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Falsche Behauptungen

Erstes Beispiel 2017: Eine  Fake News, erfunden und von mehreren Print- und Funkmedien aufgegriffen und verbreitet, stammt von Carsten Preuß, Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Zossener Stadtverordnetenversammlung: Auf seiner Website und einer entsprechend an die Medien verbreiteten Pressemitteilung stellt er einen an den Haaren herbei gezogenen Zusammenhang zwischen einer tatsächlich vorhandenen Geruchsbelästigung im Containerbau  der Gesamtschule Dabendorf und der baulichen Situation der Einrichtung her. Fakt ist: Das städtische Bauamt sucht intensiv nach der  noch nicht lokalisierten Quelle der unangenehmen Geruchsbelästigung und wird diese dann so schnell wie möglich beseitigen lassen. Mit der baulichen Beschaffenheit des vor Jahren aus Containern errichteten Gebäudeteils D der Gesamtschule hat die aktuelle Einschränkung des Unterrichts nicht das Geringste zu tun.  Fachleute haben zudem bestätigt, dass die gegenwärtige Geruchsbelästigung in keiner Weise gesundheitsschädigend ist.

Bürgermeisterin Michaela Schreiber hat  inzwischen die von Preuß mit Hilfe der Medien verbreitete fake news  zurückgewiesen, die notwendige kurzzeitige Schließung des Containertrakts auf dem Gelände der Dabendorfer Gesamtschule  sei auf mangelnde Reparatur- und Instandhaltungsmaßnahmen der Stadtverwaltung  zurückzuführen. Wie sie sagt, nutze Preuß das unangenehme Problem im Containertrakt, um wieder einmal vordergründig Stimmung gegen die Verwaltung zu machen.  „Natürlich wissen wir alle, dass die Schule alt ist und inzwischen auch viel zu klein. Deshalb lautet ja unsere Lösung auch Neubau, was von Herrn Preuß bekanntlich aus mehr als fadenscheinigen Gründen nicht mitgetragen wird. Er und seine Fraktion stimmten gegen die vorliegenden Pläne“, so die Bürgermeisterin.  Als „blanken Hohn“  bezeichnet sie es deshalb , dass ausgerechnet Preuß im Zusammenhang mit der Situation an der Gesamtschule nun, da sich der beschlossene Neubau aus verschiedenen Gründen leider verzögert, eine „große Klappe“ riskiert und nach  der Devise „Haltet den Dieb“  jene zum Sündenbock stempeln will, die sich seit Jahren vehement für die neue Schule einsetzen. Preuß befinde sich offenbar schon im Wahlkampfmodus und habe wohl schon vergessen, dass er  das so wichtige Vorhaben von Anfang an mit allen Mitteln torpediert hat. Das habe bereits bei seiner Blockadehaltung gegenüber den mehrheitlich beschlossenen Haushaltssatzungen der Stadt in den vergangenen Jahren begonnen.  Er habe damit auch nicht einen Cent für die Schule bewilligt. Das könne er auch mit solchen offensichtlichen Fake News nicht vertuschen.

Beispiel 2:

Bürgermeisterin stellt weitere Fake News  von Carsten Preuß richtig

Im Zusammenhang mit der inzwischen beseitigten Geruchsbelästigung im Containertrakt der Dabendorfer Gesamtschule hat Carsten Preuß, Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Zossener SVV und Bundestagskandidat der Linken, unter der Überschrift „Geruchsprobleme an Dabendorfer Gesamtschule waren vermeidbar“ öffentlich eine weitere Fake News verbreitet, die gleich mehrere falsche, zum Teil haarsträubende  Behauptungen enthält.

So  war laut Bürgermeisterin Michaela Schreiber kein einziges Klassenzimmer  ernsthaft von dem Geruchsproblem betroffen, so dass Klassenräume nicht hätten geschlossen werden müssen. Demzufolge habe der Schulträger auch keinen Druck ausüben müssen, wie Preuß behauptet, dass der Gebäudeteil D  wieder für den Schulbetrieb freigegeben wird. Lediglich im Eingangsbereich sowie im Lehrerzimmer im Erdgeschoss war das Geruchsproblem während der Zeit wahrnehmbar.

Falsch sei auch der von Preuß hergestellte Zusammenhang zwischen den auf dem Schulgelände  erfolgten Arbeiten einer Firma am 4. Januar 2017 und dem Geruchsproblem.  „Die Behauptung, die Baumaßnahme habe nicht zum gewünschten Erfolg geführt, ist deshalb genauso unsinnig wie die Schlussfolgerung daraus, dass deshalb das Gesundheitsamt hinzugezogen wurde“, so Schreiber.  Richtig ist, dass das Gesundheitsamt informiert wurde, um klarzumachen, dass es sich hier definitiv um kein gesundheitsschädigendes Problem handelt, was auch bestätigt wurde. Auch konnte die Stadt bislang und auch jetzt nicht, wie von Preuß benannt,  Lüftungsschächte vergittern, da es diese ebenso wenig in dem Containertrakt gibt wie angebliche Risse im Fußboden, durch die laut Preuß die Gerüche in das Gebäudeinnere gelangten. Nicht richtig ist zudem, dass bereits 2013 ein toter Fuchs unter dem Containerbau entdeckt worden sei. Auch die Behauptung, die Stadt als Schulträger habe auf die erste Meldung nicht reagiert, stimme nicht. Man sei unverzüglich vor Ort gewesen und habe auch die vermutliche Ursache des Problems erkannt.

Zu den Fakten in diesem Fall gehört indes laut Schreiber die Tatsache, dass Carsten Preuß, dessen Sohn Schüler der Gesamtschule Dabendorf ist, als Bundestagsdirektkandidat der Linken die bekannten Probleme an der Schule für seinen Wahlkampf benutzt.  Unterstützt wird er dabei von seiner Frau, die Elternvertreterin einer 10. Klasse an der Schule ist. Auch sie wartete jetzt einmal mehr öffentlich mit falschen Behauptungen auf:

Behauptung 1:  Im Chemieraum  sei Schimmel festgestellt worden.  Falsch, entgegnet Bürgermeisterin Schreiber. Das konnte auch das Gesundheitsamt  nicht feststellen.

Behauptung 2: Das Dach der Schule sei undicht. Stimmt nicht, so Bürgermeisterin Schreiber. Es gebe keine entsprechenden Anzeichen.

Behauptung 3:  Die Fenster im Flur sind so undicht, dass bei Regen das Wasser durch die Flure fließt. Laut Schreiber gibt es in den Fluren keine Fenster, sondern nur Türen.  Richtig sei, dass die großen Glasfronten im Treppenhaus  bei Starkregen an manchen Stellen lecken. Anders als bei einem kleinen defekten Fenster seien diese Glasflächen aber nicht kurzfristig auszutauschen.