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Adventsausstellung im Schulmuseum

Zossen . Die jährliche Adventsausstellung des Heimatvereins „Alter Krug“ im Zossener Schulmuseum  steht in diesem Jahr unter dem Motto „Es weihnachtet schon . . .“. Geöffnet hat sie zu den Öffnungszeiten donnerstags und sonnabends von 10 Uhr bis 12 Uhr sowie nach telefonischer Absprache mit der Leiterin des Museums, Gudrun Haase (03377 / 33 43 46). Auch zum Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende ist die Ausstellung zu sehen.

Winterpause  im „Alten Krug“

Zossen. Das Heimatmuseum „Alter Krug“ in Zossen hat bis Anfang März 2019 Winterpause. Darüber informierte die Vorsitzende des Heimatvereins, Karola Andrae. Nach telefonischer Terminvereinbarung unter  03377 / 30 05 76 sei für Interessierte allerdings auch in den Wintermonaten ein Museumsbesuch möglich. nen Winterbesuch vereinbaren. „Unser Schulmuseum im Haus Kirchplatz 7 in Zossen hat auch in den Wintermonaten wie gewohnt donnerstags und sonnabends von 10 bis 12 Uhr für Besucher geöffnet“, so Karola Andrae.

Mehr Infos unter www.heimatverein-zossen.de

 

Sportler aus der Region mit starken Leistungen

Dabendorf. „Es war wieder eine rundum gelungene Veranstaltung: Regen und Sturm hatten sich rechtzeitig verzogen, mit 224 Startern war ein starkes Läuferfeld versammelt, und auch die Zuschauer kamen bei spannenden Fights und teils überraschenden Ergebnissen auf ihre Kosten. Und obwohl die Pflaumenernte eigentlich schon vorbei war, fehlte selbst der traditionelle Pflaumenkuchen nicht.“ So beschreibt Martina Butzek, Vorsitzende des MSV Zossen 07, den 27. Dabendorfer Herbstlauf am 22. September 2018.  Nur auf das gewohnte Führungsfahrrad mussten die Sportler diesmal verzichten, der Sand war gar zu tief. „Dank guter Markierungen und zahlreicher Streckenposten war das aber kein Problem“, so Martina Butzek.

 

Wie in jedem Jahr waren Läufer aus ganz Brandenburg und Berlin in Dabendorf dabei. Und das, obwohl der Herbstlauf diesmal nicht als letzter Trainingswettkampf für den Berlin-Marathon genutzt werden konnte. Aber für viele ging es noch einmal um wichtige Punkte im Energie-Cup Teltow-Fläming oder im landesweiten Brandenburg-Cup der Bad Liebenwerda Mineralquellen, und so kamen die Läufer auch aus Hennigsdorf und Angermünde, Cottbus und Frankfurt.

 

Die ersten Medaillen und Urkunden gab’s für die Jüngsten bei ihrem Schnupperlauf. Dann schickten Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Ortsvorsteher Andreas Noack  das Hauptfeld der 10,1- und 15-Kilometer-Läufer auf die Strecke. Kurz nahm ein bunt gemixter Pulk zwischen 8 und 80 die 3,2-Kilometer-Strecke in Angriff, den Läufern dicht auf den Fersen folgten die Walker.

 

Als Allererster überquerte die Ziellinie nach 10:52 min Maximilian Wollnik vom OSC Potsdam (U18). Zehn Minuten später waren alle 3,2-km-Läufer im Ziel. Schnellster über 10,1 km  wurde mit Thomas Benke (41:26 min) ein weiterer Potsdamer. Schon auf Platz 2 folgte mit dem Großbeerener Steffen Grüneberg aber ein Sportler aus Teltow-Fläming. Die Überraschung des Wettkampfs: Als Gesamt-Dritte über die mittlere Distanz und erste Frau lief Teresa Wahl aus Blankenfelde (U18) ins Ziel - fast eine Minute vor der Vorjahressiegerin, ihrer Mutter Marita, die die Laufszene in der Region über viele Jahre dominiert hat. Die Überraschung hatte sich noch nicht gelegt, da folgte schon der nächste Paukenschlag: Knapp zehn Minuten nach den 10-km-Siegern rannte der Trebbiner Daniel Schröder ins Ziel. Er gewann damit nicht nur zum vierten Mal die 15 km in Dabendorf, sondern verbesserte auch noch seinen eigenen Vorjahres-Streckenrekord um fünf Sekunden auf 51:01 min. Mit Ringo Hebestadt (Diedersdorf, M 30) holte in 55:15 min ein weiterer Sportler aus der Region den 2. Gesamtplatz über 15 km.

 

Bedanken möchten sich die Organisatoren bei den vielen Helfern - sowohl aus anderen Abteilungen des MSV Zossen 07  als auch bei der Jugendfeuerwehr und weiteren Freiwilligen sowie bei der Stadt Zossen.

Neue Ausstellung und alte Beussel-Bank

Zossen. Pünktlich zum Tag des offenen Denkmals am 9. September 2018, konnte der Heimatverein „Alter Krug“ im gleichnamigen Museum in den Zossener Weinbergen den Besuchern die sogenannte alte Beussel-Bank präsentieren. Die stand bislang im Gemeindesaal der evangelischen Kirchengemeinde am Kirchplatz, wo sie nach der Sanierung des Objekts keinen Platz mehr gefunden hatte. Schon am ersten Tag wurde die prachtvolle Bank, die vom ehemaligen Zossener Rittergut der Beußels stammt, von Besuchern des Museums als Kulisse für Erinnerungsfotos genutzt. Erst vor kurzem konnten Interessierte im Heimatmuseum in einem Vortrag Näheres über die Familie Beussel erfahren. So ist Georg Heinrich Beussel der Namensgeber der Beusselstraße, des S-Bahnhofs Beusselstraße sowie der Beusselbrücke.     

Eröffnet wurde am Tag des offenen Denkmals im Heimatmuseum zeitgleich eine Sonderausstellung zur Geschichte der heutigen Zossener Umgehungsstraße. Titel: „Von der Bürgerwut zur Umgehungsstraße im Zentrum von Zossen“.  Auf zahlreichen Schautafeln mit Fotos, Dokumenten und Zeitungsberichten kann der Kampf der Zossener für den immer wieder verschobenen Bau der Umgehungsstraße vom politischen Vorgeplänkel über die Verzögerungen bis zur ersehnten Eröffnung im Jahr 2002 nachvollzogen werden. Heimatvereinsvorsitzende Karola Andrae hob bei der Eröffnung hervor, wie die Zossener durch bürgerschaftliches Engagement, Unterschriftensammlung und gemeinsame Aktionen den Bau der Straße „ertrotzt“ haben.

Info: Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 21. April 2019 zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums bzw. nach Absprache (03377/30 05 76).

Baumpflanzung mit Akrobatikeinlage

Kallinchen. Schwieriger als in früheren Jahren erwies sich diesmal das Pflanzen des Baumes des Jahres - in diesem Jahr die Esskastanie - während des 8. Baumfestes in Kallinchen, organisiert vom Verein „Freier Wald“. Dessen Vorsitzender Detlef Gurczik hatte zusammen mit der Schirmherrin der Veranstaltung, Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die Erdarbeiten übernommen und für die nötige Standfestigkeit des Baumes gesorgt. Allerdings kam dessen noch „gefesselte“ Blätterkrone erst durch eine akrobatische Meisterleistung zur Entfaltung. Anschließend wurde die Tafel enthüllt, der unter anderem zu entnehmen ist, dass die Edelkastanie von der 86-jährigen Naturschützerin Gisela Deckert - selbst Vereinsmitglied -  gestiftet worden ist. Auch Tauben - als Zeichen des Friedens - wurden wieder gen Himmel geschickt.

In entspannter und gemütlicher Atmosphäre saßen Gastgeber und Gäste des 8. Baumfestes anschließend bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst und Bier bzw. Cocktails zusammen. Wer wollte, konnte am Glücksrad drehen und mit etwas Fortune einen der vielen Trost- und Hauptpreise gewinnen. Für Kinder gab’s ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Puppentheater. Der Naturschutzbund  informierte über den nicht bei Allen beliebten Wolf und versuchte, Vorurteile auszuräumen. Nistkästen konnten selbst gebaut werden, Rundfahrten wurden angeboten und ein Trompeter bildete einen musikalischen Rahmen an diesem sonnigen 8. September 2018.

8. Baumfest in Kallinchen

2018 wird die Esskastanie als Baum des Jahres gepflanzt

Kallinchen. Am 8. September 2018 findet in Kallinchen zum 8. Mal das vom Verein Freier Wald organisierte Baumfest statt. Traditionell wird an diesem Tag auch der Baum des Jahres gepflanzt. Diesmal handelt es sich um die Edelkastanie. Bekannter ist der Baum unter dem Namen Esskastanie, deren stärkereiche und glutenfreie Früchte, bekannt als Maronen, begehrt sind. Sie ist nicht verwandt mit der Rosskastanie, sondern gehört zu den Buchengewächsen und wurde mindestens seit der Römerzeit in Deutschland kultiviert. Die Esskastanie gilt als ökologisch wertvoll und für den Klimawandel geeignet.

Wie schon in den Jahren zuvor hat Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber wieder die Schirmherrschaft über die Baumpflanzung anlässlich des Baumfestes in Kallinchen übernommen. Das Baumfest findet von 14 bis gegen 20 Uhr auf dem Areal hinter dem Dorfgemeinschaftshaus statt.

Messe für Körper, Geist und Seele

Gesundheitstag erstmals auf dem Gelände der Lebensstadt

Zossen. In diesem Jahr wird die Organisation und Durchführung des Gesundheitstages erstmalig vom Verein „Die Lebensstadt“ übernommen, der zugleich zum Tag der offenen Tür einlädt. Der Tag und die damit verbundene Gesundheitsmesse für Körper, Geist und Seele finden am 15. September 2018 von 11 bis 19 Uhr  auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses in Zossen, Weinberge 57, statt. Besucher haben die Möglichkeit, zahlreiche Aussteller aus dem Gesundheitsbereich kennenzulernen und sich unverbindlich informieren und beraten zu lassen. Diverse Vorträge sowie auch eine Tombola ergänzen das Angebot. Der Verein arbeitet nach eigenen Angaben gemeinsam mit Investoren, professionellen Netzwerkpartnern und regionalen Vertretern an der Realisierung des Konzeptes „Die Lebensstadt Zossen“ und unterstützt die Idee des Gesundheitstages Zossen. Wie Vereinsvorsitzender Lutz O. Freiberg sagt, sei es wichtig, dass eine so erfolgreiche regionale Idee weiter Unterstützung findet. Simone Böttcher selbst, auf die die Idee eines Gesundheitstages zurückgeht, sowie die Initiative Gesundes Zossen stehen wieder mit  helfenden Händen tatkräftig zur Seite, heißt es.

Die Messe soll auch dazu dienen, einen Beitrag zur Wiederbelebung des Geländes am ehemaligen Krankenhaus in Zossen zu leisten. Das zirka 18 000 Quadratmeter große, parkartige Anwesen bietet viel Platz und ein wundervolles Ambiente für die Aussteller und Besucher der Messe für Körper, Geist und Seele.

Hintergrund:

Im Jahre 2008 gründete Simone Böttcher einen Stammtisch für „Alternative Heilmethoden“. Ziel war es, allen Interessierten die Möglichkeit zu bieten, sich kennenzulernen und auszutauschen sowie Neues zu kreieren. So entstand auch hier die Idee in Zossen eine Messe für Körper, Geist und Seele zu organisieren, um zu zeigen, dass neben der Schulmedizin auch die alternative Medizin mit all ihren Angeboten eine Berechtigung hat. Die Vision war es, beiden Seiten gleichwertig zu begegnen und einen Ort zu schaffen, an dem die Aussteller die Möglichkeit haben, den Besuchern zu zeigen, welche Angebote es bereits in unserer Region gibt. So startete der erste Gesundheitstag Zossen in Kooperation mit der Feuerwehr in Zossen und mit 35 Ausstellern. Die Resonanz  ermutigte Simone Böttcher weiterzumachen. So gab es in den kommenden Jahr weitere Gesundheitstage in  Zossen mit jeweils bis zu 50 Ausstellern. In den vielen Jahren hat der Gesundheitstag Zossen an Bekanntheit gewonnen. Engagierte Unterstützer wie die Initiative Gesundes Zossen und die Feuerwehr Zossen wurden gewonnen, ohne die der Erfolg der Messe nicht möglich gewesen wäre. 2015 entschied sich Simone Böttcher aufgrund erhöhter Belastungen, die Verantwortung für die Durchführung des Gesundheitstages und der Messe Messe abzugeben. Die Organisation und Durchführung war in den vergangenen zwei Jahren von der Pflegeeinrichtung Pro Curand in Nächst Neuendorf übernommen worden.

