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Hier zahlen Sie weniger: Unsere Zukunft - Ihre Chance! Ihre Zukunft - unsere Chance!

"Weniger ist manchmal mehr" titelte der überregionale Wirtschaftsteil der Märkischen Allgemeinen Zeitung aus Potsdam und bezog sich damit auf Zossens Strategie, die Einnahmen aus Gewerbesteuer  zu erhöhen: durch Absenkung auf den nach Gesetz niedrigst möglichen Hebesatz von 200%.

"Das kleine Zossen zeigt's den Großen" lautete die dazu passende ganzseitige Titelzeile auf der Politikseite der Berliner Morgenpost, in der vorgerechnet wurde, wie Kommunen am Schluss besser dastehen, wenn sie von vielen (standorttreuen wie auch sich neu ansiedelnden Unternehmen) Unternehmen maßvolle Hebesätze verlangen, statt sich mit hohen Gewerbesteuersätzen den Haushalt schön zu rechnen - nur um mit der Zeit festzustellen, dass die Unternehmen, die diese Sätze hätten zahlen sollen, fortgegangen sind oder gar nicht erst kamen.

Der Zeitung Die Welt war das Phänomen höherer kommunaler Einnahmen aus Gewerbesteuer bei niedrigeren Sätzen ebenfalls eine ganze Seite wert: "Glanz und Elend deutscher Städte" hieß der Bericht, in dem dieses Instrument der Gemeinden, selbst etwas für ihre Attraktivität als Wirtschaftsstandort zu tun, beschrieben wurde.

Und in aller Bescheidenheit hier der Hinweis: Zossen war nicht unter den Beispielen der Rubrik Elend gelistet. 

Unter den bundesweit ausgewählten zehn besonders attraktiven Standorten, die das Wirtschaftsmagazin Impulse für seine mehrseitige Geschichte zum Thema, führte es Zossen als Paradebeispiel an prominenter erster Stelle auf. Natürlich wurde auf die gute verkehrstechnische Lage hingewiesen. Aber was mit das wichtigste Kriterium für erfolgreiche Unternehmensansiedlung ist, teilte man den Standort-Entscheidern in Unternehmen klar in der Headline der mehrseitigen Wirtschafts-Story mit: "Hier zahlen Sie weniger!"

Dieser Streifzug durch den Blätterwald zeigt, was - in wirtschaftlichen Zeiten wie diesen allemal - an Bedeutung gewinnt: Unternehmen müssen scharf rechnen, um im Wettbewerb zu bestehen und Arbeitsplätze in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu erhalten - und im Aufschwung sogar schaffen zu können. Und da hilft ein niedriger Gewerbesteuerhebesatz, vor allem nach der Umsatzsteuerreform, erheblich.

200% Gewerbesteuer Müssen Sie da noch lange rechnen?

Für die Zukunft gibt sich Zossens parteilose Bürgermeisterin zuversichtlich, dass dieser Standortvorteil erhalten bleibt:

"Weniger ist manchmal mehr!" zitiert sie - siehe oben - den Wirtschaftsteil ihrer regionalen Heimatzeitung.

 

Betreiber für das Strandbad Wünsdorf gesucht

Die Stadt Zossen beabsichtigt ab der Saison 2011, das Strandbad am großen Wünsdorfer See im Ortsteil Wünsdorf, Seestraße 90-91, an einen privaten Betreiber für den Zeitraum von 5 Jahren, mit der Option auf weitere 5 Jahre, zu vergeben.

Das Strandbad ist mit einem Beachvolleyballplatz, Tischtennisplatte, großer Steganlage, einigen Kinderspielgeräten, Liegewiese, Sandstrand, und einem im Jahr 2009 renovierten Sozialgebäude mit Sanitärräumen sowie zentraler Trinkwasserversorgung ausgestattet. Die Hauptnutzfläche beträgt insgesamt ca. 15.000 m². Das Verlangen eines gestaffelten Eintrittsgeldes ist zulässig.

Gern würde die Stadt Zossen Konzeptangebote entgegennehmen, in denen außer einer Imbissversorgung und der Gebäude- und Freiflächenreinigung auch die Bereiche Tourismus, Kultur (hier insbesondere die Ausrichtung von 4 Oper-Air-Veranstaltungen), Sport, Freizeit und Erholung dargestellt und Bestandteile des Konzeptes sind.

Bewerben richten Ihre Angebote unter Beifügung eines Betreiberkonzeptes bis zum 30. November 2010 an die Stadtverwaltung Zossen, Wirtschaftsförderung, Marktplatz 20, in 15806 Zossen.

Weitergehende Fragen und Informationen werden gern telefonisch unter der Rufnummer 03377 / 3040 511 beantwortet.

Schreiber

Bürgermeisterin