Bürgermeisterin Schreiber weist Kritik von Rocher zurück

Mit Unverständnis hat Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber auf Äußerungen von ihrem Rangsdorfer Amtskollegen Klaus Rocher reagiert. Dieser hatte in einem MAZ-Artikel - angesprochen auf die Orientierung seiner Gemeinde zu den Nordkommunen Ludwigsfelde, Blankenfelde-Mahlow und Großbeeren sowie zum Verhältnis zum Mittelzentrum Zossen - behauptet, „dort läuft leider nicht viel.“ „Allerdings geht aus dem sehr allgemein formulierten Vorwurf nicht hervor, was Herr Rocher wirklich meint“, so Bürgermeisterin Schreiber. Sie lasse sich die gute Zusammenarbeit mit den beiden anderen Kommunen im Mittelzentrumbereich Zossen - dabei handelt es sich um die Gemeinde Am Mellensee und die Stadt Baruth/Mark – nicht kaputtreden, so Schreiber. Leider sei die Teilnahme des Rangsdorfer Bürgermeisters bei den gemeinsamen Zusammenkünften in der Vergangenheit „mehr als unregelmäßig“ gewesen, oft habe er sogar unentschuldigt gefehlt, was der Zusammenarbeit und dem Arbeitsklima nicht zuträglich gewesen sei. Schreiber sieht in der Kritik Rochers einen weiteren Versuch Rochers, die Leistungen der Stadt Zossen als Mittelzentrum kleinzureden. Unlängst erst hatte Rangsdorfs Bürgermeister kritisiert, dass Rangsdorf bei der Erarbeitung des Landesentwicklungsplans (LEP) seiner Ansicht nach zu kurz gekommen sei, und sich für eine Funktionsteilung ausgesprochen. „Ich habe damals schon deutlich gemacht, dass wir keine Hilfe benötigen, um unsere Funktion als Mittelzentrum zu erfüllen. Wir machen das aus eigener Kraft seit Jahren erfolgreich“, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Sie  vermutet, dass der Rangsdorfer Verwaltungschef befürchtet - wie von ihm schon öffentlich angesprochen -, dass die Gemeinde Rangsdorf bei einer möglichen Gebietsreform in die Stadt Zossen integriert werden könnte.  Zudem verweist sie auf die Einschätzung der Landesregierung, die eine Funktionsteilung für nicht notwendig erachtet.  Mittelzentren wurden als funktionsstärkste Gemeinden eines Bereichs in einem Rankingverfahren bestimmt, in dem es um die  Themen Bevölkerung, Arbeitsmarkt/Wirtschaft, Erreichbarkeit/Verkehr sowie Versorgung/Ausstattung ging.  Für den Mittelbereich Zossen, zu dem Rangsdorf gehört, erzielte Zossen den höchsten Punktwert.

                                                                                                                 Zossen, den 21. Juni 2017

 

Mehrheit für Bauvorhaben Nottehafen Zossen

Nachdem die Stadtverordneten am 24. Mai 2017  mehrheitlich den Plänen der Stadtverwaltung zugestimmt haben, den Nottehafen am E-Werk grundlegend umzugestalten, haben inzwischen die Baurbeiten begonnen. Zu dem Vorhaben der Innenstadtsanierung  gehören die Errichtung einer Straße (Natursteinpflaster) mit Wendehammer sowie  Straßenbeleuchtung, der Bau von insgesamt 39 PKW-Stellplätzen, eines Gehweges entlang des E-Werks, einer  Treppe und eines Uferweges mit Bänken und Tischen  sowie der Bau von Stegen und einer Slipanlage zum Einsetzen von Booten. Wenn es die Kosten zulassen, soll der Steg durchgehend gebaut werden.  Außerdem soll im Zuge der Baumaßnahme je eine Elektroversorgungssäule für Boote und Elektrofahrzeuge errichtet werden.

Zum MAZ-Artikel „Immer mehr Kitas schließen früher – weil Erzieher fehlen / Besserer Betreuungsschlüssel soll die Situation im Kindergarten entspannen“. 16. Juni 2017, Seite 1

Bereits im  Februar 2015 hatte die rot-rote Landesregierung angekündigt, ab August 2015 500 zusätzliche Betreuer für Krippenkinder einzusetzen („Kitas bekommen vorfristig mehr Erzieher“, MAZ, 18. Februar 2015). Schon damals  hatte Zossens Bürgermeisterin in einer Pressemitteilung erhebliche Zweifel angemeldet,  ob diese „vollmundige Erklärung“ so schnell und wirksam tatsächlich in der Praxis umsetzbar sei. Schließlich sei nicht das Land Träger der Kindereinrichtungen und könne demzufolge auch niemanden zusätzlich einstellen, sondern allein die Kommunen und freie Träger trügen die Verantwortung und hätten die Arbeit zu leisten, so Schreiber.

Über die nun in dem oben genannten Beitrag aufgestellte Behauptung, eine Verbesserung des Personalschlüssels für die Betreuung von drei- bis sechsjährigen würde die Personalsituation in den Kitas entspannen, könne sie nur mit dem Kopf schütteln. Das sei „Mathematik für Linke“, erklärte sie. Leider  sei auch der Autor des Beitrags auf diese völlig falsche Logik hereingefallen. Wenn jetzt schon Fachkräfte fehlen, Kita-Plätze unbesetzt bleiben  oder Öffnungszeiten eingeschränkt werden müssen und bei Senkung des Betreuungsschlüssels noch fast  500 weitere Erzieher  benötigt werden, werde die Personalsituation nicht besser, sondern wird sich dramatisch verschärfen, so Schreiber. Es liege in der Verantwortung der Landesregierung in Potsdam, die finanziellen und logistischen Voraussetzungen für insgesamt mehr Ausbildungsplätze zu schaffen,  damit in allen Kitas motiviertes, gut qualifiziertes Personal eingestellt werden kann. Solange die Landesregierung wie in der Vergangenheit  Ausbildungsklassen an der Fachschule für Erzieher aus Mangel an geeigneten Lehrkräften und aus Sparsamkeitsgründen  streicht sowie Kosten und  Arbeit auf die Kommunen abwälzt,  sei keine Besserung der Situation in Sicht, betont die Verwaltungschefin.

Schon seit Jahren setzt die Stadt Zossen deshalb bewusst  auf die eigene Ausbildung von Erziehungshelfern und Quereinsteiger aus anderen Berufen  zu staatlich anerkannten Erziehern. Und das mit Erfolg. Gerade fertig geworden mit den Abschlussprüfungen sind zehn angehende Kita-Erzieherinnen, die in den Kindereinrichtungen der Stadt Zossen ausgebildet wurden. „Während der dreijährigen Ausbildung haben wir ihnen zwei Tage in der Woche für die Qualifizierung freigegeben. Dazu stellten wir  ihnen jeweils eine Mentorin zur Seite“, so  Schreiber. Nach erfolgreich bestandener Prüfung werden in diesem Jahr acht von ihnen ab 1. Juli übernommen, kündigt sie an.  Wie die Bürgermeisterin einschätzt, hat die Stadt - anders als in vielen anderen Kommunen -  inzwischen kein Personalproblem mehr in ihren neun Kitas. Und auch ein anderes Thema, das in zahlreichen Kommunen immer mehr zum Problem wird, steht in der Stadt Zossen als Trägerin der Kindereinrichtungen nicht mehr auf der Tagesordnung: „Wir können allen Eltern, die es wünschen, inzwischen einen Kita-Platz zur Verfügung stellen, auch wenn es manchmal nicht die Wunsch-Kita ist “, so die Verwaltungschefin. Derzeit verfügt Zossen über 835 städtische Kita-Plätze. Schreiber sieht sich darin bestätigt, dass sie ihre Linie, wie sie sagt, „knallhart durchgezogen“ und nichts auf den von Statistikern auch für Zossen prognostizierten Bevölkerungsrückgang gegeben hat. Inzwischen hat Zossen fast 19 000 Einwohner, auch die Zahl der Kinder ist deutlich gestiegen. Mit dem „Haus der kleinen Füße“ in Wünsdorf  und der Kita „Oertelufer“ in Zossen wurden in den vergangenen Jahren zwei moderne Kindereineinrichtungen gebaut, derzeit läuft der Um- und Ausbau der Kita Schöneiche und auch die Pläne für eine Sanierung und Modernisierung der Kita „Bummi“ in Zossen liegen schon in der Schublade. In Zossen werde alles daran gesetzt, sowohl den geforderten Personalschlüssel als auch die  Qualitätsvorgaben an pädagogische Konzepte und Betreuungsarbeit umzusetzen, so die Bürgermeisterin. „Ohne diese eigenen Ausbildungsmaßnahmen hätte die Stadt eine ähnlich dramatische Lage wie die Nachbarkommunen“, so Bürgermeisterin Schreiber.

Anfang September, so sagt sie, werden die Schulanfänger die Kindertagesstätten verlassen, so dass diese Plätze wieder neu zur Verfügung stehen.  „Aus heutiger Sicht schätze ich ein, dass auch im nächsten Jahr (insbesondere nach Fertigstellung der neuen Kita Schöneiche) allen ein Kita-Platz zur Verfügung gestellt werden kann, wenn auch nicht immer in der Wunsch-Kita“, so die Bürgermeisterin.  Da immer nur eine gewisse Anzahl von Kindern eingewöhnt werden könne, dies aber wichtig für das richtige Ankommen der Kinder sei, könne nicht in jedem Fall zum Wunschtermin aufgenommen werden.  „Ab September ist die größere Anzahl der Aufnahmen aber abgeschlossen, so dass ich ab diesem Zeitpunkt auch von einer Aufnahme zum Wunschtermin ausgehe“, sagte die Verwaltungschefin. Zusätzlich verfüge die Stadt über entsprechend hohe Hortkapazitäten, so dass alle Kinder einen Hortplatz erhalten können. Die Belegung konnte aber erst nach abgeschlossenem Einschulungsverfahren  stattfinden.  Nach Aussage von Schreiber bereite das vom Land Brandenburg festgelegte Einschulungsalter mit 5 Jahren wie schon in den Jahren zuvor Schwierigkeiten. „Dies hat zur Folge, dass viele Fünfjährige als Schulanfänger vorgesehen sind, dann aber aufgrund der ärztlichen Untersuchung oder des Elternwunsches doch nicht eingeschult werden. Dadurch ist es schwierig sowohl die Klassenbildung als auch die Hortbelegung und natürlich auch die Anzahl der freiwerdenden Kita-Plätze vorherzusehen“, betont die Bürgermeisterin. Eine Rückkehr zum Einschulungsalter mit 6 Jahren würde ihrer Ansicht nach diese vielen Ungewissheiten eliminieren. „Man könnte wesentlich besser Vorsorge treffen“, sagt sie.

