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Impressionen vom 11. 11. 2016 in Zossen

25. Dabendorfer Herbstlauf am 17. September 2016

Überraschte Gesichter gab’s beim  25. Dabendorfer Herbstlauf des MSV Zossen 07  am 17. September 2016 beim Zieleinlauf der Teilnehmer über die 4-Kilometer-Wertungsstrecke.   Ein Streckenposten hatte nahezu alle Läufer falsch eingewiesen, so dass die Strecke zwischen Start und Ziel ungewollt  auf nur  2,3 Kilometer zusammengeschrumpft war. Gut ein Viertel aller Läufer waren von diesem Missgeschick betroffen.  Ärgerlich, aber nicht zu ändern.  So wurden die Sieger später über die nun offizielle 2,3-Kilometer-Distanz geehrt.  Ungeachtet dessen lief der Wettkampf über die anderen Strecken (15 und 10,1 Kilometer) ohne größere Probleme ab. „Mögliche Probleme wegen des sintflutartigen  Regens am Vormittag erwiesen sich auf der Strecke als weniger  schwerwiegend als gedacht“, so Vereinsvorsitzende Martina Butzek. Lediglich auf die Teilnehmerzahl hatte das Wetter Einfluss.  Nur 163 Starter waren zum Jubiläumslauf angetreten, etliche Voranmeldungen, vor allem aus der Region, wurden nicht eingelöst. Wer allerdings von weiter her kam, ließ sich vom Wetter nicht schrecken. Brandenburg-Cup-Läufer von Hennigsdorf bis Cottbus hatten sich eingefunden, dazu Aktive aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und sogar aus Stuttgart. „Besonders gefreut haben wir uns über die Teilnahme von Klaus Goldammer“, sagt Martina Butzek. Der letzte DDR-Meister im Marathon war vor allem in den Neunzigern mehrfach in Dabendorf erfolgreich. Mit Hans Ziehe vom SV Stahl Hennigsdorf war eine weitere Leichtathletik-Legende früherer Jahre am Start des Jubiläumslaufs. Der 80-jährige betreute vor allem „seine“ Hennigsdorfer Läufer, die im Brandenburg-Cup äußerst erfolgreich sind, und nahm zusätzlich selbst die Walking-Strecke in Angriff.

Den Gesamtsieg über 15 Kilometer holte sich Vorjahressieger Daniel Schröder vom SC Trebbin mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor dem Bernauer Mike Tilgner. Bei den Frauen siegte über 15 Kilometer Sylvia Völkert aus Falkensee, gefolgt von Laura Schadow (LLG Luckenwalde) und Katharibna Raschkewitz (SV Stahl Hennigsdorf). Die 10,1 Kilometer dominierten Lucas Prill (LLG Luckenwalde) und  Marita Wahl, die als Gesamtzweite  mit  nur einer Minute Abstand  hinter Lucas Prill und deutlich vor Meinhard Krupp aus dem rheinland-pfälzischen Erpel einkam. Den 2,3-Kilometer-Lauf gewann bei den Jungen Lance Franke vom Potsdamer Laufclub vor dem Luckenwalder Jannes Abicht und bei den Mädchen Matilda Mai (Luckenwalde) vor Ronja Neumann  aus Jüterbog.

Alle Ergebnisse des 25. Dabendorfer Herbstlaufs finden Sie unter http://www.ssf-timing.de

Spielzeug aus der DDR

Der Heimatverein „Alter Krug“  präsentiert  vom 11. September bis 31. Oktober 2016  in seinem Museum in den Weinbergen 15 eine Sonderausstellung mit dem Titel „ Spielzeug in der DDR vor der Zeit von Handy  und PC“.  Zu sehen  ist eine umfangreiche Sammlung  von Kinderspielzeug aus der DDR-Zeit, wobei es sich um Leihgaben aus der Region handelt. Die Ausstellung wird am 11. September 2016 um 14 Uhr eröffnet.  Das Museum „Alter Krug“ hat mittwochs von 15 bis 18 Uhr und sonnabends von 14 bis 17 Uhr geöffnet.  Bei  Interesse außerhalb der Öffnungszeiten unter 03377/30 05 76 melden.

Tag des Offenen Denkmals im Heimatmuseum

Der Heimatverein „Alter Krug“ lädt  für den 11. September 2016  ab 11 Uhr zum Tag des offenen Denkmals ein. Ab 14 Uhr gibt’s Musik zum Kaffee und Kuchen. Besichtigt werden kann unter anderem die Schwarze Küche und die Sonderausstellung „Spielzeug in der DDR“. Außerdem  können Besucher bei einer Tombola  ihr Glück versuchen.

Die Schwarze Küche im Heimatmuseum "Alter Krug".

