Startseite » Bürger
Schriftgröße - +

Das Bürgerportal der Stadt Zossen

Hier finden Sie als Bürgerin oder Bürger der Stadt Zossen Interessantes über Ihre Heimatstadt Zossen und seine Ortsteile in administrativer Hinsicht. Was wird geplant in der Stadt und wie ist der Stand dieser Projekte? Welche stadtspezifischen Rechte und Pflichten gelten aktuell und in welcher Satzung finde ich sie? Wo und wann finden Einwohnerversammlungen und Infoveranstaltungen zu wichtigen städtischen Themen und Projekten statt, bei denen man mit diskutieren und die Zukunft der eigenen Heimat mitgestalten kann?

Wenn Sie der Stadtverwaltung Hinweise auf kaputte Straßenbeleuchtung, illegal abgeladenen Müll, aber auch Tipps oder Anregungen geben möchten, steht Ihnen dazu ein Formular für solche Bürger-Meldungen unter dem Menüpunkt Stadtverwaltung zur Verfügung. Dort finden Sie künftig auch das aktuelle Amtsblatt der Stadt Zossen mit vielen Informationen als Download zum Ausdrucken, Infos zu Souvenirs, Stadtplänen und anderen nützlichen Dingen, die Sie im Bürgerbüro kaufen können.

Und auch zu den Vereinen, Feuerwehren der Ortsteile finden Sie auf den Bürgerseiten ebenso wie zur Raumvermietung für Ihre Familienfeier in den Dorfgemeinschaftsräumen und -häusern.

Entdecken Sie Zossen - im Netz, aber vor allem vor Ort und live!  

Chronologie der Widerständigkeit

In Kürze finden Sie hier eine Aufstellung bekannter und weniger bekannte Initiativen der Stadtverwaltung Zossen gegen Rechtsextremistische Aktivitäten, Fremdenfeindlichkeit und zur Stärkung der Demokratie und interkulturellen Offenheit in Zossen seit Sommer 2008*.

Diese kleine Auswahl von länger zurück liegenden Ereignissen soll helfen, ihren Hintergrund nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.  Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Alleingültigkeit. Initiativen fanden teils in Kooperation, teils in gegenseitiger Ergänzung mit der BI statt, zeitweise auch durch Entsendung eines Mitarbeiters der Stadtverwaltung in die montäglichen Treffen des Kreises von engagierten Bürgern, aus dem später die BI „Zossen zeigt Gesicht“ hervorging. BI-interne Befindlichkeiten, politische Unterschiede in Analyse und Bewertung der Situation, so wie – je nach Standpunkt als notwendig oder hinderlich eingeschätzte thematische Verquickungen mit lokalpolitisch strittigen Themen führten in der Folge dazu, dass einige bis zum Sommer 09 teilnehmende Stadtverordnete die BI verließen. Spätestens von diesem Zeitpunkt an war die ursprünglich angestrebte Überparteilichkeit für die Stadtverwaltung nicht mehr erkennbar und damit die Geschäftsgrundlage für diese semi-formelle Form der Kooperation entfallen. Das hinderte nicht an Kooperationen zu besonderen Anlässen, wie etwa dem Internationalen Holocaust-Gedenktag.

 

In der Tabelle sind nicht alle, aber beispielhaft markante Ereignisse in der Beschäftigung der Stadt Zossen und ihrer Bürger genannt, soweit diese nicht auf anderen Internetauftritten schon ausführlich dokumentiert sind, wie etwa auf zossen-zeigt-gesicht.de. Verschiedene Zeiträume tauchen in der Tabelle mehrfach auf: wegen der zeitweise besonders häufigen und widerlichen Provokationen eines inzwischen verstorbenen Betreibers (s)eines zwischenzeitlich geschlossenen so genannten Internet-Cafés.

 

Inzwischen gibt es in jedem Jahr Veranstaltungen und Gedenkinitiativen zum Internationalen Holocaust-Gedenktag, so wie zahlreiche städtische und private Initiativen um in der Stadt, aber auch nach außen – zumal rechtsextremen Aktivisten – deutlich zu machen, dass Zossen kein Ort ist, an dem solche Bestrebungen willkommen oder auch nur stillschweigend akzeptiert würden. Dieser Konsens hatte und hat Bestand auch in Debatten darüber, welches jeweils geeignete Instrumente und Kooperationspartner sein können und sollen.

(*Im Dezember 2008 kommt es in Zossen zum Eklat, als der bisher politisch unauffällige und nicht erkennbar aktive Hauseigentümer Rainer Link (verstorben Dezember 2009) versucht die Stolpersteinsetzung zu verhindern und sich damit und fortan mehrfach als Holocaust-Leugner zu erkennen gibt).