                                                                                                              Zossen, den  16. Juni 2017

Strandbad Kallinchen wurde zum 14. Mal mit der Blauen Flagge der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung ausgezeichnet

Stadt Zossen war würdiger Gastgeber der Verleihungsveranstaltung der Bundesländer Brandenburg und Berlin

Das Strandbad Kallinchen ist am Sonnabend, dem 17. Juni 2017, zum  14. Mal mit der Blauen Flagge  der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung  ausgezeichnet worden. Für die Bundesländer Berlin und Brandenburg wurde das weltweit in 49 Staaten jeweils für ein Jahr an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen vergebene Umweltsymbol im Zossener Ortsteil Kallinchen verliehen. Im Beisein von Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber sowie Vertretern der Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung, der Wasserschutzpolizei, des Deutschen Seglerverbandes, des Landesverbandes Motorbootsport Brandenburg sowie des Landkreises Teltow-Fläming erhielten sechs  Motorsport- bzw. Segelclubs sowie zwei Strandbäder die Ehrung. Weltweit  werden in diesem Jahr 4367 Blaue Flaggen wehen. Alle mit der Blauen Flagge ausgezeichneten Sportboothäfen und Badestellen müssen jeweils einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und ihre vorbildliche Umweltarbeit jährlich erneut nachweisen. Die Kriterien betreffen vor allem Wasserqualität, Umweltkommunikation, Umweltmanagement und Service/Sicherheit. Die Flagge wird immer nur für eine Saison verliehen und darf nur wehen, solange die genannten Kriterien erfüllt sind. Ist das nicht der Fall, muss die Flagge umgehend eingeholt werden. Internationale und nationale Organisationen führen in der Saison sowohl angemeldete wie auch unangemeldete Kontrollen durch.  

Für das Strandbad Kallinchen nahm Reinhard Schulz, Geschäftsführer der Kalli GmbH, die Auszeichnung entgegen. Wie er sagte, seien sich seine Mitarbeiter bewusst, welchen Stellenwert das Strandbad für die Stadt Zossen und die gesamte Region habe. Er dankte der Stadt Zossen für die gute Zusammenarbeit, was von Bürgermeisterin Michaela Schreiber an die Adresse der Kallinchener gerichtet erwidert wurde. Kallinchen sei das beste der drei städtischen Strandbäder und habe diese Auszeichnung zu Recht verdient, so Schreiber.

Pünktlich zur Veranstaltung im Strandbad Kallinchen erhielt auch das Gebäude auf dem Gelände, in dem sich unter anderem das Strandrestaurant „Kallinchen Beach“ befindet, einen neuen Farbanstrich. Reinhard Schulz und Michaela Schreiber äußerten sich zufrieden, dass damit die Ursprungsidee umgesetzt wurde und das Objekt an ein großes Schiff erinnert.

Liste der 2017 Ausgezeichneten aus Berlin und Brandenburg

-          Motorwassersportclub Birkenwerde e.V. (zum 22. Mal)

-          Motorsportclub Stienitzsee Petershagen e. V. (19 Mal)

-          Motorwassersportclub Hennigsdorf e. V. (19 Mal)

-          Strandbad Senftenberg (18 Mal)

-          Motorwassersportclub Oberspree e. V. (16 Mal)

-          Strandbad Kallinchen (14 Mal)

-          Motorsportclub Kalksee e. V. (13 Mal)

-          Segel Club Wiking e. V. (9 mal)

Mehr Infos unter www.umwelterziehung.de

Ein Team, ein Ziel

Kallinchen war einmal mehr Gastgeber für die XLETIX Challenge Berlin

 

Zum vierten Mal in Folge fand die XLETIX Challenge BERLIN in Kallinchen statt. Zum ersten Mal erstreckte sich die Veranstaltung im Mai über drei Tage, an denen insgesamt knapp 15 000 Teilnehmer an den Start gegangen sind. Sie haben gemeinsam geschwitzt, gekämpft, Grenzen überwunden, neue Freunde gefunden und sich gegenseitig geholfen, heißt es in einem Resümee der Organisatoren und Veranstalter. Auch das Wetter spielte mit und schenkte Teilnehmern und Zuschauern drei Tage Sonnenschein. Viele freiwillige Helfer aus der Region und dem gesamten Bundesgebiet sowie eine reibungslose Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden haben dazu beigetragen, ein großartiges Erlebnis mit unfassbar viel Teamgeist zu schaffen, so das Fazit.

 

Hintergrund: Die XLETIX Challenge ist Deutschlands führende Hindernislaufserie. Bei den Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet, in Österreich, der Schweiz und in Spanien kommt es auf Teamgeist, Ausdauer, Kraft, Mut und Geschicklichkeit an. Aufgabe der Teams ist es, gemeinsam ins Ziel zu kommen, eine Zeitnahme erfolgt nicht. Alle Teilnehmer, die es unter dem Motto  „Ein Team, ein Ziel!“ schaffen, sind  sogenannte Finisher und erhalten neben dem „Challenge Completed“-T-Shirt und ihrem Legends-Armband ein Bier und weitere Versorgung durch unsere Partner. 

 

Über 90 Prozent der Teilnehmer treten in Teams von zwei bis zu 50 Personen an. Die Starter konnten im Vorfeld zwischen drei Laufdistanzen wählen. Auf die Teilnehmer der langen L-Distanz warten bis zu 35 Hindernisse und eine 18 Kilometer lange, sehr anspruchsvolle Laufstrecke. Für Einsteiger gibt es mit der S-Distanz und der M-Distanz abgespeckte Angebote mit weniger Hindernissen über 6 bzw. 12 Kilometer.

 

Seit 2017 gibt es bei XLETIX eine neue Herausforderung: Mit der Einführung der Zeitnahme beim XLETIX ICEBUG RACE hat jeder Teilnehmer die Chance, sich an seinen Freunden, anderen Teams oder sich selbst zu messen. Unterstützt wird die Veranstaltung von zahlreichen Partnern, denen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön gebührt.

 

Auch im nächsten Jahr ist wieder eine XLETIX Challenge in Kallinchen geplant, kündigen die Organisatoren an. Die Location sei sehr einladend und werde von den Teilnehmern sehr gern angenommen, heißt es.

 

Mehr zur XLETIX Challenge 2017 unter https://youtu.be/3hRVqfoJrck

Stadt Zossen bildet selbst Kita-Erzieherinnen aus

Bürgermeisterin Schreiber: Inzwischen gibt’s kein Personalproblem mehr

Mitten in den Abschlussprüfungen stecken derzeit zehn angehende Kita-Erzieherinnen, die in den Kindereinrichtungen der Stadt Zossen ausgebildet werden. „Während der dreijährigen Ausbildung haben wir ihnen zwei Tage in der Woche für die Qualifizierung freigegeben. Dazu stellen wir  ihnen jeweils eine Mentorin zur Seite“, so  Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Nach erfolgreich bestandener Prüfung werden in diesem Jahr acht von ihnen ab 1. Juli übernommen, kündigt sie an.

Schon seit Jahren setzt die Stadt Zossen bewusst  auf die eigene Ausbildung von Erziehungshelfern und Quereinsteiger aus anderen Berufen  zu staatlich anerkannten Erziehern. Und das mit Erfolg. Wie Bürgermeisterin Michaela Schreiber einschätzt, hat die Stadt - anders als in vielen anderen Kommunen -  inzwischen kein Personalproblem mehr in ihren neun Kitas. Und auch ein anderes Thema, das in zahlreichen Kommunen immer mehr zum Problem wird, steht in der Stadt Zossen als Trägerin der Kindereinrichtungen nicht mehr auf der Tagesordnung: „Wir können allen Eltern, die es wünschen, inzwischen einen Kita-Platz zur Verfügung stellen, auch wenn es manchmal nicht die Wunschkita ist “, so die Verwaltungschefin. Derzeit verfügt Zossen über 843 städtische Kita-Plätze. Schreiber sieht sich darin bestätigt, dass sie ihre Linie, wie sie sagt, „knallhart durchgezogen“ und nichts auf den von Statistikern auch für Zossen prognostizierten Bevölkerungsrückgang gegeben hat. Inzwischen hat Zossen fast 19 000 Einwohner, auch die Zahl der Kinder ist deutlich gestiegen. Mit dem „Haus der kleinen Füße“ in Wünsdorf  und der Kita „Oertelufer“ in Zossen wurden in den vergangenen Jahren zwei moderne Kindereineinrichtungen gebaut, derzeit läuft der Um- und Ausbau der Kita Schöneiche und auch die Pläne für eine Sanierung und Modernisierung der Kita „Bummi“ in Zossen liegen schon in der Schublade. In Zossen werde alles daran gesetzt, sowohl den geforderten Personalschlüssel als auch die  Qualitätsvorgaben an pädagogische Konzepte und Betreuungsarbeit umzusetzen, so die Bürgermeisterin.

Auch wenn Zossen sich längst selbst hilft und eigene Erzieherinnen ausbildet, liege es in der Verantwortung der Landesregierung in Potsdam, die finanziellen und logistischen Voraussetzungen für insgesamt mehr Ausbildungsplätze zu schaffen,  damit in allen Kitas motiviertes, gut qualifiziertes Personal eingestellt werden kann. Solange die Landesregierung aber - wie in der Vergangenheit - Ausbildungsklassen an der Fachschule für Erzieher aus Mangel an geeigneten Lehrkräften und aus Sparsamkeitsgründen  streicht sowie Kosten und  Arbeit auf die Kommunen abwälzt,  sei keine Besserung der allgemein schwierigen Kita-Personalsituation in Sicht, betont sie.

                                                                                               Pressemitteilung vom 17. Mai 2017

Selbst zur Sprühdose gegriffen

Bürgermeisterin Schreiber reagiert mit ungewöhnlicher Aktion auf öffentliche Schmierereien

Zossen. Mit einer ungewöhnlichen Aktion hat Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber auf frische Schmierereien in den Buswartehallen am Dabendorfer Bahnhof reagiert. Sie griff selbst spontan zur Sprühdose und antwortete auf ihre Weise. Dort, wo ein Unbekannter den Spruch ‚Sind wir deuschen wirklich so dumm‘  an die Wand geschmiert hat, korrigierte sie mit Signalfarbe nicht nur die Rechtschreibfehler, sondern kommentierte die Frage mit den Worten „Wir nicht, Du schon!‘ Auch auf den zweiten Wandspruch  des Schmierfinken - ‚Wir brauchen eine Verfassung! §146 GG‘   reagierte die Juristin prompt.  ‚Es gibt keine §§ im GG, nur Artikel . . . ‘  stellte sie den Sachverhalt richtig und den anonymen Schmierer damit bloß. 