20 Jahre Frauenverein Nächst Neuendorf

Frauenpower und Schlager zur Jubiläumsparty

Nächst Neuendorf.   20 Jahre ist es nun schon her, dass sich der Nächst Neuendorfer Frauenverein  - einst  entstanden aus der ehemaligen Ortsgruppe des Demokratischen Frauenbunds (DFD) - ins Vereinsregister hat eintragen lassen. Seit dem haben die derzeit 18 Mitglieder um Vereinsvorsitzende Gudrun Timm so manche  kulturelle Veranstaltung im Zossener Ortsteil organisiert. Erinnert sei nicht zuletzt an die Heimatfeste, die längste Kaffeetafel des Landkreises TF oder die musikalischen Frühschoppen. Sicher unvergessen auch die 475-Jahr-Feier, eine der Höhepunkte in der Nächst Neuendorfer  Geschichte. Und auch zum 20-jährigen Bestehen des Vereins Frauenvereins stellten die Frauen mit weiblicher Power wieder eine stimmungsvolle Party auf dem Dorfanger auf die Beine, die am 4. August 2018 im Laufe des heißen Sonnabends viele Besucher anlockte.  Schlager  war an diesem Tag Trumpf, aber nicht zuletzt  die temperamentvollen Auftritte der Mädchentanzgruppe „Girlies“ aus Teltow und der immer wieder gern gesehenen „Gentlemen“  vom Dabendorfer Karnevalclub (DKC)  waren das i-Tüpfelchen der Jubiläumsfeier des Frauenvereins.

Besucherrekord bei Bilderbuchwetter

Beim 15. Fest der Vereine kamen alle auf ihre Kosten  

Zossen.   An das 15. Fest der Vereine im Zossener Stadtpark werden sich wohl alle Mitwirkenden und nicht zuletzt die tausenden Besucher noch lange erinnern.  Das Bilderbuchwetter am 5. Mai ließ keine Ausrede zu, an diesem Tag nicht auf das Festgelände am Nottekanal zu pilgern. Das präsentierte sich an vielen Stellen in Orange, der Farbe des Vereinsfestes, und auch sonst überwog ein farbenfroher Mix von liebevoll geschmückten Vereinsständen,  bunten Mitmachangeboten und gastronomischen Versorgungspunkten.  Dass alles wie am Schnürchen klappte, war nicht zuletzt Verdienst des eingespielten Festkomitees und der zahlreichen Helfer und Akteure. Schon beim traditionellen Einmarsch  der Vereine - musikalisch einmal mehr angeführt  von der „Alten Wache“ aus Potsdam - zeichnete sich ab, dass das Jubiläumsfest  einen Besucherrekord verzeichnen wird. Mit dem Aufrichten des mit den Wimpeln der Vereine geschmückten Maibaums und dem anschließenden Salutschießen der Schützengilde zu Zossen  nahm  das Fest seinen ebenso entspannten wie stimmungsvollen Verlauf. Wie versprochen hatte sich der Stadtpark in eine Party- und Bummelmeile verwandelt, auf der jeder - ob Jung oder Alt, Groß oder Klein - auf seine Kosten kam. Sei es bei dem abwechslungsreichen Bühnenprogramm, wo sich Auftritte professioneller Künstler mit den liebevollen Darbietungen von Kindern städtischer Einrichtungen und der charmanten Tänzerinnen des DKC abwechselten, oder aber beim spannenden Rennen der schwimmenden Vehikel  auf dem Nottekanal, das wieder Hunderte Schaulustige ans Ufer lockte. Diese sahen unter anderem das vom Verein „Mühlenfließ“ aufs Wasser gelassene Raumschiff „Kenterprise“, für das Käpt’n Kirk alias Robin Lewinsohn und Mr. Spock alias Daniel Schubert  den Preis für das originellste Vehikel entgegennehmen konnte.  Als schnellstes Vehikel kam allerdings das selbst gebaute Floß der Katholischen Pfadfinderjugend  ins Ziel, das von Florian Wessel mit einem Schneeschieber als Paddel fortbewegt wurde. Steffi Schal und Heidi Bernert vom DKC wurden Zweitschnellste.  Zum ersten Mal gab’s auch eine Stadtpark-Rallye. Unter den 71 Teilnehmern, die alle Fragen an den neun Stationen richtig beantworten konnten und so auf das gesuchte Lösungswort „Stadtpark“  kamen, gewann ein Mädchen aus Zossen den begehrten Siegergutschein. Freuen über einen weiteren  ersten Platz konnte sich auch die Katholische Pfadfinderjugend. Ihre Präsentation  wurde als schönster Stand prämiert, gefolgt vom Förderverein ScHorKi und der SG Glienick. 

Spannend ging’s dann auch im Laufe des Abends zu. Zunächst wurde die Handballer der SG Schöneiche, die an diesem Tag den Aufstieg in die Verbandsliga  durch einen 29:20-Sieg gegen den Lausitzer HC Cottbus III perfekt gemacht hatten, von den Besuchern des Festes mit viel Applaus begrüßt und gefeiert. Die Coverband „Atomic Playboys“ aus Hamburg  heizte schließlich die Stimmung musikalisch  bis zum Countdown für das große Höhenfeuerwerk an. Auch wenn das aus technischen Gründen erst ein paar Minuten später gezündet werden konnte, war es wieder ein ebenso sehenswerter wie würdiger Abschluss eines schönen Festes. Der Dank gilt an dieser Stelle allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben!

Das 15. Fest der Vereine am 5. Mai 2018 im Überblick

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12 Kapitel Heimatgeschichte

Offizielle Vorstellung des Buches „Lindenbrück – Zeitsplitter der Geschichte“

Zesch am See.   Was lange - in diesem Fall sogar mehrere Jahre - währte, wurde nun endlich gut. Die Rede ist von dem Heimatgeschichtsbuch „Lindenbrück – Zeitsplitter der Geschichte“, herausgegeben von der Stadt Zossen und dem Verein „Am Mühlenfließ“.   Offiziell vorgestellt wurde die nahezu noch druckfrische Ausgabe des 167 Seiten umfassenden Werkes am 28. April 2018  in Zesch am See.  Vereinsvorsitzender Rainer Krawczyk begrüßte neben Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die eine nicht unwesentliche Aktie am Zustandekommen des Buches hat, auch den Autoren - den Historiker Jens Leder.  Dieser hatte nach eigener Aussage im Jahr 2015 das erste Mal von Lindenbrück gehört, als er von Lutz Cronenberg, der in Berlin-Lichtenrade lebt und unter anderem Mitglied des Vereins „Am Mühlenfließ“ ist, gefragt wurde, ob er bereit wäre, ein Buch zur Lindenbrücker Geschichte zu schreiben. In einem Zeitraum von mehr als einem Jahr entstand auf der Grundlage der Werkstattpapiere der Arbeitsgruppe des Vereins „Am Mühlenfließ“  und des in Bibliotheken und Archiven  recherchieren Materials ein lokalhistorisches Buch aus zwölf Kapiteln, in denen Kultur-, Wirtschafts- und Herrschaftsgeschichte erzählt werden. Besonders zu erwähnen seien hier die Rolle von Lindenbrück und Zesch während der Befreiungskriege von 1813 und ein grober Abriss der Zeit des Nationalsozialismus.

Das Interesse an dem Buch, so schildern Lindenbrücker Bürger, sei riesengroß. Manche kauften bereits zwei oder drei Exemplare,  da es nicht zuletzt ein schönes Geschenk sei, heißt es. Und so musste Autor Jens Leder an diesem Tag etliche Autogramme schreiben, es bildete sich zwischenzeitlich sogar eine kleine Schlange, so groß war die Nachfrage. Und wer schließlich ein Exemplar sein eigen nennen konnte, begann sofort zu blättern und zu lesen. Auch Bürgermeisterin Schreiber wünschte allen Geschichtsinteressierten viel Freude bei der Lektüre. Zuvor ließ sie die nicht ganz problemlose Entstehungsgeschichte des Buches noch einmal kurz Revue passieren. „Nachdem die Lindenbrücker Dorfgemeinschaft bereits im Sommer 2017 auf dem inzwischen 10. Lindenblütenfest zusammen mit ihren Gästen das 575-jährige Bestehen des Ortes gebührend gefeiert hat, findet das Jubiläumsjahr mit dem nun vorliegenden heimatgeschichtlichen Buch einen würdigen Abschluss“, betont sie in dem Vorwort.

Wer  neugierig  auf das Buch zur Lindenbrücker Geschichte geworden ist, hat ab sofort die Möglichkeit, das Buch im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Zossen oder beim Verein „Am Mühlenfließ“  zu kaufen. Es kostet 15 Euro.  

Alte Liebe rostet nicht

Schöneiche. Wie heißt es so passend: Alte Liebe rostet nicht. Das wurde einmal mehr eindrucksvoll am Vorabend des 1. Mai beim nunmehr 17.  Treffen der Brockenhexen in Schöneiche deutlich. Die gastgebende B.G.S. (Brockenhexen-Gemeinschaft-Schöneiche) hat ohnehin nie Zweifel daran gelassen, dass die Fahrer des meist wiesengrünen „Ifa-Klopses auf vier Rädern“  und mit 22 Pferdestärken unter der Haube ihr Herz an die alten Damen verloren haben. Gleichgesinnte treffen sich nunmehr seit 17 Jahren in dem Zossener Ortsteil, der in diesem Jahr zudem Gastgeber des Kreiserntefestes TF sein wird.  Die Veranstaltung ist nach wie vor ein echtes Zugpferd für die Fans der motorisierten Brockenhexen, wie die große Teilnehmerzahl - fast 50 - am 30. April bewies. Nach der obligatorischen Ausfahrt der Kult-Traktoren am Nachmittag gab es später wieder das mit Spannung erwartete Wettpflügen im Zusammenspiel von Mensch und Technik, wobei es darauf ankommt, unter den Blicken strenger Beobachter möglichst gerade Furchen zu ziehen. In fröhlicher Runde klang das Treffen schließlich im „Fahrerlager“ aus.

Engagierte Hexen

Kallinchen. Zahlreiche große und kleine als Hexen verkleidete Frauen und Mädchen bildeten mit oder ohne Besen zur Walpurgisnacht beim nunmehr 7. Hexenfest in Kallinchen wieder einen stimmungsvollen Rahmen für die vom Heimatverein engagiert organisierte Veranstaltung auf dem Sportplatz. Sie und die vielen Besucher an diesem Abend mussten zuvor mit ansehen,  wie vor dem nahenden Sonnenuntergang eine als böse Hexe gestaltete Puppe den züngelnden Flammen des Scheiterhaufens zum Opfer fiel. Nach Ende dieses Spektakels wurden sie selbst aktiv und tanzten um den kleinen Maibaum, der in sicherem Abstand zum Schauplatz der Hexenverbrennung aufgestellt worden war.  Wieder einmal war übrigens die traditionelle Hexensuppe der kulinarische Renner des Abends. 

15. Fest der Vereine mit Gute-Laune-Garantie

Zossens Stadtpark verwandelt sich am 5. Mai   in eine PartymeileZossen.  Gleich mehrere  kleinere wie größere Jubiläen gilt es auf dem diesjährigen Fest der Vereine in Zossen zu feiern. Da ist zunächst die Veranstaltung im Stadtpark selbst zu nennen, die inzwischen längst den Kinderschuhen entwachsen ist. Nunmehr zum 15. Mal  treffen sich Vereine der Stadt Zossen und ihrer Ortsteile zu ihrem großen, über die Stadtgrenzen hinaus bekannten und beliebten  Höhepunkt. Sogar fünf Jahre älter ist einer der Vereine, der seither zu den Stammgästen des Festes gehört - die Schützengilde zu Zossen, gegründet vor 20 Jahren. Mit ihrem Vorsitzenden Ulrich Steinberg an der Spitze werden die Männer und Frauen in ihren grünen Uniformen ab 11.45 Uhr vom Rathaus in den Stadtpark marschieren und vor der Hauptbühne mit ihrem traditionellen Salutschießen das Vereinsfest unüberhörbar für alle eröffnen. Ein besonderes Jubiläum begeht in diesem Jahr auch der Förderverein für Grundschule, Hort und Kitas in Dabendorf - besser bekannt unter dem Namen ScHorKi. Der wurde am 4. Mai 1993, also vor genau 25 Jahren gegründet. Und dann wäre da noch das Jubiläum der musikalischen Stammgäste  des Festes der Vereine  zu erwähnen. Vor immerhin 35 Jahren gaben die Musiker der „Alten Wache“ aus Potsdam - eine Swing- und Dixieland-Band -  ihr erstes echtes Dixieland-Konzert auf der Freundschaftsinsel. Wenn seit dem Louis Armstrongs bekanntes „When The Saints Go Marching In“ oder andere Dixieland-Klassiker erklingen, können Zuhörer nicht anders: Sie singen oder summen mit, wippen mit den Füßen oder schnipsen im Rhythmus mit den Fingern.  So auch seit Jahren nun schon in Zossen, wo die Jazz- und Swing-Musiker mit Trompete, Klarinette, Posaune und Banjo beim Publikum stets für Gute-Laune-Atmosphäre sorgen.