Vivien I. ist Zossens 7. Rosenkönigin

Zossens nunmehr 7. Rosenkönigin  heißt Vivien I. und  ist 23 Jahre jung. Im „bürgerlichen“ Leben verdient Vivien ihr Geld als Sekretärin. Auf dem Sommer- und Schützenfest in Dabendorf wurde sie von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber im Festzelt gekrönt. Zugleich endete an diesem Tag die Amtszeit von Zossens erstem Rosenprinz Maximilian I. Kurz nach der Krönung war die neue Majestät auch schon gleich gefragt – als Autogrammgeberin, aber auch als Fotomotiv.  Ihr Wunsch, in der Eigenschaft als Zossens Rosenkönigin die Stadt zu repräsentieren und dabei neue Orte und andere Hoheiten kennenzulernen, wird sich schon bald erfüllen.  So hatte sie sich schon den Festumzug zur 475-Jahr-Feier in Nächst Neuendorf  im Terminkalender vorgemerkt  und wird auch beim Umzug am 9. Juli 2016 in Baruth dabei sein, wenn der Ort   400 Jahre Stadtrecht feiert. Im Anschluss geht’s dann möglicherweise auch noch nach Schöneiche zum Dorffest. Auch die Termine der anderen Dorffeste der Stadt Zossen stehen schon in ihrem Kalender. Sofern es die Ortsbeiräte und Organisatoren der Feste wünschen, kommt sie gern vorbei. Und sollte es bei ihr terminlich nicht klappen,  wird sie bei Bedarf von ehemaligen Hoheiten vertreten, da in diesem Jahr keine Prinzessin gekrönt wurde.

Kontakt: Laga-Verein, Gerd Krause (gekrause2@t-online.de ) oder direkt über die E-Mail rosenhoheiten-zossen@gmx.de

Benefiz-Spiel im Willi-Lau-Stadion in Erinnerung an Benny Bohn

Das Willi-Lau-Stadion in Glienick

Turbine-Frauen spielen gegen Glienick-Männer

Erinnerung und Gedenken  an  Benjamin „Benny“ Bohn, dem im Jahr 2013 auf tragische Weise an den Folgen eines medizinischen Eingriffs verstorbenen Fußballspielers der SG Glienick, stehen am 2. Juli 2016 im Mittelpunkt eines Benefiz-Freundschaftsspiels zwischen der gastgebenden SG Glienick 1964 und der Frauen-Bundesliga-Mannschaft  des 1. FFC Turbine Potsdam. Die bei  den einheimischen Fans mit  Spannung erwartete Partie findet  um 15 Uhr im Willi-Lau-Stadion statt. Zuvor  stehen sich ab 12 Uhr die D-Junioren der SG Glienick/Zossen und von Hertha Zehlendorf 03 gegenüber.  Einlass zu den Spielen ist um 11 Uhr.  Für ein dem Anlass angemessenes Rahmenprogramm ist gesorgt.

Es ist nunmehr das dritte Mal, dass die SG Glienick mit  einer solchen sportlichen Benefiz-Veranstaltung an ihren damals 25-jährigen Spieler erinnert und einen Teil des Erlöses seiner Familie, allen voran seinem Sohn Finn, zukommen lassen wird.  Im Jahr 2013, nach dem plötzlichen Tod des Glienicker Fußballspielers, hatte die Mannschaft spontan auf ihre Saison-Abschlussfeier  verzichtet  und das Geld aus der Vereinskasse für den Jungen gespendet.    

Info: Karten für das Spiel im Vorverkauf gibt es dienstags und donnerstags ab 17.30 Uhr in der „Sportskanne“, Am Sportplatz 11, in Glienick.  Ansprechpartner sind außerdem Matthias Juricke unter 0176 63 11 22 04 und Katja Otto unter 0162 2 18 71 93. 

Impresionen vom 2. Kinder und Familienfest am 29. Mai 2016 in Zossen

Petrus meinte es gut mit Zossen

13. Fest der Vereine lockte wieder Tausende in den Stadtpark

Petrus muss ein Zossener sein. Ungeachtet der wenig hoffnungsvollen Wetteraussichten  der Meteorologen Tage zuvor, ließ er freundlicherweise zum 13. Fest der Vereine  im Zossener Stadtpark die Regenschleusen fest geschlossen und sogar für längere Zeit die Sonne strahlen. Beste Voraussetzungen also für ein schönes Fest, was von den Tausenden Besuchern auch meist entspannt  begangen wurde.  Zu den Höhepunkten dieses Pfingstsonnabends am 14. Mai 2016 zählte ohne Zweifel einmal mehr das Wettrennen der schwimmenden Vehikel auf dem Nottekanal. Während das Team des Dabendorfer Karnevalclubs  mit seinen schwimmenden Drahteseln am schnellsten ins Ziel radelten, folgte das tapfer kämpfende Duo des Vereins Mühlenfließ  der berühmten Titanic – es ging kurz nach dem Start mit seinem Holzboot unter. Besonders angefeuert wurden die beiden mutigen Pfadfinderinnen auf ihrem wackligen Untersatz sowie der junge Solist Caspar, der in einer Lampe - eine zweckentfremdete Straßenlaterne - ins Ziel schipperte. Angesichts dieses Spektakels fiel der Ausfall  des traditionellen Entenrennens  wegen zu starker Strömung  kaum auf.

