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Die Veranstaltungen im Überblick

 

 

Datum, Uhrzeit

Titel der Veranstaltung / Veranst.-Format

Veranstalter o.ä. Info

 

 

30. Januar , 18.00 Uhr

Zossen, Kirchplatz (Gemeindesaal)

 

Eröffnungsveranstaltung des Gedenkjahres

mit Wort der Generalsuperintendentin Asmus (Aktionsbündnis gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit)  geistliche und musikalische Impulse begleiten den Eröffnungsvortrag.

 

 

30. Januar

und Folgemonate

Stadtspaziergang

Und weitere Stadtspaziergänge, Ausstellungen und Gespräche zur Veranstaltungsreihe und mit aktuellen Bezügen 

Veranstalter: BI Zossen zeigt Gesicht

 

 

21. Februar – 10. März

Zossen, Kleine Galerie im Stadtpark

2013 – Zossen erinnert / Ausstellung

. Veranstalter: Stadt Zossen

 

 

8. Februar 20 Uhr

und Folgemonate

Halb so fremd…

Interkulturelle Abende im Restaurant Döner World

Von Februar bis November an jedem ersten Freitag eines Monats

 

 

21. März , 19 Uhr

Bürgerhaus Wünsdorf

Demokraten – Ein Film von Levi Salomon über einen (Wahl-)Kampf für Demokratie

“Wahlkampfzeit, wenn die Politiker auf der Straße um jede Stimme kämpfen, ist keine Schonzeit:“ schrieb die Berliner Morgenpost über diesen Film, der auf der Shortlist der Nominierungen für den Kulturpreis des Bundestags steht.

 

 

18. April, 19.30 Uhr

Stadtbibliothek Zossen

Szenische Lesung mit den Schauspielern Jovita Dermota und Jochen Striebeck

Eine Veranstaltung des Brandenburgischen Literaturbüros und der Bibliothek Zossen mit freundlicher Unerstützung durch die Stadt Zossen, die Buchhandlung Geschwister Scholl, die Bäckerei Exner, das Autohaus Zossen und Café Lötz Wünsdorf.

 

 

18. April, 19.30 Uhr

Stadtbibliothek / Bürgerhaus Wünsdorf

Mensch Nazi / Lesung Stefan Krawczyk mit Diskussion

Der Autor und Musiker stellt sein Buch und seine Thesen zum  Umgang mit Rechtsextremisten vor.

Veranstalter: Stadt Zossen

 

 

28. April, 14 Uhr

Treffpunkt: Rathaus Zossen

Juden in Zossen

Stadtspaziergang zur Geschichte der Juden in unserer Stadt.

Verantwortlich: Bildung und Aufklärung Zossen e.V. (Kurt Liebau)

 

 

10. – 12. Mai

Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf

„ Wo man Bücher verbrennt…“

Mit mehreren Veranstaltungen wird die Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf (Veranstalter) an diesem Wochenende an die Bücherverbrennung auf dem Opernplatz in Berlin (1933) und in 21 anderen deutschen Universitätsstädten erinnern.

 

 

8. Mai, 16 bis 18 Uhr

Start: 16 Uhr – Zossen, Am Kietz

denkmal weg

Performative Begehung des Stadtraums Zossens. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit ausgewählten Denkmälern wie beispielsweise dem Denkmal für die Gefallenen des Deutsch- Französischen Kriegs, dem Sowjetischen Ehrendenkmal oder den Stolpersteinen. Die Veranstaltung beginnt am Kietz und führt über den Marktplatz bis zum Stadtpark. Veranstalter: Amadeu Antonio Stiftung

14. Mai, 19.30 Uhr

Bürgerhaus Wünsdorf

Existenzrecht Israels - Deutsche Staatsräson?

Warum die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten eine besondere Rolle in der deutschen Außenpolitik spielt.

