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Liebe Nutzer der Internetseite www.zossen.de der Stadt Zossen!

Kaum ein Wort taucht derzeit so häufig in den Medien auf wie der Begriff Fake News. Was einst die  klassische Zeitungsente als Synonym für eine Falschmeldung war, wird heute im Zeitalter der so genannten sozialen Medien Fake News genannt. Das Wort fake kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Fälschung. Bezeichnet wird damit ein Imitat, ein Schwindel beziehungsweise die Vortäuschung falscher Tatsachen und - im Zusammenhang mit dem Wort news - die  Erfindung und Verbreitung gefälschter Nachrichten.

Die Stadt Zossen  wird mit Beginn des Jahres 2017 an dieser Stelle solche Fake News, die die Stadtverwaltung selbst, die hiesige Kommunalpolitik sowie  Ereignisse und Vorhaben in Zossen insgesamt betreffen, aufgreifen, die Quelle solcher Falschmeldungen benennen und die dazugehörigen Fakten aufzählen, um auf diesem Weg zu einer wahrheitsgemäßen Darstellung der Wirklichkeit beizutragen. Sie behält sich dabei auch zivil- bzw. strafrechtliche Schritte gegen die Urheber solcher Fake News vor.

Betrifft: Dreharbeiten in der Gesamtschule

Auf seiner Internetseite berichtet Carsten Preuß, Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Zossener Stadtverordnetenversammlung, am 11. März 2017,   über Dreharbeiten eines RTL-Teams an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Dabendorf. Unter anderem behauptet er: „Im Schulgebäude durfte das Fernsehteam nicht drehen!“

Diese Aussage ist falsch. Richtig ist, dass die Anfrage zu einer Dreherlaubnis ungewohnt kurzfristig gestellt wurde. Bürgermeisterin Michaela Schreiber ließ dem Sender noch am selben Tag mitteilen, dass sie grundsätzlich für ein Gespräch/Interview zur Verfügung stehe und auch Aufnahmen innerhalb des Schulgebäudes möglich sind. Ein zeitnaher Termin vor Ort wurde von dem Kamerateam und dem zuständigen RTL-Redakteur am 15. März 2017 gern angenommen. Trotz Nachfrage beim Fernsehsender wurde ein Sendetermin  für den Beitrag noch nicht bekanntgegeben.

 

Betrifft: Zossens Haushalt 2017

Auf seiner Internetseite stellt Carsten Preuß, Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Zossener Stadtverordnetenversammlung, am 29. März 2016 unter der Überschrift „Haushalt 2017 für die Stadt Zossen steht auf wackeligen Füßen“ seine Sicht auf  Zossens Finanzlage dar. Unter anderem heißt es dort: „Damit droht in den kommenden Jahren die Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes und der Verzicht auf freiwillige Leistungen (darunter ca. 120.000 € für Vereine). Das war der Grund, warum ich gegen den Haushaltsplan 2017 gestimmt habe.“

Richtig ist, dass Zossens Kämmerin Andrea Hollstein im Finanzausschuss ein Haushaltssicherungskonzept für die nächsten Jahre nicht ausgeschlossen hat, was nicht gleichzeitig bedeutet, dass damit  automatisch die seit Jahren bezahlte freiwillige Ausgabe der Stadt - 120 000 Euro für die Vereinsarbeit in der Stadt – entfallen würden. Das letzte Wort darüber hätten ohnehin die Stadtverordneten. Selbst im „schlimmsten Fall“ eines Haushaltssicherungskonzepts können bis zu drei Prozent des Haushaltsvolumens für sogenannte freiwillige Aufgaben ausgegeben werden – das sind derzeit 1,5 Millionen Euro. Das reicht mit absoluter Sicherheit für den besagten Betrag für die Vereinsarbeit.

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