Fast 30 Vereine nutzten ihr Fest, um den vielen Besuchern, die übers Festgelände schlenderten, sich und ihre ehrenamtliche Arbeit  anschaulich vorzustellen. In den vergangenen Jahren gelang dies den hiesigen Imkern offenbar am besten. Dreimal eroberten sie den Wanderpokal des Festkomitees für den schönsten und interessantesten Stand des Vereinsfestes.  Die Bienenfreunde  erhielten ihn nach der Eröffnung des Festes mit Maibaumaufstellen und Salutschießen für immer. Zudem wurde der neue Wanderpokal als moderner Nachfolger vorgestellt. Bis zum nächsten Jahr können sich die katholischen Pfadfinder darüber freuen. Sie hatten im Wettbewerb um die zugkräftigste Präsentation die Nase vorn,  gefolgt vom mittelalterlich anmutenden Stand des Vereins Mühlenfließ.

Überflüssig eigentlich zu erwähnen, dass nach den vielen abwechslungsreichen Programmpunkten auf der Bühne und dem musikalischen Feuerwerk der Coverband „decoy“ am Abend mit dem anschließenden  spektakulären Höhenfeuerwerk am Zossener Nachthimmel ein imposanter Schlusspunkt unter das 13. Fest der Vereine gesetzt wurde.

Ein herzlicher Dank geht an alle fleißigen Helfer und spendablen Sponsoren, die zum Gelingen des Vereinsfestes beitragen. Hier die Liste (Stand 15. April 2015): 

Alpina Service GmbH

Aral AG Zossen + Wünsdorf

Autohaus Neumann

Autohaus Zossen GmbH

Bauausführung Olaf von Weschpfennig GmbH

Bauservice Stenzel

berolina Schriftbild GmbH & Co. KG

Birr's Blumeneck

Blumen- und Pflanzencenter Wosch

Dahme-Nuthe Wasser, Abwasserbetriebsgesellschaft mbH

EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

EMC Erd- Tief- und Umweltschutzbau Aufbereitung und Verwertung GmbH

Erdtrans GmbH

Grebe Immobilien

Haase & Pollack Tiefbau GmbH

M & S GmbH Michael & Setzefand Steuerberatungsgesellschaft

Montageservice Detlef Städter

MüCoLEF GmbH

Notariat Bachmann

Ortsbeiräte der Stadt Zossen

ReiCo Spedition GmbH & Co. KG

SCHMIDT Gruppe Service GmbH Spielstation Zossen

Stadt Zossen

Transportunternehmen Orlando Wolf GmbH

Ulrich Steinberg Landschafts- und Gartenbau

VR-Bank Fläming eG Geschäftsstelle Zossen

Wernecke KG BMW Automobile & Motorrad

Impressionen vom 13. Fest der Vereine am 14. Mai 2016

Fahrrad statt Besen

Ausgelassenes Hexenfest in Kallinchen in der Walpurgisnacht

Rasend schnell erfassten die Flammen in diesem Jahr die am 30. April 2016 auf dem brennenden Holzstapel in  Kallinchen thronende Hexenpuppe. Diese war statt mit einem Besen diesmal mit einem alten Drahtesel ausgestattet, der  noch lange im Feuer glühte, ehe auch er endgültig abstürzte. Unterdessen waren die zahlreich „eingeflogenen“ Hexen auf dem Gelände am Strandbad sehr aktiv. Sie tanzten nach heißen Rhythmen ums lodernde Feuer, hielten für die zahlreichen Hobbyfotografen geduldig als Fotomodels her, trafen sich am Hexenstammtisch und verbreiteten gute Laune, wo immer sie auftauchten. Zu späterer Stunde  konnte sich eine der Hexen noch darüber freuen, dass ihr Kostüm zum schönsten bzw. originellsten in dieser Walpurgisnacht 2016 gekürt wurde. Und natürlich gab’s auch wieder die verführerisch gut schmeckende Hexensuppe. Fazit des 4. Hexenfests in Kallinchen: rundum gelungen.