Stadt Zossen in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft

 

 

23. Mai, 14 bis 17 Uhr

Marktplatz Zossen

Im Angebot: Demokratie

Demokratischer Markt der Möglichkeiten

Veranstalter: Stadt Zossen

23. Mai, 17 Uhr

Rathaus Zossen / Konferenzraum Erdgeschoss

Von der Weimarer Verfassung zum Grundgesetz

Vortrag mit anschließender Diskussion

Veranstalter: Stadt Zossen

 

 

23. Mai – 20. Juni

Do. 14 bis 18:30 Uhr

Sa. 10 bis 13

Zossen, Fischerstraße 23

Ausstellung: HASS VERNICHTET

Von Irmela Mensah-Schramm

Veranstalter: BI Zossen zeigt Gesicht

 

 

31. Mai , 19 Uhr

Zossen, Kirchplatz (Gemeindesaal)

Bekennende Kirche

Bekenntnissynode und theologische Erklärung von Barmen

 

 

12. Juni

schulintern

Du hast heut’ Geburtstag

Projekttag der Grundschule Glienick zum Geburtstag Anne Franks

  in Kooperation mit Verlagen und Anne-Frank-Zentrum Berlin

12. Juni,

Dorfgemeinschaftshaus Kallinchen

„Die Verlobte“ – Eva Lippold / Lesung aus Anlass ihres Todestags

Die Widerstandskämpferin und Schriftstellerin Eva Lippold (1912-1994) lebte nach 1945 in Kallinchen. Ihre Hafterlebnisse flossen ein in ihr Buch „Haus der schweren Türme“ und den Film „Die Verlobte“.

Verantwortlich: Kurt Liebau unter Mitwirkung von: Sylvia Woodhouse, Lars Steger, Brigitte Klein

 

 

17. – 20. Juni

schulintern

 

Wir mögen´s bunt – Vielfalt tut gut

Verantwortlich: JugendsozialarbeiterInnen und Sozialarbeiter der Schulen aus Zossen

Kooperation: Netzwerk ZoMeRa, Geschwister-Scholl-Schule Zossen, Mark Kofi Asamoah, Interkultureller Treff Luckenwalde, Jugendclub Phönix in Wünsdorf, Projekt des Archives der Jugendkulturen e.V. aus Berlin, Brandenburgische Sportjugend und weitere ehrenamtliche Mitarbeiter

Projekt „Afrika“ im DRK Jugendclub (17. Juni) - Zossen, DRK Jugendclub Efeuhaus

Eine Schülerin der Geschwister-Scholl-Schule Zossen präsentiert das Projekt „Sansibar“ ihrer Schule, sie stellt das Land vor und berichtet von ihren Erlebnissen und Erfahrungen in Sansibar. Die Kinder und Jugendlichen bekommen hier einen Einblick in das Leben der Menschen in Afrika, erfahren einiges über Sitten und Gebräuche und über den Lebensalltag.

Projekt „Culture on the Road“ (18. Juni) - Wünsdorf, Jugendclub Phoenix

Ziel des Projektes ist die Vermittlung und Stärkung von emanzipatorischen, kreativen, toleranten und gewaltfreien Jugendkulturen und jugendkulturellen Aktivitäten.

Französischer Nachmittag (19. Juni) - Dabendorf, Geschwister-Scholl-Schule Zossen

Fun-Sport-Tag (20. Juni) -   Mehrzweckhalle Dabendorf

 

 

22. Juni 14 Uhr

Zossen, Alter Schulhof (hinter der Bibliothek)

„Zossen erinnert an die Verhaftung von Nazigegnern im Juni 1933“

Zeitzeugen berichten, Ausstellung mit Dokumenten und Fotos, Musik

Veranstalter: BI Zossen zeigt Gesicht

 

 

24. Juni – 30. September

Do. 14 bis 18:30 Uhr

Sa. 10 bis 13

Zossen, Fischerstraße 26

Ausstellung: Zossen 33

Veranstalter: BI Zossen zeigt Gesicht

 

 

29. Juni 14 Uhr

 

 

Von der Demokratie in die Diktatur ( Zossen 1933)

