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Petrus meinte es gut mit Zossen

13. Fest der Vereine lockte wieder Tausende in den Stadtpark

Petrus muss ein Zossener sein. Ungeachtet der wenig hoffnungsvollen Wetteraussichten  der Meteorologen Tage zuvor, ließ er freundlicherweise zum 13. Fest der Vereine  im Zossener Stadtpark die Regenschleusen fest geschlossen und sogar für längere Zeit die Sonne strahlen. Beste Voraussetzungen also für ein schönes Fest, was von den Tausenden Besuchern auch meist entspannt  begangen wurde.  Zu den Höhepunkten dieses Pfingstsonnabends am 14. Mai 2016 zählte ohne Zweifel einmal mehr das Wettrennen der schwimmenden Vehikel auf dem Nottekanal. Während das Team des Dabendorfer Karnevalclubs  mit seinen schwimmenden Drahteseln am schnellsten ins Ziel radelten, folgte das tapfer kämpfende Duo des Vereins Mühlenfließ  der berühmten Titanic – es ging kurz nach dem Start mit seinem Holzboot unter. Besonders angefeuert wurden die beiden mutigen Pfadfinderinnen auf ihrem wackligen Untersatz sowie der junge Solist Caspar, der in einer Lampe - eine zweckentfremdete Straßenlaterne - ins Ziel schipperte. Angesichts dieses Spektakels fiel der Ausfall  des traditionellen Entenrennens  wegen zu starker Strömung  kaum auf.

Fast 30 Vereine nutzten ihr Fest, um den vielen Besuchern, die übers Festgelände schlenderten, sich und ihre ehrenamtliche Arbeit  anschaulich vorzustellen. In den vergangenen Jahren gelang dies den hiesigen Imkern offenbar am besten. Dreimal eroberten sie den Wanderpokal des Festkomitees für den schönsten und interessantesten Stand des Vereinsfestes.  Die Bienenfreunde  erhielten ihn nach der Eröffnung des Festes mit Maibaumaufstellen und Salutschießen für immer. Zudem wurde der neue Wanderpokal als moderner Nachfolger vorgestellt. Bis zum nächsten Jahr können sich die katholischen Pfadfinder darüber freuen. Sie hatten im Wettbewerb um die zugkräftigste Präsentation die Nase vorn,  gefolgt vom mittelalterlich anmutenden Stand des Vereins Mühlenfließ.

Überflüssig eigentlich zu erwähnen, dass nach den vielen abwechslungsreichen Programmpunkten auf der Bühne und dem musikalischen Feuerwerk der Coverband „decoy“ am Abend mit dem anschließenden  spektakulären Höhenfeuerwerk am Zossener Nachthimmel ein imposanter Schlusspunkt unter das 13. Fest der Vereine gesetzt wurde.

Ein herzlicher Dank geht an alle fleißigen Helfer und spendablen Sponsoren, die zum Gelingen des Vereinsfestes beitragen. Hier die Liste (Stand 15. April 2015): 

Alpina Service GmbH

Aral AG Zossen + Wünsdorf

Autohaus Neumann

Autohaus Zossen GmbH

Bauausführung Olaf von Weschpfennig GmbH

Bauservice Stenzel

berolina Schriftbild GmbH & Co. KG

Birr's Blumeneck

Blumen- und Pflanzencenter Wosch

Dahme-Nuthe Wasser, Abwasserbetriebsgesellschaft mbH

EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

EMC Erd- Tief- und Umweltschutzbau Aufbereitung und Verwertung GmbH

Erdtrans GmbH

Grebe Immobilien

Haase & Pollack Tiefbau GmbH

M & S GmbH Michael & Setzefand Steuerberatungsgesellschaft

Montageservice Detlef Städter

MüCoLEF GmbH

Notariat Bachmann

Ortsbeiräte der Stadt Zossen

ReiCo Spedition GmbH & Co. KG

SCHMIDT Gruppe Service GmbH Spielstation Zossen

Stadt Zossen

Transportunternehmen Orlando Wolf GmbH

Ulrich Steinberg Landschafts- und Gartenbau

VR-Bank Fläming eG Geschäftsstelle Zossen

Wernecke KG BMW Automobile & Motorrad

Impressionen vom 13. Fest der Vereine am 14. Mai 2016

Fahrrad statt Besen

Ausgelassenes Hexenfest in Kallinchen in der Walpurgisnacht

Rasend schnell erfassten die Flammen in diesem Jahr die am 30. April 2016 auf dem brennenden Holzstapel in  Kallinchen thronende Hexenpuppe. Diese war statt mit einem Besen diesmal mit einem alten Drahtesel ausgestattet, der  noch lange im Feuer glühte, ehe auch er endgültig abstürzte. Unterdessen waren die zahlreich „eingeflogenen“ Hexen auf dem Gelände am Strandbad sehr aktiv. Sie tanzten nach heißen Rhythmen ums lodernde Feuer, hielten für die zahlreichen Hobbyfotografen geduldig als Fotomodels her, trafen sich am Hexenstammtisch und verbreiteten gute Laune, wo immer sie auftauchten. Zu späterer Stunde  konnte sich eine der Hexen noch darüber freuen, dass ihr Kostüm zum schönsten bzw. originellsten in dieser Walpurgisnacht 2016 gekürt wurde. Und natürlich gab’s auch wieder die verführerisch gut schmeckende Hexensuppe. Fazit des 4. Hexenfests in Kallinchen: rundum gelungen.

Schaufahren, Wettpflügen und mehr

In Schöneiche kamen am 30. April 2016  etliche Treckerfans zum 15. Mal zusammen

Es hat inzwischen Tradition – das Schöneicher Hexen- und Traktortreffen. Bereits zum 15. Mal kamen Fahrer und ihre treuen, in die Jahre gekommenen Fahrzeuge auf Einladung der Schöneicher Brockenhexengemeinschaft in diesem Jahr zusammen. Bei herrlichem Wetter tuckerten die rund 50  historischen Traktoren, darunter zahlreiche alte Brockenhexen, zunächst von der Dorfaue eine große Runde durch und um den Ort. Nicht fehlen durfte freilich die Hexen-Tanke für durstige Kehlen. Am frühen Abend schließlich ging’s beim Wettpflügen um das Ziehen besonders  gerader und  tiefer Furchen. Natürlich stand auch dabei der Spaß im Vordergrund. So wurde beispielsweise demonstriert, dass man statt Kartoffeln  auch Bierbüchsen „pflanzen“ kann. Die Hoffnung, dass später eine reiche „Ernte“ eingefahren werden kann, war sicher nicht ganz ernst gemeint. Ernst wurde es allerdings für die  Zugmaschine, die sich bei dem Pflanzmanöver  festfuhr und ohne fremde Hilfe nicht mehr vom Acker kam. Nach getaner Arbeit und gelungener Gaudi wurde schließlich ordentlich gefeiert und gefachsimpelt. 

Von Entenrennen-Gaudi bis Coversong-Profis

13. Fest der Vereine im Zossener Stadtpark am 14. Mai für Jung und Alt  

In diesem Jahr schlägt‘s 13 im Zossener Stadtpark. Bereits zum 13. Mal treffen sich Vereine der Stadt und ihrer Ortsteile am 14. Mai zu ihrem großen, inzwischen  längst über die Stadtgrenzen hinaus bekannten Fest, zu dem natürlich wieder alle Zossener und Gäste der Stadt herzlich eingeladen sind.  Abergläubisch sind die emsigen Organisatoren ob der ominösen 13 zwar nicht, wohl aber setzen sie angesichts der hohen Besucherzahlen in den Vorjahren wieder auf Bewährtes, wie ein Blick ins Programm verrät. So sind mit den Jazz- und Swing-Musikern der „Alten Wache“ aus Potsdam wieder musikalische Garanten für einen stimmungsvollen Festauftakt mit Umzug, Maibaumaufstellen und Salutschießen dabei. Die Mischung  aus  fröhlichem Dixieland und Swing,  alten Gassenhauern und natürlich den Klassikern des Dixieland-Jazz sorgt beim Publikum stets für Gute-Laune-Atmosphäre. Markenzeichen des seit mehr als 25 Jahren musizierenden Sextetts: Es spielt  in der traditionellen Dixieland-Besetzung Trompete, Klarinette, Posaune, Schlagzeug, Tenorbanjo und Tuba.

Natürlich hat das Festkomitee auch wieder die eine oder andere Überraschung für die Besucher parat. So wurde für den Abend die Cover-Band „decoy“ engagiert, nach eigenen Aussagen einer der derzeit besten Live-Acts in Deutschland. Seit 2005 besteht „decoy“ aus  sechs Profimusikern, die schon mit Stars wie z.B. Peter Maffay, Mel C. oder Clueso auf Tour waren. Ihr Repertoire besteht aus den angesagtesten Pop-, Rock-, Soul und Disco- Songs, gepaart mit ausgewählten Klassikern der letzten 30 Jahre. „Decoy“ hat schon auf namhaften Veranstaltungen in Deutschland und in Europa gespielt. Bei Open Airs verlässt sich zum Beispiel einer der größten Radiosender Deutschlands - „mdr JUMP“- auf die Unterstützung der Band und buchte sie mehrfach als Support für Silbermond, Stefanie Heinzmann und Klee. Nun also wird die Band in Zossen erwartet, über die Presse schon schrieb:  „Man hat das Gefühl die spielen Ihre eigenen Songs." „Man spürt die Spielfreude", „Selten so eine gute und außergewöhnliche Partyband gesehen" . . .

Getoppt werden kann ihr Auftritt wohl nur noch vom anschließenden Höhenfeuerwerk zum Abschluss des Tages. Es verspricht wieder wie schon in den Vorjahren ein optisches Highlight für alle zu werden, die bis zum späten Abend durchgehalten haben oder sich einfach später in den Festtrubel gestürzt haben. Die DJs Olaf und Matthias werden noch bis 2 Uhr die passende Party-Musik auflegen. Das Gute daran: Da der 14. Mai der Pfingstsonnabend ist, bleiben allen Nachtschwärmen zwei volle Tage zum Erholen vom Trubel.

Im Mittelpunkt des Tages stehen freilich die Stände der einzelnen Vereine mit ihren unterschiedlichen Angeboten. Wieder sind Vertreter von rund 30 verschiedenen Vereinen am Start, um die Besucher über ihre engagierte Arbeit zu informieren, sie für diese zu interessieren und ihnen zudem Mitmachangebote zu unterbreiten. Am Start sein werden auch wieder die nummerierten kleinen gelben Enten, die am Nachmittag auf dem Nottekanal die schnellste unter ihnen ermitteln werden. Auch der Wettbewerb der originellen und skurrilen Vehikel wird sicher wieder zig Besucher ans Ufer des Kanals locken. Bis jetzt liegen bereits vier Anmeldungen von Teilnehmern vor. Aber noch ist bis zum 2. Mai 2016 Zeit, um sich  anzumelden. In jedem Fall verspricht  der Auftritt der Enten und der Vehikel wieder ein Super-Gaudi zu werden.     