Schaufahren, Wettpflügen und mehr

In Schöneiche kamen am 30. April 2016  etliche Treckerfans zum 15. Mal zusammen

Es hat inzwischen Tradition – das Schöneicher Hexen- und Traktortreffen. Bereits zum 15. Mal kamen Fahrer und ihre treuen, in die Jahre gekommenen Fahrzeuge auf Einladung der Schöneicher Brockenhexengemeinschaft in diesem Jahr zusammen. Bei herrlichem Wetter tuckerten die rund 50  historischen Traktoren, darunter zahlreiche alte Brockenhexen, zunächst von der Dorfaue eine große Runde durch und um den Ort. Nicht fehlen durfte freilich die Hexen-Tanke für durstige Kehlen. Am frühen Abend schließlich ging’s beim Wettpflügen um das Ziehen besonders  gerader und  tiefer Furchen. Natürlich stand auch dabei der Spaß im Vordergrund. So wurde beispielsweise demonstriert, dass man statt Kartoffeln  auch Bierbüchsen „pflanzen“ kann. Die Hoffnung, dass später eine reiche „Ernte“ eingefahren werden kann, war sicher nicht ganz ernst gemeint. Ernst wurde es allerdings für die  Zugmaschine, die sich bei dem Pflanzmanöver  festfuhr und ohne fremde Hilfe nicht mehr vom Acker kam. Nach getaner Arbeit und gelungener Gaudi wurde schließlich ordentlich gefeiert und gefachsimpelt. 

Eine Moschee und ihre Geschichte

Ausstellung in der Fischerstraße 26 in Zossen vermittelt viel Wissenswertes und Anschauliches  

Für mindestens drei Monate wird das Haus Fischerstraße 26 in Zossen einmal mehr als Ausstellungsfläche genutzt. Am Sonnabend, dem 12. März 2016, wurde eine vom Förderverein Garnisonsmuseum initiierte Ausstellung eröffnet, in der die Historie der ehemaligen Moschee in Wünsdorf - sie war die erste ihrer Art in Deutschland - umfassend beleuchtet wird. Mit Fotos, Zeitdokumenten, Zeitungsartikeln und zahlreichen Schautafeln  wird den Besuchern Wissenswertes und Anschauliches  über die Geschichte der 1915 fertiggestellten, später abgerissenen  Moschee vermittelt.  Während der Eröffnung der Ausstellung würdigte Zossens stellvertretender Bürgermeister Raimund Kramer das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder und aller an der Vorbereitung der Ausstellung Beteiligten. „Nur wer die Geschichte kennt, kann die Zukunft gestalten“, so Kramer mit Blick auf die historischen Hintergründe des Moscheebaus in Wünsdorf. Ausgrabungen hatten die dreifache Geschichte des früheren Militärstandortes belegt. Von hier aus sollte der Dschihad im Namen des Deutschen Kaiserreiches beginnen, hier hatte man eigens die während des Ersten Weltkrieges gefangenen Truppen islamischen Glaubens der gegnerischen Mächte Frankreich, England und Russland konzentriert, um sie für einen Kampf gegen diese Länder zu instrumentalisieren. Eindrucksvolle Fotos aus jener Zeit geben Einblick in das einstige Leben im Halbmondlager. Insgesamt gab es in Zossen/Wünsdorf bis zu 30 000 Kriegsgefangene.

Auch Vertreter des türkischen Vereins „Young Müsiad“, der im vergangenen Jahr am Standort der einstigen Moschee in Wünsdorf ihr traditionelles Iftar-Mahl (Fastenbrechen) abgehalten hatte, waren der Einladung nach Zossen gefolgt und beteiligen sich aktiv an dem Projekt. Schließlich sei es den Muslimen wichtig, dass die eigenen Spuren der Geschichte in Deutschland nicht in Vergessenheit geraten, betonte Vorstandsvorsitzender Ömer Igac währen einer anschließenden Gesprächsrunde im Rathaus, an der auch Archäologen teilnahmen. Sie hatten bei Grabungen unter anderem Reste von Glasfenstern und Fliesen, aber auch Teile der Kuppelkonstruktion der hölzernen Moschee freigelegt.    

Wie Dieter Meier, zweiter Vorsitzender des Fördervereins Garnisonsmuseum, ankündigte, ist geplant, die Ausstellung später auch in der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf zu zeigen. Die Begleittexte sollen zuvor ins Englische bzw. Arabische übersetzt werden. Der Verein „Young Müsiad“ bot seine Hilfe an. In der Fischerstraße 26 ist die Ausstellung in den kommenden Monaten täglich von 10 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. In einem der Räume ist zudem die Ausstellung  „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“ zu sehen, dokumentarische Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert.

