Feuerwehr-Förderverein in Wünsdorf gegründet

Die Vereinsliste der Stadt Zossen ist seit Kurzem um einen Eintrag länger geworden. In Wünsdorf hat sich jetzt der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wünsdorf gegründet. Erste Vorsitzende des eingetragenen Vereins ist Alexandra Jochems, Marina Uhlich fungiert als zweite Vorsitzende. Die 1. Ordentliche Mitgliederversammlung des neuen Fördervereins, die gleichzeitig als öffentliche Infoveranstaltung für alle Interessierten genutzt wird, findet am 25. August 2017 um 19.30 Uhr in der Feuerwache der Freiwilligen Feuerwehr Wünsdorf, Berliner Allee 61, statt. An diesem Abend werden sich Verein und Vorstand vorstellen und es soll die Satzung bekanntgegeben werden. Anträge, so heißt es, sind spätestens fünf Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen.  Wie Alexandra Jochems sagt, zählt der neue Verein bislang rund 20 Mitglieder. Motivation, den Förderverein zu gründen, sei unter anderem die Tatsache, dass es in Wünsdorf keine Berufsfeuerwehr  gibt. Es sei  dringend erforderlich, für die ehrenamtlich arbeitende Feuerwehr gute Arbeitsbedingungen, Equipment, aber auch Motivation zu schaffen, nicht zuletzt, um einem möglichen Mitgliederschwund entgegenzuwirken und die Kommune als Träger des Brandschutzes zu unterstützen. „Wir wollen unter anderem Sach- und Geldspenden sammeln, Veranstaltungen organisieren, um aufzuklären, warum die Feuerwehr unentbehrlich für unsere Sicherheit ist, aber auch durch gemeinsame Freizeitbeschäftigungen die gegenseitige Kameradschaft fördern“, so die Vereinsvorsitzende. Auch der Feuerwehrsport müsse weiter gefördert werden, damit die Frauen und Männer der Feuerwehr auch fit bleiben. Für den Vereinsvorstand steht fest: „Eigentlich sollte es selbstverständlich sein, dass jeder Haushalt die Feuerwehr unterstützt, da auch jeder die Dienste der Feuerwehr in Anspruch nehmen kann.“ Jeder Bürger könne in eine Situation kommen, in der schnell Hilfe erforderlich ist.

Kontakt: info@foerderverein-feuerwehr-wuensdorf.de; www.foerderverein-feuerwehr-wuensdorf.de

Schöneicher Männer holten Turniersieg

Die Handballer  der ersten Männermannschaft der SG Schöneiche  haben das  traditionelle Turnier anlässlich des jährlich stattfindenden Dorffestes gewonnen. Die Schöneicher nutzten bei sonnigem Wetter im Waldstadion  den Heimvorteil und erspielten sich den umkämpften ersten Platz. Allerdings hatten diesmal lediglich vier Mannschaften gemeldet, darunter die Teams  des BSC Rochlitz und der HSG Schlaubetal.     

 

Eine zehnjährige Erfolgsgeschichte

MSV Zossen 07 feierte mit seinen Mitgliedern und  Gästen das Jubiläum

So vielseitig  die Angebote des MSV Zossen 07  im sportlichen Alltag sind, so abwechslungsreich präsentierte  sich der Verein auch den Besuchern der Jubiläumsveranstaltung am 1. Juli 2017 auf seinem Gelände an der Goethestraße in Dabendorf.  Dort feierte man bis in die Nachtstunden das zehnjährige Bestehen des erfolgreichen Vereins. Am 23. März 2007 hatten sich die Vereine Blau-Weiß Zossen und Rot-Weiß Dabendorf im Märkischen Tagungshotel Dabendorf zum MSV Zossen 07 zusammengeschlossen.  Seit dem gehört der Verein mit Präsident Ulrich Böhme an der Spitze und derzeit nahezu 550 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen der Region. Einig waren sich alle Vertreter der einzelnen Abteilungen, Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Ortsvorsteher Andreas Noack  während der offiziellen Eröffnung der Jubiläumsveranstaltung, dass der einstige Zusammenschluss eine wichtige und richtige Entscheidung war und damit die Weichen für die erfolgreiche Entwicklung in den verschiedenen Sportarten gestellt worden sind,  sei es im Fußball oder in der Leichtathletik, im Kegeln, Volleyball oder im Badminton.  Nicht zu vergessen die Bereiche, in denen es nicht in erster Linie um Siege und Punkte geht, sondern um Gesundheit, Fitness  und allgemeines Wohlbefinden wie in den Abteilungen „Herzsport“ und „Beine, Bauch, Po“. Deutlich wurde auch, dass die Stadt Zossen den Verein in den vergangenen Jahren stets unterstützt hat, nicht zuletzt mit finanziellen Zuschüssen.

Pünktlich zum Jubiläum hatten die Ü 35-Fußballer am  25. Juni 2017  ein besonderes Geschenk für diesen Anlass geschnürt und den Pokalsieg 2016/2017 über den KSV Sperenberg errungen. Aber auch die Leichtathleten  konnten in dieser Saison bereits zahlreiche Medaillen, Urkunden und Bestleistungen zur Erfolgsstatistik in die Waagschale werfen. Die Fußballer gehören in ihrer jeweiligen Spielklasse zu den Spitzenmannschaften. Nach der kurzen Vorstellung der einzelnen Abteilungen und der Präsentation der jüngsten Erfolge begann das bunte Programm. Wer wollte, konnte bei den Keglern eine ruhige Kugel schieben, den Fußballern oder Badmintonspielern  beim Showtraining zuschauen, Fifa-Schiedsrichter Stefan Lupp bei seinem Vortrag zuhören oder die Tanzvorführungen der Kita „Bummi“, des  hiesigen DKC und der Teltower Tanzgruppe verfolgen.

Das Freundschaftsspiel  des MSV Zossen 07 gegen den BFC Dynamo,  Rekordmeister und dreimaliger Pokalsieger der DDR,  am Sonntag, dem 2. Juli 2017,  ging zwar standesgemäß mit 0:11 verloren, war aber dennoch ohne Zweifel für Spieler und Zuschauer einer der Höhepunkte des Jubiläumswochenendes.

Neue Sonderausstellung im Heimatmuseum

Die  Innung der Tischler im Kreis Zossen von 1952 bis ihrer Auflösung im Jahr 2015 steht im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung im Heimatmuseum „Alter Krug“ in Zossen, die am 10. September 2017 zum Tag des offenen Denkmals um 14 Uhr eröffnet wird. Die Ausstellung dokumentiert den umfangreichen Schriftverkehr  von der Gründung bis zur Fusion. Außerdem werden Werkzeuge, Fotos, Gesellenstücke und diverse in dieser Zeit entstandene Produkte präsentiert. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 31. Oktober 2017 zu den Öffnungszeiten des Museums (Mittwoch 15 bis 18 Uhr, Sonnabend von 14 bis 17 Uhr).  Außerhalb der Öffnungszeiten können sich Interessierte telefonisch unter 0 33 77 / 30 05 76 melden.

Wie Karola Andrae, Vorsitzende des Heimatvereins, mitteilte, lädt dieser am Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 ab 10 Uhr außerdem zu einer Besichtigung des Museums mit seiner Schwarzen Küche sowie ab 14 Uhr zu Musik, Kaffee und Kuchen in den Garten ein.

Hinweis: Am 2. September 2017 bleibt das Heimatmuseum geschlossen.  

 

Schulmuseum macht Sommerpause

Das Schulmuseum Zossen geht in die Sommerpause und bleibt vom 4. bis  24. August 2017 geschlossen. Das teilte die Leiterin der Einrichtung, Gudrun Haase, mit.  Nach der Sommerpause hat das Museum wie gewohnt wieder donnerstags und samstags von 10 bis 12 Uhr  für Besucher geöffnet.