Dass es auf dem Festgelände auch wieder genügend gastronomische Angebote geben wird, versteht sich. Ob Currywurst und Cocktails, Bier und Bratwurst, Kaffee und Knoblauchbrot, Eis und Erbsensuppe  - es ist  reichlich zu essen und zu trinken da. Bleibt zu hoffen, dass die 13 kein schlechtes Omen fürs Wetter ist. Denn auch 2016 gelang es den Veranstaltern nicht, mit Petrus einen Deal abzuschließen, der eine Garantie für schönes Festwetter beinhaltet. Da hilft also auch zum 13. Mal nur: Daumendrücken!

Aus dem Programm des 13. Festes der Vereine

11.45: Einmarsch der Vereine (Treff am Rathaus) mit der Potsdamer Dixieland-Band „Alte Wache“
12 Uhr:   Aufstellen des Maibaums
12.15 Uhr:  Dixieland- und Swingkonzert mit der „Alten Wache“
14 bis 19 Uhr: Tanz-, Sportvorführungen und Gesangsdarbietungen der Vereine, Wettbewerbe auf dem Nottekanal (Entenrennen, schwimmende Vehikel), Siegerehrungen
15.55 Uhr:  Livemusik mit den „Party Shakers“
19 Uhr: Livemusik mit der Band „decoy“ aus Köln
22 Uhr: Ein Meer von Wunderkerzen
22.15 Uhr: Höhenfeuerwerk
23.30 bis 2 Uhr: Disco

Änderungen vorbehalten

Nebenaktionen ganztägig: Straßenfußballturnier, Hüpfburg und Karussell, Kinderanimation an den Vereinsständen, Lagerfeuer mit Stockbrot in der Burgruine

Weitere Informationen unter:
www.festdervereine.de

03377 – 3040-0

Lageplan Festgelände

Lageplan Catering

Hex, hex

In der Walpurgisnacht werden die bösen Geister vertrieben

 

„Die Besen sausen, die Hexen brausen. Heran, heran -  mit Kostüm, wer kann. Soll  euer Schaden nicht sein, vielleicht gibt´s ein Präsentlein? Hex, hex“. Mit diesen Versen lädt der Heimatverein Kallinchen in diesem Jahr zur Walpurgisnacht auf den alten Sportplatz am Strandbad Kallinchen. Dort versammeln sich am Vorabend des 1. Mai wieder etliche schaurig-schön verkleidete Hexen zum großen Spektakel, um  mit Freudenfeuer, Tanz und Radau die bösen Geister zu vertreiben. Dazu gibt’s frisch gezapftes Bier, Leckeres vom Grill und Herzhaftes aus dem Hexenkessel. Der Eintritt ist frei, außerdem wird das beste Hexenkostüm prämiert. Los geht’s am 30. April  um 18.30 Uhr.

Treffpunkt Dorfaue

Traditionelles Traktoren- und Brockenhexentreffen in Schöneiche

Auch in diesem  Jahr findet  am 30. April im Zossener Ortsteil Schöneiche wieder das traditionelle Traktoren- und Brockenhexentreffen statt. Eingeladen dazu hat die  Brockenhexengemeinschaft Schöneiche. Auf der Dorfaue werden die teils historischen Fahrzeuge zu sehen sein. „Wir rechnen mit etwa 50 Traktoren und ihren Fahrern“, so Matthias Wilke. Treffpunkt wird  um 14 Uhr sei. Gegen 15 Uhr ist dann ein Umzug durch den Ort geplant. Später findet wieder der Wettbewerb im Pflügen statt, der von den Teilnehmern viel Geschick, aber auch Kraft erfordert.

„Ein prima Turnier“

Skatspieler Frank Achtenhagen gewann 12. Zossener Stadtpokal   

  „Ein prima Turnier, keine Probleme“. So lautet kurz und knackig das Fazit von Ralf Stroh, dem  engagierten Vereinsvorsitzenden des Zossener Skatclubs „Grand Hand 98“ und  Organisator  des Zossener Stadtpokals. Zum 12. Mal reizten und  stachen traditionell am Ostermontag Skatfreunde aus Nah und Fern in der Dabendorfer Sporthalle an der Jägerstraße um Punkte und Platzierungen. Ein Trumpf des Turniers, das einmal mehr unter Schirmherrschaft von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber stand: die gute Beteiligung. Insgesamt 81 Skatspieler und drei -spielerinnen  nahmen pünktlich um 10 Uhr  den Kampf um den Pokal der Stadt Zossen auf.

Als um 17.15 Uhr zur Siegerehrung gerufen wurde - vorgenommen von der Bürgermeisterin - stand fest: Der Vorjahressieger erspielte sich auch 2016 den Sieg und den Pokal. Frank Achtenhagen aus Berlin vom Skatverein Mainzer Höhe  gewann mit  3496 Punkten. Er verwies  Werner Stolt vom Skatclub „Grand Hand 98“ aus Zossen denkbar knapp mit nur 25 Punkten Vorsprung auf Platz 2. Dritter wurde Patrick Döring mit 3367 Punkte, ebenfalls vom Skatclub Mainzer Höhe. Klar indes fiel mit 700 Punkten der Vorsprung der Sieger in der Tandem-Wertung aus.  Frank Achtenhagen, der Sieger in der Einzelwertung, und der Drittplatzierte Patrick Döring waren als Tandem nicht zu schlagen. Insgesamt hatten 28 Tandems gemeldet.

Der Sieg in der Frauenwertung ging an Marion Ziemann vom Skatclub „Grand Hand 98“. Mit ihren 3203 Punkten belegte sie zudem Platz 7 im Gesamtklassement.

Von links nach rechts: Werner Stolt, Marion Ziemann, Frank Achtenhagen, Patrick Döring
Während des Turniers
Skat erfordert volle Konzentration

Eine Moschee und ihre Geschichte

Ausstellung in der Fischerstraße 26 in Zossen vermittelt viel Wissenswertes und Anschauliches  

Für mindestens drei Monate wird das Haus Fischerstraße 26 in Zossen einmal mehr als Ausstellungsfläche genutzt. Am Sonnabend, dem 12. März 2016, wurde eine vom Förderverein Garnisonsmuseum initiierte Ausstellung eröffnet, in der die Historie der ehemaligen Moschee in Wünsdorf - sie war die erste ihrer Art in Deutschland - umfassend beleuchtet wird. Mit Fotos, Zeitdokumenten, Zeitungsartikeln und zahlreichen Schautafeln  wird den Besuchern Wissenswertes und Anschauliches  über die Geschichte der 1915 fertiggestellten, später abgerissenen  Moschee vermittelt.  Während der Eröffnung der Ausstellung würdigte Zossens stellvertretender Bürgermeister Raimund Kramer das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder und aller an der Vorbereitung der Ausstellung Beteiligten. „Nur wer die Geschichte kennt, kann die Zukunft gestalten“, so Kramer mit Blick auf die historischen Hintergründe des Moscheebaus in Wünsdorf. Ausgrabungen hatten die dreifache Geschichte des früheren Militärstandortes belegt. Von hier aus sollte der Dschihad im Namen des Deutschen Kaiserreiches beginnen, hier hatte man eigens die während des Ersten Weltkrieges gefangenen Truppen islamischen Glaubens der gegnerischen Mächte Frankreich, England und Russland konzentriert, um sie für einen Kampf gegen diese Länder zu instrumentalisieren. Eindrucksvolle Fotos aus jener Zeit geben Einblick in das einstige Leben im Halbmondlager. Insgesamt gab es in Zossen/Wünsdorf bis zu 30 000 Kriegsgefangene.

Auch Vertreter des türkischen Vereins „Young Müsiad“, der im vergangenen Jahr am Standort der einstigen Moschee in Wünsdorf ihr traditionelles Iftar-Mahl (Fastenbrechen) abgehalten hatte, waren der Einladung nach Zossen gefolgt und beteiligen sich aktiv an dem Projekt. Schließlich sei es den Muslimen wichtig, dass die eigenen Spuren der Geschichte in Deutschland nicht in Vergessenheit geraten, betonte Vorstandsvorsitzender Ömer Igac währen einer anschließenden Gesprächsrunde im Rathaus, an der auch Archäologen teilnahmen. Sie hatten bei Grabungen unter anderem Reste von Glasfenstern und Fliesen, aber auch Teile der Kuppelkonstruktion der hölzernen Moschee freigelegt.    

Wie Dieter Meier, zweiter Vorsitzender des Fördervereins Garnisonsmuseum, ankündigte, ist geplant, die Ausstellung später auch in der Erstaufnahmeeinrichtung Wünsdorf zu zeigen. Die Begleittexte sollen zuvor ins Englische bzw. Arabische übersetzt werden. Der Verein „Young Müsiad“ bot seine Hilfe an. In der Fischerstraße 26 ist die Ausstellung in den kommenden Monaten täglich von 10 bis 16 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei. In einem der Räume ist zudem die Ausstellung  „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“ zu sehen, dokumentarische Streiflichter auf die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert.

Bürgermeisterin Michaela Schreiber übernimmt Schirmherrschaft

Bürgermeisterin Michaela Schreiber wird auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft über das vom Skatverein „Grand Hand 98“ ausgerichtete Turnier um den Zossener Stadtpokal übernehmen. Es findet am Ostermontag, dem 28. März 2016, traditionell in der Sporthalle Dabendorf  an der Jägerstraße statt, diesmal zum 12. Mal. Gespielt wird nach der Internationalen Skatordnung. „Mit einer Ausnahme“, erklärt Vereinsvorsitzender Ralf Stroh: „Eingepasst gleich Ramsch“. Die erste der insgesamt drei Serien zu je 40 Spielen beginnt um 10 Uhr, die zweite gegen 13 Uhr, die dritte ist schließlich für zirka 15.15 Uhr vorgesehen. Das Turnier um den Zossener Stadtpokal ist offen für alle Skatspielerinnen und -spieler.  „Eine Anmeldung ist empfehlenswert, da die Teilnehmerzahl aufgrund der Platzkapazität auf 120 begrenzt ist“, so Ralf Stroh. Bei ihm kann man sich nicht nur anmelden, sondern auch Details zum Spielmodus sowie Informationen zu den Teilnahmebedingungen und Gewinnmöglichkeiten erfragen. Anmeldung bis zum 27. März 2016 unter 0170/8 01 90 75 oder 033704/70 64 00, per Fax unter 033704/70 64 01 oder per E-Mail an stroh-waldstadt@t-online.de .

