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„Gewalt ist out“

Projektwoche zur Gewaltprävention an der Erich-Kästner-Grundschule in Wünsdorf

„Sicherheit ist erlernbar“, so sagt es die Europäische Wing-Tsun-Organisation (EWTO) und bietet deshalb Schulen die Möglichkeit, Gewaltpräventionsprojekte durchzuführen. Auch die Erich-Kästner-Grundschule in Wünsdorf führte in diesem Schuljahr eine solche Projektwoche durch, in der alle Klassen durch gezielte Übungen und Rollenspiele lernen, Gefahrensituationen zu meistern. Durch ein intensives Training mit sich und anderen Kindern werden das Einfühlungsvermögen, die Kommunikation, die Toleranz und die soziale Akzeptanz gefördert. In Kooperation mit der Wing-Tsun-Schule beschäftigen sich die Mädchen und Jungen mit Selbstverteidigung, Fairness, Konfliktlösung und Gefahrenfrüherkennung und setzen sich im Unterricht mit Themen der Gewaltprävention auseinander. „Ziel ist es, die Kinder in ihrer sozialen Kompetenz zu fördern und unseren Schulalltag gewaltfrei zu gestalten“, so Sozialarbeiter Arne Pfaender und Projektleiterin Lucille Fischer.

Die Idee, eine Projektwoche zur Gewaltprävention zu planen, entstand vor drei Jahren während der Zusammenarbeit mit einer regionalen Wing-Tsun-Schule in kleinen Tagesprojekten. Um alle Klassen integrieren zu können, wurde das Projekt auf eine ganze Woche ausgedehnt, in der für die Schüler unterschiedliche Angebote zur Verfügung stehen. Die diesjährige Projektwoche wurde mit einem kleinen Programm in der Sporthalle eröffnet, bei dem Schüler der Theater-AG mit Gesang, Tanz und Text auf die wichtigsten Themen der Woche einstimmten. Auch die Wing-Tsun-Trainer stellen sich den Schülern vor und zeigten einige Trainingseinheiten, die in der Woche erarbeitet werden sollten. Dazu nahm jede Klasse während der Projektwoche an einer Trainingseinheit teil. Themenschwerpunkte waren  Umgang mit Fremden, Kinderkonflikte und Selbstbehauptung.

Der Sozialarbeiter hat in jeder Klasse altersentsprechende Themen wie Gefühle, Konflikte kennen lernen, Teamaufgaben bewältigen angeboten. Die Klassenlehrer bearbeiteten Ganzschriften, Geschichten und andere Themen gegen Gewalt im Klassenverband. Außerdem hatte die Theater-AG der Schule das Theaterstück „Ansichtssache“ zum Thema Mobbing vorbereitet, das mehrfach in der Projektwoche für die 3. und 4. Klassen aufgeführt wurde. Den Fünftklässlern wurde die Streitschlichtung als neuer Baustein der Gewaltprävention vorgestellt. „Zahlreiche interessierte Schüler saßen in ersten Gesprächsrunden zusammen und wollen sich zukünftig zu Streitschlichtern ausbilden lassen“, so Arne Pfaender und Lucille Fischer.

Eine weitere Besonderheit in diesem Schuljahr war der Besuch des „Eukitea“-Theaterteams aus Berlin. „Die Profischauspieler stimmten uns in den Wochen vor der Projektwoche mit ihren Theaterstücken ‚Gut so‘ und ‚Raus bist du‘ auf das Thema Mobbing an Schulen ein, wo die Schüler Lösungsansätze, wie man als Mobbingopfer wieder Teil der Klassengemeinschaft werden kann, in exzellenter Art und Weise dargeboten bekamen“, erzählen die der Sozialarbeiter und die Projektleiterin. Auch die Eltern seien zu einer Abendvorführung eingeladen worden, konnten das Theaterstück sehen und sich in einer anschließenden Gesprächsrunde darüber austauschen. Diese Veranstaltungen konnte  die  Schule selbst aus dem Erlös des Sponsorenlaufes im vergangenen  Schuljahr finanzieren. Für die finanzielle Unterstützung der Projektwoche „ Gewalt ist out“ bedankt sich die Erich-Kästner-Grundschule bei der Stadt Zossen recht herzlich. „Wir hoffen, auch künftig in unserer Projektarbeit unterstützt zu werden“, so Arne Pfaender.

Hallenfußballturnier in Wünsdorf

Am Freitag, dem 21. April.2017, veranstaltet der Jugendclub Phoenix in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend in der Paul-Schumann-Halle in Wünsdorf ein Hallenfußballturnier. Es wird auf Großfeld mit  fünf Feldspielern und einem Torwart, aber dennoch nach Straßenfußballregeln gespielt. „Wie bei unserem vergangenen Turnier im Dezember 2016 erwarten wir die Teilnahme von Mannschaften aus der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Wünsdorf. Diesmal haben sich noch zusätzliche Mannschaften aus dem Mittenwalder-Projekt für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge vom „Grenzläufer e.V.“, aus Potsdam, vom Jugendclub in Groß Machnow und natürlich aus dem Jugendclub Phoenix in Wünsdorf angekündigt“, sagt Andreas Blömeke. Turnierbeginn ist 17.45 Uhr. Die Siegerehrung ist gegen 22 Uhr vorgesehen. „Und natürlich wird auch dieses Mal die fairste Mannschaft mit einem extra (großen) Pokal geehrt“, so Andreas Blömeke.

Bedarfsorientierte Öffnungszeiten

Jugendzentrum Zossen will in einer Testphase auch sonntags öffnen

Veränderte, den Wünschen und dem aktuellen Bedarf der Jugendlichen angepasste Öffnungszeiten sollen ab sofort im Jugendzentrum Zossen erprobt werden. Dazu gehören auch Öffnungszeiten am Sonntag, die  in einer dreimonatigen Testphase angeboten werden. „In letzter Zeit gab’s immer wieder Anfragen, ob das Jugendzentrum nicht auch an Sonntagen geöffnet haben kann“, so Kolja Schild, dem derzeitigen Leiter der städtischen, vom DRK betriebenen Einrichtung.  Geplant ist außerdem, das Jugendzentrum am Heiligabend (24. Dezember 2016) in der Zeit von 19 bis 24 Uhr zu öffnen. „Wir wollen damit Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit eröffnen, im Kreise Gleichaltriger das Weihnachtsfest in einem geschützten Raum unter Aufsicht zu begehen“, sagt der Sozialarbeiter.