Bürgermeisterin Michaela Schreiber übernimmt Schirmherrschaft

Bürgermeisterin Michaela Schreiber wird auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über das vom Skatverein „Grand Hand 98“ ausgerichtete Turnier um den Zossener Stadtpokal übernehmen. Es findet am Ostermontag, dem 28. März 2016, traditionell in der Sporthalle Dabendorf  an der Jägerstraße statt, diesmal zum 12. Mal. Gespielt wird nach der Internationalen Skatordnung. „Mit einer Ausnahme“, erklärt Vereinsvorsitzender Ralf Stroh: „Eingepasst gleich Ramsch“. Die erste der insgesamt drei Serien zu je 40 Spielen beginnt um 10 Uhr, die zweite gegen 13 Uhr, die dritte ist schließlich für zirka 15.15 Uhr vorgesehen. Das Turnier um den Zossener Stadtpokal ist offen für alle Skatspielerinnen und -spieler.  „Eine Anmeldung ist empfehlenswert, da die Teilnehmerzahl aufgrund der Platzkapazität auf 120 begrenzt ist“, so Ralf Stroh. Bei ihm kann man sich nicht nur anmelden, sondern auch Details zum Spielmodus sowie Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Gewinnmöglichkeiten erfragen. Anmeldung bis zum 27. März 2016 unter 0170/8 01 90 75 oder 033704/70 64 00, per Fax unter 033704/70 64 01 oder per E-Mail an stroh-waldstadt@t-online.de .

Schnell und originell

Schwimmende Vehikel Marke Eigenbau fürs Fest der Vereine gesucht

Besucher des Festes der Vereine im Zossener Stadtpark werden sich sicher noch an das Spektakel im Vorjahr auf dem Nottekanal erinnern. Schwimmende Vehikel Marke Eigenbau wetteiferten um Sieg und Platz. Der Nottekanal wurde so zur Rennstrecke für phantasievolle Schwimmuntersätze. Sozusagen ein Seifenkistenrennen statt auf Asphalt auf dem Wasser. Auch in diesem Jahr rufen die Organisatoren des nunmehr 13. Vereinsfestes, das in diesem Jahr am Sonnabend, dem 14. Mai, stattfinden wird,  dazu auf, sich an diesem Gaudi zu beteiligen. So wird auch 2016 wieder der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgetragen. Zum einen wird das schönste bzw. originellste Gefährt gesucht, zum anderen geht es darum, wer am schnellsten mit seinem schwimmenden Untersatz die Strecke auf dem Nottekanal zurücklegt. Der darf allerdings nur mit Muskelkraft betrieben werden, motorgetriebene Fahrzeuge sind ebenso wenig zugelassen wie herkömmliche Boote jeder Art, die nur entsprechend  geschmückt werden. Es geht tatsächlich um nicht Herkömmliches, gefragt sind selbstgebaute Flöße ebenso wie Rettungsringe, Fässer und anderes mehr. Auf die Sieger in den beiden Kategorien warten wieder lukrative Preise. Die Siegerehrung findet vor der großen Festbühne statt.

Interessenten können sich bis zum 2. Mai 2016 beim Organisationskomitee des 13. Festes der Vereine melden. Stichwort: Aktion „Schwimmende Vehikel“. Es wird gebeten, möglichst eine Foto oder eine Zeichnung des Vehikels mitzuschicken und  einen Namen für das Team zu benennen, das am 14. Mai an den Start gehen wird.

Kontakt und Infos: Info@festdervereine.de , Fax: 03377/3 04 07 62, www.festdervereine.de

Straßenschuhe sind tabu

Wer in Schöneiche bowlen will, muss telefonisch reservieren

Die Kameraden der Schöneicher Feuerwehr tun es, auch die Karnevalisten und Heimatvereinsmitglieder aus  Kallinchen, ebenso  die Zossener Fußballer – sie gehen mehr oder weniger regelmäßig auf der Zwei-Bahn-Anlage der SG Schöneiche  bowlen. Die meisten haben ihre festen Termine. Auch ganze Familien und Freundesgruppen kommen nach Schöneiche, um mal „eine ruhige Kugel zu schieben“.  Aber was heißt schon ruhig. Der Ehrgeiz spielt immer mit. Der Bahnrekord steht bei immerhin 245, gebowlt von Olaf, wie der Bestentafel zu entnehmen ist. Das ist aber schon eine Weile her. Für den Monat September  stehen die 184 von Manfred Geisler  als Bestleistung. Er ist es auch, der neben Bernd Schulze, dafür sorgt, dass es „rund läuft“  auf der Bahn.

Besonders begehrt, so erzählt Bernd Schulze, ist vor allem der Freitag. An den Wochenenden habe man dagegen noch freie Kapazitäten. Die 2002 eröffnet Bowlingbahn an der Planstraße in Schöneiche ist noch bestens in Schuss, nicht zuletzt dank des 65-Jährigen, der die zwei Bahnen alle vier Wochen reinigt, so dass sich die Pins auf der Oberfläche spiegeln. Außerdem stellt Schulze  alles regelmäßig ein,  auch Reparaturen werden, so sagt er, von ihm ausgeführt, nicht zuletzt um Kosten zu sparen. „Jedes Mal  die Firma aus Leipzig kommen zu lassen, wird ein teurer Spaß“, meint er. 