Vortrag zur Geschichte der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Zossen unter Berücksichtigung der Vorgeschichte und in Bezug auf den allgemeinen Gang der Geschichte im Deutschen Reich

Veranstalter: Bildung und Aufklärung Zossen e.V. (Kurt Liebau)

 

 

11. Juli – 8. August

Ausstellungseröffnung 15 Uhr

Zossen, Kleine Galerie im Stadtpark

Sa. und So. 14 bis 17 Uhr

„Dem Leben hinterher – Fluchtorte jüdischer Verfolgter / Ausstellung

Die Ausstellung zeigt Orte, in denen sich Untergetauchte zu verstecken zu suchten

Veranstalter: Ortsbeirat Kallinchen

 

 

 

 

20. Juli, 10 Uhr

Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf

Kranzniederlegung und Gedenkrede

Für die  Widerständler des 20. Juli 1944 beim Oberkommando des Heeres in Zossen, am Denkmal „Zivilcourage“

 

 

9. August, 20 Uhr

Marktplatz Zossen

Exil in der Türkei – zum Beispiel Ernst Reuter

Interkultureller Abend „Halb so fremd“ im Restaurant Döner World

Veranstalter: Robin Lewinsohn und Erol Cacan

 

 

(voraussichtlich im September)

19.30 Uhr

Bürgerhaus Wünsdorf

Meines Vaters Land / Lesung und Gespräch mit Wibke Bruhns

Die bekannte Journalistin stellt ihre Biografie über ihren Vaters Hans Georg Klamroth, der von den Nationalsozialisten wegen seiner Beteiligung am 20. Juli  ermordet wurde.

Info: Auskunft erteilt Herr Jürs, Stadt Zossen

 

 

1. September, 10 Uhr

Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf

Mahnung: Ausbruch des II. Weltkriegs am 1. September 1939

Veranstaltung vor den Ruinen der Generalstabsbunker Maybach I

Verantwortlich: Bücherstadt Tourismus GmbH

1. September, 15 Uhr

Bürgerhaus Wünsdorf

Dazugelernt? Europa als Friedensexperiment / Diskussion mit Podium und Publikum

In Kooperation mit Botschaft Republik Polen, Netzwerk Europäische Bewegung und Junge Europäische Föderalisten

 

 

September – November

schulintern

Entartet? Projekt für weiterbildende Schulen

Als „Entartete Kunst“ brandmarkte das NS-Regime alle Kunstwerke und Kunstströmungen, die mit dem Kunstverständnis der nationalsozialistischen Ideologie nicht in Einklang zu bringen waren. Verantwortlich: Robin Lewinsohn / Kurt Liebau

 

 

14. September, ab 14 Uhr

Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf

Was Diktatur und Krieg  mit uns machen  / Vorträge, Workshops, Ausstellung (Macht/Ohnmacht) und Bunkerführung zum Thema: Psychische Auswirkungen auf Generationen und deren Bewältigung

Mit: S. Bode (Journalistin) Kurt Langner (Chefarzt Curtius Klinik, Bad Malente) u.a.. Verantwortlich: Andrea Gollan

 

 

24. Oktober – 2. November

Ausstellungseröffnung: 15 Uhr

Bürgerhaus Wünsdorf

Das hat es bei uns nicht gegeben / Ausstellung

Antisemitismus in der DDR Veranstalter: Stadt Zossen in Kooperation mit der Amadeu-Antonio-Stiftung, Bürgerhaus Wünsdorf / Großer Saal

 

 

24. Oktober – 9. November

Ausstellungseröffnung: 15 Uhr

Zossen, Kleine Galerie im Stadtpark

Sa. und So. 14 bis 17 Uhr

Ein Mädchen wie Anne / Ausstellung

Ausstellung von Kindern der Grundschule Glienick über ihren Projekttag zum Geburtstag von Anne Frank

Veranstalter: Grundschule Glienick/Stadt Zossen

 

 

9. November

 