Schnell und originell

Schwimmende Vehikel Marke Eigenbau fürs Fest der Vereine gesucht

Besucher des Festes der Vereine im Zossener Stadtpark werden sich sicher noch an das Spektakel im Vorjahr auf dem Nottekanal erinnern. Schwimmende Vehikel Marke Eigenbau wetteiferten um Sieg und Platz. Der Nottekanal wurde so zur Rennstrecke für phantasievolle Schwimmuntersätze. Sozusagen ein Seifenkistenrennen statt auf Asphalt auf dem Wasser. Auch in diesem Jahr rufen die Organisatoren des nunmehr 13. Vereinsfestes, das in diesem Jahr am Sonnabend, dem 14. Mai, stattfinden wird,  dazu auf, sich an diesem Gaudi zu beteiligen. So wird auch 2016 wieder der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgetragen. Zum einen wird das schönste bzw. originellste Gefährt gesucht, zum anderen geht es darum, wer am schnellsten mit seinem schwimmenden Untersatz die Strecke auf dem Nottekanal zurücklegt. Der darf allerdings nur mit Muskelkraft betrieben werden, motorgetriebene Fahrzeuge sind ebenso wenig zugelassen wie herkömmliche Boote jeder Art, die nur entsprechend  geschmückt werden. Es geht tatsächlich um nicht Herkömmliches, gefragt sind selbstgebaute Flöße ebenso wie Rettungsringe, Fässer und anderes mehr. Auf die Sieger in den beiden Kategorien warten wieder lukrative Preise. Die Siegerehrung findet vor der großen Festbühne statt.

Interessenten können sich bis zum 2. Mai 2016 beim Organisationskomitee des 13. Festes der Vereine melden. Stichwort: Aktion „Schwimmende Vehikel“. Es wird gebeten, möglichst eine Foto oder eine Zeichnung des Vehikels mitzuschicken und  einen Namen für das Team zu benennen, das am 14. Mai an den Start gehen wird.

Kontakt und Infos: Info@festdervereine.de , Fax: 03377/3 04 07 62, www.festdervereine.de

Eine Sause ohne Pause – und ohne störende Smartphones

Der DKC hat Wort gehalten. Das Motto der diesjährigen Saison -  „Das Smartphone hat heut‘ Pause, der DKC macht eine Sause“ – kam auch auf dem Rosenmontagsball  2016 in Dabendorf  voll zum Tragen. Ohnehin wäre das Klingeln, Läuten, Summen oder Vibrieren der modernen Kommunikationsmittel im Trubel der lautstarken Narrhalla-Märsche, der   heißen Rhythmen und Beats, im Applaus und in den  Zugabe-Rufen des Publikums untergegangen.  Denn die Dabendorfer Karnevalisten hatten nicht zu viel versprochen, was die  angekündigte Sause anbetrifft. Die Besucher erlebten ein karnevalistisches Feuerwerk aus enthusiastisch dargebotenen Tänzen - von den süßen Wichteln bis hin zum ebenso einzigartigen wie schwergewichtigen Männerballett -, spitzen Büttenreden,  ausgiebigen Schunkelrunden und stimmungsvoller  Polonäse. Und wenn die Sause mal eine kurze Pause machte und die Tanzfläche vorübergehend leer war, wurden verdienstvolle Karnevalisten wie der Zosse aus Zossen, Dieter Daske, und sein Mitstreiter in Sachen Vereinsfinanzen, Wilfried Tietz, ausgiebig geehrt und gefeiert. Beide Urgesteine des Dabendorfer Karnevals dürfen sich nun Ehrenmitglieder des DKC nennen.  Ex-Prinz André Kasubke erfuhr ebenfalls eine schöne Anerkennung. Nicht nur, dass er bei den Tanz-Performances der  Gentlemen stets eine gute Figur macht, stand er in dieser, der 45. Saison des DKC, auch in der Bütt. Mehr als zehn Jahre ist er nun schon eine feste Größe im Verein, was entsprechend gewürdigt wurde.

Schlag auf Schlag ging es in dem mehrstündigen Programm, in dem sich rote und blaue Funken abwechselten, sich High Heels  und Spottgruppe in die Herzen des Publikums tanzten und sangen. Zugabe um Zugabe wurde gefordert, ob vom DKC-Dance-Battle, vom Männerballett und freilich vom jungen Wilden,  der den Saal als singende Stimmungskanone zum Brodeln brachte, voll Leidenschaft unterstützt von seinem  unermüdlichen Vater Dirk, der später noch einmal im Mittelpunkt stehen sollte.  Die Liste der aktiven Mitwirkenden ist beim DKC so lang, dass es kaum gelingt, sie vollständig in einem  Zuge zu nennen. Zumindest aber das scheidende Prinzenpaar Enrico I. und Beatrice I. müssen - neben Elferrat und Sitzungspräsident, Zeremonienmeister und allen, die hinter den Kulissen wirbeln  -  erwähnt werden. Sie hatten an ihrem letzten Regentschaftstag noch einmal Schwerstarbeit zu leisten - mussten tanzen, Orden verleihen, herzen, Küsschen geben und ganz nebenbei noch Spenden für den Verein einsammeln.  Das lebensgroße Konterfei von Prinzessin Beatrice I. wurde versteigert  und ging für ein schönes Sümmchen nach Glienick. Nicht fehlen durfte die traditionelle Wahl der schönsten, auffälligsten, originellsten Kostüme, was auch diesmal wieder nicht einfach war. Da Ostern aber schon in Sicht ist,  konnte sich unter anderem ein weißer Hase mit Möhrchen über den Sieg freuen. Aber auch Rotkäppchen und ihr Wolf und  ein Neptun mit seinem Gefolge  kamen zu Ehren.

Sicher mit einem weinenden und einem lachenden Auge erlebten Enrico und Beatrice schließlich, wie nach Mitternacht die Namen des neuen Prinzenpaares für die 46. Saison bekannt gegeben wurden. Und da war er wieder, der aktive Dirk Wilde, der nun 2016/17 zusammen mit Prinzessin Christine I.   die Regentschaft im DKC übernehmen wird. Da waren Benjamin I. und Sophie I. - das mit viel Lob und Dank verabschiedeten Kinderprinzenpaar -  schon längst im Bett und träumten sicher von ihrer aufregenden Zeit im Karneval.  

Straßenschuhe sind tabu

Wer in Schöneiche bowlen will, muss telefonisch reservieren

Die Kameraden der Schöneicher Feuerwehr tun es, auch die Karnevalisten und Heimatvereinsmitglieder aus  Kallinchen, ebenso  die Zossener Fußballer – sie gehen mehr oder weniger regelmäßig auf der Zwei-Bahn-Anlage der SG Schöneiche  bowlen. Die meisten haben ihre festen Termine. Auch ganze Familien und Freundesgruppen kommen nach Schöneiche, um mal „eine ruhige Kugel zu schieben“.  Aber was heißt schon ruhig. Der Ehrgeiz spielt immer mit. Der Bahnrekord steht bei immerhin 245, gebowlt von Olaf, wie der Bestentafel zu entnehmen ist. Das ist aber schon eine Weile her. Für den Monat September  stehen die 184 von Manfred Geisler  als Bestleistung. Er ist es auch, der neben Bernd Schulze, dafür sorgt, dass es „rund läuft“  auf der Bahn.

Besonders begehrt, so erzählt Bernd Schulze, ist vor allem der Freitag. An den Wochenenden habe man dagegen noch freie Kapazitäten. Die 2002 eröffnet Bowlingbahn an der Planstraße in Schöneiche ist noch bestens in Schuss, nicht zuletzt dank des 65-Jährigen, der die zwei Bahnen alle vier Wochen reinigt, so dass sich die Pins auf der Oberfläche spiegeln. Außerdem stellt Schulze  alles regelmäßig ein,  auch Reparaturen werden, so sagt er, von ihm ausgeführt, nicht zuletzt um Kosten zu sparen. „Jedes Mal  die Firma aus Leipzig kommen zu lassen, wird ein teurer Spaß“, meint er. 

Feste Öffnungszeiten hat die von der SG Schöneiche betriebene Bowlingbahn - Eigentümerin ist die Stadt Zossen -  nicht. „Reservieren muss man telefonisch. Montag bis Donnerstag kostet eine Stunde  pro Bahn 10 Euro, Freitag bis Sonntag 12.50 Euro“,  so Bernd Schulze. Damit sich der Aufwand rechnet, müssen aber mindestens zwei Stunden gebucht werden. So die ungeschriebene Regel. Dass man mit Straßenschuhen nicht  auf die Bahn darf, versteht sich von selbst. Spezielle Bowlingschuhe in allen Größen gibt’s  für 1 Euro.  Wer seine eigenen Hallenschuhe hat, darf sie freilich nutzen. 

Großer Beliebtheit erfreut sich auch die Möglichkeit, eine Runde Bowling mit einer zünftigen Familienfeier zu verbinden. Bis zu 35 Personen finden Platz.  Getränke werden vor Ort angeboten, Essen kann außer Haus bestellt oder selbst mitgebracht werden.

Die Reservierung ist unter folgenden Telefonnummern möglich:
03377/30 08 59, 03377/30 08 43, 03377/20 11 98

Jury hatte im Streuobstkuchenwettbewerb die Qual der Wahl

Kapellmeister Walter Ratzek wurde im Heimatmuseum begrüßt

Die Qual der Wahl hatte am Tag des offenen Denkmals im Heimatmuseum „Alter Krug“  eine mehrköpfige, spontan gebildete Jury. Sie hatte zu schauen, riechen und kosten und musste sich unter mehreren zum Streuobstkuchenwettbewerb von Ortsbeirat und Heimatverein eingereichten selbst gebackenen Kuchen für den ihrer Meinung nach alles in allem besten entscheiden. Bewertet wurde neben Geschmack, Aussehen, Konsistenz  und Geruch auch, wie leicht sich der Kuchen vom Blech lösen ließ. Die Entscheidung zwischen Kirschkuchen mit Streusel, Apfeltraum und gedeckter Pflaume fiel knapp aus. Über den 1. Preis, einen speziell  für den Wettbewerb gefertigten Teller der Keramikerin Luise Faber aus Lindenbrück, konnte sich schließlich Frau Baum aus Zossen freuen. Freude auch bei Familie  Balduan, die trotz des undankbaren vierten Platzes eine CD des Ensembles World Brass  erhielt. Sachpreise - ein Gutschein für den neuen Heimatkalender 2016  und ein Buch „Zossen und seine Ortsteile“ – gab’s auch für die Zweit- und Drittplatzierte.  

Nicht nur die Schwarze Küche des Heimatmuseums, eine der ältesten im Land Brandenburg, und die anderen sehenswerten historischen Räume des Alten Krugs stießen am Tag des offenen Denkmals auf Interesse der zahlreichen Besucher. Speziell für diesen Tag  präsentierte der Heimatverein seine Ausstellung über die Geschichte der Zossener Neujahrskonzerte. Bereits 20mal, davon 19mal in der Zossener Dreifaltigkeitskirche, die derzeit saniert wird, konnten die Zossener das international renommierte Blechbläserensemble World Brass begrüßen. Stadt und Musiker verbindet inzwischen eine bemerkenswerte  musikalische Tradition. Heimatvereinsvorsitzende Karola Andrae konnte am Sonntag, dem 13. September 2015, als Ehrengast Walter Ratzek begrüßen, dessen Bruder bei World Brass musiziert, und der inzwischen in Zossen wohnt. Walter Ratzek selbst hat zahlreiche Musikstücke für World Brass arrangiert. „Ohne seine Noten“, so Andrae, „gäbe es viele Lücken in den Programmen.“  Wie Ratzek erzählte, leitete er zuletzt das Stabsmusikkorps der Bundeswehr in Berlin. Von früher Kindheit an widmete er sich dem Klavier und später auch der Querflöte. Ratzek ist  international als Pianist, Gastdirigent und Workshopleiter tätig. Er war an mehr als 20 CD-Produktionen beteiligt und Gründungsmitglied des Sinfonischen Blasorchesters Hessen. 1985 hatte er sein Studium in den Fächern Klavier und Dirigieren als Diplom-Kapellmeister abgeschlossen. Nach 35 Dienstjahren feierte er seinen Abschied aus dem Militärmusikdienst der Bundeswehr. Mit großem Interesse betrachtete er die umfangreiche Chronologie des langjährigen World Brass-Engagements in Zossen und zeigte sich aufgeschlossen, selbst einmal einen musikalischen Abend am Flügel zu gestalten.