Feste Öffnungszeiten hat die von der SG Schöneiche betriebene Bowlingbahn - Eigentümerin ist die Stadt Zossen -  nicht. „Reservieren muss man telefonisch. Montag bis Donnerstag kostet eine Stunde  pro Bahn 10 Euro, Freitag bis Sonntag 12.50 Euro“,  so Bernd Schulze. Damit sich der Aufwand rechnet, müssen aber mindestens zwei Stunden gebucht werden. So die ungeschriebene Regel. Dass man mit Straßenschuhen nicht  auf die Bahn darf, versteht sich von selbst. Spezielle Bowlingschuhe in allen Größen gibt’s  für 1 Euro.  Wer seine eigenen Hallenschuhe hat, darf sie freilich nutzen. 

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die Möglichkeit, eine Runde Bowling mit einer zünftigen Familienfeier zu verbinden. Bis zu 35 Personen finden Platz.  Getränke werden vor Ort angeboten, Essen kann außer Haus bestellt oder selbst mitgebracht werden.

Die Reservierung ist unter folgenden Telefonnummern möglich:
03377/30 08 59, 03377/30 08 43, 03377/20 11 98

5. Baumfest 2015 in Kallinchen in entspannter Atmosphäre

Wie in den Jahren zuvor auch schon wurde während des Baumfestes in Kallinchen am 12. September 2015 wieder der Baum des Jahres gepflanzt.  Dabei handelt es sich 2015 um den Feld-Ahorn, kleiner Bruder von  Berg-Ahorn und Spitz-Ahorn. Nach Elsbeere (2011), Europäischer Lärche (2012), Wild-Apfel (2013) und der Trauben-Eiche im vergangenen Jahr ist der Feldahorn bereits der fünfte Baum des Jahres, der auf Initiative der BI Freier Wald in Kallinchen gepflanzt wird. Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die einmal mehr die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte, vollendete gemeinsam mit Detlef Gurczik, Vorsitzender der BI „Freier Wald“, die Pflanzung des schon in die Erde eingelassenen Baums. Waldprinzessin Anna Leisten gab ihm das erste Wasser,  auf dass er künftig gut gedeihen möge. Zugleich enthüllte sie im Beisein zahlreicher interessierter Besucher die kleine Infotafel über den  Feldahorn (Acer campestre). Er ist eine von drei Ahornarten, die überall in Deutschland vorkommen. Weltweit sind rund 150 Ahornarten bekannt. Der volkstümliche Name des Feldahorns lautet Maßholder.  Er leitet sich von seinem holunderartigen Wuchs und seiner früheren Verwendung als Speisebaum ab. Die Blätter wurden wie Sauerkraut zubereitet. Auch als Viehfutter wurde sein Laub verwendet.
Die Baumpflanzung war einer der Höhepunkte des 5. Baumfestes, das bei sonnigem Wetter zahlreiche Besucher nach Kallinchen lockte. Am Infostand des Jagdverbandes Königs Wusterhausen konnten sie sich unter anderem über heimische Tierarten informieren, wer wollte, konnte unter fachlicher Anleitung einen Nistkasten bauen oder mit ein bisschen Glück einen der attraktiven Tombola-Preise gewinnen – vorausgesetzt er hatte zuvor ein Los gekauft. Für Speis und Trank war reichlich gesorgt. Aufmerksam verfolgt wurde das Treiben auf dem Gelände hinterm Dorfgemeinschaftshaus von zwei Wüstenbussarden, deren Besitzer gern zahlreiche Fragen zu den majestätischen Vögeln  beantworteten.

Vor der Pflanzung
Die Wüstenbussarde waren gefragte Fotomotive

Während der Baumpflanzung
Schirmherrin Michaela Schreiber
Zahlreiche Besucher kamen zur Baumpflanzung
Die Waldprinzessin enthüllte die Infotafel
Entspannte Festatmosphäre
Stand des Jagdverbandes KW
Bei einer Tombola gab's attraktive Preise zu gewinnen
Wer wollte konnte einen Nistkasten bauen
Kremserfahrt durch den Ort