Wie er  betont, sind die geplanten neuen Öffnungszeiten als Kernöffnungszeiten zu verstehen, das heißt dass die Einrichtung definitiv und verlässlich zu diesen Zeiten geöffnet ist. Im Zuge einer bedarfsorientierten Flexibilisierung der Öffnungszeit können diese allerdings dem Bedarf entsprechend noch ausgedehnt werden, beispielsweise an Wochentagen bis 21 Uhr, an Freitagen und Sonnabend sogar bis 23 Uhr. Ziel dieser Flexibilisierung sei die Bedarfsorientierung und die Vermeidung von  „Leerstand“  im Jugendzentrum, heißt es.

Hier die neuen Kernöffnungszeiten im Überblick:

Montag bis Donnerstag  14 bis 19 Uhr

Freitag                          14  bis 20 Uhr

Sonnabend                    15  bis 21 Uhr

Sonntag                        15  bis 20 Uhr (geplant ist eine dreimonatige Testphase mit Übernahmeoption)

„Rappelkiste“ lädt am 14. Oktober 2016 zum Tag der offenen Tür

Ein Tag der offenen Tür findet am 14. Oktober 2016 in der Kita „Rappelkiste“ in Wünsdorf statt. Ab 15 Uhr werden von den Erzieherinnen interessierte Besucher erwartet, um ihnen einen Einblick in den Kita-Alltag zu geben.  Sie können die verschiedenen Räume erkunden und individuelle Gespräche führen. Begrüßt werden sie mit einem  kleinen Eröffnungsprogramm, dazu steht ein Imbiss bereit.

Freizeitangebote für die Oktoberferien

Auch in den diesjährigen Oktoberferien halten die Jugendeinrichtungen der Stadt Zossen wieder diverse Freizeitangebote bereit. Anmeldungen sind ab sofort möglich (Jugendzentrum Zossen: 03377/2 05 56 40 oder Jugendclub Phoenix: 033702/2 01 68).

15. Oktober 2016 : Heidepark-Fahrt
18. Oktober 2016 , ab 16 Uhr: Billard-Turnier im Jugendzentrum (JZ)  Zossen
20. Oktober 2016 , ab 15 Uhr: Straßenfußball am Jugendzentrum Zossen
25. Oktober 2016, ab 16 Uhr: Dart-Turnier im Jugendclub (JC) Phoenix, Wünsdorf
26. Oktober 2016: Jump House Berlin, Jugendzentrum Zossen
27. Oktober 2016: Straßenfußball am Jugendzentrum  Zossen 
29. Oktober 2016: Go-Kart-Fahren in Berlin, JC Phoenix/JZ Zossen  
                                                                                                                Änderungen vorbehalten
             

Lesehungrige Bücherwürmer

Pünktlich zum Ferienbeginn öffnete der Sommerleseclub 2016 wieder seine Pforten

 

Viele Kinder konnten es kaum erwarten. Gerade erst hatten sie in den Schulen ihre Zeugnisse erhalten und waren freudestrahlend in die sechswöchigen Sommerferien verabschiedet worden, nun standen sie wenig später ungeduldig in der Zossener Stadtbibliothek und warteten am Mittwoch, dem 20. Juli 2016, auf die offizielle Eröffnung des Sommerleseclubs (SLC) 2016. Wohlwissend, dass hinter dem  Absperrband wieder jede Menge neuer, spannender Lesestoff auf sie wartet. Insgesamt 350 Kinder- und Jugendbücher, so die Leiterin der Stadtbibliothek, Claudia Lesczynski, wurden wieder extra  für den Sommerleseclub in den beiden Bibliotheken in Zossen und Wünsdorf angeschafft. Darunter alle Genres – vom Kinderkrimi über Fantasy-Geschichten bis hin zu Comic-Romanen. Nachdem  das Band durchgeschnitten war, begann der Run auf die neue „Nahrung“ für  lesehungrige Bücherwürmer und wissbegierige Leseratten. Die Mitarbeiter der Bibliothek hatten zudem mit viel Liebe zum Detail ein kleines Buffet zum Thema Star Wars und auch sonst die Dekoration mit Motiven aus dem Science-Fiction-Abenteuer  gestaltet.    

Und so funktioniert der Sommerleseclub: Während der Sommerferien lesen die zehn- bis 16-jährigen Kinder und Jugendlichen mindestens drei Bücher. Alle Teilnehmer erhalten einen speziellen Clubausweis und ein Lese-Logbuch, in das die Titel der gelesenen Bücher eingetragen werden. Schummeln geht dabei nicht. Denn jedes Mal, wenn jemand seine Bücher abgibt, wird nach dem Inhalt gefragt. Als Belohnung gibt’s ein Zertifikat, das die Teilnahme bescheinigt. Wer alle Bedingungen erfüllt, kann sich zudem noch zu Beginn des neuen Schuljahres über eine 1 im Lesen freuen. Wie Claudia Leszcynski sagt, haben sich wieder alle Leiter der Zossener Schulen bereit erklärt, diese Aktion entsprechend zu unterstützen. Sie selbst war zuvor auch in den entsprechenden Klassen, um für den SLC die Werbetrommel zu rühren.