5. Baumfest 2015 in Kallinchen in entspannter Atmosphäre

Wie in den Jahren zuvor auch schon wurde während des Baumfestes in Kallinchen am 12. September 2015 wieder der Baum des Jahres gepflanzt.  Dabei handelt es sich 2015 um den Feld-Ahorn, kleiner Bruder von  Berg-Ahorn und Spitz-Ahorn. Nach Elsbeere (2011), Europäischer Lärche (2012), Wild-Apfel (2013) und der Trauben-Eiche im vergangenen Jahr ist der Feldahorn bereits der fünfte Baum des Jahres, der auf Initiative der BI Freier Wald in Kallinchen gepflanzt wird. Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die einmal mehr die Schirmherrschaft über die Veranstaltung übernommen hatte, vollendete gemeinsam mit Detlef Gurczik, Vorsitzender der BI „Freier Wald“, die Pflanzung des schon in die Erde eingelassenen Baums. Waldprinzessin Anna Leisten gab ihm das erste Wasser,  auf dass er künftig gut gedeihen möge. Zugleich enthüllte sie im Beisein zahlreicher interessierter Besucher die kleine Infotafel über den  Feldahorn (Acer campestre). Er ist eine von drei Ahornarten, die überall in Deutschland vorkommen. Weltweit sind rund 150 Ahornarten bekannt. Der volkstümliche Name des Feldahorns lautet Maßholder.  Er leitet sich von seinem holunderartigen Wuchs und seiner früheren Verwendung als Speisebaum ab. Die Blätter wurden wie Sauerkraut zubereitet. Auch als Viehfutter wurde sein Laub verwendet.
Die Baumpflanzung war einer der Höhepunkte des 5. Baumfestes, das bei sonnigem Wetter zahlreiche Besucher nach Kallinchen lockte. Am Infostand des Jagdverbandes Königs Wusterhausen konnten sie sich unter anderem über heimische Tierarten informieren, wer wollte, konnte unter fachlicher Anleitung einen Nistkasten bauen oder mit ein bisschen Glück einen der attraktiven Tombola-Preise gewinnen – vorausgesetzt er hatte zuvor ein Los gekauft. Für Speis und Trank war reichlich gesorgt. Aufmerksam verfolgt wurde das Treiben auf dem Gelände hinterm Dorfgemeinschaftshaus von zwei Wüstenbussarden, deren Besitzer gern zahlreiche Fragen zu den majestätischen Vögeln  beantworteten.

Vor der Pflanzung
Die Wüstenbussarde waren gefragte Fotomotive

Während der Baumpflanzung
Schirmherrin Michaela Schreiber
Zahlreiche Besucher kamen zur Baumpflanzung
Die Waldprinzessin enthüllte die Infotafel
Entspannte Festatmosphäre
Stand des Jagdverbandes KW
Bei einer Tombola gab's attraktive Preise zu gewinnen
Wer wollte konnte einen Nistkasten bauen
Kremserfahrt durch den Ort

Veranstaltungen im Heimatmuseum "Alter Krug"

Dem wenig freundlichen Wetter getrotzt

Was so ein echter Schütze ist, der lässt sich auch von ungemütlichen Regenschauern nicht umhauen.  Das bewiesen die Mitglieder der Schützengilde während des dreitägigen Sommer-, Schützen- und Rosenfestes auf dem Dorfanger in Dabendorf, das von Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Ortsvorsteher Andreas Noack offiziell eröffnet wurde. Trotz des wenig freundlichen Wetters konnten sich die Besucher an einem bunten und abwechslungsreichen Programm erfreuen. Einer der Höhepunkte war sicher die Krönung des Rosenprinzenpaars im großen Festzelt.  Zum ersten Mal übernahm eine majestätische Doppelspitze die Regentschaft und damit hat Zossen auch zum ersten Mal in der Geschichte des Rosenfestes mit Maximilian Schröder einen Rosenprinzen. Schließlich, so hieß es, wolle man angesichts der Diskussion um die Frauenquote in diesem Fall auch einmal die Männerquote erhöhen. Dem 18-Jährigen zur Seite steht seine ein Jahr jüngere Freundin Laura-Ramona Wendt. Sie geht noch zur Schule (11. Klasse) und will das Abitur machen, er ist Auszubildender an der Polizeischule Spandau. Nach kurzer Bedenkzeit hatten sich beide dazu entschlossen, die "super spannende" Aufgabe anzunehmen. Abschied nehmen hieß es dagegen von der bis Sonnabend  amtierenden Rosenkönigin Paula I. und Rosenprinzessin Natalie I. Beide bestätigten, dass es für sie eines schöne Zeit mit vielen interessanten Terminen war. Zur Krönung, vorgenommen von Bürgermeisterin Michaela Schreiber, die Krone, Schärpe und Zepter ausreichte, waren auch wieder zahlreiche Majestäten aus anderen Regionen nach Dabendorf gekommen. Nicht nur sie sorgten für etliche Farbtupfer auf dem Fest, auch die Karnevalisten des DKC in ihrem traditionellen Rot, die Schützen mit ihren grünen Uniformen und die Feuerwehrleute sorgten für Farbe. Nicht zu vergessen die vielen Mitwirkenden am Festprogramm. So stellten beispielsweise Kinder der Kita "Bummi" in jeweils passenden Kostümen tänzerisch die vier Jahreszeiten dar, zeigten die Mädchen des Zossener Kinder- und Jugendsportvereins in hübschen Kleidern und mit Kronen extra fürs Rosenfest inszeniert einen speziellen Prinzessinnenball, erfreute das Tanzstudio  Move it die Besucher mit Bauchtanzdarbietungen.      

Blick ins Innere des Wasserturms

Die Chance, einen Blick ins Innere des 1899  nach Plänen von David Grove fertiggestellten  Wasserturms an der Mittenwalder Straße in Zossen zu werfen, nutzten am 6. Juni 2015 rund 70  interessierte und neugierige Besucher. Sie waren der Einladung des Heimatvereins „Alter Krug“ gefolgt, auf dessen Initiative hin der seit 1994 stillgelegte Turm von seinem Eigentümer, dem KMS,  für diesen Tag zur Besichtigung freigegeben wurde. Verbandsvorsteherin Heike Nicolaus zeigte sich überrascht und zugleich erfreut von dem großen Interesse an dem Objekt, dessen Wasserbehälter ein Fassungsvermögen von mehr als 200 Kubikmeter hat.  Zugleich informierte sie darüber, dass die Verbandsversammlung kürzlich grünes Licht für einen möglichen Verkauf des 23 Meter hohen Turms gegeben habe. Kaufpreis und Details stünden allerdings noch nicht fest.  Zahlreiche technische Fragen wurden an diesem Nachmittag vom Wasserwerk-Experten Mirko Heiduk (DNWAB) beantwortet. Im Anschluss an die Besichtigung des alten Wasserturms wurde im Heimatmuseum „Alter Krug“, Weinberge 15, die Fotoausstellung „Türmchen & Türme – Zossener Ansichten“ eröffnet, in der nicht zuletzt Aufnahmen des Wasserturms im Mittelpunkt stehen. Die Ausstellung ist bis zum 29. August 2015 zu sehen. Öffnungszeiten: mittwochs 15 bis 18 Uhr, sonnabends 14 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung (Telefon: 03377/30 05 76).        

Veranstaltungen des Heimatvereins im Monat Mai

Vorfreude auf das 12. Fest der Vereine am 1. Mai im Zossener Stadtpark

Der Countdown für das 12. Fest der Vereine am 1. Mai läuft.  Am 1. Mai beginnt einer der jährlichen Veranstaltungshöhepunkte im Leben der Stadt mit dem traditionellen Umzug vom Zossener Rathaus in den Stadtpark - Start 11.45 Uhr. Wie der  Trainer einer erfolgreichen Mannschaft sein Team nicht auswechselt, setzt auch das emsige Festkomitee wieder auf bewährte Strukturen, Akteure und Programmpunkte wie beispielsweise das Entenrennen auf dem Nottekanal, diverse Sportvorführungen sowie Tanz- und Gesangsdarbietungen von Vereinen und Schulen, was nicht bedeutet, dass es keine „Neuzugänge“ im Programm gibt. Mehr als 30 Vereine, darunter auch einige Premierengäste wie der Verein Autofreunde Lokschuppen, haben bislang ihr Kommen zugesagt. Sie werden sich und ihre Arbeit den Gästen an zahlreichen, individuell gestalteten Ständen präsentieren.
Wenn der Spielmannszug Neuseddin mit seinen schwungvollen Rhythmen und der Schützenverein Zossen mit  seinem traditionellen Salutschießen den stimmungsvollen Auftakt gegeben haben und auch der  geschmückte Maibaum wieder steht, kann das große Fest beginnen.
Die Zossener und ihre Gäste können an diesem Tag auch wieder gute alte Bekannte begrüßen. So werden die sechs Musiker der Alten Wache aus Potsdam mit fröhlichem Dixieland und Swing, schönen alten Gassenhauern und natürlich den Klassikern des Dixieland-Jazz im Konzert für Gute-Laune-Atmosphäre sorgen. Markenzeichen des seit mehr als 25 Jahren musizierenden Sextetts: Es spielt  in der traditionellen Dixieland-Besetzung Trompete, Klarinette, Posaune, Schlagzeug, Tenorbanjo und Tuba. Auch die in Tokio geborene Performance-Künstlerin Mimi, zuletzt noch als lebende Tanne auf dem Zossener Weihnachtsmarkt unterwegs, wird da sein. Womit die vielseitige Show-Frau diesmal ihr Publikum  verzaubern wird? Wir werden sehen. Im Vorjahr produzierte sie ja mit den Kindern riesige Seifenblasen. Eine Super-Gaudi für alle Zuschauer.