Erinnerung und Engagement / Gesprächsrunde

Rückblick der Initiator/inn/en und Mitwirkenden auf die Veranstaltungsreihe

 

 

9. November, 19 Uhr

Dreifaltigkeitskirche Zossen

 

Abschlussveranstaltung

mit Gedenken an die Pogromnacht 1938

 

Drei Initiatoren stellten im Rathaus die gemeinsame Zossener Veranstaltungsreihe zwischen den sensiblen Gedenktagen 30. Januar und 9. November vor:

Bürgermeisterin Schreiber erläutert, dass mit Plakaten und Flyern für die Veranstaltungsreihe geworben werden soll.

Superintendentin Katharina Furian, Georg-Heinrich von Eichborn, und Bürgermeisterin Michaela Schreiber begrüßten im Rathaus die Vertreter der regionalen Medien und gaben Auskunft über Entstehung, Hintergrund und Inhalt der diesjährigen Veranstaltungsreihe „2013 – Zossen erinnert an 1933 und die Folgen“, an der mit eigenen Beiträgen teilzunehmen sie im Herbst letzten Jahres alle Zossener Vereine, Initiativen und Bürger eingeladen hatten.

Entstanden war auf diese Weise nach ersten Vorgesprächen der drei Initiatoren vor einem Jahr und den ersten gemeinsamen Vorbereitungsrunden im Herbst 2012 innerhalb der letzten Monate ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm unterschiedlicher Formate und inhaltlicher Schwerpunkte, das sich auch, aber nicht ausschließlich an sensiblen Gedenkanlässen orientiert, welche sich 2013 prominent jähren. Dies gilt auch für die beiden Gedenktage, die den zeitlichen Rahmen für die Veranstaltungsreihe bilden: Die Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933 jährt sich in diesem Jahr zum 80sten Male, die Novemberpogrome des Jahres 1938 zum 75.Mal.

Die sich beteiligenden Institutionen und Bürgergruppierungen haben unterschiedliche Schwerpunkte innerhalb des Programms gewählt und es gibt in der Veranstaltungsreihe sowohl den Rückblick in die dunklen Jahre des Nationalsozialismus,  wie auch den Ausblick auf die Entwicklung unserer Demokratie, etwa mit einem Markt der Möglichkeiten am Tag des Grundgesetzes – 23. Mai – auf dem Marktplatz. Und es werden Einblicke gegeben in geschichtliche Hintergründe und Voraussetzungen für den Nationalsozialismus.

Die drei Initiatoren äußerten gegenüber den Journalisten, besonders erfreut darüber zu sein, dass es gelungen ist, für dieses mutige Projekt unterschiedliche Mitwirkende wie auch angesehene Kooperationspartner gewonnnen zu haben und dass es weiterhin gelungen ist, in den Vorbereitungsrunden zurückliegende Auseinandersetzungen zurückzustellen - im Interesse des Themas und des Gelingens der Veranstaltungsreihe. Auch deshalb hoffen die drei Initiatoren der Veranstaltungsreihe auf reges Interesse innerhalb Zossens und des Landkreises - wie auch auf angemessene mediale Würdigung außerhalb Zossens - dieser vielfältigen und aufwändigen Gemeinschaftsproduktion, auch vor dem Hintergrund, dass in vorangegangenen Berichterstattungen häufig Meinungsunterschiede stärker beachtet wurden, als die Gemeinsamkeit der Ablehnung von Rechtsextremismus, Antisemitismus und Diktatur. Auch erste Äußerungen von Kooperationspartnern, sowohl zu Inhalt und Vielfalt des Programms, als auch zur äußeren Präsentation der Veranstaltungsreihe drückten Anerkennung aus. So sagte zum Beispiel die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, Anetta Kahane, der Bürgermeisterin persönlich zu, im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit auf diese Veranstaltungsreihe, mit der Zossen als relativ kleine Stadt großes Engagement zeige, als positives Beispiel hinzuweisen.