Der Sommer-Leseclub erweist sich seit Jahren als beliebter Anziehungspunkt für die jungen Leser. Eine Rekordbeteiligung gab es im Vorjahr. 135 Teilnehmer, davon 85 Mädchen, hatte die aus den USA stammende und zunächst vom Bundesland übernommene Sommerleseaktion  im vergangenen Jahr.  77 von ihnen schafften es wie vorgegeben, in der Zeit drei Bücher zu lesen und erhielten entsprechend auf einer SLC-Abschlussparty ein Zertifikat. Die Bibliotheken in Wünsdorf und Zossen gehören zu den bundesweit  rund 140 Bibliotheken,  die sich  an diesem  Leseförder-Projekt für Kinder und Jugendliche  beteiligen. Mit der Aktion soll auf  außerschulischem Weg die  Lese- und Schreibkompetenz  von Schülern  gestärkt und Interesse für die Begegnung mit Büchern geschaffen werden.  Wer möchte, kann nach dem Lesespaß auch einen Bewertungsbogen für jedes Buch ausfüllen und eine Quizfrage stellen, die dann der nächste Leser des Buches beantworten muss. 

Übrigens geben sich viele der SLC-Teilnehmer nicht damit zufrieden, „nur“ drei Bücher in den Ferien zu lesen. Ganz Fleißige haben es schon auf stolze 30  Bücher geschafft, sagt Claudia Lesczynski anerkennend.

Spiel, Sport und Spaß beim Fun-Sport-Tag im Jugendzentrum

Spiel, Sport und vor allem Spaß standen im Mittelpunkt des 6. Fun-Sport-Tages im Jugendzentrum Zossen, der am 14. Juli 2016 auf Einladung der Jugendsozialarbeiter wieder rund 200 Kinder und Jugendliche anlockte. Beim-Fun-Sport-Tag handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung des Fachkräftenetzwerkes ZoMeRa, in dem die Jugendsozialarbeiter der Gemeinden Zossen, Am Mellensee und Rangsdorf Hand in Hand arbeiten. An  zahlreichen Stationen konnten sich die Teilnehmer ausprobieren, ob beim Klettern oder Kegeln, beim Bogenschießen oder Büchsenwerfen, beim Bubble Soccer oder Billard. Nur das Trampolin blieb angesichts des unfreundlichen feuchten Wetters zunächst ungenutzt, konnte aber später nach Ende des Regens in Betrieb genommen werden. Im Jugendzentrum  selbst war unter anderem Mitmachen bei Drums Alive und Zuschauen bei Tanzvorführungen gefragt. Natürlich wurde im "Käfig"  auch wieder engagiert Fußball gespielt. 

6. Fun-Sport-Tag im Jugendzentrum

Auch in diesem Jahr findet im Jugendzentrum an den Kalkschachtöfen in Zossen wieder ein Fun-Sport-Tag statt. Die Jugendsozialarbeiter des DRK-Jugendzentrums Zossen (Wasserstraße 6)  laden am 14. Juli  2016 ab 13 Uhr zum inzwischen 6. Mal dazu ein. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Veranstaltung des Fachkräftenetzwerkes ZoMeRa, in dem die Jugendsozialarbeiter der Gemeinden Zossen, Am Mellensee und Rangsdorf Hand in Hand arbeiten.

Wie der Name „Fun-Sport-Tag“ schon vermuten lässt, gibt es an diesem Tag verschiedene Sportangebote. Ob Bubble Soccer, Bogenschießen oder Büchsen Werfen, Kicker, Klettern oder Kegeln, Tanzen, Trampolin  oder Tischtennis – die verschiedenen Angebote erfordern Konzentration und  Geschick. Zudem gibt es einen Flohmarkt und man kann beim Drums Alive mitmachen. Ein alljährlicher Höhepunkt ist das Straßenfußballturnier für Groß und Klein. Neben Ehrgeiz und Ausdauer sind hier Teamplayer gefordert. 

Mehr Infos unter 03377/2 05 56 40.

„Bad Boys“ gewinnen Straßenfußballturnier

Einer der sportlichen Höhepunkte  auf dem 13. Fest der Vereine in Zossen war am 14. Mai 2016 das spannende Straßenfußballturnier im Stadtpark. Insgesamt zehn Mannschaften hatten gemeldet  und lieferten sich engagierte Spiele um den Sieg. Der ging an die „Bad Boys“. „Die Bad Boys“, so Andreas Blömeke vom Jugendclub „Phoenix“ in Wünsdorf“,  „sind eine Mannschaft von unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen aus der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf.“ Den zweiten Platz belegten die „Heros“. Dieses Team  aus dem Jugendzentrum Zossen gewann zudem den Fairplay-Pokal des Turniers. Dritter wurde die Mannschaft „Pizza Planet 1“ aus dem Jugendclub „Phoenix“ Wünsdorf, in der auch zwei Spieler aus der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf spielen.  Das Jugendzentrum Zossen war außer mit dem Team „Heros“ noch mit der Mannschaft „Pfefferkörner“  am Start.  Die „Black Dragons“ und die „Dragon Fire“ sind Mannschaften mit Jugendspielern des MTV Wünsdorf und aus dem JC Phoenix, die „Zossener Elephants“ sind junge Männer aus dem Angelfachgeschäft  „Fishing Pro“ in Zossen, bei „Muffaga“ handelt es sich um Kinder der Familie Cacan vom „World of Döner“ in Zossen, die Mannschaften „Paralympics“ und „Pizza Planets 2“  wurden von Jugendlichen aus dem Jugendclub „Phoenix“ gebildet.

Die Platzierung im Überblick

1.             Bad Boys
2.             Heros
3.             Pizza Planets 1
4.             Black Dragons
5.             Zossener Elephants
6.             Paralympics
7.             Pfefferkörner
8.             Muffaga
9.             Dragon Fire
10.           Pizza Planets 2

Mal heiß umkämpft, mal spaßorientiert

Insgesamt neun Mannschaften traten am 30. Oktober 2015 beim Phoenix-Straßenfußballturnier in der Wünsdorfer Paul-Schumann-Halle an. In zwei Altersgruppen (AK 1 bis 14 Jahre, AK 2 ab 15 Jahre) wurde  um den Turniersieg gekickt. Der ging nach sportlich fairen Begegnungen und kooperativem Wettkampf  in der Altersklasse 1 an den FC Schnittchen, dessen Spieler die Teams „ Street Legends“,  „Die Kicker“ und „Toastbrot 2“ auf die Plätze verwies.  Wie Mitorganisator  Andreas Blömeke sagt, waren die Spiele in dieser Altersklasse besonders hart umkämpft, wurden die Duelle hier und da auch schon mal etwas „verbissen“ ausgetragen. Da ging’s bei den Älteren dann doch eher spaßorientiert zu. Die Mannschaft vom Polizeirevier Zossen musste sich schließlich dem Team „Lana“ geschlagen geben, landete aber noch vor „The Kings“ und „Toastbrot 1“.  Aber auch das gehört zum Fazit des Turniers: Während  sich die Spieler vom Team „Die Kicker“ über den Gewinn des Fairplay-Pokals freuten, musste eine andere Mannschaft nachträglich vom Turnier ausgeschlossen werden. Sie hatte nachweislich zwei Spieler eingesetzt, die älter als 14 Jahre sind, was sich erst im Nachhinein herausgestellt hatte.