Gute Laune ist auch Voraussetzung bei Teilnehmern und Zuschauern des ebenso spannenden wie skurrilen Wettbewerbs der schwimmenden Vehikel auf dem Nottekanal. 2014 fiel zum ersten Mal der Startschuss für diese Super-Gaudi, die damit auch schon ihren 5. Geburtstag feiert. Garantiert humorvoll geht es zuvor schon auf der Bühne zu, wo Bauchredner Mike Maverick  in seiner Show eine Kombination aus deutschem Humor und amerikanischem Entertainment präsentiert. Ihm auf den Fersen ist die selbsternannte Schlagermafia alias Joost Montännar und Torben Sälliwenn, bevor die Rebel Tell Band die musikalische Regie auf der Bühne übernimmt. Sie vereint Schlager- und Rock ‚n‘ Roll-Welt  auf erfrischend verrückte Art und Weise.    

Zu den Stimmungsgaranten des Festes  zählen ohne Zweifel auch die Atomic Playboys aus Hamburg,  die dem Publikum am Abend wieder ordentlich einheizen wollen und es  bis zum feurigen Höhepunkt des Festtages - einem spektakulären Höhenfeuerwerk – musikalisch begleiten werden, ehe dann nach dem optischen Highlight DJ Sebastian Wilde das Zepter übernehmen und bis 2 Uhr die passende Party-Musik für alle Nachtschwärmer auflegen wird.

Bevor sich aber Zossens grüne Oase in eine bunte Partymeile verwandelt, stehen tagsüber freilich die Stände der einzelnen Vereine mit ihren unterschiedlichen Angeboten im Mittelpunkt. Sie bilden das Herzstück des Festes. Vertreter von rund 30 verschiedenen Vereinen werden am Start sein, um die Besucher über ihre engagierte Arbeit zu informieren, sie für diese zu interessieren und ihnen zudem Mitmachangebote zu unterbreiten.  Dass es auf dem Festgelände auch wieder jede Menge gastronomische Angebote – von A wie Apfelkuchen bis Z wie Zuckerwatte geben wird, versteht sich.

Also bitte vormerken: 5. Mai 2018, 15. Fest der Vereine im Zossener Stadtpark.

Aus dem Programm des 15. Festes der Vereine

11.45 Uhr: Festumzug vom Rathaus zum Stadtpark, anschließend Aufstellen des Maibaums und Salutschießen

12.15 Uhr : Dixieland- und Swing-Musik mit der „Alten Wache“ aus Potsdam

14.30 Uhr: Kindertanzvorführung des DKC

14.50 Uhr: Mike Maverick – Bauchredner und Comedy 

15.20 Uhr: Kindertanzvorführung der Kita „Bummi“

15.45 Uhr: Kindertanzvorführung des Vereins Schorki

16.20 Uhr: Show mit der „Schlagermafia“

17.15 Uhr: “Rebell Tell Band“  - Schlager und Rockabilly

17.15 Uhr:   Wettbewerb der „Schwimmenden Vehikel“ auf dem Nottekanal

18.15 Uhr: Siegerehrungen

18.40 Uhr: Tanzvorführungen des Dabendorfer Karnevalclubs (DKC)

19 Uhr: Partymusik mit den „Atomic Playboys“

22 Uhr: Countdown fürs Feuerwerk mit einem Meer aus Wunderkerzen

22.15 Uhr: Höhenfeuerwerk

22.25 Uhr: DJ Sebastian Wilde

Weitere Aktionen und Angebote im Stadtpark:

Straßenfußballturnier (Anmeldung bis 13 Uhr möglich), Kinderkarussell, Hüpfburg, Fußball-Dart und Trampolin, Stadtpark-Ralley,  Mit-Mach-Zirkus, Hundevorführung, Menschen-Cluedo-Spiel, Walking Acts, Feuerschale und Knüppelkuchen in der Burgruine                                                   Änderungen vorbehalten

 

Der Sieger kommt aus Berlin

Dabendorf.   85 Skatspieler, darunter sieben Frauen, spielten am 2. April 2018 in der Dabendorfer Mehrzweckhalle um den 14. Zossener Stadtpokal, organisiert vom Skatclub Grand Hand 98.  Dessen Präsident Ralf Stroh lobte die prima Atmosphäre während der drei mal  40 Spiele, auch wenn er schon nach 30 Minuten als Schiedsrichter an einem Tisch eingreifen musste. Ein Alleinspieler hatte behauptet, er habe 63 Augen gehabt, die Gegenpartei meinte, sie habe gewonnen. Die Karten waren schon von beiden Parteien auf dem Tisch vermischt zum nächsten Spiel. Doch das Problem wurde ordentlich gelöst. Am Ende stellte sich eindeutig heraus, dass die Gegenspieler und der Geber sich geirrt hatten. Dem Alleinspieler konnte sein gewonnenes Spiel angeschrieben werden.

Der Sieg ging an diesem Tag an Frank Achtenhagen aus Berlin, der mit seiner unübertroffenen ersten Runde, in der er 1734 Punkte erspielte, die Führung nicht mehr aus der Hand gab. Mit 3750 Punkten gewann er den 14. Stadtpokal - übrigens nicht zum ersten Mal -, gefolgt von Thomas Kwiatkowski aus Fürstenwalde mit 3554 Punkten und Karsten Schwan aus Blankenfelde mit 3522 Punkten. Dirk Wesenberg und Klaus Garz aus Rathenow wurden mit insgesamt 6337 Punkten Tandemsieger. Als beste Skatspielerin  belegte Veronika Hermes mit 2971 Punkten Platz 11.  Auch wenn die erst elfjährige Estella Sloty aus Neuhof - sie ist Mitglied der vom Skatclub Grand Hand 98 geleiteten Nachwuchsgruppe der Arbeitsgemeinschaft Skat der Grundschule Töpchin - selbst nicht mitspielte, durfte sie die ganze Zeit beim Präsidenten des Skatclubs Grand Hand 98, Ralf Stroh,  kiebitzen und Ideen einbringen und erhielt als Erinnerung an dieses Skatturnier einen kleinen Pokal. Stroh selbst hatte mit 3060 Punkten den 8. Platz belegt.  

Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die einmal mehr die Schirmherrschaft des Skatturniers um den Zossener Stadtpokal übernommen hatte, nahm die Siegerehrung vor.

14. Zossener Stadtpokal im Skat

Bürgermeisterin Michaela Schreiber übernimmt wieder die Schirmherrschaft

Bürgermeisterin Michaela Schreiber wird auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über das vom Skatverein „Grand Hand 98“ ausgerichtete Turnier um den Zossener Stadtpokal übernehmen. Es findet am Ostermontag, dem 2. April 2018, traditionell in der Sporthalle Dabendorf  an der Jägerstraße statt, diesmal zum 14. Mal. Gespielt wird nach der Internationalen Skatordnung. „Mit einer Ausnahme“, erklärt Vereinsvorsitzender Ralf Stroh: „Eingepasst gleich Ramsch“. Die erste der insgesamt drei Serien zu je 40 Spielen beginnt um 10 Uhr, die zweite gegen 13 Uhr, die dritte ist schließlich für zirka 15.15 Uhr vorgesehen. Das Turnier um den Zossener Stadtpokal ist offen für alle Skatspielerinnen und -spieler.  „Eine Anmeldung ist empfehlenswert, da die Teilnehmerzahl aufgrund der Platzkapazität auf 120 begrenzt ist“, so Ralf Stroh. Bei ihm kann man sich nicht nur anmelden, sondern auch Details zum Spielmodus sowie Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Gewinnmöglichkeiten erfragen. Anmeldung bis spätestens  31. März 2018 unter 0170/8 01 90 75 oder 033704/70 64 00, per Fax unter 033704/70 64 01 oder per E-Mail an stroh-waldstadt@t-online.de .

Vom Einmaleins zum Taschenrechner

Neue Sonderausstellung mit dem Titel „Ene mene Tintenfass . . .“ im Zossener Schulmuseum

Besucher des Zossener Schulmuseums können sich seit dem 15. März 2018 in einer Sonderausstellung unter dem Titel „Ene mene Tintenfass – geh in die Schul‘ und lerne was . . .“ unter anderem ein anschauliches Bild über 300 Jahre Schulpflicht in Preußen, die Bedeutung des einstigen Realienbuches und die Geschichte vom Einmaleins zum Taschenrechner machen. Zur Ausstellungseröffnung begrüßte Museumsleiterin Gudrun Haase neben Mitgliedern des Heimatvereins „Alter Krug“ -  ehrenamtlicher Träger des Schulmuseums - auch zahlreiche ehemalige Lehrer und Schüler, die sich in angeregten Gesprächen an ihre eigene Schulzeit erinnerten und nicht mit kritischen Anmerkungen zum heute praktizierten Schulsystem sparten.

Etliche interessant und anschaulich zusammengestellte thematische Wandtafeln unter anderem zu den Bereichen „Handschrift – ein wertvolles Kulturgut“, „Singen und Musizieren“,  „Künstlerisches Gestalten“ und „Naturwissenschaften im Unterricht“ zeigen die Entwicklung des Schulwesens von Einst zum Heute. Begleitet werden die informativen Tafeln vor allem von Exponaten, wie sie viele der Besucher noch selbst aus ihrer Schulzeit kennen, zum Beispiel Original-Stundenpläne, Lehrbücher von der Fibel bis zum Geschichtslesebuch, Mikroskope und andere technische Utensilien, wie sie in den naturwissenschaftlichen Fächern beim Experimentieren zum Einsatz kamen. Auch diverse  Zeichnungen, die einst an der Zossener Schule entstanden, sind ausgestellt. Ehemalige Fachlehrer erläuterten kompetent die jeweiligen Ausstellungsstücke bzw. Infotafeln, deren Auswahl und Zusammenstellung in der Vorbereitung ein ordentliches Stück Arbeit waren.

Nicht nur für heutige Schulklassen und Lehrer dürfte angesichts der  unaufhaltsamen Digitalisierungstendenzen gerade auch im Bildungssektor  ein Besuch der Ausstellung besonders spannend und aufschlussreich sein. Friedrich Wilhelm I. hatte im Jahr 1717 in Preußen die Schulpflicht eingeführt. Sein Sohn Friedrich II. gab 1763 im General-Land-Schul-Reglement genaue Anweisungen, wie der Unterricht erfolgen sollte: In der ersten Vormittags-Stunde wird 1. Ein Lied gesungen, welches der Schulmeister langsam und deutlich vorsagt. 2. Nach dem Gesang wird gebetet. 3. Nach dem Gebet wird ein Stück aus dem Katechismus, welches  in der Ordnung folgt, erklärt . . . In der dritten Nachmittags-Stunde  wird teils geschrieben, teils gerechnet und Buchstabieren bzw. ABC geübt.   In einem Lectionsplan an der Zossener Schule aus dem Jahr 1834 ist nachzulesen, dass noch in drei Klassenstufen unterrichtet wurde. Unterrichtsfächer in der 3. Klasse (Lernanfänger) waren damals Religion, Lesen, Schreiben, Rechnen, Deutsch, Kopfrechnen, Gesang und Denkübungen. Später kamen noch Fächer wie Geographie, Biblische Geschichte, Zeichnen, Formenlehre und Geometrie dazu.  Den Kleinen Katechismus sollten die Kinder ebenso auswendig beherrschen wie auch das auf der letzten Seite abgedruckte Kleine und Große Einmaleins.

Info: Die Ausstellung „Ene mene Tintenfass . . .“ ist noch bis Ende dieses Jahres zu den Öffnungszeiten des Schulmuseums - donnerstags und sonnabends von 10 bis 12 Uhr - sowie nach vorheriger Vereinbarung  zu sehen.

Rosenmontag 2018 beim DKC in Dabendorf

Heimatverein lädt zum Vortrag ins Schulmuseum ein

Ein gelungener Winterspaziergang

Dass Kallinchen ein überaus beliebtes Ausflugsziel ist, hat sich am Sonntag, dem 14. Januar 2018, wieder einmal gezeigt. An diesem Tag fand der jährliche Winterspaziergang statt, der in diesem Jahr unter dem Motto des im vergangenen Jahr durchgeführten Dorfwettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ stand. Dort hatte der Ortsteil Kallinchen den 3. Platz belegt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und strahlendem Sonnenschein machten sich rund 140 Spaziergänger aller Altersgruppen auf den Weg, um entweder einen „Langen Spaziergang“ über 6 Kilometer oder einen „Kurzen Spaziergang“ über 4 Kilometer zu absolvieren. Die Wege durch Wald und Flur waren so gewählt, dass jeder Spaziergänger auch mühelos das Ziel erreichen konnte, heißt es in einer Mitteilung des Heimatvereins Kallinchen. Die beiden Wanderleiterinnen Marion und Sabine informierten die Spaziergänger über die touristische Entwicklung des Ortes, im Zusammenhang  damit durchgeführten Baumaßnahmen sowie über den Erhalt, die Fortführung und die Entwicklung des kulturellen, sportlichen und gemeinschaftlichen Lebens in Kallinchen. Alles Wissenswerte wurde in einem  Flyer zusammengefasst und an Interessierte verteilt. Nach gelaufener Strecke fanden sich alle Spaziergänger auf dem Sportplatz in Kallinchen ein, wo sie sich an einem kleinen Feuer ausruhen und mit Tee und Glühwein aufwärmen konnten. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Kallinchen hatten Mitglieder des Heimatverein Kallinchen  hierfür alles bestens vorbereitet. Anschließend ging es dann in den „Alten Krug“ zum deftigen Essen. Der Heimatverein Kallinchen bedankt sich bei dem gesamten Team vom „Alten Krug“ für die Vorbereitung der Mahlzeit und die gute Bewirtung, bei allen fleißigen Helfern der Freiwilligen Feuerwehr Kallinchen sowie bei allen, die dazu beigetragen haben,  dass der Winterspaziergang 2018 zu einer gelungenen Veranstaltung wurde. Alle waren sich am Ende einig: Es war ein schöner, gelungener und abwechslungsreicher Sonntag.