Märchenhaftes 10. Lindenblütenfest im Zeichen des Ortsjubiläums

Es war einmal. . . So lautete das  märchenhafte Motto des 10. Lindenblütenfests in Lindenbrück, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des 575-jährigen Bestehens des Ortes stand – einst als Jachzenbrück erstmals urkundlich erwähnt. Und so trafen sich am 24. Juni 2017 zahlreiche illustre Gäste bei angenehmem Festwetter unter den Linden in der Ortsmitte: Rotkäppchen und der Wolf kamen ebenso wie Hans im Glück und der gestiefelte Kater, auch Hänsel und Gretel waren in ihrem „Hexenhäuschen“ da. Natürlich durfte da auch eine Hexe nicht fehlen.  Zwischendrin sah immer wieder Biene Maja nach dem Rechten und auch eine echte Königin wurde in Lindenbrück  begrüßt. Fläming-Königin Elisa Schadow machte ihr Versprechen wahr und stattete dem Fest in dem Ortsteil der diesjährigen Fläming-Hauptstadt Zossen einen majestätischen Besuch ab. Und auch gute alte Bekannte aus dem Kinderfernsehen machten einen Abstecher zu dem rundum gelungenen, vom Verein „Am Mühlenfließ“ bestens vorbereitenen Jubiläumsfest. Pittiplatsch der Liebe ist bei Kindern noch immer eine Zugnummer und das Sandmännchen kennt ohnehin jedes Kind. 

Fläming-Königin zu Gast auf dem Dabendorfer Schützen- und Sommerfest

Nur wenige Wochen nach ihrer Krönung zur neuen Fläming-Königin auf dem Fest der Vereine in  Zossen stattete „Ihre Majestät“, Elisa Schadow aus Luckenwalde, am Wochenende der diesjährigen Fläming-Hauptstadt einen weiteren Besuch ab. Auf dem Dabendorfer Schützen- und Sommerfest nahm sie an der Seite der Mitglieder der Schützengilde zu Zossen, des Dabendorfer Karnevalclubs und der Feuerwehr unter anderem an der traditionellen Eröffnungszeremonie mit Kranzniederlegung, Einmarsch und Salutschießen teil. Anschließend flanierte sie über das Festgelände auf dem Dorfanger und probierte sich auch mal beim Bembelschieben aus. Wie sie sagt, findet sie solche Feste sehr schön. Elisa Schadow  freut sich auch schon auf das kommende Wochenende, wenn sie beim Lindenblütenfest in Lindenbrück dabei sein wird. Und auch den 22. Juli hat sie sich schon im Kalender vorgemerkt. Dann will sie nach Kallinchen zum diesjährigen Sommerfest.

Fotografische Impressionen vom 14. Fest der Vereine in Zossen

14. Vereinsfest machte seinem Namen alle Ehre

Stimmung und gute Laune im Zossener Stadtpark

War das ein Fest. Spätestens, nachdem sich auch die letzte dunkle Wolke verzogen hatte - vertrieben nicht zuletzt von der guten Laune aller Akteure und Besucher an diesem Mai-Sonnabend  - kam richtige Feierstimmung im Stadtpark Zossen auf. Schon der zünftige, musikalisch von der Alten Wache aus Potsdam angeführte Einmarsch der Vereine, das Aufstellen des traditionellen Maibaums mit den Wimpeln teilnehmender Vereine sowie das Salutschießen der Zossener Schützengilde stimmten das ganz in Orange gehüllte Team des Festkomitees optimistisch: Es läuft alles bestens. Dabei standen die Höhepunkte des Tages noch aus: Die offizielle Krönung der neuen Fläming-Königin Elisa Schadow aus Luckenwalde, der Gaudi-Wettkampf der schwimmenden Vehikel auf dem Nottekanal und nicht zu vergessen das spektakuläre Höhenfeuerwerk, vorab eindrucksvoll mit einem Meer von Wunderkerzen angekündigt. Für Besucher und Organisatoren gab es kaum eine Verschnaufpause. Kaum war einer der bunten Programmpunkte auf oder vor der Festbühne mit viel Applaus beendet, wartete schon der nächste Auftritt auf Zuschauer. Kinder kamen bei Ulf, dem vielseitigen Spielemann, und seinem großen Hund  ebenso auf ihre Kosten wie bei den Zaubereien von Sascha. Kinder - zum Beispiel aus der Kita „Bummi“ und des DKC Dabendorf -  waren es aber auch, die am Nachmittag selbst zu kleinen Künstlern wurden und  in bunten Kostümen tanzten und sangen. Es wurde von Sixpackk getrommelt, was das Zeug hält, von The Rubix ordentlich gerockt und die Stimmung schließlich von den Atomic Playboys mit heißen Rhythmen weiter angeheizt. Zuvor aber hatten rund 30 Vereine auf verschiedenste Weise Groß und Klein an ihre Stände gelockt. Neben Infos aus erster Hand über ihre Arbeit und Vorführungen wie beispielsweise die des Dabendorfer Schäferhundvereins, gab es zahlreiche Mitmachaktionen, ob beim Straßenfußball, beim Bogenschießen, bei der Bembelbahn  oder beim „Hau den Lukas“. Essen und Trinken gab’s freilich auch ausreichend. Ob klassische Bratwurst, leckerer selbstgebackener Kuchen oder appetitliches Fischbrötchen – es war für jeden Geschmack etwas dabei.

Mit Spannung wurde schließlich die große Siegerehrung auf dem 14. Fest der Vereine in der diesjährigen Fläming-Hauptstadt erwartet. Bürgermeisterin Michaela Schreiber und der wieder als „Rasender Reporter“ agierende Ortsvorsteher Andreas Noack - beide Mitglieder des Festkomitees – walteten ihres Amtes. Das Drachenboot des Vereins „Am Mühlenfließ“ Lindenbrück war zwar am langsamsten auf dem Nottekanal unterwegs, wurde schließlich aber Sieger in der Kategorie „Schönstes Vehikel“. Am schnellsten absolvierte das Duo von der hiesigen DRK-Tagesstätte die Strecke. Es verwies den schwimmenden Untersatz mit Ein-Mann-Besatzung des DKC sowie die mutigen katholischen Pfandfinderinnen auf die Plätze. Zwei  von ihnen schwammen in Neoprenanzügen sogar im kalten Wasser, um Bug und Heck mit Muskelkraft zu verstärken. Für alle gab’s unter anderem Urkunden und spezielle Getränke. Die Sieger konnten sich über ein Partyzelt bzw. über eine Bierzeltgarnitur freuen. Der Pokal für den schönsten Vereinstand - gewählt von den teilnehmenden Vereinen – ging diesmal an die gemeinsame Präsentation der Fördervereine von Kita „Bummi“ und der Goetheschule/Hort Zossen. Als besonders gelungen wurden auch die Info-Stände des Imkervereins (Platz 2) und der Katholischen Pfadfinder (Platz 3) geehrt. Und wie heißt es so treffend: Nach dem Fest ist vor dem Fest. Den Termin sollte man sich schon vormerken: Das 15. Fest der Vereine findet am 5. 5. 2018 statt.

Mehr Fotos sind unter www.zossen.de/Vereine zu sehen. Hinweis: Zum Vergrößern rechte Maustaste und Link neues Fenster anklicken.

