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Stadt Zossen wehrt sich weiter gegen Streichung der Buslinie 618

Die Stadt Zossen will die Streichung der Buslinie 618 von Wünsdorf nach Potsdam ab 10. Dezember 2017 nicht hinnehmen.  Nachdem auf der jüngsten Sitzung des städtischen Hauptausschusses das Thema noch einmal ausführlich besprochen und deutlich gemacht wurde, welche negativen Konsequenzen die Einstellung der für viele Bürger der Stadt wichtigen Buslinie hat, wurde die Stadtverwaltung beauftragt, zur nächsten Sitzung der Stadtverordneten am 13. Dezember 2017 eine Beschlussvorlage  mit alternativen Varianten zu erarbeiten. Diese wurde von den Stadtverordneten auf ihrer Sitzung am 13. Dezember 2017 in Wünsdorf bei nur einer Enthaltung gebilligt.  So soll die Stadt Zossen als Ersatz für die eingestellte Buslinie 618  Möglichkeiten  des Betriebes einer Buslinie zwischen Wünsdorf und Potsdam prüfen. Dazu wird als Variante 1 in Betracht gezogen, dass die Stadt Zossen diese Buslinie selbst betreibt. Die dafür entstehenden Kosten, so geht aus der Beschlussvorlage hervor, könnten dadurch beglichen werden, indem   die Stadt  das Geld  aus der an den Landkreis Teltow-Fläming jährlich zu zahlenden  Kreisumlage einbehält. Als Variante 2  wäre denkbar, dass der Landkreis Teltow-Fläming selbst seiner  Verantwortung für den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV)  nachkommt und den zwischen Potsdam und Ludwigsfelde neu eingesetzten PlusBus bis Wünsdorf verlängert.  In jedem Fall sei es erforderlich, alle Fakten zu kennen. Die Verwaltung soll daher beauftragt werden, im Namen der Stadtverordnetenversammlung vom Landkreis TF und vom Land Brandenburg die Offenlegung der vorhandenen Fahrgastzahlen für die Buslinie 618 in den Jahren 2016 und 2017 zu fordern. Gleichzeitig müssten auch die für 2016 und 2017 durch den Betrieb der Linie entstandenen Kosten offengelegt werden.  „Im Namen der Stadtverordnetenversammlung“, so heißt es in der  Beschlussvorlage, „geht an alle Kreistagsmitglieder die Bitte, uns durch Akteneinsicht bei der Erlangung der Informationen zu unterstützen und die Variante 2 im Landkreis TF zu forcieren.“  Zossens Stadtverordnete werden am 13. Dezember 2017 über diese Beschlussvorlage abstimmen.

Alle bisherigen Bemühungen der Stadt, die Einstellung der Buslinie 618 zu verhindern, waren bislang vergeblich. Unter anderem hatten die Stadtverordneten in Briefen an Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Landrätin Kornelia Wehlan (Linke)  bereits vor einem Jahr gegen die öffentlich gewordenen Pläne protestiert, die Linie 618 einzustellen.

Fußgängerbrücke an der Bahn-Haltestelle Neuhof freigegeben

Nachdem vor einem Monat die Straßenbrücke  über die Bahngleise bei Neuhof für den Verkehr freigegeben wurde, ist am Sonnabend, dem 2. Dezember 2017 nun auch offiziell die Fußgangerbrücke übergeben worden.  Das symbolische Band wurde gemeinsam von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber, dem für den Ausbau der Bahnstrecke zuständigen Projektleiter Hans-Jürgen Kieke  sowie Markus Klövekorn von der mit dem Vorhaben beauftragten Baufirma Echterhoff  unter dem Beifall der zahlreich erschienenen Bürger  durchgeschnitten.  Diese nutzten im Anschluss dann auch gleich die Möglichkeit, die Überführung mit den Treppen und den behindertengerechten Rampen abzulaufen. Mit Beschluss vom 30. September 2009 hatten sich die Stadtverordneten nach eingehender Diskussion auch im Ortsbeirat Wünsdorf  gegen einen Aufzug und für die nun realisierte Variante entschieden. Eine entsprechende Eisenbahnkreuzungsvereinbarung zwischen Stadt und Deutscher Bahn war im vergangenen Jahr abgeschlossen worden. Rund 400 000 Euro hat die Stadt Zossen  für die beiden Überführungen in Neuhof  zu  den Gesamtkosten dazugegeben. Nach Abschluss der Arbeiten gehen der Radweg entlang der Straßenüberführung sowie die Fußgängerüberführung in die Straßenbaulast der Stadt über.

Wie es heißt, sind - solange es das Wetter erlaubt – in diesem Jahr noch Restarbeiten zu erledigen. Auch die Gestaltung  des Umfelds steht noch aus. Sie soll im Frühjahr 2018 erfolgen. Seitens der Stadt sollen zudem im kommenden Jahr weitere Park-Ride-Plätze an der Haltestelle in Neuhof errichtet werden, die nun, so hoffen alle, künftig nicht mehr zur Disposition steht, wenn es um die Schließung von Bahnhöfen geht.

Nottehafen nimmt Gestalt an

Nachdem die Stadtverordneten am 24. Mai 2017  mehrheitlich den Plänen der Stadtverwaltung zugestimmt haben, den Nottehafen am E-Werk grundlegend umzugestalten, ist das Gros der Maßnahmen für dieses Vorhaben der Innenstadtsanierung bereits umgesetzt. Dazu gehören die Fertigstellung der Natursteinstraße mit Wendehammer, der Bau von insgesamt 39 PKW-Stellplätzen, ein Gehweg entlang des E-Werks und  eine  Treppe. Wie Bürgermeisterin Michaela Schreiber in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses informierte, sind inzwischen auch die Borde des Uferweges eingebaut worden, als nächster Schritte erfolge der Einbau der wassergebundenen Wegedecke.  Aktuell, so die Verwaltungschefin, werde die Slipanlage zum Einsetzen von Booten hergestellt. Parallel dazu laufen die Ausschreibungen für den Bau der Beleuchtung und der Steganlage.

23. Neujahrskonzert in Zossen mit World Brass

Eine besondere Tradition findet in Zossen auch 2018 ihre Fortsetzung. Zum 23. Mal gastiert das international renommierte und mit hervorragenden Musikern aus mehreren Ländern besetzte  Blechbläserensemble World Brass (Weltblech) in Zossen. Noch vor den geplanten Aufritten in der Berliner Philharmonie und erstmals auch in der Hamburger Elbphilharmonie  wird World Brass am 3. Januar 2018 ab 19 Uhr in der Zossener Dreifaltigkeitskirche  im Rahmen des Neujahrskonzertes seinem treuen Publikum das neue  Programm „Inspiration Space“ vorstellen.  Von Venedig bis zu den Planeten unseres Sonnensystems und darüber hinaus führt dieses Programm von World Brass nach eigenen Angaben. Es sei inspiriert von den vielfältigen Räumen, die uns umgeben, heißt es. Die imposante Architektur der venezianischen Basilika St. Marcus regte Giovanni Gabrieli zur Komposition seiner mehrchörigen Werke für Blechbläser an. Die vergoldete Schallplatte „Voyager Golden Record“ wurde 1977 mit der Raumsonde Voyager ins All geschickt, um intelligenten außerirdischen Lebensformen eine Auswahl bedeutender Werke der menschlichen Kultur in Bildern und Musik nahezubringen. Håkon Berges „Response” versteht sich als mögliche Antwort hierauf. Bart de Vrees „IKNWWHTYVDN” wiederum ist von Bachs „Musikalischem Opfer“ inspiriert und setzt mit seiner Raumklangkonzeption die Idee Gabrielis fort. Ein Medley über englische Hymnen richtet den Blick meditativ in den inneren Raum des Seelenlebens und wirft die Frage auf, wer der Architekt dessen ist, was wir sind und was uns umgibt. Am Ende des Programms führen Gustav Holsts berühmte „Planeten“ klangprächtig und voller rhythmischer Energie in die Weiten des Weltraums.

Mit dabei sein wird beim 23. Neujahrskonzert in Zossen auch wieder der Schotte Marc Reynolds. Der Tuba-Spieler, der sich in all den Jahren vor allem mit seiner Interpretation von „Kalinka“ -  umjubelte musikalische Zugabe in jedem Konzert  -  in die Herzen der Zossener  gespielt und getanzt hat, fehlte in diesem Jahr krankheitsbedingt.  Ein Wiedersehen und  -hören wird es auch mit guten alten Bekannten  wie Christopher Dicken aus England, Sarah Slater aus Australien, Shawn Grocott aus Kanada, Claude Origer aus Luxemburg sowie Barry Jurjus aus den Niederlanden geben.  Das World Brass-Ensemble besteht aus insgesamt elf Musikern aus zehn Ländern.

Info: Die Eintrittskarten für das 23. Neujahrskonzert in Zossen mit World Brass kosten wie in den Vorjahren 10, ermäßigt 8 Euro.  Sie können ab 1. Dezember 2017 in folgenden Vorverkaufsstellen  erworben werden:  Bürobedarf  Schwendy, Zossen, Marktplatz 1; Buchhandlung  Zossen, Marktplatz 16; Buchhandlung Blankenfelde, Karl-Liebknecht-Straße 36;  Reisebüro Devera, Blankenfelde, Karl-Liebknecht-Straße  19 E (im Gesundheitszentrum). Karten gibt es auch an der Abendkasse.

Zusammenfassung der Schreiben an die Petitionsausschüsse Brandenburg und Berlin und an alle Fraktionen im Landtag Brandenburg und im Abgeordnetenhaus Berlin

 

A: Petition wegen des Verhaltens des LUA Brandenburg

Petition wegen des Verhaltens des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft und

des Ministerpräsidenten

B : Petition wegen des Verhaltens der Berliner Stadtgüter in Brandenburg

Petition wegen des Verhaltens des Berliner Senats in Bezug auf die Ausrichtung der Geschäftstätigkeit der Berliner Stadtgüter

C: Alle Fraktionen im Landtag Brandenburg

D: Alle Fraktionen im Abgeordnetenhaus Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Zossen und im Namen von ca. 1.000 Bürgern erheben wir diese Petition und beantragen eine intensive Prüfung

A und C:

der Tätigkeit des Landesumweltamtes, des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung, des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft und des Ministerpräsidenten bezogen auf die Aktivitäten der Berliner Stadtgüter im Land Brandenburg.

B und D:

der Berliner Stadtgüter im Berliner Umland sowie die hierzu auszuübende Kontrollpflicht des Landes Berlin als Gesellschafter der Berliner Stadtgüter.

 

 

Zum Sachverhalt:

Die Berliner Stadtgüter sind Eigentümer landwirtschaftlicher Flächen in der Stadt Zossen, zwischen den Ortsteilen Glienick und Schünow.

 

Seit mehr als 5 Jahren versucht die Planergruppe Plan 8 im Auftrag der Berliner Stadtgüter die Ausweisung eines Gebietes für Windkraftanlagen (WKA) zwischen Glienick, Werben und Schünow zu erreichen. Bereits 2012 war die Antwort der Stadt Zossen sehr eindeutig – ein Vorhaben für Windenergie in diesem Bereich der Stadt wird weder von der Stadtverwaltung, noch von der Stadtverordnetenversammlung unterstützt, die vorliegende kommunale Planung sieht hier kein Windeignungsgebiet (WEG) vor.

Diese deutliche Aussage der Stadt Zossen hat Plan 8 nicht davon abgehalten, das Vorhaben weiter voran zu treiben. Im Rahmen der Aufstellung unseres FNP hat sich nach unseren Untersuchungen herausgestellt, dass harte und weiche Tabukriterien vorliegen, die in diesem Bereich Windkraft ausschließen.

Auch im beschlossenen und gültigen Regionalplan Havelland-Fläming ist für diesen Bereich kein WEG vorgesehen. Auch in dessen Aufstellungsverfahren hatte Plan 8 versucht, die Aufnahme dieser Fläche in den Regionalplan zu erreichen, was nicht geschehen ist. Derzeit ist Plan 8 eines der Unternehmen, das gegen den Regionalplan klagt.

Trotz gültiger übergeordneter Planung, die WKA dort ausschließen, hat Plan 8 sich mit der EnBW in Kooperation zusammengeschlossen und gemeinsam wurde eigens zur Entwicklung des Gebietes Glienick, Werben, Schünow die Firma Havelland-Fläming Wind GmbH gegründet. Diese hat als Vorhabenträger beim LUA Brandenburg die Durchführung eines Scoping-Termins zur Festlegung der Anforderungen an die Umweltuntersuchungen für dieses Gebiet zur Errichtung von 6 WKA beantragt. Daraufhin wurde vom LUA ein Termin für Montag, den 11.09.2017 angesetzt, zu dem auch die Stadt Zossen geladen wurde. Dank der guten Vorbereitung des Ortsbeirates Glienick haben ca. 100 Bürger vor dem Sitzungsort demonstriert und sehr deutlich gemacht, wie „willkommen“ dieses Vorhaben ist.

 

Tatsächlich ist die treibende Kraft hinter diesem Vorhaben aber nicht irgendein Planungsbüro, sondern der Eigentümer der Flächen, auf dem die WKA entstehen sollen. Wie sich aus der beigefügten Karte ergibt, ist Eigentümer aller Flächen, auf denen die WKA vorgesehen sind, die Berliner Stadtgüter GmbH, eine gewerblich und mit Gewinnerzielungsabsicht tätige Gesellschaft des Landes Berlin. Verantwortlich für die Ausrichtung dieser Berliner Stadtgüter ist also die öffentliche Hand, konkret das Land Berlin.

Beigefügt sind mehrere Medienberichte hierzu und Recherche-Ergebnisse.

Der aktuellste Medienbericht ist aus der Berliner Zeitung vom 18.04.2017 „Berlins rot-rot-grüne Landesregierung will ernst machen mit dem Bau von Windenergieanlagen. In den kommenden zwei bis drei Jahren sollten neue Windräder entstehen, kündigte Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) in der taz an. Es werde geprüft, ob dafür die sogenannten Stadtgüter, Berliner Flächen auf Brandenburger Gebiet, genutzt werden könnten“

Tatsächlich ist das keine neue Idee, sondern wurde von der Berliner Landesregierung schon längst geprüft und „für gut“ befunden, wie den anderen, älteren (beigefügten) Medienberichten zu entnehmen ist.

Die rot-rot-grüne Landesregierung des Landes Berlin will ohne Rücksicht auf die Bürger vor Ort auf dem Gebiet des Landes Brandenburg seine „Klimaziele“ umsetzen und dabei noch Gewinn machen, ohne die Belastungen selbst vor der Nase zu haben und die rot-rote Landesregierung des Landes Brandenburg schaut dabei nur zu (oder unterstützt?).

Es ist völlig unverständlich, dass das Landesumweltamt trotz geltender übergeordneter Planung bereits jetzt einen Scoping-Termin ansetzt. In der Stellungnahme der Stadt Zossen im Scoping-Termin wurde mehrfach deutlich geäußert, dass die Durchführung eines solchen Termins zum jetzigen Zeitpunkt ganz klar rechtswidrig ist. Derzeit steht übergeordnete Planung, der gültige Regionalplan diesem Vorhaben entgegen. Es ist derzeit unzweifelhaft nicht genehmigungsfähig.