 

Mit 17,56 km/h zum Sieg

Niels Bubel aus Berlin gewann den 40. Zossener Silvesterlauf

Bevor am 31. Dezember 2017 der Startschuss zur 40. Auflage des traditionellen Silvesterlaufs von Zossen nach Ludwigsfelde fiel, konnten die Sportler vor dem Zossener Rathaus  vier Jahrzehnte Geschichte  der Laufveranstaltung dank einer extra für den Jubiläumslauf gestalteten Fotogalerie Revue passieren lassen. Die stieß auf reges Interesse bei den Läufern, denn nicht nur die Namen aller bisherigen Sieger fanden sich dort wieder, auch Schnappschüsse früherer Silvesterläufe ließen bei dem einen oder anderen Erinnerungen wach werden.

Den Startschuss für den sogenannten Ehrenstart gab wie schon in den Vorjahren Zossens stellvertretender Bürgermeister Raimund Kramer. Minuten später wurde es für die 139 Silvesterläufer am offiziellen Startpunkt zwischen Zossen und Nächst Neuendorf  Ernst.  Die Favoriten bestimmten von Beginn an das Tempo und übernahmen sofort die Führung. In nur einer Stunde und 49 Sekunden legte Nils Bubel von der LG Nord Berlin Ultrateam die 17, 8 Kilometer lange Strecke von Zossen nach Ludwigsfelde  zurück. Neuer Streckenrekord! Bubel unterbot seine Siegerzeit von 2015 gleich um fast drei Minuten und war dabei mit beachtlichen 17,56 km/h unterwegs. Bei den Frauen konnte sich nach ihrem zweiten Platz im Vorjahr Marita Wahl  vom Guts-Muths-Rennsteiglaufverein in die Siegerliste eintragen. Ihre Laufzeit für die 17,8 Kilometer: 1:16:59 h.

Bei den Walkerinnen hatte übrigens Martina Müller vom MSV Zossen die Nase vorn.  Sie legte die acht Kilometer in 58:55 min zurück. Der Sieg bei den Männern ging an Lothar Naumann aus Königs Wusterhausen. Insgesamt waren 28 Walker am Start. Die kurze 2,8 Kilometer Distanz entschied Leon Kruppe (Eintracht Miersdorf/Zeuthen)  für sich. Bei den Frauen gewann auf dieser Strecke Helena Landstorfer vom LLV Ludwigsfelde.

40. Silvesterlauf von Zossen nach Ludwigsfelde

Von Hans-Jürgen Burow

Bereits Ende der 1960er Jahre schlossen sich einige Laufbegeisterte zusammen und trainierten in kleinen Gruppen regelmäßig. Nach wenigen Monaten beschlossen sie, einen Lauf gemeinsam zu bestreiten. Es waren damals acht Läufer, die sich am 28. Dezember 1973 auf einen recht abenteuerlichen Weg machten. Nur mit Sportsachen bekleidet und mit Laufschuhen fuhren sie mit dem Zug nach Potsdam. Vom Templiner See ging es dann im Laufschritt über Caputh, Michendorf, Saarmund, Fahlhorst, Gröben und Siethen zurück nach Ludwigsfelde. 28 Kilometer hatten die Läufer  in gut zwei Stunden zurückgelegt. Es waren keine Leistungssportler, die diese Strecke gemeistert haben. Es waren die Oberschüler Hennig und Wildgrube, der Student Fache, der Koch Mehlis, die Lehrer Kühn  und Schönbeck, der Musiker Lindenberg und der Eisenbahner Hoffmann. Jahr für Jahr fand dieser Vorläufer des Silvesterlaufes bis 1978 statt. Die Laufbewegung in allen Teilen unseres Landes  (DDR) nahm mehr und mehr Gestalt an. So auch im damaligen Kreis Zossen. Feste  Meilentreffs wurden  durch die Sportgemeinschaften in Dahlewitz, Rangsdorf und Ludwigsfelde organisiert. Die Zahl der Laufbegeisterten stieg stetig an. Man fuhr gemeinsam zu Wettkämpfen, wie dem legendären Rennsteiglauf, zum Harzgebirgslauf nach Wernigerode und nach Belzig zum „Zwei-Burgen-Lauf“. Laufgruppen bildeten sich bei den Sportgemeinschaften und der Wunsch nach regelmäßigen Lauftreffs in der Region wuchs. Somit wurde die Idee in die Tat umgesetzt. Ralf-Otto Kühn (Hauptkreissportlehrer beim DTSB-Kreisvorstand) und der damalige Kreisturnrat Friedrich Köhler gehörten zu den Begründern des Silvesterlaufes von Zossen nach Ludwigsfelde. Mit dem 1. Silvesterlauf von Zossen nach Ludwigsfelde war im Dezember 1978 der Durchbruch im Kreis Zossen geschafft. Für 1979 wurde der erste Volks- und Massenlaufkalender des Kreises Zossen durch den Kreisfachausschuss Leichtathletik herausgegeben.

Fast wäre der Auftakt zum 1. Silvesterlauf im eisigen Schneesturm des Winters 1978/79 verweht. Doch es kam ganz anders. Selbst härteste Läufernaturen waren erstaunt, als sich bei minus 14 Grad, Schneetreiben und Eisglätte am 30. Dezember 1978 auf dem Marktplatz in Zossen 65 Unentwegte zum Lauf nach Ludwigsfelde trafen. 17 Kilometer, die von jedem Läufer alles abverlangten, lagen vor ihnen. 64 Läufer erreichten das Ziel in Ludwigsfelde. Einige nach zwei Stunden größter Anstrengung. Damit war der Durchbruch geschafft. Auch die Läufer um Arno Schönbeck, die tags zuvor noch ihren Traditionslauf von Potsdam nach Ludwigsfelde machten, waren unter den ersten Silvesterläufern. Arno Schönbeck siegt beim Auftakt und konnte diesen Erfolg auch beim 2. Silvesterlauf wiederholen. Bereits am 30. Dezember 1979 fand die erste volkssportliche Laufserie mit dem 2. Silvesterlauf ihren erfolgreichen Abschluss. 658 Sportfreunde hatten sich in diesem Jahr an den Volksläufen im Kreis Zossen beteiligt.

So waren unter den Laufbegeisterten Arno Schönbeck, Kurt Schmidt, die Familien Mehlis, Ebner, Arens und Wölke zu finden. In den Starterlisten erschienen die Namen von Werner Teichmann, Helmut Hain, Rolf Hoffmann, Marlies und Rudi Schönrock, Robert Wildemann, Erika und Udo Deckert ebenso wie die von Ruth-Maria und Helmut Kranich, Wolfgang Haase, Dr. Wilfried Dötzel und Ulrich Schultz. Stellvertretend für viele andere sind auch zu nennen: Dieter und Falk Brietzke, Dieter Pätzold, Rudolf Hermsdorf, Barbara Adomeit, Siegmund Donath, Hans-Jürgen Burow und Andreas Sprenger. Die Laufbewegung und der Volkssportlauf-Terminkalender entwickelten sich im Kreis zu einer festen Größe. Dank den Machern um Ralf-Otto Kühn und Friedrich Köhler sowie ihren vielen Helfern in den Sektionen Leichtathletik und in den Laufgruppen der Sportgemeinschaften.

Mit dem 1. Silvesterlauf hat alles angefangen, nunmehr wird am 31. Dezember 2017 der inzwischen 40. Silvesterlauf von Zossen nach Ludwigsfelde gestartet.

 

Meldung zum Silvesterlauf: Ludwigsfelder Leichtathleten e. V. (Meldeanschrift) Uwe Manker, Straße der Jugend 30-32, 14974 Ludwigsfelde, www.llv-ludwigsfelde.de, E-Mail: m.hohn@llv-ludwigsfelde.de, Fax 0 33 78 / 20 97 822

Hauptstrecke: 17,8 km Zossen-Ludwigsfelde - alle Altersklassen - Ehrenstart: 9 Uhr Zossen, Rathaus, danach laufen alle Läufer gemeinsam durch die Straßen der Stadt (Berliner Straße, Bahnhofstraße, Fußgängertunnel) zum offiziellen Start am Ortsausgang in Richtung Nächst Neuendorf. Start: 9.15 Uhr Ortsausgang Zossen   

Laufstrecke: Zossen – Nächst Neuendorf – Chausseehaus – Alte Landstraße über Werben nach Wietstock – Wietstock Straße bis Wald – rechts ab in Richtung Löwenbruch – Überquerung der B101 ca. 850 m vor dem Ortseingang Löwenbruch – über Weinbergweg, Teltowkehre, Parkstraße, Genshagener Straße Ludwigsfelder Damm und Ostverbinder zum Ziel. Getränkestützpunkt: nach ca. 8 km. Ziel: Waldstadion Ludwigsfelde 
Walkingstrecke: 8 km am Waldstadion Ludwigsfelde - alle Altersklassen - Start: 9.30 Uhr Parkgelände am Waldstadion Ludwigsfelde. Laufstrecke: im Umfeld des Waldstadion Ludwigsfelde Ziel: Waldstadion Ludwigsfelde. Beim Walking erfolgt keine Zeitmessung.
Kurze Strecke: ca. 2,8 km am Waldstadion Ludwigsfelde - alle Altersklassen - Start: 10 Uhr Parkgelände am Waldstadion Ludwigsfelde. Laufstrecke: im Umfeld des Waldstadion Ludwigsfelde. Ziel: Waldstadion Ludwigsfelde.

Dabendorfer Karneval Club (DKC) hat neuen Vorstand

Von links nach rechts: Andreas Böcker, Gert Geese, Frank Dopatka, Olaf Manthey, Marco Huk.

Dabendorf.  Einstimmig wurde Andreas Böcker auf der Mitgliederversammlung des DKC am 29. September 2017 zum neuen Präsidenten der Dabendorfer Karnevalisten gewählt. Der 32-Jährige tritt damit in die Fußstapfen von Bernd Freier, der im März dieses Jahres überraschend verstorben ist, heißt es in einer Pressemitteilung des DKC. Ihm zur Seite stehen Gert Geese als 1. und Frank Dopatka als 2. Stellvertreter. Weitere Mitglieder im Vorstand sind Olaf Manthey (Schatzmeister) und Marco Huk (Schriftführer).   „Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern für ihr Vertrauen“, so Andreas Böcker in seiner Antrittsrede. Das Ziel in seiner ersten Amtszeit sei es, gut Bewährtes weiterzuführen, die Nachwuchsarbeit zu stärken, aber auch neue Impulse zu setzen, damit der DKC das karnevalistische Aushängeschild der Region bleibt. „Dafür brauche ich die Unterstützung von allen unserer 220 Mitglieder.“

Seine ersten Bewährungsproben  als Wort- und Anführer der Dabendorfer Jecken hat Andreas Böcker bereits bestanden: am 4. November beim traditionellen Karnevalsumzug in Mittenwalde und am 11. November, als die Karnevalisten aus Dabendorf, Kallinchen und Schöneiche das Zossener Rathaus stürmten und Bürgermeisterin Michaela Schreiber für die fünfte Jahreszeit entmachteten.

Baum des Jahres von unten und oben angegossen

Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber als Schirmherrin des Baumfestes in Kallinchen  und Detlef Gurczik, Vorsitzender des Vereins „Freier Wald“, haben am Sonnabend, dem 9. September 2017, im Beisein von zahlreichen Besuchern  in Kallinchen den diesjährigen Baum des Jahres - eine Fichte - gepflanzt.  Sie wird von Forstleuten auch „große Schwester“ der Kiefer genannt.  Der gut gewachsene und vom Ehepaar Ehresmann gestiftete  Nadelbaum war zuvor mit roten und weißen Luftballons geschmückt und für den symbolischen Pflanzakt bereits bestens vorbereitet worden.  Wasser zum Anwachsen bekam er diesmal nicht nur  aus den grünen Gießkannen, sondern auch - zum Bedauern der Baumfestgäste unter ihren Regenschirmen  - auch von oben. Wie es zur Wahl der Fichte zum Baum des Jahres heißt, sei die Baumart geschätzt und abgelehnt gleichermaßen und habe wie keine andere Baumart den Wald in Deutschland in den letzten zwei Jahrhunderten geprägt und seit einigen Jahren die Gemüter erhitzt. Seit 27 Jahren wird in Deutschland der Baum des Jahres ausgewählt. Doch die Fichte als am häufigsten vorkommende Baumart war bisher nicht dabei, weil die Fichte polarisiert. Für die einen ist sie der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen.  Bei dem vom Verein  „Freier Wald“ seit Jahren organisierten Baumfest  war nicht nur reichlich für Speis und Trank gesorgt, sondern gab es auch wieder viel Wissenswertes über den Lebensraum Wald mit Bäumen, Tieren und Pilzen sowie Interessantes über die Jagd zu erfahren.