Parallel zu ihrer Aktion hat die Bürgermeisterin den städtischen Bauhof natürlich beauftragt, die Wartehallen wieder in einen ordentlichen Zustand zu versetzen. Bis dahin allerdings hofft sie, dass vor allem der offenbar wissensschwache Schmierfink die deutlichen  Korrekturen seiner dummen Sprüche zur Kenntnis nimmt.

                                                                                                   Pressemitteilung vom 4. Mai 2017

Zossens Nottehafen als Eingangstor zur Innenstadt

Bauausschuss billigt mehrheitlich Pläne der Stadt zur Umgestaltung  

Der sogenannte Nottehafen in Zossen soll  als „Eingangstor zur Innenstadt“ aufgewertet, seine Umgestaltung zur Belebung des historischen Zentrums beitragen. Das geht aus dem Plan der Stadtverwaltung hervor, der auf der jüngsten Sitzung des städtischen Bauausschusses ausführlich, aber teilweise auch kontrovers beraten wurde.  Am Ende empfahl das Gremium den Stadtverordneten mehrheitlich, der Beschlussvorlage  mit einigen kleinen Änderungen zuzustimmen. Diese werden auf ihrer nächsten Sitzung am 24. Mai 2017 darüber entscheiden.
Bürgermeisterin Michaela Schreiber informierte über Einzelheiten der geplanten Umgestaltung des Nottehafens.  Mit der Umgestaltung des Areals zwischen E-Werk und Nottekanal gewinnt die Stadt einen attraktiven Anlaufpunkt für den Wassertourismus. Er lädt wassersportbegeisterte Ausflügler ein, von Zossen aus das Umland auf den Wasserwegen zu erkunden, heißt es in der Begründung. In der Funktion als Wasserwanderrastplatz werde sich hier ein weiterer touristischer Baustein  etablieren. Da auch die Einrichtung einer Slipanlage geplant ist, werde es künftig möglich sein, mit dem Trailer Boote direkt zu Wasser zu lassen. Geplant sind mehrere  Steganlagen mit einer Länge von fünf bzw. zehn Metern. Sie werden begleitend der bestehenden Uferlinie verlaufen und zirka 25 Zentimeter über die bestehende Wasserkante des Nottekanals hinausragen. Die vorhandene Uferbefestigung soll bestehen bleiben.   Im Bauausschuss wurde in diesem Zusammenhang auch die Möglichkeit diskutiert, eine durchgehende Steganlage zu errichten.

Die Herstellung der Verkehrsflächen vor dem E-Werk - mit Anbindung eines Fußwegs an den Nottehafen – ist für die Stadt im Rahmen der Stadtsanierung ein wichtiger abschließender Baustein. „Bisher“, so die Bürgermeisterin, „ erfolgt das Parken der Fahrzeuge dort ungeordnet.“ Lediglich ein  schmaler befestigter Fußweg führe die Besucher des E-Werks zu dessen Eingangsbereich. Mit den jetzt geplanten Maßnahmen und der Schaffung von 38 Pkw-Stellplätzen werde der Innenstadtbereich für den Stadttourismus  weiter erschlossen, heißt es. Durch seine Lage am Nottekanal und unmittelbar am Zossener Stadtpark sind gute Wegebeziehungen sowohl  zur Innenstadt als auch zu den Rad- und Wanderwegen gegeben, die in die Umgebung führen.
Zur Umgestaltung gehört auch die Errichtung einer mit Naturstein gepflasterten Straße mit Wendehammer, die entsprechende Straßenbeleuchtung, der Bau einer Treppe sowie eines Uferweges mit Bänken und Tischen. Gedacht ist auch an eine Elektroversorgungssäule für Boote, später auch für Elektrofahrzeuge. 

 

Neuer Parkplatz in Zossens Innenstadt geplant

In der Zossener Innenstadt sollen schon bald 56 neue Pkw-Stellplätze entstehen, mit denen  die Parkplatzsituation entspannt werden kann. Über einen entsprechenden Plan der Stadtverwaltung berieten die Mitglieder des städtischen Ausschusses für Bau, Bauleitplanung  und Wirtschaftsförderung auf ihrer jüngsten Sitzung. Mehrheitlich stimmte  das Gremium dem geplanten Neubau der Stellplätze auf dem Grundstück Fischerstraße 26 zu.

Die Stellplätze und die Zufahrt zum neuen Parkplatz D werden in Pflasterbauweise analog dem benachbarten Parkplatz C ausgebaut. Vorgesehen ist auch die Errichtung eines Zauns mit Tor im hinteren Grundstücksbereich. Vom Parkplatz aus soll zudem ein Fußweg zu den Nottewiesen führen, der perspektivisch mit einem angedachten Wanderweg verbunden werden könnte.

Wie Bürgermeisterin  Michaela Schreiber betonte, sei es der Stadt wichtig gewesen, auf dem Grundstück möglichst viele Stellplätze zu schaffen und dennoch ein bequemes Einparken zu ermöglichen. Sie informierte außerdem darüber, dass hinter den neuen Stellplätzen ein Mobilfunkmast der Telekom errichtet wird. Das werde allerdings als seperate Baumaßnahme geschehen.

Ordnungsoffensive der Verwaltung angekündigt

Nach zunächst freundlichem Hinweis heißt es „Wer nicht hören will, muss zahlen“

Wucherndes Unkraut an Häuserwänden und in Rinnsteinen, wilde Müllkippen, zerschlagene Bier- und Schnapsflaschen, weggeworfene Zigarettenschachteln und diverse andere Verpackungen aus Pappe und Papier,  altes, nicht ordnungsgemäß entsorgtes  Laub, dazu die unangenehmen Hinterlassenschaften von Vierbeinern – die Liste der kleineren und großen Verstöße gegen Stadtordnung und Straßenreinigungssatzung ist lang und sorgt dafür, dass das Stadtbild leider an vielen Stellen verschandelt wird.  Dieser Zustand ist nicht nur den ordnungsliebenden Bürgern der Stadt ein Dorn im Auge, auch das Ordnungsamt der Stadtverwaltung wird ab sofort härter gegen die Sünder durchgreifen.  „Jetzt wird’s ernst“, kündigt Bürgermeisterin Michaela Schreiber an, nachdem die Stadtverordneten  einer Empfehlung des Ausschusses  Recht, Sicherheit und Ordnung gefolgt waren und die Verwaltung zur strengeren Durchsetzung  der Satzung beauftragt hatten. Einig war man sich, dass die vielerorts vernachlässigten Anwohnerpflichten und die daraus resultierenden kritischen Zustände der öffentlichen Verkehrsflächen in der Stadt und den Ortsteilen entsprechende  Maßnahmen verlangen. Unter anderem stimmte die Stadtverordnetenversammlung auch der Einstellung eines zusätzlichen Ordnungsamtsmitarbeiters für den Außendienst zu, um zu gewährleisten, dass besser kontrolliert und Verstöße gegen bestehendes Ordnungsrecht schneller geahndet werden können. „Wir werden wesentlich präsenter sein, haben die Routen neu aufgeteilt und werden auch Hinweisen von Bürgern verstärkt nachgehen“, so Schreiber.  Gleichzeitig beruhigt sie:  „Bürger, die schon immer ordentlich ihren Pflichten zur Straßenreinigung vor ihren Grundstücken nachgekommen sind, werden gar nicht bemerken, dass sich was ändert.“ Allerdings haben die ersten unverbesserlichen Sünder bereits „Post“ vom Ordnungsamt  der Stadt bekommen, mit der sie freundlich per gelbem Smiley auf ihr Versäumnis aufmerksam gemacht und aufgefordert  wurden, ihren Anliegerpflichten unverzüglich – das heißt innerhalb von 14 Tagen nachzukommen - , „damit wir uns alle in unserer Stadt Zossen wohlfühlen.“  Zu den aufgezählten Verstößen zählen das illegale Aufbringen von Steinen, Anpflanzungen, Pollern auf die Verkehrsfläche vor dem Grundstück, die ungenügende Rinnstein-, Gehweg- und Radwegreinigung, die unzureichende Laubbeseitigung, illegale Müllablagerungen vor dem Grundstück,  verwilderte Grünstreifen sowie die Nichtbeachtung der Verkehrssicherungspflicht.

Wie die Verwaltungschefin sagt, werde nach dem ersten freundlichen Hinweis als „erzieherische Maßnahme“ anschließend durch die Außendienstmitarbeiter kontrolliert, ob dieser von den Betroffenen im gesetzten Zeitrahmen berücksichtigt und der gewünschte Zustand hergestellt wurde. Wenn nicht, kommt der weniger freundliche Zettel mit dem traurigen Smiley-Blick zum Einsatz. Darin wird letztmalig eine Frist gesetzt und ein Verwarngeld für den Fall angedroht wird,  dass diese Frist ungenutzt verstreicht. „Und das kann teuer werden“, sagt die Bürgermeisterin.  Ein Ordnungsgeld bis zu 1000 Euro kann fällig werden, je nach Schwere des Verstoßes. Dabei spiele auch eine Rolle, ob jemand notorischer „Wiederholungstäter“  oder zum ersten Mal aufgefallen ist.

Das strengere Vorgehen gegenüber Ordnungsmuffeln bezieht sich im Übrigen nicht nur auf private Grundstückseigentümer, betont die Verwaltungschefin.  Die Kontrolle gelte auch für den Zustand städtischen Eigentums. Das für das Grundstück zuständige Fachamt erhält ebenso wie ein Bürger die Aufforderung vom Ordnungsamt, für Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. Wird dieser Aufforderung nicht nachgekommen, erhält die Bürgermeisterin persönlich Meldung von dem Fall. „Und das kann manchmal mehr weh tun als ein Ordnungsgeld zu zahlen“, sagt sie mit einem vielsagenden Lächeln im Gesicht.

Sie verhehlt nicht, dass nicht zuletzt jene Grundstücke immer wieder Sorgen bereiten, bei denen die Eigentümer nicht bekannt sind. In solchen Fällen ist nicht etwa die Stadt verantwortlich, sondern muss eine gesetzliche Vertretung eingesetzt werden. Es können sogenannte Ersatzvornahmen angeordnet werden, deren Kosten einem möglichen künftigen Eigentümer mit in Rechnung gestellt werden.