 

 

Wenn „Die alten Zossen“ gegen „Die Füße Gottes“ spielen

Andreas Blömeke

Straßenfußball wird am 30. Oktober in Wünsdorf wieder groß geschrieben

 

Freunde des Straßenfußballs aufgepasst: Am Freitag, dem 30. Oktober, richtet der Jugendclub Phoenix in Kooperation mit der Brandenburgischen Sportjugend (BSJ) ein großes Straßenfußballturnier in der Wünsdorfer Paul-Schumann-Halle aus und knüpft damit an eine seit vielen Jahren bestehende Tradition an. Die beiden Partner organisieren alljährlich verschiedene Straßenfußballturniere und Sportfeste. „Neben einem halben Dutzend Jugendteams, die gern unter Bezeichnungen wie „Die Namenlosen“, „Die Wünsländer“, „Morjen!“, „Die Hafensänger oder „Die Füße Gottes“ antreten, haben auch wieder Zossener Lokalpolitiker, die im Team „Die alten Zossen“ spielen,  und Vertreter der Polizei ihr Kommen angekündigt und wollen auf dem Platz ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen“, sagt Mitorganisator Andreas Blömeke. Er freut sich schon auf das Turnier und betont, dass man auch noch am Spieltag selbst in der Zeit zwischen 16 und 17 Uhr einchecken kann.  

Wie er erzählt, arbeiten der JC Phoenix und die BSJ seit zehn Jahren in den Bereichen Offene Jugendarbeit, außerschulische Bildung und politische Bildung sehr erfolgreich zusammen. So beteiligten sich Teams des Jugendclubs kontinuierlich am LBS-Cup der Brandenburgischen Sportjugend. In den Folgejahren entwickelte sich Wünsdorf zu einem Standort des Straßenfußballs. Angesiedelt am Jugendclub finden regelmäßige Treffen mit jugendlichen Straßenfußballern statt. „Neben dem gemeinsamen Kicken organisieren wir eigene Straßenfußballevents und schaffen Angebote für die Jugendlichen vor Ort. Erinnert sei beispielweise an die Phoenix-Straßenfußballliga, die wir ins Leben riefen und an der sich in fünf Spielzeiten mehr als 80 Teams beteiligten“, berichtet Andreas Blömeke.

Parallel dazu nahmen die Wünsdorfer Straßenfußballer auch an Auslandsfahrten, Workshops und Schulungen der BSJ teil, bei denen demokratisches Verständnis und tolerantes Verhalten im Mittelpunkt standen. In diesem Jahr haben die BSJ und der JC Phoenix vor Ort  einen weiteren Partner gefunden und kooperieren nun auch mit der Oberschule Wünsdorf. Gemeinsam organisierten sie einen Aktionstag mit Straßenfußball und Workshops zum Thema Fairness, demokratisches Verhalten und Toleranz im Alltag und der Freizeit. Hieran nahmen nahezu 100 Schüler teil. Als Folgeprojekt wird die Ausbildung zu „Demokratielotsen“ an der Oberschule Wünsdorf und im Bildungszentrum Blossin stattfinden. Dieses Projekt wird in einem großen Praxisprojekt in Zossen/Wünsdorf seinen Abschluss finden. „Wobei Abschluss eigentlich das falsche Wort ist“, betont Blömeke. Es sei vielmehr ein Etappenziel. Denn die „Tour der Demokratie“, die Brandenburgische Sportjugend, Jugendclub Phoenix, Zossener Lokalpolitiker, Polizei und Oberschule Wünsdorf bisher gefahren sind, sucht weitere Mitmacher. „Jeder der an demokratischem, tolerantem und fairem Miteinander interessiert ist, ist herzlich willkommen.“

Am 30. Oktober, so kündigt Blömeke an, wird es in der Pause  einen kurzen Auftritt der Schülerband „Na und!“ aus der Förderschule Groß Schulzendorf geben. Gegen einen „schmalen Taler“ wird auch einen kleinen Snack - Wiener Würstchen mit Brot – gereicht, dazu gibt’s Wasser gratis.