Den Beitrag von Rangsdorf TV zum Fest der Vereine finden Sie unter https://youtu.be/_vaHaUK8scw

 

Von Fläming-Königin bis Feuerwerk

Fest der Vereine in Zossen hält  am 6. Mai zahlreiche Höhepunkte bereit

Das Fest der Vereine im Zossener Stadtpark zählt seit Jahren zu den größten Familienfesten der Region. Zum nunmehr 14. Mal laden wieder rund 30 Vereine der Stadt und das Festkomitee auf das Gelände am Nottekanal  ein, warten am 6. Mai 2017 mit zahlreichen Tanz-, Sport- und Gesangsdarbietungen auf und stellen sich und ihre Arbeit an unterschiedlich gestalteten Ständen  vor.

In diesem Jahr wartet zusätzlich ein besonderer Höhepunkt auf die Besucher. Nachdem die Stadt Zossen Anfang des Jahres auf der Grünen Woche in Berlin vom Tourismusverband Fläming  zur 1. Fläming-Hauptstadt gekürt wurde, findet nun auch die Krönung der neuen Fläming-Königin während des Festes statt. Aber auch musikalisch wird wieder eine Mischung aus Bewährtem und Neuem geboten. Zu den Stammgästen des Festes gehören seit Jahren die Musiker der Potsdamer Dixieland-Band „Alte Wache“.  Sie werden den bunten Festumzug vom Rathaus aufs Festgelände  mit Jazz- und Swing-Rhythmen  anführen. Traditionell wird dort - begleitet von Salutschüssen der Zossener Schützengilde – der stattliche Maibaum mit den Wimpeln der Vereine aufgestellt. Außer dem abwechslungsreichen Bühnenprogramm  verspricht das Festkomitee außerdem Zauber- und Diabloshows . Und für Partystimmung sorgen im Laufe des Festes die Brandenburger Band „The Rubix“ - bekannt für ihre 80er Cover-Rock-Show – sowie die  Hamburger „Atomic Playboys“ – ebenfalls eine professionelle Coverband.  Letztere heizten bereits im Vorjahr  im Abendkonzert die Stimmung der Abendbesucher im Stadtpark an, bevor es dann gegen 22 Uhr wieder heißt „Licht aus. Wunderkerzen an.“  Was folgt ist spektakuläres Höhenfeuerwerk, das mit lautem „Oooooh“ und  „Aaaaaah“  sowie Zugabe-Rufen begleitet wird.

Zuvor wird  bereits am Nachmittag auf dem benachbarten Nottekanal  die Frage beantwortet, wer denn in diesem Jahr das schnellste bzw. kreativste Wasservehikel an den Start und natürlich sicher ins Ziel bringt.

 Kontakt und Infos: info@festdervereine.de, www.festdervereine.de, Fax: 03377/3 04 07 62.

 

 Aus dem Programm beim Fest der Vereine am 6. Mai 2017

 11.45  bis 14.30 Uhr

11.45 Uhr                             Einmarsch der Vereine (Treff am Rathaus/Marktplatz)
                                           mit der Potsdamer  Dixielandband „Alte Wache“

12 Uhr                                  Aufstellen des Maibaums im Stadtpark

12.15 Uhr                             Dixieland- und Swingkonzert mit der Potsdamer Dixielandband „Alte Wache“

 

14.30 bis 19 Uhr

                                           Kinderanimation, Darbietungen der Vereine auf der Bühne
                                           und Nebenaktionen, Rasender Reporter sowie Siegerehrung

14.40 Uhr                            Krönung der neuen „Fläming-Königin“ mit dem Tourismusverband TF

15.55 Uhr                            Live-Band „Rubix“ aus Berlin mit einer 80er Cover-Rock-Show

17.45 Uhr                            Zaubershow  mit Sascha Jurek aus Berlin

18.30 Uhr                            Trommelshow mit SIXPACKK

 

19 bis 2 Uhr

 

19 Uhr                                 Live-Musik mit der Partyband „Atomic Playboys“
                                           aus Hamburg                        

22.10 Uhr                             Ein Meer von Wunderkerzen

22.15 Uhr                             Höhenfeuerwerk

22.25 Uhr                             Disco mit DJ Basti

Tanz und Gesang

Auch mehrere Vereine  - darunter der Dabendorfer Karnevalclub  (DKC) und der Karnevalclub Schöneiche (KCS) - und Kita-Kinder  werden sich am bunten Festprogramm im Stadtpark beteiligen. Freuen können sich die Besucher auf den Auftritt der DKC-Kinder (ab 14.30 Uhr) und der Kinder aus der Kita „Bummi“ (ab 15.50 Uhr). Die Katholischen Pfadfinder  singen gegen 16.10 Uhr  vor der Bühne, die Wilden Hühner des KCS tanzen  gegen 16.25 Uhr im Festzelt. Dort präsentieren sich auch die No Names des KCS (ab 18.50 Uhr), die DKC-Power-Angels (gegen 19.45 Uhr) sowie die KCS-Power-Girls.

Ein  herzlicher Dank geht an die Sponsoren des 14. Fest der Vereine

Aral AG Zossen + Wünsdorf, Autohaus Neumann, Autohaus Zossen GmbH, Bau & Service Dabendorf GmbH, Bauausführung Olaf von Weschpfennig GmbH, Bauservice Stenzel, berolina Schriftbild GmbH & Co. KG, Blumen- und Pflanzencenter Wosch, Dahme-Nuthe Wasser, Abwasserbetriebsgesellschaft mbH, E.DIS AG, EMB Energie Mark Brandenburg GmbH, EMC Erd- Tief- und Umweltschutzbau Aufbereitung und Verwertung GmbH, Energiequelle GmbH, Erdtrans GmbH, Grebe Immobilien, Haase & Pollack Tiefbau GmbH, M & S GmbH Michael & Setzefand Steuerberatungsgesellschaft, Montageservice Detlef Städter, MüCoLEF GmbH, Notariat Bachmann, Ortsbeiräte der Stadt Zossen, SCHMIDT Gruppe Service GmbH Spielstation Zossen, Stadt Zossen, Transportunternehmen Orlando Wolf GmbH, Ulrich Steinberg Landschafts- und Gartenbau, VR-Bank Fläming eG Geschäftsstelle Zossen, Wernecke KG BMW Automobile & Motorrad, Wisotzki – Sicherheitstechnik, Zossener Wohnungsbau Gesellschaft mbH

Schwimmvehikel-Gaudi auf dem Nottekanal

Bis zum 21. April 2017 hatten alle Freunde des spektakulären Wasservehikel-Rennens auf dem Nottekanal im Zossener Stadtpark Zeit, sich mit einem eigenen schwimmenden Untersatz zu bewerben. Angemeldet haben sich auch wieder die Sieger des Vorjahres in der Kategorie „Originellstes Vehikel“. Nachdem das Duo vom Verein „Am Mühlenfließ“ Lindenbrück im Vorjahr auf dramatische Weise mit ihrem hölzernen Gefährt gekentert war und damit der Sieg in der Kategorie „Schnellstes Vehikel“ an die illustre Konkurrenz gegangen war, will man in diesem Jahr natürlich auch im Ziel ankommen. Mitmachen wollen auch wieder die katholische Pfadfinderschaft Zossen und der Dabendorfer Karneval Club.  Angekündigt hat sich auch das DRK mit einer Art Katamaran mit dem Namen Prototype“, der aus 90 Prozent Styropor und 10 Prozent Holz besteht.  Die Schwimmkörper werden mit Folie bekleidet.