Wenn jetzt also Hinweise und Anregungen zu Umweltuntersuchungen gegeben werden, so soll dem Vorhabenträger „geholfen“ werden, vorzuarbeiten. Um dann, wenn eventuell seine eigene Klage gegen den Regionalplan erfolgreich sein sollte, in die entstehende Regelungslücke mit einem fertigen Antrag auf Aufstellung von WKA reinzurutschen und eine Genehmigung zu erhalten, bevor ein neuer entgegenstehender Plan aufgestellt werden könnte. Es ist offensichtlich, was hier versucht wird.

Beide Länder haben eine Gemeinsame Landesplanung beschlossen und dazu eigens eine Gemeinsame Landesplanungsbehörde ins Leben gerufen. Dort werden unter anderem Siedlungsentwicklung und Freiraum in beiden Ländern gesteuert.

Es ist unverständlich, warum das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung nichts dagegen unternimmt, dass das Land Berlin mit diesem Vorhaben gegen gemeinsame übergeordnete Planung verstößt, Regionalpläne des Landes Brandenburg per Gerichtsverfahren angreift und aufheben lassen will. Die kommunale Planungshoheit der Stadt Zossen mit Füßen tritt.

Und das alles nur aus einem wirtschaftlichen Grund, um den Berliner Stadtgütern statt 500 € Pacht für eine landwirtschaftliche Fläche pro Jahr zu Lasten der Brandenburger Bürger lieber 500.000 € Pacht zukommen zu lassen. Der genaue Betrag ist natürlich nicht bekannt, die Angabe beruht auf Erfahrungswerten aus anderen WKA-Ansiedlungen.

Es ist genauso unverständlich, warum das Ministerium für ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft zusieht, wie landwirtschaftliche Produktionsfläche in Brandenburg vernichtet wird für das Aufstellen von WKA außerhalb von ausgewiesenen WEG.

Das Handeln der Berliner Stadtgüter und des Gesellschafters, Land Berlin, ist rechtlich fragwürdig, politisch verwerflich und bezogen auf die „Verschiebung“ der schädlichen Umweltauswirkungen von WKA nach Brandenburg moralisch unhaltbar. Wieso hat der Ministerpräsident hier nicht schon längst mit den Verantwortlichen in Berlin deutliche Gespräche geführt, um seine Bürger in Brandenburg zu unterstützen, denn wir sind nicht die einzige brandenburgische Kommune, die von der Gewinnerzielungsabsicht des Landes Berlin betroffen ist. Es geht hier um die Gesundheit der Bürger in seinem Land, die sich von der eigenen Landesregierung im Stich gelassen fühlen. Wir fordern ein dringendes Umdenken der Handelnden.

„Freche Früchtchen“ lautet das Motto des 16. Kreiserntefestes in Schöneiche

Bürger sind zur Suche nach einem passenden Maskottchen aufgerufen

„Freche Früchtchen“ – unter diesem Motto  wird das 16. Kreiserntefest des Landkreises Teltow-Fläming im kommenden Jahr im Zossener Ortsteil Schöneiche stattfinden. Darauf einigten sich die Schöneicher auf einer Zusammenkunft am Montag, dem 18. September 2017,  an der auch Bürgermeisterin Michaela Schreiber teilnahm. Ein Festkomitee soll nun die Vorbereitung und Durchführung dieses Höhepunktes im Vitamindorf organisieren, der 2018 von der Stadt Zossen in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Teltow-Fläming und dem Kreisbauernverband veranstaltet wird. Im Mittelpunkt wird dabei die Dorfaue stehen, aber auch zahlreiche Höfe - so wurde bereits auf der Einwohnerversammlung signalisiert - werden für die Gäste öffnen.   

Alle Bürger sind aufgerufen, sich an der Suche nach einem zum Motto passenden Maskottchen zu beteiligen. Vor allem aus den städtischen Kitas, aber auch von kreativen Erwachsenen erhoffe man sich viele originelle Vorschläge, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Das Maskottchen dürfe durchaus  auch ein lustiges Pärchen sein, heißt es. Die Ideen und Vorschläge können sowohl schriftlich als auch als Bilder oder figürliche Entwürfe bis zum 6. Dezember 2017 in der Stadtverwaltung Zossen, Marktplatz 20, Stichwort: Maskottchen, eingereicht werden. Nach einer Entscheidung durch das Festkomitee können sich dann alle auch an der Namenssuche beteiligen.

Hintergrund:  Der Zossener Ortsteil Schöneiche ist nach 2006 zum zweiten Mal Gastgeber des Kreiserntefestes TF.  Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Schöneiches Ortsvorsteher Norbert Magasch nahmen am 26. August 2017 in Ruhlsdorf - Austragungsort des diesjährigen Kreiserntefestes - den neugeschaffenen Staffelstab in Form einer goldenen Metallsäule mit einer kleinen Erntekrone auf dem Deckel entgegen. Für die Stadt Zossen, die in diesem Jahr den Titel Fläming-Hauptstadt 2017 trägt,  ist es bereits das dritte Mal, dass sie Gastgeberin eines Kreiserntefestes ist. Zuletzt  waren tausende Besucher aus dem Kreis und darüber hinaus  im September 2012 im Ortsteil Glienick zu Gast.   

Widerstand gegen geplante Windkraftanlagen zwischen Glienick und Werben formiert sich

Rund 100 Einwohner der Stadt Zossen sind am 11. September 2017 dem Aufruf des Glienicker Ortsbeirats gefolgt und protestierten unter dem Motto „Windkrafträder zwischen Glienick und Werben – Nein Danke!“ lautstark gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen zwischen Glienick und Werben. Mit Trillerpfeifen, Rasseln, Glocken und Plakaten machten sie ihrem Unmut über den „Windkraftwahnsinn“ Luft. „Eure  Profitgier zerstört unseren Lebensraum“, „Keine Windkraftanlage im Wasserschutzgebiet“,  "Hier gibt’s Gegenwind“ – solche und ähnliche Aussagen  waren auf den Transparenten  zu lesen.

Im städtischen Bauausschuss wurde weiteres Vorgehen beraten / Bürgermeisterin Schreiber: Kooperationswille der Stadt für dieses Vorhaben liegt bei null

Zossen. In der Stadt Zossen wächst der Widerstand gegen Pläne der Firma Havelland-Fläming Wind GmbH, zwischen Glienick und Werben mehrere Windkraftanlagen vom Typ Vestas V136  zu errichten, deren Nabenhöhe bis zu 166 Meter beträgt und die eine Gesamthöhe von 234 Meter aufweisen.  Nachdem am 11. September 2017 bereits rund 100 Einwohner der Stadt Zossen unter dem Motto „Windkrafträder zwischen Glienick und Werben – Nein Danke!“ lautstark gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen zwischen Glienick und Werben protestierten und parallel eine Unterschriftenaktion gegen den „Windkraftwahnsinn“ läuft, hat sich am Mittwoch, dem 13. September 2017, auch der städtische Bauausschuss ausführlich mit dem Thema  beschäftigt.  Die Mitglieder des Gremiums folgten dem Vorschlag von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber,  in Petitionen an den Landtag des Landes Brandenburg und den Senat des Landes Berlin sowie in Schreiben an alle Fraktionen im Landtag Brandenburg und im Berliner Senat  unmissverständlich die ablehnende Haltung der Bürger und Stadtverordneten zum Ausdruck zu bringen. Entsprechende Entwurfstexte sollen bis zur Sitzung des Hauptausschusses formuliert  werden. Die entsprechende Beschlussvorlage steht dann abschließend auf der Sitzung der Stadtverordneten am 11. Oktober 2017 auf der Tagesordnung.

Den Mitgliedern des Bauausschusses lag umfangreiches Material zu den Hintergründen des geplanten  Baus der nunmehr sechs Windkraftanlagen zwischen Glienick und Werben vor. So versucht eine Planergruppe schon seit fünf Jahren die Ausweisung eines Gebietes für Windkraftanlagen zwischen Glienick, Werben und Schünow zu erreichen. Bereits 2012 hatte Bürgermeisterin Schreiber die grundsätzliche Ablehnung der Stadt signalisiert. Ein Vorhaben für Windenergie in diesem Bereich der Stadt Zossen werde weder von der Stadtverwaltung, noch  von der Stadtverordnetenversammlung unterstützt. Die vorliegende kommunale Planung sehe hier kein Windeignungsgebiet vor.  Trotz dieser deutlichen Aussage der Stadt Zossen trieb die Planergruppe ihr Vorhaben weiter und versuchte, in diesem Bereich Grundstücke zu erwerben, wobei sich einige der betroffene Eigentümer über die an den Tag gelegten Methoden beschwerten.  Auch im derzeit beschlossenen und gültigen Regionalplan Havelland-Fläming ist in dem besagten Bereich kein Windeignungsgebiet ausgewiesen, trotz Versuche der Planergruppe, eine Aufnahme dieser Flächen in den Regionalplan  durchzusetzen. Da dies nicht gelang, klagt diese Gruppe neben einigen anderen Unternehmen gegen den bestehenden Regionalplan.

Wie Zossens Verwaltungschefin betont, ist allerdings nicht irgendein Planungsbüro die treibende Kraft hinter diesem Vorhaben, sondern der Eigentümer der Flächen, die Berliner Stadtgüter GmbH, eine gewerblich und mit Gewinnabsicht tätige Gesellschaft des Landes Berlin. Wie es in Medienberichten heißt, wolle Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) Windräder auf Stadtgütern - Berliner Flächen auf Brandenburger Gebiet - errichten lassen. „Die rot-rot-grüne Regierung im Land Berlin will auf  Brandenburger Gebiet seine ‚Klimaziele‘  gewinnbringend umsetzen, ohne die sich daraus ergebenden Belastungen selbst vor der Nase zu haben“, sagt Schreiber und kritisiert zugleich, dass die rot-rote Landesregierung Brandenburgs dabei tatenlos zuschaut oder dieses Vorgehen sogar noch unterstützt. Es stelle sich die Frage, wie ernsthaft der brandenburgische Ministerpräsident  seine Aussage nimmt, es werde keine weiteren, derzeit noch nicht im Regionalplan ausgewiesenen Windeignungsgebiete, mehr  geben. Und es müsse hinterfragt werden, warum aus Brandenburger Regierungskreisen  bislang keine deutlichen Absprachen mit Berlin getroffen worden sind, die solche Versuche unterbinden. Schreiber unterstrich ihre Haltung gegenüber dem Vorhabenträger, dass die Stadt Zossen alle rechtlichen und politischen Möglichkeiten ergreifen werde, um dieses Vorhaben zu verhindern, das allen vorliegenden Planungen (Regionalplan, Flächennutzungsplan) widerspricht. „Der Kooperationswille der Stadt für dieses Vorhaben liegt bei null“, so die Bürgermeisterin.

Bürger protestieren gegen geplante Windkraftanlagen zwischen Glienick und Werben

Bürgermeisterin Schreiber unterstreicht ablehnende Haltung der Stadt zu den Plänen und stellt sich hinter die Forderungen der Demonstranten

Zossen.  Rund 100 Einwohner der Stadt Zossen sind am 11. September 2017 dem Aufruf des Glienicker Ortsbeirats gefolgt und protestierten unter dem Motto „Windkrafträder zwischen Glienick und Werben – Nein Danke!“ lautstark gegen den geplanten Bau von Windkraftanlagen zwischen Glienick und Werben. Mit Trillerpfeifen, Rasseln, Glocken, Plakaten und Transparenten  machten sie ihrem Unmut über den „Windkraftwahnsinn“ Luft. „Eure  Profitgier zerstört unseren Lebensraum“, „Keine Windkraftanlage im Wasserschutzgebiet“, "Hier gibt’s Gegenwind“ und „Keinen weiteren Ausbau der Windenergie“  – solche und ähnliche Aussagen  waren auf den Transparenten  zu lesen.  Der Protest der Demonstrationsteilnehmer richtet sich in erster Linie gegen die Pläne,  auf einem Acker zwischen Glienick und Werben acht Windkraftanlagen zu errichten. Dabei soll es sich um Anlagen vom Typ Vestas V136 handeln, deren Nabenhöhe bis zu 166 Meter beträgt und die eine Gesamthöhe von 234 Meter aufweisen. Die Organisatoren der Demonstration befürchten außerdem, dass diese Windkraftanlagen nicht nur zwischen Glienick und Werben, sondern später auch weitere zwischen Werben und Schünow errichtet werden sollen.  Sie verweisen zudem auf die bekannten negativen Auswirkungen des Baus der Windkraftanlagen für Mensch und Natur.

Schon seit Jahren versuchen Planer, die Flächen rechts und links der Ortsverbindungsstraße  zwischen Glienick und Werben mit  Windkraftanlagen zu bestücken - gegen den Willen der Stadt Zossen. Diese verweist unmissverständlich auf ihren gültigen Flächennutzungsplan und den bestehenden Regionalplan, in dem für diesen Bereich keine Windeignungsgebiete ausgewiesen sind. Bürgermeisterin Michaela Schreiber  hat einmal mehr ihr Unverständnis darüber geäußert, dass das Landesumweltamt angesichts dieser  eindeutigen Tatsachen nicht von vornherein den Plänen des Investors eine Abfuhr erteilt habe. Diesen Standpunkt machte sie auch während des  sogenannten Scoping-Termins deutlich, der am 11. September  im Hotel Berlin stattfand und dazu dienen sollte, im Rahmen der erforderlichen Umweltverträglichkeitsprüfung Art und Umfang der vom Vorhabenträger beizubringenden Unterlagen über die Umweltauswirkungen des Vorhabens festzulegen.  Wie sie betont, werde die Stadt Zossen alle politischen wie rechtlichen Schritte nutzen und ausschöpfen, um das Vorhaben  zu verhindern.  „Ich habe schon jetzt jede Menge inhaltliche Hinweise zu etlichen zu untersuchenden Schutzgütern, die ich allerdings erst dann einbringen werde, sollte tatsächlich ein rechtmäßiges Verfahren eingeleitet werden“, so die Zossener  Verwaltungschefin.  Sie geht davon aus, dass alles, was bisher gelaufen ist, rechtswidrig sei.  Deshalb wolle man auch nicht dem Vorhabenträger in die Karten spielen und ihm die Chance geben, bereits vorbereitende Untersuchungen durchführen zu lassen.

Hintergrund: Die Regionalen Planungsgemeinschaften legen in Regionalplänen geeignete Gebiete für Windkraftanlagen verbindlich fest. Zugleich wird die Windkraftnutzung außerhalb dieser Bereiche ausgeschlossen. Die Regionalpläne verhindern, dass Windenergieanlagen ohne gesamträumliche Steuerung nur dort errichtet werden, wo es für die Investoren besonders gute Voraussetzungen gibt. Diese Fehlentwicklungen könnten eintreten, wenn keine Regionalpläne oder Bauleitpläne mit Aussagen zur Windenergie vorliegen.