Feuerwehr-Förderverein in Wünsdorf gegründet

Die Vereinsliste der Stadt Zossen ist seit Kurzem um einen Eintrag länger geworden. In Wünsdorf hat sich jetzt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wünsdorf gegründet. Erste Vorsitzende des eingetragenen Vereins ist Alexandra Jochems, Marina Uhlich fungiert als zweite Vorsitzende. Die 1. Ordentliche Mitgliederversammlung des neuen Fördervereins, die gleichzeitig als öffentliche Infoveranstaltung für alle Interessierten genutzt wird, findet am 25. August 2017 um 19.30 Uhr in der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Wünsdorf, Berliner Allee 61, statt. An diesem Abend werden sich Verein und Vorstand vorstellen und es soll die Satzung bekanntgegeben werden. Anträge, so heißt es, sind spätestens fünf Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.  Wie Alexandra Jochems sagt, zählt der neue Verein bislang rund 20 Mitglieder. Motivation, den Förderverein zu gründen, sei unter anderem die Tatsache, dass es in Wünsdorf keine Berufsfeuerwehr  gibt. Es sei  dringend erforderlich, für die ehrenamtlich arbeitende Feuerwehr gute Arbeitsbedingungen, Equipment, aber auch Motivation zu schaffen, nicht zuletzt, um einem möglichen Mitgliederschwund entgegenzuwirken und die Kommune als Träger des Brandschutzes zu unterstützen. „Wir wollen unter anderem Sach- und Geldspenden sammeln, Veranstaltungen organisieren, um aufzuklären, warum die Feuerwehr unentbehrlich für unsere Sicherheit ist, aber auch durch gemeinsame Freizeitbeschäftigungen die gegenseitige Kameradschaft fördern“, so die Vereinsvorsitzende. Auch der Feuerwehrsport müsse weiter gefördert werden, damit die Frauen und Männer der Feuerwehr auch fit bleiben. Für den Vereinsvorstand steht fest: „Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass jeder Haushalt die Feuerwehr unterstützt, da auch jeder die Dienste der Feuerwehr in Anspruch nehmen kann.“ Jeder Bürger könne in eine Situation kommen, in der schnell Hilfe erforderlich ist.

Kontakt: info@foerderverein-feuerwehr-wuensdorf.de; www.foerderverein-feuerwehr-wuensdorf.de

Schöneicher Männer holten Turniersieg

Die Handballer  der ersten Männermannschaft der SG Schöneiche  haben das  traditionelle Turnier anlässlich des jährlich stattfindenden Dorffestes gewonnen. Die Schöneicher nutzten bei sonnigem Wetter im Waldstadion  den Heimvorteil und erspielten sich den umkämpften ersten Platz. Allerdings hatten diesmal lediglich vier Mannschaften gemeldet, darunter die Teams  des BSC Rochlitz und der HSG Schlaubetal.     

 

Eine zehnjährige Erfolgsgeschichte

MSV Zossen 07 feierte mit seinen Mitgliedern und  Gästen das Jubiläum

So vielseitig  die Angebote des MSV Zossen 07  im sportlichen Alltag sind, so abwechslungsreich präsentierte  sich der Verein auch den Besuchern der Jubiläumsveranstaltung am 1. Juli 2017 auf seinem Gelände an der Goethestraße in Dabendorf.  Dort feierte man bis in die Nachtstunden das zehnjährige Bestehen des erfolgreichen Vereins. Am 23. März 2007 hatten sich die Vereine Blau-Weiß Zossen und Rot-Weiß Dabendorf im Märkischen Tagungshotel Dabendorf zum MSV Zossen 07 zusammengeschlossen.  Seit dem gehört der Verein mit Präsident Ulrich Böhme an der Spitze und derzeit nahezu 550 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen der Region. Einig waren sich alle Vertreter der einzelnen Abteilungen, Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Ortsvorsteher Andreas Noack  während der offiziellen Eröffnung der Jubiläumsveranstaltung, dass der einstige Zusammenschluss eine wichtige und richtige Entscheidung war und damit die Weichen für die erfolgreiche Entwicklung in den verschiedenen Sportarten gestellt worden sind,  sei es im Fußball oder in der Leichtathletik, im Kegeln, Volleyball oder im Badminton.  Nicht zu vergessen die Bereiche, in denen es nicht in erster Linie um Siege und Punkte geht, sondern um Gesundheit, Fitness  und allgemeines Wohlbefinden wie in den Abteilungen „Herzsport“ und „Beine, Bauch, Po“. Deutlich wurde auch, dass die Stadt Zossen den Verein in den vergangenen Jahren stets unterstützt hat, nicht zuletzt mit finanziellen Zuschüssen.

Pünktlich zum Jubiläum hatten die Ü 35-Fußballer am  25. Juni 2017  ein besonderes Geschenk für diesen Anlass geschnürt und den Pokalsieg 2016/2017 über den KSV Sperenberg errungen. Aber auch die Leichtathleten  konnten in dieser Saison bereits zahlreiche Medaillen, Urkunden und Bestleistungen zur Erfolgsstatistik in die Waagschale werfen. Die Fußballer gehören in ihrer jeweiligen Spielklasse zu den Spitzenmannschaften. Nach der kurzen Vorstellung der einzelnen Abteilungen und der Präsentation der jüngsten Erfolge begann das bunte Programm. Wer wollte, konnte bei den Keglern eine ruhige Kugel schieben, den Fußballern oder Badmintonspielern  beim Showtraining zuschauen, Fifa-Schiedsrichter Stefan Lupp bei seinem Vortrag zuhören oder die Tanzvorführungen der Kita „Bummi“, des  hiesigen DKC und der Teltower Tanzgruppe verfolgen.

Das Freundschaftsspiel  des MSV Zossen 07 gegen den BFC Dynamo,  Rekordmeister und dreimaliger Pokalsieger der DDR,  am Sonntag, dem 2. Juli 2017,  ging zwar standesgemäß mit 0:11 verloren, war aber dennoch ohne Zweifel für Spieler und Zuschauer einer der Höhepunkte des Jubiläumswochenendes.

Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum

Die  Innung der Tischler im Kreis Zossen von 1952 bis ihrer Auflösung im Jahr 2015 steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung im Heimatmuseum „Alter Krug“ in Zossen, die am 10. September 2017 zum Tag des offenen Denkmals um 14 Uhr eröffnet wird. Die Ausstellung dokumentiert den umfangreichen Schriftverkehr  von der Gründung bis zur Fusion. Außerdem werden Werkzeuge, Fotos, Gesellenstücke und diverse in dieser Zeit entstandene Produkte präsentiert. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 31. Oktober 2017 zu den Öffnungszeiten des Museums (Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Sonnabend von 14 bis 17 Uhr).  Außerhalb der Öffnungszeiten können sich Interessierte telefonisch unter 0 33 77 / 30 05 76 melden.

Wie Karola Andrae, Vorsitzende des Heimatvereins, mitteilte, lädt dieser am Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 ab 10 Uhr außerdem zu einer Besichtigung des Museums mit seiner Schwarzen Küche sowie ab 14 Uhr zu Musik, Kaffee und Kuchen in den Garten ein.

Hinweis: Am 2. September 2017 bleibt das Heimatmuseum geschlossen.  

 

Schulmuseum macht Sommerpause

Das Schulmuseum Zossen geht in die Sommerpause und bleibt vom 4. bis  24. August 2017 geschlossen. Das teilte die Leiterin der Einrichtung, Gudrun Haase, mit.  Nach der Sommerpause hat das Museum wie gewohnt wieder donnerstags und samstags von 10 bis 12 Uhr  für Besucher geöffnet.

Märchenhaftes 10. Lindenblütenfest im Zeichen des Ortsjubiläums

Es war einmal. . . So lautete das  märchenhafte Motto des 10. Lindenblütenfests in Lindenbrück, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des 575-jährigen Bestehens des Ortes stand – einst als Jachzenbrück erstmals urkundlich erwähnt. Und so trafen sich am 24. Juni 2017 zahlreiche illustre Gäste bei angenehmem Festwetter unter den Linden in der Ortsmitte: Rotkäppchen und der Wolf kamen ebenso wie Hans im Glück und der gestiefelte Kater, auch Hänsel und Gretel waren in ihrem „Hexenhäuschen“ da. Natürlich durfte da auch eine Hexe nicht fehlen.  Zwischendrin sah immer wieder Biene Maja nach dem Rechten und auch eine echte Königin wurde in Lindenbrück  begrüßt. Fläming-Königin Elisa Schadow machte ihr Versprechen wahr und stattete dem Fest in dem Ortsteil der diesjährigen Fläming-Hauptstadt Zossen einen majestätischen Besuch ab. Und auch gute alte Bekannte aus dem Kinderfernsehen machten einen Abstecher zu dem rundum gelungenen, vom Verein „Am Mühlenfließ“ bestens vorbereitenen Jubiläumsfest. Pittiplatsch der Liebe ist bei Kindern noch immer eine Zugnummer und das Sandmännchen kennt ohnehin jedes Kind. 

Fläming-Königin zu Gast auf dem Dabendorfer Schützen- und Sommerfest

Nur wenige Wochen nach ihrer Krönung zur neuen Fläming-Königin auf dem Fest der Vereine in  Zossen stattete „Ihre Majestät“, Elisa Schadow aus Luckenwalde, am Wochenende der diesjährigen Fläming-Hauptstadt einen weiteren Besuch ab. Auf dem Dabendorfer Schützen- und Sommerfest nahm sie an der Seite der Mitglieder der Schützengilde zu Zossen, des Dabendorfer Karnevalclubs und der Feuerwehr unter anderem an der traditionellen Eröffnungszeremonie mit Kranzniederlegung, Einmarsch und Salutschießen teil. Anschließend flanierte sie über das Festgelände auf dem Dorfanger und probierte sich auch mal beim Bembelschieben aus. Wie sie sagt, findet sie solche Feste sehr schön. Elisa Schadow  freut sich auch schon auf das kommende Wochenende, wenn sie beim Lindenblütenfest in Lindenbrück dabei sein wird. Und auch den 22. Juli hat sie sich schon im Kalender vorgemerkt. Dann will sie nach Kallinchen zum diesjährigen Sommerfest.

Fotografische Impressionen vom 14. Fest der Vereine in Zossen

14. Vereinsfest machte seinem Namen alle Ehre

Stimmung und gute Laune im Zossener Stadtpark

War das ein Fest. Spätestens, nachdem sich auch die letzte dunkle Wolke verzogen hatte - vertrieben nicht zuletzt von der guten Laune aller Akteure und Besucher an diesem Mai-Sonnabend  - kam richtige Feierstimmung im Stadtpark Zossen auf. Schon der zünftige, musikalisch von der Alten Wache aus Potsdam angeführte Einmarsch der Vereine, das Aufstellen des traditionellen Maibaums mit den Wimpeln teilnehmender Vereine sowie das Salutschießen der Zossener Schützengilde stimmten das ganz in Orange gehüllte Team des Festkomitees optimistisch: Es läuft alles bestens. Dabei standen die Höhepunkte des Tages noch aus: Die offizielle Krönung der neuen Fläming-Königin Elisa Schadow aus Luckenwalde, der Gaudi-Wettkampf der schwimmenden Vehikel auf dem Nottekanal und nicht zu vergessen das spektakuläre Höhenfeuerwerk, vorab eindrucksvoll mit einem Meer von Wunderkerzen angekündigt. Für Besucher und Organisatoren gab es kaum eine Verschnaufpause. Kaum war einer der bunten Programmpunkte auf oder vor der Festbühne mit viel Applaus beendet, wartete schon der nächste Auftritt auf Zuschauer. Kinder kamen bei Ulf, dem vielseitigen Spielemann, und seinem großen Hund  ebenso auf ihre Kosten wie bei den Zaubereien von Sascha. Kinder - zum Beispiel aus der Kita „Bummi“ und des DKC Dabendorf -  waren es aber auch, die am Nachmittag selbst zu kleinen Künstlern wurden und  in bunten Kostümen tanzten und sangen. Es wurde von Sixpackk getrommelt, was das Zeug hält, von The Rubix ordentlich gerockt und die Stimmung schließlich von den Atomic Playboys mit heißen Rhythmen weiter angeheizt. Zuvor aber hatten rund 30 Vereine auf verschiedenste Weise Groß und Klein an ihre Stände gelockt. Neben Infos aus erster Hand über ihre Arbeit und Vorführungen wie beispielsweise die des Dabendorfer Schäferhundvereins, gab es zahlreiche Mitmachaktionen, ob beim Straßenfußball, beim Bogenschießen, bei der Bembelbahn  oder beim „Hau den Lukas“. Essen und Trinken gab’s freilich auch ausreichend. Ob klassische Bratwurst, leckerer selbstgebackener Kuchen oder appetitliches Fischbrötchen – es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Mit Spannung wurde schließlich die große Siegerehrung auf dem 14. Fest der Vereine in der diesjährigen Fläming-Hauptstadt erwartet. Bürgermeisterin Michaela Schreiber und der wieder als „Rasender Reporter“ agierende Ortsvorsteher Andreas Noack - beide Mitglieder des Festkomitees – walteten ihres Amtes. Das Drachenboot des Vereins „Am Mühlenfließ“ Lindenbrück war zwar am langsamsten auf dem Nottekanal unterwegs, wurde schließlich aber Sieger in der Kategorie „Schönstes Vehikel“. Am schnellsten absolvierte das Duo von der hiesigen DRK-Tagesstätte die Strecke. Es verwies den schwimmenden Untersatz mit Ein-Mann-Besatzung des DKC sowie die mutigen katholischen Pfandfinderinnen auf die Plätze. Zwei  von ihnen schwammen in Neoprenanzügen sogar im kalten Wasser, um Bug und Heck mit Muskelkraft zu verstärken. Für alle gab’s unter anderem Urkunden und spezielle Getränke. Die Sieger konnten sich über ein Partyzelt bzw. über eine Bierzeltgarnitur freuen. Der Pokal für den schönsten Vereinstand - gewählt von den teilnehmenden Vereinen – ging diesmal an die gemeinsame Präsentation der Fördervereine von Kita „Bummi“ und der Goetheschule/Hort Zossen. Als besonders gelungen wurden auch die Info-Stände des Imkervereins (Platz 2) und der Katholischen Pfadfinder (Platz 3) geehrt. Und wie heißt es so treffend: Nach dem Fest ist vor dem Fest. Den Termin sollte man sich schon vormerken: Das 15. Fest der Vereine findet am 5. 5. 2018 statt.