Das Wettrennen der Schimmvehikel auf dem Nottekanal ist wieder einer der Höhepunkte des großen Familienfestes. Erwartet werden Hunderte Besucher entlang der Rennstrecke für phantasievolle Schwimmuntersätze, die eine Art Seifenkistenrennen statt auf Asphalt auf dem Wasser verfolgen wollen. Geplanter Start  der Gaudi ist gegen 17.20 Uhr, die Siegerehrung soll um 18.15 Uhr vor der großen Festbühne stattfinden. Auf die Sieger in den beiden Kategorien warten lukrative Preise.  

In der Walpurgisnacht die bösen Geister vertrieben

Bereits zum 6. Mal trafen sich in Kallinchen  zur Walpurgisnacht schaurig-schön  verkleidete Hexen, um mit Tanz  und Freudenfeuer die bösen Geister zu vertreiben. Und so sausten während des vom Heimatverein organisierten Spektakels am Vorabend des 1.Mai wieder die Besen. Zahlreiche Besucher  hatten sich um das große Feuer versammelt, ließen sich Hexensuppe und Bowle schmecken und sahen interessiert dem  Treiben der Hexen zu.

Auch in diesem  Jahr fand am 30. April in Schöneiche wieder das traditionelle Traktoren- und Brockenhexentreffen statt. Eingeladen dazu hatte zum 16. Mal die  Brockenhexengemeinschaft Schöneiche. Mehr als 50 Liebhaber alter Traktoren waren mit ihren Fahrzeugen gekommen, dazu zig Besucher, die das bunte Treiben zwischen  Dorfaue und Acker verfolgten. Dort fand auch der Wettbewerb im Pflügen statt, der von den Teilnehmern  immer wieder nicht nur viel Geschick, sondern auch Kraft erfordert.

Gute Stimmung, tolles Turnier

Zum 13. Mal wurde Skat um den Zossener Stadtpokal gespielt

Der Ostermontag stand in Zossen auch in diesem Jahr ganz im Zeichen des Skats. Zum 13. Mal wurde um den Zossener Stadtpokal gespielt. 103 Teilnehmer, darunter acht Frauen, rechneten sich in der Dabendorfer Sporthalle an der Jägerstraße  die Chance aus, nach 3 x 40 Spielen so viele Punkte erspielt zu haben, dass es für einen vorderen Platz reicht. Sieger der Einzelwertung wurde schließlich Udo Höners, der zusammen mit seinem Partner Siegfried Lehmann auch die Tandem-Wertung gewann. Immerhin hatten 36 Duos um den Tandem-Sieg  gespielt. Zweiter wurde René Ruppelt vor Fred Wiedmann auf Platz 3. Beste Skatspielerin war Elvira Kislat, die den 7. Platz belegte.   Die Siegerehrung  wurde von Bürgermeisterin Michaela Schreiber vorgenommen, die auch die wieder die  Schirmherrschaft über das Skatturnier übernommen hatte.
Ralf Stroh, Präsident des Skatvereins „Grand Hand 98“,  zeigte sich sehr zufrieden: „Es war ein tolles Turnier, die Stimmung war sehr gut, es wurde zügig gespielt und ebenso schnell ausgewertet.“  Er selbst hatte in der Einzelwertung  des 13. Stadtpokals  den 13. Platz belegt und war in der Tandem-Wertung mit Albert Seel auf den 6. Platz gekommen. Auch die anderen Grand-Hand-98-Tandems  spielten ganz weit vorn mit. René Ruppelt und Gudrun Riedle wurden Zweite, Uwe Lunebeurg und Andreas Hampe kamen auf Platz 4 vor Peter Rauhut  und Jochen Geithner. Eric Dielau, mit 20 Jahren der jüngste Teilnehmer  des Turniers, landete mit seinem Tandem-Partner  auf Platz 9.

Theater im Haus Kirchplatz 7

„Wiederbelebung - Geschichten um das Alte Krankenhaus in Zossen“

Zossen. Kurz vor der Eröffnung des Haupthauses für das Projekt Therapeutisch intensives Wohnen (TIW)  in den Weinbergen 57 wird am Freitag, dem 31.März 2017,  um 18 Uhr das Theaterstück „Wiederbelebung - Geschichten um das Alte Krankenhaus in Zossen“  aufgeführt. Die Vorstellung findet im Haus Kirchplatz 7 in Zossen statt.

Therese und Ada, zwei Damen aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg, der Entstehungszeit des Krankenhauses, werden das Publikum  auf eine Reise mitnehmen, in der es um die Geschehnisse, Hoffnungen und Wünsche für das damals neue Krankenhaus geht. Vergangenheit trifft Gegenwart.  Gespielt werden die beiden Damen von Schauspielerin Kati Pfau, selbst seit mehr als 20 Jahren Zossenerin, und Judith Evers, Schauspielerin aus Berlin. Beide haben für diesen Abend recherchiert, mit ehemaligen Mitarbeitern des Krankenhauses gesprochen und Geschichten bei Klaus Voeckler, dem Heimatforscher, gesammelt.

Info Veranstalter ist der Verein Lebensstadt. Karten kosten  10 Euro (inklusive 1 Glas Sekt).  Vorverkauf bei Schwendy Zossen, in der Ratsstube Wiese Zossen, im Galerie-Café und im Bürgerbüro im Rathaus Zossen.

 

Ans Licht geholt

Archäologe präsentiert  im Heimatmuseum  interessante Fundstücke

"Ans Licht geholt“ lautet der Titel der aktuellen Ausstellung im Zossener Heimatmuseum, die noch bis zum 15. Juli 2017 zu sehen ist. Gestaltet wurde sie vom Archäologen Ulrich Wiegmann, der nach seinem abgeschlossenen Studium  für die Gesellschaft für Archäologische  Denkmalpflege der FU Berlin arbeitete, die zuerst die Bauarbeiten in der Marktstraße und der Baruther Straße in Zossen begleitete.  2004 gründete Wiegmann seine eigene  Firma. Sein erster Auftrag: die archäologische Untersuchung der Berliner Straße. „In der Berliner Straße, der Marktstraße und der Baruther Straße“, so der Archäologe, „ wurden teils tief im Boden die verfallenden Reste der Stadtgräben auf gedeckt.“ Am östlichen Rand des Marktes, an der Einmündung der Baruther Straße, sind die Fundamentreste eines vermutlich mittelalterlichen Stadttores  aus Ziegel aufgedeckt worden. Im Jahr 2007 stieß das Team von Ulrich Wiegmann auf Spuren einer bronzezeitlichen Bestattung sowie auf ein Gräberfeld der Bronzezeit mit Urnen und Schmuck. Die Ausstellung dokumentiert mit zahlreichen Fotos und diversen Exponaten  - von alten Holzbohlen bis hin zu etlichen Scherben – ein Stück Zossener Geschichte, die dank der archäologischen Untersuchungen und baubegleitenden Maßnahmen von Ulrich Wiegmann und seinem Team im wahrsten Sinne des Wortes ans Licht geholt wurde. Besonders sehenswert sind nicht zuletzt drei Reformationskacheln eines Ofens aus dem 16. Jahrhundert, die 2006 vor dem Rathaus gefunden wurden, Reste eines Bohlenweges am ehemaligen Deutschen Haus sowie die Abbildung eines glasierten Tonpferdchens.