Deshalb hoffen die drei Initiatoren zuversichtlich auf Ihr Kommen, liebe Zossener, und  laden Sie ausdrücklich zur Eröffnungsveranstaltung (siehe Kasten) ein und würden sich freuen, wenn Sie auch weitere Veranstaltungen des Programms wahrnehmen.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

Bürgermeisterin Michaela Schreiber, Superintendentin Katharina Furian und Georg-Heinrich von Eichborn

Die Berufung von Adolf Hitler zum Reichskanzler durch Reichspräsident Paul von Hindenburg  am 30. Januar 19333 war die folgenschwerste politische Fehlentscheidung in der deutschen Geschichte und setzte den Schlusspunkt hinter den Niedergang der Weimarer Republik. Die Nationalsozialisten konnten an die Macht kommen, weil die übrigen politischen Kräfte zerstritten und unfähig zum Kompromiss waren, so dass eine Koalition der Hellsichtigen und Gutwilligen unmöglich wurde!

Die Folgen der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten reichen bis in die Gegenwart: Verfolgung und Ermordung von jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, von politisch Unliebsamen, von Minderheiten, und Menschen mit Behinderung wie Menschen im Widerstand – bis hin zum Zweiten Weltkrieg mit seinen Millionen von Toten und der anschließenden Teilung Deutschlands und Europas.

Wenn wir also in Zossen in diesem Jahr an 1933 und die Folgen erinnern, so tun wir das, um zu einem toleranten, friedlichen und demokratischen Zusammenleben in unserer Stadt und unserem Land beizutragen. Sie alle sind deshalb mit dem hier abgedruckten Programm aus dem Flyer zur Veranstaltungsreihe, ebenso wie mit den Veranstaltungshinweisen der nächsten Monate hier im Stadtblatt herzlich eingeladen zur Teilnahme an den Veranstaltungen und Aktivitäten unterschiedlicher Gruppen aus Stadt und Kirche, von Initiativen, Vereinen und Verbänden. Vor dem Auftakt mit der Eröffnungsveranstaltung zur Veranstaltungsreihe (am 30. Januar 2013, 18 Uhr im Gemeindesaal der Evangelischen Kirchengemeinde, mit Vortrag und Musik) war außerdem eingeladen worden, miteinander das Holocaust-Gedenken am 27. Januar zu begehen. Bilden wir im Gedenken und Vorwärtsschauen eine Koalition der Hellsichtigen und Gutwilligen!

Wir freuen uns auf Ihr Mittun bei der Weiterentwicklung der demokratischen Strukturen in Zossen.

Katharina Furian
Superintendentin Kirchenkreis Zossen –Fläming

Georg-Heinrich von Eichborn
Vertreter der Bürgerschaft

Michaela Schreiber
Bürgermeisterin Stadt Zossen

Denkmal weg

Auch die Amadeu Antonio Stiftung wird als Kooperationspartner die Veranstaltungsreihe „2013 – Zossen erinnert an 1933 und die Folgen“ mit Projekten bereichern, so zum Beispiel mit „denkmal  weg“. Unter diesem durchaus doppelsinnig zu lesenden Titel gibt die Stiftung durch ihre Mitarbeiterin Stella Hindemith folgende Beschreibung dieses ungewöhnlichen Projekts:  
„Es gibt ‚Performative Begehung’ des Stadtraums Zossens. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit ausgewählten Denkmälern wie beispielsweise dem Denkmal für die Gefallenen des Deutsch- Französischen Kriegs, dem Sowjetischen Ehrendenkmal oder den Stolpersteinen.“ Die Veranstaltung beginnt am, 8. Mai 2013 um 16 Uhr am Kietz und führt über den Marktplatz bis zum Stadtpark. Dauer etwa: 16-18 Uhr.

Außerdem wird die Stiftung mit Ausstellungen, zu denen Ort und Zeit noch bekannt gegeben werden, innerhalb der Veranstaltungsreihe präsent sein, zum Beispiel mit der erweiterten Version der Ausstellung „Das hat es bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR“.