Mehr Fotos sind unter www.zossen.de/Vereine zu sehen. Hinweis: Zum Vergrößern rechte Maustaste und Link neues Fenster anklicken.

Den Beitrag von Rangsdorf TV zum Fest der Vereine finden Sie unter https://youtu.be/_vaHaUK8scw

 

Von Fläming-Königin bis Feuerwerk

Fest der Vereine in Zossen hält  am 6. Mai zahlreiche Höhepunkte bereit

Das Fest der Vereine im Zossener Stadtpark zählt seit Jahren zu den größten Familienfesten der Region. Zum nunmehr 14. Mal laden wieder rund 30 Vereine der Stadt und das Festkomitee auf das Gelände am Nottekanal  ein, warten am 6. Mai 2017 mit zahlreichen Tanz-, Sport- und Gesangsdarbietungen auf und stellen sich und ihre Arbeit an unterschiedlich gestalteten Ständen  vor.

In diesem Jahr wartet zusätzlich ein besonderer Höhepunkt auf die Besucher. Nachdem die Stadt Zossen Anfang des Jahres auf der Grünen Woche in Berlin vom Tourismusverband Fläming  zur 1. Fläming-Hauptstadt gekürt wurde, findet nun auch die Krönung der neuen Fläming-Königin während des Festes statt. Aber auch musikalisch wird wieder eine Mischung aus Bewährtem und Neuem geboten. Zu den Stammgästen des Festes gehören seit Jahren die Musiker der Potsdamer Dixieland-Band „Alte Wache“.  Sie werden den bunten Festumzug vom Rathaus aufs Festgelände  mit Jazz- und Swing-Rhythmen  anführen. Traditionell wird dort - begleitet von Salutschüssen der Zossener Schützengilde – der stattliche Maibaum mit den Wimpeln der Vereine aufgestellt. Außer dem abwechslungsreichen Bühnenprogramm  verspricht das Festkomitee außerdem Zauber- und Diabloshows . Und für Partystimmung sorgen im Laufe des Festes die Brandenburger Band „The Rubix“ - bekannt für ihre 80er Cover-Rock-Show – sowie die  Hamburger „Atomic Playboys“ – ebenfalls eine professionelle Coverband.  Letztere heizten bereits im Vorjahr  im Abendkonzert die Stimmung der Abendbesucher im Stadtpark an, bevor es dann gegen 22 Uhr wieder heißt „Licht aus. Wunderkerzen an.“  Was folgt ist spektakuläres Höhenfeuerwerk, das mit lautem „Oooooh“ und  „Aaaaaah“  sowie Zugabe-Rufen begleitet wird.

Zuvor wird  bereits am Nachmittag auf dem benachbarten Nottekanal  die Frage beantwortet, wer denn in diesem Jahr das schnellste bzw. kreativste Wasservehikel an den Start und natürlich sicher ins Ziel bringt.

 Kontakt und Infos: info@festdervereine.de, www.festdervereine.de, Fax: 03377/3 04 07 62.

 

 Aus dem Programm beim Fest der Vereine am 6. Mai 2017

 11.45  bis 14.30 Uhr

11.45 Uhr                             Einmarsch der Vereine (Treff am Rathaus/Marktplatz)
                                           mit der Potsdamer  Dixielandband „Alte Wache“

12 Uhr                                  Aufstellen des Maibaums im Stadtpark

12.15 Uhr                             Dixieland- und Swingkonzert mit der Potsdamer Dixielandband „Alte Wache“

 

14.30 bis 19 Uhr

                                           Kinderanimation, Darbietungen der Vereine auf der Bühne
                                           und Nebenaktionen, Rasender Reporter sowie Siegerehrung

14.40 Uhr                            Krönung der neuen „Fläming-Königin“ mit dem Tourismusverband TF

15.55 Uhr                            Live-Band „Rubix“ aus Berlin mit einer 80er Cover-Rock-Show

17.45 Uhr                            Zaubershow  mit Sascha Jurek aus Berlin

18.30 Uhr                            Trommelshow mit SIXPACKK

 

19 bis 2 Uhr

 

19 Uhr                                 Live-Musik mit der Partyband „Atomic Playboys“
                                           aus Hamburg                        

22.10 Uhr                             Ein Meer von Wunderkerzen

22.15 Uhr                             Höhenfeuerwerk

22.25 Uhr                             Disco mit DJ Basti

Tanz und Gesang

Auch mehrere Vereine  - darunter der Dabendorfer Karnevalclub  (DKC) und der Karnevalclub Schöneiche (KCS) - und Kita-Kinder  werden sich am bunten Festprogramm im Stadtpark beteiligen. Freuen können sich die Besucher auf den Auftritt der DKC-Kinder (ab 14.30 Uhr) und der Kinder aus der Kita „Bummi“ (ab 15.50 Uhr). Die Katholischen Pfadfinder  singen gegen 16.10 Uhr  vor der Bühne, die Wilden Hühner des KCS tanzen  gegen 16.25 Uhr im Festzelt. Dort präsentieren sich auch die No Names des KCS (ab 18.50 Uhr), die DKC-Power-Angels (gegen 19.45 Uhr) sowie die KCS-Power-Girls.

Ein  herzlicher Dank geht an die Sponsoren des 14. Fest der Vereine

Aral AG Zossen + Wünsdorf, Autohaus Neumann, Autohaus Zossen GmbH, Bau & Service Dabendorf GmbH, Bauausführung Olaf von Weschpfennig GmbH, Bauservice Stenzel, berolina Schriftbild GmbH & Co. KG, Blumen- und Pflanzencenter Wosch, Dahme-Nuthe Wasser, Abwasserbetriebsgesellschaft mbH, E.DIS AG, EMB Energie Mark Brandenburg GmbH, EMC Erd- Tief- und Umweltschutzbau Aufbereitung und Verwertung GmbH, Energiequelle GmbH, Erdtrans GmbH, Grebe Immobilien, Haase & Pollack Tiefbau GmbH, M & S GmbH Michael & Setzefand Steuerberatungsgesellschaft, Montageservice Detlef Städter, MüCoLEF GmbH, Notariat Bachmann, Ortsbeiräte der Stadt Zossen, SCHMIDT Gruppe Service GmbH Spielstation Zossen, Stadt Zossen, Transportunternehmen Orlando Wolf GmbH, Ulrich Steinberg Landschafts- und Gartenbau, VR-Bank Fläming eG Geschäftsstelle Zossen, Wernecke KG BMW Automobile & Motorrad, Wisotzki – Sicherheitstechnik, Zossener Wohnungsbau Gesellschaft mbH

Schwimmvehikel-Gaudi auf dem Nottekanal

Bis zum 21. April 2017 hatten alle Freunde des spektakulären Wasservehikel-Rennens auf dem Nottekanal im Zossener Stadtpark Zeit, sich mit einem eigenen schwimmenden Untersatz zu bewerben. Angemeldet haben sich auch wieder die Sieger des Vorjahres in der Kategorie „Originellstes Vehikel“. Nachdem das Duo vom Verein „Am Mühlenfließ“ Lindenbrück im Vorjahr auf dramatische Weise mit ihrem hölzernen Gefährt gekentert war und damit der Sieg in der Kategorie „Schnellstes Vehikel“ an die illustre Konkurrenz gegangen war, will man in diesem Jahr natürlich auch im Ziel ankommen. Mitmachen wollen auch wieder die katholische Pfadfinderschaft Zossen und der Dabendorfer Karneval Club.  Angekündigt hat sich auch das DRK mit einer Art Katamaran mit dem Namen Prototype“, der aus 90 Prozent Styropor und 10 Prozent Holz besteht.  Die Schwimmkörper werden mit Folie bekleidet.

Das Wettrennen der Schimmvehikel auf dem Nottekanal ist wieder einer der Höhepunkte des großen Familienfestes. Erwartet werden Hunderte Besucher entlang der Rennstrecke für phantasievolle Schwimmuntersätze, die eine Art Seifenkistenrennen statt auf Asphalt auf dem Wasser verfolgen wollen. Geplanter Start  der Gaudi ist gegen 17.20 Uhr, die Siegerehrung soll um 18.15 Uhr vor der großen Festbühne stattfinden. Auf die Sieger in den beiden Kategorien warten lukrative Preise.  

In der Walpurgisnacht die bösen Geister vertrieben

Bereits zum 6. Mal trafen sich in Kallinchen  zur Walpurgisnacht schaurig-schön  verkleidete Hexen, um mit Tanz  und Freudenfeuer die bösen Geister zu vertreiben. Und so sausten während des vom Heimatverein organisierten Spektakels am Vorabend des 1.Mai wieder die Besen. Zahlreiche Besucher  hatten sich um das große Feuer versammelt, ließen sich Hexensuppe und Bowle schmecken und sahen interessiert dem  Treiben der Hexen zu.

Auch in diesem  Jahr fand am 30. April in Schöneiche wieder das traditionelle Traktoren- und Brockenhexentreffen statt. Eingeladen dazu hatte zum 16. Mal die  Brockenhexengemeinschaft Schöneiche. Mehr als 50 Liebhaber alter Traktoren waren mit ihren Fahrzeugen gekommen, dazu zig Besucher, die das bunte Treiben zwischen  Dorfaue und Acker verfolgten. Dort fand auch der Wettbewerb im Pflügen statt, der von den Teilnehmern  immer wieder nicht nur viel Geschick, sondern auch Kraft erfordert.

Gute Stimmung, tolles Turnier

Zum 13. Mal wurde Skat um den Zossener Stadtpokal gespielt

Der Ostermontag stand in Zossen auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Skats. Zum 13. Mal wurde um den Zossener Stadtpokal gespielt. 103 Teilnehmer, darunter acht Frauen, rechneten sich in der Dabendorfer Sporthalle an der Jägerstraße  die Chance aus, nach 3 x 40 Spielen so viele Punkte erspielt zu haben, dass es für einen vorderen Platz reicht. Sieger der Einzelwertung wurde schließlich Udo Höners, der zusammen mit seinem Partner Siegfried Lehmann auch die Tandem-Wertung gewann. Immerhin hatten 36 Duos um den Tandem-Sieg  gespielt. Zweiter wurde René Ruppelt vor Fred Wiedmann auf Platz 3. Beste Skatspielerin war Elvira Kislat, die den 7. Platz belegte.   Die Siegerehrung  wurde von Bürgermeisterin Michaela Schreiber vorgenommen, die auch die wieder die  Schirmherrschaft über das Skatturnier übernommen hatte.
Ralf Stroh, Präsident des Skatvereins „Grand Hand 98“,  zeigte sich sehr zufrieden: „Es war ein tolles Turnier, die Stimmung war sehr gut, es wurde zügig gespielt und ebenso schnell ausgewertet.“  Er selbst hatte in der Einzelwertung  des 13. Stadtpokals  den 13. Platz belegt und war in der Tandem-Wertung mit Albert Seel auf den 6. Platz gekommen. Auch die anderen Grand-Hand-98-Tandems  spielten ganz weit vorn mit. René Ruppelt und Gudrun Riedle wurden Zweite, Uwe Lunebeurg und Andreas Hampe kamen auf Platz 4 vor Peter Rauhut  und Jochen Geithner. Eric Dielau, mit 20 Jahren der jüngste Teilnehmer  des Turniers, landete mit seinem Tandem-Partner  auf Platz 9.

Theater im Haus Kirchplatz 7

„Wiederbelebung - Geschichten um das Alte Krankenhaus in Zossen“

Zossen. Kurz vor der Eröffnung des Haupthauses für das Projekt Therapeutisch intensives Wohnen (TIW)  in den Weinbergen 57 wird am Freitag, dem 31.März 2017,  um 18 Uhr das Theaterstück „Wiederbelebung - Geschichten um das Alte Krankenhaus in Zossen“  aufgeführt. Die Vorstellung findet im Haus Kirchplatz 7 in Zossen statt.