Info Das Heimatmuseum „Alter Krug“, Weinberge 15, in Zossen hat mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

13. Zossener Stadtpokal im Skat

Bürgermeisterin Michaela Schreiber übernimmt wieder die Schirmherrschaft

Bürgermeisterin Michaela Schreiber wird auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über das vom Skatverein „Grand Hand 98“ ausgerichtete Turnier um den Zossener Stadtpokal übernehmen. Es findet am Ostermontag, dem 17. April 2017, traditionell in der Sporthalle Dabendorf  an der Jägerstraße statt, diesmal zum 13. Mal. Gespielt wird nach der Internationalen Skatordnung. „Mit einer Ausnahme“, erklärt Vereinsvorsitzender Ralf Stroh: „Eingepasst gleich Ramsch“. Die erste der insgesamt drei Serien zu je 40 Spielen beginnt um 10 Uhr, die zweite gegen 13 Uhr, die dritte ist schließlich für zirka 15.15 Uhr vorgesehen. Das Turnier um den Zossener Stadtpokal ist offen für alle Skatspielerinnen und -spieler.  „Eine Anmeldung ist empfehlenswert, da die Teilnehmerzahl aufgrund der Platzkapazität auf 120 begrenzt ist“, so Ralf Stroh. Bei ihm kann man sich nicht nur anmelden, sondern auch Details zum Spielmodus sowie Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Gewinnmöglichkeiten erfragen. Anmeldung bis spätestens  16. April 2017 unter 0170/8 01 90 75 oder 033704/70 64 00, per Fax unter 033704/70 64 01 oder per E-Mail an stroh-waldstadt@t-online.de.

Kino in Glienick

Der Kultur- und Bürgerverein Glienick  macht sein auf dem „Glienicker Dämmerschoppen“ im November vorigen Jahres  gemachtes Versprechen wahr  und holt einen Hauch von Filmtheater in den Ort. Der Vereinsvorstand lädt alle Kinofreunde für den 24. März 2017  ins Dorfgemeinschaftshaus Glienick  zum Filmabend ein. Die erste öffentliche Vorführung in Glienick geht ab 19 Uhr über die Bühne bzw. über die Leinwand. Einlass ist  ab 18.30 Uhr. Wie Günter Langner  ankündigt, sind dann die „gar unglaublichen Abenteuer eines bekannten Barons in einer wenig bekannten Verfilmung der fantasievollen Erlebnisse dieses berühmten Erzählers“ zu sehen. Zudem werde die „vereinseigene Hausbar“ allerhand alkoholfreie Getränke anbieten. Langner weist darauf hin, dass die Zahl der Plätze im Dorfgemeinschaftshaus begrenzt ist und empfiehlt deshalb, sich schon im Vorfeld eine der  „wunderbar designten“ und nummerierten Eintrittskarten zu besorgen. „Die werden bestimmt ein Sammlerstück“, prophezeit der Glienicker. Wie er sagt, sollen der Kinopremiere im März weitere Filmvorführungen folgen. Vorschläge und Anmeldungen nimmt der Kultur- und Bürgerverein Glienick  telefonisch unter 03377 / 39 96 93 entgegen, ein Anrufbeantworter ist geschaltet. Bitte den Namen, die Anzahl der Teilnehmer und die Postadresse für die Eintrittskartenzustellung hinterlassen. Gleiches gilt auch bei der Bestellung per E-Mail unter kontakt@kulturverein-glienick.de„Wir freuen uns schon jetzt darauf, eine neue kulturelle Note in unser Dorfleben zu bringen“, so Günter Langner.

Sonderausstellung "Ans Licht gebracht"

„Ans Licht  geholt“ lautet der Titel einer Sonderausstellung im Museum „Alter Krug“, die vom 11. März bis 15. Juli 2017 zu sehen ist.  Der Eröffnungsvortrag findet am  11. März 2017 um 16 Uhr im Museum, Weinberge 15, statt. Bereits ab 15 Uhr gibt’s dort auch Kaffee und Kuchen, wie Heimatvereinsvorsitzen Karola Andrae mitteilt.
Im Mittelpunkt der Ausstellung und des Vortrags, mit der auch die Winterpause des Museums beendet wird,  stehen die durch den Archäologen Ulrich Wiegmann durchgeführten baubegleitenden Ausgrabungen im Zossener Sanierungsgebiet in der Innenstadt von 2000 bis 2016.

Öffnungszeiten des Museums ab 11. März 2017: sonnabends von 14 bis 17 Uhr, mittwochs von 15 bis 18 Uhr sowie außerhalb der Öffnungszeit nach telefonischer Absprache unter 03377 / 30 05 76.

Kreativität und Muskelkraft gefragt

Organisationsteam fürs 14. Fest der Vereine sucht wieder originelle schwimmende Vehikel

Zum nunmehr schon 14. Mal wird in diesem Jahr in der Stadt Zossen das Fest der Vereine gefeiert. Es findet am 6. Mai  im Stadtpark statt.  In Vorbereitung dieses  beliebten Veranstaltungshöhepunktes,  der seit Jahren  tausende Besucher anlockt, lädt das Organisationsteam Vertreter aller Vereine der Stadt für den 24. Februar 2017, 19 Uhr, ins Galerie-Café, Kirchplatz 7, ein. So will sich dort das diesjährige Organisationsteam  vorstellen und über den Stand der Vorbereitungen informieren. Außerdem können weitere Absprachen mit den teilnehmenden Vereinen vorgenommen werden. Natürlich sind neue Ideen, Aktionen und Vorschläge gern gesehen.

Auch 2017 soll es auf dem Nottekanal wieder den spektakulären Wettbewerb der schwimmenden Vehikel geben. Besucher des Festes der Vereine werden sich sicher noch an das Spektakel im Vorjahr erinnern. Schwimmende Vehikel Marke Eigenbau wetteiferten um Sieg und Platz. Der Nottekanal wurde so zur Rennstrecke für phantasievolle Schwimmuntersätze. Sozusagen ein Seifenkistenrennen statt auf Asphalt auf dem Wasser. Auch in diesem Jahr rufen die Organisatoren des nunmehr 14. Vereinsfestes dazu auf, sich an diesem Gaudi zu beteiligen. So wird auch 2017 wieder der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgetragen. Zum einen wird das schönste bzw. originellste Gefährt gesucht, zum anderen geht es darum, wer am schnellsten mit seinem schwimmenden Untersatz die 50 Meter lange Strecke auf dem Nottekanal unbeschadet  zurücklegt. Der darf allerdings nur mit Muskelkraft betrieben werden, motorgetriebene Fahrzeuge sind ebenso wenig zugelassen wie herkömmliche Boote jeder Art, die nur entsprechend  geschmückt werden. Es geht also nicht  um herkömmliche Wasserfahrzeuge, gefragt sind selbstgebaute Flöße ebenso wie Rettungsringe, Fässer und anderes mehr. Auf die Sieger in den beiden Kategorien warten wieder lukrative Preise. Die Siegerehrung findet vor der großen Festbühne statt.

Interessenten können sich bis zum 21. April 2017 beim Organisationskomitee des 14. Festes der Vereine melden. Stichwort: Aktion „Schwimmende Vehikel“. Es wird gebeten, möglichst ein Foto oder eine Zeichnung des Vehikels mitzuschicken und  einen Namen für das Team zu benennen, das dann am 6. Mai an den Start gehen wird.

Kontakt und Infos: Info@festdervereine.de, www.festdervereine.de,  Fax: 03377 / 3 04 07 62

Gelungener Auftakt im Jubiläumsjahr

Der MSV Zossen 07 feiert 2017  sein 10-jähriges Bestehen

Vor zehn Jahren -  exakt am 23. März 2007 - schlossen sich die Vereine Blau-Weiß Zossen und Rot-Weiß Dabendorf im Märkischen Tagungshotel Dabendorf zum MSV Zossen 07 zusammen. Seit dem gehört der Verein mit Präsident Ulrich Böhme an der Spitze und derzeit nahezu 550 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen der Region. Tradition und Fortschritt, so heißt es im Verein, sind die Wegbegleiter des Vereinslebens. In den Abteilungen Fußball, Kegeln, Volleyball, Leichtathletik und Badminton steht der sportlich faire Wettkampf im Vordergrund. In den Abteilungen „Gymnastik“, „Beine, Bauch, Po“ und „Herzsport“ geht es vor allem um die Erhaltung und den Wiederaufbau der körperlichen und gesundheitlichen Fitness. In der Abteilung „Eltern-Kind-Turnen“ und der  Spiel-Sportgruppe werden speziell die jüngsten Mitglieder des Vereins an die sportlichen Aktivitäten herangeführt.