Richtfest für Kita-Anbau in Schöneiche

Stadt Zossen investiert rund eine Million Euro inklusive Fördermittel in das Projekt

Nur wenige Wochen nach der feierlichen Grundsteinlegung für den Kita-Anbau in Schöneiche im Juni 2017 wurde nun am 7. September 2017 Richtfest gefeiert. Dazu begrüßte Bürgermeisterin Michaela Schreiber Eltern und Kinder, Bauleute und Architekt, Stadtverordnete und Ortsbeiratsmitglieder sowie andere Gäste. Zimmermann Steffen Müller verlas den traditionellen Richtspruch. Darin heißt es unter anderem: „Wir wünschen, dass in fernen Tagen das Werk noch unsere Enkel schau’n. Ein Kinderlachen - froh und rein - voll Übermut  und Innigkeit soll immer hier zu hören sein. Von heute an für alle Zeit!“ Mit den symbolischen Hammerschlägen  bekräftigte  Bürgermeisterin Schreiber diese Wünsche und lud zum anschließenden Richtschmaus ein.
Seit Donnerstag schwebt nun die Richtkrone über den 120 Quadratmeter großen Anbau der derzeit in Sanierung befindlichen Kindertagesstätte in dem Zossener Ortsteil Schöneiche. Zuvor hatten die Jungen und Mädchen gemeinsam mit den Gästen des Richtfestes - wie schon bei der Grundsteinlegung auch -  das Rolf-Zuckowski-Lied  „Im Kindergarten“ gesungen. Die veranschlagten Investitionskosten betragen insgesamt - mit Ausstattung, Außenanlagen etc. - rund eine Million Euro. Rund 240 000 Euro davon sind Fördermittel aus einem entsprechenden Programm des Bundes. Das Bauende ist für Juni 2018 vorgesehen.

Mit den aktuellen Baumaßnahmen soll die Kapazität der dann 480 Quadratmeter großen Kita Schöneiche so erhöht werden, dass hier künftig bis zu 60 Kinder betreut werden können. Im Zuge der Baumaßnahmen wird unter anderem die bisherige Raumaufteilung komplett verändert. Erneuert werden die elektrische Anlage, die Heizungsanlage, alle Außenfenster und -türen, alle Innentüren sowie die kompletten Fußbodenaufbauten. Eingebaut werden auch eine Fußbodenheizung sowie eine Verteilerküche.

 

Mehr als 2230 Euro für Erstklässler gesammelt

Exakt 2233 Euro und 93 Cent hat die diesjährige Sammlung zugunsten der Zossener Erstklässler erbracht. Nachdem bereits  19 der 29 Stadtverordneten einen Teil ihres Sitzungsgeldes für diesen guten Zweck  gespendet hatten - insgesamt 1200 Euro kamen zusammen - , ergab die Auszählung der  mehr als 80 kleinen Schultütensparbüchsen, die wochenlang in Geschäften, Gaststätten und anderen öffentlichen Einrichtungen der Stadt Zossen und ihrer Ortsteile standen, die stolze Summe von weiteren 1033, 93 Euro, sogar etwas mehr als im Vorjahr.  Dabei handelt es sich noch um ein vorläufiges Ergebnis, da noch einige Schultüten zum Auszähltermin am 7. September 2017 fehlten. Die Organisatoren und Unterstützer der  Schultütenaktion um Clarissa Böhm aus Neuhof sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Sie bedanken sich bei allen, die die Aktion wieder unterstützt haben. Es zeige, dass das Motto der Aktion „Wir sind dabei – Zossen zeigt Gemeinschaftsgeist“ in all den Jahren nichts von seiner Bedeutung eingebüßt hat. Die Aktion Schultütenpatenschaft  besteht immerhin seit nunmehr elf Jahren.

Entsprechend dem Spruch „Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert“  und dem Satz auf der Schultütensparbüchse „Auch die kleinste Spende kann hier angenommen werden“ fanden sich in den Schultüten in diesem Jahr auch fast 1900 Ein- und Zwei-Cent-Stücke sowie rund 550 Fünf-Cent-Stücke. Aber auch etliche 5-, 10, und 20-Euro-Scheine lagen in den bunten Schultüten.

Die Stadtverwaltung  Zossen stockt wie schon in den Jahren zuvor die erzielte Spendensumme auf, so dass sich  auch in diesem Jahr all jene Familien aus der Stadt, deren Kinder zum Schuljahresbeginn 2017/18  in Zossen, Dabendorf, Wünsdorf oder Glienick  eingeschult worden sind, über einen Gutschein in Höhe von 65 Euro freuen können.  Das betrifft diesmal rund 160 Kinder. Dieses Geld  kann für Schulmaterialien  jeglicher Art, aber auch für Sportzeug  ausgegeben werden. Die Eltern müssen in der Stadtverwaltung  lediglich die entsprechenden Quittungen vorlegen und erhalten unbürokratisch  das Geld überwiesen, wenn der Nachweis erbracht wird, dass das Geld zweckgebunden verwendet worden ist.

 

Verdienstvolle Ehrenamtler der Stadt Zossen geehrt

Auf dem 13. Zossener Weinfest sind am Sonntag, dem 3. September 2017, wieder besonders aktive, ehrenamtlich engagierte Bürger aus den Ortsteilen der Stadt Zossen öffentlich geehrt worden. Zu den für ihr soziales Engagement, Kreativität sowie Freude und Mitgestaltung an Gemeinwesen in der Stadt Zossen  Geehrten gehören Andreas Hudjetz aus Glienick, Wolfgang Dickmann aus Lindenbrück, Axel Späthe aus Neuhof, Ulrich Steinberg aus Zossen, Mario Kluke aus Horstfelde, Peter Nitsch aus Schöneiche, Jutta Mehlis aus Schünow sowie Harri Majsnerowski aus Kallinchen. Die Ortsvorsteher würdigten in ihrer jeweiligen Laudatio die Verdienste der Ehrenamtler zum Wohle ihrer Orte. Bürgermeisterin Michaela  Schreiber und die Ortsvorsteher übereichten den Bürgern neben Ehrenurkunde und Blumen auch wieder einen Anhänger aus drei Gramm echtem Gold.  Die öffentliche Auszeichnung besonders verdienstvoller Bürger ist seit Jahren fester Programmpunkt am dritten Tag des  traditionellen Weinfestes.

Schöneiche ist 2018 Gastgeber des 16. Kreiserntefestes

Der Zossener Ortsteil Schöneiche wird im kommenden Jahr das 16. Kreiserntefest des Landkreises Teltow-Fläming ausrichten. Schöneiche ist damit nach 2006 zum zweiten Mal Gastgeber dieses traditionellen Höhepunktes rund um die Landwirtschaft.  Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Ortsvorsteher Norbert Magasch nahmen am 26. August 2017 in Ruhlsdorf im Beisein von Brandenburgs Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger aus den Händen von  Monika Nestler, Bürgermeisterin von Nuthe-Urstromtal, den neugeschaffenen Staffelstab in Form einer goldenen Metallsäule mit einer kleinen Erntekrone auf dem Deckel  sowie einen mit landwirtschaftlichen Produkten gefüllten Präsentkorb entgegen. Der Staffelstab enthält eine Karte des Landkreises TF, auf der alle bisherigen Austragungsorte eingezeichnet sind und künftige Gastgeber eingetragen werden, und steht seit Montag im Foyer des Zossener Rathauses. Wie Michaela Schreiber sagte, stehe auch schon der Termin für das 16. Kreiserntefest statt. Es wird am 6. Oktober 2018, einen Tag vor dem offiziellen Erntedank, gefeiert.  Bereits am 18. September 2017 wird sich im Ort ein Festkomitee konstituieren, das die Vorbereitungen auf das Fest koordinieren soll.  Für die Stadt Zossen, die in diesem Jahr den Titel Fläming-Hauptstadt 2017 trägt,  ist es bereits das dritte Mal, dass sie Gastgeberin eines Kreiserntefestes ist. Zuletzt  waren tausende Besucher aus dem Kreis und darüber hinaus  im September 2012 im Ortsteil Glienick zu Gast. Diese Erfahrungen, so Bürgermeisterin Schreiber, wolle man wieder in die Waagschale werden, um ein tolles Fest zu organisieren. „Dass die Schöneicher gern feiern, ist ja bekannt“, so Schreiber.  Diese waren am 26. August  mit einer kleinen Delegation nach Ruhlsdorf  zum dortigen Kreiserntefest gekommen. Burkhard Strzelecki  hatte seinen Leiterwagen, auf dem auch die Fläming-Hauptstadt-Fahne wehte, originell geschmückt, um an dem großen Festumzug und der anschließenden Präsentation alter und neuer Technik landwirtschaftlicher Fahrzeuge, Geräte und Maschinen teilzunehmen.     

Stadt Zossen zum dritten Mal Gastgeber für große Rassehundeausstellung

Bürgermeisterin Schreiber Schirmherrin der zweitägigen Veranstaltung

Zossen. Zum dritten Mal in Folge ist die Stadt Zossen Austragungsort für die große Gemeinschafts-Rassehundeausstellung des Verbands Deutscher Kleinhundezüchter, Landesgruppe Berlin, die dieser gemeinsam mit dem Internationalen Club für Japan Chin, Peking-Palasthunde und King Charles Spaniel 1920, den Spezialklub für Tibet Terrier und Lhasa Apso sowie dem Chinese Crested Club organisiert.  Sie findet am 16. und 17. September 2017  in der Sporthalle Dabendorf, Jägerstraße 13, statt.  Auch diesmal übernimmt Bürgermeisterin Michaela Schreiber  die Schirmherrschaft über die zweitägige Veranstaltung, zu der rund 100 Aussteller aus sechs Ländern mit mehr als 400 Hunden verschiedener Rassen erwartet werden. Vertreten sein werden Hundezüchter aus Schweden, Dänemark, Polen, Tschechien, den Niederlanden und Deutschland.  Das Richterteam besteht aus der Irländerin Linda Mills und den beiden Österreicherinnen Uschi Eisner und Heidi Kirschbichler.

In ihrem Grußwort an die  Teilnehmer der Rassehundeausstellung  verweist Bürgermeisterin Schreiber, selbst bekennende Hundeliebhaberin, darauf, dass Zossen bekannt dafür sei, eine hundefreundliche Stadt zu sein. Nicht zuletzt  wegen der niedrigen Hundesteuer - auch für den Zweit- oder Dritthund. Jeder Hundebesitzer, der sein Tier ordnungsgemäß im Bürgerbüro des Rathauses anmeldet, erhalte einmalig kostenlos  einen praktischen Gassi-Bag.   Nicht zu vergessen die von der Stadt speziell für Hunde errichteten zwei Badestrände. In Wünsdorf und Zesch am See können die Tiere in extra dafür ausgeschilderten Bereichen im Wasser herumtollen. Rund 1700 steuerpflichtige Hunde sind derzeit in Zossen angemeldet. Das heißt, auf 100 Einwohner kommen zirka 9,5 Hunde. Rund  90 verschiedene, teils seltene Rassen, leben in der Stadt. Darunter auch Kleinhunderassen wie Mops, Havaneser und Chihuahua, wie sie in Dabendorf zu sehen sein werden.  

„Ich  wünsche Ihnen auch bei Ihrer dritten Ausstellung in unserer schönen Stadt beste Voraussetzungen für den Auftritt vor den gestrengen Blicken der Zuchtrichter und  ein fachkundiges wie interessiertes Publikum“, so Michaela Schreiber.

                                                                                          Pressemitteilung vom 14. August 2017

Neues Outfit für Zossens Ordnungsamtsmitarbeiter

Zossen.  In neuem Outfit präsentieren sich die vier Außendienstmitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Zossen seit einigen Tagen. Die zwei Frauen und zwei Männer wurden sowohl für die Sommer- wie auch die Wintermonate komplett neu eingekleidet - einheitlich und funktional.  Neben den dunkelblauen Hosen und den schwarzen Schuhen haben sie die Wahl zwischen blauen und weißen T-Shirts mit der Aufschrift Ordnungsamt. Diese Schrift ist reflektierend, so dass die Mitarbeiter auch im Dunkeln unschwer zu erkennen  sind.  Außerdem gehören zur neuen Dienstbekleidung  zwei verschiedene dunkelblaue Jacken,  je nach Wetterlage tragbar. Entsprechend der Jahreszeit kann auch eine passende Kopfbedeckung - Basecape oder Wollmütze - genutzt werden. Außerdem stehen dem Außendienst ab sofort zwei neue Dienstfahrräder für seinen Einsatz zur Verfügung.

Seit der Umstrukturierung des städtischen Ordnungsamtes im Mai dieses Jahres  ist das Einsatzgebiet der  vier Außendienstmitarbeiter  in drei große Abschnitte unterteilt. Zum einen sind das die Ortsteile Wünsdorf und Lindenbrück, zweitens handelt es sich um Schöneiche, Kallinchen, Zossen und Nächst Neuendorf, zum dritten Abschnitt  zählen Dabendorf, Glienick, Werben, Nunsdorf,  Schünow und Horstfelde. Von Mai bis September  sind die Mitarbeiter in zwei Schichten von 7 bis 20 Uhr unterwegs, um Verstöße gegen die Verkehrssicherheitspflicht  zu kontrollieren, Fällen von illegaler Abfallentsorgung nachzugehen, verstopfte Gullys zu dokumentieren und zu melden, die Standorte von Verkehrsschildern, die freigeschnitten, gerichtet bzw. gereinigt oder einfach nur wieder in die richtige Richtung gedreht werden müssen, werden erfasst.  Bisher wurden auf Veranlassung des Außendienstes in diesem Jahr zirka 70 Verkehrsschilder vom Bauhof  wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt. Außerdem werden regelmäßig der Bahnhof Zossen sowie der Stadtpark auf Schmierereien und Vandalismusschäden  kontrolliert und entsprechende Maßnahmen veranlasst.   Eine fünfte Mitarbeiterin  ist im Rathaus damit beschäftigt, die Kontrollergebnisse  ihrer Kollegen draußen  auszuwerten, zu bearbeiten  und  die entsprechenden  Konsequenzen einzuleiten. Zunächst  bestehen diese in den meisten Fällen aus einem freundlichen Hinweis an den jeweiligen Sünder, versehen mit einem lächelnden Smiley, und der Bitte, den kritikwürdigen Zustand innerhalb von zwei Wochen zu beseitigen. Seit der Umstrukturierung des Außendienstes wurden bereits rund 190 nette Smileys verteilt. In rund 20 Fällen  sah sich das Ordnungsamt  gezwungen, einen „bösen“ Smiley  nachzulegen, sprich die Androhung eines Bußgeldes.  Außerdem wurden 2017 bereits 150 Grundstückseigentümer angeschrieben, die ihrer Verkehrssicherungspflicht  nicht nachgekommen sind, da sie außerhalb  von Zossen  wohnen. Davon mussten zwölf ein zweites Mal ermahnt werden.

Zu den Schwerpunktaufgaben des Ordnungsamtsaußendienstes gehört -  neben den bereits genannten - vor allem die Kontrolle des ruhenden Verkehrs im Stadtgebiet.  Wie wichtig  das ist, zeigt die relativ große Zahl der Verstöße von Verkehrsteilnehmern. Diese reichen vom einfachen Vergessen  der Parkscheibe bis zum verkehrsbehindernden  Falschparken. Allein bis Ende Juni dieses Jahres mussten zirka 500 Verwarnungen bzw. Bußgeldbescheide  geschrieben werden.  „Oft lassen es die Mitarbeiter auch bei einer mündlichen Verwarnung. Wenn aber jemand eine Feuerwehrzufahrt zuparkt  oder mit seinem Auto unberechtigt auf einem Behindertenparkplatz steht, verstehen wir absolut keinen Spaß“, betont Ordnungsamtschefin Stefanie Wegner.

Nicht zuletzt leistet der Außendienst in zahlreichen Fällen auch Amtshilfe für das Einwohnermeldeamt und  macht Fotos für andere Bereiche wie das Bauamt. Um nicht betriebsblind zu werden, wie es Stefanie Wegner ausdrückt, wechseln die Mitarbeiter halbjährlich ihr „Revier“.