Therese und Ada, zwei Damen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, der Entstehungszeit des Krankenhauses, werden das Publikum  auf eine Reise mitnehmen, in der es um die Geschehnisse, Hoffnungen und Wünsche für das damals neue Krankenhaus geht. Vergangenheit trifft Gegenwart.  Gespielt werden die beiden Damen von Schauspielerin Kati Pfau, selbst seit mehr als 20 Jahren Zossenerin, und Judith Evers, Schauspielerin aus Berlin. Beide haben für diesen Abend recherchiert, mit ehemaligen Mitarbeitern des Krankenhauses gesprochen und Geschichten bei Klaus Voeckler, dem Heimatforscher, gesammelt.

Info Veranstalter ist der Verein Lebensstadt. Karten kosten  10 Euro (inklusive 1 Glas Sekt).  Vorverkauf bei Schwendy Zossen, in der Ratsstube Wiese Zossen, im Galerie-Café und im Bürgerbüro im Rathaus Zossen.

 

Ans Licht geholt

Archäologe präsentiert  im Heimatmuseum  interessante Fundstücke

"Ans Licht geholt“ lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Zossener Heimatmuseum, die noch bis zum 15. Juli 2017 zu sehen ist. Gestaltet wurde sie vom Archäologen Ulrich Wiegmann, der nach seinem abgeschlossenen Studium  für die Gesellschaft für Archäologische  Denkmalpflege der FU Berlin arbeitete, die zuerst die Bauarbeiten in der Marktstraße und der Baruther Straße in Zossen begleitete.  2004 gründete Wiegmann seine eigene  Firma. Sein erster Auftrag: die archäologische Untersuchung der Berliner Straße. „In der Berliner Straße, der Marktstraße und der Baruther Straße“, so der Archäologe, „ wurden teils tief im Boden die verfallenden Reste der Stadtgräben auf gedeckt.“ Am östlichen Rand des Marktes, an der Einmündung der Baruther Straße, sind die Fundamentreste eines vermutlich mittelalterlichen Stadttores  aus Ziegel aufgedeckt worden. Im Jahr 2007 stieß das Team von Ulrich Wiegmann auf Spuren einer bronzezeitlichen Bestattung sowie auf ein Gräberfeld der Bronzezeit mit Urnen und Schmuck. Die Ausstellung dokumentiert mit zahlreichen Fotos und diversen Exponaten  - von alten Holzbohlen bis hin zu etlichen Scherben – ein Stück Zossener Geschichte, die dank der archäologischen Untersuchungen und baubegleitenden Maßnahmen von Ulrich Wiegmann und seinem Team im wahrsten Sinne des Wortes ans Licht geholt wurde. Besonders sehenswert sind nicht zuletzt drei Reformationskacheln eines Ofens aus dem 16. Jahrhundert, die 2006 vor dem Rathaus gefunden wurden, Reste eines Bohlenweges am ehemaligen Deutschen Haus sowie die Abbildung eines glasierten Tonpferdchens.

Info Das Heimatmuseum „Alter Krug“, Weinberge 15, in Zossen hat mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

13. Zossener Stadtpokal im Skat

Bürgermeisterin Michaela Schreiber übernimmt wieder die Schirmherrschaft

Bürgermeisterin Michaela Schreiber wird auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über das vom Skatverein „Grand Hand 98“ ausgerichtete Turnier um den Zossener Stadtpokal übernehmen. Es findet am Ostermontag, dem 17. April 2017, traditionell in der Sporthalle Dabendorf  an der Jägerstraße statt, diesmal zum 13. Mal. Gespielt wird nach der Internationalen Skatordnung. „Mit einer Ausnahme“, erklärt Vereinsvorsitzender Ralf Stroh: „Eingepasst gleich Ramsch“. Die erste der insgesamt drei Serien zu je 40 Spielen beginnt um 10 Uhr, die zweite gegen 13 Uhr, die dritte ist schließlich für zirka 15.15 Uhr vorgesehen. Das Turnier um den Zossener Stadtpokal ist offen für alle Skatspielerinnen und -spieler.  „Eine Anmeldung ist empfehlenswert, da die Teilnehmerzahl aufgrund der Platzkapazität auf 120 begrenzt ist“, so Ralf Stroh. Bei ihm kann man sich nicht nur anmelden, sondern auch Details zum Spielmodus sowie Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Gewinnmöglichkeiten erfragen. Anmeldung bis spätestens  16. April 2017 unter 0170/8 01 90 75 oder 033704/70 64 00, per Fax unter 033704/70 64 01 oder per E-Mail an stroh-waldstadt@t-online.de.

Kino in Glienick

Der Kultur- und Bürgerverein Glienick  macht sein auf dem „Glienicker Dämmerschoppen“ im November vorigen Jahres  gemachtes Versprechen wahr  und holt einen Hauch von Filmtheater in den Ort. Der Vereinsvorstand lädt alle Kinofreunde für den 24. März 2017  ins Dorfgemeinschaftshaus Glienick  zum Filmabend ein. Die erste öffentliche Vorführung in Glienick geht ab 19 Uhr über die Bühne bzw. über die Leinwand. Einlass ist  ab 18.30 Uhr. Wie Günter Langner  ankündigt, sind dann die „gar unglaublichen Abenteuer eines bekannten Barons in einer wenig bekannten Verfilmung der fantasievollen Erlebnisse dieses berühmten Erzählers“ zu sehen. Zudem werde die „vereinseigene Hausbar“ allerhand alkoholfreie Getränke anbieten. Langner weist darauf hin, dass die Zahl der Plätze im Dorfgemeinschaftshaus begrenzt ist und empfiehlt deshalb, sich schon im Vorfeld eine der  „wunderbar designten“ und nummerierten Eintrittskarten zu besorgen. „Die werden bestimmt ein Sammlerstück“, prophezeit der Glienicker. Wie er sagt, sollen der Kinopremiere im März weitere Filmvorführungen folgen. Vorschläge und Anmeldungen nimmt der Kultur- und Bürgerverein Glienick  telefonisch unter 03377 / 39 96 93 entgegen, ein Anrufbeantworter ist geschaltet. Bitte den Namen, die Anzahl der Teilnehmer und die Postadresse für die Eintrittskartenzustellung hinterlassen. Gleiches gilt auch bei der Bestellung per E-Mail unter kontakt@kulturverein-glienick.de„Wir freuen uns schon jetzt darauf, eine neue kulturelle Note in unser Dorfleben zu bringen“, so Günter Langner.

Sonderausstellung "Ans Licht gebracht"

„Ans Licht  geholt“ lautet der Titel einer Sonderausstellung im Museum „Alter Krug“, die vom 11. März bis 15. Juli 2017 zu sehen ist.  Der Eröffnungsvortrag findet am  11. März 2017 um 16 Uhr im Museum, Weinberge 15, statt. Bereits ab 15 Uhr gibt’s dort auch Kaffee und Kuchen, wie Heimatvereinsvorsitzen Karola Andrae mitteilt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung und des Vortrags, mit der auch die Winterpause des Museums beendet wird,  stehen die durch den Archäologen Ulrich Wiegmann durchgeführten baubegleitenden Ausgrabungen im Zossener Sanierungsgebiet in der Innenstadt von 2000 bis 2016.

Öffnungszeiten des Museums ab 11. März 2017: sonnabends von 14 bis 17 Uhr, mittwochs von 15 bis 18 Uhr sowie außerhalb der Öffnungszeit nach telefonischer Absprache unter 03377 / 30 05 76.

Kreativität und Muskelkraft gefragt

Organisationsteam fürs 14. Fest der Vereine sucht wieder originelle schwimmende Vehikel

Zum nunmehr schon 14. Mal wird in diesem Jahr in der Stadt Zossen das Fest der Vereine gefeiert. Es findet am 6. Mai  im Stadtpark statt.  In Vorbereitung dieses  beliebten Veranstaltungshöhepunktes,  der seit Jahren  tausende Besucher anlockt, lädt das Organisationsteam Vertreter aller Vereine der Stadt für den 24. Februar 2017, 19 Uhr, ins Galerie-Café, Kirchplatz 7, ein. So will sich dort das diesjährige Organisationsteam  vorstellen und über den Stand der Vorbereitungen informieren. Außerdem können weitere Absprachen mit den teilnehmenden Vereinen vorgenommen werden. Natürlich sind neue Ideen, Aktionen und Vorschläge gern gesehen.

Auch 2017 soll es auf dem Nottekanal wieder den spektakulären Wettbewerb der schwimmenden Vehikel geben. Besucher des Festes der Vereine werden sich sicher noch an das Spektakel im Vorjahr erinnern. Schwimmende Vehikel Marke Eigenbau wetteiferten um Sieg und Platz. Der Nottekanal wurde so zur Rennstrecke für phantasievolle Schwimmuntersätze. Sozusagen ein Seifenkistenrennen statt auf Asphalt auf dem Wasser. Auch in diesem Jahr rufen die Organisatoren des nunmehr 14. Vereinsfestes dazu auf, sich an diesem Gaudi zu beteiligen. So wird auch 2017 wieder der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgetragen. Zum einen wird das schönste bzw. originellste Gefährt gesucht, zum anderen geht es darum, wer am schnellsten mit seinem schwimmenden Untersatz die 50 Meter lange Strecke auf dem Nottekanal unbeschadet  zurücklegt. Der darf allerdings nur mit Muskelkraft betrieben werden, motorgetriebene Fahrzeuge sind ebenso wenig zugelassen wie herkömmliche Boote jeder Art, die nur entsprechend  geschmückt werden. Es geht also nicht  um herkömmliche Wasserfahrzeuge, gefragt sind selbstgebaute Flöße ebenso wie Rettungsringe, Fässer und anderes mehr. Auf die Sieger in den beiden Kategorien warten wieder lukrative Preise. Die Siegerehrung findet vor der großen Festbühne statt.

Interessenten können sich bis zum 21. April 2017 beim Organisationskomitee des 14. Festes der Vereine melden. Stichwort: Aktion „Schwimmende Vehikel“. Es wird gebeten, möglichst ein Foto oder eine Zeichnung des Vehikels mitzuschicken und  einen Namen für das Team zu benennen, das dann am 6. Mai an den Start gehen wird.

Kontakt und Infos: Info@festdervereine.de, www.festdervereine.de,  Fax: 03377 / 3 04 07 62

Gelungener Auftakt im Jubiläumsjahr

Der MSV Zossen 07 feiert 2017  sein 10-jähriges Bestehen

Vor zehn Jahren -  exakt am 23. März 2007 - schlossen sich die Vereine Blau-Weiß Zossen und Rot-Weiß Dabendorf im Märkischen Tagungshotel Dabendorf zum MSV Zossen 07 zusammen. Seit dem gehört der Verein mit Präsident Ulrich Böhme an der Spitze und derzeit nahezu 550 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen der Region. Tradition und Fortschritt, so heißt es im Verein, sind die Wegbegleiter des Vereinslebens. In den Abteilungen Fußball, Kegeln, Volleyball, Leichtathletik und Badminton steht der sportlich faire Wettkampf im Vordergrund. In den Abteilungen „Gymnastik“, „Beine, Bauch, Po“ und „Herzsport“ geht es vor allem um die Erhaltung und den Wiederaufbau der körperlichen und gesundheitlichen Fitness. In der Abteilung „Eltern-Kind-Turnen“ und der  Spiel-Sportgruppe werden speziell die jüngsten Mitglieder des Vereins an die sportlichen Aktivitäten herangeführt.

Natürlich soll das Jubiläum des MSV Zossen 07 entsprechend gefeiert werden. Bevor dies offiziell am 1. Juli 2017 auf dem Vereinsgelände an der Dabendorfer Goethestraße geschieht, gab es bereits am 7. Januar zum Auftakt ein großes Fußballturnier der A-Junioren.  Zehn Mannschaften aus Berlin, Schöneiche, Königs Wusterhausen, Blankenfelde-Mahlow, Werder und Zossen waren in die Mehrzweckhalle an der Jägerstraße gekommen, um hier um den Sieg zu spielen. Der ging schließlich nach einem spannenden Turnierverlauf an den Lichtenrader BC, der im Endspiel mit 2:0 gegen den FC Victoria 1989 Berlin gewann. Den dritten Platz belegte die SpG Glienick/Zossen II. Die Mannschaft besiegte im Spiel um Platz 3 den FC Hertha 03 Zehlendorf.