Natürlich soll das Jubiläum des MSV Zossen 07 entsprechend gefeiert werden. Bevor dies offiziell am 1. Juli 2017 auf dem Vereinsgelände an der Dabendorfer Goethestraße geschieht, gab es bereits am 7. Januar zum Auftakt ein großes Fußballturnier der A-Junioren.  Zehn Mannschaften aus Berlin, Schöneiche, Königs Wusterhausen, Blankenfelde-Mahlow, Werder und Zossen waren in die Mehrzweckhalle an der Jägerstraße gekommen, um hier um den Sieg zu spielen. Der ging schließlich nach einem spannenden Turnierverlauf an den Lichtenrader BC, der im Endspiel mit 2:0 gegen den FC Victoria 1989 Berlin gewann. Den dritten Platz belegte die SpG Glienick/Zossen II. Die Mannschaft besiegte im Spiel um Platz 3 den FC Hertha 03 Zehlendorf.

Impressionen vom 11. 11. 2016 in Zossen

25. Dabendorfer Herbstlauf am 17. September 2016

Überraschte Gesichter gab’s beim  25. Dabendorfer Herbstlauf des MSV Zossen 07  am 17. September 2016 beim Zieleinlauf der Teilnehmer über die 4-Kilometer-Wertungsstrecke.   Ein Streckenposten hatte nahezu alle Läufer falsch eingewiesen, so dass die Strecke zwischen Start und Ziel ungewollt  auf nur  2,3 Kilometer zusammengeschrumpft war. Gut ein Viertel aller Läufer waren von diesem Missgeschick betroffen.  Ärgerlich, aber nicht zu ändern.  So wurden die Sieger später über die nun offizielle 2,3-Kilometer-Distanz geehrt.  Ungeachtet dessen lief der Wettkampf über die anderen Strecken (15 und 10,1 Kilometer) ohne größere Probleme ab. „Mögliche Probleme wegen des sintflutartigen  Regens am Vormittag erwiesen sich auf der Strecke als weniger  schwerwiegend als gedacht“, so Vereinsvorsitzende Martina Butzek. Lediglich auf die Teilnehmerzahl hatte das Wetter Einfluss.  Nur 163 Starter waren zum Jubiläumslauf angetreten, etliche Voranmeldungen, vor allem aus der Region, wurden nicht eingelöst. Wer allerdings von weiter her kam, ließ sich vom Wetter nicht schrecken. Brandenburg-Cup-Läufer von Hennigsdorf bis Cottbus hatten sich eingefunden, dazu Aktive aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und sogar aus Stuttgart. „Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme von Klaus Goldammer“, sagt Martina Butzek. Der letzte DDR-Meister im Marathon war vor allem in den Neunzigern mehrfach in Dabendorf erfolgreich. Mit Hans Ziehe vom SV Stahl Hennigsdorf war eine weitere Leichtathletik-Legende früherer Jahre am Start des Jubiläumslaufs. Der 80-jährige betreute vor allem „seine“ Hennigsdorfer Läufer, die im Brandenburg-Cup äußerst erfolgreich sind, und nahm zusätzlich selbst die Walking-Strecke in Angriff.

Den Gesamtsieg über 15 Kilometer holte sich Vorjahressieger Daniel Schröder vom SC Trebbin mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor dem Bernauer Mike Tilgner. Bei den Frauen siegte über 15 Kilometer Sylvia Völkert aus Falkensee, gefolgt von Laura Schadow (LLG Luckenwalde) und Katharibna Raschkewitz (SV Stahl Hennigsdorf). Die 10,1 Kilometer dominierten Lucas Prill (LLG Luckenwalde) und  Marita Wahl, die als Gesamtzweite  mit  nur einer Minute Abstand  hinter Lucas Prill und deutlich vor Meinhard Krupp aus dem rheinland-pfälzischen Erpel einkam. Den 2,3-Kilometer-Lauf gewann bei den Jungen Lance Franke vom Potsdamer Laufclub vor dem Luckenwalder Jannes Abicht und bei den Mädchen Matilda Mai (Luckenwalde) vor Ronja Neumann  aus Jüterbog.

Alle Ergebnisse des 25. Dabendorfer Herbstlaufs finden Sie unter http://www.ssf-timing.de

Vivien I. ist Zossens 7. Rosenkönigin

Zossens nunmehr 7. Rosenkönigin  heißt Vivien I. und  ist 23 Jahre jung. Im „bürgerlichen“ Leben verdient Vivien ihr Geld als Sekretärin. Auf dem Sommer- und Schützenfest in Dabendorf wurde sie von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber im Festzelt gekrönt. Zugleich endete an diesem Tag die Amtszeit von Zossens erstem Rosenprinz Maximilian I. Kurz nach der Krönung war die neue Majestät auch schon gleich gefragt – als Autogrammgeberin, aber auch als Fotomotiv.  Ihr Wunsch, in der Eigenschaft als Zossens Rosenkönigin die Stadt zu repräsentieren und dabei neue Orte und andere Hoheiten kennenzulernen, wird sich schon bald erfüllen.  So hatte sie sich schon den Festumzug zur 475-Jahr-Feier in Nächst Neuendorf  im Terminkalender vorgemerkt  und wird auch beim Umzug am 9. Juli 2016 in Baruth dabei sein, wenn der Ort   400 Jahre Stadtrecht feiert. Im Anschluss geht’s dann möglicherweise auch noch nach Schöneiche zum Dorffest. Auch die Termine der anderen Dorffeste der Stadt Zossen stehen schon in ihrem Kalender. Sofern es die Ortsbeiräte und Organisatoren der Feste wünschen, kommt sie gern vorbei. Und sollte es bei ihr terminlich nicht klappen,  wird sie bei Bedarf von ehemaligen Hoheiten vertreten, da in diesem Jahr keine Prinzessin gekrönt wurde.

Kontakt: Laga-Verein, Gerd Krause (gekrause2@t-online.de ) oder direkt über die E-Mail rosenhoheiten-zossen@gmx.de

Straßenschuhe sind tabu

Wer in Schöneiche bowlen will, muss telefonisch reservieren

Die Kameraden der Schöneicher Feuerwehr tun es, auch die Karnevalisten und Heimatvereinsmitglieder aus  Kallinchen, ebenso  die Zossener Fußballer – sie gehen mehr oder weniger regelmäßig auf der Zwei-Bahn-Anlage der SG Schöneiche  bowlen. Die meisten haben ihre festen Termine. Auch ganze Familien und Freundesgruppen kommen nach Schöneiche, um mal „eine ruhige Kugel zu schieben“.  Aber was heißt schon ruhig. Der Ehrgeiz spielt immer mit. Der Bahnrekord steht bei immerhin 245, gebowlt von Olaf, wie der Bestentafel zu entnehmen ist. Das ist aber schon eine Weile her. Für den Monat September  stehen die 184 von Manfred Geisler  als Bestleistung. Er ist es auch, der neben Bernd Schulze, dafür sorgt, dass es „rund läuft“  auf der Bahn.