                                                                                               Pressemitteilung vom 7. August 2017

 

Feierliche Grundsteinlegung für Kita-Anbau in Schöneiche

Stadt Zossen investiert rund eine Million Euro inklusive Fördermittel in das Projekt

Schöneiche. Gemeinsam mit Kindern der Kita Schöneiche  hat Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber am Freitag, dem 21. Juli 2017, den symbolischen Grundstein für den 120 Quadratmeter großen Anbau der derzeit in Sanierung befindlichen Kindertagesstätte in dem Zossener Ortsteil gelegt. Nachdem die Jungen und Mädchen gemeinsam mit den Gästen der feierlichen Grundsteinlegung  das Rolf-Zuckowski-Lied  „Im Kindergarten“  gesungen und die Metallhülse mit den obligatorischen Utensilien – Baupläne, Tageszeitung, Münzen, Fotos und Zeichnungen der Kinder – gefüllt hatten, wurde diese fachmännisch im Boden versenkt und mit Beton bedeckt.  Der Einladung gefolgt war unter anderem die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke (CDU), die in ihren Grußworten betonte, wie wichtig die Förderung des Baus neuer Kita-Plätze angesichts erfreulich steigender Geburtenraten sei. Sie verwies auf das Förderprogramm des Bundes, aus dem auch der finanzielle Zuschuss  für das Projekt Umbau und Sanierung der Kita Schöneiche stammt. Brandenburgs Jugendstaatsekretär Thomas Drescher hatte im Dezember 2016 den Fördermittelbescheid in Höhe von rund 240 000 Euro  an  Zossens Bürgermeisterin übergeben. Die veranschlagten Investitionskosten betragen insgesamt - mit Ausstattung, Außenanlagen etc. - rund eine Million Euro. Das Bauende ist für Juni 2018 vorgesehen. Mit den Baumaßnahmen soll die Kapazität der dann 480 Quadratmeter großen Kita Schöneiche so erhöht werden, dass hier künftig bis zu 60 Kinder betreut werden können. Im Zuge der Baumaßnahmen wird unter anderem die bisherige Raumaufteilung komplett verändert. Erneuert werden die elektrische Anlage, die Heizungsanlage, alle Außenfenster und -türen, alle Innentüren sowie die kompletten Fußbodenaufbauten. Eingebaut wird eine Fußbodenheizung sowie eine Verteilerküche. 

Bürgermeisterin Schreiber übermittelte den Gästen die Grüße des Staatsekretärs, der sich entschuldigt und  schriftlich den Spruch mit auf den Weg gegeben hatte: „Nun sei der Stein Symbol der Kraft, die Bau und Glück für Sie erschafft.“

Neue Schul- und Freizeitsportanlage in Wünsdorf übergeben

Stadt Zossen investierte rund 400 000 Euro in das Projekt 

Rund 350 Kinder der Grundschule „Erich Kästner“ in Wünsdorf konnten am Freitag, dem 14. Juli 2017, nach dem obligatorischen Durchschneiden des roten Bands Besitz von ihrer neuen Sportanlage nehmen. Statt des symbolischen Schlüssels wurden Schulleiterin Karola Grüneberg von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber drei Bälle überreicht: einer im Auftrag der Planungsfirma Böhler & Naumann Landschaftsplanung GmbH aus Rangsdorf, einer von der bauausführenden Firma, der Schmitt GmbH Sportstättenbau aus Groß Köris, und ein dritter von der Stadt Zossen, die das insgesamt rund 400 00 Euro teure Projekt finanziert hat.

Baubeginn war im Dezember des vergangenen Jahres. Entstanden ist eine moderner Sportplatz für den Schul- und Freizeitsport, unter anderem mit einer 260 Meter langen Laufbahn (vier Bahnen), die von den Schülern nach der Übergabe gleich ausprobiert wurde. Außerdem gehören zur Anlage ein 30 x 60 Meter großer Bolzplatz mit zwei Toren, ein Volleyballfeld, eine Kugelstoßanlage, sieben Bänke und drei Abfalleimer.  Umgeben ist die Sportanlage mit einem zwei Meter hohen Stabmattenzaun.

Wie Bürgermeisterin Schreiber sagte, sei sie froh, Schülern, Lehrern und Freizeitsportlern diese schöne Anlage übergeben zu können, die aber unter anderem auch fürs Lauftraining der Handballer des MTV Wünsdorf genutzt werden kann.  Die Schüler rief sie mit einem Augenzwinkern auf, auch ihre Eltern zum Sporttreiben zu  motivieren, denn jetzt gebe es keine Ausrede mehr. Schulleiterin Karola Grüneberg verwies auf die Verantwortung aller, mit der neuen Sportanlage  pfleglich umzugehen, damit sie möglichst lange in so gutem Zustand bleibt.

Außer der Sportstätte sind 37 neue Parkplätze entstanden, dazu 95 Fahrradbügel für 190 Räder.

Kräuter und Apfelbaum gepflanzt

Bevor Kinder der Kita "Bummi" am Tag der offenen Lebensstadt die neue Kräuterschnecke  auf dem Gelände des ehemaligen Zossener Krankenhaus bepflanzten, hatte Bürgermeisterin Michaela Schreiber zusammen mit Lutz O. Freiberg, Vorsitzender des Vereins Lebensstadt, bereits einen Apfelbaum gepflanzt.

Thema Gesundheit geht alle etwas an

Gelungener 10. Gesundheitstag der Stadt Zossen im Seniorenwohnpark Pro Curand

Inzwischen zum 10. Mal fand am 8. Juli 2017 der Gesundheitstag der Stadt Zossen statt, zum zweiten Mal war der Pro-Curand-Seniorenwohnpark in Nächst Neuendorf Gastgeber dieser von der Initiative Gesundes Zossen (IGZ) und der Stadt Zossen unterstützten Veranstaltung.  So dankte  Bürgermeisterin Michaela Schreiber den Organisatoren des Gesundheitstages für ihr großes Engagement. Das Thema  Gesundheit gehe alle etwas an, ob Jung oder Alt. Deshalb freue sie sich, dass sich der Gesundheitstag in den vergangenen Jahren  zu einem Treffpunkt für alle etabliert hat, die gesundheitsbewusst leben wollen.  „Lebensfreude kennt kein Alter“  war quasi auch das Motto des diesjährigen Sommerfestes des Pro-Curand-Seniorenwohnparks, das parallel zum Gesundheitstag  stattfand. Und die Veranstalter hatten nicht zu viel versprochen. Das traditionsreiche Sommerfest ist ein Garant für ausgelassene Stimmung und auch diesmal  für ordentliches Sommerwetter.  Zahlreiche Aussteller und Dienstleister  informierten  anschaulich über Themen rund um die Gesundheit und des Sich-wohl-fühlens und präsentierten eine umfangreiche Palette an Beratungsangeboten und Produkten – von ätherischen Ölen bis zu Gesundheitsschmuck.  Nahezu alle medizinischen Richtungen waren  vertreten. Dazu gab’s interessante  medizinische Vorträge. Wem Fortuna hold war, der konnte bei der Tombola den einen oder anderen nützlichen Preis gewinnen, vor der Bühne  zeigten junge Tänzerinnen ihr Können. Während beim Kinderschminken und Ponyreiten die jüngsten Besucher  auf ihre Kosten kamen, amüsierten sich die älteren Semester  - darunter die 86-jährige „Miss Pro Curand“  Friedel  Wehner und die 79-jährige Spargelkönigin  Helga Kotschy – nicht zuletzt über die von den Betreuern der Senioreneinrichtung präsentierte heitere Hitparade.

Der Gesundheitstag Zossen bildet in diesem Jahr den Auftakt für die Gesundheitswoche Zossen, die in Kooperation mit der Initiative Gesundes Zossen stattfindet.

Stadt Zossen verschenkt zwei ausgemusterte Feuerwehrfahrzeuge

Der Hauptausschuss der Stadt Zossen ist auf seiner Sitzung am 29. Juni 2017 mehrheitlich dem Vorschlag der Stadtverwaltung gefolgt und hat entschieden, zwei alte, inzwischen  ausgemusterte, aber noch fahrbereite Fahrzeuge der Zossener Feuerwehr für gemeinnützige Zwecke zu verschenken. Dabei handelt es sich zum einen um einen Rüstwagen RW 1, zum anderen um ein Tanklöschfahrzeug vom Typ  TLF 16/W 50. Der Rüstwagen soll der bulgarischen Gemeinde Dolna Banya in der Region Sofia zu  Gute kommen. Der dortige Bürgermeister Vladimir Djambazov und die ortsansässige Feuerwehr von Dolnya Banya hatten ihr großes Interesse an einer Übernahme des Rüstwagens signalisiert, obwohl es sich nicht mehr im besten Zustand befindet. Den Kontakt hatten die Borkheider Landesschule und der Landesfeuerwehrverband Brandenburg hergestellt, die seit Jahren enge Beziehungen zur Feuerwehr in Dolnya Banya pflegen. Die ausrangierten Fahrzeuge waren zuvor durch die Landesschule und Technische Einrichtung (LSTE) in Borkheide bewertet worden. Wie Bürgermeisterin Michaela Schreiber sagt, werden die Kosten für die Überführung und für notwendige Reparaturen (z. B. TÜV und Hauptuntersuchung) sowie für die fehlende Beladung über den Landesfeuerwehrverband und die Landesschule geregelt.

Einen nicht so weiten Weg hat das W 50-Tanklöschfahrzeug aus Wünsdorf vor sich. Es wird seinen Platz im Ludwigsfelder Stadt- und Technikmuseum finden. Der Verein „Freunde der Industriegeschichte“ Ludwigsfelde hatte zuvor sein Interesse angemeldet. Wie es heißt, beinhaltet die Schenkung auch die Option, dass der W 50 der Stadt Zossen jederzeit auf Wunsch für Jubiläen und Veranstaltungen zur Verfügung gestellt wird.

Bürgermeisterin Schreiber weist Kritik von Rocher zurück

Mit Unverständnis hat Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber auf Äußerungen von ihrem Rangsdorfer Amtskollegen Klaus Rocher reagiert. Dieser hatte in einem MAZ-Artikel - angesprochen auf die Orientierung seiner Gemeinde zu den Nordkommunen Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren sowie zum Verhältnis zum Mittelzentrum Zossen - behauptet, „dort läuft leider nicht viel.“ „Allerdings geht aus dem sehr allgemein formulierten Vorwurf nicht hervor, was Herr Rocher wirklich meint“, so Bürgermeisterin Schreiber. Sie lasse sich die gute Zusammenarbeit mit den beiden anderen Kommunen im Mittelzentrumbereich Zossen - dabei handelt es sich um die Gemeinde Am Mellensee und die Stadt Baruth/Mark – nicht kaputtreden, so Schreiber. Leider sei die Teilnahme des Rangsdorfer Bürgermeisters bei den gemeinsamen Zusammenkünften in der Vergangenheit „mehr als unregelmäßig“ gewesen, oft habe er sogar unentschuldigt gefehlt, was der Zusammenarbeit und dem Arbeitsklima nicht zuträglich gewesen sei. Schreiber sieht in der Kritik Rochers einen weiteren Versuch Rochers, die Leistungen der Stadt Zossen als Mittelzentrum kleinzureden. Unlängst erst hatte Rangsdorfs Bürgermeister kritisiert, dass Rangsdorf bei der Erarbeitung des Landesentwicklungsplans (LEP) seiner Ansicht nach zu kurz gekommen sei, und sich für eine Funktionsteilung ausgesprochen. „Ich habe damals schon deutlich gemacht, dass wir keine Hilfe benötigen, um unsere Funktion als Mittelzentrum zu erfüllen. Wir machen das aus eigener Kraft seit Jahren erfolgreich“, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Sie  vermutet, dass der Rangsdorfer Verwaltungschef befürchtet - wie von ihm schon öffentlich angesprochen -, dass die Gemeinde Rangsdorf bei einer möglichen Gebietsreform in die Stadt Zossen integriert werden könnte.  Zudem verweist sie auf die Einschätzung der Landesregierung, die eine Funktionsteilung für nicht notwendig erachtet.  Mittelzentren wurden als funktionsstärkste Gemeinden eines Bereichs in einem Rankingverfahren bestimmt, in dem es um die  Themen Bevölkerung, Arbeitsmarkt/Wirtschaft, Erreichbarkeit/Verkehr sowie Versorgung/Ausstattung ging.  Für den Mittelbereich Zossen, zu dem Rangsdorf gehört, erzielte Zossen den höchsten Punktwert.

                                                                                                                 Zossen, den 21. Juni 2017

 

Mehrheit für Bauvorhaben Nottehafen Zossen

Nachdem die Stadtverordneten am 24. Mai 2017  mehrheitlich den Plänen der Stadtverwaltung zugestimmt haben, den Nottehafen am E-Werk grundlegend umzugestalten, haben inzwischen die Baurbeiten begonnen. Zu dem Vorhaben der Innenstadtsanierung  gehören die Errichtung einer Straße (Natursteinpflaster) mit Wendehammer sowie  Straßenbeleuchtung, der Bau von insgesamt 39 PKW-Stellplätzen, eines Gehweges entlang des E-Werks, einer  Treppe und eines Uferweges mit Bänken und Tischen  sowie der Bau von Stegen und einer Slipanlage zum Einsetzen von Booten. Wenn es die Kosten zulassen, soll der Steg durchgehend gebaut werden.  Außerdem soll im Zuge der Baumaßnahme je eine Elektroversorgungssäule für Boote und Elektrofahrzeuge errichtet werden.

Zum MAZ-Artikel „Immer mehr Kitas schließen früher – weil Erzieher fehlen / Besserer Betreuungsschlüssel soll die Situation im Kindergarten entspannen“. 16. Juni 2017, Seite 1

Bereits im  Februar 2015 hatte die rot-rote Landesregierung angekündigt, ab August 2015 500 zusätzliche Betreuer für Krippenkinder einzusetzen („Kitas bekommen vorfristig mehr Erzieher“, MAZ, 18. Februar 2015). Schon damals  hatte Zossens Bürgermeisterin in einer Pressemitteilung erhebliche Zweifel angemeldet,  ob diese „vollmundige Erklärung“ so schnell und wirksam tatsächlich in der Praxis umsetzbar sei. Schließlich sei nicht das Land Träger der Kindereinrichtungen und könne demzufolge auch niemanden zusätzlich einstellen, sondern allein die Kommunen und freie Träger trügen die Verantwortung und hätten die Arbeit zu leisten, so Schreiber.

Über die nun in dem oben genannten Beitrag aufgestellte Behauptung, eine Verbesserung des Personalschlüssels für die Betreuung von drei- bis sechsjährigen würde die Personalsituation in den Kitas entspannen, könne sie nur mit dem Kopf schütteln. Das sei „Mathematik für Linke“, erklärte sie. Leider  sei auch der Autor des Beitrags auf diese völlig falsche Logik hereingefallen. Wenn jetzt schon Fachkräfte fehlen, Kita-Plätze unbesetzt bleiben  oder Öffnungszeiten eingeschränkt werden müssen und bei Senkung des Betreuungsschlüssels noch fast  500 weitere Erzieher  benötigt werden, werde die Personalsituation nicht besser, sondern wird sich dramatisch verschärfen, so Schreiber. Es liege in der Verantwortung der Landesregierung in Potsdam, die finanziellen und logistischen Voraussetzungen für insgesamt mehr Ausbildungsplätze zu schaffen,  damit in allen Kitas motiviertes, gut qualifiziertes Personal eingestellt werden kann. Solange die Landesregierung wie in der Vergangenheit  Ausbildungsklassen an der Fachschule für Erzieher aus Mangel an geeigneten Lehrkräften und aus Sparsamkeitsgründen  streicht sowie Kosten und  Arbeit auf die Kommunen abwälzt,  sei keine Besserung der Situation in Sicht, betont die Verwaltungschefin.