Kein Unbekannter für die Zossener sind René und Schenk, die mit Gesang und Comedy beim Publikum punkten. „Relativ nüchtern“ beschreibt dagegen nicht etwa den Zustand der Festgäste zu fortgeschrittener Stunde, sondern ist Name einer jungen Band, die mit ihrer musikalisch-frischen Art schon viele Fans „fischen“ konnte. Und ebenfalls wieder mit von der Partie – die Atomic Playboys aus Hamburg, die schon im Vorjahr das Abendprogramm auf der Hauptbühne mit ihrer Show bestritten.  Bis zum immer wieder mit Spannung erwarteten Höhenfeuerwerk, das gegen 22.15 Uhr gezündet wird, werden die Jungs aus der Hansestadt das Zossener Publikum mit auf eine Reise quer durch die Top-Charts von Heute und dem Besten von Gestern mitnehmen. Egal, ob Rock, Pop, Schlager oder Neue Deutsche Welle, es ist für Jeden etwas dabei. 

Es ist eigentlich müßig zu erwähnen, dass angesichts der kulturellen Offerten auch die gastronomischen Angebote auf dem Festgelände nicht zu kurz kommen.  Ob Currywurst und Cocktails, Bier und Bratwurst, Kaffee und Knoblauchbrot, Eis und Erbsensuppe  - es ist  genügend zu essen und zu trinken da. Bleibt nur zu hoffen, dass das Wetter an diesem ersten Maitag in Feierlaune ist. Denn bislang konnte die Stadt noch keinen Vertrag mit Petrus über besonders günstige Wetterkonditionen abschließen. Es ist also Daumendrücken angesagt.

Übrigens: Natürlich ist nach dem Feuerwerk noch lange nicht Schluss mit lustig. Die DJs Olaf und Matthias werden noch bis 2 Uhr die passende Party-Musik auflegen.

 

Ein herzliches Dankeschön allen Sponsoren des 12. Festes der Vereine:

 

Alpina Service GmbH

Aral AG Zossen + Wünsdorf

Autohaus Gotthard König GmbH

Autohaus Neumann

Autohaus Zossen GmbH

Bauausführung Olaf von Weschpfennig GmbH

Bauservice Stenzel

berolina Schriftbild GmbH & Co. KG

Birr's Blumeneck

Blumen- und Pflanzencenter Wosch

Dahme-Nuthe Wasser, Abwasserbetriebsgesellschaft mbH

EAB Elektroanlagenbau Teltow-Fläming GmbH

Elektroinstallation Flöter & Sohn GbR

EMB Energie Mark Brandenburg GmbH

EMC Erd- Tief- und Umweltschutzbau Aufbereitung und Verwertung GmbH

Erdtrans GmbH

Gollan Grundstücksgesellschaft

Grebe Immobilien

Haase & Pollack Tiefbau GmbH

M & S GmbH Michael & Setzefand Steuerberatungsgesellschaft

Montageservice Detlef Städter

MüCoLEF GmbH

Notariat Bachmann

Novero Dabendorf GmbH

Ortsbeiräte der Stadt Zossen

Reimer Facility Management

SADE - Zossener Hotelbetriebs GmbH

SCHMIDT Gruppe Service GmbH Spielstation Zossen

Stadt Zossen

Taxi Ölschläger

Transportunternehmen Orlando Wolf GmbH

Ulrich Steinberg Landschafts- und Gartenbau

VR-Bank Fläming eG Geschäftsstelle Zossen

Wernecke KG BMW Automobile & Motorrad

Zossener Wohnungsbaugesellschaft mbH

 

 

Eine Chance im Schulverweigererprojekt „Rückgrat“

Seit 2008 gibt es auf dem Gelände des E-Werkes Zossen das Projekt „Rückgrat“ für schulmüde und schuldistanzierte Jugendliche des gemeinnützigen Bildungsvereins „WIR e.V.“. Das Projekt, so heißt es in einer Mitteilung des Vereins,  wird über den ESF und das Land Brandenburg gefördert und wendet sich an Schüler, die im 9. oder 10. Schulbesuchsjahr sind und die die Chance nutzen wollen, über eine andere Schulform ihren Schulabschluss mit einfacher oder erweiterter Berufsbildungsreife zu erreichen. Termine für Bewerbungsgespräche mit interessierten Schülern können ab sofort bei Renate Vogler, Vorsitzende des WIR e.V. und Projektleiterin, unter 0 33 77/3 30 08 06 vereinbart werden.

 

 

Wo das Rotkäppchen einst lebte


Vorschau auf die Veranstaltung im April

Der Heimatverein   „Alter Krug“ lädt gemeinsam mit der Urania Teltow-Fläming für den 21. März   zu einer weiteren Veranstaltung ins Heimatmuseum, Weinberge 15, ein. An diesem Tag wird Brigitte Lohrmann erwartet, die darüber sprechen wird, wo das Rotkäppchen einst lebte. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr. Eintritt 4 Euro, inklusive Kaffeegedeck. „Mit dieser Veranstaltung“, so Vereinsvorsitzende Karola Andrae, „ist auch die Winterpause im Krug beendet. Am 21. März sind wir ab 15.30 Uhr für Besucher da und dann wieder jeden Mittwoch von 15 bis 18 Uhr und jeden Sonnabend von 14 bis   17 Uhr

oder nach telefonischer Absprache unter 03377/30 05 76.“ Karola Andrae weist darauf hin, dass noch bis zum April   im Heimatmuseum die Ausstellung „Die Marktstraße – gestern   und heute“   zu sehen ist.   Zusammengestellt und präsentiert von Jutta Melzer und Kurt Liebau zeigt sie zahlreiche Fotos einer der ältesten Straße Zossens. Diese dokumentieren das mit den Jahren   veränderte Gesicht der Straße.

Dabendorfs närrisches Abc

A wie Aschermittwoch. Für echte Karnevalisten ein rabenschwarzer Tag. Mitglieder des DKC treffen sich allerdings noch einmal in gemütlicher Runde traditionell zum Fischessen im Vereinslokal und die Bürgermeisterin will den am 11. 11. Von den Narren eroberten Rathausschlüssel zurück .
B wie Büttenreden. Sind das Salz in der Suppe jedes Programms. Seit Jahren steht auch Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber in Dabendorf in der Bütt. Am vergangenen Rosenmontag gab sie einen Sündenbock mit jahrelanger Erfahrung auf Jobsuche.
C wie Crazy Karneval . Wenn dieser von Lutz Jahoda komponierte Titel erklingt, steht Dabendorf Kopf und alle singen mit.
D wie David I .  Der Prinz und seine Prinzessin Melanie I. regierten in der 44.  Saison des DKC.
E wie Elferrat. Er ist quasi das Herzstück des Vereins,  hat während der Veranstaltungen (meist) den Überblick und zieht sich ab und an auch mal zurück.
F wie Funkengarde. Darf in keinem Karnevalverein fehlen. Die Dabendorfer haben sogar zwei – eine rote und eine blaue, die das Publikum immer wieder begeistern. 
G wie Gentlemen. Sind seit nunmehr zehn Jahren  vor allem fürs weibliche Publikum eine wahre Augenweide.  Am Rosenmontag ertanzten sie unter anderem als stolze Spartaner so manche Zugabe.
H wie High Heels. Ihr Name ist Programm. Längst dem Funkengardenalter entwachsen, lassen sie mit ihren Auftritten so manches Männerherz höher schlagen.
I wie Idealismus. Den brauchen die Mitglieder des DKC immer wieder aufs Neue, denn die karnevalistische Brauchtumspflege erfordert viel Zeit, Fleiß, Hingabe und Engagement. 
J wie Jubel. Der ist den Karnevalisten gewiss angesichts ihres choreografisch und musikalisch abwechslungsreichen Programms, dessen Stärke nicht zuletzt originelle Kostüme sind.
K wie Konfettikanone . Kommt nicht nur zur Erstürmung des Zossener Rathauses am 11. 11. zum Einsatz, sondern sorgt auch in der Kantine des Funkwerks für Konfettiregen. Ladehemmungen sind eher selten.
L wie Lady Knaller . Seit 2012 machen die Frauen ihrem Namen alle Ehre. Nach „Fluch der Karibik“ und „Petticoat  und Rock ‚n‘ Roll“ lautete ihr Motto in diesem Jahr „Western Salon“.
M wie Männerballett. Dessen teils schwergewichtige Tänzer (es heißt, Mitglied dürfe man erst mit einem Körpergewicht über 100 Kilogramm werden) geben stets alles, sehr zur Freude des Publikums.
N wie Narrhalla-Marsch.   Das aus der Mainzer Fastnacht stammende Musikstück ist auch in Dabendorf der Hit jeder Karnevalveranstaltung.
O wie Orden. Die werden in jeder Saison reichlich  verteilt. Die Liste der Ordensträger des DKC für langjährige aktive Arbeit im Verein wird immer länger. Zudem gibt es inzwischen drei Ehrenmitglieder: Bernd Klauck, Harry Mellin und Helmut Otto.
P wie Polonäse. War auch am Rosenmontag Bestandteil der stimmungsvollen Karnevalparty.
Q wie Quarkkeulchen : Diese waren vom närrischen Volk während des Sturms aufs Rathaus statt Parkknöllchen gefordert worden.
R wie Richie.   Dahinter verbirgt sich Marco Huk, der zusammen mit seinem Bühnenpartner Zepalei (Stefan Richert)  in komödiantischer Form auch mal den einen oder anderen schlüpfrigen Stammtischwitz  zum Besten geben.
S wie Spottgruppe. Sie gibt es schon seit 1976, damals traten die Männer aber noch als Sportgruppe auf. Inzwischen älter geworden, stehen Komik und Spott  im Vordergrund ihrer tänzerischen Darbietung.
T wie Tanz. Zieht sich wie ein roter Faden durch das DKC-Programm.  Vom Schneewalzer bis zum Disco-Fox reicht die musikalische Palette.
U wie Udo. Er ist  nicht nur der erste Fahnenträger des Vereins und eröffnet seit Jahren traditionell das Geschehen im Saal, sondern gilt als DKC-Ikone schlechthin. Stets zu erkennen an seinem schwarzen Zylinder und den weißen Handschuhen. 
V wie Volk . Das ist zwischen dem 11. 11. und Aschermittwoch meist närrisch und für ein Prinzenpaar  zum Regieren unentbehrlich.
W wie Wichtel.    Wer sie im Verein hat, dem braucht um Nachwuchs im Karneval nicht bange zu sein. Die Kleinen tanzen schon ganz groß.
X wie x-beliebig. Ein Fremdwort für die Dabendorfer Karnevalisten. Sie überlassen nichts dem Zufall und setzten mit nahezu jedem Programmpunkt eigene Akzente.
Y wie Yeti. Ist noch nicht in Dabendorf gesichtet worden, obwohl so manches Kostüm eine gewisse Ähnlichkeit aufwies (mit zunehmendem Promillepegel).
Z wie Zosse.   Die  sommersprossige alte Gaul  wurde zur Kult- und Traditionsfigur des Dabendorfer Karnevals. Dieter Daske  - inzwischen längst Rentner - gibt seit  nunmehr 40 Jahren wiehernd seinen tierischen Senf zu den politischen Absurditäten im Großen wie im Kleinen. Nicht zu vergessen das Z wie Zwerge. Auch sie sind ein Garant dafür, dass der Dabendorfer Karneval in Zossen eine Zukunft hat. 