Von der Konsum-Kita zum Pfiffikus

Dabendorfer Kindereinrichtung blickt auf zehn erfolgreiche Jahre zurück

„Die Kita ‚Pfiffikus‘ ist wirklich das, was wir uns unter einer gut organisierten Kita vorstellen. Eine Kita, in der ganz individuell gefördert, gelehrt und ‚erzogen‘ wird. Auch ein großes Herz eines jeden Erziehers sitzt stets am richtigen Platz.“ Gibt es ein schöneres Kompliment - schriftlich formuliert von zufriedenen Eltern  -  für eine Kindereinrichtung, die inzwischen auf eine zehnjährige Erfolgsgeschichte zurückblicken kann? Dabei war die „Geburt“ der Kita alles andere als komplikationsfrei. Die Idee von Bürgermeisterin Michaela Schreiber, eine ehemalige Konsum-Kaufhalle  an der Triftstraße zu einer Kita um- und ausbauen zu lassen, stieß damals nicht nur auf Gegenliebe. Hieß es noch am 18. März 2004 in der lokalen Presse „Konsum-Kita auf der Kippe - Fraktion der GGZ  will Sanierung des Landambulatoriums in Dabendorf“,  titelte die Zeitung wenige Tage später „Konsum-Kita ist beschlossen – Zossens Stadtverordnete  schmettern Antrag der GGZ-Fraktion auf Beendigung  des Projekts ab“. Auch danach gab’s noch die eine oder andere Querele, ehe im August 2005  bunte Luftballons zur Eröffnung in die Luft flogen. Kita-Leiterin Simone Schober, eine Frau der ersten Stunde, erinnert sich gut daran, dass eines Tages  Glückwünsche zur neuen Kita von irgendwo  ganz weit weg kamen. „Man hatte offenbar den Luftballon mit der Nachricht gefunden“, sagt sie. Außer ihr arbeiten heute noch fünf der  acht Erzieherinnen in der Kita „Pfiffikus“,  die von Anfang an dabei sind und sich zu einem echten Team zusammenrauften. Zusammen mit derzeit drei Auszubildenden sorgen sie von montags bis freitags dafür, dass die  derzeit 75 Kinder im Alter von einem Jahr bis zum Schuleintritt in mehreren funktional eingerichteten Räumen eine optimale Betreuung und Förderung nach dem bewährten infans-Konzept der Frühpädagogik erhalten. In einem Flyer der Kita wird dazu der französische Humanist und praktizierende Arzt Francois Rebelais zitiert. „Ein Kind“, so sagte er bereits im 16. Jahrhundert, „ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern Feuer, das entzündet werden will.“  Und so sei es auch Herzenssache für Simone Schober, die zugleich den Hort leitet, und ihr Team, die Kinder ganz nach ihren Bedürfnissen einzugewöhnen. Dafür steht unter anderem ein extra Krippenbereich - „unser Nest für die Kleinen“, wie es Simone Schober liebevoll nennt – zur Verfügung. Dorthin können sich die Jüngsten jederzeit zurückziehen, wenn es ihnen bei den Größeren zu hektisch oder laut wird. 

Seit dem 23. Juni 2006 trägt die ehemalige Konsum-Kita den Namen „Pfiffikus“. Er hatte von den Kindern den Vorzug vor dem Namen „Am Sandberg“ erhalten. Das große Holzschild an der Eingangstür  stammt noch von der Namensgebung, die mit einem großen Sommerfest gefeiert wurde. Überhaupt wird gern und oft in der Kita gefeiert - ob Fasching oder Zuckertütenfest, Weihnachtsfeier (in jedem Jahr führen Eltern ein anderes Märchen auf) oder wie kürzlich das große Sommerfest anlässlich des zehnjährigen Bestehens. An diesem Tag konnten sich die kleinen Forscher und Entdecker über ein echtes Mikroskop mit verschiedenen Präparaten freuen, das Bürgermeisterin Michaela Schreiber in einem großen bunten Paket verpackt als Geschenk mitgebracht hatte und nun im sogenannten Forscherraum steht.

Nicht unerwähnt – darauf legt Simone Schober  Wert – darf der Förderverein ScHorKi“ bleiben. „Mit ihm haben wir eine gute Zusammenarbeit und dank ihm gab’s schon so manche Überraschung für uns und die Kinder“, sagt die Kita-Leiterin und denkt dabei unter anderem an die Spielebene mit Turm, die kurz vor Weihnachten 2010  übergeben wurde. Dazu kommen diverse Arbeitseinsätze, die Beteiligung an Festen und Projekten usw.. An ein Projekt kann sich Simone Schober noch genau erinnern. Im Februar 2006 hatte die Kita Gäste aus Sansibar. Sie wurden mit dem Lied „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum“ begrüßt. Das Besondere: Die Kinder sangen es auf Kiswahili. Aischa, Tattoo und Ohma, so hießen die Gäste, erzählten den Kindern über ihre afrikanische Heimat und zeigten ihnen, wie man rechteckige Tücher, sogenannte Kangas, zu einem Rock oder  Kleid faltet. Bilder von diesem unvergesslichen Erlebnis finden sich in der Chronik der Kita, die inzwischen zwei dicke Ordner füllt.

Eine Besonderheit der Kita „Pfiffikus“: In ihrer direkten Nachbarschaft befinden sich Grund- und Gesamtschule. Dieses „Bildungsdreieck“ ermöglicht eine enge Zusammenarbeit der Kita mit der verlässlichen Halbtagsgrundschule, dem Hort und der weiterführenden Schule und damit auch einen reibungslosen Übergang der Kita-Kinder in die Schule. Dank eigener Küche ist zudem eine ausgewogene und gesunde Ernährung der Kinder gewährleistet. Hier hatte Bürgermeisterin Schreiber vor nunmehr acht Jahren auch im kulinarischen Wettstreit von BB Radio mit einer selbstgekochten Roten Grütze für die Kita den Sieg errungen. Unter anderem gab’s für die Kinder damals eine lustige Plüschfigur, die fortan nun „Grütze“ heißt und zum beliebten Maskottchen wurde.   

Clara-Sophie und Max-Felix, die beide in die Kita „Pfiffikus gingen, ließen durch ihre Eltern schreiben: „Danke für die tolle Zeit. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder. Was wir bei Euch in dieser Zeit alles gelernt haben (singen, Pilze malen, ohne Windel zu leben) und erlebt haben (interessante  Waldspaziergänge, toben . . .)  kann uns keiner nehmen. Es sind super Erinnerungen.“

 

Kindermund aus der Kita „Pfiffikus“

Luis: „Die Polizei bestimmt über alles“. Bosse: „ Nein die Richter und die Politik“, Lilly: „Auch der Bürgermeister bestimmt über ganz Deutschland!“  Paul: „Oder der liebe Gott.“

Niclas: „ Meine Uroma hat ganz viele Bonbons gekaut, jetzt hat sie Ersatzzähne.“

Erzieherin: „ Wer wach ist, kann aufstehen!“ Oscar flüstert: „Vivien komm, die Luft ist rein!“

Kind schaut ein Buch an, in dem Urmenschen abgebildet sind. Lilly: „Das war‘n wir früher, ich glaube das war ich!“, Ole: „Ich war der Starke hier mit dem Speer.“

Kind nach Weihnachten: „ Unser Baum besteht nur aus Tannenbaumpiekseblättern“

 