Schon seit Jahren setzt die Stadt Zossen deshalb bewusst  auf die eigene Ausbildung von Erziehungshelfern und Quereinsteiger aus anderen Berufen  zu staatlich anerkannten Erziehern. Und das mit Erfolg. Gerade fertig geworden mit den Abschlussprüfungen sind zehn angehende Kita-Erzieherinnen, die in den Kindereinrichtungen der Stadt Zossen ausgebildet wurden. „Während der dreijährigen Ausbildung haben wir ihnen zwei Tage in der Woche für die Qualifizierung freigegeben. Dazu stellten wir  ihnen jeweils eine Mentorin zur Seite“, so  Schreiber. Nach erfolgreich bestandener Prüfung werden in diesem Jahr acht von ihnen ab 1. Juli übernommen, kündigt sie an.  Wie die Bürgermeisterin einschätzt, hat die Stadt - anders als in vielen anderen Kommunen -  inzwischen kein Personalproblem mehr in ihren neun Kitas. Und auch ein anderes Thema, das in zahlreichen Kommunen immer mehr zum Problem wird, steht in der Stadt Zossen als Trägerin der Kindereinrichtungen nicht mehr auf der Tagesordnung: „Wir können allen Eltern, die es wünschen, inzwischen einen Kita-Platz zur Verfügung stellen, auch wenn es manchmal nicht die Wunsch-Kita ist “, so die Verwaltungschefin. Derzeit verfügt Zossen über 835 städtische Kita-Plätze. Schreiber sieht sich darin bestätigt, dass sie ihre Linie, wie sie sagt, „knallhart durchgezogen“ und nichts auf den von Statistikern auch für Zossen prognostizierten Bevölkerungsrückgang gegeben hat. Inzwischen hat Zossen fast 19 000 Einwohner, auch die Zahl der Kinder ist deutlich gestiegen. Mit dem „Haus der kleinen Füße“ in Wünsdorf  und der Kita „Oertelufer“ in Zossen wurden in den vergangenen Jahren zwei moderne Kindereineinrichtungen gebaut, derzeit läuft der Um- und Ausbau der Kita Schöneiche und auch die Pläne für eine Sanierung und Modernisierung der Kita „Bummi“ in Zossen liegen schon in der Schublade. In Zossen werde alles daran gesetzt, sowohl den geforderten Personalschlüssel als auch die  Qualitätsvorgaben an pädagogische Konzepte und Betreuungsarbeit umzusetzen, so die Bürgermeisterin. „Ohne diese eigenen Ausbildungsmaßnahmen hätte die Stadt eine ähnlich dramatische Lage wie die Nachbarkommunen“, so Bürgermeisterin Schreiber.

Anfang September, so sagt sie, werden die Schulanfänger die Kindertagesstätten verlassen, so dass diese Plätze wieder neu zur Verfügung stehen.  „Aus heutiger Sicht schätze ich ein, dass auch im nächsten Jahr (insbesondere nach Fertigstellung der neuen Kita Schöneiche) allen ein Kita-Platz zur Verfügung gestellt werden kann, wenn auch nicht immer in der Wunsch-Kita“, so die Bürgermeisterin.  Da immer nur eine gewisse Anzahl von Kindern eingewöhnt werden könne, dies aber wichtig für das richtige Ankommen der Kinder sei, könne nicht in jedem Fall zum Wunschtermin aufgenommen werden.  „Ab September ist die größere Anzahl der Aufnahmen aber abgeschlossen, so dass ich ab diesem Zeitpunkt auch von einer Aufnahme zum Wunschtermin ausgehe“, sagte die Verwaltungschefin. Zusätzlich verfüge die Stadt über entsprechend hohe Hortkapazitäten, so dass alle Kinder einen Hortplatz erhalten können. Die Belegung konnte aber erst nach abgeschlossenem Einschulungsverfahren  stattfinden.  Nach Aussage von Schreiber bereite das vom Land Brandenburg festgelegte Einschulungsalter mit 5 Jahren wie schon in den Jahren zuvor Schwierigkeiten. „Dies hat zur Folge, dass viele Fünfjährige als Schulanfänger vorgesehen sind, dann aber aufgrund der ärztlichen Untersuchung oder des Elternwunsches doch nicht eingeschult werden. Dadurch ist es schwierig sowohl die Klassenbildung als auch die Hortbelegung und natürlich auch die Anzahl der freiwerdenden Kita-Plätze vorherzusehen“, betont die Bürgermeisterin. Eine Rückkehr zum Einschulungsalter mit 6 Jahren würde ihrer Ansicht nach diese vielen Ungewissheiten eliminieren. „Man könnte wesentlich besser Vorsorge treffen“, sagt sie.

                                                                                                              Zossen, den  16. Juni 2017

Strandbad Kallinchen wurde zum 14. Mal mit der Blauen Flagge der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung ausgezeichnet

Stadt Zossen war würdiger Gastgeber der Verleihungsveranstaltung der Bundesländer Brandenburg und Berlin

Das Strandbad Kallinchen ist am Sonnabend, dem 17. Juni 2017, zum  14. Mal mit der Blauen Flagge  der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung  ausgezeichnet worden. Für die Bundesländer Berlin und Brandenburg wurde das weltweit in 49 Staaten jeweils für ein Jahr an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen vergebene Umweltsymbol im Zossener Ortsteil Kallinchen verliehen. Im Beisein von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber sowie Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung, der Wasserschutzpolizei, des Deutschen Seglerverbandes, des Landesverbandes Motorbootsport Brandenburg sowie des Landkreises Teltow-Fläming erhielten sechs  Motorsport- bzw. Segelclubs sowie zwei Strandbäder die Ehrung. Weltweit  werden in diesem Jahr 4367 Blaue Flaggen wehen. Alle mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Sportboothäfen und Badestellen müssen jeweils einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und ihre vorbildliche Umweltarbeit jährlich erneut nachweisen. Die Kriterien betreffen vor allem Wasserqualität, Umweltkommunikation, Umweltmanagement und Service/Sicherheit. Die Flagge wird immer nur für eine Saison verliehen und darf nur wehen, solange die genannten Kriterien erfüllt sind. Ist das nicht der Fall, muss die Flagge umgehend eingeholt werden. Internationale und nationale Organisationen führen in der Saison sowohl angemeldete wie auch unangemeldete Kontrollen durch.  

Für das Strandbad Kallinchen nahm Reinhard Schulz, Geschäftsführer der Kalli GmbH, die Auszeichnung entgegen. Wie er sagte, seien sich seine Mitarbeiter bewusst, welchen Stellenwert das Strandbad für die Stadt Zossen und die gesamte Region habe. Er dankte der Stadt Zossen für die gute Zusammenarbeit, was von Bürgermeisterin Michaela Schreiber an die Adresse der Kallinchener gerichtet erwidert wurde. Kallinchen sei das beste der drei städtischen Strandbäder und habe diese Auszeichnung zu Recht verdient, so Schreiber.

Pünktlich zur Veranstaltung im Strandbad Kallinchen erhielt auch das Gebäude auf dem Gelände, in dem sich unter anderem das Strandrestaurant „Kallinchen Beach“ befindet, einen neuen Farbanstrich. Reinhard Schulz und Michaela Schreiber äußerten sich zufrieden, dass damit die Ursprungsidee umgesetzt wurde und das Objekt an ein großes Schiff erinnert.

Liste der 2017 Ausgezeichneten aus Berlin und Brandenburg

-          Motorwassersportclub Birkenwerde e.V. (zum 22. Mal)

-          Motorsportclub Stienitzsee Petershagen e. V. (19 Mal)

-          Motorwassersportclub Hennigsdorf e. V. (19 Mal)

-          Strandbad Senftenberg (18 Mal)

-          Motorwassersportclub Oberspree e. V. (16 Mal)

-          Strandbad Kallinchen (14 Mal)

-          Motorsportclub Kalksee e. V. (13 Mal)

-          Segel Club Wiking e. V. (9 mal)

Mehr Infos unter www.umwelterziehung.de

Ein Team, ein Ziel

Kallinchen war einmal mehr Gastgeber für die XLETIX Challenge Berlin

 

Zum vierten Mal in Folge fand die XLETIX Challenge BERLIN in Kallinchen statt. Zum ersten Mal erstreckte sich die Veranstaltung im Mai über drei Tage, an denen insgesamt knapp 15 000 Teilnehmer an den Start gegangen sind. Sie haben gemeinsam geschwitzt, gekämpft, Grenzen überwunden, neue Freunde gefunden und sich gegenseitig geholfen, heißt es in einem Resümee der Organisatoren und Veranstalter. Auch das Wetter spielte mit und schenkte Teilnehmern und Zuschauern drei Tage Sonnenschein. Viele freiwillige Helfer aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet sowie eine reibungslose Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden haben dazu beigetragen, ein großartiges Erlebnis mit unfassbar viel Teamgeist zu schaffen, so das Fazit.

 

Hintergrund: Die XLETIX Challenge ist Deutschlands führende Hindernislaufserie. Bei den Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet, in Österreich, der Schweiz und in Spanien kommt es auf Teamgeist, Ausdauer, Kraft, Mut und Geschicklichkeit an. Aufgabe der Teams ist es, gemeinsam ins Ziel zu kommen, eine Zeitnahme erfolgt nicht. Alle Teilnehmer, die es unter dem Motto  „Ein Team, ein Ziel!“ schaffen, sind  sogenannte Finisher und erhalten neben dem „Challenge Completed“-T-Shirt und ihrem Legends-Armband ein Bier und weitere Versorgung durch unsere Partner. 

 

Über 90 Prozent der Teilnehmer treten in Teams von zwei bis zu 50 Personen an. Die Starter konnten im Vorfeld zwischen drei Laufdistanzen wählen. Auf die Teilnehmer der langen L-Distanz warten bis zu 35 Hindernisse und eine 18 Kilometer lange, sehr anspruchsvolle Laufstrecke. Für Einsteiger gibt es mit der S-Distanz und der M-Distanz abgespeckte Angebote mit weniger Hindernissen über 6 bzw. 12 Kilometer.

 

Seit 2017 gibt es bei XLETIX eine neue Herausforderung: Mit der Einführung der Zeitnahme beim XLETIX ICEBUG RACE hat jeder Teilnehmer die Chance, sich an seinen Freunden, anderen Teams oder sich selbst zu messen. Unterstützt wird die Veranstaltung von zahlreichen Partnern, denen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gebührt.

 

Auch im nächsten Jahr ist wieder eine XLETIX Challenge in Kallinchen geplant, kündigen die Organisatoren an. Die Location sei sehr einladend und werde von den Teilnehmern sehr gern angenommen, heißt es.

 

Mehr zur XLETIX Challenge 2017 unter https://youtu.be/3hRVqfoJrck

Stadt Zossen bildet selbst Kita-Erzieherinnen aus

Bürgermeisterin Schreiber: Inzwischen gibt’s kein Personalproblem mehr

Mitten in den Abschlussprüfungen stecken derzeit zehn angehende Kita-Erzieherinnen, die in den Kindereinrichtungen der Stadt Zossen ausgebildet werden. „Während der dreijährigen Ausbildung haben wir ihnen zwei Tage in der Woche für die Qualifizierung freigegeben. Dazu stellen wir  ihnen jeweils eine Mentorin zur Seite“, so  Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Nach erfolgreich bestandener Prüfung werden in diesem Jahr acht von ihnen ab 1. Juli übernommen, kündigt sie an.

Schon seit Jahren setzt die Stadt Zossen bewusst  auf die eigene Ausbildung von Erziehungshelfern und Quereinsteiger aus anderen Berufen  zu staatlich anerkannten Erziehern. Und das mit Erfolg. Wie Bürgermeisterin Michaela Schreiber einschätzt, hat die Stadt - anders als in vielen anderen Kommunen -  inzwischen kein Personalproblem mehr in ihren neun Kitas. Und auch ein anderes Thema, das in zahlreichen Kommunen immer mehr zum Problem wird, steht in der Stadt Zossen als Trägerin der Kindereinrichtungen nicht mehr auf der Tagesordnung: „Wir können allen Eltern, die es wünschen, inzwischen einen Kita-Platz zur Verfügung stellen, auch wenn es manchmal nicht die Wunschkita ist “, so die Verwaltungschefin. Derzeit verfügt Zossen über 843 städtische Kita-Plätze. Schreiber sieht sich darin bestätigt, dass sie ihre Linie, wie sie sagt, „knallhart durchgezogen“ und nichts auf den von Statistikern auch für Zossen prognostizierten Bevölkerungsrückgang gegeben hat. Inzwischen hat Zossen fast 19 000 Einwohner, auch die Zahl der Kinder ist deutlich gestiegen. Mit dem „Haus der kleinen Füße“ in Wünsdorf  und der Kita „Oertelufer“ in Zossen wurden in den vergangenen Jahren zwei moderne Kindereineinrichtungen gebaut, derzeit läuft der Um- und Ausbau der Kita Schöneiche und auch die Pläne für eine Sanierung und Modernisierung der Kita „Bummi“ in Zossen liegen schon in der Schublade. In Zossen werde alles daran gesetzt, sowohl den geforderten Personalschlüssel als auch die  Qualitätsvorgaben an pädagogische Konzepte und Betreuungsarbeit umzusetzen, so die Bürgermeisterin.

Auch wenn Zossen sich längst selbst hilft und eigene Erzieherinnen ausbildet, liege es in der Verantwortung der Landesregierung in Potsdam, die finanziellen und logistischen Voraussetzungen für insgesamt mehr Ausbildungsplätze zu schaffen,  damit in allen Kitas motiviertes, gut qualifiziertes Personal eingestellt werden kann. Solange die Landesregierung aber - wie in der Vergangenheit - Ausbildungsklassen an der Fachschule für Erzieher aus Mangel an geeigneten Lehrkräften und aus Sparsamkeitsgründen  streicht sowie Kosten und  Arbeit auf die Kommunen abwälzt,  sei keine Besserung der allgemein schwierigen Kita-Personalsituation in Sicht, betont sie.

                                                                                               Pressemitteilung vom 17. Mai 2017

Selbst zur Sprühdose gegriffen

Bürgermeisterin Schreiber reagiert mit ungewöhnlicher Aktion auf öffentliche Schmierereien

Zossen. Mit einer ungewöhnlichen Aktion hat Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber auf frische Schmierereien in den Buswartehallen am Dabendorfer Bahnhof reagiert. Sie griff selbst spontan zur Sprühdose und antwortete auf ihre Weise. Dort, wo ein Unbekannter den Spruch ‚Sind wir deuschen wirklich so dumm‘  an die Wand geschmiert hat, korrigierte sie mit Signalfarbe nicht nur die Rechtschreibfehler, sondern kommentierte die Frage mit den Worten „Wir nicht, Du schon!‘ Auch auf den zweiten Wandspruch  des Schmierfinken - ‚Wir brauchen eine Verfassung! §146 GG‘   reagierte die Juristin prompt.  ‚Es gibt keine §§ im GG, nur Artikel . . . ‘  stellte sie den Sachverhalt richtig und den anonymen Schmierer damit bloß. 

