls gab’s keine. Immer wieder wurden die Spieler von kleinen wie großen Zuschauern mit Sprechchören („Bummi“ vor noch ein Tor) oder Gesängen (Kiiiitaaaa Oertelluuuufer) angefeuert. Einig waren sich alle nach dem Wettkampf: Es hat einen Riesenspaß gemacht! Prompt kam auch die Einladung zur Revanche im nächsten Jahr  in die Kita „Bummi“, die von den „Ameisen“ gern angenommen wurde. 

 

Impressionen vom Eröffnungstag des Jugendzentrums

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Neues Jugendzentrum in Zossen eröffnet

Mit dem neuen Jugendzentrum an den Zossener Kalkschachtöfen, das am 10. Juli von Bürgermeisterin Michaela Schreiber übergeben wurde, erweitern sich für die Jugend der Großgemeinde deren Freitzeitmöglichkeiten gravierend. Träger des Jugendclubs ist das DRK. Es war auch schon in der in die Jahre gekommenen Jugendeinrichtung "Efeuhaus" in Nächst Neuendorf  federführend. Leiterin Susanne Kübeler und ihre Kollegin Evelyn Bär haben sich viel vorgenommen, um mit den Clubnutzern gemeinsam einiges auf die Beine zu stellen. Die Bedingungen in der komplett um- und ausgebauten alten BHG-Baracke  sind bestens. Alles ist so geworden, wie es sich die Stadt als Auftraggeber und die Planer vorgenommen haben. 317 Quadratmeter Nutzfläche stehen den Jugendlichen künftig für ihre Freizeitgestaltung zur Verfügung.  Die größte Fläche beanspruchen der große Multifunktionsraum sowie die über eine Rampe erreichbare Bühne. Eine  türkisfarbene XXL-Sitzecke  in der Lounge gegenüber dem künftigen Bar- und Küchentrakt strahlt schon jetzt Gemütlichkeit aus. So farbenfroh präsentieren sich auch die Toiletten - darunter eine behindertengerechte -  sowie die Stühle.  Einer der beiden Kreativräume ist schallschutztechnisch so ausgerüstet, dass er sich als Probenraum für Bands eignet. Außerdem sind die Kreativräume  für  Computerplätze, Workshops und thematische Hobby-Nachmittage  gedacht.