Lesehungrige „Bücherwürmer“ erhielten ihre Zertifikate

Der Sommerleseclub 2015 ist am Sonnabend, dem 19. September, mit der Übergabe der Zertifikate in der Zossener Stadtbibliothek erfolgreich abgeschlossen worden.  85 Mädchen und 50 Jungen - damit 37 Kinder mehr als 2014 – hatten in diesem Jahr  an der Aktion teilgenommen, 57 Prozent von ihnen lasen in der Zeit mehr als drei Bücher und bekamen dafür von Bibliotheksleiterin Claudia Leszczynski und ihren Kolleginnen Anne Schweitzer und Heike Köppen das  entsprechende Zertifikat als Bestätigung  ausgehändigt.  Florian Dittrich bei den Jungen und Nele Wüstenhagen bei den Mädchen erwiese sich als besonders lesehungrige „Bücherwürmer“. Der Siebtklässler „verschlang“ 19 Bücher, die Schülerin aus der 8. Klasse brachte es auf 17 Bücher. Wie Claudia Leszczynski sagte, seien extra für den Sommerleseclub 411 Bücher gekauft worden. 622 Buchausleihen wurden während des Sommerleseclubs registriert. 60 der insgesamt 135 Teilnehmer sind 11 bzw. 12 Jahre alt. Im Anschluss an die Übergabe der Zertifikate ließen die jungen Leseratten bunte, mit Helium gefüllte Luftballons steigen, an denen sie jeweils einen Zettel mit ihrem Buchtipp geknotet hatten. So  empfiehlt Maria das Buch „Star Sisters“, Gustavs derzeitiges Lieblingsbuch heißt „Beast Quest“.    Neu in diesem Jahr war die Möglichkeit, für den nachfolgenden Leser des ausgeliehenen Buches eine Quizfrage zu stellen, die dann auf einen Zettel geschrieben ins Buch gelegt wurde. Insgesamt 50 solcher Fragen sind gestellt worden.

Pudelfisch und Quallen aus Beton

Wünsdorfer Hortkinder beteiligten sich  erfolgreich am Projekt „Fische und Furchen“

Es ist vollbracht. Im Rahmen des Kunstprojekts „Fischen und Furchen“ der Künstler Annette Paul und Manfred Sieloff führten die beiden auch ein von der Stadt Zossen finanziell unterstütztes Projekt mit Schülern in den Sommerferien im Hort Wünsdorf statt. Das Ziel war vorgegeben: Entstehen sollten phantasievolle Fischreliefs – passend zum künstlerischen Motto. Und so entschieden sich Justin und Philip für  zwei Quallen,  der Urfisch hatte es Dominik, Jason, Marlene und Hanna angetan, Sophie und Lilly ließen einen Pudelfisch entstehen. „Insgesamt“, so Manfred Sieloff, „nahmen 15 Kinder im Alter von sieben zehn Jahren teil.“  Sie modellierten zunächst ein Fisch- bzw. Wassertierrelief aus Ton, das anschließend mit Gips umhüllt wurde, um eine Negativform zu erstellen. Nach Festwerden des Gipses wurde der Ton aus den Formen gelöst und die inneren Formen anschließend mit Beton ausgegossen. Nach der Trocknung konnten die Betonfische aus den Gipsformen geschlagen und farbig gestaltet werden. Für den gebürtigen Wünsdorfer Manfred Sieloff war es eine Freude zu sehen, mit welchem Eifer die Kinder bei der Sache waren. „Besonders gefallen hat ihnen das Krachmachen beim Zerschlagen der verlorenen Formen und das Rühren des Betons mit Bohrmaschine und Rühraufsatz“, erzählt der seit 1980 aktive Künstler. Einen besonderen Aha-Effekt gab es für die Kinder beim Herauslösen der Betonfische. Aber auch das Anrühren von Farbe aus Pigment und Bindemittel  sei etwas ganz Neues für die kleinen Künstler gewesen. Auf diese Weise entstanden sechs verschiedene Motive, an denen jeweils immer mehrere Kinder beteiligt waren. Zu sehen sind sie derzeit noch im Kulturhof Wünsdorf, wo Anfang September auch die Finissage zum Projekt „Fischen und Furchen“ stattfand. Eine  interessante Ausstellung gibt einen optischen Überblick über die verschiedenen Etappen und Performances. Auch die Arbeit der Wünsdorfer Hortkinder ist in einem Video festgehalten worden. „Die Zusammenarbeit mit dem Hort war erfreulich fruchtbar und unkompliziert und macht Lust auf weitere gemeinsame Projekte“, resümiert der 62-Jährige, der sich freuen würde, wenn die Arbeiten der Kinder irgendwie, irgendwann, irgendwo auch öffentlich gezeigt werden könnten.   

5. Fun-Sport-Tag im Zossener Jugendzentrum wurde gut angenommen

Er hielt, was er versprach, der 5. Fun-Sport-Tag im und am DRK-Jugendzentrum Zossen an der Wasserstraße. Es konnte geklettert und gekegelt, auf die Torwand geschossen oder mit Pfeilen auf Luftballons geworfen werden. Ganz Mutige wagten sich ans Bullriding, was vor der Kulisse der Kalkschachtöfen besonders spektakulär aussah. Auch klassische Freizeitangebote  für Kinder und Jugendliche wie Straßenfußball, Tischtennis und Torwandschießen wurden gern genutzt. Insgesamt elf verschiedene Stationen standen zur Verfügung. Wer an mindestens fünf der Sportstationen aktiv mitmachte und sich dies auf einem vorgedruckten Zettel bestätigen ließ, konnte sich über eine extra für den Tag angefertigte Medaille freuen. Mehr als 120 Kinder und Jugendliche verschiedener Altersgruppen bevölkerten am Donnerstag, dem 9. Juli, gleichzeitig das Areal um das vor einem Jahr eingeweihte Jugendzentrum und dessen Innenräume. Sie hatten sichtbar Spaß und nutzten zudem gern die Angebote am Verpflegungsstand.