Dem wenig freundlichen Wetter getrotzt

Was so ein echter Schütze ist, der lässt sich auch von ungemütlichen Regenschauern nicht umhauen.  Das bewiesen die Mitglieder der Schützengilde während des dreitägigen Sommer-, Schützen- und Rosenfestes auf dem Dorfanger in Dabendorf, das von Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Ortsvorsteher Andreas Noack offiziell eröffnet wurde. Trotz des wenig freundlichen Wetters konnten sich die Besucher an einem bunten und abwechslungsreichen Programm erfreuen. Einer der Höhepunkte war sicher die Krönung des Rosenprinzenpaars im großen Festzelt.  Zum ersten Mal übernahm eine majestätische Doppelspitze die Regentschaft und damit hat Zossen auch zum ersten Mal in der Geschichte des Rosenfestes mit Maximilian Schröder einen Rosenprinzen. Schließlich, so hieß es, wolle man angesichts der Diskussion um die Frauenquote in diesem Fall auch einmal die Männerquote erhöhen. Dem 18-Jährigen zur Seite steht seine ein Jahr jüngere Freundin Laura-Ramona Wendt. Sie geht noch zur Schule (11. Klasse) und will das Abitur machen, er ist Auszubildender an der Polizeischule Spandau. Nach kurzer Bedenkzeit hatten sich beide dazu entschlossen, die "super spannende" Aufgabe anzunehmen. Abschied nehmen hieß es dagegen von der bis Sonnabend  amtierenden Rosenkönigin Paula I. und Rosenprinzessin Natalie I. Beide bestätigten, dass es für sie eines schöne Zeit mit vielen interessanten Terminen war. Zur Krönung, vorgenommen von Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die Krone, Schärpe und Zepter ausreichte, waren auch wieder zahlreiche Majestäten aus anderen Regionen nach Dabendorf gekommen. Nicht nur sie sorgten für etliche Farbtupfer auf dem Fest, auch die Karnevalisten des DKC in ihrem traditionellen Rot, die Schützen mit ihren grünen Uniformen und die Feuerwehrleute sorgten für Farbe. Nicht zu vergessen die vielen Mitwirkenden am Festprogramm. So stellten beispielsweise Kinder der Kita "Bummi" in jeweils passenden Kostümen tänzerisch die vier Jahreszeiten dar, zeigten die Mädchen des Zossener Kinder- und Jugendsportvereins in hübschen Kleidern und mit Kronen extra fürs Rosenfest inszeniert einen speziellen Prinzessinnenball, erfreute das Tanzstudio  Move it die Besucher mit Bauchtanzdarbietungen.      

Blick ins Innere des Wasserturms

Die Chance, einen Blick ins Innere des 1899  nach Plänen von David Grove fertiggestellten  Wasserturms an der Mittenwalder Straße in Zossen zu werfen, nutzten am 6. Juni 2015 rund 70  interessierte und neugierige Besucher. Sie waren der Einladung des Heimatvereins „Alter Krug“ gefolgt, auf dessen Initiative hin der seit 1994 stillgelegte Turm von seinem Eigentümer, dem KMS,  für diesen Tag zur Besichtigung freigegeben wurde. Verbandsvorsteherin Heike Nicolaus zeigte sich überrascht und zugleich erfreut von dem großen Interesse an dem Objekt, dessen Wasserbehälter ein Fassungsvermögen von mehr als 200 Kubikmeter hat.  Zugleich informierte sie darüber, dass die Verbandsversammlung kürzlich grünes Licht für einen möglichen Verkauf des 23 Meter hohen Turms gegeben habe. Kaufpreis und Details stünden allerdings noch nicht fest.  Zahlreiche technische Fragen wurden an diesem Nachmittag vom Wasserwerk-Experten Mirko Heiduk (DNWAB) beantwortet. Im Anschluss an die Besichtigung des alten Wasserturms wurde im Heimatmuseum „Alter Krug“, Weinberge 15, die Fotoausstellung „Türmchen & Türme – Zossener Ansichten“ eröffnet, in der nicht zuletzt Aufnahmen des Wasserturms im Mittelpunkt stehen. Die Ausstellung ist bis zum 29. August 2015 zu sehen. Öffnungszeiten: mittwochs 15 bis 18 Uhr, sonnabends 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon: 03377/30 05 76).        

Veranstaltungen des Heimatvereins im Monat Mai

Eine Chance im Schulverweigererprojekt „Rückgrat“

Seit 2008 gibt es auf dem Gelände des E-Werkes Zossen das Projekt „Rückgrat“ für schulmüde und schuldistanzierte Jugendliche des gemeinnützigen Bildungsvereins „WIR e.V.“. Das Projekt, so heißt es in einer Mitteilung des Vereins,  wird über den ESF und das Land Brandenburg gefördert und wendet sich an Schüler, die im 9. oder 10. Schulbesuchsjahr sind und die die Chance nutzen wollen, über eine andere Schulform ihren Schulabschluss mit einfacher oder erweiterter Berufsbildungsreife zu erreichen. Termine für Bewerbungsgespräche mit interessierten Schülern können ab sofort bei Renate Vogler, Vorsitzende des WIR e.V. und Projektleiterin, unter 0 33 77/3 30 08 06 vereinbart werden.