Heimatverein lädt zum Vortrag

War die berühmte Zitadelle Spandau ursprünglich für Zossen geplant? Dieser Frage geht Karl-Heinz Bannasch in seinem Vortrag nach, zu dem der Heimatverein „Alter Krug“ Zossen zum 31. Januar 2015, 16 Uhr, in den Gemeindesaal der evangelischen Kirche, Kirchplatz 4, einlädt. Der Vorsitzende des Spandauer Geschichtsvereins wird dabei auch auf das Zossener Bauwerk eingehen und dessen Bedeutung in die Geschichte einordnen. Der Eintritt kostet vier Euro, ein Getränk inklusive.

 

 

Worten lauschen -Wein genießen

Der Kultur- und Bürgerverein Glienick hatte für den  8. November zum dritten  „Glienicker Dämmerschoppen“ eingeladen. Der Raum im Dorfgemeinschaftshaus war richtig voll besetzt. Es war soviel Andrang, dass noch ein Tisch zusätzlich eingeräumt werden musste. War ja auch kein Wunder. Nachdem sich herumgesprochen hatte, wie viel Unterhaltsames, Wissenswertes und Leckeres es zu den „Dämmerschoppen“ der letzten Jahre gab.

Auch diesmal zog sich das Thema Wein wie ein roter Faden durch die Veranstaltung. War es beim vorigen „Dämmerschoppen“ der Weingeist, inklusive seiner Artverwandten, den Gespenstern, Mysterien und Zauberern, so ging es diesmal um die lustige Seite des Weingenusses. Spaßige Anekdoten,  Witze und Kurzgeschichten über Weingenießer, Weintrinker und Weinbauern, pointiert vorgetragen von der bekannten Schauspielerin Heidi Weigelt, riefen einen Lacher nach dem anderen im Publikum hervor. Der sorbische Liederpoet und Kabarettist Pittkunings gab dem Ganzen noch die entsprechende musikalische Würze. Die Liedtexte passten prima zum Thema der Veranstaltung. Jedenfalls vergaßen viele vor Vergnügen, erst einmal ihr Glas Wein (Opa Ludwigs Dämmerschoppen) zu genießen. Das wurde dann aber nachgeholt, als es an den kleinen Imbiss ging. Regen Zuspruch fand vor allem die Möhren-Ingwer-Creme-Suppe - nicht nur bei Vegetariern. Auch die Hochzeitssuppe hatte begeisterte Abnehmer. So gestärkt ging es unterhaltsam weiter im Programm. Mit einem sorbischen Lied über Branntwein, Bier, Wein, Mädchen und die Lausitz fachte Pittkunings die Laune des Publikums weiter an. Und siehe da, viele sangen den Text dann auf Deutsch nach. Allerdings soll es daran gelegen haben, dass unter diesem und jenem Stuhl ein Umschlag mit dem deutschen Text klebte. Na so was.

Was auf keine Fall fehlen durfte, war das traditionelle Quiz zum Wein. Trotz Erhöhung des Schwierigkeits-grades gegenüber den letzten Veranstaltungen, die Tendenz bei der Anzahl der richtigen Lösungen ist erstaunlich. Auch wenn einige Antwortvorschläge sicher als Ulk erkennbar waren, Wissen war gefragt.

Nach gut zwei Stunden Programm wurde zum „gemütlichen Teil“ übergegangen. Dieser und jener genoss noch ein Glas Wein und konnte so sagen, es war wie angekündigt: „Worten lauschen – Wein genießen“, also ein gelungener Abend.
Günter Langner
Kultur- und Bürgerverein Glienick

 

Heimatverein lädt zur Wanderung ein

Der Heimatverein Kallinchen lädt für den 23. November zur 8. Wanderung 2014 ein.  Treffpunkt ist an diesem Tag um 9 Uhr an der Bushaltestelle gegenüber der Bäckerei. Es wird bis zum 19. November um Anmeldung gebeten, um den  Einsatz der Fahrzeuge koordinieren zu können, mit denen bis zum Ausgangspunkt der Wanderung in Zesch am See gefahren wird. Die Wanderroute ist etwa acht Kilometer lang und führt über Weinberg, Großer Zeschsee, Dorfplatz, Kleiner Zeschsee, Am Berg. Empfehlung: Festes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung anziehen. Kleine Brotzeit und Durstlöscher  sollten nicht vergessen werden.

 

 

Sturm aufs Zossener Rathaus geplant

Kallinchens Prinzenpaar Thomas und Anita Schmidt
DKC-Prinzenpaar 2014/15: David I. und Melanie I. sowie das Kinderprinzenpaar Kay I. und Cèline I.
Schöneiches Prinzenpaar Stefan I. und Susan I.
Zum Karneval gehört auch eine Funkengarde und ein Elferrat.

Auch in diesem Jahr müssen  die Karnevalisten aus Dabendorf, Schöneiche und Kallinchen am 11. 11. mit heftiger Gegenwehr rechnen, wenn sie  an diesem Tag um 11.11 Uhr wieder  das Zossener Rathaus erobern wollen. Denn Bürgermeisterin Michaela Schreiber  ist  -  wie auch schon in den Vorjahren – nicht bereit, den Rathausschlüssel freiwillig und kampflos ans närrische Volk herauszurücken und schon gar nicht das hart erkämpfte Regierungszepter irgendwelchen Prinzen und Prinzessinnen zu überlassen. Und sei es auch nur vorübergehend in der fünften Jahreszeit. Ob es also den Karnevalisten reichen wird, das Rathaus mit  Rammbock und   Konfettikanone zu erstürmen? Auf jeden Fall wird es schwer den großen güldenen Schlüssel zu ergattern, denn der ist inzwischen in sicherer Verwahrung (siehe Foto). Wer also live erleben möchte, wie die närrische „Schlacht“ ums Rathaus ausgeht, sollte sich am 11. November auf dem Marktplatz einfinden. Rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze.

 

Dabendorf. In diesem Jahr haben offenbar die Mathematiker und Experten des kleinen Einmaleins unter den Dabendorfer Karnevalisten das Motto der Saison entworfen. Es lautet schlicht und rechnerisch richtig: „4 mal 11, aha, wie schlau, 44 Jahre DKC -  Helau!“ Angeführt vom Prinzenpaar David I. und Melanie I., unterstützt vom Nachwuchs - Kinderprinz Kay I. und Kinderprinzessin Cèline  I. -  wollen die Aktiven des DKC auch in der Saison 2014/2015 ein weiteres Kapitel ihrer närrischen Geschichte schreiben. Schon jetzt umfasst die Chronik des  traditionsreichen Vereins sieben dicke Bände. Und so macht es auch keine Mühe, das DKC-Programm  zu buchstabieren. Von A wie Sängerin Anja, über E wie Elferat,  F wie Funkengarde (die gibt es sogar in Rot und Blau) und H wie High Heels bis hin zu M wie Männerballett und W wie Wichtel und Wilde bis hin zu  Z wie der Zosse aus Zossen und Zepalei (den Richi nicht zu vergessen) warten die Dabendorfer mit närrischer  Unterhaltung auf, die bei manchem Stammgast in den karnevalfreien Monaten schon zu Entzugserscheinungen geführt haben soll.

Kallinchen. Der 1974 gegründete, zirka 60 Mitglieder starke Karnevalclub Kallinchen  setzt für die Saison 2014/15 sowohl personell wie auch bei der Wahl der Lokalität für seine Veranstaltungen auf Bewährtes. Mit Thomas und Anita Schmidt  schickt der Vorstand des KCK ein Prinzenpaar ins diesjährige närrische Treiben, das bereits vor 20 Jahren das Zepter trug und sich nun auf die Neuauflage seiner Regentschaft freut. Und wo ließe es sich in Kallinchen besser feiern als im „Alten Krug“, wo es diesmal in die inzwischen 41. Saison geht. Neuer Sitzungspräsident ist Tobias Mundt, der  durch das bunte Programm der Kallinchener Karnevalisten führen wird. Katrin Schulze vom KCK-Vorstand verspricht, dass Tänze, Büttenreden und  musikalische Programmpunkte  mit   interessanten Ideen umgesetzt und gestaltet wurden. „Ein extra Motto“, so sagt sie, „brauchen die Kallinchener nicht.“ Dafür gibt es ja das Gesetz des Prinzenpaares, in dem es unter Paragraf 1 heißt: „Kallinchen wird zur Narrenstadt erklärt!“ Und wer keinen Platz im Saal hat, so Paragraf 5, ist an der Garderobe abzugeben.

 

Schöneiche. Nun steht es fest: Prinzessin Susan I. und Prinz Stefan I. werden  die Schöneicher Karnevalisten in der neuen Saison regieren. Der Countdown auf der Internetseite des Karnevalclubs bis zur ersten Veranstaltung im November läuft unaufhaltsam. In jedem Fall warten das Männerballett und die Blondis, das Gardetanzpaar Cindy und Denis, die Bad Girls und Mixed Emotion und zum ersten Mal auch der Nachwuchs aus den Reihen des Kinderkarnevals gespannt auf den Auftritte in neuer Umgebung.  Denn der Schöneicher Karnevalclub zieht  in diesem Jahr mit seinen Veranstaltungen ins Zossener E-Werk. Mit neuem Schwung und Elan sollen die Gäste mit auf eine Reise genommen und Höhepunkte aus den  vergangenen 33 Jahren und neue Showeinlagen präsentiert werden. Mit dem neuen Domizil  gibt es auch einige kleine Veränderungen. Das Programm wird zweigeteilt sein, zum Tanz danach gibt es Musik von den 3 DJ’s und der „Infernodisco“. Bereits am 11. 11., um 11.11 Uhr, werden die Schöneicher versuchen, gemeinsam mit ihren närrischen Verbündeten aus Dabendorf und Kallinchen das Rathaus am Zossener Marktplatz zu stürmen.