Parallel zu ihrer Aktion hat die Bürgermeisterin den städtischen Bauhof natürlich beauftragt, die Wartehallen wieder in einen ordentlichen Zustand zu versetzen. Bis dahin allerdings hofft sie, dass vor allem der offenbar wissensschwache Schmierfink die deutlichen  Korrekturen seiner dummen Sprüche zur Kenntnis nimmt.

                                                                                                   Pressemitteilung vom 4. Mai 2017

Zossens Nottehafen als Eingangstor zur Innenstadt

Bauausschuss billigt mehrheitlich Pläne der Stadt zur Umgestaltung  

Der sogenannte Nottehafen in Zossen soll  als „Eingangstor zur Innenstadt“ aufgewertet, seine Umgestaltung zur Belebung des historischen Zentrums beitragen. Das geht aus dem Plan der Stadtverwaltung hervor, der auf der jüngsten Sitzung des städtischen Bauausschusses ausführlich, aber teilweise auch kontrovers beraten wurde.  Am Ende empfahl das Gremium den Stadtverordneten mehrheitlich, der Beschlussvorlage  mit einigen kleinen Änderungen zuzustimmen. Diese werden auf ihrer nächsten Sitzung am 24. Mai 2017 darüber entscheiden.
Bürgermeisterin Michaela Schreiber informierte über Einzelheiten der geplanten Umgestaltung des Nottehafens.  Mit der Umgestaltung des Areals zwischen E-Werk und Nottekanal gewinnt die Stadt einen attraktiven Anlaufpunkt für den Wassertourismus. Er lädt wassersportbegeisterte Ausflügler ein, von Zossen aus das Umland auf den Wasserwegen zu erkunden, heißt es in der Begründung. In der Funktion als Wasserwanderrastplatz werde sich hier ein weiterer touristischer Baustein  etablieren. Da auch die Einrichtung einer Slipanlage geplant ist, werde es künftig möglich sein, mit dem Trailer Boote direkt zu Wasser zu lassen. Geplant sind mehrere  Steganlagen mit einer Länge von fünf bzw. zehn Metern. Sie werden begleitend der bestehenden Uferlinie verlaufen und zirka 25 Zentimeter über die bestehende Wasserkante des Nottekanals hinausragen. Die vorhandene Uferbefestigung soll bestehen bleiben.   Im Bauausschuss wurde in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit diskutiert, eine durchgehende Steganlage zu errichten.

Die Herstellung der Verkehrsflächen vor dem E-Werk - mit Anbindung eines Fußwegs an den Nottehafen – ist für die Stadt im Rahmen der Stadtsanierung ein wichtiger abschließender Baustein. „Bisher“, so die Bürgermeisterin, „ erfolgt das Parken der Fahrzeuge dort ungeordnet.“ Lediglich ein  schmaler befestigter Fußweg führe die Besucher des E-Werks zu dessen Eingangsbereich. Mit den jetzt geplanten Maßnahmen und der Schaffung von 38 Pkw-Stellplätzen werde der Innenstadtbereich für den Stadttourismus  weiter erschlossen, heißt es. Durch seine Lage am Nottekanal und unmittelbar am Zossener Stadtpark sind gute Wegebeziehungen sowohl  zur Innenstadt als auch zu den Rad- und Wanderwegen gegeben, die in die Umgebung führen.
Zur Umgestaltung gehört auch die Errichtung einer mit Naturstein gepflasterten Straße mit Wendehammer, die entsprechende Straßenbeleuchtung, der Bau einer Treppe sowie eines Uferweges mit Bänken und Tischen. Gedacht ist auch an eine Elektroversorgungssäule für Boote, später auch für Elektrofahrzeuge. 

 

Neuer Parkplatz in Zossens Innenstadt geplant

In der Zossener Innenstadt sollen schon bald 56 neue Pkw-Stellplätze entstehen, mit denen  die Parkplatzsituation entspannt werden kann. Über einen entsprechenden Plan der Stadtverwaltung berieten die Mitglieder des städtischen Ausschusses für Bau, Bauleitplanung  und Wirtschaftsförderung auf ihrer jüngsten Sitzung. Mehrheitlich stimmte  das Gremium dem geplanten Neubau der Stellplätze auf dem Grundstück Fischerstraße 26 zu.

Die Stellplätze und die Zufahrt zum neuen Parkplatz D werden in Pflasterbauweise analog dem benachbarten Parkplatz C ausgebaut. Vorgesehen ist auch die Errichtung eines Zauns mit Tor im hinteren Grundstücksbereich. Vom Parkplatz aus soll zudem ein Fußweg zu den Nottewiesen führen, der perspektivisch mit einem angedachten Wanderweg verbunden werden könnte.

Wie Bürgermeisterin  Michaela Schreiber betonte, sei es der Stadt wichtig gewesen, auf dem Grundstück möglichst viele Stellplätze zu schaffen und dennoch ein bequemes Einparken zu ermöglichen. Sie informierte außerdem darüber, dass hinter den neuen Stellplätzen ein Mobilfunkmast der Telekom errichtet wird. Das werde allerdings als seperate Baumaßnahme geschehen.

Ordnungsoffensive der Verwaltung angekündigt

Nach zunächst freundlichem Hinweis heißt es „Wer nicht hören will, muss zahlen“

Wucherndes Unkraut an Häuserwänden und in Rinnsteinen, wilde Müllkippen, zerschlagene Bier- und Schnapsflaschen, weggeworfene Zigarettenschachteln und diverse andere Verpackungen aus Pappe und Papier,  altes, nicht ordnungsgemäß entsorgtes  Laub, dazu die unangenehmen Hinterlassenschaften von Vierbeinern – die Liste der kleineren und großen Verstöße gegen Stadtordnung und Straßenreinigungssatzung ist lang und sorgt dafür, dass das Stadtbild leider an vielen Stellen verschandelt wird.  Dieser Zustand ist nicht nur den ordnungsliebenden Bürgern der Stadt ein Dorn im Auge, auch das Ordnungsamt der Stadtverwaltung wird ab sofort härter gegen die Sünder durchgreifen.  „Jetzt wird’s ernst“, kündigt Bürgermeisterin Michaela Schreiber an, nachdem die Stadtverordneten  einer Empfehlung des Ausschusses  Recht, Sicherheit und Ordnung gefolgt waren und die Verwaltung zur strengeren Durchsetzung  der Satzung beauftragt hatten. Einig war man sich, dass die vielerorts vernachlässigten Anwohnerpflichten und die daraus resultierenden kritischen Zustände der öffentlichen Verkehrsflächen in der Stadt und den Ortsteilen entsprechende  Maßnahmen verlangen. Unter anderem stimmte die Stadtverordnetenversammlung auch der Einstellung eines zusätzlichen Ordnungsamtsmitarbeiters für den Außendienst zu, um zu gewährleisten, dass besser kontrolliert und Verstöße gegen bestehendes Ordnungsrecht schneller geahndet werden können. „Wir werden wesentlich präsenter sein, haben die Routen neu aufgeteilt und werden auch Hinweisen von Bürgern verstärkt nachgehen“, so Schreiber.  Gleichzeitig beruhigt sie:  „Bürger, die schon immer ordentlich ihren Pflichten zur Straßenreinigung vor ihren Grundstücken nachgekommen sind, werden gar nicht bemerken, dass sich was ändert.“ Allerdings haben die ersten unverbesserlichen Sünder bereits „Post“ vom Ordnungsamt  der Stadt bekommen, mit der sie freundlich per gelbem Smiley auf ihr Versäumnis aufmerksam gemacht und aufgefordert  wurden, ihren Anliegerpflichten unverzüglich – das heißt innerhalb von 14 Tagen nachzukommen - , „damit wir uns alle in unserer Stadt Zossen wohlfühlen.“  Zu den aufgezählten Verstößen zählen das illegale Aufbringen von Steinen, Anpflanzungen, Pollern auf die Verkehrsfläche vor dem Grundstück, die ungenügende Rinnstein-, Gehweg- und Radwegreinigung, die unzureichende Laubbeseitigung, illegale Müllablagerungen vor dem Grundstück,  verwilderte Grünstreifen sowie die Nichtbeachtung der Verkehrssicherungspflicht.

Wie die Verwaltungschefin sagt, werde nach dem ersten freundlichen Hinweis als „erzieherische Maßnahme“ anschließend durch die Außendienstmitarbeiter kontrolliert, ob dieser von den Betroffenen im gesetzten Zeitrahmen berücksichtigt und der gewünschte Zustand hergestellt wurde. Wenn nicht, kommt der weniger freundliche Zettel mit dem traurigen Smiley-Blick zum Einsatz. Darin wird letztmalig eine Frist gesetzt und ein Verwarngeld für den Fall angedroht wird,  dass diese Frist ungenutzt verstreicht. „Und das kann teuer werden“, sagt die Bürgermeisterin.  Ein Ordnungsgeld bis zu 1000 Euro kann fällig werden, je nach Schwere des Verstoßes. Dabei spiele auch eine Rolle, ob jemand notorischer „Wiederholungstäter“  oder zum ersten Mal aufgefallen ist.

Das strengere Vorgehen gegenüber Ordnungsmuffeln bezieht sich im Übrigen nicht nur auf private Grundstückseigentümer, betont die Verwaltungschefin.  Die Kontrolle gelte auch für den Zustand städtischen Eigentums. Das für das Grundstück zuständige Fachamt erhält ebenso wie ein Bürger die Aufforderung vom Ordnungsamt, für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Wird dieser Aufforderung nicht nachgekommen, erhält die Bürgermeisterin persönlich Meldung von dem Fall. „Und das kann manchmal mehr weh tun als ein Ordnungsgeld zu zahlen“, sagt sie mit einem vielsagenden Lächeln im Gesicht.

Sie verhehlt nicht, dass nicht zuletzt jene Grundstücke immer wieder Sorgen bereiten, bei denen die Eigentümer nicht bekannt sind. In solchen Fällen ist nicht etwa die Stadt verantwortlich, sondern muss eine gesetzliche Vertretung eingesetzt werden. Es können sogenannte Ersatzvornahmen angeordnet werden, deren Kosten einem möglichen künftigen Eigentümer mit in Rechnung gestellt werden.

Die Straßenreinigungssatzung ist nachzulesen unter www.zossen.de/Bürger/Bürgerinformationssystem/Satzungen und Gesetze

Grundstückstausch notariell beurkundet

Entscheidende Hürde auf dem Weg zum Schulneubau in Dabendorf ausgeräumt

Wie von Bürgermeisterin  Michaela Schreiber auf der jüngsten Sitzung der Zossener Stadtverordneten angekündigt, ist der nach jahrelangen Verhandlungen vereinbarte Grundstückstausch zwischen einem Dabendorfer Eigentümer und der Stadt Zossen nun auch notariell beurkundet worden. Der Notartermin fand am Dienstag, dem 18. April 2017, in Zossen statt. Damit ist die entscheidende Hürde auf dem Weg zum beschlossenen Neubau der Gesamtschule Dabendorf aus dem Weg geräumt.  Zwar konnte die Stadt von Anfang an das eigentliche Grundstück für die Bebauung  mit dem Schulgebäude zur Verfügung stellen, aber für den Bau des geplanten Mehrzweckgebäudes, das für den  Schulbetrieb erforderlich  ist (Heizungsanlage, Mensa, Aula, Umkleideräume für den Sportunterricht), war ein weiteres Grundstück in der Nachbarschaft erforderlich. Bürgermeisterin Schreiber zeigte sich erleichtert und zufrieden darüber, dass es nun endlich mit dem Schulneubau losgehen kann. Der Aufsichtsrat der Zossener Wohnungsbaugesellschaft (ZWG) wird sich noch in den kommenden Tagen treffen, um über das weitere zeitliche  Vorgehen zu beraten. Parallel zum vertraglich vereinbarten Grundstückstausch   laufen derzeit noch die Kreditverhandlungen mit den Banken. Außerdem gehe es nun darum, so schnell wie möglich die bereits vorbereiteten Leistungsverzeichnisse an Bauunternehmen zu versenden, um möglichst günstige Angebote einzuholen. Sie gehe davon aus,  dass noch im Spätsommer Baubeginn sein könnte, wenn der Fahrplan wie geplant umgesetzt wird.

Grünes Licht für den Zossener Haushalt 2017

Kämmerin lobt konstruktive Arbeit des Finanzausschusses

Mit großer Mehrheit haben Zossens Stadtverordnete auf ihrer Sitzung am 29. März 2017 im Bürgerhaus Wünsdorf die Haushaltssatzung 2017 der Stadt Zossen mit ihren Anlagen, dem Haushaltsplan, dem Stellenplan sowie dem Investitionsprogramm  bis 2020 beschlossen. Wie Kämmerin Andrea Hollstein zuvor erklärte, habe der Haushaltsplan 2017 ein Volumen in Höhe von 53,6 Millionen Euro.  Dennoch sei der Gestaltungsspielraum äußerst gering, da  allein rund 46 Prozent des Geldes  für Umlagen und Transferleistungen an den Landkreis Teltow-Fläming (Kreisumlage) bzw. das Land Brandenburg („Reichensteuer“ etc.) gebunden sind. Weitere 41 Prozent müssen für Personal, bauliche Unterhaltung und Bewirtschaftung der kommunalen Gebäude aufgewendet werden, rund 9 Prozent Abschreibungen sind zu erwirtschaften, die restlichen 4 Prozent  sind für den Verwaltungsbetrieb erforderlich. Dennoch stehen  noch  2,1 Millionen Euro für Investitionen in den Bereichen Hochbau, Tiefbau sowie Sportstätten/Außenanlagen zur Verfügung, der Umbau der Kita Schöneiche ist finanziell im Haushalt abgesichert und 120 000 Euro werden wieder für Vereine, Heimatpflege  und gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Hollstein dankte dem Finanzausschuss für dessen konstruktive und zielführende Arbeit im Vorfeld  der Beschlussfassung.   In vier Sitzungen hatte das Fachgremium  über den vorgelegten Entwurf  der Stadtverwaltung  beraten. Dass es noch nie so wenig Fragen gab wie diesmal,  wertete die Kämmerin äußerst positiv.  Im Gegenzug gab’s auch Lob für die professionelle Arbeit der Verwaltung, insbesondere der Kämmerei, bei der Erarbeitung der umfangreichen Haushaltsunterlagen, die trotz Softwareumstellung  erfolgte. Die große Mehrheit der Stadtverordneten folgte dann auch mit ihrem Votum der Aufforderung der Kämmerin: „Lassen Sie uns starten!“

 

"Geldflucht" ausgebremst

Zossen. Bürgermeisterin Michaela Schreiber hat mit Unverständnis auf Aussagen in einem Zeitungsartikel mit der Schlagzeile „Vermessung der Zentralität“ reagiert. Darin wird behauptet, dass die Stadt Zossen als Mittelzentrum ihre Versorgungsfunktion für Umlandgemeinden beim Handel nur bedingt erfülle. Inzwischen sei es nur noch die halbe Wahrheit, dass die Menschen aus den umliegenden Gemeinden nicht nach Zossen fahren, um sich zu versorgen, sondern wie die Zossener selbst  nach Rangsdorf ins Südring-Center, so Schreiber.  Sie entnehme der aktuellen IHK-Studie aus dem Jahr 2016 zum Thema Einzelhandel im Land Brandenburg, dass die Stadt Zossen inzwischen einen sogenannten Zentralitätswert von 61 Prozent hat. Das sei zwar noch immer nicht ausreichend, aber bereits ein deutliches Plus von zehn Prozent im Vergleich zu 2011.  Mit dem Begriff Zentralität wird der Zu- bzw. Abfluss von Kaufkraft gemessen. Bei einem Wert von 100 Prozent geben die Bürger ihr Geld nur in der eigenen Stadt aus. Damals belegte  die erste Studie dieser Art, dass die Zossener jeden zweiten Euro auswärts - zum Beispiel im Südring-Center Rangsdorf  oder im A 10-Center Wildau  - ausgeben. Die „Geldflucht“, wie es damals die MAZ nannte, sei inzwischen spürbar ausgebremst worden, so Schreiber. An dieser positiven Entwicklung habe nicht zuletzt das von der Stadt Zossen gegen den Widerstand politischer Gegner  wie der Linken in der Zossener SVV  und einiger anderer Skeptiker vorangetriebene und inzwischen erfolgreich etablierte Einkaufsareal an der Stubenrauchstraße mit Anbietern wie Kaufland, Takko, Deichmann, Pfennigpfeiffer, AWG u.a.m. eine entscheidende Aktie.  „Richtig ist, dass es im Zossener Stadtgebiet derzeit beispielsweise noch keinen Baumarkt oder keine Zoofachhandlung gibt, weshalb das Südring-Center für viele Zossener noch immer ein Anlaufpunkt ist. Aber wir arbeiten daran, auch diese Versorgungslücken zu schließen“, betont Schreiber. Inzwischen habe sich erfreulicherweise auch die Drogeriekette Rossmann in der Stadt mit einem Neubau niedergelassen. „Auch das hätte man schon ein paar Jahre eher haben können, wenn es nicht immer wieder vereinzelte Versuche auf politischer Ebene geben würde, die Entwicklung der Stadt zu torpedieren“, so die Verwaltungschefin.