Schiedsrichter Stefan Lupp pfiff Pokalspiel zwischen den Mannschaften der Kita „Oertelufer“ und der Kita „Bummi“

Kein geringerer als Stefan Lupp, der zuletzt als Linienrichter im DFB-Pokalendspiel VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund und auch bei der Fußball-WM in Brasilien eingesetzt worden war, pfiff am Mittwoch, dem 24. Juni die Spiele zwischen den „Ameisen“ der Kita „Oertelufer“ und den kleinen Kickern aus der Kita „Bummi“.  Nach insgesamt drei  Spielen zu je 2 x 6 Minuten hatten beide Kita-Mannschaften je einen Sieg, eine Niederlage, ein Unentschieden und damit 4 Punkte zu Buche zu stehen, so dass das Torverhältnis entscheiden musste. Mit 7:3 hatten die „Ameisen“  die Nase vorn und konnten sich über den Wanderpokal freuen, der ihnen von Stefan Lupp höchstpersönlich während der Siegerehrung überreicht und von Kapitän Yannick stolz in die Höhe gehoben wurde. Doch auch die „Bummis“ gingen nicht leer aus. Ihr Torwart Marc wurde als bester Torhüter geehrt, bester Spieler war Dennis  aus der Kita „Oertelufer“, dazu gab’s für die Kinder noch eine von Erzieherin Hannelore Müller gebackene Torte in Form eines Fußballfeldes mit angedeuteten Toren, einer Mittellinie und Gummibärchen als Spieler. Alle Akteure erhielten zudem ein Autogramm  des bekannten Schiedsrichters vom MSV Zossen 07. Mindestens 50 habe er schreiben müssen, so Lupp, den man nicht lange überreden musste, diesen sportlichen Spaß für Kinder und Erzieher mitzumachen. Noch dazu, da sein Sohn selbst in die Kita „Oertelufer“ geht, selbst aber an diesen Tag krankheitsbedingt nicht mitspielte. Erwartungsgemäß hatte der erfahrene Schiedsrichter keine Probleme mit dem überaus fairen Spiel, obwohl die kleinen Spieler jedem Ball nachjagten und mit großem Eifer bei der Sache waren. Lediglich ein absichtliches Handspiel musste der Mann in Gelb-Schwarz ahnden, absichtliche Fouls gab’s keine. Immer wieder wurden die Spieler von kleinen wie großen Zuschauern mit Sprechchören („Bummi“ vor noch ein Tor) oder Gesängen (Kiiiitaaaa Oertelluuuufer) angefeuert. Einig waren sich alle nach dem Wettkampf: Es hat einen Riesenspaß gemacht! Prompt kam auch die Einladung zur Revanche im nächsten Jahr  in die Kita „Bummi“, die von den „Ameisen“ gern angenommen wurde. 

 

Freizeitangebote für die Sommerferien 2015

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Das Jugendzentrum in Zossen und der Jugendclub „Phönix“ in Wünsdorf  bieten Jugendlichen in dieser Zeit zahlreiche Freizeitmöglichkeiten an. Anmeldungen sind ab sofort möglich (JZ Zossen: 03377/2 05 56 40, JC „Phönix“: 033702/2 01 68). Hier ein Überblick:
20. Juli, 14 Uhr: Schöner chillen, Bepflanzung im JZ Zossen
22. Juli, ab 10 Uhr: Paddeln auf dem Nottekanal
23. Juli, ab 12 Uhr: Berlin-City-Tour (Kommunikationsmuseum-Checkpoint Charlie-Potsdamer Platz)
24. Juli, ab 14 Uhr: Berliner Unterwelten - „Dunkle Welten“
27. Juli, ab 9.30 Uhr: Ausflug zum Kletterwald Potsdam
28. Juli : Begegnungstag in Sachsenhausen – Rundgang/Zeitzeugen
29. Juli, ab 10 Uhr: Wasserski in Horstfelde
4. August, ab 15 Uhr: Tischtennisturnier plus Grillen im Jugendclub „Phönix“ in Wünsdorf
5. August, ab 15 Uhr: Tennis spielen in Schöneiche
6. August, ab 11 Uhr: Baden in Kallinchen
11. August , ab 17 Uhr: Bowlen am Burgberg (Jugendclub „Phönix“)
20. August , ab 16 Uhr: Kickerturnier im JZ Zossen
25. August , ab 15 Uhr: Kickerturnier im JC „Phönix“ in Wünsdorf
26. August , ab 16 Uhr: Tischtennisturnier im JZ Zossen
27. August , ab 12 Uhr: Berliner Unterwelten – Vom Flakturm zum Trümmerberg (ab 18 Jahre)      

 

 

Bolzen für die Toleranz

Andreas Blömeke

Wie kann es sein, dass bei einem Fußballturnier eine Mannschaft alle ihre Spiele gewinnt und dennoch nicht  Turniersieger wird? Straßenfußball macht’s möglich, denn Straßenfußball hat seine eigenen Spielregeln.  Jugendarbeiter Andreas Blömeke, der als Chef des Jugendklubs Phönix in Wünsdorf eine große Aktie daran hat, dass Straßenfußball auch in Zossen und Umgebung inzwischen ein große Fangemeinde hat, erklärt sie so: „Der Sieger jedes Spiels erhält drei Punkte, der Verlierer einen Punkt. Bei Unentschieden bekommen beide Teams je zwei Punkte. Das Besondere: Zusätzlich können noch bis zu drei Punkte erspielt werden. Dann nämlich, wenn zum Beispiel während der gesamten Spielzeit ein Mädchen im Team mitspielt (ihre Tore  zählen doppelt) und die zuvor abgesprochenen Fair-Play-Regeln eingehalten werden.“ Nach Adam Ries kann ein Team also maximal 6 Punkte aus einem Spiel holen.  So spielte kürzlich Bürgermeisterin Michaela Schreiber während der 8.  Zossener Meisterschaft  im Straßenfußball in der Paul-Schumann-Halle in Wünsdorf  bei den „Alten Zossen“ mit,  wofür es Zusatzpunkte für den weiblichen Einsatz gab, die  dafür sorgten, dass letzten Endes  Platz 3 heraussprang. Insgesamt hatten sechs Mannschaften gemeldet. Der Meistertitel  ging an das Team „Such dir was aus“ vor einer Mannschaft des Zossener Polizeireviers.  Das jüngste Team  waren die „Street Legens“. Weiter am Start waren der FC „Just für fun“ sowie die „Sportis“. 