Die Straßenreinigungssatzung ist nachzulesen unter www.zossen.de/Bürger/Bürgerinformationssystem/Satzungen und Gesetze

Grundstückstausch notariell beurkundet

Entscheidende Hürde auf dem Weg zum Schulneubau in Dabendorf ausgeräumt

Wie von Bürgermeisterin  Michaela Schreiber auf der jüngsten Sitzung der Zossener Stadtverordneten angekündigt, ist der nach jahrelangen Verhandlungen vereinbarte Grundstückstausch zwischen einem Dabendorfer Eigentümer und der Stadt Zossen nun auch notariell beurkundet worden. Der Notartermin fand am Dienstag, dem 18. April 2017, in Zossen statt. Damit ist die entscheidende Hürde auf dem Weg zum beschlossenen Neubau der Gesamtschule Dabendorf aus dem Weg geräumt.  Zwar konnte die Stadt von Anfang an das eigentliche Grundstück für die Bebauung  mit dem Schulgebäude zur Verfügung stellen, aber für den Bau des geplanten Mehrzweckgebäudes, das für den  Schulbetrieb erforderlich  ist (Heizungsanlage, Mensa, Aula, Umkleideräume für den Sportunterricht), war ein weiteres Grundstück in der Nachbarschaft erforderlich. Bürgermeisterin Schreiber zeigte sich erleichtert und zufrieden darüber, dass es nun endlich mit dem Schulneubau losgehen kann. Der Aufsichtsrat der Zossener Wohnungsbaugesellschaft (ZWG) wird sich noch in den kommenden Tagen treffen, um über das weitere zeitliche  Vorgehen zu beraten. Parallel zum vertraglich vereinbarten Grundstückstausch   laufen derzeit noch die Kreditverhandlungen mit den Banken. Außerdem gehe es nun darum, so schnell wie möglich die bereits vorbereiteten Leistungsverzeichnisse an Bauunternehmen zu versenden, um möglichst günstige Angebote einzuholen. Sie gehe davon aus,  dass noch im Spätsommer Baubeginn sein könnte, wenn der Fahrplan wie geplant umgesetzt wird.

Zur Erklärung der ehemaligen Stadtverordneten Ariane Ullrich (Bürgerliste Zossen)

Die jetzt öffentlich gemachte Erklärung der bereits im Dezember 2016 zurückgetretenen Stadtverordneten Ariane Ullrich (Bürgerliste Zossen) bedarf aus Sicht von Bürgermeisterin Michaela Schreiber zahlreicher Richtigstellungen und Ergänzungen:

Zunächst stellt sich die Frage, was Ariane Ullrich bewogen hat, erst nach mehr als einem Vierteljahr der  Öffentlichkeit ihre Beweggründe für die Mandatsniederlegung als Stadtverordnete  mitzuteilen.  Eine Antwort auf die Frage würde allerdings ins Reich der Spekulationen fallen.

Sie sei vor allem in der SVV angetreten, um die Interessen der Kinder zu vertreten, schreibt Ariane Ullrich. Ein hehres Ziel, dass seit Jahren auch von der übergroßen Mehrheit der Stadtverordneten verfolgt wird. Vielleicht ist es ja Frau Ullrich entgangen, dass die Stadt Zossen zum wiederholten Mal als „Kinder- und familienfreundliche Kommune des Landes Brandenburg“ ausgezeichnet wurde, die Kita „Rappelkiste“ in Wünsdorf Konsultations-Kita  fürs Land ist, vor kurzem im Bürgerhaus ein Familienzentrum eröffnet wurde, die Kita „Oertelufer“ kürzlich Haus der kleinen Forscher wurde, in den vergangenen Jahren mit der Kita „Haus der kleinen Füße“ und der Kita „Oertelufer“ in Zossen zwei tolle Kindereinrichtungen gebaut wurden und dass jetzt in Schöneiche begonnen wird, die dortige Kita um- und auszubauen. Und das sind nur einige Beispiele. Man könnte auch die Komplettsanierung der Grundschule Glienick nehmen, die Sanierung der Oberschule Wünsdorf usw. und sofort.

Sie sei vor allem in der SVV angetreten, um mehr Transparenz in die Zossener Politik zu bringen. Da stellt sich die Frage, was hat Frau Ullrich in ihrer Zeit als Stadtverordnete dafür getan?  Auf der von ihr inhaltlich mitbestückten Internetseite unter dem Motto „Information, Transparenz, Bürgerbeteiligung“  sind  im Zeitraum vom 26. November 2013 bis zum 4. April 2017 lediglich rund 40 Einträge nachzulesen. Zwischen dem aktuellen Eintrag vom 4. April 2017 und dem letzten Eintrag vom 14. September 2016 liegt mehr als ein halbes Jahr. Dazwischen Null-Information. Und davor gab’s meist viel Polemik und Destruktives statt Information, wenig Fakten statt Argumente. Aus den „offenen, unabhängigen, ehrlichen“ Mitteilungen sprach Frust und blanke Ablehnung gegenüber allen, die sich ihrer Fundamentalkritik an der Bürgermeisterin nicht anschließen wollten.

Immer wieder auffällig, dass Frau Ullrich nie damit klargekommen zu sein scheint, dass Demokratie auch bedeutet, die Entscheidungen einer Mehrheit zu respektieren.  Das liest sich dann so bei ihr: „Abstimmungen waren teilweise ein absolutes Kasperletheater und man hatte oft den Eindruck, der ein oder andere hat über die Länge seiner Wahlzeit den Ernst und die Wichtigkeit seiner Aufgabe vergessen.“ Oder: „Uns ist bewusst, dass es für die Mehrheit der Stadtverordneten keine Rolle spielt, was für Argumente und Fakten wir haben. Denn dem durchschnittlichen Mensch sind Argumente vollkommen egal. Entscheidungen werden vor allem aus dem Bauch heraus getroffen, rein emotional und vor allem unter dem Druck der Gruppe.“ Ihr Fazit: „Die Mehrheit der SVV hat nicht automatisch Recht.“

Schade, dass Frau Ullrich ihre Erklärung nicht dazu genutzt hat, einmal persönliche Bilanz ihrer zweieinhalb Jahre währenden Mitgliedschaft in der Zossener Stadtverordnetenversammlung zu ziehen. Bei vier von 15 Sitzungen der SVV war sie nicht anwesend, von den sechs Sitzungen des Bildungsausschusses fehlte sie zweimal, einmal verließ sie während der Sitzung den Raum.

Angesichts des Wortlauts der Erklärung ist offensichtlich, dass Frau Ullrich die Schuld für ihr Ausscheiden in erster Linie bei anderen sucht.  Dabei hatte sie doch selbst einmal ein Zitat des Dali Lama ins Gespräch gebracht, der da gesagt haben soll: Solange du glaubst, dass an allem immer die anderen schuld sind, wirst du viel leiden… Wer also zum Beispiel behauptet, dass - so Wortlaut - „vermutlich nicht mal der Großteil der Abgeordneten“ weiß, dass die Stadt Zossen möglicherweise in ein Haushaltssicherungskonzept fällt, unterstellt ihnen bewusst zumindest Ahnungslosigkeit, was definitiv nicht der Fall ist.

Wenn Ariane Ullrich von persönlichen Beleidigungen spricht, die in der SVV angeblich an der Tagesordnung sind, sollte sie zunächst ihre eigenen Beiträge auf Sachlichkeit überprüfen. Als Glossen getarnte Verleumdungen des Stadtoberhauptes, Beleidigungen, wonach das Gros der Stadtverordneten bloßes Stimmvieh und Mehrheitsbeschaffer für die Bürgermeisterin sind, dazu unbewiesene Unterstellungen usw. haben sich einander abgewechselt.

Niemand hindert Ariane Ullrich auch künftig, sachlich zu formulieren, was sie von der Politik erwartet. Sie muss aber lernen zu unterscheiden, welche Aufgaben die Stadtverordneten und welche die Stadtverwaltung hat, aber auch, welche Verantwortung die Bürger selbst tragen - zum Beispiel bei der Straßenreinigung. Niemand will diese daran hindern, sich gegenseitig zu helfen, wie es Frau Ullrich vorschlägt.

Ausdrücklich ist abschließend die folgende Aussage von Frau Ullrich zu unterstützen: „Wir sind eine Gemeinde, wir haben viele ähnliche Interessen und daran können wir arbeiten. Positiv denkend und mit Fakten argumentierend und vor allem mit erwachsener konstruktiver Sachlichkeit.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.



Saisonstart für den Kraut- und Rübenmarkt 2017

Am Sonnabend, dem 8. April 2017,  begann die diesjährige Saison des Kraut- und Rübenmarktes auf dem Kirchplatz in Zossen. Wie schon in den vergangenen  Jahren bieten Händler auf dem Markt wieder überwiegend regionale Produkte an. Die Palette der Angebote auf dem Areal an der Dreifaltigkeitskirche reicht von Honig und Wein, Pilze und Marmeladen sowie Kuchen  und  jede Menge Garten-, Balkon- und Zimmerpflanzen. Insgesamt sind in diesem Jahr vom Betreiber des Kraut- und Rübenmarktes, dem Verein Bildung und Aufklärung Zossen (BAZ), wieder sieben Markttage angesetzt, darunter der 1. Oktober 2017. An diesem Tag findet der Markt aus Anlass des Erntedankfestes ausnahmsweise auf einem Sonntag  statt, zusammen mit einem Erntedank-Gottesdienst.

Die Termine 2017 im Überblick:

8. April, 13. Mai, 10. Juni, 8. Juli, 12. August,  9. September und 1. Oktober, jeweils in der Zeit von 9 bis 13 Uhr.

 

Grünes Licht für den Zossener Haushalt 2017

Kämmerin lobt konstruktive Arbeit des Finanzausschusses

Mit großer Mehrheit haben Zossens Stadtverordnete auf ihrer Sitzung am 29. März 2017 im Bürgerhaus Wünsdorf die Haushaltssatzung 2017 der Stadt Zossen mit ihren Anlagen, dem Haushaltsplan, dem Stellenplan sowie dem Investitionsprogramm  bis 2020 beschlossen. Wie Kämmerin Andrea Hollstein zuvor erklärte, habe der Haushaltsplan 2017 ein Volumen in Höhe von 53,6 Millionen Euro.  Dennoch sei der Gestaltungsspielraum äußerst gering, da  allein rund 46 Prozent des Geldes  für Umlagen und Transferleistungen an den Landkreis Teltow-Fläming (Kreisumlage) bzw. das Land Brandenburg („Reichensteuer“ etc.) gebunden sind. Weitere 41 Prozent müssen für Personal, bauliche Unterhaltung und Bewirtschaftung der kommunalen Gebäude aufgewendet werden, rund 9 Prozent Abschreibungen sind zu erwirtschaften, die restlichen 4 Prozent  sind für den Verwaltungsbetrieb erforderlich. Dennoch stehen  noch  2,1 Millionen Euro für Investitionen in den Bereichen Hochbau, Tiefbau sowie Sportstätten/Außenanlagen zur Verfügung, der Umbau der Kita Schöneiche ist finanziell im Haushalt abgesichert und 120 000 Euro werden wieder für Vereine, Heimatpflege  und gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt. Hollstein dankte dem Finanzausschuss für dessen konstruktive und zielführende Arbeit im Vorfeld  der Beschlussfassung.   In vier Sitzungen hatte das Fachgremium  über den vorgelegten Entwurf  der Stadtverwaltung  beraten. Dass es noch nie so wenig Fragen gab wie diesmal,  wertete die Kämmerin äußerst positiv.  Im Gegenzug gab’s auch Lob für die professionelle Arbeit der Verwaltung, insbesondere der Kämmerei, bei der Erarbeitung der umfangreichen Haushaltsunterlagen, die trotz Softwareumstellung  erfolgte. Die große Mehrheit der Stadtverordneten folgte dann auch mit ihrem Votum der Aufforderung der Kämmerin: „Lassen Sie uns starten!“