 

 

Alle Termine im Überblick

 

 

Termine für die 41. Saison des Karnevalclubs Kallinchen

 

 8. November 2014: Teilnahme am Karnevalumzug in Mittenwalde
11. November 2014 , 11.11 Uhr: Sturm auf das Rathaus Zossen
15. November 2014 : Abendveranstaltung
31. Januar 2015, 19.30 Uhr: Abendveranstaltung
 7. Februar  2015 ,19.30 Uhr: Abendveranstaltung
 8. Februar 2015, 15 bis 18 Uhr: Kinderkarneval
 8. Februar 2015: Teilnahme am Zug der fröhlichen Leute in Cottbus

14. Februar 2015, 19.30 Uhr: Abendveranstaltung
16. Februar 2015, 19.30 Uhr: Rosenmontagsveranstaltung
(Die Veranstaltungen finden im „Alten Krug“ in Kallinchen statt. Einlass jeweils eine Stunde vor Beginn.)
Mehr Infos unter  www.karneval-kallinchen.de

 

Termine für die Saison 2014/15 des Karnevalclubs Schöneiche

 

 8. November 2014: Teilnahme am Karnevalumzug in Mittenwalde
11. November 2014, 11.11 Uhr: Sturm auf das Rathaus Zossen
14. November 2014, 19.30 Uhr: Jugendkarneval im E-Werk Zossen
15. November 2014, 19.30 Uhr:  Eröffnungsveranstaltung im E-Werk
14. Februar 2015, 14 bis 18 Uhr: Rentnerkarneval im E-Werk
14. Februar 2015, 19.30 Uhr: Karnevalsveranstaltung im E-Werk
28. Februar, 19.30 Uhr : Karnevalveranstaltung im E-Werk
 1. März 2015, 15 Uhr: Kinderkarneval im E-Werk
Mehr Infos unter www.kcs.schoeneiche.net

 

Termine  für die 44. Saison des  Dabendorfer Karnevalclubs

 

 8. November 2014, 13.15 Uhr: Teilnahme am Karnevalumzug in Mittenwlde

11. November 2014, 11.11 Uhr: Sturm auf das Rathaus Zossen
15. November 2014, 19 Uhr: Eröffnungsveranstaltung
31. Januar 2015, 19 bis 2 Uhr: Faschingsveranstaltung
 1. Februar 2015, 14  bis 19 Uhr: Rentnerkarneval
 6. Februar 2015, 19 bis 2 Uhr: Ladyknaller
 7. Februar 2015, 19 bis 2 Uhr: Faschingsveranstaltung
 8. Februar 2015, 13.11 Uhr: Teilnahme am Zug der fröhlichen Leute in Cottbus
12. Februar 2015, 19 bis 2 Uhr: Weiberfastnacht
14. Februar 2015, 19 bis 2 Uhr: Faschingsveranstaltung
15. Februar 2015, 14 bis 17 Uhr: Kinderkarneval

16. Februar 2015: 19 bis 1 Uhr: Rosenmontagsball

(Die Veranstaltungen finden in der Kantine des Funkwerks Dabendorf statt.)
Mehr Infos unter www.dkc-ev.de

Beratungstermine des Freien Betreuungsvereins TF

Die Schuldner,- Insolvenz- und Sozialberatung beim Freien Betreuungsverein Teltow-Fläming in Zossen, Baruther Straße 20/21, informiert über ihre Sprechstunden bis zum 31. Dezember 2014.
Schuldnerberatung (nur mit Terminvergabe): jeden Dienstag von 9 bis 18 Uhr, jeden Mittwoch von 9 bis  17 Uhr;
(Schuldner-/ Insolvenzberatung), jeden Donnerstag   9 bis 16 Uhr;
Offene Sprechstunde der Schuldnerberatung (ohne Terminvergabe): 18. November  und 16. Dezember, jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr;
Allgemeine  Sozialberatung : montags 13 bis 15 Uhr.

 

Bei Termin- oder sonstigen Anfragen können sich interessierte Bürger  unter 03377/2 04 39-44  melden oder eine Nachricht über die Homepage www.betreuungsverein-tf.de schreiben.

 

Netzwerk „Gesunde Kinder“ sucht Paten

Künftige Paten während der Schulung.

Schulungsreihe beginnt im Januar 2015

Das Netzwerk „Gesunde Kinder“ in Teltow-Fläming sucht wieder ehrenamtliche Paten, die sich für diese ehrenvolle Aufgabe ausbilden lassen möchten. Im Januar 2015 beginnt die nächste Schulungsreihe. Netzwerke „Gesunde Kinder“ in Brandenburg, so heißt es in einer Mitteilung, sind Teil der Initiative der Landesregierung zur Stärkung und Begleitung von jungen Familien mit Kindern zwischen 0 und 3 Jahren und sprechen alle Familien ohne Ausnahme an. Sie leisten durch ehrenamtliche Tätigkeit und professionelle Koordination einen konkreten Beitrag zum gesunden Aufwachsen unserer Familien. Familienpaten sind Ansprechpartner, geben Tipps für die gesunde Entwicklung des Kindes, machen auf regionale Angebote aufmerksam und geben ihre eigenen Erfahrungen weiter. Das Netzwerk „Gesunde Kinder“ bereitet die Paten auf diese Aufgaben durch kostenfreie Schulungen vor.  Diese erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme an den Schulungen,  einen Leitfaden, entsprechendes Informationsmaterial sowie regelmäßige fachliche Begleitung. Auch ein Austausch mit anderen Paten in  den „Patenstammtischen“  gehört dazu. Entstehende Kosten (Fahr-, Telefonkosten) werden erstattet. Für weitere Informationen und Anmeldungen wenden sich Interessierte bitte an die Büros des Netzwerks „Gesunde Kinder“: Koordinationsbüro Ludwigsfelde, Telefon 03378/20 07 82, Koordinationsbüro Jüterbog, Telefon 03372/44 05 34; E-Mail: netzwerk@gesundekinder-tf.de ; Internet: www.gesundekinder-tf.de

 

 

Angebote der Akademie 2. Lebenshälfte

Die Akademie 2. Lebenshälfte lädt im Monat  November wieder zu interessanten Vorträgen ein.  Ein Vortrag  zum Thema „Betreuungs- und Patientenverfügung“ findet am 30. November, 10 Uhr, statt. Um gesetzliche und testamentarische Erbfolge und einen Überblick über die Möglichkeit der Nachlassregelung geht es am 6. November um 10 Uhr. Lebzeitige Möglichkeiten der Vermögensübertragungen und ihre Folgen stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am 13. November um 10 Uhr. Motto: „Verschenken“ oder doch lieber vererben?
„Rechtliche Stellung des gesetzlichen Betreuers – Aufgabenfelder und Konfliktpotential“ ist Thema eines  Vortrags am 20. November , 10´Uhr.
Weitere Informationen zu  diesen Veranstaltungen sowie zu  Einführungsvorträgen zu Vortragsreihen mit Schwerpunkt „Schmerzbewältigung - Übungen für den Alltag“ und „Betreutes Abnehmprogramm – wie aus einem guten Vorsatz eine langfristige Ernährungsumstellung wird“ unter: Akademie 2. Lebenshälfte, Kontaktstelle Zossen, Kirchstraße 1, 15806 Zossen, Telefon : 03377/2 05 84 00, Fax : 03377/2 05 84 02, E- Mail : aka-zossen@lebenshaelfte.de ; Ansprechpartner: Reiko Pätzold, Ines Blume. Eine Anmeldung zu  bestimmten  Veranstaltungen ist erforderlich. Kurse und Vorträge können nur bei ausreichender Teilnahme stattfinden.

 

Glienicker Dämmerschoppen

Unter dem Motto  „Worten lauschen - Wein genießen“ l ädt der Kultur- und Bürgerverein Glienick für den 8. November, 19 Uhr, zum diesjährigen „Glienicker Dämmerschoppen“ ins Dorfgemeinschaftshaus Glienick ein. Zitate und lockere Verse, Anekdoten und lustige Bonmots zum Thema Wein und dessen mal angenehme und mal weniger angenehme Folgen bilden die Zutaten für ein unterhaltsames „Abendmahl“ für Geist und Körper. Kräftig gewürzt wird dieses durch einige musikalische Einlagen, für die der Kabarettist Pittkunings sorgt. Apropos „Abendmahl“. Natürlich ist auch  wieder für das leibliche Wohl gesorgt. Je nach Gusto kann man sich für eine der kleinen Mahlzeiten entscheiden oder sich auch nacheinander beide schmecken lassen. Sicher ist eins, für jeden steht wieder ein gut gefülltes Glas „Dämmerschoppen“ auf dem Tisch. Wem das nicht reicht, wir haben Reserven.

Das obligatorische Quiz zum Thema darf auch dieses Mal nicht fehlen. Wer sich darauf so gut vorbereitet, wie auf die Quizshow mit Günter Jauch, dem sei gesagt, es bringt nichts. Kein Vergleich. Null Chance. Es hilft nur eines: ein bisschen um die Ecke denken und vor jeder Frage ein Schluck Wein. Hilft meistens.

Wer Lust hat einen unterhaltsamen Abend zu erleben, sollte sich beizeiten Karten für den „Glienicker Dämmerschoppen“ besorgen, da die Platzzahl wie immer raummäßig begrenzt ist. Die Karten zum Preis von 8,50 Euro (inkl. Essen und ein Glas Wein) gibt es im Lebensmittelgeschäft von Sylvia Hansche in Glienick und  bei Meyer-Shop in Nächst Neuendorf. Natürlich kann auch direkt beim Verein zu diesem Preis bestellt werden: telefonisch 03377/39 96 93 oder per E-Mail kontakt@kulturverein-glienick.de . An der Abendkasse sind die Karten für 10 Euro erhältlich. Der Kultur- und Bürgerverein Glienick wünscht allen Gästen einen angenehmen und vergnüglichen Samstagabend.

Saisonende im "Alten Krug"

Am 1.November 2014 besteht für Besucher des Heimatmuseums „Alter Krug“ die  letzte Besuchsmöglichkeit in diesem Jahr. Das Museum, in dem derzeit eine Ausstellung über die Zossener Marktstraße läuft,  hat an diesem Tag von 14 bis 17 Uhr geöffnet. „Alle Besucher erhalten ein kostenfreies Getränk“, kündigt Karola Andrae, Vorsitzende des Heimatvereins.  „Danach treten wir in die Winterpause ein. Die dauert bis Anfang März. Unter 03377/30 05 76 können interessierte Bürger jedoch telefonisch einen Winterbesuch vereinbaren.“ Im Internet ist der Heimatverein unter www.heimatverein-zossen.de zu finden. „Unser Schulmuseum, Kirchplatz 2, hat auch in den Wintermonaten donnerstags und sonnabends geöffnet“, betont Karola Andrae.