In dem aktuellen MAZ-Artikel wird Rangsdorf  als Kommune mit einem der höchsten Zentralitätswerte (149) erwähnt, wobei verschwiegen wird, dass dies im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2011 ein Minus von fast 40 bedeutet. „Vor allem das Südring-Center hat offenbar nicht zuletzt unter der gewachsenen Konkurrenz aus Zossen zu leiden“, vermutet Michaela Schreiber. Sie sieht sich angesichts der neuen Zahlen darin bestätigt, dass es richtig war und sich längst ausgezahlt  hat, größere Handelseinrichtungen in Zossen anzusiedeln. „Hätten wir uns damals geschlagen gegeben, würde heute sicher noch viel mehr Kaufkraft abfließen“, sagt sie. Dabei hat sich die statistische Kaufkraft pro Einwohner von 4578 Euro im Jahr 2011 auf 5214 Euro im Vorjahr erhöht.

                                                                                                 Pressemitteilung vom 30. März 2017

Eingangsbereich zum Stadtpark wird erneuert

Wie von Zossens Stadtverordneten beschlossen, wird derzeit die Treppe und der Eingangsbereich zum Stadtpark an der Bahnhofsstraße erneuert. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung für das Vorhaben liegt vor. Die Arbeiten sollen bis spätestens Ende April abgeschlossen sein. Geplant ist, später auch die Stadtparktreppe an der Kirchstraße zu erneuern.

Weiße Rosen in Z-Form für den Bahnhofsvorplatz

Nach Fertigstellung der Parkplätze auf der linken Seite des Bahnhofsvorplatzes  und restlichen Erdarbeiten wurde das Areal vor dem Zossener Bahnhofsgebäude nun weiter komplettiert und noch attraktiver gestaltet. So sind im Auftrag der Stadtverwaltung  in der Mitte des Platzes  300 weiße Rosen gepflanzt worden. Das Besondere: Die Beete sind so angelegt, dass die halbgefüllten Blüten der Rosen aus der Luft gesehen ein großes geschwungenes Z wie Zossen ergeben. Die Rosen der Sorte „Rosa Innocencia“ duften zart, werden maximal 50 Zentimeter hoch und blühen mehrfach von Juni bis September. Parallel dazu wurden auf der linken Seite des Bahnhofsvorplatzes - entsprechend der gegenüberliegenden Seite – mehrere Feuerahorn-Bäume  gepflanzt. Die aus Asien stammenden  Kleinbäume „Acer ginnala“ zeichnen sich durch eine früh einsetzende leuchtend rote Herbstfärbung aus und können bis zu sieben Meter hoch werden. Blütezeit ist im Mai.

Neue Abfallbehälter im Zossener Stadtpark

Zossen. Nachdem im vergangenen Jahr im kompletten Innenstadtbereich, am Bahnhof in Zossen und inzwischen auch im Strandbad Wünsdorf durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs mehrere  Dutzend neue Abfallsammelbehälter aufgestellt wurden, stehen nun auch im Stadtpark neun neue Abfallbehälter, zum Teil mit Aschern, in denen Raucher ihre Zigarettenkippen entsorgen können.  Gleichzeitig entfernten die Bauhofmitarbeiter  die zum großen Teil beschmierten bzw. beschädigten Behälter.  Bürgermeisterin Michaela Schreiber kündigte an, nach und nach auch in den Ortsteilen - zum Beispiel vor den Dorfgemeinschaftshäusern -  in die Jahre gekommene bzw. beschädigte Abfallbehälter austauschen zu lassen.  Ziel sei es, die Sauberkeit in der Stadt zu erhöhen und die Bürger zu motivieren, ihren Abfall inklusive Kippen ordentlich in den davor vorgesehenen Behältern  zu entsorgen. Dazu bedarf es allerdings der Mithilfe aller Bürger.

                                                                                                Pressemitteilung vom 20. März 2017

Bürgermeisterin geht in Revision

Zossen.  Bürgermeisterin Michaela Schreiber  hat bestätigt, dass sie gegen das schriftlich noch nicht vorliegende Urteil  des Landgerichts Potsdam im Zusammenhang mit dem Zitieren aus Gerichtsakten  bereits über ihren Anwalt Revision eingereicht hat.  Nachdem die Zossener Verwaltungschefin sowohl in erster Instanz am 10. Juli 2014 vom Amtsgericht Zossen als auch am 22. Oktober 2015 vorm Landgericht Potsdam vom Vorwurf freigesprochen worden, sie habe im November 2012  Inhalte aus eine ihre Person betreffende Ermittlungsakte  verbotenerweise im nichtöffentlichen Teil der Stadtverordnetenversammlung vorgelesen, wurde sie nun nach einer von der Staatsanwaltschaft geforderten Revision in einer weiteren Verhandlung des Landgerichts zur Zahlung von 4500 Euro bzw. 30 Tagessätzen von jeweils 150 Euro verurteilt.

Angestrebt worden war das Verfahren gegen Zossens Bürgermeisterin einmal mehr von Jörg Wanke, der selbst bei der besagten Sitzung gar nicht dabei war, sondern sich deren Verlauf vom Stadtverordneten Carsten Preuß, Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Zossener SVV, habe  erzählen lassen. Wanke war es auch, der Schreiber  bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Neuruppin wegen angeblicher Korruption angezeigt hatte, was von Preuß in seinem Bürgermeisterwahlkampf 2011 gegen die Amtsinhaberin ausgeschlachtet worden war, in dem Schreiber öffentlich als korrupte Bürgermeisterin verunglimpft wurde.  Das intensive Ermittlungsverfahren gegen die Bürgermeisterin wurde schließlich 2013 eingestellt.  Es hatte sich  herausgestellt, dass alle  Anschuldigungen komplett haltlos waren, was auch auf die Zeugenaussagen der zum überwiegenden  Teil  selben Belastungszeugen wie in dem jetzigen Verfahren zutraf. „Die Schlammschlacht im Bürgermeisterwahlkampf gegen mich führte nicht zuletzt zu einem schwierigen Klima in der Stadtverordnetenversammlung “, so Schreiber.  Auf eine Entschuldigung  der Beiden warte sie bis heute.  Statt dessen sind es erneut Preuß und Wanke, die diesmal im Zusammenhang mit der Gesamtschule  Dabendorf wieder massive Stimmungsmache  gegen die Bürgermeisterin  betreiben. „War es 2011 unter anderem die Goetheschule in Zossen, die von Preuß für seinen Wahlkampf missbraucht wurde, ist es 2017 in seinem Bundestagswahlkampf  die Dabendorfer Gesamtschule, die er mit medialer Hilfe im übertrieben schlechten Licht  darstellt“, betont Schreiber.  Am Montag, dem 13. März 2017, könne sich der städtische Bauausschuss selbst ein Bild von der aktuellen Situation an der Schule machen, so die Bürgermeisterin.

                                                                                                Pressemitteilung vom 13. März 2017

Neue Kästen für Vögel und Fledermäuse

In Vorbereitung der  bevorstehenden Flug- und Brutsaison der Vögel  und Fledermäuse wurden vom Grünflächenamt der Stadt Zossen in den vergangenen Tagen 14 nagelneue Fledermauskästen, sieben  Starenkästen sowie  sieben Meisenkästen einer Firma für Vogelschutzgeräte und Naturschutzprodukte im Stadtpark Zossen und auf dem Friedhof Zossen verteilt.  Auch von der  Arbeitsgemeinschaft Holz  der Oberschule Wünsdorf  wird noch eine Lieferung der von den Kindern und Jugendlichen selbst gezimmerter Nistkästen erwartet, die dann ebenfalls  noch angebracht werden. Mit der Maßnahme soll der Verlust der natürlichen Nisthöhlen  ausgeglichen werden, der durch die Fällung der maroden Straßenbäume entsteht.
Übrigens: Im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Zossen können sich Interessierte kostenlos Baupläne für Nistkästen in verschiedenen Ausführungen abholen, falls jemand mit seinen Kindern oder für seinen Garten  Nistkästen selbst bauen möchte.

Schäferhund bleibt beliebtester Vierbeiner

In Zossen gab es 2016 insgesamt rund 1775 steuerpflichtige Hunde

 

Der Schäferhund  ist und bleibt der beliebteste  Vierbeiner in der Stadt Zossen. Im vergangenen Jahr waren im Bürgerbüro der Stadtverwaltung mehr als 240 Tiere dieser Art angemeldet. Die Palette reicht dabei vom Deutschen und Altenglischen über den Schottischen und Australischen bis hin zu den selten gehaltenen Kaukasischen, Portugiesischen und  Weißen Schweizer Schäferhunden.  Sehr beliebt bei den Zossener Hundefreunden sind außerdem der Labrador Retriever (57 gemeldete Tiere) und der Golden Retriever (44 Tiere). Insgesamt waren im Vorjahr nach aktuellen Angaben  rund 1775 Hunde steuerpflichtig angemeldet. Da die Stadt zu den Kommunen mit besonders niedrigen Hundesteuern - 20 Euro pro Tier und Jahr - gehört, beliefen sich die Einnahmen insgesamt auf rund 55 500 Euro und lagen damit allerdings etwas über denen des Vorjahres, da die Zahl der Hundeliebhaber  offenbar weiter zugenommen hat.

 

Bemerkenswert ist die in Zossen vertretene Vielfalt der Hunderassen. Da die Stadt per Gesetz verpflichtet ist, alle Hunde mit einer Schulterhöhe von mindestens 40 Zentimetern oder bei einem Gewicht von mindestens 20 Kilogramm nicht nur steuerlich, sondern auch ordnungsbehördlich zu erfassen, besitzt die Stadt eine gute Übersicht über Zahl und Art der Vierbeiner. Unter den mehr als 770 ans Innenministerium gemeldeten Hunden befanden sich 2016 auch je ein Bayerischer Gebirgsschweißhund, eine Slowakische Schwarzwildbracke sowie ein Thailandischer Ridgeback.  Insgesamt umfasst die Liste fast 90 verschiedene Rassen. 

 

 

Hintergrund:

 

Hundesteuer  muss in der Regel jeder zahlen, der zu privaten Zwecken einen Hund hält. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hund nur im heimischen Garten unterwegs ist, oder ob er über die Wiesen und Felder der Gemeinden läuft. Jeder, der Privat einen Hund hält, ist zunächst einmal verpflichtet, Hundesteuer zu bezahlen.

 In der Stadt Zossen erhält jeder Bürger, der seinen Hund ordnungsgemäß anmeldet, kostenlos ein Gassibag. Für nur einen Euro kann er dann im Bürgerbüro weitere Bags nachkaufen.

Im Zossener Stadtgebiet gibt es inzwischen zwei speziell für Hunde geschaffene Badestrände. Der eine befindet sich in der Adlershorststraße am Großen Wünsdorfer See in Wünsdorf, der andere am Kleinen Zeschsee, Unter den Eichen, in Zesch am See.

Das Ordnungsamt der Stadt hat bei nicht ordnungsgemäßer Anmeldung eines Hundes die Möglichkeit, ein Bußgeldverfahren zu eröffnen.

Für einen Hund, der zum Beispiel aus gewerblichen Gründen, z.B. bei einem Unternehmen als Wachhund gehalten wird, fallen keine Steuern an. Auch Blindenhunde sind steuerbefreit. Hunde, die mit auf die Jagd gehen, können teilweise befreit werden. Sporthunde hingegen sind ebenfalls steuerpflichtig.

 

Dort, wo es viele Hunde gibt, spielen natürlich auch deren sichtbare Hinterlassenschaften im öffentlichen Raum immer wieder eine Rolle. Deshalb sei an dieser Stelle freundlich auf die Verantwortung der Hundebesitzer in diesem Punkt verwiesen. Das gilt auch für die Beachtung der Leinenpflicht entsprechend der Ordnungsbehördliche Verordnung über das Halten und Führen von Hunden. www.zossen.de/Bürger/Bürgerinformationssystem/Satzungen und Gesetze). 

Im vergangenen Jahr haben Außendienstmitarbeiter  des Ordnungsamtes 91 mündliche Verwarnungen gegenüber Hundebesitzern ausgesprochen, da diese ihre Tiere in der Öffentlichkeit nicht angeleint hatten.

FZZ offiziell im Bürgerhaus Wünsdorf eröffnet

Hannelore Müller, Regina Handke, Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Franziska Städter (v.l.n.r.).Der Yoga-, Tanz- und Theaterraum (l.). Während der Beratung können die Kinder im FZZ spielen.

Das Familienzentrum der Stadt Zossen im Bürgerhaus Wünsdorf ist am Montag, dem 6. Februar 2017, offiziell eröffnet worden. Bürgermeisterin Michaela Schreiber, Leiterinnen mehrerer Kindertagesstätten der Stadt Zossen sowie Vertreter des Jugendamts des Landkreises Teltow-Fläming überbrachten der Leiterin der Einrichtung, Regina Handke, und ihren beiden Mitstreiterinnen Hannelore Müller und Franziska Städter die besten Wünsche für eine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Familien und deren Kinder.  Das Familienberatungszentrum, finanziell gefördert durch den Landkreis Teltow-Fläming, soll zum Anlaufpunkt für Eltern werden, die Fragen rund um die Themen Familie, Kinder und Erziehung haben. Neben regelmäßigen Beratungsangeboten in pädagogischen Fragen und zu Themen wie beispielsweise gesunde Ernährung – so die Vorstellungen, die hinter der Idee stecken - soll es eine Krabbelgruppe für Kinder bis zwei Jahre geben. Angedacht ist außerdem,  Familien-Yoga zu betreiben sowie Märchenstunden bzw. Mitmach-Theater für die Kinder anzubieten.