 

"Geldflucht" ausgebremst

Zossen. Bürgermeisterin Michaela Schreiber hat mit Unverständnis auf Aussagen in einem Zeitungsartikel mit der Schlagzeile „Vermessung der Zentralität“ reagiert. Darin wird behauptet, dass die Stadt Zossen als Mittelzentrum ihre Versorgungsfunktion für Umlandgemeinden beim Handel nur bedingt erfülle. Inzwischen sei es nur noch die halbe Wahrheit, dass die Menschen aus den umliegenden Gemeinden nicht nach Zossen fahren, um sich zu versorgen, sondern wie die Zossener selbst  nach Rangsdorf ins Südring-Center, so Schreiber.  Sie entnehme der aktuellen IHK-Studie aus dem Jahr 2016 zum Thema Einzelhandel im Land Brandenburg, dass die Stadt Zossen inzwischen einen sogenannten Zentralitätswert von 61 Prozent hat. Das sei zwar noch immer nicht ausreichend, aber bereits ein deutliches Plus von zehn Prozent im Vergleich zu 2011.  Mit dem Begriff Zentralität wird der Zu- bzw. Abfluss von Kaufkraft gemessen. Bei einem Wert von 100 Prozent geben die Bürger ihr Geld nur in der eigenen Stadt aus. Damals belegte  die erste Studie dieser Art, dass die Zossener jeden zweiten Euro auswärts - zum Beispiel im Südring-Center Rangsdorf  oder im A 10-Center Wildau  - ausgeben. Die „Geldflucht“, wie es damals die MAZ nannte, sei inzwischen spürbar ausgebremst worden, so Schreiber. An dieser positiven Entwicklung habe nicht zuletzt das von der Stadt Zossen gegen den Widerstand politischer Gegner  wie der Linken in der Zossener SVV  und einiger anderer Skeptiker vorangetriebene und inzwischen erfolgreich etablierte Einkaufsareal an der Stubenrauchstraße mit Anbietern wie Kaufland, Takko, Deichmann, Pfennigpfeiffer, AWG u.a.m. eine entscheidende Aktie.  „Richtig ist, dass es im Zossener Stadtgebiet derzeit beispielsweise noch keinen Baumarkt oder keine Zoofachhandlung gibt, weshalb das Südring-Center für viele Zossener noch immer ein Anlaufpunkt ist. Aber wir arbeiten daran, auch diese Versorgungslücken zu schließen“, betont Schreiber. Inzwischen habe sich erfreulicherweise auch die Drogeriekette Rossmann in der Stadt mit einem Neubau niedergelassen. „Auch das hätte man schon ein paar Jahre eher haben können, wenn es nicht immer wieder vereinzelte Versuche auf politischer Ebene geben würde, die Entwicklung der Stadt zu torpedieren“, so die Verwaltungschefin.

In dem aktuellen MAZ-Artikel wird Rangsdorf  als Kommune mit einem der höchsten Zentralitätswerte (149) erwähnt, wobei verschwiegen wird, dass dies im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2011 ein Minus von fast 40 bedeutet. „Vor allem das Südring-Center hat offenbar nicht zuletzt unter der gewachsenen Konkurrenz aus Zossen zu leiden“, vermutet Michaela Schreiber. Sie sieht sich angesichts der neuen Zahlen darin bestätigt, dass es richtig war und sich längst ausgezahlt  hat, größere Handelseinrichtungen in Zossen anzusiedeln. „Hätten wir uns damals geschlagen gegeben, würde heute sicher noch viel mehr Kaufkraft abfließen“, sagt sie. Dabei hat sich die statistische Kaufkraft pro Einwohner von 4578 Euro im Jahr 2011 auf 5214 Euro im Vorjahr erhöht.

                                                                                                 Pressemitteilung vom 30. März 2017

Eingangsbereich zum Stadtpark wird erneuert

Wie von Zossens Stadtverordneten beschlossen, wird derzeit die Treppe und der Eingangsbereich zum Stadtpark an der Bahnhofsstraße erneuert. Die denkmalschutzrechtliche Genehmigung für das Vorhaben liegt vor. Die Arbeiten sollen bis spätestens Ende April abgeschlossen sein. Geplant ist, später auch die Stadtparktreppe an der Kirchstraße zu erneuern.

Weiße Rosen in Z-Form für den Bahnhofsvorplatz

Nach Fertigstellung der Parkplätze auf der linken Seite des Bahnhofsvorplatzes  und restlichen Erdarbeiten wurde das Areal vor dem Zossener Bahnhofsgebäude nun weiter komplettiert und noch attraktiver gestaltet. So sind im Auftrag der Stadtverwaltung  in der Mitte des Platzes  300 weiße Rosen gepflanzt worden. Das Besondere: Die Beete sind so angelegt, dass die halbgefüllten Blüten der Rosen aus der Luft gesehen ein großes geschwungenes Z wie Zossen ergeben. Die Rosen der Sorte „Rosa Innocencia“ duften zart, werden maximal 50 Zentimeter hoch und blühen mehrfach von Juni bis September. Parallel dazu wurden auf der linken Seite des Bahnhofsvorplatzes - entsprechend der gegenüberliegenden Seite – mehrere Feuerahorn-Bäume  gepflanzt. Die aus Asien stammenden  Kleinbäume „Acer ginnala“ zeichnen sich durch eine früh einsetzende leuchtend rote Herbstfärbung aus und können bis zu sieben Meter hoch werden. Blütezeit ist im Mai.

Neue Abfallbehälter im Zossener Stadtpark

Zossen. Nachdem im vergangenen Jahr im kompletten Innenstadtbereich, am Bahnhof in Zossen und inzwischen auch im Strandbad Wünsdorf durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofs mehrere  Dutzend neue Abfallsammelbehälter aufgestellt wurden, stehen nun auch im Stadtpark neun neue Abfallbehälter, zum Teil mit Aschern, in denen Raucher ihre Zigarettenkippen entsorgen können.  Gleichzeitig entfernten die Bauhofmitarbeiter  die zum großen Teil beschmierten bzw. beschädigten Behälter.  Bürgermeisterin Michaela Schreiber kündigte an, nach und nach auch in den Ortsteilen - zum Beispiel vor den Dorfgemeinschaftshäusern -  in die Jahre gekommene bzw. beschädigte Abfallbehälter austauschen zu lassen.  Ziel sei es, die Sauberkeit in der Stadt zu erhöhen und die Bürger zu motivieren, ihren Abfall inklusive Kippen ordentlich in den davor vorgesehenen Behältern  zu entsorgen. Dazu bedarf es allerdings der Mithilfe aller Bürger.

                                                                                                Pressemitteilung vom 20. März 2017

Bürgermeisterin geht in Revision

Zossen.  Bürgermeisterin Michaela Schreiber  hat bestätigt, dass sie gegen das schriftlich noch nicht vorliegende Urteil  des Landgerichts Potsdam im Zusammenhang mit dem Zitieren aus Gerichtsakten  bereits über ihren Anwalt Revision eingereicht hat.  Nachdem die Zossener Verwaltungschefin sowohl in erster Instanz am 10. Juli 2014 vom Amtsgericht Zossen als auch am 22. Oktober 2015 vorm Landgericht Potsdam vom Vorwurf freigesprochen worden, sie habe im November 2012  Inhalte aus eine ihre Person betreffende Ermittlungsakte  verbotenerweise im nichtöffentlichen Teil der Stadtverordnetenversammlung vorgelesen, wurde sie nun nach einer von der Staatsanwaltschaft geforderten Revision in einer weiteren Verhandlung des Landgerichts zur Zahlung von 4500 Euro bzw. 30 Tagessätzen von jeweils 150 Euro verurteilt.

Angestrebt worden war das Verfahren gegen Zossens Bürgermeisterin einmal mehr von Jörg Wanke, der selbst bei der besagten Sitzung gar nicht dabei war, sondern sich deren Verlauf vom Stadtverordneten Carsten Preuß, Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Zossener SVV, habe  erzählen lassen. Wanke war es auch, der Schreiber  bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Neuruppin wegen angeblicher Korruption angezeigt hatte, was von Preuß in seinem Bürgermeisterwahlkampf 2011 gegen die Amtsinhaberin ausgeschlachtet worden war, in dem Schreiber öffentlich als korrupte Bürgermeisterin verunglimpft wurde.  Das intensive Ermittlungsverfahren gegen die Bürgermeisterin wurde schließlich 2013 eingestellt.  Es hatte sich  herausgestellt, dass alle  Anschuldigungen komplett haltlos waren, was auch auf die Zeugenaussagen der zum überwiegenden  Teil  selben Belastungszeugen wie in dem jetzigen Verfahren zutraf. „Die Schlammschlacht im Bürgermeisterwahlkampf gegen mich führte nicht zuletzt zu einem schwierigen Klima in der Stadtverordnetenversammlung “, so Schreiber.  Auf eine Entschuldigung  der Beiden warte sie bis heute.  Statt dessen sind es erneut Preuß und Wanke, die diesmal im Zusammenhang mit der Gesamtschule  Dabendorf wieder massive Stimmungsmache  gegen die Bürgermeisterin  betreiben. „War es 2011 unter anderem die Goetheschule in Zossen, die von Preuß für seinen Wahlkampf missbraucht wurde, ist es 2017 in seinem Bundestagswahlkampf  die Dabendorfer Gesamtschule, die er mit medialer Hilfe im übertrieben schlechten Licht  darstellt“, betont Schreiber.  Am Montag, dem 13. März 2017, könne sich der städtische Bauausschuss selbst ein Bild von der aktuellen Situation an der Schule machen, so die Bürgermeisterin.

                                                                                                Pressemitteilung vom 13. März 2017

Neue Kästen für Vögel und Fledermäuse

In Vorbereitung der  bevorstehenden Flug- und Brutsaison der Vögel  und Fledermäuse wurden vom Grünflächenamt der Stadt Zossen in den vergangenen Tagen 14 nagelneue Fledermauskästen, sieben  Starenkästen sowie  sieben Meisenkästen einer Firma für Vogelschutzgeräte und Naturschutzprodukte im Stadtpark Zossen und auf dem Friedhof Zossen verteilt.  Auch von der  Arbeitsgemeinschaft Holz  der Oberschule Wünsdorf  wird noch eine Lieferung der von den Kindern und Jugendlichen selbst gezimmerter Nistkästen erwartet, die dann ebenfalls  noch angebracht werden. Mit der Maßnahme soll der Verlust der natürlichen Nisthöhlen  ausgeglichen werden, der durch die Fällung der maroden Straßenbäume entsteht.
Übrigens: Im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Zossen können sich Interessierte kostenlos Baupläne für Nistkästen in verschiedenen Ausführungen abholen, falls jemand mit seinen Kindern oder für seinen Garten  Nistkästen selbst bauen möchte.