 

 

Heimatverein und Stadtbibliothek präsentieren neues Zossen-Buch

Am 1. November 2014 wird der Zossener Heimatverein „Alter Krug“ in der Stadtbibliothek Zossen ab 10 Uhr sein neues Buch vorstellen.  Es heißt „Zossen und seine Ortsteile – Auf den Spuren  historischer Ansichten“. Autor  ist  der  seit sechs Jahren in Zossen lebende Journalist Fred Hasselmann. Er wird an diesem Tag  anekdotenhaft unter anderem erzählen, wie es zur Zusammenarbeit mit dem Heimatverein  kam, auf welche Weise das Buch in relativ kurzer Zeit entstanden ist  und was der Autor als Fotograf  auf seiner Tour durch die Dörfer alles erlebt hat. Wer möchte, kann sich sein Exemplar auch signieren lassen.
Um sich in der Stadt Zossen und ihren Ortsteilen auf fotografische Spurensuche historischer Ansichten zu begeben, griff Fred Hasselmann zunächst tief in den umfangreichen Fundus alter Post- und Ansichtskarten verschiedener Jahrzehnte, den der Heimatverein in den vergangenen Jahren fleißig zusammengetragen hat. Schon im 19. und 20. Jahrhundert besonders beliebte und daher immer wieder auftauchende Motive: die Zossener  Dreifaltigkeitskirche, der Marktplatz der Stadt, das Rathaus, Berliner, Baruther und Stubenrauchstraße, aber auch Bahnhof, Kietz und Nottekanal. Manches scheint auf den ersten Blick nur unwesentlich verändert, anderes ist dagegen nicht mehr wiederzuerkennen oder – wie etwa das „Deutsche Haus“ am Marktplatz – leider ganz aus dem Stadtbild  verschwunden. Stattdessen klafft dort eine große Lücke. Auch der  architektonische Reiz des alten Schützenhauses an der Straße nach Mellensee lässt sich nur noch erahnen. Die Ruine ist nahezu komplett zugewuchert.
Ohnehin sind es vor allem Gaststätten wie der Gasthof von August Mehlis in Nunsdorf, der Gasthof Köppen in Horstfelde oder der Gasthof zum Deutschen Haus in Schöneiche, die man heute vergeblich sucht. Entweder sind die Gebäude abgerissen worden oder wurden zu Wohnhäusern umgebaut. In anderen früher gastronomisch genutzten Immobilien wie dem Restaurant Schützenhaus des einstigen Besitzers Albert Puhlmann in Schöneiche, dem Restaurant Neu Dabendorf und dem Gasthof Quappe in Nächst Neuendorf werden Gäste noch heute gut und gern bewirtet. Die Namen der Gaststätten und deren Besitzer haben sich freilich im Laufe der Jahrzehnte – manche mehrmals – geändert.  
Natürlich war die Auswahl aus der Vielzahl der historischen Ansichten begrenzt und zudem unbestritten subjektiv. Ebenso die Sicht des 56-jährigen Fotografen auf die Motive aus dem Hier und Heute. Nach den unter dem Titel „Unser Zossen“ erschienenen ausführlichen kulturhistorischen Wanderungen des Heimatforschers Klaus Voeckler könnte dieses vom Heimatverein „Alter Krug“ herausgegebene Buch eine fotografische Ergänzung für alle an der Entwicklung der Stadt Zossen interessierten Menschen sein. Es soll zudem Lust wecken und neugierig machen, Zossen, seine zehn Orts– und sechs bewohnten Gemeindeteile aus eigenem Blickwinkel neu zu entdecken. Nicht mehr und nicht weniger.

 

 

Herbstfeuer in Zesch am See

Am 3. Oktober findet auf dem Dorfanger in Zesch am See das seit Jahren vom Verein "Am Mühlenfließ" organisierte Herbstfeuer statt. Beginn 18.30 Uhr. Geplant ist das gemütliche Beisammensein bis 24Uhr. Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt, genauso wie für musikalische Unterhaltung.

Baumfest mit Prinzessin und Schirmherrin

Am Sonnabend, dem 13. September 2014, fand  auf dem Gelände des Dorfgemeinschaftshauses in Kallinchen das 4. Baumfest statt, zu dem die Bürgerinitiative "Freier Wald" eingeladen hatte.  In diesem Jahr stand die Traubeneiche als Baum des Jahres 2014 im Mittelpunkt des Nachmittags. Sie kann über 1000 Jahre alt werden und ist eine für die Forstwirtschaft attraktive Baumart, eignet sich aber auch fürs Stadtgebiet und die freie Landschaft. 
Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber fungierte erneut als Schirmherrin der Veranstaltung und pflanzte gemeinsam mit dem BI-Vorsitzenden Detlef Gurczik und Ortsbeiratsmitglied Wendelin Trautmann eine Traubeneiche. Erstmals dabei auch eine Baumprinzessin. Anna Leisten half  nicht nur beim Pflanzen des Baumes, sondern sorgte auch dafür, dass auf ihn mit Sekt angestoßen werden konnte. Dazu gab's ein Ständchen von Jagdhornbläsern und ein kleines buntes Programm, unter anderem mit Volksliedern.  Auf Interesse der zahlreichen Besucher stieß nicht nur die Ausstellung zum Thema Kampfmittelbeseitigung, wo Mitarbeiter des Zentraldienstes der Polizei (ZdPol) mit Sitz in Wünsdorf  Rede und Antwort standen, sondern auch eine Bildergalerie und vor allem der südamerikanische Wüstenbussard.

Verin "Am Mühlenfließ" lädt zur Pilzwanderung

Der Verein "Am Mühlenfließ" lädt für Sonnabend, den 27. September, in Zesch am See zu einer Pilzwanderung inklusive Beratung ein. Treffpunkt ist um 10 Uhr auf dem Dorfplatz an der ehemaligen Oberförsterei. Nach der etwa zweistündigen Wanderung mit erinem Pilzsachverständigen durch das Zescher Waldgebiet findet ab zirka 12 Uhr im "Hexenstübl" von Andrea Voltz (auf dem Campingplatz Zesch am See, zu erreichen über die Straße zum Campingplatz) die Pilzberatung statt.

Tierheim erhielt Auto und Futterspende

Wenige Tage vor dem Tierheimfest, das am 24. August in Zossen stattfindet, übergaben Vertreter des Berliner Aufklärungsteams der Aktion Tier  dem Tierheim Zossen einen gebrauchten Kastenwagen sowie eine umfangreiche Futterspende. Nachdem der alte Transporter des Tierheims Zossen mehr in der Werkstatt als im Einsatz ist,  half die Aktion Tier schnell und unbürokratisch und stellte das Auto zur Verfügung. „Mit diesem können in Zukunft vor allem Tierrettungen durchgeführt oder zur Kastration eingefangene Straßenkatzen transportiert werden“, heißt es in einer Mitteilung. Der in Zossen ansässige Verein der Tierfreunde Schützende Hand ist Projektpartner der Aktion Tier.

Das Tierheimfest am Sonntag, dem 24. August,  beginnt um 13 Uhr auf dem Gelkände an der Straße der Jugend 156. Das Tierheim kann besichtigt werden, zahlreiche Stände bieten umfangreiche Informationen rund ums Tier. So wird  Aktion Tier beispielsweise einen Stand zu seinem Straßenkatzen-Hilfsprojekt „Kitty“ aufbauen. Ein begehbares mobiles Tierschutzzimmer wird ebenfalls vor Ort sein. Ein buntes Rahmenprogramm mit diversen Vorführungen und  das Konzert des in Zossen lebenden Musikers  Larry Schuba werden dafür sorgen, dass keine Langeweile aufkommt. Kinder können sich auf unterhaltsame Betreuung und eine Hüpfburg freuen. Ein lebensgroßes Pinguinmaskottchen wird sich unters Volk mischen und die Gäste bei Laune halten. Und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.

 

Der Heimatverein informiert

Wende ohne Sonne

Obwohl  sich die Sonne nicht blicken ließ, war die Sonnenwendfeier am 21. Juni in Glienick sehr gut besucht. Bei Kaffee, Kuchen und Crepes stimmten sich am Nachmittag die ersten Gäste auf den astronomischen Höhepunkt des Sommers ein. Gut, dass vom größtenteils selbstgebackenen Kuchen ausreichend vorhanden war. Die vielen Gäste, die an der Historischen Dorfführung mit dem Glienicker Ortschronisten Gerhard Glau teilnahmen, brachten nachher genügend Appetit mit, um die Kuchenvorräte schnell schwinden zu sehen. Und wer es nicht ganz so süß mochte, dem schmeckte ein Elsässer Flammkuchen aus dem Holzbackofen zusammen mit einem Glas Wein auch sehr gut. Vor allem, weil das Ambiente stimmte. Sonnenwende mit einem Ausflug ins Mittelalter. Schwertergeklirr und mittelalterliche Weisen auf der Harfe ergaben einen merkwürdigen Sound. Und seien wir mal ehrlich, wo war der beste Platz? Am Holzkohlegrill mit leckeren Bratwürsten und einem kühlen Bier oder im Weinzelt mit einem kräftigen Rotwein und der wunderbaren Stimme von Chris Lunatis. Nur wer dabei war, kann sich ein Bild davon machen. Selbst die Kinder ließen sich nicht von dem etwas unbeständigen Wetter beeindrucken. An den Spielgeräten war immer etwas los und auch die Turnierbahn für die kleinen Ritter und Knappen erfreute sich großer Beliebtheit. Zu guter Letzt konnte man sich auch noch wunderbar schminken lassen. Mit mittelalterlichen Weisen und dem obligatorischen Sonnenwendfeuer ging es dann in den Abend, der kurzzeitig durch einen ordentlichen Regenschauer unterbrochen wurde, was aber der Stimmung keinen Abbruch tat. Für die nächste Sommersonnenwendfeier wird das mit dem Wetter noch besser geregelt. Vielleicht können wir dann auch wieder unsere Veranstaltungspartner vom Dabendorfer „Lilienbund“ auf der Glienicker Dorfaue begrüßen, die viel zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir tun unser Bestes.

Kultur- und Bürgerverein Glienick 

Sommerfest und Vereinsjubiläum

Kinder wie die Zeit vergeht. 20 Jahre ist es nun schon her, dass engagierte Eltern die Idee hatten, an der Schule ihrer Kinder in Zossen einen Förderverein zu gründen. Im Gründungsprotokoll des Vereins von 1994 ist von der „ideellen und finanziellen Förderung der Grundschule Zossen“ die Rede. Ein Gedanke, der auch nach 20 Jahren des Bestehens nichts von seiner Bedeutung verloren hat, wie der heutige Vereinsvorsitzende Sven Hansche weiß. Zu den selbst gestellten Aufgaben des Fördervereins, der derzeit etwa 40 Mitglieder hat, gehört es unter anderem, Unterrichtsmaterialien für die Schüler der ersten Klasse zu kaufen, Klassenfahrten zu unterstützen und die Trikots für die Schulsportmannschaften zu besorgen. Und natürlich ist man auch auf Schulfesten präsent wie jüngst am 20.Juni, als das jährliche Sommerfest an der Schule zusammen mit

dem Jubiläum des Fördervereins gefeiert wurde. Die Stadt Zossen hatte als Träger und Hauptsponsor des Vereins Geld für die Jubiläumsparty „zugebuttert“. Doch was wäre so ein Fest, ohne die vielen Helfer die im Vorfeld und am Tag des Festes selbst die Fäden knüpfen und aus vielen kleinen Mosaiksteinen wie Chorauftritt, Laienspiel, Disco und Bühnenprogramm, Kinderschminken, Spielmobil, Hopsburg und Büchsenwerfen ein buntes Veranstaltungspuzzle zusammensetzen. Die Resonanz bei Kindern, Lehrern und Eltern war jedenfalls ebenso gut wie das Wetter an diesem Tag. Auch ehemalige Mitglieder des Fördervereins wie beispielsweise Marion Barthel waren eingeladen worden und erinnerten sich gern an die Anfänge des Vereins. Der hat inzwischen sein Wirkungskreis erweitert und nennt sich seit diesem Jahr „Förderverein Goetheschule und Hort Zossen“. Denn seit vielen Jahren schon hatte der Verein auch den Hort am Wasserturm unterstützt.

Das war das Fest der Vereine 2014