Besonders begehrt, so erzählt Bernd Schulze, ist vor allem der Freitag. An den Wochenenden habe man dagegen noch freie Kapazitäten. Die 2002 eröffnet Bowlingbahn an der Planstraße in Schöneiche ist noch bestens in Schuss, nicht zuletzt dank des 65-Jährigen, der die zwei Bahnen alle vier Wochen reinigt, so dass sich die Pins auf der Oberfläche spiegeln. Außerdem stellt Schulze  alles regelmäßig ein,  auch Reparaturen werden, so sagt er, von ihm ausgeführt, nicht zuletzt um Kosten zu sparen. „Jedes Mal  die Firma aus Leipzig kommen zu lassen, wird ein teurer Spaß“, meint er. 

Feste Öffnungszeiten hat die von der SG Schöneiche betriebene Bowlingbahn - Eigentümerin ist die Stadt Zossen -  nicht. „Reservieren muss man telefonisch. Montag bis Donnerstag kostet eine Stunde  pro Bahn 10 Euro, Freitag bis Sonntag 12.50 Euro“,  so Bernd Schulze. Damit sich der Aufwand rechnet, müssen aber mindestens zwei Stunden gebucht werden. So die ungeschriebene Regel. Dass man mit Straßenschuhen nicht  auf die Bahn darf, versteht sich von selbst. Spezielle Bowlingschuhe in allen Größen gibt’s  für 1 Euro.  Wer seine eigenen Hallenschuhe hat, darf sie freilich nutzen. 

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die Möglichkeit, eine Runde Bowling mit einer zünftigen Familienfeier zu verbinden. Bis zu 35 Personen finden Platz.  Getränke werden vor Ort angeboten, Essen kann außer Haus bestellt oder selbst mitgebracht werden.

Die Reservierung ist unter folgenden Telefonnummern möglich:
03377/30 08 59, 03377/30 08 43, 03377/20 11 98

5. Baumfest 2015 in Kallinchen in entspannter Atmosphäre

Wie in den Jahren zuvor auch schon wurde während des Baumfestes in Kallinchen am 12. September 2015 wieder der Baum des Jahres gepflanzt.  Dabei handelt es sich 2015 um den Feld-Ahorn, kleiner Bruder von  Berg-Ahorn und Spitz-Ahorn. Nach Elsbeere (2011), Europäischer Lärche (2012), Wild-Apfel (2013) und der Trauben-Eiche im vergangenen Jahr ist der Feldahorn bereits der fünfte Baum des Jahres, der auf Initiative der BI Freier Wald in Kallinchen gepflanzt wird. Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die einmal mehr die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte, vollendete gemeinsam mit Detlef Gurczik, Vorsitzender der BI „Freier Wald“, die Pflanzung des schon in die Erde eingelassenen Baums. Waldprinzessin Anna Leisten gab ihm das erste Wasser,  auf dass er künftig gut gedeihen möge. Zugleich enthüllte sie im Beisein zahlreicher interessierter Besucher die kleine Infotafel über den  Feldahorn (Acer campestre). Er ist eine von drei Ahornarten, die überall in Deutschland vorkommen. Weltweit sind rund 150 Ahornarten bekannt. Der volkstümliche Name des Feldahorns lautet Maßholder.  Er leitet sich von seinem holunderartigen Wuchs und seiner früheren Verwendung als Speisebaum ab. Die Blätter wurden wie Sauerkraut zubereitet. Auch als Viehfutter wurde sein Laub verwendet.
Die Baumpflanzung war einer der Höhepunkte des 5. Baumfestes, das bei sonnigem Wetter zahlreiche Besucher nach Kallinchen lockte. Am Infostand des Jagdverbandes Königs Wusterhausen konnten sie sich unter anderem über heimische Tierarten informieren, wer wollte, konnte unter fachlicher Anleitung einen Nistkasten bauen oder mit ein bisschen Glück einen der attraktiven Tombola-Preise gewinnen – vorausgesetzt er hatte zuvor ein Los gekauft. Für Speis und Trank war reichlich gesorgt. Aufmerksam verfolgt wurde das Treiben auf dem Gelände hinterm Dorfgemeinschaftshaus von zwei Wüstenbussarden, deren Besitzer gern zahlreiche Fragen zu den majestätischen Vögeln  beantworteten.

Vor der Pflanzung
Die Wüstenbussarde waren gefragte Fotomotive

Während der Baumpflanzung
Schirmherrin Michaela Schreiber
Zahlreiche Besucher kamen zur Baumpflanzung
Die Waldprinzessin enthüllte die Infotafel
Entspannte Festatmosphäre
Stand des Jagdverbandes KW
Bei einer Tombola gab's attraktive Preise zu gewinnen
Wer wollte konnte einen Nistkasten bauen
Kremserfahrt durch den Ort

Dem wenig freundlichen Wetter getrotzt

Was so ein echter Schütze ist, der lässt sich auch von ungemütlichen Regenschauern nicht umhauen.  Das bewiesen die Mitglieder der Schützengilde während des dreitägigen Sommer-, Schützen- und Rosenfestes auf dem Dorfanger in Dabendorf, das von Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Ortsvorsteher Andreas Noack offiziell eröffnet wurde. Trotz des wenig freundlichen Wetters konnten sich die Besucher an einem bunten und abwechslungsreichen Programm erfreuen. Einer der Höhepunkte war sicher die Krönung des Rosenprinzenpaars im großen Festzelt.  Zum ersten Mal übernahm eine majestätische Doppelspitze die Regentschaft und damit hat Zossen auch zum ersten Mal in der Geschichte des Rosenfestes mit Maximilian Schröder einen Rosenprinzen. Schließlich, so hieß es, wolle man angesichts der Diskussion um die Frauenquote in diesem Fall auch einmal die Männerquote erhöhen. Dem 18-Jährigen zur Seite steht seine ein Jahr jüngere Freundin Laura-Ramona Wendt. Sie geht noch zur Schule (11. Klasse) und will das Abitur machen, er ist Auszubildender an der Polizeischule Spandau. Nach kurzer Bedenkzeit hatten sich beide dazu entschlossen, die "super spannende" Aufgabe anzunehmen. Abschied nehmen hieß es dagegen von der bis Sonnabend  amtierenden Rosenkönigin Paula I. und Rosenprinzessin Natalie I. Beide bestätigten, dass es für sie eines schöne Zeit mit vielen interessanten Terminen war. Zur Krönung, vorgenommen von Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die Krone, Schärpe und Zepter ausreichte, waren auch wieder zahlreiche Majestäten aus anderen Regionen nach Dabendorf gekommen. Nicht nur sie sorgten für etliche Farbtupfer auf dem Fest, auch die Karnevalisten des DKC in ihrem traditionellen Rot, die Schützen mit ihren grünen Uniformen und die Feuerwehrleute sorgten für Farbe. Nicht zu vergessen die vielen Mitwirkenden am Festprogramm. So stellten beispielsweise Kinder der Kita "Bummi" in jeweils passenden Kostümen tänzerisch die vier Jahreszeiten dar, zeigten die Mädchen des Zossener Kinder- und Jugendsportvereins in hübschen Kleidern und mit Kronen extra fürs Rosenfest inszeniert einen speziellen Prinzessinnenball, erfreute das Tanzstudio  Move it die Besucher mit Bauchtanzdarbietungen.      