Schäferhund bleibt beliebtester Vierbeiner

In Zossen gab es 2016 insgesamt rund 1775 steuerpflichtige Hunde

 

Der Schäferhund  ist und bleibt der beliebteste  Vierbeiner in der Stadt Zossen. Im vergangenen Jahr waren im Bürgerbüro der Stadtverwaltung mehr als 240 Tiere dieser Art angemeldet. Die Palette reicht dabei vom Deutschen und Altenglischen über den Schottischen und Australischen bis hin zu den selten gehaltenen Kaukasischen, Portugiesischen und  Weißen Schweizer Schäferhunden.  Sehr beliebt bei den Zossener Hundefreunden sind außerdem der Labrador Retriever (57 gemeldete Tiere) und der Golden Retriever (44 Tiere). Insgesamt waren im Vorjahr nach aktuellen Angaben  rund 1775 Hunde steuerpflichtig angemeldet. Da die Stadt zu den Kommunen mit besonders niedrigen Hundesteuern - 20 Euro pro Tier und Jahr - gehört, beliefen sich die Einnahmen insgesamt auf rund 55 500 Euro und lagen damit allerdings etwas über denen des Vorjahres, da die Zahl der Hundeliebhaber  offenbar weiter zugenommen hat.

 

Bemerkenswert ist die in Zossen vertretene Vielfalt der Hunderassen. Da die Stadt per Gesetz verpflichtet ist, alle Hunde mit einer Schulterhöhe von mindestens 40 Zentimetern oder bei einem Gewicht von mindestens 20 Kilogramm nicht nur steuerlich, sondern auch ordnungsbehördlich zu erfassen, besitzt die Stadt eine gute Übersicht über Zahl und Art der Vierbeiner. Unter den mehr als 770 ans Innenministerium gemeldeten Hunden befanden sich 2016 auch je ein Bayerischer Gebirgsschweißhund, eine Slowakische Schwarzwildbracke sowie ein Thailandischer Ridgeback.  Insgesamt umfasst die Liste fast 90 verschiedene Rassen. 

 

 

Hintergrund:

 

Hundesteuer  muss in der Regel jeder zahlen, der zu privaten Zwecken einen Hund hält. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Hund nur im heimischen Garten unterwegs ist, oder ob er über die Wiesen und Felder der Gemeinden läuft. Jeder, der Privat einen Hund hält, ist zunächst einmal verpflichtet, Hundesteuer zu bezahlen.

 In der Stadt Zossen erhält jeder Bürger, der seinen Hund ordnungsgemäß anmeldet, kostenlos ein Gassibag. Für nur einen Euro kann er dann im Bürgerbüro weitere Bags nachkaufen.

Im Zossener Stadtgebiet gibt es inzwischen zwei speziell für Hunde geschaffene Badestrände. Der eine befindet sich in der Adlershorststraße am Großen Wünsdorfer See in Wünsdorf, der andere am Kleinen Zeschsee, Unter den Eichen, in Zesch am See.

Das Ordnungsamt der Stadt hat bei nicht ordnungsgemäßer Anmeldung eines Hundes die Möglichkeit, ein Bußgeldverfahren zu eröffnen.

Für einen Hund, der zum Beispiel aus gewerblichen Gründen, z.B. bei einem Unternehmen als Wachhund gehalten wird, fallen keine Steuern an. Auch Blindenhunde sind steuerbefreit. Hunde, die mit auf die Jagd gehen, können teilweise befreit werden. Sporthunde hingegen sind ebenfalls steuerpflichtig.

 

Dort, wo es viele Hunde gibt, spielen natürlich auch deren sichtbare Hinterlassenschaften im öffentlichen Raum immer wieder eine Rolle. Deshalb sei an dieser Stelle freundlich auf die Verantwortung der Hundebesitzer in diesem Punkt verwiesen. Das gilt auch für die Beachtung der Leinenpflicht entsprechend der Ordnungsbehördliche Verordnung über das Halten und Führen von Hunden. www.zossen.de/Bürger/Bürgerinformationssystem/Satzungen und Gesetze). 

Im vergangenen Jahr haben Außendienstmitarbeiter  des Ordnungsamtes 91 mündliche Verwarnungen gegenüber Hundebesitzern ausgesprochen, da diese ihre Tiere in der Öffentlichkeit nicht angeleint hatten.

FZZ offiziell im Bürgerhaus Wünsdorf eröffnet

Hannelore Müller, Regina Handke, Bürgermeisterin Michaela Schreiber und Franziska Städter (v.l.n.r.).Der Yoga-, Tanz- und Theaterraum (l.). Während der Beratung können die Kinder im FZZ spielen.

Das Familienzentrum der Stadt Zossen im Bürgerhaus Wünsdorf ist am Montag, dem 6. Februar 2017, offiziell eröffnet worden. Bürgermeisterin Michaela Schreiber, Leiterinnen mehrerer Kindertagesstätten der Stadt Zossen sowie Vertreter des Jugendamts des Landkreises Teltow-Fläming überbrachten der Leiterin der Einrichtung, Regina Handke, und ihren beiden Mitstreiterinnen Hannelore Müller und Franziska Städter die besten Wünsche für eine erfolgreiche Arbeit zum Wohle der Familien und deren Kinder.  Das Familienberatungszentrum, finanziell gefördert durch den Landkreis Teltow-Fläming, soll zum Anlaufpunkt für Eltern werden, die Fragen rund um die Themen Familie, Kinder und Erziehung haben. Neben regelmäßigen Beratungsangeboten in pädagogischen Fragen und zu Themen wie beispielsweise gesunde Ernährung – so die Vorstellungen, die hinter der Idee stecken - soll es eine Krabbelgruppe für Kinder bis zwei Jahre geben. Angedacht ist außerdem,  Familien-Yoga zu betreiben sowie Märchenstunden bzw. Mitmach-Theater für die Kinder anzubieten.

„Wir beginnen mit einer Krabbelgruppe für Kinder bis zwei Jahren, die immer freitags stattfinden wird“, so Regina Handke. Los geht’s am Freitag, dem 10. Februar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr. Die  bisherige Leiterin der Konsultations-Kita „Rappelkiste“ in Wünsdorf war Ende des zurückliegenden Jahres offiziell in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit ihrem reichen  Erfahrungsschatz aus 46 Dienstjahren und  mit ihrem in zahlreichen Qualifizierungen - zum Beispiel in der Weiterbildung zur Sozialpädagogin und Praxisberaterin - angeeigneten Fachwissen ist sie  für diese verantwortungsvolle Aufgabe prädestiniert.  „Ab dem 13. Februar können sich Eltern mit ihren Kindern immer montags von 16 bis 18 Uhr beim Eltern-Kind-Yoga geistig und körperlich fit halten“, sagt Regina Handke. Des Weiteren können sich Kinder ab 3 Jahren immer mittwochs von 15.30 bis 17.30 Uhr in einer Tanz- und Theatergruppe betätigen. Donnerstags wird ein Eltern-Beratungstag in der Zeit von 16 bis 18 Uhr durchgeführt. „Während der Beratung“, so Regina Handke, „können die Kinder im Familienzentrum spielen.“  Geplant sind weitere Veranstaltungen und Vorträge, deren Themen sich nach den Interessen und Vorschlägen der Eltern richten.

Neue Königin für den Fläming gesucht

Nachdem die Stadt Zossen auf der Grünen Woche zur Fläming-Hauptstadt gekürt wurde, sucht der Bund der Fläming-Königinnen  nun eine Nachfolgerin für die amtierende Fläming-Königin Carolin Gedlich. Ab sofort können sich interessierte Kandidatinnen für dieses königliche Amt bewerben, heißt es in einer Pressemitteilung des Tourismusverbandes  Fläming. Bewerberinnen müssen das 18. Lebensjahr zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung vollendet haben. Ihr Hauptwohnsitz sollte sich in der Reiseregion Fläming befinden – die Bewerberin muss in einem der Landkreise Teltow Fläming, Potsdam-Mittelmark, Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld, im Jerichower Land oder der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau wohnhaft sein.

 

Um als Botschafterin der Region den Fläming kompetent zu repräsentieren, sollte sich die jeweilige Kandidatin in der Geschichte, Kultur, Brauchtum des Flämings und in den touristischen Besonderheiten der Reiseregion auskennen. Sie sollte Engagement, Lust und Zeit aufbringen, für voraussichtlich ein Jahr die Vertreterin und Botschafterin des Flämings zu sein. Interessierte können sich bis zum 28. Februar 2017 für das Amt der Fläming-Königin bewerben. Die Bewerbung sollte eine kurze persönliche Vorstellung, den Grund der Bewerbung um das Amt, sowie ein Foto von sich enthalten.  Geplant ist, die neue Fläming-Königin in Zossen – der diesjährigen Fläming-Hauptstadt – im Rahmen des „Festes der Vereine“ am 6. Mai 2017  zu krönen.

 

„Es ist eine schöne, interessante und auch verantwortungsvolle Aufgabe, die Regentin über den wunderschönen Fläming zu sein. Erlebnisreiche Monate liegen vor der neuen Königin. Wir vom Bund der Fläming-Königinnen werden die neue Königin während ihrer Regentschaft stets mit Rat und Tat unterstützen“, so Andrea Wesnick, ihres Zeichens 13. Fläming-Königin.

 

Bewerbungen bitte per Mail an:

flaemingkönigin-2012@freenet.de, info-bdk@t-online.de oder info@reiseregion-flaeming.de

Alternativ per Post an:

Bund der Flämingköniginnen

Andreas Wesnick

Gölsdorf 37A

14913 Niedergörsdorf

Der Fläming hat eine neue Hauptstadt

Zossen ist die erste offizielle „Fläming-Hauptstadt“ und wird damit 2017 zum Aushängeschild der Reiseregion vor der südlichen Berliner Stadtgrenze. Das gab Kornelia Wehlan, Landrätin des Landkreises Teltow-Fläming und Vorsitzende des Tourismusverbands Fläming e.V., am Sonnabend, dem 28. Januar 2017, während des Flämingtags auf der Grünen Woche bekannt.