Wichtiger aber noch als Punkte, Tore und Ergebnisse ist die Idee, die hinter dem Projekt „Straßenfußball für Toleranz“  - initiiert  von der Brandenburgischen Sportjugend im Landessportbund – steckt.  Es soll sportliche Betätigung  mit der Förderung sozialer und persönlicher Handlungskompetenzen verbinden und demokratische Werte vermitteln.  „Eigenschaften wie Konfliktfähigkeit und Toleranz, aber auch Respekt und Fairness sollen bei den Teilnehmern entwickelt werden“, so Blömeke. Der 49-jährige Diplomsozialarbeiter und Pädagoge, der früher selbst aktiv Fußball spielte und sogar die Trainer-Lizenz für Jugendmannschaften  besitzt,  findet das Spielkonzept, das dem Straßenfußballprojekt zugrunde liegt, bemerkenswert. Es basiert auf der gleichberechtigten Bewertung der sportlichen Leistung und  des Sozialverhaltens. Für beides gibt es Punkte. Anstelle eines Schiedsrichters agieren Jugendliche als sogenannte Teamer, Spielbeobachter, Moderatoren,  gegebenenfalls auch  als Konfliktschlichter. Über 150 brandenburgische Jugendliche aus 15 verschiedenen Standorten - der Jugendklub „Phönix“ in Wünsdorf ist seit 2004 einer davon -  sind in das Projekt eingebunden und engagieren sich für den Straßenfußball.

In diesem Jahr  wird es zwar keine eigene Straßenfußball-Liga geben,  so Andreas Blömeke, hinter den Kulissen werde aber dafür gearbeitet, um künftig wieder genügend personelle Man- beziehungsweise Frauen-Power in die Waagschale zu werfen, sprich auf das 15 mal 10 Meter große Spielfeld  zu bringen. Interessierte junge Leute  im Alter zwischen 15 und 25 sind jederzeit gefragt. Ein Team besteht aus vier Spielern plus Auswechselspieler, der beliebig oft ein- und ausgewechselt werden kann. Und übrigens: Der originellen Namensgebung des Teams sind so gut wie keine Grenzen gesetzt. Andrea Blömeke hat da so seinen Favoriten. Bei einem früheren Turnier, so erinnert er sich, gab es ein Team, das sich „Die Füße Gottes nannte“.

Freizeitangebote für die Osterferien

Das Jugendzentrum in Zossen und der Jugendclub „Phönix“ in Wünsdorf halten für alle interessierten Jugendlichen in den bevorstehenden Osterferien wieder zahlreiche Freizeitangebote an. Hier der Überblick, Anmeldungen sind ab sofort möglich.

 

31. März, ab 14 Uhr: Kochen im Jugendzentrum Zossen  

1. April, ab 10 Uhr: Klettern im Abenteuerpark Potsdam

2. April, 17 bis 19 Uhr: Bowling am Burgberg

2. April, ab 14 Uhr: Selbstgemachte Osterfreuden im Jugendzentrum Zossen

7. April, ab 12 Uhr: Kino in Berlin

7. April, ab 14 Uhr: Tischtennisturnier im „Phoenix“ Wünsdorf

8. April, ab 11 Uhr: Fahrt zum Mellowpark Berlin

9. April, ab 14 Uhr: Kickerturnier im „Phoenix“ Wünsdorf

9. April, ab 11 Uhr:  Bowling in Schöneiche

10. April, ab 14 Uhr: Tischtennisturnier im Jugendzentrum Zossen

8. Zossener Meisterschaft im Straßenfußball

Anstoß zur 8. Zossener Meisterschaft  im Straßenfußball ist am 13. Februar in der Paul-Schumann-Halle Wünsdorf. Das „Check in“ findet in der Zeit von 17.30 bis 18.30 Uhr statt. Ende gegen 23 Uhr.

 

 

Angebote für die Winterferien

Für alle, die noch nicht wissen, was sie in den Winterferien tun sollen, hier ein paar Angebote aus den Jugendeinrichtungen der Stadt auf einenn  Blick.

Impressionen vom Eröffnungstag des Jugendzentrums

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Neues Jugendzentrum in Zossen eröffnet

Mit dem neuen Jugendzentrum an den Zossener Kalkschachtöfen, das am 10. Juli von Bürgermeisterin Michaela Schreiber übergeben wurde, erweitern sich für die Jugend der Großgemeinde deren Freitzeitmöglichkeiten gravierend. Träger des Jugendclubs ist das DRK. Es war auch schon in der in die Jahre gekommenen Jugendeinrichtung "Efeuhaus" in Nächst Neuendorf  federführend. Leiterin Susanne Kübeler und ihre Kollegin Evelyn Bär haben sich viel vorgenommen, um mit den Clubnutzern gemeinsam einiges auf die Beine zu stellen. Die Bedingungen in der komplett um- und ausgebauten alten BHG-Baracke  sind bestens. Alles ist so geworden, wie es sich die Stadt als Auftraggeber und die Planer vorgenommen haben. 317 Quadratmeter Nutzfläche stehen den Jugendlichen künftig für ihre Freizeitgestaltung zur Verfügung.  Die größte Fläche beanspruchen der große Multifunktionsraum sowie die über eine Rampe erreichbare Bühne. Eine  türkisfarbene XXL-Sitzecke  in der Lounge gegenüber dem künftigen Bar- und Küchentrakt strahlt schon jetzt Gemütlichkeit aus. So farbenfroh präsentieren sich auch die Toiletten - darunter eine behindertengerechte -  sowie die Stühle.  Einer der beiden Kreativräume ist schallschutztechnisch so ausgerüstet, dass er sich als Probenraum für Bands eignet. Außerdem sind die Kreativräume  für  Computerplätze, Workshops und thematische Hobby-Nachmittage  gedacht.