Blick ins Innere des Wasserturms

Die Chance, einen Blick ins Innere des 1899  nach Plänen von David Grove fertiggestellten  Wasserturms an der Mittenwalder Straße in Zossen zu werfen, nutzten am 6. Juni 2015 rund 70  interessierte und neugierige Besucher. Sie waren der Einladung des Heimatvereins „Alter Krug“ gefolgt, auf dessen Initiative hin der seit 1994 stillgelegte Turm von seinem Eigentümer, dem KMS,  für diesen Tag zur Besichtigung freigegeben wurde. Verbandsvorsteherin Heike Nicolaus zeigte sich überrascht und zugleich erfreut von dem großen Interesse an dem Objekt, dessen Wasserbehälter ein Fassungsvermögen von mehr als 200 Kubikmeter hat.  Zugleich informierte sie darüber, dass die Verbandsversammlung kürzlich grünes Licht für einen möglichen Verkauf des 23 Meter hohen Turms gegeben habe. Kaufpreis und Details stünden allerdings noch nicht fest.  Zahlreiche technische Fragen wurden an diesem Nachmittag vom Wasserwerk-Experten Mirko Heiduk (DNWAB) beantwortet. Im Anschluss an die Besichtigung des alten Wasserturms wurde im Heimatmuseum „Alter Krug“, Weinberge 15, die Fotoausstellung „Türmchen & Türme – Zossener Ansichten“ eröffnet, in der nicht zuletzt Aufnahmen des Wasserturms im Mittelpunkt stehen. Die Ausstellung ist bis zum 29. August 2015 zu sehen. Öffnungszeiten: mittwochs 15 bis 18 Uhr, sonnabends 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon: 03377/30 05 76).        

Veranstaltungen des Heimatvereins im Monat Mai

Eine Chance im Schulverweigererprojekt „Rückgrat“

Seit 2008 gibt es auf dem Gelände des E-Werkes Zossen das Projekt „Rückgrat“ für schulmüde und schuldistanzierte Jugendliche des gemeinnützigen Bildungsvereins „WIR e.V.“. Das Projekt, so heißt es in einer Mitteilung des Vereins,  wird über den ESF und das Land Brandenburg gefördert und wendet sich an Schüler, die im 9. oder 10. Schulbesuchsjahr sind und die die Chance nutzen wollen, über eine andere Schulform ihren Schulabschluss mit einfacher oder erweiterter Berufsbildungsreife zu erreichen. Termine für Bewerbungsgespräche mit interessierten Schülern können ab sofort bei Renate Vogler, Vorsitzende des WIR e.V. und Projektleiterin, unter 0 33 77/3 30 08 06 vereinbart werden.

 

 

Wo das Rotkäppchen einst lebte


Vorschau auf die Veranstaltung im April

Der Heimatverein   „Alter Krug“ lädt gemeinsam mit der Urania Teltow-Fläming für den 21. März   zu einer weiteren Veranstaltung ins Heimatmuseum, Weinberge 15, ein. An diesem Tag wird Brigitte Lohrmann erwartet, die darüber sprechen wird, wo das Rotkäppchen einst lebte. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Eintritt 4 Euro, inklusive Kaffeegedeck. „Mit dieser Veranstaltung“, so Vereinsvorsitzende Karola Andrae, „ist auch die Winterpause im Krug beendet. Am 21. März sind wir ab 15.30 Uhr für Besucher da und dann wieder jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr und jeden Sonnabend von 14 bis   17 Uhr

oder nach telefonischer Absprache unter 03377/30 05 76.“ Karola Andrae weist darauf hin, dass noch bis zum April   im Heimatmuseum die Ausstellung „Die Marktstraße – gestern   und heute“   zu sehen ist.   Zusammengestellt und präsentiert von Jutta Melzer und Kurt Liebau zeigt sie zahlreiche Fotos einer der ältesten Straße Zossens. Diese dokumentieren das mit den Jahren   veränderte Gesicht der Straße.

Heimatverein lädt zum Vortrag

War die berühmte Zitadelle Spandau ursprünglich für Zossen geplant? Dieser Frage geht Karl-Heinz Bannasch in seinem Vortrag nach, zu dem der Heimatverein „Alter Krug“ Zossen zum 31. Januar 2015, 16 Uhr, in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Kirchplatz 4, einlädt. Der Vorsitzende des Spandauer Geschichtsvereins wird dabei auch auf das Zossener Bauwerk eingehen und dessen Bedeutung in die Geschichte einordnen. Der Eintritt kostet vier Euro, ein Getränk inklusive.

 

 

Heimatverein und Stadtbibliothek präsentieren neues Zossen-Buch

Am 1. November 2014 wird der Zossener Heimatverein „Alter Krug“ in der Stadtbibliothek Zossen ab 10 Uhr sein neues Buch vorstellen.  Es heißt „Zossen und seine Ortsteile – Auf den Spuren  historischer Ansichten“. Autor  ist  der  seit sechs Jahren in Zossen lebende Journalist Fred Hasselmann. Er wird an diesem Tag  anekdotenhaft unter anderem erzählen, wie es zur Zusammenarbeit mit dem Heimatverein  kam, auf welche Weise das Buch in relativ kurzer Zeit entstanden ist  und was der Autor als Fotograf  auf seiner Tour durch die Dörfer alles erlebt hat. Wer möchte, kann sich sein Exemplar auch signieren lassen.
Um sich in der Stadt Zossen und ihren Ortsteilen auf fotografische Spurensuche historischer Ansichten zu begeben, griff Fred Hasselmann zunächst tief in den umfangreichen Fundus alter Post- und Ansichtskarten verschiedener Jahrzehnte, den der Heimatverein in den vergangenen Jahren fleißig zusammengetragen hat. Schon im 19. und 20. Jahrhundert besonders beliebte und daher immer wieder auftauchende Motive: die Zossener  Dreifaltigkeitskirche, der Marktplatz der Stadt, das Rathaus, Berliner, Baruther und Stubenrauchstraße, aber auch Bahnhof, Kietz und Nottekanal. Manches scheint auf den ersten Blick nur unwesentlich verändert, anderes ist dagegen nicht mehr wiederzuerkennen oder – wie etwa das „Deutsche Haus“ am Marktplatz – leider ganz aus dem Stadtbild  verschwunden. Stattdessen klafft dort eine große Lücke. Auch der  architektonische Reiz des alten Schützenhauses an der Straße nach Mellensee lässt sich nur noch erahnen. Die Ruine ist nahezu komplett zugewuchert.
Ohnehin sind es vor allem Gaststätten wie der Gasthof von August Mehlis in Nunsdorf, der Gasthof Köppen in Horstfelde oder der Gasthof zum Deutschen Haus in Schöneiche, die man heute vergeblich sucht. Entweder sind die Gebäude abgerissen worden oder wurden zu Wohnhäusern umgebaut. In anderen früher gastronomisch genutzten Immobilien wie dem Restaurant Schützenhaus des einstigen Besitzers Albert Puhlmann in Schöneiche, dem Restaurant Neu Dabendorf und dem Gasthof Quappe in Nächst Neuendorf werden Gäste noch heute gut und gern bewirtet. Die Namen der Gaststätten und deren Besitzer haben sich freilich im Laufe der Jahrzehnte – manche mehrmals – geändert.  
Natürlich war die Auswahl aus der Vielzahl der historischen Ansichten begrenzt und zudem unbestritten subjektiv. Ebenso die Sicht des 56-jährigen Fotografen auf die Motive aus dem Hier und Heute. Nach den unter dem Titel „Unser Zossen“ erschienenen ausführlichen kulturhistorischen Wanderungen des Heimatforschers Klaus Voeckler könnte dieses vom Heimatverein „Alter Krug“ herausgegebene Buch eine fotografische Ergänzung für alle an der Entwicklung der Stadt Zossen interessierten Menschen sein. Es soll zudem Lust wecken und neugierig machen, Zossen, seine zehn Orts– und sechs bewohnten Gemeindeteile aus eigenem Blickwinkel neu zu entdecken. Nicht mehr und nicht weniger.