Wehlan und die amtierende Flämingkönigin Carolin Gedlich übergaben auf der Bühne der Brandenburghalle den symbolischen „Hauptstadt-Staffelstab“ in Form eines Banners an die Zossener Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Landrätin Kornelia Wehlan sagt dazu: „Der Titel ‚Fläming-Hauptstadt‘ würdigt kreative Ideen und Engagement im touristischen, kulturellen und sozialen Bereich. Zossen überzeugt mit vielen Angeboten, die sehr gut zu den Markenwerten der Reiseregion Fläming passen.“

Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber ergänzt: „Diese Werte werden bei uns vielfältig mit Leben gefüllt. ‚Aktiv‘ geht es beim Wandern, Schwimmen und Draisine- oder Radfahren zu. ‚Wertvoll‘ sind unbestritten die ausgestellten Zeitzeugnisse der Vergangenheit – ob im Schul-, Heimat- oder Garnisonsmuseum – sowie Architektur und Historie der barocken Dreifaltigkeitskirche. ‚Lecker‘ sind nicht zuletzt die heimischen Produkte, die unter anderem frisch auf dem Kraut- und Rübenmarkt in der Innenstadt verkauft werden. Wir freuen uns, als ‚Fläming-Hauptstadt 2017‘ Botschafter der Region zu sein und weitere touristische Angebote zu entwickeln, die unsere Kommune noch bekannter machen.“

Zossen lockt seine Gäste unter anderem mit den Strandbädern am Motzener, Wünsdorfer und Zeschsee, mit dem Horstfelder Wasserskipark und der Draisinenstrecke sowie den kulturellen Angeboten im Galerie-Café, im E-Werk und in der Bücher- und Bunkerstadt Wünsdorf, wo die Bunkerführungen besonders beliebt sind.

Des Weiteren sind in diesem Jahr wieder verschiedene Veranstaltungen geplant, darunter das traditionelle „Fest der Vereine“ am 6. Mai im Stadtpark zwischen Nottekanal und Burgruine, auf dem tausende Besucher unter anderem mit dem spannenden Wettbewerb ungewöhnlicher Wasservehikel, einem bunten Bühnenprogramm sowie einem Höhenfeuerwerk unterhalten werden. Im Ortsteil Kallinchen steigt im Juli das Sommerfest mit einem bunten Bootskorso auf dem Motzener See. Am ersten Wochenende im September können Besucher beim dreitägigen Weinfest durch die Innenstadt schlendern und im großen Festzelt und den kleinen, gemütlichen Höfen den Rebensaft verkosten. Am zweiten Adventswochenende lockt der Zossener Weihnachtsmarkt in besinnlicher Atmosphäre.

Die offizielle Krönung der neuen Flämingkönigin wird am 6. Mai 2017 während des „Festes der Vereine“ in Zossen stattfinden.

 

Das Projekt „Fläming-Hauptstadt“

 

Das Konzept einer „Fläming-Hauptstadt“ entstand letztes Jahr im Zuge der Neuausrichtung des Tourismusverbands Fläming e.V. Ein Probelauf erfolgte mit der Stadt Luckenwalde, die 2016 bereits die Krönung der Fläming-Königin in ihrem Frühlingsfest mit einband. Zossen ist die erste Kommune, die offiziell den Titel trägt. Die „Fläming-Hauptstadt“ wird in Zukunft jedes Jahr von einem Wahlgremium aus den Bewerbern ausgewählt. Kriterien für die Auswahl sind unter anderem eine gute touristische Infrastruktur, eine regionale Ausstrahlungskraft und Attraktivität für die Bewohner und Gäste sowie die Identifikation mit der Marke „Der Fläming“. Ziel ist es, durch die Auszeichnung als „Fläming-Hauptstadt“ und die Einbindung in die Marketing- und Presseaktivitäten des Tourismusverbands Fläming e.V. das Image des jeweiligen Ortes auf regionaler und Landesebene zu stärken und seine besonderen Angebote weiter bekannt zu machen. Dadurch sollen neue touristische Leuchttürme entstehen und die Zusammenarbeit in der Region verstärkt werden.

                                                    

Die Reiseregion Fläming ist weit über ihre Grenzen als Wandergebiet und durch die Flaeming-Skate bekannt. Sie ist eine länder- und kreisübergreifende Reiseregion südlich von Berlin im Städtedreieck Berlin/Potsdam, Magdeburg und Leipzig. Die Reiseregion Fläming schließt die Brandenburger Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming und in Sachsen Anhalt die Landkreise Jerichower Land, Anhalt-Bitterfeld und Wittenberg ein. Mit knapp 1,3 Millionen Übernachtungen und über 500.000 Gästen im Jahr 2015 zählt der Fläming zu den stärksten Reiseregionen in Brandenburg. Der Tourismusverband Fläming e.V. hat seinen Sitz in der Spargelstadt Beelitz. Er ist die touristische Marketingorganisation der Reiseregion Fläming.       

       

Kochbus kommt auch in Zossener Kitas

Gesundheits- und Wohlfühlwoche  findet vom 8. bis 14. Juli 2017 statt 

Während der diesjährigen Zossener Gesundheits- und Wohlfühlwoche, die vom 8. bis  14. Juli 2017 stattfindet, wird auch ein Kochbus an mehreren Tagen in der Stadt Station machen.  Dabei handelt es sich um einen umgebauten und speziell ausgestatteten Doppeldecker-Bus der Berliner Verkehrsgesellschaft, der seit 2008 durch Deutschland tourt. So war er schon sowohl im Norden auf der Insel Rügen als auch im Süden in München unterwegs. Ziel der Aktion ist es, unter dem Motto „Selbst kochen – gesund ernähren“ Lust auf gesunde Ernährung zu wecken und dafür praktisches Wissen vermitteln. Wo der Bus vor Ort ist, erregt er großes Aufsehen  und sorgt für viel Spaß, heißt es.

Die Eröffnungsaktion in Zossen  findet am Mittwoch, dem 12. Juli 2017, während des Tages der offenen Lebensstadt auf dem Gelände des alten Krankenhauses in Zossen, Weinberge 57,  statt. In vier Durchgängen - Beginn 9 Uhr - können jeweils 15 Kinder im Alter ab 5 Jahre an den verschiedenen Kochaktivitäten teilnehmen und von einem Fachmann viel Wissenswertes über gesunde Ernährung erfahren, selbst kochen und natürlich probieren. Ein Gruppendurchgang dauert etwa eine Stunde.  Ab 14 Uhr ist der 15 Tonnen schwere und 11,5 Meter lange Kochbus  dann  als Pizza-Bäckerei offen für interessierte Kinder im Grundschulalter. Fortgesetzt wird die Aktion dann am 13. Juli 2017 vor der Sporthalle in Dabendorf und am 14. Juli 2017  vor der Kita „Haus der kleinen Füße“ in Wünsdorf. Auch hier erfahren die Kinder Interessantes über die Bestandteile einer gesunden Ernährung, wie einfach der Umgang mit den Rohzutaten eigentlich ist und dass jeder kochen kann. Es wird geschrubbt, geschnippelt, gegart und schließlich auch gegessen. Das Fahrzeug ist nicht nur mit einer Küche, sondern auch mit einem gemeinschaftlichen Arbeits- und Essensbereich ausgestattet.

 Mehr Infos unter www.kochbus.de.

Ursache der Geruchsbelästigung im Containertrakt der Dabendorfer Gesamtschule gefunden und beseitigt

Zossen.  Die tagelange intensive Suche nach der Ursache der Geruchsbelästigung im Containertrakt auf dem Gelände der Dabendorfer Gesamtschule  ist durch das städtische Bauamt erfolgreich beendet  und die „Stinkquelle“ unverzüglich beseitigt worden.  Die Suche habe sich als nicht ganz einfach erwiesen, da sich die Quelle des Gestanks an einer schwer zugänglichen Stelle unterhalb des Containerbaus befand, so Bürgermeisterin Michaela Schreiber. Wie sie betont,  waren lediglich der Eingangsbereich zum Containertrakt sowie vor allem das Lehrerzimmer im Erdgeschoss von der unangenehmen Geruchsbelästigung betroffen.  Schon seit Tagen werde der Unterricht nach der von der Schulleitung vorsorglich veranlassten kurzzeitigen Sperrung auch einiger Klassenräume wieder ordnungsgemäß durchgeführt.  Schreiber erneuerte ihre getroffene Aussage, wonach das Geruchsproblem zu keinem Zeitpunkt auf irgendwelche Baumängel oder fehlende Instandhaltungsmaßnahmen zurückzuführen war, was in der Öffentlichkeit durch Carsten Preuß, Vorsitzender der Fraktion Die Linke in der Zossener SVV, suggeriert worden war. Die Verwaltungschefin hatte Preuß daraufhin „Stimmungsmache“ und die Verbreitung einer Fake News  vorgeworfen.

                                                                                        Pressemitteilung vom 25. Januar 2017

Bürgermeisterin kritisiert Agieren der Berliner Stadtgüter im Stadtgebiet

Vertreter der Berliner Stadtgüter, einer Immobiliengesellschaft für Wirtschaft und Natur, versuchen derzeit nach Aussagen von Bürgern aus den Zossener Ortsteilen Nunsdorf, Schünow und Glienick Eigentümer von Privatflächen zwischen Glienick, Werben, Nunsdorf, Schünow und Horstfelde  zum Verkauf bzw. zur Verpachtung der Grundstücke zu drängen, mit dem erklärten Ziel, dort  künftig gewinnbringende Windkraftanlagen bauen zu lassen. Viele Bürger fühlen sich unter Druck gesetzt und sind verunsichert, einige haben sich daraufhin in der Stadtverwaltung gemeldet, um Auskunft zu bekommen, ob  tatsächlich geplant sei und es rechtlich zulässig ist, in diesem Bereich Windräder aufzustellen.  Bürgermeisterin Michaela Schreiber sieht das Agieren der  Berliner Stadtgüter im Zossener Stadtgebiet mehr als kritisch. Diese waren 2007 von einem landeseigenen Unternehmen in eine privatrechtliche GmbH umgewandelt worden und verwalten und bewirtschaften außerhalb Berlins im Land Brandenburg zirka 16 500 Hektar Land.  Bereits 2012 hatte die Stadt Zossen, die selbst in dem Bereich vor allem Wegeflächen besitzt,  auf Anfrage erklärt, dass sie dort keine Flächen für Windkraftanlagen zur Verfügung stellen beziehungsweise auch keine Überfahrtrechte gewähren wird. Schreiber verweist  auf den aktuellen Stand der Dinge, wonach der gültige Regionalplan Havelland-Fläming, der als übergeordnete Planung  die potenziellen Konzentrationsflächen für  Windkraft vorgibt, keine Windeignungsflächen für das genannte Gebiet vorsieht. Demzufolge bestehe dort auch kein Recht zum Bau von Windkraftanlagen. Zum anderen, so Schreiber weiter, sei man in den sechs Jahren, in denen die Stadt an dem Flächennutzungsplan gearbeitet hat, zu dem Schluss gekommen, dass im nordwestlichen Teil der Stadt keine Windeignungsflächen vorliegen. Die von der Stadt Zossen vorgesehene Windeignungsfläche zwischen Wünsdorf, Kallinchen und Schöneiche decke sich dagegen zum Teil mit den im Regionalplan ausgewiesenen Konzentrationsflächen.  Auf der jüngsten Sitzung der Zossener Stadtverordneten war für ein 750 Hektar großes Gebiet zwischen Wünsdorf, Kallinchen und Lindenbrück ein Bebauungsplan beschlossen worden, womit die Stadt auch die Planungshoheit für das Areal habe und Art und Maß der Nutzung regeln kann.  Mit dem Thema Windkraft, so die Bürgermeisterin, werde die Stadt sich auch weiterhin intensiv beschäftigen müssen. So stehe in diesem Zusammenhang auch die 1. Änderung des beschlossenen Flächennutzungsplans auf der Agenda.  Schreiber kritisiert die Versuche des Berliner Immobilienunternehmens, den Brandenburgern  immer mehr Windräder „vor die  Nase“ setzen zu wollen und die schöne Landschaft zu verschandeln, die nicht zuletzt von den Hauptstädtern gern als Erholungsgebiet genutzt wird. „Leider ist es so, dass man mit  teurem Ökostrom mehr Geld verdient als mit dem Anbau von Getreide.“ Wie Schreiber sagt, steht die Verwaltung auch weiterhin bereit, betroffenen Bürgern Auskunft  zu dem Problem Windeignungsflächen zu geben.   