Impressionen vom 11. 11. 2016 in Zossen

25. Dabendorfer Herbstlauf am 17. September 2016

Überraschte Gesichter gab’s beim  25. Dabendorfer Herbstlauf des MSV Zossen 07  am 17. September 2016 beim Zieleinlauf der Teilnehmer über die 4-Kilometer-Wertungsstrecke.   Ein Streckenposten hatte nahezu alle Läufer falsch eingewiesen, so dass die Strecke zwischen Start und Ziel ungewollt  auf nur  2,3 Kilometer zusammengeschrumpft war. Gut ein Viertel aller Läufer waren von diesem Missgeschick betroffen.  Ärgerlich, aber nicht zu ändern.  So wurden die Sieger später über die nun offizielle 2,3-Kilometer-Distanz geehrt.  Ungeachtet dessen lief der Wettkampf über die anderen Strecken (15 und 10,1 Kilometer) ohne größere Probleme ab. „Mögliche Probleme wegen des sintflutartigen  Regens am Vormittag erwiesen sich auf der Strecke als weniger  schwerwiegend als gedacht“, so Vereinsvorsitzende Martina Butzek. Lediglich auf die Teilnehmerzahl hatte das Wetter Einfluss.  Nur 163 Starter waren zum Jubiläumslauf angetreten, etliche Voranmeldungen, vor allem aus der Region, wurden nicht eingelöst. Wer allerdings von weiter her kam, ließ sich vom Wetter nicht schrecken. Brandenburg-Cup-Läufer von Hennigsdorf bis Cottbus hatten sich eingefunden, dazu Aktive aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und sogar aus Stuttgart. „Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme von Klaus Goldammer“, sagt Martina Butzek. Der letzte DDR-Meister im Marathon war vor allem in den Neunzigern mehrfach in Dabendorf erfolgreich. Mit Hans Ziehe vom SV Stahl Hennigsdorf war eine weitere Leichtathletik-Legende früherer Jahre am Start des Jubiläumslaufs. Der 80-jährige betreute vor allem „seine“ Hennigsdorfer Läufer, die im Brandenburg-Cup äußerst erfolgreich sind, und nahm zusätzlich selbst die Walking-Strecke in Angriff.

Den Gesamtsieg über 15 Kilometer holte sich Vorjahressieger Daniel Schröder vom SC Trebbin mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor dem Bernauer Mike Tilgner. Bei den Frauen siegte über 15 Kilometer Sylvia Völkert aus Falkensee, gefolgt von Laura Schadow (LLG Luckenwalde) und Katharibna Raschkewitz (SV Stahl Hennigsdorf). Die 10,1 Kilometer dominierten Lucas Prill (LLG Luckenwalde) und  Marita Wahl, die als Gesamtzweite  mit  nur einer Minute Abstand  hinter Lucas Prill und deutlich vor Meinhard Krupp aus dem rheinland-pfälzischen Erpel einkam. Den 2,3-Kilometer-Lauf gewann bei den Jungen Lance Franke vom Potsdamer Laufclub vor dem Luckenwalder Jannes Abicht und bei den Mädchen Matilda Mai (Luckenwalde) vor Ronja Neumann  aus Jüterbog.

Alle Ergebnisse des 25. Dabendorfer Herbstlaufs finden Sie unter http://www.ssf-timing.de

Vivien I. ist Zossens 7. Rosenkönigin

Zossens nunmehr 7. Rosenkönigin  heißt Vivien I. und  ist 23 Jahre jung. Im „bürgerlichen“ Leben verdient Vivien ihr Geld als Sekretärin. Auf dem Sommer- und Schützenfest in Dabendorf wurde sie von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber im Festzelt gekrönt. Zugleich endete an diesem Tag die Amtszeit von Zossens erstem Rosenprinz Maximilian I. Kurz nach der Krönung war die neue Majestät auch schon gleich gefragt – als Autogrammgeberin, aber auch als Fotomotiv.  Ihr Wunsch, in der Eigenschaft als Zossens Rosenkönigin die Stadt zu repräsentieren und dabei neue Orte und andere Hoheiten kennenzulernen, wird sich schon bald erfüllen.  So hatte sie sich schon den Festumzug zur 475-Jahr-Feier in Nächst Neuendorf  im Terminkalender vorgemerkt  und wird auch beim Umzug am 9. Juli 2016 in Baruth dabei sein, wenn der Ort   400 Jahre Stadtrecht feiert. Im Anschluss geht’s dann möglicherweise auch noch nach Schöneiche zum Dorffest. Auch die Termine der anderen Dorffeste der Stadt Zossen stehen schon in ihrem Kalender. Sofern es die Ortsbeiräte und Organisatoren der Feste wünschen, kommt sie gern vorbei. Und sollte es bei ihr terminlich nicht klappen,  wird sie bei Bedarf von ehemaligen Hoheiten vertreten, da in diesem Jahr keine Prinzessin gekrönt wurde.

Kontakt: Laga-Verein, Gerd Krause (gekrause2@t-online.de ) oder direkt über die E-Mail rosenhoheiten-zossen@gmx.de

Straßenschuhe sind tabu

Wer in Schöneiche bowlen will, muss telefonisch reservieren

Die Kameraden der Schöneicher Feuerwehr tun es, auch die Karnevalisten und Heimatvereinsmitglieder aus  Kallinchen, ebenso  die Zossener Fußballer – sie gehen mehr oder weniger regelmäßig auf der Zwei-Bahn-Anlage der SG Schöneiche  bowlen. Die meisten haben ihre festen Termine. Auch ganze Familien und Freundesgruppen kommen nach Schöneiche, um mal „eine ruhige Kugel zu schieben“.  Aber was heißt schon ruhig. Der Ehrgeiz spielt immer mit. Der Bahnrekord steht bei immerhin 245, gebowlt von Olaf, wie der Bestentafel zu entnehmen ist. Das ist aber schon eine Weile her. Für den Monat September  stehen die 184 von Manfred Geisler  als Bestleistung. Er ist es auch, der neben Bernd Schulze, dafür sorgt, dass es „rund läuft“  auf der Bahn.

Besonders begehrt, so erzählt Bernd Schulze, ist vor allem der Freitag. An den Wochenenden habe man dagegen noch freie Kapazitäten. Die 2002 eröffnet Bowlingbahn an der Planstraße in Schöneiche ist noch bestens in Schuss, nicht zuletzt dank des 65-Jährigen, der die zwei Bahnen alle vier Wochen reinigt, so dass sich die Pins auf der Oberfläche spiegeln. Außerdem stellt Schulze  alles regelmäßig ein,  auch Reparaturen werden, so sagt er, von ihm ausgeführt, nicht zuletzt um Kosten zu sparen. „Jedes Mal  die Firma aus Leipzig kommen zu lassen, wird ein teurer Spaß“, meint er. 

Feste Öffnungszeiten hat die von der SG Schöneiche betriebene Bowlingbahn - Eigentümerin ist die Stadt Zossen -  nicht. „Reservieren muss man telefonisch. Montag bis Donnerstag kostet eine Stunde  pro Bahn 10 Euro, Freitag bis Sonntag 12.50 Euro“,  so Bernd Schulze. Damit sich der Aufwand rechnet, müssen aber mindestens zwei Stunden gebucht werden. So die ungeschriebene Regel. Dass man mit Straßenschuhen nicht  auf die Bahn darf, versteht sich von selbst. Spezielle Bowlingschuhe in allen Größen gibt’s  für 1 Euro.  Wer seine eigenen Hallenschuhe hat, darf sie freilich nutzen. 

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die Möglichkeit, eine Runde Bowling mit einer zünftigen Familienfeier zu verbinden. Bis zu 35 Personen finden Platz.  Getränke werden vor Ort angeboten, Essen kann außer Haus bestellt oder selbst mitgebracht werden.

Die Reservierung ist unter folgenden Telefonnummern möglich:
03377/30 08 59, 03377/30 08 43, 03377/20 11 98

5. Baumfest 2015 in Kallinchen in entspannter Atmosphäre

Wie in den Jahren zuvor auch schon wurde während des Baumfestes in Kallinchen am 12. September 2015 wieder der Baum des Jahres gepflanzt.  Dabei handelt es sich 2015 um den Feld-Ahorn, kleiner Bruder von  Berg-Ahorn und Spitz-Ahorn. Nach Elsbeere (2011), Europäischer Lärche (2012), Wild-Apfel (2013) und der Trauben-Eiche im vergangenen Jahr ist der Feldahorn bereits der fünfte Baum des Jahres, der auf Initiative der BI Freier Wald in Kallinchen gepflanzt wird. Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die einmal mehr die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte, vollendete gemeinsam mit Detlef Gurczik, Vorsitzender der BI „Freier Wald“, die Pflanzung des schon in die Erde eingelassenen Baums. Waldprinzessin Anna Leisten gab ihm das erste Wasser,  auf dass er künftig gut gedeihen möge. Zugleich enthüllte sie im Beisein zahlreicher interessierter Besucher die kleine Infotafel über den  Feldahorn (Acer campestre). Er ist eine von drei Ahornarten, die überall in Deutschland vorkommen. Weltweit sind rund 150 Ahornarten bekannt. Der volkstümliche Name des Feldahorns lautet Maßholder.  Er leitet sich von seinem holunderartigen Wuchs und seiner früheren Verwendung als Speisebaum ab. Die Blätter wurden wie Sauerkraut zubereitet. Auch als Viehfutter wurde sein Laub verwendet.
Die Baumpflanzung war einer der Höhepunkte des 5. Baumfestes, das bei sonnigem Wetter zahlreiche Besucher nach Kallinchen lockte. Am Infostand des Jagdverbandes Königs Wusterhausen konnten sie sich unter anderem über heimische Tierarten informieren, wer wollte, konnte unter fachlicher Anleitung einen Nistkasten bauen oder mit ein bisschen Glück einen der attraktiven Tombola-Preise gewinnen – vorausgesetzt er hatte zuvor ein Los gekauft. Für Speis und Trank war reichlich gesorgt. Aufmerksam verfolgt wurde das Treiben auf dem Gelände hinterm Dorfgemeinschaftshaus von zwei Wüstenbussarden, deren Besitzer gern zahlreiche Fragen zu den majestätischen Vögeln  beantworteten.

Heimatverein und Stadtbibliothek präsentieren neues Zossen-Buch

Am 1. November 2014 wird der Zossener Heimatverein „Alter Krug“ in der Stadtbibliothek Zossen ab 10 Uhr sein neues Buch vorstellen.  Es heißt „Zossen und seine Ortsteile – Auf den Spuren  historischer Ansichten“. Autor  ist  der  seit sechs Jahren in Zossen lebende Journalist Fred Hasselmann. Er wird an diesem Tag  anekdotenhaft unter anderem erzählen, wie es zur Zusammenarbeit mit dem Heimatverein  kam, auf welche Weise das Buch in relativ kurzer Zeit entstanden ist  und was der Autor als Fotograf  auf seiner Tour durch die Dörfer alles erlebt hat. Wer möchte, kann sich sein Exemplar auch signieren lassen.
Um sich in der Stadt Zossen und ihren Ortsteilen auf fotografische Spurensuche historischer Ansichten zu begeben, griff Fred Hasselmann zunächst tief in den umfangreichen Fundus alter Post- und Ansichtskarten verschiedener Jahrzehnte, den der Heimatverein in den vergangenen Jahren fleißig zusammengetragen hat. Schon im 19. und 20. Jahrhundert besonders beliebte und daher immer wieder auftauchende Motive: die Zossener  Dreifaltigkeitskirche, der Marktplatz der Stadt, das Rathaus, Berliner, Baruther und Stubenrauchstraße, aber auch Bahnhof, Kietz und Nottekanal. Manches scheint auf den ersten Blick nur unwesentlich verändert, anderes ist dagegen nicht mehr wiederzuerkennen oder – wie etwa das „Deutsche Haus“ am Marktplatz – leider ganz aus dem Stadtbild  verschwunden. Stattdessen klafft dort eine große Lücke. Auch der  architektonische Reiz des alten Schützenhauses an der Straße nach Mellensee lässt sich nur noch erahnen. Die Ruine ist nahezu komplett zugewuchert.
Ohnehin sind es vor allem Gaststätten wie der Gasthof von August Mehlis in Nunsdorf, der Gasthof Köppen in Horstfelde oder der Gasthof zum Deutschen Haus in Schöneiche, die man heute vergeblich sucht. Entweder sind die Gebäude abgerissen worden oder wurden zu Wohnhäusern umgebaut. In anderen früher gastronomisch genutzten Immobilien wie dem Restaurant Schützenhaus des einstigen Besitzers Albert Puhlmann in Schöneiche, dem Restaurant Neu Dabendorf und dem Gasthof Quappe in Nächst Neuendorf werden Gäste noch heute gut und gern bewirtet. Die Namen der Gaststätten und deren Besitzer haben sich freilich im Laufe der Jahrzehnte – manche mehrmals – geändert.  
Natürlich war die Auswahl aus der Vielzahl der historischen Ansichten begrenzt und zudem unbestritten subjektiv. Ebenso die Sicht des 56-jährigen Fotografen auf die Motive aus dem Hier und Heute. Nach den unter dem Titel „Unser Zossen“ erschienenen ausführlichen kulturhistorischen Wanderungen des Heimatforschers Klaus Voeckler könnte dieses vom Heimatverein „Alter Krug“ herausgegebene Buch eine fotografische Ergänzung für alle an der Entwicklung der Stadt Zossen interessierten Menschen sein. Es soll zudem Lust wecken und neugierig machen, Zossen, seine zehn Orts– und sechs bewohnten Gemeindeteile aus eigenem Blickwinkel neu zu entdecken. Nicht mehr und nicht weniger.