 

 

Wo das Rotkäppchen einst lebte


Vorschau auf die Veranstaltung im April

Der Heimatverein   „Alter Krug“ lädt gemeinsam mit der Urania Teltow-Fläming für den 21. März   zu einer weiteren Veranstaltung ins Heimatmuseum, Weinberge 15, ein. An diesem Tag wird Brigitte Lohrmann erwartet, die darüber sprechen wird, wo das Rotkäppchen einst lebte. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Eintritt 4 Euro, inklusive Kaffeegedeck. „Mit dieser Veranstaltung“, so Vereinsvorsitzende Karola Andrae, „ist auch die Winterpause im Krug beendet. Am 21. März sind wir ab 15.30 Uhr für Besucher da und dann wieder jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr und jeden Sonnabend von 14 bis   17 Uhr

oder nach telefonischer Absprache unter 03377/30 05 76.“ Karola Andrae weist darauf hin, dass noch bis zum April   im Heimatmuseum die Ausstellung „Die Marktstraße – gestern   und heute“   zu sehen ist.   Zusammengestellt und präsentiert von Jutta Melzer und Kurt Liebau zeigt sie zahlreiche Fotos einer der ältesten Straße Zossens. Diese dokumentieren das mit den Jahren   veränderte Gesicht der Straße.

Heimatverein lädt zum Vortrag

War die berühmte Zitadelle Spandau ursprünglich für Zossen geplant? Dieser Frage geht Karl-Heinz Bannasch in seinem Vortrag nach, zu dem der Heimatverein „Alter Krug“ Zossen zum 31. Januar 2015, 16 Uhr, in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Kirchplatz 4, einlädt. Der Vorsitzende des Spandauer Geschichtsvereins wird dabei auch auf das Zossener Bauwerk eingehen und dessen Bedeutung in die Geschichte einordnen. Der Eintritt kostet vier Euro, ein Getränk inklusive.

 

 

Heimatverein und Stadtbibliothek präsentieren neues Zossen-Buch

Am 1. November 2014 wird der Zossener Heimatverein „Alter Krug“ in der Stadtbibliothek Zossen ab 10 Uhr sein neues Buch vorstellen.  Es heißt „Zossen und seine Ortsteile – Auf den Spuren  historischer Ansichten“. Autor  ist  der  seit sechs Jahren in Zossen lebende Journalist Fred Hasselmann. Er wird an diesem Tag  anekdotenhaft unter anderem erzählen, wie es zur Zusammenarbeit mit dem Heimatverein  kam, auf welche Weise das Buch in relativ kurzer Zeit entstanden ist  und was der Autor als Fotograf  auf seiner Tour durch die Dörfer alles erlebt hat. Wer möchte, kann sich sein Exemplar auch signieren lassen.
Um sich in der Stadt Zossen und ihren Ortsteilen auf fotografische Spurensuche historischer Ansichten zu begeben, griff Fred Hasselmann zunächst tief in den umfangreichen Fundus alter Post- und Ansichtskarten verschiedener Jahrzehnte, den der Heimatverein in den vergangenen Jahren fleißig zusammengetragen hat. Schon im 19. und 20. Jahrhundert besonders beliebte und daher immer wieder auftauchende Motive: die Zossener  Dreifaltigkeitskirche, der Marktplatz der Stadt, das Rathaus, Berliner, Baruther und Stubenrauchstraße, aber auch Bahnhof, Kietz und Nottekanal. Manches scheint auf den ersten Blick nur unwesentlich verändert, anderes ist dagegen nicht mehr wiederzuerkennen oder – wie etwa das „Deutsche Haus“ am Marktplatz – leider ganz aus dem Stadtbild  verschwunden. Stattdessen klafft dort eine große Lücke. Auch der  architektonische Reiz des alten Schützenhauses an der Straße nach Mellensee lässt sich nur noch erahnen. Die Ruine ist nahezu komplett zugewuchert.
Ohnehin sind es vor allem Gaststätten wie der Gasthof von August Mehlis in Nunsdorf, der Gasthof Köppen in Horstfelde oder der Gasthof zum Deutschen Haus in Schöneiche, die man heute vergeblich sucht. Entweder sind die Gebäude abgerissen worden oder wurden zu Wohnhäusern umgebaut. In anderen früher gastronomisch genutzten Immobilien wie dem Restaurant Schützenhaus des einstigen Besitzers Albert Puhlmann in Schöneiche, dem Restaurant Neu Dabendorf und dem Gasthof Quappe in Nächst Neuendorf werden Gäste noch heute gut und gern bewirtet. Die Namen der Gaststätten und deren Besitzer haben sich freilich im Laufe der Jahrzehnte – manche mehrmals – geändert.  
Natürlich war die Auswahl aus der Vielzahl der historischen Ansichten begrenzt und zudem unbestritten subjektiv. Ebenso die Sicht des 56-jährigen Fotografen auf die Motive aus dem Hier und Heute. Nach den unter dem Titel „Unser Zossen“ erschienenen ausführlichen kulturhistorischen Wanderungen des Heimatforschers Klaus Voeckler könnte dieses vom Heimatverein „Alter Krug“ herausgegebene Buch eine fotografische Ergänzung für alle an der Entwicklung der Stadt Zossen interessierten Menschen sein. Es soll zudem Lust wecken und neugierig machen, Zossen, seine zehn Orts– und sechs bewohnten Gemeindeteile aus eigenem Blickwinkel neu zu entdecken. Nicht mehr und nicht weniger.