Dorfgemeinschaftshaus Nunsdorf übergeben

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Nach mehrmonatiger Bauzeit ist das modernisierte Nunsdorfer Dorfgemeinschaftshaus wie geplant noch im Dezember seiner Bestimmung übergeben worden. Bürgermeisterin Michaela Schreiber hatte alle Zossener eingeladen, sich am Freitag, dem 16. Dezember 2016, das neue Schmuckstück im Zossener Ortsteil Nunsdorf anzuschauen. Eine offizielle Schlüsselübergabe  im herkömmlichen Sinne an Ortsvorsteher Burkhard Degner, der hier ab sofort auch sein Büro hat, in dem er seine Sprechzeiten abhalten wird,  gab es nicht, da zwar das alte Haus modernisiert worden ist, dass Türschloss aber noch das gleiche ist. Die von den Stadtverordneten Anfang des Jahres beschlossene Mittelverwendung u.a. in den Bereichen Hoch- und Tiefbau sah für das Dorfgemeinschaftshaus Nunsdorf eine Summe von rund 250 000 Euro vor. „Gut angelegtes Geld“, wie die Nunsdorfer während ihrer Hausbesichtigung und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein betonten. Im Erdgeschoss befindet sich neben dem Büro des Ortsvorstehers ein größerer Mehrzweckraum inklusiver moderner Küche für Veranstaltungen, Sitzungen und Familienfeiern.

Fördermittelbescheid für Umbau und Sanierung der Kita Schöneiche

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In der Kita Schöneiche hat Brandenburgs Jugendstaatsekretär Thomas Drescher am Freitag, dem 16. Dezember 2016, einen Fördermittelbescheid in Höhe von rund 240 000 Euro  an Zossens Bürgermeisterin Michaela Schreiber übergeben.  Anwesend waren neben Kita-Leiterin Kathrin Zschernagk  auch Schöneiches Ortsvorsteher Norbert Magasch. Die zweckgebundene Zuwendung  aus der Kinderbetreuungsfinanzierung dient dem  beschlossenen Umbau und der Sanierung der Kita Schöneiche  und wird von der Investitionsbank des Landes Brandenburg ausgereicht. Die Summe der  Fördermittel entspricht etwa einem Viertel der von der Stadt Zossen veranschlagten Investitionskosten. Mit den  geplanten Baumaßnahmen soll die Kapazität der Kita Schöneiche so erhöht werden, dass hier künftig bis zu 60 Kinder betreut werden können. Derzeit gehen 20 Kinder in die Einrichtung.

Der Staatssekretär nutzte zugleich die Möglichkeit, sich im Gespräch mit Bürgermeisterin Schreiber ein Bild von der Kita-Landschaft der Stadt Zossen und deren anspruchsvollen Erziehungsstandards zu machen. Michaela Schreiber hofft nun, dass die Stadt so schnell wie möglich die Baugenehmigung erhält, um dann sofort mit dem Um- und Ausbau beginnen zu können. Zugleich lud sie Staatssekretär Drescher nach Ende der Bauarbeiten zur Übergabe der fertigen Kita ein.

Aktuelle Bürgerinformationsbroschüre 2016/17 erschienen

Ab sofort ist im Bürgerbüro der Zossener Stadtverwaltung sowie bei den Ortsvorstehern in den Dorfgemeinschaftshäusern die aktuelle, von der Stadt Zossen herausgegebene Bürgerinfobroschüre 2016/17 erhältlich. Mit der 42-seitigen Service-Publikation möchte die Stadtverwaltung Zossen den Bürgern und Gästen der Stadt  gratis ein kompaktes, übersichtliches und für den Alltag nützliches Infomaterial  in praktischem Format in die Hand geben, in dem nahezu alles Wissenswerte über die Stadt Zossen und ihre zehn Ortsteile  zu finden ist. Übersichtlich geordnet nach verschiedenen  Themenkomplexen wie  Wirtschaft, Bildung und Erziehung, Kultur, Freizeit und Tourismus  sowie Vereinsleben präsentiert sich die Stadt Zossen als eine sich dynamisch entwickelnde Kommune, deren Bevölkerungszahl  inzwischen auf rund 18 800 Einwohner angewachsen ist und die in den vergangenen Jahren zig Millionen Euro  in eine moderne Infrastruktur investiert hat.  Neue Kitas sind ebenso entstanden wie das Jobcenter des Landkreises Teltow-Fläming, im Herzen der Stadt wurden mit dem ehemaligen Postgebäude und dem früheren Amtsgericht zwei  Stadtbild prägende Gebäude zu einem attraktiven Wohn- und Geschäftshaus  um- und ausgebaut, das Bahnhofsgebäude hat sich  nach einer kompletten Sanierung zu einer sehenswerten Visitenkarte entwickelt, das denkmalgeschützte Haus Kirchplatz 7 bietet  künftig unter anderem  dem Schulmuseum und der Kleinen Galerie ein  Domizil  mit besonderem Flair.

Was wäre eine Service-Broschüre aber ohne eine Übersicht von wichtigen Kontaktdaten wie  Telefonnummern und Adressen wichtiger Einrichtungen und Institutionen,  Ämter und Behörden,  von Vereinen, Kultur- und Sportstätten, von  Kitas und Arztpraxen, von Strandbädern und Campingplätzen und natürlich von unentbehrlichen Notrufnummern. Von A wie Apotheke und Allgemeinmedizin bis Z wie Zweckverband KMS  und Zossener Wohnungsbaugesellschaft sind in dieser Broschüre alle wichtigen Informationen zu finden.

Die Internet-Präsentation der Broschüre ist unter http://www.findcity.de/?m=stadt-zossen-buergerinfo-15806a abrufbar. 

Aus dem Programm der Gesundheitswoche 2016 in Zossen

Auch in diesem Jahr findet in Zossen wieder eine Gesundheits- und Wohlfühlwoche statt. Von der Initiative Gesundes Zossen (IGZ) in bewährter Weise organisiert bietet sie im Zeitraum vom 5. bis 10. September 2016 wieder zahlreiche Veranstaltungen rund ums Thema Gesundheit und Wohlfühlen an. Teilnehmen wird auch das Tanzstudio „Move it“, das wieder kostenlose Probestunden in allen laufenden Kursen (Kindertanz, Zumba,  Yoga, Bauchtanz etc.) anbietet.

Am  Mittwoch, dem 7. September 2016,  ist das Gelände des alten Krankenhauses in den Weinbergen in Zossen Schauplatz einer mehrstündigen Veranstaltung. Von 14 bis 21 Uhr wird in Führungen durch die Wohngruppen der Therapeutisch Intensives Wohnen (TIW) GmbH, Vorträgen unter anderem zu Möglichkeiten der Theatertherapie sowie in interaktiven Vorgaben der Frage nachgegangen „Was tut sich auf dem Gelände des alte Krankenhauses in Zossen“.  Musik, eine Bildergalerie, eine Fotowerkstatt und andere künstlerische Aktivitäten gehören zum Rahmen der Veranstaltung, die unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Verein „Die Lebensstadt“, der TIW GmbH und den Wünsdorfer Werkstätten durchgeführt wird.  Nach der Vorführung des Til-Schweiger-Films „Honig im Kopf“ klingt der Tag mit einem gemütlichen Beisammensein aus.

Für Freitag, den 9. September 2016, steht um 19 Uhr das Theaterstück „Erinnerungen“, präsentiert im Haus Kirchplatz 7 von Kati Pfau und Judith Evers auf dem Programm. Zuvor lädt der Verein „Die Lebensstadt“ an gleicher Stelle zu einem Empfang.

Am 10. September 2016 schließlich beteiligt sich die IGZ ebenso wie das Tanzstudio „Move it“ am 9. Gesundheitstag Zossen in Nächst Neuendorf.

Mehr Infos unter www.gesundeszossen.de und www.dielebensstadt.de

Neue Abfallbehälter für mehr Sauberkeit

Im kompletten Innenstadtbereich sowie am Bahnhof in Zossen sind in den vergangenen Tagen mehr als 30 Abfallbehälter ausgetauscht worden. An zahlreichen Stellen wie zum Beispiel an den Bänken auf dem Marktplatz wurden zusätzlich Ascher montiert, in denen Raucher ihre Zigarettenkippen entsorgen können. Bürgermeisterin Michaela Schreiber kündigte an, nach und nach auch in den Ortsteilen in die Jahre gekommene bzw. beschädigte Abfallbehälter austauschen zu lassen.  Ziel sei es, die Sauberkeit in der Stadt zu erhöhen und die Bürger zu motivieren, ihren Abfall inklusive Kippen ordentlich in den davor vorgesehenen Behältern  zu entsorgen.

Um das Stadtbild zu verschönern wurden bzw. werden  zudem die Pflanzinseln an den Parktaschen neu bepflanzt, deren Vegetation mit den Jahren zum Teil  stark beschädigt worden war. In der Fischerstraße/Ecke Baruther Straße wurde nach dem Bau einer Behindertenrampe für ein Geschäft eine kleine attraktive Pflanzfläche geschaffen.  Noch vor dem 12. Zossener  Weinfest  am ersten Septemberwochenende  sollen  abgestorbene Hainbuchenheckenelemente ausgetauscht und die derzeit defekte Handschwengelpumpe auf dem Marktplatz repariert werden