„Wir beginnen mit einer Krabbelgruppe für Kinder bis zwei Jahren, die immer freitags stattfinden wird“, so Regina Handke. Los geht’s am Freitag, dem 10. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. Die  bisherige Leiterin der Konsultations-Kita „Rappelkiste“ in Wünsdorf war Ende des zurückliegenden Jahres offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit ihrem reichen  Erfahrungsschatz aus 46 Dienstjahren und  mit ihrem in zahlreichen Qualifizierungen - zum Beispiel in der Weiterbildung zur Sozialpädagogin und Praxisberaterin - angeeigneten Fachwissen ist sie  für diese verantwortungsvolle Aufgabe prädestiniert.  „Ab dem 13. Februar können sich Eltern mit ihren Kindern immer montags von 16 bis 18 Uhr beim Eltern-Kind-Yoga geistig und körperlich fit halten“, sagt Regina Handke. Des Weiteren können sich Kinder ab 3 Jahren immer mittwochs von 15.30 bis 17.30 Uhr in einer Tanz- und Theatergruppe betätigen. Donnerstags wird ein Eltern-Beratungstag in der Zeit von 16 bis 18 Uhr durchgeführt. „Während der Beratung“, so Regina Handke, „können die Kinder im Familienzentrum spielen.“  Geplant sind weitere Veranstaltungen und Vorträge, deren Themen sich nach den Interessen und Vorschlägen der Eltern richten.

Neue Königin für den Fläming gesucht

Nachdem die Stadt Zossen auf der Grünen Woche zur Fläming-Hauptstadt gekürt wurde, sucht der Bund der Fläming-Königinnen  nun eine Nachfolgerin für die amtierende Fläming-Königin Carolin Gedlich. Ab sofort können sich interessierte Kandidatinnen für dieses königliche Amt bewerben, heißt es in einer Pressemitteilung des Tourismusverbandes  Fläming. Bewerberinnen müssen das 18. Lebensjahr zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung vollendet haben. Ihr Hauptwohnsitz sollte sich in der Reiseregion Fläming befinden – die Bewerberin muss in einem der Landkreise Teltow Fläming, Potsdam-Mittelmark, Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld, im Jerichower Land oder der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau wohnhaft sein.

 

Um als Botschafterin der Region den Fläming kompetent zu repräsentieren, sollte sich die jeweilige Kandidatin in der Geschichte, Kultur, Brauchtum des Flämings und in den touristischen Besonderheiten der Reiseregion auskennen. Sie sollte Engagement, Lust und Zeit aufbringen, für voraussichtlich ein Jahr die Vertreterin und Botschafterin des Flämings zu sein. Interessierte können sich bis zum 28. Februar 2017 für das Amt der Fläming-Königin bewerben. Die Bewerbung sollte eine kurze persönliche Vorstellung, den Grund der Bewerbung um das Amt, sowie ein Foto von sich enthalten.  Geplant ist, die neue Fläming-Königin in Zossen – der diesjährigen Fläming-Hauptstadt – im Rahmen des „Festes der Vereine“ am 6. Mai 2017  zu krönen.

 

„Es ist eine schöne, interessante und auch verantwortungsvolle Aufgabe, die Regentin über den wunderschönen Fläming zu sein. Erlebnisreiche Monate liegen vor der neuen Königin. Wir vom Bund der Fläming-Königinnen werden die neue Königin während ihrer Regentschaft stets mit Rat und Tat unterstützen“, so Andrea Wesnick, ihres Zeichens 13. Fläming-Königin.

 

Bewerbungen bitte per Mail an:

flaemingkönigin-2012@freenet.de, info-bdk@t-online.de oder info@reiseregion-flaeming.de

Alternativ per Post an:

Bund der Flämingköniginnen

Andreas Wesnick

Gölsdorf 37A

14913 Niedergörsdorf

Der Fläming hat eine neue Hauptstadt

Zossen ist die erste offizielle „Fläming-Hauptstadt“ und wird damit 2017 zum Aushängeschild der Reiseregion vor der südlichen Berliner Stadtgrenze. Das gab Kornelia Wehlan, Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming und Vorsitzende des Tourismusverbands Fläming e.V., am Sonnabend, dem 28. Januar 2017, während des Flämingtags auf der Grünen Woche bekannt.

Wehlan und die amtierende Flämingkönigin Carolin Gedlich übergaben auf der Bühne der Brandenburghalle den symbolischen „Hauptstadt-Staffelstab“ in Form eines Banners an die Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Landrätin Kornelia Wehlan sagt dazu: „Der Titel ‚Fläming-Hauptstadt‘ würdigt kreative Ideen und Engagement im touristischen, kulturellen und sozialen Bereich. Zossen überzeugt mit vielen Angeboten, die sehr gut zu den Markenwerten der Reiseregion Fläming passen.“

Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber ergänzt: „Diese Werte werden bei uns vielfältig mit Leben gefüllt. ‚Aktiv‘ geht es beim Wandern, Schwimmen und Draisine- oder Radfahren zu. ‚Wertvoll‘ sind unbestritten die ausgestellten Zeitzeugnisse der Vergangenheit – ob im Schul-, Heimat- oder Garnisonsmuseum – sowie Architektur und Historie der barocken Dreifaltigkeitskirche. ‚Lecker‘ sind nicht zuletzt die heimischen Produkte, die unter anderem frisch auf dem Kraut- und Rübenmarkt in der Innenstadt verkauft werden. Wir freuen uns, als ‚Fläming-Hauptstadt 2017‘ Botschafter der Region zu sein und weitere touristische Angebote zu entwickeln, die unsere Kommune noch bekannter machen.“

Zossen lockt seine Gäste unter anderem mit den Strandbädern am Motzener, Wünsdorfer und Zeschsee, mit dem Horstfelder Wasserskipark und der Draisinenstrecke sowie den kulturellen Angeboten im Galerie-Café, im E-Werk und in der Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf, wo die Bunkerführungen besonders beliebt sind.

Des Weiteren sind in diesem Jahr wieder verschiedene Veranstaltungen geplant, darunter das traditionelle „Fest der Vereine“ am 6. Mai im Stadtpark zwischen Nottekanal und Burgruine, auf dem tausende Besucher unter anderem mit dem spannenden Wettbewerb ungewöhnlicher Wasservehikel, einem bunten Bühnenprogramm sowie einem Höhenfeuerwerk unterhalten werden. Im Ortsteil Kallinchen steigt im Juli das Sommerfest mit einem bunten Bootskorso auf dem Motzener See. Am ersten Wochenende im September können Besucher beim dreitägigen Weinfest durch die Innenstadt schlendern und im großen Festzelt und den kleinen, gemütlichen Höfen den Rebensaft verkosten. Am zweiten Adventswochenende lockt der Zossener Weihnachtsmarkt in besinnlicher Atmosphäre.

Die offizielle Krönung der neuen Flämingkönigin wird am 6. Mai 2017 während des „Festes der Vereine“ in Zossen stattfinden.

 

Das Projekt „Fläming-Hauptstadt“

 

Das Konzept einer „Fläming-Hauptstadt“ entstand letztes Jahr im Zuge der Neuausrichtung des Tourismusverbands Fläming e.V. Ein Probelauf erfolgte mit der Stadt Luckenwalde, die 2016 bereits die Krönung der Fläming-Königin in ihrem Frühlingsfest mit einband. Zossen ist die erste Kommune, die offiziell den Titel trägt. Die „Fläming-Hauptstadt“ wird in Zukunft jedes Jahr von einem Wahlgremium aus den Bewerbern ausgewählt. Kriterien für die Auswahl sind unter anderem eine gute touristische Infrastruktur, eine regionale Ausstrahlungskraft und Attraktivität für die Bewohner und Gäste sowie die Identifikation mit der Marke „Der Fläming“. Ziel ist es, durch die Auszeichnung als „Fläming-Hauptstadt“ und die Einbindung in die Marketing- und Presseaktivitäten des Tourismusverbands Fläming e.V. das Image des jeweiligen Ortes auf regionaler und Landesebene zu stärken und seine besonderen Angebote weiter bekannt zu machen. Dadurch sollen neue touristische Leuchttürme entstehen und die Zusammenarbeit in der Region verstärkt werden.

                                                    

Die Reiseregion Fläming ist weit über ihre Grenzen als Wandergebiet und durch die Flaeming-Skate bekannt. Sie ist eine länder- und kreisübergreifende Reiseregion südlich von Berlin im Städtedreieck Berlin/Potsdam, Magdeburg und Leipzig. Die Reiseregion Fläming schließt die Brandenburger Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming und in Sachsen Anhalt die Landkreise Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg ein. Mit knapp 1,3 Millionen Übernachtungen und über 500.000 Gästen im Jahr 2015 zählt der Fläming zu den stärksten Reiseregionen in Brandenburg. Der Tourismusverband Fläming e.V. hat seinen Sitz in der Spargelstadt Beelitz. Er ist die touristische Marketingorganisation der Reiseregion Fläming.       

       

Bürgermeisterin kritisiert Agieren der Berliner Stadtgüter im Stadtgebiet

Vertreter der Berliner Stadtgüter, einer Immobiliengesellschaft für Wirtschaft und Natur, versuchen derzeit nach Aussagen von Bürgern aus den Zossener Ortsteilen Nunsdorf, Schünow und Glienick Eigentümer von Privatflächen zwischen Glienick, Werben, Nunsdorf, Schünow und Horstfelde  zum Verkauf bzw. zur Verpachtung der Grundstücke zu drängen, mit dem erklärten Ziel, dort  künftig gewinnbringende Windkraftanlagen bauen zu lassen. Viele Bürger fühlen sich unter Druck gesetzt und sind verunsichert, einige haben sich daraufhin in der Stadtverwaltung gemeldet, um Auskunft zu bekommen, ob  tatsächlich geplant sei und es rechtlich zulässig ist, in diesem Bereich Windräder aufzustellen.  Bürgermeisterin Michaela Schreiber sieht das Agieren der  Berliner Stadtgüter im Zossener Stadtgebiet mehr als kritisch. Diese waren 2007 von einem landeseigenen Unternehmen in eine privatrechtliche GmbH umgewandelt worden und verwalten und bewirtschaften außerhalb Berlins im Land Brandenburg zirka 16 500 Hektar Land.  Bereits 2012 hatte die Stadt Zossen, die selbst in dem Bereich vor allem Wegeflächen besitzt,  auf Anfrage erklärt, dass sie dort keine Flächen für Windkraftanlagen zur Verfügung stellen beziehungsweise auch keine Überfahrtrechte gewähren wird. Schreiber verweist  auf den aktuellen Stand der Dinge, wonach der gültige Regionalplan Havelland-Fläming, der als übergeordnete Planung  die potenziellen Konzentrationsflächen für  Windkraft vorgibt, keine Windeignungsflächen für das genannte Gebiet vorsieht. Demzufolge bestehe dort auch kein Recht zum Bau von Windkraftanlagen. Zum anderen, so Schreiber weiter, sei man in den sechs Jahren, in denen die Stadt an dem Flächennutzungsplan gearbeitet hat, zu dem Schluss gekommen, dass im nordwestlichen Teil der Stadt keine Windeignungsflächen vorliegen. Die von der Stadt Zossen vorgesehene Windeignungsfläche zwischen Wünsdorf, Kallinchen und Schöneiche decke sich dagegen zum Teil mit den im Regionalplan ausgewiesenen Konzentrationsflächen.  Auf der jüngsten Sitzung der Zossener Stadtverordneten war für ein 750 Hektar großes Gebiet zwischen Wünsdorf, Kallinchen und Lindenbrück ein Bebauungsplan beschlossen worden, womit die Stadt auch die Planungshoheit für das Areal habe und Art und Maß der Nutzung regeln kann.  Mit dem Thema Windkraft, so die Bürgermeisterin, werde die Stadt sich auch weiterhin intensiv beschäftigen müssen. So stehe in diesem Zusammenhang auch die 1. Änderung des beschlossenen Flächennutzungsplans auf der Agenda.  Schreiber kritisiert die Versuche des Berliner Immobilienunternehmens, den Brandenburgern  immer mehr Windräder „vor die  Nase“ setzen zu wollen und die schöne Landschaft zu verschandeln, die nicht zuletzt von den Hauptstädtern gern als Erholungsgebiet genutzt wird. „Leider ist es so, dass man mit  teurem Ökostrom mehr Geld verdient als mit dem Anbau von Getreide.“ Wie Schreiber sagt, steht die Verwaltung auch weiterhin bereit, betroffenen Bürgern Auskunft  zu dem Problem Windeignungsflächen zu geben.   

Dorfgemeinschaftshaus Nunsdorf übergeben

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Nach mehrmonatiger Bauzeit ist das modernisierte Nunsdorfer Dorfgemeinschaftshaus wie geplant noch im Dezember seiner Bestimmung übergeben worden. Bürgermeisterin Michaela Schreiber hatte alle Zossener eingeladen, sich am Freitag, dem 16. Dezember 2016, das neue Schmuckstück im Zossener Ortsteil Nunsdorf anzuschauen. Eine offizielle Schlüsselübergabe  im herkömmlichen Sinne an Ortsvorsteher Burkhard Degner, der hier ab sofort auch sein Büro hat, in dem er seine Sprechzeiten abhalten wird,  gab es nicht, da zwar das alte Haus modernisiert worden ist, dass Türschloss aber noch das gleiche ist. Die von den Stadtverordneten Anfang des Jahres beschlossene Mittelverwendung u.a. in den Bereichen Hoch- und Tiefbau sah für das Dorfgemeinschaftshaus Nunsdorf eine Summe von rund 250 000 Euro vor. „Gut angelegtes Geld“, wie die Nunsdorfer während ihrer Hausbesichtigung und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein betonten. Im Erdgeschoss befindet sich neben dem Büro des Ortsvorstehers ein größerer Mehrzweckraum inklusiver moderner Küche für Veranstaltungen, Sitzungen und Familienfeiern.

Fördermittelbescheid für Umbau und Sanierung der Kita Schöneiche

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In der Kita Schöneiche hat Brandenburgs Jugendstaatsekretär Thomas Drescher am Freitag, dem 16. Dezember 2016, einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 240 000 Euro  an Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber übergeben.  Anwesend waren neben Kita-Leiterin Kathrin Zschernagk  auch Schöneiches Ortsvorsteher Norbert Magasch. Die zweckgebundene Zuwendung  aus der Kinderbetreuungsfinanzierung dient dem  beschlossenen Umbau und der Sanierung der Kita Schöneiche  und wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg ausgereicht. Die Summe der  Fördermittel entspricht etwa einem Viertel der von der Stadt Zossen veranschlagten Investitionskosten. Mit den  geplanten Baumaßnahmen soll die Kapazität der Kita Schöneiche so erhöht werden, dass hier künftig bis zu 60 Kinder betreut werden können. Derzeit gehen 20 Kinder in die Einrichtung.

Der Staatssekretär nutzte zugleich die Möglichkeit, sich im Gespräch mit Bürgermeisterin Schreiber ein Bild von der Kita-Landschaft der Stadt Zossen und deren anspruchsvollen Erziehungsstandards zu machen. Michaela Schreiber hofft nun, dass die Stadt so schnell wie möglich die Baugenehmigung erhält, um dann sofort mit dem Um- und Ausbau beginnen zu können. Zugleich lud sie Staatssekretär Drescher nach Ende der Bauarbeiten zur Übergabe der fertigen Kita ein.